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Ein vollständig zerstörter Uferbereich und eine Bach-Wüstenei führten im Herbst 2021 zu einer Anfrage, dort Lebensraumverbesserung zu starten. Bei einer Ortsbesichtigung war den Beteiligten schnell klar, wie mit Kies eine erste Grundlage zu erreichen sei. Wie so oft ging es um Strukturverbesserung im Bach, aufgrund starker Mensch&Hund-Belastung der Fläche bis hin zu Baumverlusten aber auch um erforderliche Flächenstabilisierung und wirksames Langzeitstützen vorhandener Alt-Erlen.

Trotz guter Befahrbarkeit des schwierigen Geländes verzögerten praxisferne, bürokratische Hürden die Angelegenheit, bis auf lange Sicht keine Befahrbarkeit mehr bestand. Damit war der Vermehrungszeitraum Herbst 2021 bis Frühsommer 2022 für jegliche Aktivität von Kieslaichern verspielt.

So etwas nenne ich: Den fachlichen und gesetzlichen Auftrag zur Verbesserung von Lebensräumen gehörig vergeigt! – Glücklicherweise ist dies ein Ausnahmefall, der sich hoffentlich nicht wiederholen möge.

Weit später 2022 wurde dann wie angedacht saniert. Eine erste Kontrolle fand nach der Forellenlaichzeit 2022/23 am 2. Februar 2023 statt.

Gut sehen Fläche und Bach aus, Anfang Februar 2023.

Auch die Altbäume erscheinen langzeitig gesichert. Schöne Turbulenzen, Kolk-Rausche, haben sich ausgebildet.

Wir waren allerdings überrascht, dass hier keinerlei Anzeichen irgendwelcher Laichaktivitäten von Forellen festzustellen waren.

Den leichten Ockerbelag der Steine sahen und sehen wir nicht als Ursache an.

Irgendwann später muss dann aber doch etwas stattgefunden haben, 2 Fotos, März 2023.

Die obere Rausche erscheint gut bewegt.

Auch Rausche 2 ist belaicht.

So können wir bei weiterem Interesse des Umfelds angesichts fehlender Laichplätze ergänzende Hilfestellung im Sinn behalten.

Anfang November 2023 – ausgezeichnet strukturbildend wirken die Wurzeln der Alt-Erlen.

Im Anstrom, von der Alt-Erle gestützt, liegt eine der Rauschen.

Auch klitzekleine Struktur ist willkommen: Unter das gekennzeichnete Stöckchen mit Blatt huschte eine einsömmrige Bachforelle, weg vom offenen Kiesstandort.

Die hohe Verlustrate an hier offenbar früher nur einreihig vorhanden gewesenen Erlen prägt noch immer den Bach – Überbreite, Verlust an Kraft und Turbulenz.

Ein zerstörter Lebensraum ist die Folge – wie bekannt: Abhilfe ist nötig, fast allüberall.

So sähe – auch anderswo – eine Mindestausstattung aus.

Auch im Detail – mein damaliger Neujahrswunsch „Gute Turbulenzen!“ bestätigt sich.

Nun bleiben wir gespannt, ob Laichaktivitäten „hier oben“ wieder so spät stattfinden, wie voriges Mal (welches dort aufgrund des Kiesangebots in zerstörter Landschaft nach langer Zeit „das erste“ Mal war).

Lange habe ich gezögert, murrte über die Qualität der Fotos. Da die aber nicht Gerät und Fotograf, sondern dem damals aktuellen Wetter mit „allerhand Wasser in der Luft“ geschuldet war, soll nun der Dokumentation wegen doch dieser Beitrag hier folgen.

Am 6. Oktober 2023 wurde ein Sattel Kies ergänzt. – Wer die Historie seit 2021 ansehen möchte, findet die Beiträge vom 28. Februar 2022 (auch 26.02.) und vom 30. März 2022 über die Kalender-Suchfunktion. – Der Beitrag vom 27. Februar 2022 beschreibt die bei einer Kurzbeprobung der Bredenbek gefundenen Lebewesen.

