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Aktivitäten mit längerer Abwesenheit aus der Ferienwohnung wollen angesichts sonnigen Wetters und hoher Temperaturen gut geplant sein. Wenn die Wohnung nachts zum Schlafen genutzt werden soll, gilt es, morgens „Kühle“ durch Lüften und anschliessend Fernhalten von Strahlungswärme sicherzustellen.

Drinnen in der Ferienwohnung, Juni 2023 – vor dem morgendlichen Verlassen will nach kühlendem Durchlüften abgedunkelt sein. Das Wetter …

Vorausgesagtes Wetter lässt uns den ersten Tag in Wittenberge zu einer Radtour gen Rühstädt, Storchendorf Brandenburgs, nutzen.

Die Linden draussen blühen prachtvoll …

Wir radeln von Wittenberge Elbe-aufwärts, vorbei an verschiedenen Stadien der Heuernte.

Die meisten Flächen sind gemäht, das Heu zu Ballen gepresst, in der Regel abgefahren zum Lagerplatz.

Bewegte Auenlandschaft – nicht weit von der Eisenbahnbrücke Wittenberge sehen wir unseren ersten Storch.

Naturbänke laden zur Rast, morgendliche Zwischenmahlzeit ist zur Hand.

Blaue Blumen … – im Vorbeiradeln hatten wir an sowas wie Lupinen gedacht. – Nun, nahebei, erkennen wir den Natternkopf.

Zwei Schwäne (der eine zieht hinter dem Baum einen weiteren Bogen) umkreisen uns 3mal, bevor sie binnendeichs auf einem kleinen See (vermutlich Rest eines alten Elbe-Verlaufs) landen.

Ruhebank, fortgeschritten – wieder ein Zeichen, dass „Totholz“ lebt. Die Restfläche vorn ist intakt, die Bank weiter zur Rast geeignet.

Manche finden „sowas“ in westlicheren Gefilden gruselig. Wir meinen, die Diskussion um „Klimabäume“ sollte existierende Realität stärker einbeziehen: prächtige Robinien-Allee bei Scharleuk.

Ja, wir wissen, die Art breitet sich, wo sie kann, wie ein Weltmeister aus. – Ist nicht gerade das ein Zeichen, wie gut sie mit menschengemachter Situation zurecht kommt? Wenn uns solch Baum stört, unser Verhalten aber Grundlage seines „guten Lebens“ ist, … – – – Konsequenz ???

Es gibt sie noch, hin und wieder, Insekten. Der Radler wirkt als Fänger – schmaler Bockkäfer, angeflogen, den Handrücken erkundend als Platz für einen Neustart.

Weiter Blick – Bälow voraus.

Eichen-Allee – die beiden Schilder interessieren uns heute nicht.

Ganz anders wurde uns allerdings bei Einfahrt in eine nahe Eichen-Allee. – Da stand vorn ein Schild „Vorsicht! Eichenprozessionsspinner!“ – Was ist die Lehre? Atem anhalten, flach atmen, schnell durchfahren – oder gar nicht? Auf jeden Fall wohl, nicht stehenbleiben, die haarigen Raupen suchen, gar putzig finden und – von einem Auto plattgefahren zu werden.

Nahe Rühstädt – überweidete Weite, bunte Rindviehherde in der Elbtalaue.

Angekommen.

„Storchenfeierabend?“ – Welcher Storchenfeierabend?! – Wir seh`n nix.

Man wundert sich, wie die Zeit vergeht. Dieser Bilderrahmen machte mal einen Sinn. Hier sah man die „Storchennestparade“, s. Link.

Konsequenz: Den Rahmen versetzen / entfernen, den schick gewachsenen Baum verstümmeln? – Fragen über Fragen.

Wir erklettern nicht den „Walter Fritze Fotopunkt“ nebendran.

So früh, wie wir gestartet und angekommen sind, haben wir den Ort für uns.

Ein Bisschen dazu und Eindrücke von der Rückfahrt folgen.

Wittenberge, Elbe – gutes Wetter, also auf den Deich, erstes Radeln, nordwestwärts.

Oha, die Elbe, vom Elberadweg auf der Deichkrone, zurück blickend – unter 300 m³/s Abfluss, große freigefallene Sandbänke. Merke: Die Elbe hat keinen Gletscher (die anderen Flüsse bald auch nicht mehr), ist sommerlich durch niedrige Abflüsse gekennzeichnet – gleichwohl Bundeswasserstraße.

Blick flussab – Trockenheit und Hitze, Höhenlage von Flächen – Gelb und Grün ringen um ihre Grenzen.

