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Kurz und knapp – mein Nikolausgeschenk 2023: Nachdem meine Anwendungsprogramme vor einer Woche nicht mehr einsatzfähig waren, eigene und Freundeskreiskenntnisse nicht ausreichten (der PC sagte „Wo ist das Problem? … allerdings ist da eins …“), kam heute der Nikolaus in Form eines PC- / Netzspezis.

Alles schien richtig, aber …

Dann wurde der Fehler doch recht schnell erkannt – hier bin ich wieder!        🙂

In der vergangenen Woche hat sich ja allerhand getan – alle betreffend, der Schnee.

Nun befindet der sich auf dem Rückzug – mal sehen, was bleibt.

In aller Kürze hier Neues von den Bächen.

Das war wohl neulich so um Vollmond, …

… als ich ein Leuchtenfoto eines Bachs erhielt.

Wie fast zu erkennen: Da lag noch kein Schnee.

Flugs verabredet, tags vor Ort.

Feine Sache, das! – Laichkuhle, kleiner Kiesberg mit Eiern drin – zugehörig: „schicke Turbulenz“.

Auf kurzer Strecke 3 recht neue Kiesbänke (hier die 3.), alle belaicht.

Und so sieht es – wie in den Vorjahren – ringsum so ziemlich durchweg aus.

Solch ein Jahresrückblick – was wollen wir mehr!? (Weitermachen, natürlich!)

Dann kam der Schnee … – überraschend früh, am 28. November 2023.

Über dies und das wird weiter zu berichten sein. – Ich arbeite mich durch die entstandenen Rückstände voran.

Inzwischen ist Schleswig-Holsteins Landschaft weiss. Fast trat ein, was ein NDR-Moderator gestern sinngemäß erzählte. „Treffen sich zwei Schneeflocken und fragen einander, wie`s geht und wohin der Weg führt. Die eine „Ich schwebe nach Alaska, da soll man ewig leben können.“ – Die andere „Und ich wähle Schleswig-Holstein – da kann ich ordentlich Chaos herbeiführen.“ “

Ganz so ist es ja nicht und Beiträge demnächst werden die winterliche Realität, die erstmal immerhin noch bis Mittwoch nächster Woche anhalten soll, beschreiben.

Zurück also, in den Borsteler Wohld.

Die bekiesten Strecken des Waldbachs stimmen hoffnungsfroh – zurück geht`s auf dem Holzabfuhrweg durch herbstlichen Buchenmischwald.

Ich wundere mich immer über SH, das waldärmste Bundesland Deutschlands. Niemand scheint auf die Idee zu kommen, Wald als Ausgleich für Fehlendes anzulegen.

Ohne Worte.

Hier ist ganz schön was los. Wie lebendig Totholz ist, ist inzwischen wohl allgemein bekannt.

Nicht mehr weit zum Auto – Eiche, Hainbuche und Reste der Vor-Generation Wald, die Kiefer, finden sich neben mancherlei anderen Arten.

Bevor ich ins Auto steige, zweige ich noch schnell an den oberen Bachlauf ab. Die Rauschen, hier ein Beispiel, liegen hervorragend, haben sich als Lebensraumvervielfältigung bewährt.

Ich befinde mich am tiefliegenden Rand eines Maisackers. Bis fast ans Bachufer muss offenbar Deutschland seine Agrarflächen nutzen – alles durch fehldefinierte, schädliche Subvention verursacht, angesichts des waltenden Lobbyismus offenbar nicht korrigierbar. – – – Warum ist die Wasserfläche so rubbelig?

Das teste ich gleich mal mit dem Haselstecken.

Leichtes Antippen erzeugt Wellen, schnell allerdings bricht die dünne Eisdecke punktuell.

Durch gutes Beispiel abfahrend – ich wünsche mir mehr Dreidimensionalität in deutscher Landschaft, zwingend Büsche und Bäume als Randelemente in ausgeräumter Agrarsteppe.

Sieh da, eine sonntägliche Radlerin dreht ihre Runde – fährt nicht wie ich im Uhrzeigersinn, sondern andersrum. Wir werden uns im nächsten Ort wieder begegnen.