Anfahrt 6. Oktober 2023 über den Haupt-Holzabfuhrweg – es war nass, die Luft ist noch „voll Wasser“, schwierige Licht- und Sichtverhältnisse. – Dem Wald werden gezielt Nadelhölzer entnommen, um naturnahen Mischwald zu entwickeln.

Material und Gerät, geübte Kooperationspartner stehen bachnah bereit.

Nachfüllbar – der ehemals tiefe, steilufrige Waldgraben zur Bredenbek.

Nachgefüllt.

Auch die über die Zeit vom Bach, von Mensch und Tier „tiefer gelegten“ Depots seitlich der Brücke werden ergänzt.

Wie beabsichtigt und in ersten Schritten begonnen geht es darum, die tief eingeschnittene Kanalstrecke durch Kiesrauschen so in der Sohle aufzuerhöhen, dass die höher im Gelände liegenden Alt-Mäander bei höheren Abflüssen häufiger aktiviert werden.

Das zeigt, in Kopplung mit der 300 m am Waldübergang in die Agrarlandschaft liegenden hohen Rausche, bereits die gewünschten Folgen im Wald. Wasser steht länger und höher für Bach, Boden und Lebewelt zur Verfügung, standorttypische Feuchtpflanzen haben sich wieder angesiedelt, andere weiter als bisher ausgebreitet.

[Dazu muss ich im Frühjahr 2024 unbedingt einmal extra Fotos aufnehmen und einen eigenen Bericht schreiben.]

Wie das Mäander-Stützen geht, wissen wir inzwischen …

Schnell ist die Arbeit getan, sind die Anfahrspuren glattgezogen.

Abfahrt. – Lange, oft angesprochen, diesmal endlich realisiert – eine Einladung in eine nahegelegene Gaststätte lässt uns über Mittag noch fachsimpeln.

Auf dem Weg (Glück gehabt!) – es hat inzwischen zu Schütten begonnen. In der Oberalsterniederung verschwinden die Konturen.

Wie schön, mal wieder Budweiser – schmeckt bei jedem Wetter, das Essen hier ebenso.

 

Frühmorgens, die Sonne lacht, am Nachmittag soll es reichlich Regen geben – also nix wie los. Im Uhrzeigersinn die Hetlingen-Tour habe ich angesichts des südlichen Winds im Sinn.

Elbdeich Fährmannssand – die Sonne verschleiert, bei 5 Grad reichlich Tau ringsum, Strecken gegen den südlichen Wind wirken zugig, kaltfeucht.

Mit dem Licht sieht alles gleich viel freundlicher aus. Aber das Blau und die Wolken zeigen: Oben ist es noch kälter.

Deich, Deichschafe, Ausgefallenes, meist noch in Kugelform – soll das die Überschrift rechtfertigen? Die Deichverteidigungsstraße ist Teil des beworbenen Elberadwegs.

Nein, auch das von Kugelform durch Regen verflüssigte, zusammengeschwemmte, nun trocknende Etwas bringt niemanden in Wallung (mal abgesehen von der Nährstoffzusammenschlämmung).

So, Überschrift passt – an ein Weiterfahren Richtung Hetlingen ist vorerst nicht zu denken.

Da lobe ich mir die uns bekannten Strecken im Niedersächsischen: Dort sind die Straßen ab- bzw. die Schafe eingezäunt (Wanderzäune am Deich, schonende, Deich-pflegende Beweidung).

Ein Stückchen nebendran, Blick nordwärts zur Geest – SO sind mir die Schafe hier auch lieber.

