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Die Route entsteht beim Radeln – manchmal. Das war gestern angesichts dunkelgrauem Himmel und angesagtem, aber zunächst nicht fallenden Regen jedenfalls so. Die Luft war feucht bis z.T. tropfig, aber als Niesel empfand ich das nicht. So wurde meine Rundtour immer ausgedehnter – Wedeler Autal nach Osten, Richtungswechsel vorbei Wassererlebnisbereich Wedeler Au, rein nach Hamburg, auf der Veloroute 1 weiter, Rheingoldweg Rissen, vorbei Schöns Park, links rum in den Klövensteenweg, erneutes Queren der Wedeler Au.

Links rum entlang des weitgehend von Kiefern frei gestellten Schnaakenmoors.

Nun ist das mit Mooren so eine Sache. Freistellen ist schon prima. Am Wichtigsten ist aber, bis zu erwünschter Zielvernässung Abflüsse zu minimieren bzw. zu stoppen – und vor allem, dass es einen Niederschlagsüberschuss gibt. Das war bekannter Maßen in 2018 und 2019 nicht der Fall. – Inzwischen, ablesbar an online-Gewässerpegeln, reichen die Niederschläge immerhin seit Oktober zwar aus, regelhaft Mittelwasser zu halten (das war z.B. im Vorwinter „einen tiefer“, durchweg bei Niedrigwasser – Wahnsinn, für die „nasse“ Jahreszeit!). Aber Forstleute weisen regelhaft darauf hin, dass für „Normalverhältnisse“ auch weiterhin noch allerhand Wasser fehlt, den Wurzelhorizont der Bäume zu durchfeuchten.

Immerhin, wo oberflächig wasserundurchlässige Schichten anstehen, staut sich bereits mehr oder weniger ein.

Im östlichen, vor einigen Jahren entbaumten Moorbereich dominiert Pfeifengras. Für Moorverhältnisse fehlen noch 2-4 Dezimeter Wasser.

Nördlich des Weges erscheint die Optik günstiger, immerhin stauen die Gräben inzwischen ein.

Tümpel, Heide, Moor – solch Kulturlandschaft will ständig beobachtet und unterhalten sein.

Angesichts oberflächennah undurchlässigem Untergrund stauen sich die jüngeren Niederschläge in diesem Tümpel großflächig.

Ein anderer, vor jüngerer Zeit angelegtere Tümpel – hier fehlen sichtlich die 2-4 dm, auch leidet sein Umfeld offenbar unter häufigem Besuch frei laufender Hunde.

Auch und gerade als Hundefreund muss immer wieder klar sein: Gegen Trinken am Rand wird kaum jemand etwas einzuwenden haben. Aber das flächige Herumstöbern („meiner tut nix!“) stört Flora und Fauna erheblich und ist daher aus gutem Grund verboten.

Der Tümpelrand, Wasserdefizit, Heide, Kiefernwald.

Andere Wegseite, Reste eines Birkenbruchs, Pfeifengras.

Wunsch nach Heide – was früher Zeichen der Flächenübernutzung war, ist heute mangels Ursache und neuer Ursache Nährstoffüberschuss über den Luftpfad ein mühsamer Kampf um Verjüngen und Erhalt.

Wald, Heide, Moor, Fliess- und Stillgewässer – der abwechslungsreiche Klövensteen ist eins meiner Lieblingsziele. Das muss sich nicht mit meinem Bevorzugen von standorttypischer Sukzession, z.B. bei meinem Bach-Tick hin zum standorttypischen Uferbaum, zur Baumallee, zum Auwald beissen – alles zu seiner Zeit an seinem Ort.

Im vorigen Beitrag, „Mit der Morgensonne – Wedel – Hetlingen, im Uhrzeigersinn“ hatte ich diesen gesonderten Beitrag angekündigt.

Es war fast genau in der Mitte meiner Rundtour, als beim Radeln etwas Weisses rechts seitwärts im Augenwinkel aufblitzte. – (Vorsichtig, kalte, teils feuchte Fahrbahn!) Schnell das Rad gestoppt.

Tatsächlich, jenseits des Marschgrabens – ich stehe regungslos auf dem Deichverteidigungsweg, ist etwas Weisses.

Dasselbe, Büschen grösser, in quer – ein Hermelin / Mauswiesel !

Das Mauswiesel flitzt, ist stehe still.

Attacke ? ! ? Kommt das Kerlchen zu mir rüber?

Nee, doch nicht – zu nass und zu kalt !

„Rüber“ ist doch angesagt, neuer Test an anderer Stelle.

Fast geschafft, trockenen Fußes über Eis.

