
Noch fällt – kaum sichtbar – dünnflusig im 45-Grad-Winkel weiter Schnee. Der sturmerprobte Marienkäfer lacht.
Wenn das hier so aussieht, mache ich`s den Zugvögeln nach und checke demnächst die Südroute.

Noch fällt – kaum sichtbar – dünnflusig im 45-Grad-Winkel weiter Schnee. Der sturmerprobte Marienkäfer lacht.
Wenn das hier so aussieht, mache ich`s den Zugvögeln nach und checke demnächst die Südroute.
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Da wir gelegentlich Tagesbesuch erwarten, gucken wir mal, wo wir dann hingehen. Hier also erste Eindrücke zum Strand Ording Nord.

Windschatten hat auch was! Am Deich entlang, gleich geht`s über den Deich Richtung Strand Ording Nord.

Schaumschlägerei – wie gut, dass dies nur noch punktuell auffällt und nicht mehr wie in den 1980ern Meterhöhe und bis Kilometerlänge einnimmt.
Hier können wir demnächst mit dem Besuch hin – ein gutes Ziel.
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Nachdem wir die gesamte Strecke durch dicken Nebel fahrend in St. Peter-Ording angekommen waren, meinte es das Wetter gut mit uns. Um das zu nutzen, starten wir morgens eine Radtour Richtung Ehsten-Siel.

Für den Start der Tour haben wir uns ein kleines Waldstück ausgesucht – ja, gelegentlich gibt es im waldärmsten Bundesland S-H, gar auf der Halbinsel Eiderstedt, auch Wald.

Der tief stehenden Morgensonne entgegen – der feuchte Asphalt sah tatsächlich so gefährlich aus, war allerdings zum Glück nicht rutschig.

Am Ehsten-Siel angekommen. Die Vogelwelt muss man suchen – alle sitzen ruhig im Deichvorland, auf Buhnen.

Zwar klitzeklein auf dem Foto, in seiner Wirkung aber um so beeindruckender: ein Seeadler startet einen Flug entlang der Wasserlinie. Mal sehen, was die anderen Vögel dazu meinen.

Damit Tourismusfotos nicht nur Grün und Blau (oder Grau) aufweisen, haben die Schafe dicke rote Punkte bekommen.
Na gut, die Punkte auf den Schafen haben einen anderen Grund.

Entlang der Küste radeln wir vorbei an Pferden, Kühen und Schafen im Vorland – und an den SPO-Pfahlbauten am Horizont – Richtung Mittagessen.
Beschwerde ? Da war gar nichts vom Böhler Leuchtturm zu sehen? – Dazu stehen doch Fotos genug im Internet.
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Herbst-Resümee – steile Böschungsneigung zwischen Flut- und Ebbwasserstand der Elbe an Wedels Badebucht. Verluste durch Schifffahrt dürften gern durch Aufspülen von Sand ausgeglichen werden.
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Das wird nun also unser erster Herbst in neuer Umgebung.

Der Wind hat von stürmischem Ost- inzwischen auf schwächeren Südwind gedreht. Es ist wieder wärmer, auf zur Farben-Radtour.

Kirsch-Rot – kühlere Nächte kürzlich brachten es hervor, der kalte Ostwind liess erste Blätter bereits herabsausen.

Bunter Spitzahorn am Yachthafen – die Mastenwälder sind gelichtet, die Boote weitgehend an Land gebracht.

Völlig verbildet von dänischen Starentänzen denke ich mal wieder an Sort Sol – diese Vögel sind viel größer.

Der andere Teil geht in Tausendern runter auf eine Marschwiese, auf der bereits Tausende Nonnengänse rasten.

Innerhalb 10 Minuten ist der Spuk vorbei, der Himmel frei, die Vögel unten. – Vorbei an uralten Bandreisser-Weiden radele ich nach Hause.
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Zwei Tage vorher sah es noch nach viel Arbeit aus.

Nicht nur trockenes Wissen über den nassen Stoff, auch Praxis wird geboten – mit optimaler Ausrüstung. Wer hätte in seiner Jugend nicht getümpelt?! – Möge immer eine Gelegenheit dafür geboten werden.

Tafel zu Bachläufen – mein Thema. Selbstverständlich werden alle aquatischen Lebensräume abgehandelt wie Tümpel, Weiher bis hin zu Moor und Feuchtwiese.
Sowohl die natürlichen als auch die technischen Aspekte (z.B. Trinkwasserversorgung und Abwasserreinigung) zu Gewässern und ihrem Schutz werden verständlich dargestellt.

Wir wollen nicht vergessen, dass es einzig konsequenter Umweltschutz war, der unsere Gewässer nach Jahrzehnten des Missbrauchs deutlich verbessert hat.

Und es bleibt mehr zu tun. Noch immer werden die Lebensgrundlagen nicht so realisiert, dass die fast unvorstellbar hohe Produktionsleistung der Gewässer wieder zurück gewonnen wäre. Kein Einzelteil z.B. eines Bachs darf vergessen bleiben. Die „Rauschen“ z.B. sind vielerorts in Deutschland noch nicht als regelhafte Lebensraumstruktur verinnerlicht.
Die Kolk-Rausche-Abfolge in Bächen und kleinen Flüssen gilt es zu restaurieren, wenn „Speisekammern“, Laichplätze und „Kinderstuben“ wieder funktionieren sollen. Ohne sie wird sowohl Arten- wie Individuenzahl von Wirbellosen und Fischen weit hinter natürlicherweise möglichen Werten zurückbleiben.