Niedersächsische Freunde, per Fähre nach Wedel übergesetzt, per Rad nach Glückstadt geradelt (dann mit der dortigen Fähre wieder rüber über die Elbe, zurück gen Zuhause) beschweren sich. Das allerdings zu Zeiten, in denen die Deichverteidigungsstraße dem Schaffoto Nr. 1 (von den 4 voranstehenden) entspricht. – Kein eigentlicher Grund zur Klage!

AAAAAber: Diese Situation spottet jeder Beschreibung.

Erstmal also keine Hetlingen-Runde!

Winkt Entspannung? Heute Nachmittag und Morgen soll es ordentlich regnen. Ob das aber als Klospülung für diese Schweinerei, pardon, Schaferei (Schäferei?), ausreicht, bleibt der Beobachtung überlassen.

Wenden, also …

Querab Saatlandsdamm, Blick über die Marsch auf Wedels Geesthang – auf dem Grün ringsum haben die Schafe Konkurrenz bekommen.

Noch liegt die Zahl der Nonnengänse im unteren Tausender Bereich.

Mit wenig Mühe könnte ich jetzt Grau als Novemberfarbe ausrufen. Wer mein radelndes Finden von Zeiten zwischen Tiefschwänzen allerdings kennt, weiss, dass ich durchweichendem Nass meist erfolgreich entgehe.

So sehe ich die Welt meist bunt. Wer kennt „Frederick“ nicht?

Vormittags, noch nass vom vorangegangenen Regen – bunte Hainbuchenallee.

Alles schön leer – so lässt sich`s gut radeln.

Kurz vor zu Hause noch durch Ahorn-Gelb … – schade eigentlich, bald kommen die Bläser …

Und nachmittags geht`s nochmal los.

Nun ist der Himmel Farbenproduzent – nicht mehr weit bis Sonnenuntergang.

Ich bin in den Saatlandsdamm abgebogen – verkürze, da absehbar ist, dass südwärts bereits eine Wolkenwand besondere Ausblicke vom Elbdeich verhindert.

Links unten: Irgendwer, irgendwas hat hunderte Nonnengänse aufgescheucht.

Und dann sehe ich ihn vom Brooksdamm, hinter dem Sturmflutsperrwerk Wedeler Au doch, den Sonnenuntergang.

Brooksdamm, Südwestblick – die Sonne ist untergegangen.

Nachglühen …

Über die aufgescheuchten Nonnengänse und Vermutungen über häufigere Störungen wird demnächst berichtet.

Oha, Panik kommt auf?

Keine Sorge – wir sind immerhin zwei Mikrobiologen im Nebenfach, ich mit zusätzlicher langjähriger Praxis in Sachen Gesundheit und Umwelt. Im Rahmen des früheren Aufgabenbereichs Wasser, Boden, Luft war das Thema „Richtiges Lüften“ – weiss doch jede(r): Querlüften, nicht Kippen!, über etwa die Dauer der Aussentemperatur in Minuten – eine der Hauptvermittlungsaktivitäten der Innenraum-Hygiene, wieder und wieder …

Nein, es handelt sich in unserem Bad nicht um Schwarzen Schimmel – unser Pilz ist eingepackt, ein Geschenk für Vortrag und experimentelles Bach-Restaurieren in Jena.

Versuchsstart – mit „Befreien und Pflegen“ der Pilze (es gibt eine verständliche Anleitung in Skizzen und Erläuterung) am 29. Oktober 2023.

Morgens und abends wird die schmal aufgeschnittene Fläche (wir haben nicht das aufgemalte X geschnitten) besprüht, so feucht gehalten.

(Wann) wird etwas zu sehen sein ? – Spannung greift um sich mit jedem Sprühen …

Tag 5, der 3. November … – Daaaa … in der Ecke, klitzeklein …

… und entlang der Linie, jede Menge!

Tags drauf, morgens …

… und abends – die wachsen ja „wie verrückt“.

Wenn das Wachsen losgeht, soll mehr gesprüht, „schön feucht“ gehalten werden, ohne die Pilze direkt anzusprühen.