Hallo, ist da wer ? ! – –  Pardon, das letzte Foto versehentlich gelöscht – 9.11.2025

Ja, ich bin immer noch da. Das Wiesel ist vielleicht 6 m von mir entfernt. Und hat irgendetwas bemerkt, immerhin stehe ich frei auf freiem Deichverteidigungsweg, die Sonne im Rücken.

Schnell ist es dann verschwunden, tauchte nicht noch einmal auf. Ob es in einem Mäusegang verschwand, nach links oder rechts flink etliche Meter entlang der Wasserlinie wegsauste – jedenfalls war es beim Nachsehen nirgendwo mehr zu erblicken.

Zu Hause begeisterten die Fotos insbesondere die jüngste Generation, alle fieberten mit, auch bei Bilderschau im Internet.

Im Internet ist zum Mauswiesel auch mehr zu finden, z.B. die fast vergessene Tatsache, dass Hochgestellte gern einen Mantelkragen zur Schau stellten – aus Hermelinfell. Dabei stelle ich überrascht fest, dass bei mir der Begriff Hermelin aus Kinderzeiten offenbar mit dem Mauswiesel verbunden ist. Angesichts seiner schlanken Kleinheit gehe ich weiter davon aus, es mit einem Maus- und nicht mit einem Wiesel zu tun gehabt zu haben (oder? fast lassen mich die vergrößerten Fotos zweifeln). – ? Irren ist allerdings menschlich !

Der Deich jedenfalls, dessen ultra-gestörten Rasen ich in anderen Beiträgen beschrieb, braucht dieses Tierchen mehr denn je.

Was für ein Erlebnis!

Meist fahre ich die Tour Wedel-Hetlingen „linksrum“, gegen den Uhrzeigersinn. Ich entscheide mich gelegentlich anders, wenn entsprechende Windrichtungen und / oder -stärken mich veranlassen, Gegenwind hinter dem Deich zu vermeiden.

Im neuen Jahr war das nun schon zweimal der Fall. Im Folgenden bringe ich Fotos vom 2. und 5. Januar zusammen – das wird sicherlich an dem einen oder anderen Bruch zu erkennen sein. Am ersten Tag hatte es nachts gefroren, am zweiten sorgte immerhin kalter, ziehender Wind dafür, dass feuchte Stellen punktuell bis flächenhaft überfroren sein konnten. Ein Bisschen mehr Aufmerksamkeit als sowieso war also angebracht.

Wedeler Binnenelbe querab Austraße – es geht auf Tidehochwasser zu.

An Teilen des Himmels lässt sich das „Zuziehen“ bereits nachvollziehen.

Richtung Nordwest sieht es aber sehr passabel aus – ich radele unter der Sonne.

Blick vom Hauptdeich über die – volle – Binnenelbe auf Wedel in der Morgensonne. Dahinter, über der Geest, ein gut kontrastierender, dunkler Himmel.

Auf dem Sperrwerk Wedeler Au – Deichschafe im Gegenlicht.

Manch einer mag den Blick / das Foto „mit der Sonne“ vorziehen – Licht und Schatten.

Die Brückenbaustelle Langer Damm – Röhrichte und Tideauwald angestrahlt.

Vor dem Sperrwerk, die Elbe, Thw – „die Wanne ist voll“.

Bereich Süßwasserwatt Fährmannssand – die Elbe bei Tidehochwasser, Butendeich-Farben – Möwenweiss auf einer Buhne.

Die Hochspannungsleitungen über die Elbe jenseits Hetlingen – auch vom dortigen Horizont ist das Zuziehen des Himmels nun erkennbar.

Himmelspiegeln – seltener Anblick im, nun vollen, Marschgraben querab NABU-Vogelstation.

Kurze Strecke weiter hatte ich ein unerwartetes Treffen, über das ich in einem eigenen Beitrag berichten werde.

Baldige Verdunklung kommt näher.

Beim alten Hetlinger Heuhafen radele ich nochmal auf den Deich, Tideröhricht in letztem, morgendlichem Gegenlicht.

Hinterm Deich, Marschgraben Giesensand – Raureif und Randfrost.

Dann doch schneller als gedacht – am Himmel vereinigen sich Wolkenpartien, eine schnelle, tiefere Front zieht alles zu.

Schon ulkig, so eine Entwicklung an zwei Tagen an gleicher Stelle und in ähnlicher Geschwindigkeit – ich stelle das Fotografieren ein. Angesichts weniger Grad über Null sehe ich zu, nach Wedel zu kommen – halbwegs gegenwindwindfrei angesichts Baum-, Wald- und Knickpartien.

