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Archive for the ‘Wetter – oder was’ Category

Wir hatten das Gebiet der Lewitzer Teiche linksrum verlassen, radelten eine Landstraße entlang, das Radelziel Jagdschloss Friedrichsmoor nicht mehr fern.

Ringsum eifriges Mähen von Groß- und kleineren Wiesen, Wenden, Wenden, Wenden.

Solch Zeitpunkt und Wetterlage (kleine Erinnerung: es ist Pfingsten 2020) bringt fast einen 24-Stunden-Tag.

Da ist die Luft plötzlich erfüllt von vielerlei Vögeln – oder einfach „vielen“ Vögeln? Eine straßennahe Wiese wird gemäht. Turbulentes Treiben in der Luft, hin und her, auf und ab – nahe Begegnungen fast auf Kopfhöhe zwischen den Straßenbäumen eingeschlossen.

Irgendwer profitiert hier vom gerade laufenden Mähen – schon ist zu ahnen, wer.

Mehr als 15 Rotmilane haben eindeutig die Lufthoheit.

Man kann den Blick gar nicht abwenden.

Bei all der Begeisterung über die Flugkünste der Rotmilane geraten andere Interessenten an diverser, nun zugänglicher Nahrung fast aus dem Blickfeld, z.B. unten rechts.

Diverse Rabenvögel und kleine Gruppen Stare, die abwechselnd Teilflächen anfliegen und absammeln, sind ebenfalls aktiv, bodennäher.

Es bleibt spannend.

Auf ein Letztes – wir reissen uns los, radeln weiter.

Na also.

Nochmal rechts rum, Rückweg nach links im Sinn.

Das ehemalige Jagdschloss wird gerade zu einem Hotel mit Restaurant umgebaut.

Die abwechslungsreiche Umgebung lockt auch mit einem Sagenpfad – sagenhaft!

Das merken wir uns für einen nächsten Besuch.

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Das Südende der Müritz-Elde-Wasserstraße kennen wir aus unserem Elbe-Urlaub 2019, Dömitz, Rüterberg. Wenn man in und um Ludwigslust radelt, begegnet einem dieses Kanalsystem zwanglos immer mal wieder. – Wir verlassen Ludwigslust.

Kunst am Bau – Heizkraftwerk der Stadtwerke Ludwigslust mit lokalen Charakteristika.

Die Alexandrine gehört mit dazu.

Vorbei an aufgelichteten Kiefernforsten, die inzwischen Laubwaldunterwuchs aufweisen, ging`s nach Grabow.

Hier biete ich erstmal nur das Namensschild.

Gespenstisch war`s am Wegesrand.

Heisst das richtig „gespinstig“? Jedenfalls haben hier Gespinstmotten gewirkt. Keine Angst, die Botanik kennt das, schlägt meist wieder aus.

Wasser oben – da blieb es zum Glück auch. Irgendwie schien uns über Autobahn-Straßengewusel oft, als entwickelten sich hier Wetterzellen.

Wie gesagt …

Ein andermal ging`s nach Neustadt-Glewe, vorbei an aufgelichtetem Kiefernforst, über gute Radstreifen.

Beim Start in Ludwigslust hatten wir nach dem Passieren imposanter Gebäude die Fahrstuhlbrücke über die Bahngleise (rechts, hinten) genutzt.

Das Bild von Forst und Radstreifen wechselte – gleich blieb der Genuss von Halbschatten, ein wahres Fahrvergnügen.

Die Müritz-Elde-Wasserstraße vor der Burg Neustadt-Glewe.

Eine Menge Schleusen überwinden die Geländehöhenunterschiede – ich fühle mich an Irland, auf dem Shannon im Kajütkreuzer, erinnert. Lang ist`s her.

Und weiter nördlich geht`s, in die Lewitz – wir wollen zum ehemaligen Jagdschloss Friedrichsmoor.

Dabei stoßen wir auf die Elde und die Vielzahl der Karpfenteiche in dieser Region. Spinnennetze zeigen gerade Massenschlupf von Wasserinsekten.

Wo so ein Insekt beim Schlüpfen oder Eierlegen Ringe produziert, folgt oft genug eine Fisch-produzierter Ringfolge – nach dem Einschlürfen des Insekts.

Das sind aber auch viele (Eintagsfliege oben links)! Schwalben, Mauersegler und Fledermäuse werden sich ebenfalls erfreuen.

