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Für den Besuch unserer in Haffkrug, Lübecker Bucht, Ostsee, urlaubenden Berlinerinnen hatten wir uns für Hin- und Rückreise einen Zwischenstopp ausgedacht. Bad Oldesloe wollten wir schon immer mal näher ansehen.

Ein spezielles Bauwerk kenne ich seit 20 Jahren (damals ganz neu), war gespannt, wie es aktuell aussieht.

Blaue Brücke und Raue Rampe für die Trave – man muss schon suchen, bevor man findet …

Ganz so schlimm war es für mich nicht, erinnerte ich doch, böse Vorahnung, dass das Werk „so nebendran“ liegt.

Wirklich stimmt das überhaupt nicht! – Die Raue Rampe liegt mittendrin, taucht aber in keiner Wegeführung, keiner Bewerbung, positiver Beschreibung der Stadt Bad Oldesloe auf. – Besser werden kann immer alles, keine Frage!

Kleiner Abschweif, bereits öfter erwähnt: Das Land Schleswig-Holstein hat im Rahmen wasserwirtschaftlicher Aufgaben eins früh und konsequent erledigt, das Herstellen einer, mindestens hilfsweisen, Durchgängigkeit für wandernde Gewässer- und andere Organismen (nochmal derselbe Link wie oben) durch Umbau von Wehren. Dass das meist „typisch deutsch“ (???) – technisch statt vom Zielorganismus her ökologisch-dynamisch wie in DK gedacht und gemacht – ausgeführt wurde, ist ultraschade, aber immerhin eine Realisierung.

Im Stadtbild, von der Brücke Hagenstraße / Pferdemarkt bachauf gesehen, stellt sich das Werk vorzeigbar dar. – Man muss es halt selbst entdecken!

Leider wurde über die Gesamtbreite des NW- / MW-überbreiten Gewässers mit gigantischen Steinen, gewaltigen Absturzkammern geplant – technisch alles richtig, alles gut.

Übersonnung, hohe Biomassen – Zeichen von zuviel Licht und zuviel Nährstoff.

Anderer Angang – die Brücke allein ist schon erwähnenswert …

Da unten steht wer, putzt sich …

Der Graureiher sieht sehr zufrieden aus!

Über die Breite und Länge der Rauen Rampe, näher betrachtet, bietet sich ein breites Bild von hydraulischer Abwechslung, dementsprechend wechselnde Situationen. Die Pflanzenwelt gibt einen umfassenden Überblick, was bei uns so am und im Fliessgewässer existieren will und kann.

Der Stadt Bad Oldesloe und der Tourismuszentrale wünsche ich die Erkenntnis, dass diese Besonderheit stärker ins Bewusstsein, einbezogen in Karten und Wanderwegführung gelangen sollte. Ein Link in der Rubrik „Lieblingsplätze“ ist allerdings vorhanden.

Für mich und mein Umfeld, wie bekannt, bieten solche Rauen Rampen ohne Laichkornfraktionen Kies die Möglichkeit, mit leichter Hand mehr für die Gewässerlebewelt zu tun.

Mehr zu Bad Oldesloe folgt demnächst.

Nachdem wir „unsere Hamburger“ in Büsum, Nordsee, per Kurztrip besuchten, konnten „unsere Berlinerinnen“ selbstverständlich auf uns zählen – in Haffkrug, Lübecker Bucht, Ostsee.

Haffkrug ist dieses Jahr gekennzeichnet durch etwas gedrängt stehende Strandkörbe. Die Baustelle der neuen Seebrücke fordert.

Altes Fischereigerät am Haus – Aalstecher.

Wo solch Gerät hängt, eine Küste ist, ist doch sicherlich auch Fisch …

Fiiiiisch – beim Baden entdeckt, Kescher herbeigeholt. Fang! – Jubel ! ! ! Auch ein Eimer ist schnell zur Hand.

Was ist das nun? Eine Wasserschlange! – Nein! – Kommt, wir fragen mal. – – – ? – ? – Ich höre „Mein Opa ist Forscher!“. (Oha!) Bin schon auf dem Weg …

Donnerwetter, da ist wer Aktives im Eimer … – Lang, schmal, spitze Schnauze …

Mit so kleinem Getier, dem man auch nicht unnötig zu Leibe rücken will, ist das nicht so einfach. Die Beschreibung, in größerem Schwarm sehr aktiv schwimmend im Ufer- / Wellenbereich (bei ansonsten glatter Ostsee) …

Angesichts des Drum und Dran sage ich mal: Auf keinen Fall sowas wie Seenadel, vielleicht aus einem Schwarm junger Hornhechte.

