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Nach Vorträgen in Barmstedt und Kölln-Reisiek sind viele Menschen an Lebensraumverbesserung in der Krückau und ihren Nebenbächen interessiert. Das soll dieses Jahr an diversen Stellen losgehen, einiges ist bereits mit den zu Beteiligenden abgestimmt.

Bis dahin warten wir auf Befahrbarkeit des Umfelds. Immerhin haben wir im Lauf der vergangenen 5 Wochen Dank des Regens in Sturmperiode(n) dreimal die statistische Größe „mittleres Hochwasser“ erreicht. Die online-Pegel an z.B. Pinnau, Mühlenau und Krückau legen Zeugnis davon ab (an den Pegeldaten ist für mich neben dem aktuellen Ablauf auch die untere Abbildung, so vorhanden, mit dem Verlauf über das Jahr interessant).

Wir sehen also zur Zeit nichts Ungewöhnliches, eigentlich. Nach den vergangenen beiden Sommern und Wintern allerdings ist die Optik für uns Entwöhnte etwas gewöhnungsbedürftig.

Mit Macht schiesst das Krückauwasser hier in den Wehrkolk am Rantzauer See, Barmstedt.

Wow, welche Farbe! Fast ist man an irischen Whiskey (oder auch Whisky von anderswo) erinnert.

Da es weder nach Alkohol riecht noch nach Gülle (ein Glück, möge es so bleiben – es erspart uns im Wehrkolk neben dem Gestank gigantische Schaumberge und vor allem massenhaft tote Fische) ist es schlicht die Herkunft aus moorigen Gebieten, die zur Zeit diese Farbe hervorruft.

Zu gegebener Zeit wird von den Restaurierungen zu berichten sein.

Wenn denn der Regen so fällt, dass wir so gar nicht mehr radeln mögen …

Treue Leserinnen und Leser des Blogs wissen es – da geht es z.B. in den Klövensteen, wandern nach Pkw-Anfahrt.

Diesmal besuchen wir nicht das Wildgehege, starten auch von dort nicht unsere Wanderung.

Wir starten am Kinder-Hospiz Sternenbrücke, gucken bachab in die Wedeler Au – gut voll.

Wedeler Au, Blick bachab Stiftung Zufahrt zum Hanna Reemtsma Haus.

Dieser Mäander ist aus früheren Beiträgen mit wechselnden Wasserständen bekannt.

Die vom Bezirksamt Altona, Wasserwirtschaft, angelegten Überschwemmungsbereiche sind gut gefüllt. Den Weg haben wir auch schon überstaut gesehen. – Also: Keine Panik beim jetzigen Regen!

Wir erreichen den Großen Teich, Rüdigerau – randvoll.

Während ich am 9. Januar d.J. noch von fehlendem Wasser berichtete und das Nordmagazin noch am 8. Februar informierte „Wasserspeicher in Boden und Seen noch lange nicht gefüllt“, normalisiert sich offenbar die Situation so langsam.

Die Rüdigerau läuft aus dem Großen Teich auch stark ab.

Die Umsetzungsprozesse des Herbstlaubs lassen an Abstürzen Schauminseln entstehen.

Moose freuen sich, im Hintergrund leuchtet eine Trauerweide frühlingsgelb.

Der Regen verhindert heute spektakuäre Spiegelungen.

Der Flachwasserbereich des Teichs ist wieder für Karpfenartige zum Laichen geeignet, überstaut wie er sich darstellt. Eine Sturzeiche schützt ihn vor „Besuch“ von Land her.

Stockentengeschwader verlassen ihren Rastplatz, eine Totholzinsel – das sind ziehende, wilde Vögel, nicht Futter-dressiert. Sie weichen uns aus.

Dichtes Baumwurzelwerk schützt den Boden bei starkem Begang vor Erosion.

Streckenweise hilft „Naturpflaster“ aus Bucheckernhüllen dabei.

Rüdigerau, Ablauf des oberen Teichs.

Auch der obere Teich ist gut gefüllt.

Wald / Forst im Wandel, hin zu artenreichem Mischwald.

Die x-te Generation Kiefer wird nach und nach geerntet. Jungbuchen und andere Laubhölzer starten in ein neues Waldbild.

Man wundert sich immer wieder, wie „Wetter“ solch überlaufene Fläche auch fast einsam erleben lässt – Danke, Regen!  🙂

Wir radeln an Schleswig-Holsteins Südküste, Wedels Rand an der Elbe. Ein Riesenstein war gestern im Regionalfernsehen – und steht heute auf Wedels Homepage. Weit gereist und uralt, wie aus dem vorstehenden Link zu erfahren ist.