Neben anderen Restaurierungen ergab sich 2012 die Möglichkeit, ca. 400 m³ Kies und Geröll im Rahmen einer Ausgleich- und Ersatzmaßnahme als Lebensraumverbesserung in die Seeve einzubringen. Aus mehreren Alternativvorschlägen wurde eine Strecke bachab Wiedenhof ausgewählt. Nach den an der Este mit Lenkbuhnen gesammelten Erfahrungen sollte diese Variante auch hier zahlreich angewendet sowie eine große, flächige Kiesbank angelegt werden.

Das sah im Januar 2013 dann so aus. Jetzt, Anfang Januar 2020, bestand die Gelegenheit, der Strecke einen kurzen Besuch abzustatten. Einige markante Eindrücke folgen hier.

Wo der Blick bis 2013 noch eintöniges Fliessen zeigte, ist nun kleinräumige Turbulenz über die ganze Strecke erkennbar.

Das Ziel, mit den Lenkbuhnen Lebensraumverbesserung herzustellen und gleichzeitig die angrenzenden Nutzungen unberührt zu lassen, wurde erreicht.

Damals neu geschaffene, interne Turbulenz geht nicht mit Ufererosion und Nutzungsschaden einher.

Jede Lenkbuhne ist belaicht, teils mehrfach – Beispiel rechtes Ufer.

Auch am linken Ufer ist etwas zu erwarten.

Beispiel Meerforellen-Laichbett linkes Ufer.

Das Umfeld der großen, flächigen Kiesbank mit Kolk bachab.

Beeindruckende AltErlen haben sich in der Strecke halten dürfen.

Was angesichts Fachgrundlagen, Gewässerschutzerkenntnissen im Zusammenhang mit der Nutzung unserer Landschaft sowie nötigen Handelns im Klimawandel hier aussteht, sind ein Randstreifen und der standorttypische Gehölzsaum.

Gleiches gilt für so gut wie jegliche, bisher „nicht verbessernd angefasste“ Örtlichkeit unserer Bäche und Flüsse. Wir gehen im ersten Verlängerungszeitraum zum Erreichen der fachlich und rechtlich verankerten Ziele bereits Richtung Ende, Dez. 2021 – ohne dass sich angesichts des (fast) Nicht-Handelns der ersten 15 Jahre Wasserrahmenrichtlinie Entscheidendes geändert hätte.

Am Vorabend kam das Kinderfeuerwerk gut an.

Das alte Jahr ging gut zu Ende.

Am Neujahrsmorgen dachten wir zunächst – klare Sicht – über die eine oder andere Fahr-Alternative nach. Dann kam, wie von anderswo bereits im Verkehrsfunk verkündet, der Nebel – dicht.

So schwang ich mich auf`s Rad, während andere andere lokale Freiluftaktion wählten.

Neujahr im Autal.

Mancherorts waren Weidetiere von bebauungsnahen Weiden zum Jahreswechsel in den Stall transportiert worden.

Andernorts blieben offenbar Störungs-Unanfällige draussen.

Sie wirkten sehr zufrieden.

Kein Wunder, war doch noch gut Futter am Futterplatz – und draussen vor dem Zaun steht schon der Nachschub.

Na denn, alles Gute für 2020!

Erstmal einen Guten Rutsch!

Nun also nach Blick vom hohen Elbufer und vom Deich der Strandspaziergang zum Jahresschluss – es ging nach Wittenbergen.

Zugang Anleger Wittenbergen – das wird wieder eine Menge Gegenlichtaufnahmen.

Frost über Nacht – ringsum am Parkplatz erfreuen sich die Kinder am krachenden Eis, Draufspringen ist angesagt.

Morgensonne am Elbstrand Wittenbergen.

Leuchtturm in der Morgensonne.

Quelle – Bach – Fluss. Angesichts des hohen Elbufers hinter uns ist es nicht erstaunlich, hier Druckwasser, freigesetzt, zu erleben.

Die Quelle im Detail.

Tideniedrigwasserstand schon erreicht – eine halbe Stunde wird es noch ablaufen, bringt einen halben Meter niedriger als normal.

Anleger und Leuchtturm Wittenbergen.

Sandstrand Wittenbergen, Buhnen, Airbus-Gelände.

Sand- und Schlickwatt, gegenüber hinter Neßsand die Sietas-Werft an der Estemündung ins heutige Schlickwatt Mühlenberger Loch.

Zeichen von Wasser, Mensch und Tier am Strand.

Ein Binnenschiff passiert eine Buhne vor leuchtendem Schlickwatt, im Hintergrund Sietas, Este.