Was ich so zu Hornhechten erzähle, finden die Kinder interessant, machen sich den Namen zu eigen.

Selbstverständlich – der Kleine zeigt ja, dass er sich wie im Gefängnis fühlt – wird der Eimer in die Ostsee gesetzt, das Fischlein freigelassen.

Die Jagd setzt sich fort, weitere Kleinfische landen im Netz, teils auch im Eimer – dann wieder in der Ostsee …

Da haben wir uns den richtigen Tag für unseren Kurztrip ausgesucht!

Wir wählten gebrochene An- und Abfahrt. Darüber wird noch gesondert zu berichten sein.

„Der Hornhecht“ liess mir altem Nord- und Ostseeurlauber allerdings keine Ruhe. Zu Hause zeigt das Meeresfischbuch, dass auch solch Jugendstadium bereits einen gut sichtbaren „Schnabel“ vorzuweisen hat. – Also … – den Fang rangiere ich nun ein unter Hornfischnahrung, Stichwort „Tobiasfisch“ aus der Gruppe der Sandaale.

Nach Weitertransport dieser Information: Die Berlinerinnen beharren auf „Hornhecht“. – „Einen Tobias kennen wir nicht“.              🙂

Himmel über der Osterau-Aue, Bad Bramstedt.

Nach dem Motto „Auf Regen folgt Sonne – folgt …“ bietet sich der Himmel sonntäglich.

Der Morgen wird wärmer. Dost erreicht sein Blüh-Ende. Wo sind die Schmetterlinge?

Waren sie diesen Sommer hier, so zahlreich wie „üblich“?

Wir haben das Gefühl, dieses Jahr fast keine und wenn, nur einzelne, sowohl „in unberührter Natur“ wie in Gärten, z.B. an Schmetterlingssträuchern gesehen zu haben.

Auf dem Dost tauchen dann mit ansteigender Temperatur diverse Fliegen auf, ein paar Hummeln – ein einzelner Weissling flattert über das Wiesenareal.

Ist den Schmetterlingen die Saison durch die Schlagregen verhagelt?

Aber dann … ! ! !

Auf Brennnessel – was früher üblich, massenhaft bis lästig, ist heute ein Ereignis! Eine Raupe!

Ohne das Stachelteil näher angesehen zu haben, tippe ich mal auf Tagpfauenauge. Mein Raupenbuch informiert, dass auch die auf Dost sonst reichlich flatternden Arten Kleiner Fuchs und Admiral ähnlich „stachelige“ Raupen per Ei als Kinder in die Welt setzen.

Und da … ! ! !

Noch `ne Raupe! Die spinnt sich gerade ein.

Neben Intensivnutzung der Landschaft, „Reinlichkeit“swahn im Garten, Pestizide allüberall, akut und chronisch wirksam, zeigen diese, hier selten gewordenen Anblicke, was auch für „Blühwiesen“ gilt: NICHT alles abmähen, wann auch immer. Die verschiedenen Arten verschiedener Insektengruppen haben ganz unterschiedliche Entwicklungsansprüche. Wer was (alles) wegmäht, beseitigt im Zweifelsfall (scheinbar) ruhende Entwicklungsstadien.

Die Blühwiese tut es nicht allein, soweit sie nach dem Blühen geackert und neu bestellt wird, wie allzuoft zu erleben …

Diese Auwiese wird so bald nicht gemäht – der Boden ist quitschnass von vergangenen Schlagregen, teils steht Wasser knöcheltief in Mulden.

Halt – da war doch Bewegung! Blick erneut aufs Foto – war / ist da nichts mittendrin?

Sieh an!

Mein ebenfalls fotografierender Begleiter kann ergänzen: „Meiner“ ist einer von zwei Jungfüchsen, die die Wiese Richtung Osterau querten. Als sie uns bemerkten, so nehmen wir an, zogen sie sich auf gleichem Weg ins Gebüsch zurück.

Im Beitrag vom 12. Mai hatte ich den aktuellen Zustand der Osterau im Wildpark Eekholt beschrieben. Hinweise auf Ablaichen der Forellen im Winter sowie der Flussneunaugen im Frühjahr auf den Kiesbetten waren zahlreich zu finden. Anregungen zu weiterer Verbesserung des Lebensraums wurden anschliessend mit den Beteiligten vereinbart.