Das war er dann, der Herbst 2023 – späte Farben an Eiche, Ahorn, Hainbuche (? Weide ? – mir fällt am Foto auf, dass ich nicht drauf geachtet habe, von wem das Gelbgrün stammt.). – Na denn, nächstes Mal …

Und nun folgt der neue saisonale Aspekt, winterlich (mit Anzeichen saisonaler Aktivität) – im nächsten Beitrag.

Blick bachauf, Rückblick in die „Perlenstrecke“, den naturnahen Kies- / Steinbach auf Moräne, nett kuppiert.

Weiter geht`s, über den Grenzgraben / -bach vorn in die staatliche, begradigte Strecke – Rohrüberfahrt in Sicht.

Saison-bedingt zeigen sich auch hier schicke Pilze.

Für diese Überfahrt ist Kieszugabe bereits vereinbart – wir werden 2024 darauf zurückkommen.

Wie oben an der Wegkreuzung stehen hier Kieszugaben zum Entschärfen der Erosion im Rohrumfeld sowie Lebensraumverbesserung durch Rauschen an.

Und weiter – – Uuups, nee, doch nicht?

Sperrung – Treibjagd ! Na klar, es ist Saison.

Kurz vor meiner Kehrtwende höre ich entfernt Stimmen, sehe die Treiber auf dem Holzabfuhrweg erscheinen. – Offenbar ist bis zum Punkt meines Besuchsinteresses durchgetrieben.

Zwei Treiber kommen auf mich zu. Ja, hier ist man durch, geht allerdings rechter Hand noch durch die feuchtere Waldfläche.

Bis zu „meinem“ Kies wird mir der Weg freigegeben.

Prima Sache! Das bekieste Rohrüberfahrtumfeld sieht sehr gut aus. Das meint auch der Chef des Geländes, der von der Treibjagd kurz zu mir gekommene Förster, und freut sich auf weitere Kooperation 2024. Dank dafür!

Blick bachauf – Hoch- und Niedrigwasserabflüsse haben gestaltet, wie erhofft. Links, von Laub bedeckt, die von Mensch-und-Hund-Besuch verursachte, ehemalige große Erosionskuhle, Kies-bereinigt.

Bachab der Rohrüberfahrt – nun raue Sohle mit Kiesbänken.

Und die mit lenkerähnlichen Rauschen versehene, ehemals scharfe Kurve unmittelbar am Weg ist auch entschärft, ökologisch wesentlich verbessert.

Da kann ich zufrieden durch den morgendlichen Herbstwald zum Auto zurückgehen.

Mancherorts, allzuselten, gelingt es noch, eine Vorstellung der hiesigen Bäche auf Moräne im Naturzustand zu bekommen – von Kiesbächen im Norddeutschen Tiefland. Fast vollständig hat Mensch aufgrund von Nutzungserfordernissen der Vergangenheit, gesteigert bis zu wahrem Entwässererwahn unsere Fliessgewässer kanalisiert und / oder durch stete, harte Gewässerunterhaltung von ihren Strukturelementen „befreit“. Früher arten- und individuenreiche Gewässersysteme verkamen zu sterilen Einöden.

An einigen wenigen Stellen, z.B. in altem Wald, sei es Staatsforst oder Privatwald – so denn nicht mit Schaufel jährlich „aufgeräumt“ wird – sind allerdings wahre „Perlen“ mindestens in Kurzstrecken erhalten.

Verbessern kann man immer und überall – das gute Beispiel / näherungsweise Ziel gelegentlich vor Augen muss ich mir ab und zu gönnen.

Startend mit der Rohrunterquerung – inzwischen gut an den Erosionsstellen mit Kies „eingepackt“ …

…, nochmal Blick bachauf über neue Kiesrausche, …

… geht es entlang Fast-NatURzustand weiter.

Noch in der Agrarstrecke – Mais im Tiefsten, bis fast ran an den Bach – fällt einem zwangsläufig so manch Verbesserungsmöglichkeit ein.

Herbstwald, schon rechtsseitig – Rauigkeit der Sohle hält Laub, erhält über längere Zeit die Speisekammerfunktion für die Gewässerorganismen.