Da nutzt der Schnitt – Plastik runterhalten – unter den Pilzen das Substrat benässen, fertig.

Tag 8, am 6. November, …

… ist so etwas wie ein richtiger Pilzwald entstanden.

Schon bei den kleinen Exemplaren zuvor hatten wir erste Nascher (inkl. uns selbst) nicht zurückhalten können.

Jetzt, am 7. November, …

… lohnt das schonmal, erste „richtige“ Pilze roh, dann auch eine größere Menge testweise gebraten, mit Kräutersalz, Bärlauch und Pfeffer gewürzt, zu probieren. – Lecker!

Die Masse …

… wächst …

… und wächst.

„Tag 10“, der 8. November: Wir erklären den Wachstumsversuch für beendet, ernten 390 g.

Ergänzt um die vorherigen, nicht gewogenen „Verluste“, mögen wohl an die 600 g Pilze produziert worden sein.

Braten in der Pfanne, dampfend.

Portionsweise (die zweite angesichts des blauen Set-Zipfel oben rechts ausserhalb des Fotos erahnbar) aufgegessen, mit Genuss!

Danke, ihr Jenaer – das war ringsum und nun auch noch im Nachhinein eine gelungene Veranstaltung!

Zu Ende muss das Vergnügen aber noch nicht sein, schreibt die Gebrauchsanleitung …

So steht nun – andere Seite zugeklebt (wird sich zeigen, ob das richtig war), die sichtbare Seite neu aufgeschnitten, aufgeklappt, angefeuchtet – der Block wieder im Bad.

Resümee: Keine Angst vor Pilz im Bad!

In den Beiträgen vom 16. bis 23. Oktober (ggf. über Kalenderfunktion, rechte Spalte, anklicken) hatte ich von meiner Reise nach Jena, insbesondere zu einem gemeinsamen Restaurierungsversuch am Gembdenbach, Saale-, Elbe-Einzugsgebiet, berichtet.

Vor Ort wird die Entwicklung der Kiesgaben interessiert verfolgt. Wie erwartet, hat der Bach ordentlich mit dem Kies gearbeitet – dokumentiert in einem Bericht der Jenaer Bach-Aktiven vom 2. November.

Sehr schön hat der Gembdenbach einen Großteil des Kieses abtransportiert und …

[Dasselbe Foto quer, beschnitten] … an der „richtigen“ Position eine Rausche ausgebildet.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen und ist Grundlage für weitere Verbesserungen.

Nach Schulauer Hafen und Sturmflutsperrwerk Wedeler Au (s. voriger Beitrag) geht die kleine Runde weiter.

Deichschaf auf der Elbdeichkrone Fährmannssand – ich radele tief binnendeichs auf der Deichverteidigungsstraße.

Mal hochklettern, rübergucken, über`n Deich.

Blick Südost – Deichschafte im Abendlicht (?, spätnachmittags, 16.30 Uhr), Tide-Auwaldrest.

Blick Südsüdost – Vorlandrinderherde, Polizei- / Zollboot gen Hamburger Hafen.

Das wird wohl ein vorgezogener Sonnenuntergang.

Eine Wolkenwand zieht vor die sinkende Sonne.

Da radele ich weiter, komplettiere die Runde in der Wedeler Marsch über den Saatlandsdamm. – Auf der Südwest-Nordost-Achse Broocksdamm leuchtet etwas hinter mir.

Die Wolkendecke ist lückig, die Sonne wieder zu sehen. – Eine Krähe quert den Bildraum.

Da hat sich das Umdrehen ja gelohnt. – Die Krähe hat nicht umgedreht, das Bild quert nun eine andere.

So ist das mit den Tiefs bzw. Tiefschwärmen – man muss hat zeitlich nur dazwischenpassen.

Wir haben einen der wärmsten Oktober hinter uns (schön nass war der). Große Tieflagen drehen über der Nordsee, Tiefschwärme ziehen von Südwest heran.