Angekommen am Willkommhöft, Elbe – nicht zu übersehen: Sturmflutsaison, angezeigt von reichlich Treibsel, Reet.

Das Reet war auch Thema im Fernsehen, die Tide-Elbe entlang.

Sturmflutsaison zeigt sich auch auf öffentlichem Grün, nun bedeckt mit angespültem Sand, Rippelmarken zeugen vom aktiv gewesenen Wasser darauf.

Und da, Blick über das Kohlekraftwerk Wedel Richtung Hamburg, ist er ja.

Blick landwärts, zur Geestkante – der Stein steht auf einer Schmalseite.

Mein Fahrrad, gut in Szene gesetzt (der Stein ist größer, als er hier aussieht).

Seine Breite, so aufgestellt zur Höhe geworden, beträgt etwa 2,5 m.

Wir kehren um – Blick seewärts.

Vorbei am bereits bei der Anfahrt gezeigten Spülsaum vor dem Willkommhöft.

Bei diesem Blick landwärts über die Ostpromenade des Schulauer Hafens ist am Spülsaum gut die Sturmfluthöhe zu erkennen. – Das Fluttor „oben“ auf der Straße ist wichtig.

Demnächst wird der Neuzugang wohl erheblichen Tourismus-Verkehr erleben. Wie gut, dass wir die Gelegenheit früh genutzt haben.

Kurz vor dem Durchgang der angesagten Orkan-Tage stelle ich ein paar Farben ins Netz.

Man soll das Wetter nutzen, so lange es passt.

Etwa 3 Stunden Vormittagssonne waren gestern angesagt (so war es dann auch – gut, früh zu starten).

Ringsum beginnt die Blüte der Kornelkirschen (Cornus mas).

Etliche Spargelfelder sind vorbereitet.

Hasel-Gruß vom Krabatenmoorbach.

Ein gut in die Zeit passender Hinweis – angesichts des Klimawandels ist Alt-Werdenlassen für Bäume, Alleen, Wälder angesagt (soweit nicht Sicherheitsaspekte anderes fordern).

Gut Holz – für die Forstumwandlung Richtung Mischwald ist die Nadelholzentnahme sinnvoll.

Bei genauerem Hinsehen, in speziellen Situationen dann noch SEHR speziell, wird aber auch heftig im Laubholz herumgesägt. Hat der Hinweis auf notwendige Aus-, Fort- und Weiterbildung in Sachen MINT so gar keine Auswirkungen hierzulande ? ! ?

Etwas Besonderes im „Normalen“ – Störung des Bodenwasserhaushalts, Ableiten statt Speichern. Dieser ausfallende Eisenocker ist besonders schön, schleimig …

Zum Handeln „Grüner Berufe“ in Sachen Boden und Wasser / Wasser und Boden hatte ich vor einiger Zeit einen Beitrag bzw. Beiträge angekündigt. Irgendwie scheue ich mich (noch), die Fotos ins Netz zu stellen. – Mal sehen, wann ich mich traue.

Versöhnlicher Ausklang „Baumschule“ – wer in heutiger Zeit seinen Garten NICHT mit grauem Schotterbruch flächig verunzieren möchte, hat jede Möglichkeit dazu.

Wie oben erwähnt, kam ich – sportlich trainiert bei Gegenwind – gut wieder in Wedel an.

In diesem Jahr wird ein Fachmann im Auftrag des Landes SH die Besiedlung einiger beispielhafter Kieseinbringungen in der Mühlenau auf Besiedlung mit Gewässerorganismen untersuchen. Dazu habe ich gestern etwa die doppelte Anzahl von Kiesbänken vorgestellt, wie beauftragt sind. So besteht freie Auswahl.

Die Bereisung – nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser – fand bei einem Wasserstand von ca. 10 cm über mittlerem Abfluss statt, so dass sehr gute Sichtverhältnisse ins Gewässer bestanden.

An einer Stelle, an der ein über die gesamte Bachbreite gehendes, langes Kiesbett mit nur geringer Strömungsturbulenz angelegt war, sieht es nun anders aus.

Eigentlich hatten wir vorgehabt, gelegentlich für mehr Varianz zu sorgen.