Anders als in den Vorjahren wird es das „übliche“ große Wassercamp im Herbst mit mehreren Schulen aus organisatorischen Gründen der Unterelbeschulen 2023 nicht geben.

So wurden die Restaurierungs-Verabredungen für jeweils ein „kleines“ Camp im Juli sowie im September getroffen.

Neuer Kies wurde bestellt, von den Wildpark-Aktiven vor Ort vorbereitend als Depots geschüttet – besten Dank für die tatkräftige Unterstützung!

Es ist soweit, Juli-Wassercamp – da fahre ich hin (Fotos vom 12. Juli 2023).

Beim Start in Wedel – was ist wichtiger, Hoffnung auf Regen oder „gutes“ Wetter?

Im Wildpark Eekholt – ich bin früh. Es sind aber schon Frühere vor mir …

Abseits vom Trubel – Reste der Nacht – die Pfützen sickern langsam weg.

Treibselsammler – gute Wirkung, wie üblich weiter beobachten.

Erosionssand wird gehalten, wächst – je nach Abfluss und Örtlichkeit zu Flachwasserlebensraum oder / und flachem Wasser-Landübergang.

Nachschüttbare Punkte sind mit Kiesdepots gut beschickt.

Nach und nach lässt sich nach Abtrocknen und Besonnen ein (!?!) Insekt sehen (und noch ein paar [wenige!]) – hier ein Dickkopffalter, den irgendjemand bereits etwas lädiert hat. (Mit Glück einem Vogel entkommen?)

Am Vortag hatte eine Kurzzeitbesuchsgruppe bereits etliches Kiesvolumen „von oben nach unten“ bewegt.

Es ging nun darum, den Unterwasserteil gezielt als Lenkbuhne zu gestalten, im Winkel leicht gegen die Strömung, um das Prallufer bachab zu entlasten.

Den am bachab-Ende des Osterauwanderwegs liegenden Kies (hier: vorher) formen wir entsprechend um.

So entsteht das Gefühl für Praxis bei den künftigen Fachleuten – und geeigneter Lebensraum für Wirbellose, Laichplatz für interessierte Kieslaicher.

Für das Kleine Wassercamp im September wartet noch genug Kiesvolumen. Auch die neu gestalteten Punkte werden zu prüfen sein, ob ggf. Verbesserungen – ggf. Uferschutz am gegenüberliegenden Ufer nötig? – erforderlich sind.

Inzwischen – wir sind fast einen Monat weiter – wirken die erhöhten Abflüsse. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.

Angesichts (vorübergehend) erhöhter Abflüsse besuche ich bekieste Stellen an hiesigen Bächen, um die Wirkung unserer Aktivitäten zu prüfen, so auch an der Osterau.

Letztes Stück Anfahrt, Spuren … – unangepasste Fahrweise, Schlaglöcher, Regen-gefüllt.

Bewaldete Aue an der Osterau östlich Bad Bramstedt – das Auto gut auffindbar.

Saison des Springkrauts.

Spiegelungen im lichten Schatten.

Bei aller Idylle … – ringsum knackt und kracht es.

Als gegenüber eine gemischte Gruppe vorbeigeht, nehme ich an, die zerbrechen immer mal herumliegende Bruchäste – was für eine merkwürdige Idee angesichts fortwährender Geräusche.

Und „die Natur“?? – Pfeil und Oval kennzeichnen mir auffallende Bäume.

Umkreist, der Pfeilbereich links oben aus dem vorigen Foto – neu aufgenommen.

Da ist gerade mit Getöse die Kronenspitze der Erle abgebrochen, hängt weiter hoch oben im Baum.

Ich habe meinen Platz gewechselt, stehe etwa auf Höhe der „Knacker“ auf einer Kiesbank.

Da geschieht es. Der Baum gegenüber – ich habe mich neben einen starken Baumschutz (mehrere vertrauenerweckend aussehende „stille“ Bäume) gestellt – kracht ständig, neigt sich zunehmend, nimmt weiter Fahrt auf und …

… schlägt neben mir, hoch wellenschlagend, in die Osterau und auf dem diesseitigen Ufer auf.

Bei aller intensiven Wahrnehmung war ich doch nicht in der Lage, die heftige Wellenreaktion aufzunehmen –  im Bild nur das Ausklingen erahnbar.

Der Bruchkandidat, jetzt Sturzbaum, ist sauber gefallen. Mein Parknachbar ist verschont geblieben.