Elbhang, 2 Blondinen, Sand- und Steinstrandpartie, am Horizont das Leuchtfeuer Blankenese – noch am „alten“ Standort.

Gesamt-Partie.

Und im Detail – Mini-Flusslandschaft.

Sand und Schlick, Wasser-geformt.

Das Elbfahrwasser, dicht vor den Buhnen – Vorsicht, ihr Wattwanderer, da geht`s an der Kante gleich steil runter.

Hoffentlich merkt der Elbhang nichts …

Schnell hochgucken – da fliegt was.

Und gegenüber – Tiefflieger über Sietas (Achtung, Optik!).

Wellensaum – die Schlickferkeleien ziehen sich bis in den obersten Flutsaum.

Auf dem Rückweg – WasserZeichen.


Sandstrand, Buhne, Fahrwasser, hamburgisch-niedersächsisches Ufer mit Sietas.


Erinnerung an Weihnachten – demnächst hängen hier Ostereier.

FlutsaumWeide als Kleinlandschaft.

Sieh an, die Quelle, homo ludens hat sich versucht.

Durch Dammbau entstand ein Quelltümpel mit Ablauf Richtung Elbe.

Spiel der Kräfte – es gibt was zu lernen. Der Einstau drückt offenbar so, dass sich das Wasser anderswo Entlastung sucht. Nebendran sprudelt eine neue Quelle.

Wir fahren nach Wedel. Da scheint natürlich – bei Temperaturen nahe Null – auch die Sonne.

Da sage mal einer, Tiere wären dumm. Das Eichhörnchen sitzt, mit dem Schwanz als Rücken-Isolation obendrauf, im Sonnenfleck. – Wie das manchem am Kamin so geht: Auf der Rückseite zittert es sich warm.

Abends verabschiedet sich die Sonne golden – gute Erinnerungen zum Jahresschluss.

 

Beim vorigen Beitrag guckten wir vom Elbhang beim Puppenmuseum Falkenstein auf die Elbe. Tags drauf …

… stellt die Digicam morgens zunächst das Mückengitter scharf.

Das geht auch anders – Digicam gedreht – der Horizont zeigt Radelwetter.

Vor der Tür kommt eine V-Formation Nonnengänse aus der Marsch direkt auf mich zu.

Ob ich nun zu grimmig guckte, die Kamera blinkte – oder ganz was anderes die Ursache war, erschreckt wirkend löst sich das V auf.

Die Nonnengänse drehen ab, fliegen dann zurück Richtung Marsch.

Auf dem Hauptdeich angekommen, Sperrwerk Wedeler Au – die Elbe bei Tideniedrigwasser.

Eifrig, eifrig – die Willem von Oranje, Bagger- und Klappschiff, fährt das Baggergut aus dem Elbe-Bereich Wedel seewärts bis Otterndorf und verklappt es dort.

Wie man auf sowas kommt? Das ergibt sich aus der Abbildung, Teil der Systemstudie II der Bundesanstalt für Gewässerkunde.

Das Tor des Sperrwerks ruht oben waagerecht, offener Zufluss ins Binnenland nach Kentern auf Flut.

Ein Kormoran sitzt mit offenen Flügeln in Trocknungsposition.

Die Binnenelbe bei Tnw, die Brücke Langer Damm wird hoffentlich in 3 Monaten fertig und befahrbar sein.

Der dritte Beitrag Tide-Elbe gegen Jahresschluss folgt demnächst – von einem der Elbstrände aus betrachtet.

In Wedel, SH, regnete es. Statt auf Radtour ging es per Auto Richtung Falkenstein, HH.

Schon bei der Anfahrt zeigte sich, dass wir gut gewählt hatten. Das hohe Elbufer lag ausserhalb des Regenzugs.

Aussicht Falkenstein, Moränen-Schluchttal, Elbe, Mühlenberger Loch.

Unten, vor dem Elbhang naht etwas.

Es naht James Cook, großes Saugbagger- und Verklappungsschiff.

Man wundert sich – bei Ansicht der Fahrtroute(n) über marinetraffic.com wird deutlich, dass im inneren Hafengebiet gebaggert wird. Dort lagern auch weiter nicht saubere Sedimente. Genauere Beobachter erzählen, dass dazu im Strombereich gebaggert wird. – Dann ist das Sediment „heruntergemischt“ in seiner Schadstoffzusammensetzung. In letzter Zeit fährt James Cook raus in die Nordsee und verklappt südlich Helgoland. Dazu gibt es den alten Spruch „Out of sight – out of mind“. – Damals wie heute eine kaum zu glaubende Ferkelei.