DAS ist eine Leistung! Der gesamte Kies ist von Meerforellen zu einer steilen Rausche „umgebaut“. Gute Turbulenz herrscht nun.

Also brauchen wir hier nichts mehr zu verändern – auch gut.

Weiter bachab, eine Kurvenpartie – 3 Meerforellenlaichbetten.

Nicht schlecht – neulich drückte durch die fischgemachte Kiesverlegung die Strömung noch in die Kurve. Weitere Laichaktivitäten haben den Strömungsverlauf jetzt für das linke Ufer entschärft.

In den aufgetürmten Rauschen sitzen nun die Fischlarven und zehren ihren Dottersack auf. Danach lernen sie an kleinsten Organismen im Kieslückensystem das Fressen, kommen bald ins Freiwasser raus. Gute Verstecke – die Forellen sind schon als „Youngster“ äusserst aggressiv – sind dann wichtiger Bestandteil für das weitere Schicksal der Kleinen auf dem Weg zum erwachsenen Fisch. Nach einem oder zwei Jahren Aufenthalt im Bach erfolgt die Wanderung ins Meer. Der Großfisch sucht später seinen Geburtsbereich wieder zum Laichen auf.

Wir staunen in Pinneberg, querab der S-Bahn – 2 potentielle Weihnachtsgänse haben den Dezember 2019 überlebt.

Die städtische Mühlenau, querab vom B-Plan Mühlenauquartier, sieht prima aus nach dem Hochwasser.

So soll es sein. Die Bekiesungen (anderswo) können also weitergehen. Hier werden wir die Böschung der Lenkbuhnen, wo es zum Schutz der Uferpartien erforderlich ist, bei Bedarf nachbekiesen.

Blick bachauf, zur Brücke Christiansenweg / Fuß-, Radweg zur S-Bahn Pinneberg, sieht auch prima aus.

Am Sonnabend, 13. Juni, 10 Uhr, werden wir vom Treffpunkt an der Südseite der S-Bahnstation aus eine Radtour entlang Mühlenau und Pinnau im Stadtgebiet durchführen. Dabei wird auch die Besiedlung der Kiese mit allerlei Tieren sowie die Pflanzenwelt ringsum angesehen und erläutert.

Es sollte nachts frieren – tat es bei uns nicht.

Aber nach dem Frühstück war plötzlich die Vogeltränke überfroren, Nachbardächer wurden weiss von Raureif.

Mein Plan, gegen den Uhrzeigersinn über Hetlingen die Wedel – Wedel-Tour, hinterm Deich mit Rückenwind, die Sonne im Gesicht. „Hin“ also erstmal die Sonne im Rücken, Nase kalt.

Bizarre Muster – kaum zu erkennen, dass Pfützen doch überfroren waren.

Holmer Berg – Hetlingen, alter Deich mit Deichschatten durch flach stehende Morgensonne.

Gegenüber, jenseits des „neuen“ Hauptdeichs ist die Höhenlinie der Stader Geest deutlich ausgeprägt.

Jetzt komme ich in den Genuss des Sonnenscheins. Die Sonnencreme ist hinreichend gewählt.

Suchbild. Da ist tatsächlich einer, hoffentlich nicht gefährdet durch die Straße im Rücken, der optimiert ausgerichtet Sonne tankt – die Nase warm.

Der Hase saß im Windschatten eines Mehlbeerbaums der Straßenallee und störte sich nicht an mir, der ich allerdings erst ein Stück querab anhielt. Möge ihn keiner erschrecken – vor ihm ein Graben, hinter ihm eine gern genutzte Straße. Viel Glück, Osterhase!

Wird fortgesetzt.

Schweinerei im Grenzland.

Nein, ich schreibe nicht über das Grenzland SH / D – DK. Der absurde Wildschweinzaun in seiner unsäglichen Ausformung, schädlich für jegliche Tierwanderung und – wie sich für Rehe und Hirsche zeigte – eine üble Tierquälerei, ist nicht mein Thema. Wir bewegen uns im Hamburg-nahen Schleswig-Holsteinischen.

Kürzlich auf einer Begehung eines Bachoberlaufs mit vor Jahren angelegten Kolk-Rausche-Abfolgen (vgl. auch „pools and riffles“ hier, insbesondere Figure 2, unterster Teil) kamen wir auf das Thema Schweine.

Schöne Rausche-Kolk-Abfolge.