Sehr beeindruckend! – Drüben steht der Stumpf.

Das Wetter klart – vorübergehend – auf.

Ich gucke mir die Bekiesungen in der Strecke an.

Die machen sich allesamt prima. Es stellt sich immer wieder heraus, wie wichtig das Schütten von der oberen Böschungskante ist, bis sich ein halbstabiler Schüttwinkel einstellt.

Noch ein Bisschen umgesehen – alles so grün hier … – Ein seitlich der Osterau liegendes Stillgewässer ist flächig mit „Entenflott“ überzogen. Nur die Schwimmwege der Enten und anderen Getiers zeigen kleine Bahnen an.

Stonehenge in klein? Die speziellen, von der Lindengallmilbe verursachten Formen überraschen den Betrachter.

Auf dem Rückweg – alle anderen Schüttungen liegen gleich gut, wie diese frühere Haupterosionsstelle am Wanderweg.

Weitere Entwicklung wird interessiert verfolgt.

An der Mühlenau, PI – den erhöhten Abfluss durch längeren Regen in der vergangenen Woche hatte ich am Schluss des vorigen Beitrags bereits mit Foto des dortigen Pegels gezeigt.

Als ich dort an der Fußgängerbrücke ankam, fragte ich zwei Frauen mit drei Hunden, ob Hundespaß im Wasser angesagt sei. Ja, sei es, aber nicht alle machten mit.

Na, mal sehen, diese beiden gucken jedenfalls schon ordentlich gespannt zu uns auf der Brücke.

Es kann ihnen nicht schnell genug gehen, bis der Ball fliegt.

Und dann …

WATSCHSCHSCH !!! – Der dritte im Bund, aus dem (N)Irgendwo, flog geradezu Richtung Ball, mitten in den Bach.

Der war so abgetaucht, dass ich noch gar nicht schätzen konnte, worum es sich handelt.

Sieh an, der Kleinste muss die ganze Arbeit machen, hat aber einen Mordsspaß dabei.

Bleibt zu erwähnen, dass wir mit unserer Lebensraumverbesserung, Kies im Schüttwinkel (und dann ggf. zusätzliches Strukturieren der Sohle), auch zur Erleichterung des Wildwechsels beitragen.

Die durch Ausbau und Unterhaltung übertiefen Bäche mit ihren oft genug beidseitig unnatürlich steilen Ufern machen es in den Bach gefallenen oder aktiven Ein- und Aussteigern wirklich schwer.

Besten Dank also, ihr Hunde, für das praktische Beispiel! (Die Schüttung im aktuellen Hundesport-Bereich ist angesichts der hohen Wasserführung nicht in den Fotos sichtbar.)

Hafenausfahrt Büsum, Blick Süd – Seevögel, Krabbenkutter.

Ein Krabbenkutter geht auf Fangfahrt.

Weitere Kutter liegen an den Kais der Hafenbecken.

Ein Arbeitsschiff geht auf Tour, im Hintergrund kehrt ein Krabbenkutter vom Fang zurück.

Museumshafen bei Ebbe, im Hintergrund Treppe zum Wellenbad.

Ein Seebäderschiff verlässt den Hafen, Kormoran quert.

Kabbelwasser vor der Hafenausfahrt.

Blick Süd – wenn doch Bayern und Baden-Württemberg endlich entdecken würden, dass auch dort Wind weht …

Zeit zum Abschied. Mittagessen querab Baustelle am Nordrand Alleestraße.

Mittagstisch vom Feinsten – da kammernichmeckern! Sehr lecker!

Anschliessend geht`s zurück durch die Fußgängerzone. Zwar ist Saison, es sieht übervoll aus. Wer aber „mitschwimmt“, hat reichlich Platz.

Regenbogen (Lichtbrechung) im Hotel – imposant.

Uns hat es bei Wechselwetter wieder gut gefallen. Der Blick soll selbstverständlich weit schweifen, damit auch bei Sturmgebraus schnell heranrasende Wetter richtig eingeschätzt werden.

Rückkehr aus Richtung Perlebucht von der „Vogel-Tour“, Blick Hafen am Horizont – Ebbe, das Wasser läuft ab, das Watt wächst. Erste Wanderer erschliessen die zweimal am Tag neu entstehende Landschaft.

Wattwanderer, mit und ohne Spiegelung.

Binnendeichs wartet eine Kleinbahn, unser E-Mobil läd / wird geladen.

Das Watt füllt sich. Die Fahrrinne verläuft nahebei – Boot nicht fern. Eine weisse Schwimmerlinie grenzt den Badebereich ein.