Ein Saatkrähenschwarm stürmt heran, …

… gesellt sich zu auf gemähtem Deichvorland eifrig suchenden Artgenossen.

Binnendeichs sucht eine Ricke mit ihren Zwillingen auf kahler Wiese einen geeigneten Unterschlupf.

Man soll das erste Radeln ja nicht übertreiben – auf dem Rückweg bestaunen wir eine zuvor andersrum passierte Großbaustelle. Hier entsteht die neue A 14-Nordverlängerung.

Blick gen Süden – wie Nachschlagen zeigt, handelt es sich um die längste Brücke des Bauvorhabens.

Zurück in Wittenberge, Hafen-nah – Stare, glänzend, picken eifrig in Trockenrasen.

Unser Mitbringsel der ersten Tour: eine ca. 30 cm lange Schwingenfeder. Von wem die wohl stammt?

Am Folgetag sind wir schlauer.

Vor 5 Jahren war`s Anfang Juni, dass wir per (Verbrenner)Auto Wittenberge ansteuerten, meist per Rad die Stadt und die vielfältige Umgebung Elbtalaue, Täler und Höhen erkundeten. – Das hatte uns gut gefallen.

Nun fanden wir es an der Zeit, mal wieder dorthin zu starten – per Bahn.

Bewährter Angang – Parken des (nun, seit 3 Jahren) feuerroten E-Mobils, schattiger Angang zur S-Bahn Rissen.

Nach Zwischenhalt in Büchen und Ludwigslust – schon sind wir in Wittenberge angekommen.

Viel hat sich in der Zwischenzeit getan – buntes Gründerviertel. Wie bei uns: der Rasen gelb, anhaltende Trockenheit.

Erstes Essen im Gründerviertel – der Himmel bietet Variables. Wir sind gespannt.

Lastenträger.

An der Elbe gibt es Barsch …

… und Hecht – hier „second hand“.

Noch mal Hecht, nicht weit entfernt.

Bunt gibt sich Wittenberge.

Weiter bleibt viel zu tun – die Homepage der Stadt belegt die Beteiligungsprozesse zur Weiterentwicklung. Beeindruckend.

Angekommen – Appelboom, Blick ins Grüne.

Appelboom – der Name erklärt sich. Wir haben wieder „Elstar“ gebucht.

Über den Gesamtaspekt Radeln unseres Kurzurlaubs berichtet bereits der vorige Beitrag.

Demnächst geht`s mit den einzelnen Erlebnissen weiter.

Heute geht das Stadtradeln 2023 zu Ende – für mich ist es das schon, der letzte Eintrag ist erfolgt.

Hier im Blog war ein wenig Ruhe eingetreten – ich hatte Besseres zu tun, der Computer pausierte.

Nah der Elbe, querab Fähranleger Wahrenberg.

Wir haben uns ein paar Tage Wittenberge gegönnt – mit Leihfahrrädern.

Nein, da fehlt kein n im Namen der Stadt – es ist das Wittenberge „zwischendrin“.

Meine Eselsbrücke als alter Elbe-Spezi: Wo der Fluss noch nicht sooo weit ist, liegt Wittenberg (kennt man, auch wenn man noch gar nicht dort war – das war die Sache mit den Prothesen [oder wie?]). Flussab wird der Name um einen Buchstaben länger: Wittenberge, Priegnitz. – Und im Tidebereich der Elbe, im Westen Hamburgs, da kommt das n dazu: Wittenbergen – von Wedel aus gesehen, gleich östlich der Schleswig-Holsteinischen Landesgrenze, fix hinzuradeln.

Über viereinhalb Tage Radeln in Wittenberge und Umgebung wird zu berichten sein.

Die gefahrenen km müssen nicht beim Priegnitz-Radeln eingetragen werden, so finden sie sich also in meiner 3. Woche Stadtradeln Wedel.

Die 3 Wochen verliefen interessant. Mit 150 km entsprach die erste Woche meinem Mittel – so bei 20 km pro Tag, 15 + 5 charakterisieren meinen Durchschnitt (fahrradlose Tage nicht mitgerechnet). Die zweite Woche war durch Übernachtungsbesuch und Familientermine mit knapp 120 km etwas unterdurchschnittlich. Da kamen die 4,5 Tage Priegnitz also ganz recht – 232 km addierten sich mit den beiden anderen Wochen auf 501 km – Mal sehen, ob das nach allen Nachmeldungen einen ordentlichen Platz ergibt – obwohl es darum nun gar nicht geht.

Alles in allem: Ein interessanter Besuch an der Priegnitz-Elbe, eine neue Erfahrung, Stadtradeln.

Beides empfehle ich weiter.