Durchstich vom Acker – eins der Beispiele, wo Ursachen der Gewässer- bis Meeresverschmutzung unter anderem mit Dünger noch verändert werden können und müssen.

Nun reine Wald-Partie – ein Beispiel, dass auch Buche einen Prallhang stabilisieren kann – beim Kleinstbach. Allerdings wirkt das fast wie eine Betonwand …

Drunter – die Wurzeln meiden das Wasser – dürften großräumig und Nebenwurzel-strukturiert Lebensräume für eine Vielfalt Gewässer- und andere Organismen bestehen (mal bei Niedrigwasserabfluss gucken).

Und nun folgt doch tatsächlich eine (kurze) Strecke auf Naturstein – lebendiger Kiesbach, wie sich das hier gehört.

Der Bach kann auch „NaturKunst“, „Art by Nature“:

„Hängender Stein“ – Erosion der lehmigen Moräne und eine Wurzel sorgen für diese – zeitlich begrenzte – Kunstform.

Belebter Wald-Mäander.

Ein ehemaliger Mäanderbogen, nun Altarm / Hochwasserabfluss-Zusatzgerinne.

Altarm, gegilbt, zur besseren Wahrnehmung.

Ja, und eine Pilzpracht ringsum – nur mal ein Beispiel.

Und noch ein Mäander des Kiesbachs.

Tja, und dann hat die Pracht bald ein Ende.

Wie es bachab – bereits etwas verbessert in „kultivierter“ Strecke – weitergeht, zeigt der kommende Beitrag.

Heute ganztags Regen – da gucke ich zurück auf den Sonnabend. Die Abendsonne ist bereits präsentiert, so folgt hier der Vormittag in mehreren Partien.

Die Berlinerinnen sind zu Spiel und nachfolgendem Besuch beim König der Löwen abgeladen. Ich fahre weiter, der Borsteler Wohld ist mein Ziel.

Angekommen – Hasellaub auf Buchenblättern. Die Saison schreitet voran.

Hasel – auch sie inzwischen zunehmend kahler.

Auf geht`s zur Wegkreuzung, zum Gewässertreff.

Schwammstadt / Schwammlandschaft – hier ein Eindruck zum Wasserrückhalt – – – bis zur nächsten Grabenräumung …

Negativbeispiel von anderswo – fortwährend harte Grabenunterhaltung, mündend in Uferversteilen, Sohlübertiefen, Umfeldgefährden.

Man fragt sich, wo jahrzehntelange Aus-, Fort- und Weiterbildung von Auftraggebern, Auftragnehmern, Baggerführern geblieben ist. – Lernfähigkeit und Umsetzen von Verbesserungen in die Praxis scheinen unmöglich.

Am Gewässertreff, Bach 1.

Am Gewässertreff, Zulauf Bach 2.

Gemeinsam geht`s weiter – unser Kies liegt hervorragend.

Über die anschliessende Strecke folgt demnächst ein eigener Bericht.

Es stürmt, Kälteeinbrüche und Regen haben die meisten Farben aus der dritten Dimension in die Waagerechte gebracht.

Da setze ich meinen Moränenbäche-Ausflug (vgl. Berichte vom 18. und 19. November) mit buntem Bericht fort.

Rot, (Ahorn-)Gelb, (Efeu-)Grün – ich wechsle von Bilsbek-Nebenbächen zum Borsteler Wohld, an die (oder, wem`s gefällt, den) Bilsbek.

Nordwestrand Borsteler Wohld, das Auto geparkt – die Farben bleiben.

Ein schlanker Efeu-bewachsener Stamm prägt diesen Zugang zur Bilsbek-Aue.

Hier haben wir einen klitzekleinen Waldbach per Kiesschüttung durchgängig angeschlossen.

Die Bilsbek-Turbulenzen sind im Vorbericht beschrieben.

Am Rand des Buchen-Mischwalds gehe ich ein Stück bachauf, bis zur nächsten Überfahrt.

Blick bachab: Der Ufer- und Baumschutz wirkt gut, die Strukturgabe bewirkt lebhafte Turbulenz.

Blick bachauf – der strukturlose Bach, ein Spiegel.

Spiegelungen sind schon etwas Beeindruckendes! … (aaaber …).