„Hier gibt es keine Schweine.“ sagte der lokale Fachmann, während ich mich an meine niedersächsische Vergangenheit zurückerinnerte. Da tauchten nach schweineloser Zeit, bejubelt von Waldbesitzern, erstmals Wildschweine auf. Die fanden die aus vorher halbwegs abwechslungsreicher Agrarlandschaft entstandene zunehmende Mais-Wüstenei so interessant, dass sie – gefördert von den zunehmend wärmeren Wintern – umfangreiche Rotten bildeten. Nach Maisernte und Schwarzlegen der Flächen fanden sich die Schweine am Liebsten in bachnahen Röhrichten und Auwäldern ein. Letztere machten sie innerhalb der Winterzeit aufgrund ihrer großen Anzahl vielerorts durchweg schwarz. (Zu meiner Begeisterung fraßen sie dabei auch offenbar gern die Überwinterungsspeicherwurzeln des Riesenbärenklau!) Ob solch rigoroses Schwarzmachen des Geländes einen Waldbesitzer weiterhin freut, sei dahingestellt.

„Keine Schweine“ – meine häufigsten Radelziele zirkeln um Wedel, keine 15 km von obiger Begehungsstrecke entfernt. Da sehe ich folgende Bilder im Grenzgebiet SH – HH.

Tiefenumbruch am Wegesrand, „Seemoorweg“, Wedel.

Weide / Mähwiese „Sandmoorweg“, Wedel – direkt an der Landesgrenze.

Diese Wiese war in den letzten Jahren fast quantitativ umgegraben, wurde bearbeitet und neu mit Grassaat eingesät. – Die Natur nimmt ihren Lauf …

Da bin ich gespannt, wann die Schweine den nicht weit entfernten nördlichen Bereich entdecken.

Zum ersten Foto, dem Bachoberlauf, ist zu ergänzen, dass wir gelegentlich an geeigneten Stellen unseren üblichen, bewährten Kies ergänzen werden. Diese als Lebensraum der Wirbellosen und zum Ablaichen von Neunaugen und Fischen so nötige Moränen-typische Fraktion fehlt derzeit völlig.

Derweil läuft der im vorigen Beitrag begeistert begrüßte Regen langsam ab. Wohl der Stadt, die bachauf ihre Auenflächen überflutbar gehalten hat – Flächen, die auch für ein lebendiges Gewässer unabdingbar sind. Pinnau (da ist links im Link-Bild noch die Tide erkennbar, dann Hochwasser-überstaut, nun abfliessend) und Krückau zum Beispiel halten Pinneberg und Elmshorn halbwegs verschont – sofern nicht ein heftigeres „statistisches Ereignis“ vom Himmel fällt.

Pinnauwiesen bachauf der Stadt Pinneberg – gestern.

Die Krückau im Umfeld Wittenberger Straße – gestern.

Etwas bachauf des vorherigen Fotos – die Krückau fließt am Rand des linken Drittels senkrecht zu und knickt dann entlang der Bäume, vor dem hellen Weidengebüsch, links aus dem Foto Richtung Wittenberger Straße.

Hurra, es regnet.

Viel Freiraum draussen, wenn man nicht gerade das Auto nutzt. Mit ein Bisschen Glück stimmt das Wetter-Radar und Lücken zwischen den stürmischen Schauern lassen Radeln zu. So lange es nicht bis auf die Haut nässt …

Und es gibt immer noch Hinweise, dass die bisherige Niederschlagsmenge nicht ausreicht, die (relativen) Trockenjahre (inkl. Winter, nicht nur Sommer) 2018 und 2019 auszugleichen. Hier mal mit m³-Angaben – ich bin beeindruckt (noch fast 56 Mio m³ Fehlbedarf für den Müritzsee zum Beispiel – in meinem Vergleich: das ist etwa 1/4 des Volumens der Edertalsperre).

[P.S.: Für Interessierte verlinke ich hier den Pegel Mühlenau, Pinnau-EZG – es wurde das statistische Ereignis Mittleres Hochwasser erreicht. – Dagegen fliesst die Elbe – wie seit Langem – durch ganz Deutschland mit so gut wie „kein Wasser“. – Die Elbe drückt allerdings sturmbedingt „von aussen“. Das Tidehochwasser in Schulau am 30. Januar lag ca. 70 cm über Normal, da schloss das Pinnausperrwerk ca. 3 Stunden (sagt der Pinnau-Pegel Uetersen). Plus den hohen Abfluss „von Land“ bedeutet das für die Tide-Pinnau am Hindenburgdamm schon Erhebliches!]