Zwischen Licht und Schatten – wir queren die Müritz-Elde-Wasserstraße – wieder einmal.

So sieht das hier aus. Ein paar Angler geniessen die Ruhe.

Betonbauwerk neben der Lewitz-Schleuse.

Da muss ich reingucken – ein Fischpass, leider einmal mehr so ein technisches Bauwerk, aber immerhin.

„Step by step“, so soll den Fischen Auf- und Abstieg ermöglicht werden. Hauptsache die finden den Eingang.

Wir radeln weiter – vor starkem Wind nicht nur von Grün, hier auch von einem Damm geschützt – mal drüber gucken.

Einer der Friedrichsmoorer Karpfenteiche – sagenhaft! Glasklares Wasser!

Versuch einer Gesamtansicht – ein Riesenteich, einer von vielen hier.

Beeindruckt biegen wir links ab auf die Landstraße, das Jagdschloss Friedrichsmoor ist nicht mehr weit.

Noch ahnen wir nicht, dass uns ein spezielles Vogelerlebnis bevorsteht. Das bekommt einen eigenen Beitrag.

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Als wir nach unserer abendlichen Reise im Herbst 2019 zum Schloßpark Ludwigslust (Bericht vom 9. Oktober 2019) von dort mitgenommene Informationen lasen, stolperten wir über das Wort „Klump“.

Wir stellten fest, dass wir die Thematik kannten, allerdings unter einem anderen Begriff, Raseneisenstein. Daran kommen nicht nur Wasserinteressierte nicht vorbei, auch bei Vorzeitforschern kommt das Material über „Rennöfen“ häufig ins Bild.

Wir wollten uns Ende Mai mehr davon in und um Ludwigslust ansehen.

Zwischen Bahnhof und Hotel liegt das Stift Bethlehem.

Eine schöne Abendwanderung – ein Rundgang auf dem Gelände des Krankenhauses, auf dem auch das Stift Behtlehem liegt, lohnt sich – Gebäude und Baumbestand beeindrucken.

Auch an profaneren Stellen ist zu erkennen, dass „Klump“ als lokales, günstiges Baumaterial offenbar beliebt war.

Darüber hinaus keimten immer mal industrielle Hoffnungen, mehr aus dem Material zu machen.

Auszug aus einer Infotafel nahe der Burg Neustadt-Glewe.

Träume scheitern an mancherlei, so auch hier – „… finanzielles Desaster …, … keine glückliche Unternehmerhand …, Misswirtschaft … Die Wälder der Umgebung waren abgeholzt.“

Wer aufmerksam die Welt erlebt, stolpert immer wieder über menschliche Hinterlassenschaften – Altlasten zu Lasten von Mensch und Ökosystem Erde. Das „Anthropozän“ mit seinen Schattenseiten …

Übersetzt in unsere heutige Zeit: Inkonsequenz nach guten Startjahr(zehnt)en bei Technischem Umweltschutz und Naturschutz holen uns immer wieder ein.

Beim Radeln kommt man gelegentlich auch am Friedhof vorbei.

Dort hat die Begeisterung an altägyptischer Baukunst im 18. Jh. diesen Eingang entstehen lassen (nachempfunden dem Tempel Karnak).

Ich wage einen Blick ins Jenseits …

Wenn so das Jenseits aussieht, brauchen wir keine Angst zu haben.

Schlau gemacht hatten wir uns auch über Raseneisenstein-Radtouren. Dafür reichte dann die Zeit doch nicht – Grund genug, mal wieder nach Ludwigslust zu fahren.

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Tags drauf entzogen wir uns der prallen Sonne während einer morgendlichen Radtour, tauchten im Westen des Schloßparks entlang Ludwigsluster Kanal in den Wald ein.

Absturz an der Steinernen Brücke – die alten Wasserbauer haben sich das örtliche Gefälle optisch (auch anders) gut zunutze gemacht.

Das Thema Durchgängigkeit der Gewässer für ihre Bewohner lasse ich mal weg.

Noch sind wir im eigentlichen Park.

Vielfalt der Abstürze – ein weiteres Beispiel.

Wir verlassen den gartenartig angelegten Teil.

… noch eine kleine Fontäne bestaunt – und wir verschwinden im Wald.

Vogelgezwitscher und überraschende Lichtwechsel kennzeichnen unseren Weg.