Der feuchte, Eschen-geprägte Wegrand wurde durch Absägen der Kronen gesichert. Die verbliebenen Stämme können gefahrlos stehen bleiben.

Was so ein kleiner Pilz mit ulkigem Namen (das Falsche Weiße Eschenstängelbecherchen) mit den Eschen so anrichtet … – Hoffen wir, dass (erwartete) Berichte über Resistenzen häufiger werden!

 

Durch lichten, belichteten Herbstwald geht es weiter – zum (zur) Bek, Nebenbach der Mühlenau, ebenfalls Pinnau-Einzugsgebiet.

 

Ein Dankeschön meiner Reise nach Jena zu Vortrag und Bach-Restaurieren hat nun zum zweiten Mal Früchte getragen – Paradiespilze, konkret: Austernseitlinge.

Über das Beobachten des Pilzblocks, die Entwicklung bis zur ersten Ernte, habe ich im Beitrag vom 9. November, den Entwicklungsstand des zweiten Durchgangs am 19. November berichtet.

Nun haben wir statt wie beim ersten Mal am 10. Wachstumstag zu ernten bis zum 13. gewartet.

Das Warten, 3 Tage längeres Wachstum, hat sich gelohnt.

Die Austernseitlinge haben ordentlich zugelegt.

310 g – das sollte für 2 Personen gut ausreichen.

Wie der Zufall es wollte, übermittelte unsere Kranken-(richtiger Weise wohl „Gesundheits-„)versicherung im vorigen Newsletter 2 Pilzrezepte. Wir wählen die Frittata.

Geschnetzelt …

Gebrutzelt …

Nach auf die Menge angepasstem Rezept gebacken …

… und genossen!

Das war lecker.

Nun warten wir, lassen den Block stehen und feuchten angeschnittene Seiten weiter an – es soll auch noch dritte Ernten geben … „dritte Ernten bringen oft massive Einzelpilze hervor“.

Holz, gewässernah – wenn schon Kopfweide als Kulturdenkmal und Ökobeitrag, dann bitte auch fachgerecht köpfen (bzw. zur Kopf-Entwicklung beschneiden). – Bruch! Hier wartet ein Haufen Arbeit ringsum.

Am Ufersaum von Bächen stehen von Natur aus vor allem Schwarzerlen mit anderen Vertretern der Weichholzaue. Schön, wenn sich wieder Auwälder entwickeln dürften! – Die übliche Praxis ist – wenn denn Naturnähe überhaupt toleriert wird [mal auf Google Earth gucken, bitte nicht erschrecken!!! Entbaumte Landschaft ist die Regel.] – solch Erlen regelhaft „auf den Stock zu setzen“. So finden sich unterschiedlich alte und niedrige bis hohe Stümpfe, die meist wieder austreiben, gelegentlich aber absterben und den Spezialorganismen des biologischen Abbaus Nahrung bieten. Pilze als wesentlich Teilnehmer des Geschehens zeigen sich regelhaft.

Pilze als Nutzer eines Erlenstumpfs, wesentlicher Teil der Umwandlerkette.

Schicke Kulisse am Steilhang.

Auch diese Pilze, flächig am Boden, sind Anzeiger für noch vorhandenes, verwertbares Holz im Ufersaum.

So viel zu den gestern auf Tour entdeckten Pilzen auf Holz.

Über die bei uns im Bad gesprossenen hatte ich berichtet.

Nach der Ernte hatten wir die offene Schnittstelle wieder zugeklebt und für einen zweiten Ansatz die andere Längsseite angeschnitten (und immer schön feucht gehalten, sonst wird das nix!).

Inzwischen ist Tag 11 dieses Versuchs gekommen (Ansatz 1 hatten wir nach 10 Tagen geerntet). Wir versuchen nun, die Pilze noch ein paar Tage bis zur Ernte zu halten.

Besuch am kommenden Wochenende hätte unsere Bad-Eskapaden gern gesehen. – Das schaffen wir wohl nicht.

Die Austernseitlinge müssen wohl vorher geerntet werden.

Da freuen wir uns schon drauf!