Da muss man gut auf das Wetterradar achten – und wird belohnt (gestern Abend zum Beispiel).

Schulauer Hafen, gegen 16.15 Uhr, Blick von der Ostmole über den Hafen und die Westmole.

Zugiger Wind lässt die ca. 10 Grad Lufttemperatur um etliches kälter erscheinen. Üblicher Tipp an der Küste: Die richtige Kleidung wählen!

Blick von der Westmole seewärts, Wellen, Sandstrand in Veränderung.

Und die Sonne strahlt!

Da möchte eine Lachmöwe im Abendlicht posieren.

Moment noch …

… gaaanz kleinen Moment, bitte …

So !

Blick von der Westmole Richtung Hafen Hamburg.

Blick zum Hafenkopf – komisch, von Nahem betrachtet: Die Hotelräume scheinen fertig eingerichtet, die Betten bezogen – ich sehe keine Werbung ? ? ?

Weiter Richtung Sperrwerk Wedeler Au, vorbei am Westende des Sandstrands (Sukzession zugelassen? Wäre ja erstaunlich).

Sperrwerk Wedeler Au, binnendeichs, scharfer Flutstrom – die Pegel zeigen im Nachhinein, da kommt noch ein Meter hinzu (MThw plus).

Blick gen Süden – Goldene Stunde (real: Minuten).

Demnächst folgt die Fortsetzung Richtung Sonnenuntergang, vom Elbdeich Fährmannssand und von der Batavia, unmittelbar vor dem Geesthang.

Wie im Bericht vom 1. November über das Test-Bekiesen im Krückaupark Elmshorn erwähnt, fand am Folgetag eine Rundreise zu restaurierten Bachstrecken statt. Die neue Mitarbeiterin der NABU SH Landesstelle Wasser (s. S. 9, rechte Spalte der verlinkten pdf-Datei „NABU Schleswig-Holstein, Betrifft: NATUR, Sommer 2023“) wollte sich gern einen Eindruck über Verbesserungmöglichkeiten machen.

Los ging`s im oberen Lauf der Mühlenau, Pinnau-Einzugsgebiet. – An geschützten Lagen fanden wir noch Raureif vor.

Das abfliessende Wasser, immerhin war der Pegel auf mittleres Hochwasser gestiegen, ist dunkel gefärbt, sicherlich durch einen hohen Anteil aus dem Holmmoor, das in den trockenen Monaten gar keinen Zufluss lieferte.

Die eingebrachte Rausche (als Foto-Beispiel für eine Vielzahl) mit seitlichen Kies-Depots wirkt gut. Wie beabsichtigt, hat die Mühlenau Teile der Depots bachab transportiert. Obwohl wir über Mitte Oktober hinaus sind, die Tour fand am 18.10. statt, sind auf dem Kies noch keine Anzeichen von Kieslaicher-Aktivitäten zu sehen.

Blick bachauf – das Gefälle der Rauen Rampe aus Großsteinen kann für weitere Depot-Ergänzungen genutzt werden. So wird die Mühlenau selbst eine naturnahe Kolk-Rauschen-Abfolge schaffen.

Die im Rahmen einer Ausgleich- und Ersatzmaßnahme gepflanzten Schwarzerlen und Flatterulmen stehen auf ihren Profileinengungen sehr gut.

Bachab zeigt ein halb natürlicher, halb Menschen-gebastelter Stau an, dass eine Sohlanhebung z.B. per Kiesrausche(n) möglich wäre.

Am Besten mehrere, um die Höhendifferenz optimal zu nutzen … – Darüber wurde bereits gefachsimpelt – Kiesabladen am nahen Weg, Transport und Einbau durch Schubkarren und Schaufeln z.B. bei Angler-Arbeitsdienst. Das würde hier zusätzlich einen nebendran höher liegenden Altarm wieder ins Bachgeschehen einbeziehen.