Die Hälfte meiner Tour habe ich gut hinter mich gebracht. Jetzt stehe ich im Windschatten einer alten Eiche am Rand des Wedeler Autals, warte, dass eingesetzter Schlagregen nachlässt.

Heller Streif am südlichen Horizont. Im Niedersächsischen regnet es (mindestens zur Zeit) nicht.

Auf dem Heimweg bei Sturm und Regen – Pfützen auf allen Wegen, schmutziger Ablauf nebendran.

Je höher ich komme, desto dreckiger wird das Wasser.

Das Rückhaltebecken eines neuen B-Plans, teils sind die Wohnungen bezogen, teils wird noch gebaut.

Offensichtlich hält das Rückhaltebecken einen solchen Regen noch nicht zurück. „Blau-grüne Technologie“ beim Bauen, die in Nachhaltigkeits- und sonstigen Gesprächen heute (wieder) oft zitiert wird, kann ich hier allerdings nicht erkennen.

Wir sehen, fast alles ist verbesserungsfähig – überall.

In Gesprächen unter Dach höre ich dann fast durchgängig Beschwerden über „das schlechte Wetter“. – Frischluft-Kontakt würde helfen, vielleicht sogar die Stimmung heben.

Und, siehe oben, wir brauchen das Wasser!  🙂

Erster Vortrag 2020 – Barmstedt, Krückau-Einzugsgebiet.

Das war gestern Abend. Herzlichen Dank den gut 50 Interessierten für spezielle Hinweise, Kontaktaufnahme und informative Diskussion! – Bessere Bäche und kleine Flüsse? Wir schaffen das.

Der Inhalt des Vortrags ist – ohne lokale Besonderheiten, die jeweils nach Vortragsort wechseln – veröffentlicht und hier nachzulesen.

Wer den Vortrag (noch) einmal hören und sehen möchte, hat im Februar die Möglichkeit dazu:

Interessierte sind herzlich willkommen.

Wer kein Exemplar der ausgelegten Broschüre „Bessere Bäche – Praxistipps – Bereits geringer Aufwand bringt große Erfolge für den Lebensraum“ abbekommen hat, kann den Inhalt online ansehen, ggf. die pdf-Datei herunterladen.

Nach der gestrigen Veranstaltung wies mich Gerd Janssen auf eine Arbeit zu Meerforellen Schleswig-Holsteins aus dem Jahr 1974 hin. Darin hat Claus Gehlhaar die früher reiche ökologische Situation und Produktion hiesiger Bäche und kleiner Flüsse dargestellt. Das Wissen um deren vom Menschen zwischenzeitig zerstörten Reichtum sollte Grundlage und Ziel unseres Handelns bestimmen.

Dieses Wissen darf nicht in Vergessenheit geraten. Es baut auch falschen Einstufungen vor, die durch bloßen Besuch und Fehlinterpretationen der heutigen Wüsteneien ansonsten allzu leicht entstehen.

In diesem Sinn wünsche ich allen Freundinnen und Freunden unserer Bäche und kleinen (auch der großen) Flüsse gutes Gelingen im Jahr 2020.

Frühlingshaft.

Frühlingshaft, die Sonne wechselt gegen Mittag die Hausseite.

Natur- und Kunsthöhlen werden von aufgeregten, piepen- und singenden Vögeln beforscht.

Andere Seite – die Sonne ist schon da.

Was ist das, ist denn schon Mai? Scholle Finkenwerder Art – ein Genuss!

Da geh` ich demnächst wieder hin – wenn`s passt, auch im Plural.

Und nachmittags an die Elbe – Wolkenhorizont kaschiert etwas den 15 Uhr-Eindruck.

Zu Gucken gibt es immer etwas, manchmal auch zu sehen.

YM Essence, ein kleinerer Containerfrachter, fährt seewärts.

… seewärts …

Bugwellen landwärts – je nach Tide-Phase leicht unterschätzt in ihrem Aufschaukeln (heute schaukeln sie eher „ab“).

Essence, seewärts.

Und dann gibt`s noch ein Bisschen mehr Farbe.

Der 200 m Massengutfrachter Federal Ems hat ebenfalls den Hamburger Hafen verlassen, steht ziemlich hoch, sieht leer aus.

Der Wolkenhorizont hat binnendeichs das Hinterland schon in Schatten gelegt. So verschiebe ich die angedachte längere Rundfahrt auf ein ander Mal.