Regenwasser speichern ist eine gute Angewohnheit, das Wasser für Gartenbewässerung und Auffüllen von Vogeltränken sehr geeignet. Aber bitte – niemals den Deckel auf dem Regenfass vergessen. Allzu leicht entsteht eine wahre Brutstätte für Stechmücken.
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Jeden Sommer dasselbe – „Schwimmer in der Elbe vermisst …“ oder ähnlich lauten die Meldungen in Rundfunk und Presse.
Längst sind es nicht mehr die Salmonellen und andere Darmkeime, die durch Einleiten unzureichend geklärter Abwässer aus Hamburg und Umland für schlechte Wasserqualität der Elbe verantwortlich waren. Das ist glücklicher Weise durch Weitergehende Abwasserreinigung und Bauen großer Zwischenspeicher im Mischsielnetz für höhere Niederschläge, die früher zu massenhaften Überläufen verdünnten Abwassers führten, seit Jahrzehnten vorbei.
Es ist die Großschifffahrt, die durch Schwell und Sunk (Wellenschlag und Sog) – vom Laien in ihrer Wirkung unterschätzt – Lebensgefahr auch für gute Schwimmer herbeiführt. Vom Baden in der Elbe wird also abgeraten.
Selbstverständlich ist es doof, bei Hitze an badewarmem Fluss zu sitzen und NICHT hineinzugehen. Die Strömungssituation aber ist kaum einzuschätzen.
Vielleicht bieten die folgenden Fotos, eigentlich nett anzusehen, einen kleinen Eindruck über die schnell wechselnde Situation.

Anschliessend zeigt sich die Elbe in schönster Abend-Idylle. – Bitte gern geniessen, aber nur angucken, nicht reinhüpfen.
Das war ja nun alles ziemlich harmlos – aber die in den Fotos zu sehenden Containerfrachter waren ja auch winzig. Stellen Sie sich das Ganze mit den locker bis 400 m langen Groß-Containerfrachtern vor.
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Reisezeit für unsere Zugvögel, die Mauersegler sind längst weg.

Die Schwalben sammeln sich tagsüber auf allen möglichen Leitungen, bevor sie nachts in Weidengebüschen übernachten. Die bevorstehende lange Südreise zeigt ihre Vorbereitungen.
In den jüngeren Blog-Beiträgen war ja nicht zu übersehen, dass uns die weitere Aktivität der Stare interessiert. Gerade erzählte mir ein Alteingesessener „Nein, tanzende Stare – gar „Schwarze Sonne“ habe ich hier in 5 Jahrzehnten nicht gesehen.“ Wir waren uns einig, dass wir hier dann wohl nicht viel mehr als die uns bekannten, gut Zehntausend Vögel in Schwärmen vorfinden – zwar imposant genug im Fress- Flug- und Ruheverhalten, aber halt nicht DAS Schauspiel, wie es sich an der dänischen Grenze, z.B. bei Aventoft, bietet.
Stare als Sonnenanbeter – was für ein Schnacken und Singen (zum Vergrößern gern mal auf`s Foto klicken)!

Für solch ein Vogel-Schauspiel lassen wir sogar die Queen Mary 2 ohne uns den Schulauer Hafen passieren – gucken halt hinterher.
Da war mein zweifelndes Fragezeichen im Beitrag vom 19. August ja angebracht – meine damalige Kai-Nachbarin weiss (selbstverständlich) nicht alles über die Queen Mary 2.
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In der beginnenden Reisesaison der Zugvögel interessiert uns zur Zeit, ob so etwas wie „Schwarze Sonne“ auch hier an der Elbe um Wedel herum zu beobachten ist. Dazu konnte uns bisher niemand Genaueres sagen – so beobachten wir also das Geschehen.
Also weiter gucken, ob Richtung Oktober die Vogelzahl steigt, eventuell auch vertikale Tänze stattfinden.
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Bei solch Sonneneinstrahlung begleitet mich ständig ein schwarzer Mann. Bei solch Sonneneinstrahlungswinkel kann er sogar auf dem Wasser fahren.
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Im vorigen Beitrag waren es Schafe am Deich der Elbe, die sich mühten, angesichts fehlender Schattenspender die Sonnenhitze irgendwie zu kompensieren.
Hier folgen ein paar neuere Fotos.

Ein Schattenbaum, am besten eine Gruppe von Altbäumen wie hier, sehr gefragte Plätze bei hitzigem Wetter.

Der weisse Esel allerdings bleibt in der Sonne – weiss er um seine Albedo, strahlt er womöglich mehr ab, als er an Energie bekommt – wir wissen es nicht. – Gern könnte er allerdings auf eine andere Fläche gestellt werden, hier ist nun wirklich so gut wie nichts mehr zu fressen.
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Nun ist lange genug gejammert! Wir haben, wonach wir – abgesehen von ganz einzelnen Tagen in diesem Sommer – dauernd verlangten (oder auch nicht): Temperaturen um und über 30 Grad Celsius.
Bei einer Radtour gestern ergaben sich ein paar Tipps, wie man mit diesem Wetter umgehen kann – Beispiele von Schafen und Rindviechern.

Elbvorland nahe Haseldorf – wer hat wohl die beiden Weiden so professionell getrimmt?
Es ist 10 Uhr, noch morgenfrisch.