Etliche km bachab ist am plattgelegten Gras gut die Abflusshöhe der vorangegangenen Regenperiode zu erkennen.

Wieder einige km weiter, Standort eines früheren Wehrs, ebenfalls zur Großstein-Rauen-Rampe umgebaut – hier befinden wir uns bachauf davon – reichlich Erosions“löcher“ im Ufer, die noch / weiter bekiest werden können.

Auch erkennbar aus dem Foto ist die Ursache für meine Aversion zum Einbau mehr als faustgroßer Steine: Entweder „haben sie einen hohen Dampfdruck, verschwinden binnen Kurzem“ (die werden schlicht geklaut!) oder sie befinden sich in fortwährendem Umbau, von ökologisch Unvorteilhaftem bis hin zu Uferschäden. – Hier werden wir 2024 sicherlich über 2 große Kies-Depots an beiden Ufern sprechen.

Solch Raue Rampe bietet gute Restaurierungsansätze. Wie erwartet hat sie unsere recht große Kiesgabe quantitativ abtransportiert.

Dasselbe, bachauf im Gegenlicht betrachtet.

Bei dem hier im mittleren Lauf noch sinkenden höheren Wasserstand sehen wir größere Kiesablagerung erst ein ganzes Stück bachab.

Wie so manch andere Stelle lassen wir die Mühlenau-Station mit zahlreichen Treibselsammlern aus Zeitgründen aus. Zu Laich- oder Niedrigwasserzeiten bleibt für einen vertiefenden Blick Gelegenheit genug. [Die derzeitige Situation dort habe ich kürzlich hier beschrieben.]

Wir queren zur Krückau, stoppen kurz an der Tide-Pinnau, Hindenburgdamm, Pinneberg. – Vandalen-Müll, Einkaufswagen, Autoreifen, ist an Land zwischendeponiert, zur Abfuhr.

Blick Pinnau bachauf – hier, im strukturlosen Tide-Kanal, muss noch viel geschehen. Die Entenschar ist der Jahreszeit geschuldet, in der mehr Menschen als ohnehin schon unsinnig Wasservögel füttern.

Angekommen am Krückaupark Elmshorn.

Die Großerosionsstelle für Bootseinsatz in die Tide-Krückau liegt im Vergleich zum Vortag, vgl. im obersten Link verknüpften Beitrag, etwas freier – wartet weiter auf eine unserer nächsten Aktionen.

Beispielhaft hier nur der „Kies-verpackte Rohreinlauf“, sieht gut aus – die Krückau fliesst weiter hoch, gespeist aus den überschwemmten Vorländereien bachauf Elmshorns.

Kein Spiegel für das Werbeschild mehr – die Wiese An der Au ist wohl gut zur Hälfte freigefallen (im Vergleich zum Vortag).

Auch die überschwemmte Wiese an der Offenau, weiter Krückau-aufwärts, ist nur noch flach überstaut.

Die Krückau Bullenkuhlen ist bachab der bekiesten Kurve in einer Tieflage ausgeufert, inzwischen wieder im Bett. Pferde nutzen den trockenen Teil der Überschwemmungswiese.

Unser im Schüttwinkel gelegter Kies ist im oberen Bereich bereits sichtbar.

Wir hoffen, dass aufkommende Erlen das per Kiesschüttungen zwischengeschützte Ufer dauerhaft halten werden [wenn sie denn dürfen].

Der Gang der Turbulenzen zeigt die nun wirksame Entlastung des Ufers.

Die Zeit vergeht, wir fahren zum Treffpunkt zurück, 2 Stopps am Wegesrand „gehen noch“.

Dunkles Wasser – wie an der Mühlenau-Startposition – auch an der Bilsbek. Das Himmelmoor, langzeitig ohne Abfluss, liefert wieder Schwarzwasser ins „Weisswasser“ des Moränenbachs Bilsbek.

