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Archive for 8. Januar 2018

Ein aufrechter Kenner und Kämpfer für eine bessere Elbe hat uns verlassen.

Wir werden ihn in guter Erinnerung behalten.

Tschüß, Herbert!

Das Foto wurde aufgenommen im Juni 2014.

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Die Pegeldaten des LKN (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein) zeigen, dass das Burglind-Hochwasser in der Mühlenau zwar bei weitem nicht an das höchste Hochwasser heranreichte. Aber gemessen am Jahr 2017, in dem ganzjährig nicht das mittlere Hochwasser überschritten wurde, startet 2018 doch mit etwas mehr Abfluss in der Spitze. Inzwischen sinkt der Wasserstand zügig Richtung Mittelwasser.

So habe ich kurz nach Überschreiten des HW-Peaks am 5. Januar 2018 einen anderen Anblick des Flusses gesehen, als das im gesamten Jahr 2017 jeweils der Fall war.

Blick auf die Mühlenau bachab der Querung der S-Bahn-Strecke, dicht beim Bahnhof Pinneberg.

So soll es sein. Die beiden Kies-Depots sind unsichtbar, überströmt. Und wie sich das für ordentliches instream-Restaurieren gehört, ist keinerlei Einfluss auf den Wasserstand, keine Behinderung des Abflusses gegeben.

Wo zu Niedrig- und Mittelwasserzeiten ein Schuss mit (zu entschärfendem!) Abriss sichtbar ist, fliesst die Mühlenau nun im Hochwasserfall fast waagerecht.

Licht am Ende des Tunnels. Wir überlegen, hier gelegentlich Kies zuzugeben, den der Bach dann an die richtigen Stellen legt – und der NW-/MW-Abriss wird kompensiert sein. Gewässerorganismen werden die heutige Hindernissituation dann besser überwinden können, ggf. diese Stelle dann auch als Laichplatz nutzen.

Blick bachab von der Fahlt-Brücke. Dort beim Regenwasserzulauf in der Aussenkurve wäre ein guter Einbringort – mal sehen, ob das 2018 klappt.

Wir blicken von der Fahlt-Brücke bachauf in die überschwemmte Aue – gut, wenn solch Freifläche vorhanden ist!

Meinen Hochwassereindruck möchte ich um die bachab liegende Restaurierungsstelle des Bach-Aktionstages Mühlenau, 21. Oktober 2017, ergänzen. Auf zur Brücke Mühlenstraße.

Blick von der Brücke Mühlenstraße, Schmalstelle, bachauf – der Wanderweg ist als „Rest-Aue“ vom Gewässer mit Beschlag belegt.

Der Wanderweg …

Deutlich ist zu erkennen, dass die Mühlenau mehr Fläche für Hochwasser gebrauchen könnte. Hoffentlich haben bachnahe neue B-Pläne ausreichend Flächenvorsorge getroffen.

Dieser Gully wirkt dann wieder in Mittel- und Niedrigwasserzeiten.

Blick zurück zur Brücke Mühlenstraße – eindeutig der Zwangspunkt für den Bach.

Blick von der Brücke bachab – das Gewerbegebiet stammt noch aus der Zeit, „als alles möglich“ war. Zum Glück besinnen wir uns heute.

Lebensraumverbesserung in unseren Gewässern und ihren Auen steht weiterhin überall an – Hochwasservorsorge gehört dazu. Gute Bebauungspläne der Gegenwart enthalten die entsprechenden Ausweisungen, Freihalten von Überschwemmungsbereichen.

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