Gegen Mittag jappen die Schafe mächtig, legen sich platt auf das offenbar noch kühlende Grün. Später stehen sie in 3er- und 4er-Gruppen dicht zusammen und versuchen, sich gegenseitig Schatten zu spenden.
Wohl dem, der (mindestens) einen Baum innerhalb seines Bewegungsraums aufsuchen kann.

Leider ist fast überall festzustellen, dass über Jahrzehnte der Ersatz von Baumriesen geradezu verhindert wurde – hier immerhin ein gutes Beispiel, jüngere Bäume spenden bereits (wieder) Schatten.

Hoffen wir mal, dass diese verbliebenen Alt-Weiden bald ein paar Nachfolger erhalten – zum Wohl der Weidegänger.
Nun sind Populationen selbstverständlich durch ein breites Spektrum an Individuen gekennzeichnet – das eine Ende besetzten die kalt-stenothermen (denen es kaum kühl genug sein kann).
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Wenn man, z.B. im eigenen Garten oder im Alten Land, zur Kirschenzeit die Aktivität der Stare bewundert, fürchtet oder sonstwas, fragt sich der Eine oder die Andere, was die Stare eigentlich fressen, wenn die Kirschen alle sind und/oder die Kirschenzeit vorbei ist.
Na ja, gelegentlich sieht man einzelne Vögel. In Schwärmen sind sie als Insektenvertilger auf Grünland, z.B. auch an den Deichen der Elbe zu beobachten. Hier ein paar Eindrücke einer Radtour zwischen Hetlingen und Wedel.

Diese weisse Herde war schon in einem anderen Blog-Eintrag zu sehen. Hier erhebt sich links im Foto gerade ein Starenschwarm, der von der Bewegung der Rinder profitierte.
Der neue Fressplatz liegt am Deich. Hier ist offenbar eine Unzahl Insekten zu erbeuten.
Irgendwo müssen die Stare ja übernachten – vielleicht im näheren Umfeld? Ich erinnere mich an intensives Geschnatter in der Abenddämmerung – das war am ehemaligen Sportboothafen an der seit Jahrzehnten von der Elbe abgedeichten Wedeler Au.

Hier hatte ich auf einer früheren Tour intensives Schwätzen einer offenbar riesigen Zahl Stare aus dem Röhricht gehört. Heute ist es (noch?) still.
Das möchte ich aber genauer wissen, werde später zurückkommen (so entstand eher durch Zufall der vorige Beitrag über Queen Mary 2).

Und wieder am ehemaligen Sportboothafen – weiter Stille im durch Weiden-Auwaldrest windgeschützten Röhricht.
Fast wäre ich sofort nach Hause weitergefahren, wenn nicht …

Da ist er! Der erste Starenschwarm! Flach, auf dem Foto kaum ahnbar an verschwommener Spiegelung, fliegt er in Windeseile an und rauscht ins Röhricht. Schon geht das Schwätzen los.

Und immer weiter geht es über ca. 20 Minuten – rein ins immer gefülltere Röhricht, kaum bemerkt – zack ist der neue Schwarm verschwunden.
Mehr ging offenbar nicht an diesem Abend. Ich schätze die Starenzahl in diesem kleinen Areal auf mindestens 5.000 Individuen. Mal sehen, wie es weiter geht, ob so etwas wie „Sort Sol„, die „Schwarze Sonne“ ab Mitte September bis Ende Oktober vielleicht auch hier zu sehen sein wird.
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Die Überschrift ist einer zufälligen Begegnung auf der abendlichen Radtour geschuldet, bitte noch ein wenig Geduld.

Zwischen Deich und Elbe eine weisse Rinderherde – zu deren Begleitern in einem nächsten Beitrag mehr, Stare wird das Stichwort sein.

Ah, ganz da hinten das Gelbe, das ist der vorhin gesehene Containerriese – inzwischen fast an seinem Liegeplatz angekommen.
Wegen des nächsten Beitrags – der Stare – fahre ich ein wenig durch die Gegend, dazu dann demnächst mehr.

Wieder am Hafen angekommen, was für eine Beleuchtung! Viele Menschen haben sich auf der Hafen-Ostspitze eingefunden.

Junge, Junge, ein Glück, dass der Mensch so faul (hier: weitere Strecken zu laufen) ist – da auf der Ostseite quetschen sich inzwischen die Leute – und es werden immer mehr.

Hier auf der Westseite wird nicht gedrängelt. Ich höre von einer kundigen (?) Nachbarin („Ich weiss alles über die Queen Mary 2!“), dass dies für 2016 der letzte Hamburg-Anlauf bzw. nun -Auslauf ist.

Leider fahren ja diese sogenannten Traumschiffe mit gar nicht traumhaftem Treibstoff – so reist eine fette Rußwolke immer mit.
Ich mache mich auf, die Star-Situation zu prüfen.

Noch einmal sehe ich die Queen Mary 2 – zwischen Auwaldresten (bitte mehr für die Auwälder tun!) den Auslauf der Wedeler Au vor deren Sperrwerk passierend.
Nun bin ich gespannt, was das mit den abendlichen Staren wird.
Warum ich so ein Gedöns von Staren mache? Na ja, vor 5 Jahren hatte ich das Glück, in Süddänemark „Sort Sol“, die schwarze Sonne, zu erleben. Finde ich sowas hier vielleicht auch? – Dazu später mehr.
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