James Cook seewärts, Elbe- und Este-Fahrwasser, Airbus-Gelände und Hafenkräne im Hintergrund.

Begegnung – für so „kleine“ Schiffe ist das Fahrwasser breit genug.

Wir haben das Puppenmuseum umrundet, blicken auf den Elbhang Falkensteiner Ufer – Sandplacken auf Moräne, Heide durch Baumrodung wieder angesiedelt.

Es dampft über den Wittenbergener Elbhöhen – das Kohlekraftwerk Wedel beheizt angesichts niedriger Temperaturen viele Wohnungen.

Blick über den Elbhang Wittenbergen, die Elbe, die Elbinsel(n) Neßsand / Hanskalbsand, die niedersächsische Marsch zur Stader Geest.

Auf dem Rückweg erreichen wir den Regenzug wieder – wohl dem, dessen Auto in einer Tiefgarage steht.

Demnächst, vor Jahresschluss, folgen Blicke 2 und 3 auf die Tide-Elbe – vom Hauptdeich und vom Strand.

Einen Teil-Aspekt meiner vorweihnachtlichen Radtour gab mit Weihnachtsbaum und -gans bereits der vorige Beitrag – mit kleinem Hinweis auf den Weihnachtsmarkt in Pinneberg (inzwischen Geschichte, der Platz ist frei). Drumrum war allerhand mehr zu sehen, gelegentlich folgt ein Beitrag über die Beziehung Grüner Berufe zu Wasser und Boden.

Hauptziel meines Radelns waren angesichts gefallenen Regens und zeitlich passendem Tidehochwasser Mühlenau und Pinnau – mal neue bzw. lange nicht gesehene Situationen angucken.

Mit 20 cm über mittlerem Abfluss überfliesst die Mühlenau den Sattelzug bzw. die als Kiesbank platzierten 25 t Kies gut. – Man könnte …

Die Querung der Geleise S-Bahn und Fernbahn geschieht auch in dieser Situation im Schuss – Platz abwärts für allerhand Kies, Ausnutzen des Gefälles.

Zukunftsgedanken, z. Z. zeitlos …

Blick bachab von der Brücke Christiansenweg, das Elend der Niedrigwasserführung ist erstmal vorbei – schicke Turbulenzen, die es vor 2018 / 2019 noch nicht gab.

Blick zurück, bachauf – Brücke Christiansenweg.

Lenkbuhne, endlich unter Wasser (glasklar).

Die Hochwasserrückhalteflächen im B-Plan Mühlenauquartier werden bei „so geringem“, gesteigertem Abfluss noch nicht eingestaut.

Bachab des baumbestandenen Ufers, Blick Richtung Mühlenstraße.

Blick zurück auf die „GrünKurve“, bachauf. Die neueren Kiesschüttungen entlasten die Aussenkurve, beleben Ufer und Gewässergrund.

Nun geht es landwärts, unter der Bahn durch, über den Rübekamp zum Drosteivorplatz.

Da wird deutlich gezeigt, dass aus gegebenem Anlass Fußgänger Vorrang haben (interessiert, Zeichen unserer Zeit (?), nicht wirklich jeden – der Lkw ist nicht gemeint, letzter Lieferverkehr bei Abfahrt).

Der Weihnachtsmarkt Pinneberg, kurz vor 11 Uhr. Nach und nach öffnen die Stände.

Auch ich finde meinen Platz, kleiner Snack vor der Rückfahrt.

An der Elmshorner Straße gucke ich mir noch die 4 hiesigen Brückenkiese bei Tidehochwasser an – die beiden bachauf, noch nicht so gesehen.

Der Fischotter kann also bei solch normalen Wasserständen noch trockenen Halt im Brückenvorfeld finden – das war des Jägers, pardon, Kiesschütters Plan.

Die beiden bachab-Kiese werden nun von farblich der Zeit angepassten Gestalten beaufsichtigt.

Kleine Erinnerung: vorher galt hier Klimaschutz als Priorität. Aber wenn „die Neuen“ für Pflege stehen – das tun wir für das Aquatische und Umfeld auch.

Nochmal in anderer Richtung mit Spiegelung.

Blick Seewärts (Pinnau – Elbe – Nordsee) – Wir sind gespannt – wird es hier, bachabwärts in der Tide-Pinnau, in 2020 mit einer Kooperation „Blaues Band“ weitergehen?

Durch die als grüne Ökosiedlung vorgesehene Bebauung des B-Plans ehemalige EggerstedtKaserne radele ich zurück.

Die Zukunft wird zeigen, ob Grün und Öko hier wirklich gewollt sind – und von den Bewohnern (ggf. wieviel % ?) gelebt werden.