Um nun dem Besuch (und uns) eine Freude zu bereiten, starten wir einen dritten Versuch, haben eine Querseite aufgeschnitten.

Auch die zweite Querseite kam gleich mit dran, damit hoffentlich in Summe nochmal eine Mahlzeit draus wird.

Der kommende Besuch erlebt, falls im dritten Ansatz noch etwas wächst, die Wachstumstage 5-7 – zu erwarten sind dann immerhin kleine Stummel, die sich erkennbar Richtung Pilz entwickeln.

Auf früher Runde zu mehreren Bächen.

Herde im Dunst – ich bin froh, im Sichtschatten eines Wäldchens zu entschwinden.

Von links, Rohrüberfahrt – Kolk, Rausche, Anstaukolk durch Astwerk, Schaum drauf.

Der Kies der Rohrkolk-Rausche ist unberührt.

Da, im Anstaukolk unter Schaum – heller Kies.

Im Moment bleibt offen, ob Ursache für den hellen Kies Laichaktivität von Wanderfischen oder Hydraulik-Wirkung bei den vorigen Regenspitzen zuzuschreiben ist.

Als ich gehe, merke ich, dass mir jemand interessiert folgt – unterm E-Zaun durch, geschafft, kein Treffen, keine diesbezüglichen Turbulenzen.

Etwas später, schon fast am Auto, Blick zurück. – Geballte Zusammenkunft – die Herde findet`s schade, dass ich schon gehe.

Nächster Bach – herbstlicher Buchenmischwald, nebendran längs ein punktuell „angestoßener“ Moränenbach.

Angeregte Turbulenzen im Anstrom einer Überfahrt.

Anderes Beispiel, Abstrom einer anderen Überfahrt.

Nächster Bach – andere Turbulenzen, biologisch angeregt.

Detail – Laichbett unter Herbsthimmel.

Noch detaillierter – man meint, einzelne Laich-Hümpel der Forellen erkennen zu können.

Auch hier, bachab der Überfahrt ein vielfältiges Muster für induzierte Turbulenz-Varianz.

Letzter Stopp, letztes Turbulenz-Beispiel – ich muss nach Hause.

Von dieser Vormittags-Tour ist noch einiges zu berichten. Bald folgt mehr davon.

Es war einmal …, Ostblick aus dem PC-Raum – inzwischen haben Zeit, Temperatur, Sturmwind und Regen die bunten Blätter ziemlich zu Boden gebracht.

Wer jetzt kein Haus hat, …

… sucht sich …

… keines mehr. (Das ist wohl die Schlupfwespe Ophion minutus am Fenster – Korrekturen werden dankbar entgegengenommen.)

Die Rinder sind von den Nasswiesen auf trockenere Gefilde umgesiedelt. Fasane und anderes Getier haben das Gelände jetzt für sich.

In der Stadt allerdings bleibt es bunt.

Am Marktplatz, mit Roland: Buntes Schilderwerk wandert, hält alle Verkehrsteilnehmer durch wechselnde Sperrungen und Umleitungen flexibel.

Der Roland im Schilderwald.

Nein, nicht alle Ampeln stehen auf Rot. – (Die Flusen am Himmel über dem historischen Marktplatz sind 2 Sturmmöwen.)

Grün – wir bleiben in Bewegung, alle kommen (irgendwann) mal dran.

Wechselnd Gesamtsperrung, einspuriges Richtungsfahren, Umleitungen erkunden – das erproben wir mehr oder weniger erfolgreich seit einigen Wochen (hier – anderswo sieht es nicht anders aus, Glasfaser fordert Tribut). – Aber ein Ende naht.

Der Blick von höherer Warte lässt ahnen: Das Geschehen verlagert sich hier ins Zentrum (Punktsperrung steht an), das Umfeld verändert sich Richtung Normalität.

So sehen wir dem Abschluss der Bauarbeiten hier interessiert entgegen.

Die Schilderzahl rund um den Roland wird sich auf Normalmaß verringern.

Eingeborene, hinzugekommene Einheimische, Durchfahrende finden – wohl ab übernächste Woche – die gewohnte Situation.

Durchfahren durch Wedel auf der B 431 – mit Tempo 30 ! – Und das ist auch gut so.