Dort startet gerade ein Kormoran mit langem Anlauf zum Flug.

Das Wetter ist besser, als angesagt. Wie schön.

Leichter Wind von See und die Schifffahrt lassen auf flach überstautem Watt eine tiefe Wellenkette entstehen. Vorn sind die nötigen Utensilien für rückkehrende Wattbesucher zu sehen, Bänke, einige Wasserhähne zum Abspülen der Füße.

Dichter an Land überschlagen sich viele Wellen und rollen aus.

Die Wellen locken.

Was für ein Himmel!

Gut Wetter und noch nasser Wattboden bieten schicke Spiegelungen.

Als Spiegelungsobjekt finde ich das – aus Bauwahnzeiten leider obligatorische – Hochhaus sehr schön, wechselnd mit wechselnden Menschlein. Interessant sind je nach Kleidung auch die sich ergebenden Farbwechsel.

Wir haben uns im Restaurant getroffen – eine Wattwanderung startet, gleich vorndran.

Schon stoppt der Pulk. Das wird so weitergehen … – Watt ist von Nahem allzu interessant, von Aufbau und Bewohnern.

Hafeneindrücke folgen demnächst.

Morgendlicher Blick zur Deichkrone – fast nicht zu glauben, windstill.

Die Fußgängerzone spiegelt noch die Nässe der Nacht.

Da gucke ich vor verabredetem Treff noch fix in Seitenräume des Watt`n Hus.

Einer hat es mir besonders angetan.

Da hängen sie an der Wand – Bilder aus Schnecken und Muscheln.

Das große Panorama.

Ein paar Details …

… bringen die Formenvielfalt …

… erst richtig in den Blick.

Wichtiges Detail, nicht zu vergessen: Krabbenfischerin und Krabbenfischer.

Stichwort „Krabbe“, spezielle Stolpersteine in Büsum – für uns stünde hier: 51, damals war das Wellenbad gerade neu.

Falls wir nochmal in Büsum vorbeikommen, werde ich mir Zeit nehmen, die Beschriftungen neben den Wandbildern zu lesen …

Hier folgen demnächst ein paar Eindrücke von Watt und Hafen.

Spaziergang auf dem Deich, Strandkörbeblick.

Das Wetter im Auge zu behalten, ist angesichts des ultraflotten Geschehens am Himmel zweckmäßiger denn je (am Horizont … – das ist schon weg).

First-Typen, Silhouetten – vorn Austernfischer, hinten Stare.

Diese Stare, bunt schillernd, sind zahmer als bei uns am Elbdeich. – Die Suche scheint zu lohnen.

Schreitend wird der nächste Punkt anvisiert.

Amselweibchen …

… und Amselmännchen wissen das Angebot ebenfalls zu schätzen.

Das Deichgrün lockt offenbar auch diese junge Lachmöwe.

Vor der Perlebucht balzen Lachmöven.

Richtung Nordsee sitzt eine ganze Gruppe unterschiedlich alter Lachmöwen, dazwischen Austernfischer.

Nochmal, jetzt von der Perlebucht-Landseite – Lachmöwen und Austernfischer.

Nahe zum Hafen halten sich neben Austernfischern (nicht im Bild) vor allem kleinere Vögel auf. – Sind das hier Goldregenpfeifer?

Damit das klar ist: Wir halten uns in einem Nationalpark, dem Nationalpark Wattenmeer, auf – im Hintergrund 2 Krabbenkutter, aus- bzw. einlaufend.

Möwen, satt oder ruhig angesichts auslaufendem Krabbenkutter – der muss erstmal was fangen.

Sonstige – wir lernen, es gibt leise und sehr laute Flieger.

Da ziehen wir, ganz klar, die tierischen Flugkünstler vor – inkl. Naturlaut.

Große Übersicht, 2 kleine Details: stramm stehende Fahnen zeigen die Windsituation. Auch Tauben lieferten Flugkünste im stürmischen Wind. Diese, auf dem Schornsteindeckel, liess sich dafür aber nicht begeistern.

Und dann fiel uns noch diese Fliege (?) auf. Ist die mit ihren dunklen Flügeln ein Trauerschweber?

Schlussfoto für heute – Abendstimmung an der Perlebucht, noch ne Sorte Schweber, Segler, Wasser- und Luftsportler. Sehr beeindruckend, was die so bieten.

Bis demnächst, mit noch mehr Büsum.