Schülergruppen können sich hier ausgezeichnet lernend beschäftigen. Das Informationsspektrum spricht aber jede Altersgruppe an.

Den Besuchern wird mehr geboten. Aus einem aufgestauten Teich kann gezielt Wasser in einen modellartigen Talraum geleitet werden. – Oje, da stehen ja Häuser.

Ganz offensichtlich steht das Haus mit dem roten Dach dem Hochwasser im Weg. – Liebe Hausbesitzer in Talräumen, wundert euch nicht! Hochwasser ist ein statistisches Ereignis – der eingensinnige Kampf gegen behördliche Hochwasserschutzzonen geht nach hinten los. Auch wenn er mit politischem Druck gewonnen scheint – das Wasser interessiert das nicht. Es wird kommen.

Ja, und wer nun Stiefel anhat … – Spaß ist vorprogrammiert, Balance muss allerdings gehalten werden.
Hier kann man sich länger beschäftigen. – Ich aber radele zurück durch die Marsch Richtung Geest.
Als im Internationalen Jahr der Feuchtgebiete 1976 die Deichhauptlinie verkürzt wurde und der hohe, heutige Hauptdeich gebaut wurde, gab es großen Protest wegen der ökologischen Zerstörungen. Das kann man nachvollziehen, die Veränderungen, die bis heute eingetreten sind einschliesslich Grundwasserabsenkung und daraus möglichen Bodenübernutzungen mancherorts mit all ihren Folgen, sind nicht zu übersehen. Wer aber – wie ich – in den 1970ern, Jahren mit einer schnellen Abfolge hoher Sturmfluten und Deichbrüchen in der Haseldorfer Marsch und anderswo, auf und hinter dem Deich im Rettungswesen aktiv war, muss die damalige Entscheidung für richtig halten. – Dass heute angesichts notwendiger Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen Schwerpunkte für Verbesserungen gerade auch in diesen Elberaum gehen müssen, ist lediglich eine Ergänzung, kein Widerspruch der Geschichte.
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Der Wassererlebnisbereich Hetlingen wurde zu seinem Jubiläum restauriert. Das will ich mir doch ansehen. Am Besten per Rad anfahren über die Wedeler Marsch – Fährmannssand – vorbei an der Carl Zeiss Vogelstation – Klärwerk Hetlingen.

Tausende Gänse vor dem Deich, Süßwasserwatt nahe Tidehochwasserzeitpunkt, sind gerade von einem überfliegenden Hubschrauber aufgescheucht worden. – Nein, diesmal war es nicht der Seeadler.

Der scharfe Nordostwind ist die Ursache für die „saubere“ Ausrichtung der auf dem Flachwasser verbliebenen Gänse.

Nahe des Wassererlebnisbereichs liegt der Elbstrand Hetlingen / Hetlinger Schanze, im Sommer sehr beliebt – für Strandwanderungen ganzjährig gefragt.

Wie überall an der seeschifftiefen Elbe ist auch hier aufgrund veränderten Tidegeschehens und Wellenschlags erheblicher Sandverlust am Ufer festzustellen.
Nun aber fix über den Deich, hin zum Wassererlebnisbereich – im nächsten Beitrag.
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Das muss wohl auch von anderer Warte betrachtet werden.
Ein Bakterienfilm, der irgendwo im System Wasserfläche bedeckte, ist mit ablaufendem Wasser abgerissen. Hier an Ästchen und Blättern im schmalsten Abflussquerschnitt wurde er aufgehalten und fächerartig zusammengeschoben. – Man wundert sich über solch Erscheinungsformen im Kleinen.
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Das musste ja mal kommen, die Temperaturen liegen in Jahreszeit-typischeren Höhen. Wir merken, es ist Herbst. Herbst ist prima!

Im Ländlichen – wann wird der Bach hier wohl wieder fliessen? Seit Anfang Mai liegt er nun schon trocken.

Der Mensch, hat er nur eine genügend große Maschine, übernutzt – oder über“pflegt“ – die Landschaft.

Etwas weiter westlich hat ein Seeadler (kaum ahnbar, links) Nonnengänse aufgejagt, während – vom Steuerzahler finanziert – ein Saugbagger Zweifelhaftes mit hoher Leistung leistet. Anschliessend fährt er gen Helgoland, um den gesaugten Elbegrund mit allem drin – Lebewesen, Nähr- und Schadstoffe – dort zu verklappen.
Zum Baggern mehr hier.

An der Carl Zeiss-Vogelstation herrscht Fischerfreude – gleich dreifach. Kormorane jagen tauchend, während Möwen von oben und Silberreiher seitwärts den Entkommenden kaum eine Chance lassen. – So funktioniert sie nun mal seit Jahrmillionen, die Nahrungskette (weiter betrachtet: das Nahrungsnetz).

Auf dem Weg zur Wohnung quert eine Heupferdlarve meinen Weg. – Leider kenne ich sie nicht. Alles ok, oder müsste die weiter sein? Da wird doch kein Hormon-Pestizid sein Unwesen treiben?

Allerlei Möwen profitieren von seinem Beifang – hoffentlich keine allzu große Vernichtung von Jungfisch.
Es wird kälter, wolkiger und stürmisch, Wind-Chill von Ost.
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