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Archive for 5. Januar 2018

Die Wedeler Au findet sich neben vielen anderen Bächen und kleinen Flüssen regelhaft hier im Blog, meist im Zusammenhang mit Gewässerrestaurierung des Niedrig- und Mittelwasserprofils. Aus einer sandigen Wüstenei wird ein vielfältiger und reichhaltiger Lebensraum mit seiner Wasser-Land-Anbindung wieder hergestellt.

So zum Beispiel sieht die Wedeler Au nun, vom NABU Hamburg-West restauriert bei Niedrigwasser aus (Foto: 9. Mai 2017).

Ein anderes Bild – vorgestern, beim Durchlauf der Burglind-Niederschlagsmenen.

Aber nicht nur Niedrig-, auch Hochwasserprofile werden restauriert – so geschehen etwas bachauf durch die Wasserwirtschaft des Bezirksamts Altona. Tieferlegen der Aue brachte 3 verbesserte bzw. neue Feuchtgebiete, die im Hochwasserfall Niederschläge zwischenspeichern und anschliessend langsam wieder abgeben.

Zur „hohen Burglind-Phase“ konnten wir wegen eines umgestürzten Baums und streckenweise überschwemmtem Wanderweg lediglich die östliche Auenaktivierung begehen – gleichwohl ein beeindruckender Eindruck.

Wir hatten halt keine Gummistiefel an … – Geest-Moräne und schmaler Talraum der Wedeler Au.

Sehr informativ – Tafel im Regionalpark Wedeler Au.

Blick von der Infotafel bachauf – das Hochwasser hat die neue Mulde geflutet.

Die östliche neue Mulde bachab betrachtet.

Die Brücke über die Wedeler Au zum Forst Klövensteen war begehbar – beeindruckend, so ein Hochwasserereignis.

Möge die Einsicht (weiter) wachsen, dass unsere malträtierten Bäche und Flüsse ihren Raum (zurück!) benötigen. Anders werden wir die absehbaren Entwicklungen des Klimawandels nicht schadlos erleben.

Die beiden ersten Fotos – Niedrig- und Hochwasser – zusammengefasst hier noch einmal.

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