Angefahren über Tangstedt, PI – das mache ich gern, gibt es doch meist etwas zu sehen (und mit einem Bach-Spezi weiterzufahren).

Tangstedt, PI, hat Störche zu bieten – ein Jungstorch putzt sich gerade.

Diesmal nutzen wir für die Weiterfahrt den Pkw des Kiesbewegers, Forelle- und Biberkenners.

In Bad Bramstedt haben wir den von der Edmund Siemers-Stiftung, Hamburg, finanzierten Kies mit engagierten Lokalen ordentlich bewegt.

Belebt, turbulent zeigen sich die von uns mit Kies beschickten Stellen.

Beim Wechsel nach halber Rückfahrt auf das E-Mobil zeigen sich mehr Jungstörche – 3 sind es wohl dieses Jahr.

Dass nach Bach-Aktivitäten meist „Essen extern“ folgt, hatte ich ja schon berichtet.

Auf zu neuen Taten – es gibt viel zu tun [Gedanken eines Kollegen].

In den Beiträgen vom 30. März und vom 8. Mai hatte ich bereits über eine uns neue Erfahrung berichtet, das Beagle-Feld (nähere Infos und Erlebnisse siehe dort, zu finden z.B. über die Kalenderfunktion, rechte Spalte).

Hunde auf dem Beagle-Feld? Bei der Hitze? Geht das überhaupt? Wieso fahre ich da hin?

Wir hatten Enkelin-HH-Besuch, ich brachte sie zu Eltern und Hund.

Auto schattig geparkt, schattig gehen wir`s an.

Eingangsbereich Beagle-Feld – pralle Sonne! – Polly, unsere Neu-Hamburgerin und ihre Schwester vornan. Ein Bisschen schlapp …?

Detail – und da sehen wir, was uns früher, nicht in Betrieb, entgangen war: Der Hitze-Service, Berieselung des Sandbergs.

Deshalb sehen die beiden Kämpferinnen so merkwürdig aus – durchfeuchtet und durchsandet …

Schatten ist gut! – Aaaaber …

… noch besser ist …

… Piesacken … – ohne Rücksicht auf Hindernisse, das Umfeld.

Mal die eine, …

… mal die andere oben.

Und dann … – Auf und weg! – Was für ein Antritt! So schnell kann ich garnicht abdrücken, nur ein Hintern ist gerade noch aufs Foto gekommen.

Wo die beiden hin sind?

Die sind am anderen Ruhepunkt – dem der Menschen, und dem Trinknapf vorndran. – Siehe da, da sind ja auch noch (ein paar) andere heutige Besucher.

Die große Fläche, vgl. die vorigen Berichte, ist heute nicht so gefragt – Schatten und Befeuchtung werden vorgezogen.

Hunde beschäftigt, zufrieden, Kind bei den Eltern – da kann ich mich verabschieden.

Schön! Durch Halbschatten geht es zurück zum schattig geparkten E-Mobil.

Wie anderswo im Umfeld von Städten wird auch in Bad Bramstedt eifrig geradelt, gewandert, der Hund ausgeführt.

An Gewässern sind dann Trinken und Baden für die Tiere wichtig – nicht nur zur Sommerszeit. Intensiver Begang bestimmter Punkte führt dann zwangsläufig zu Ufer- bis hin zu Wanderweg-Erosion.

Im Rahmen von Gewässerbekiesungen, die Lebensräume des Moränenbachs wieder herstellen, nutzen wir die Gelegenheit, mit den Beteiligten solche Problemstellen zu entschärfen. Die Arbeit ist wie üblich mit Wasserverband und zuständigen Behördenstellen abgestimmt.

Das Auto konnten wir in lichtem Schatten parken.

Der bestellte Sattel Kies (25 t) liegt bereit, die Aktiven warten auf den Start.

Gutes Gerät mit fachkundigem Bediener bringt unsere Arbeit voran.

Ein Teil der Crew, in froher Erwartung.

Und dann wird geschaufelt, mittenmang tatkräftig zupackend, die Bürgermeisterin Bad Bramstedts, Frau Verena Jeske.

Die Presse ist auch vertreten, unsere Arbeit wird gewürdigt – Regie-Anweisung.

Munter geht es voran.

Ich habe mich ein Stück bachab entfernt – Panorama bachauf.

Was treibe ich da, abseits vom Schaufeln und Rechen?

Ertappt … – Damit alle sehen können, für wen wir arbeiten, habe ich Sieb am Besenstiel und eine weisse Schale dabei. [Besten Dank für das Foto!]