Das Bekiesen hat sich auch über den Hochwasserabfluss bewährt. Der gewählte Abstand im scharfen Schuss bachab der Brücke zum darüber liegenden Pegel ist hinreichend gewählt. Die Kiesrauschen stören die Messungen nicht.

Letzter Stopp am Bek, Hasloh. Das Hochwasser hat, wie beabsichtigt, die großen auf dem Pfeifenbring-Absturz platzierten Kiesmengen abtransportiert.

Hier im obersten Bereich des Mühlenau-Einzugsgebiets ist bereits erkennbar, wie gering – bis hin zur Sommertrockenheit – der Abfluss des Beks im Mittel ist.

Sehr schön halten die Kiesrauschen und Einengungen das Wasser bachab. – So war das beabsichtigt, ein gutes Beispiel für Begriffe wie „Schwamm-„Stadt oder -Landschaft.

Wir beenden die Rundfahrt, werden uns zu passender Situation unter anderem an nicht angesehene Bäche wie im Borsteler Wohld, Kummerfelder Gehege, den Ohrtbrooksgraben, die Ekholter Au, vielleicht auch Bäche im Kreis Segeberg = Stör- und Alster-Einzugsgebiet, begeben.

Bis dahin fliesst sicher noch viel Wasser die Elbe runter (so hoffen wir).

Gerade berichten die Statistiker, dass der Oktober 2023 hier im Norden die 3-fache Regenmenge im Vergleich zum Durchschnitt brachte.

In den Fliessgewässern bedeutete dies im Peak immerhin eine Abflussmenge des mittleren Hochwassers.

„Himmelsteiche“ wie der Pferdetümpel in Wedel sind zu kleinen Seen geworden – mit z.T. bisher ungesehenen Geschwistern ringsum.

Beim Blick über die Elbe, Schulauer Hafen, Wedel, gab es zum Monatsende Richtung Sonnenuntergang untrügliche Anzeichen auf das Nahen von Halloween.

In einem späteren Foto südwärts von der Batavia Richtung Mündung Wedeler Au in die Elbe … – schwarzer Punkt oben?

Ein Seeadler entfleucht aus dem Foto.

Auch das Wolkenbild tags drauf war besonders.

Nun haben wir Halloween gut überstanden. Die Schminke ist längst abgewaschen, Verkleidungen, Spinnennetze, Feuertöpfe in der Nachbarschaft sind eingewintert.

Mein Weg führt, kurzer Blick in die Düpenau, nach Pinneberg, Umfeld Regio-Klinik.

Querung der Nienhöfener / Datumer Straße über die Düpenau.

Über mir trompeten „Vögel des Glücks“.

Blick von der Brücke bachauf – steiler, erodierender Prallhang, gefährdete Eiche auf der Böschungskante. – Da könnte man auch …

Die Abflusssituation mit ca. 30 cm über Mittelwasser zieht mich an die Mühlenau in Pinneberg, mal wieder nach unserer 4er Doppelanordnung Treibselsammler gucken.

Angang …

Mühlenau, Blick bachab – ja, es fliesst weiter hoch ab.

Fernblick bachauf – Herbstfarben. Die HuSt-Positionen sind gekennzeichnet durch Wechsel vom überbreiten, spiegelnden Abfluss auf turbulentes Geschehen, über die Treibselsammler hinweg sowie randlich. „Der Spiegel wird gebrochen“ – bereits oberflächlich sichtbares Kennzeichen lebendiger Fliessgewässer.

Detail, 3 Doppel-HuSt, („Doppel“ `= links und rechts).

Detail brückennah, Überfluss-Turbulenz in Form von Vortices, randlich (links, Bach-mittig) turbulentes Umströmen.

Abends in Wedel, im Gegenlicht – fast wie eine Nach-Halloween-Sonne …

Zu Hause angekommen, stellt sich eine andere, belichtete Realität dar: Feldahorn-Gelb prägt die Situation, vorn wie hinten.