Bachflohkrebse, eine im Sediment grabende Eintagsfliege – Ephemera, die Große Maifliege …

Bachflohkrebs und platte Eintagsfliege aus turbulenten Strömungsbereichen …

Die Teilnehmenden sind beeindruckt, zu einer Lebensraumverbesserung beizutragen, die nicht nur den bachbewohnenden Krebsen, Insekten und Fischen zugute kommt, sondern über die schlüpfenden, das Wasser verlassenden Insekten auch Vögeln und Fledermäusen. Die gesamte Nahrungskette, bis hin zum Fischotter profitiert. – Voriges Jahr wurde sogar eine sich im Kurpark sonnende Kegelrobbe gesichtet (bekannter ist, dass mit bachauf ziehenden laichwilligen Fischschwärmen gelegentlich ein Seehund in unseren kleinen Flüssen viel weiter oben auftaucht, als üblicherweise).

Dann wird die große Lenkbuhne fertiggestellt.

Der Fachmann für den Feinschliff …

Ein weiteres Großgerät – wir haben die angeströmte Kurve entschärft, Altbäume gesichert (bachauf und bachab, die Wurzeln weiterhin frei fluten lassen). Der Kieshaufen schwindet erkennbar.

Nun ist die große Erosionsstelle dran.

Auf Material wird gewartet.

Zuerst aber wird das Gruppenfoto geschossen.

Aus unterschiedlicher Perspektive.

Nach dem Gruppenfotos werden Depots an der Erosionsstelle obenan gelegt.

Die Geräte in Kooperation – einer fährt an, der andere übernimmt zum Platzieren.

Der wendige Radlader …

… kann auch punktuell Baumschutz gewährleisten.

Und dann wird eifrig verteilt – gute Team-Arbeit!

K(l)eine Pause – der zweite Vorsitzende des AV Forelle Bad Bramstedt und die Bürgermeisterin verabreden die nächsten Vorhaben (glaube ich).

Zuletzt … – Feinschliff, wie zuvor andernorts.

Blick zum Schüttort des Sattelzugs – mit Feinkorn versetzte Reste Kies werden in die oberste Böschungskante gelegt. Fertig.

Wir verabschieden uns begeistert, werden das Werk bei unterschiedlichen Abflussverhältnissen ansehen, ob etwas verändert werden muss – und das ggf. zeitnah erledigen.

schwimmen geht … und ordentlich übt.

Dann kommt was dabei raus.

Deutsches Schwimmabzeichen Bronze (Freischwimmer), na super!

Der Opa war derweil mal wieder Bäche bekiesen …

Das Stadtradeln fiel zwei Tage (fast) flach, jedenfalls mein Beitrag. Bäche riefen. Hintenran bzw. zwischendrin wurde die Rücktour für eine Esspause unterbrochen.

Die Pause mache ich nicht immer, aber oft querab der Pinnau, Hindenburgdamm, Pinneberg.

Gestern, Tideniedrigwasser, „unser“ Kies frei – einige Stockenten ringsum.

Unklar bleibt, ob eine frische, große Wühlstelle mit hellem Kies von laichenden Meerneunaugen oder „ordentlich“ gründelnden Enten hervorgerufen wurde.

Die im April entstandenen Laichkuhlen der Flussneunaugen sind noch immer erkennbar.

Lecker Essen gestern – Brokkoli mit Käse überbacken, Röstis und Schwarzbier.

Klar leuchteten auch heute wieder Stockentenerpelköpfe in der Sonne.

Ich blieb beim Vegetarischen – Gemüsepfanne, Sauce Hollandaise, mit Käse überbacken, Schwarzbier.

Keine Angst, es gibt auch wieder Fleisch auf dem Teller – ein ander Mal.

Von gestern und heute wird zu berichten sein von Rönne und Bredenbek im Alster-Einzugsgebiet, von Mühlenau und Pinnau im Pinnau-Einzugsgebiet sowie von der Osterau im Stör-Einzugsgebiet – demnächst.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand – bunte Wiesen.

Ringsum in der Marsch und auf der Geest hat die Grasmahd (für Silo sowieso) mit anschliessendem Heuen begonnen. Dazu später einmal mehr.

Wer jetzt zur richtigen Stunde am richtigen Ort eintrifft, kann einen stark bewegten Luftraum sehen – und sich fesseln lassen.

Nein, ich meine nicht die aktuelle NATO-Übung.

Wo Schwalbennester, Rauch- und / oder Mehlschwalben, vorkommen (hier: Hof Fährmannssand), ist jetzt etwas los.

Die erste Brut ist flügge, übt und saust dann mit den Eltern waghalsig durch den Luftraum.

Nicht gezählt, nicht „grob abgegriffen“ – es sind wohl über 40 Schwalben, die mich kürzlich dort erfreuten.