Parallel zu unserer Route wird gelegentlich ein kleiner Bach sichtbar.

Und noch einmal das Spielen mit dem hiesigen Geländegefälle.

Wasser- und Gartenkunst, gut ausgedacht und realisiert.

Erhaltene Totbäume spiegeln sich im Wasser – schön, falls sie als Standholz ihre ökologische Bedeutung noch lange ermöglichen können.

Sturzbaum mit Spiegelung.

Lichtung mit Stockentenpaar, Morgensonne-beschienen.

Auf dieser Windwurflichtung wurde nicht jegliches Holz entfernt, gern hätten auch mehr Kronenanteile liegen bleiben können.

Ein letzter Absturz vor dem Jagdstern.

Angekommen – eine Tafel informiert über die hier radial zusammentreffenden Wege.

Jagdstern – Zeugnis früherer herrschaftlicher Jagden. Man muss das nicht gut finden. Wer sich per Literatur ins Detail begiebt, mag sich (auch und gerade als Jagd-Akzeptierender) angesichts entgleisenden „menschlichen“ Verhaltens – Grausen bis speiübel – abwenden.

Von Norden dröhnt durch aufgelichteten Nadelforst Motorengeheul des Motodroms.

Die Rückfahrt zur Steinernen Brücke ergänzt die morgendlichen Erlebnisse.

Dem Ludwigsluster Kanal werden wir auf einer späteren Tour an nicht erwarteter Stelle (wir hätten uns auch vorab informieren können) wieder begegnen.

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Im Beitrag vom 5. Juni – lange her – hatte ich einen groben Rahmen zu unserer Ludwigslust-Reise gegeben. Interessierte mögen den Anlass für „Lust auf Ludwigslust“ aus meinen Beiträgen errechnen, die am 30. Mai 2010 und am 31. Mai 2015 hier im Blog erschienen.

Hotelbesuche in Mecklenburg-Vorpommern waren freigegeben – bei bestem Reisewetter.

Schnell brachte uns der Zug ans Ziel.

Im Hotel war trefflich Vorsorge getroffen, alles prima – hier einer der Frühstücks- und Restauranträume.

Der Ludwigsluster Kanal begegnete uns bereits auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel, hier strukturlos, besonnt.

Nach kurzer Ankunftspause ging`s raus, die Kanalstraße entlang Richtung Schloss.

Überall in Ludwigslust sind interessante Gebäude zu bestaunen, so auch in der Kanalstraße – Beispiel „Officiers Casino“.

Der Kanal ist, wie der Name sagt, ein Kunstgewässer mit Zweckbestimmung. Gemessen daran weist sein Verlauf interessante Wechsel im Bett und am Ufer auf – hier Turbulenz abwärts einer Schwelle, am Ufer Grün.

Engel- vor Pestwurz.

Ehemals bebaumte, sommergekühlte Strecke – offenbar Totalverlust der Bäume programmiert.

Passt irgendwie nicht zu den Erkenntnissen notwendigen Handelns in Zeiten des Klimawandels – oder „… der Mörder ist immer der Gärtner …“.

Richtung seiner eigentlichen Zweckbestimmung, im Schloß-Umfeld dekorative Elemente zu schaffen, versteinert der Ludwigsluster Kanal zusehends.

Im Schloß-Bereich, besonnt. – Immerhin, Ubiquisten (die so ziemlich alles abkönnen) finden auch hier ihre Lebensstätte. Bei Störungen schnell im Brückenschatten verschwindende Rotaugen, im Bild 2 Weißfische aus der Karpfenfamilie.

Wasser- und Gartenkunst bachab Steinerne Brücke.

Von hier an wird`s waldig (nach links oben raus).

Weitere Partien werden wir uns später beim Radeln erschliessen. Erstmal wird schön zu Abend gegessen und ein Bisschen getrunken.

Schicker Sonnenuntergang.

Nur scheinbar dasselbe Foto – bei längerer Betrachtung (ggf. mal auf das Foto klicken) wird deutlich, dass sich fotografiersüchtige Mauersegler vermehrt ins Bild schiessen.

Auf ein Letztes …

Das fing ja gut an!

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In meinem Beitrag vom 7. März 2020 hatte ich diese Art Saison bereits ersehnt, die Katamaran-Fähre Liinsand gesehen und die Ankündigung einer weiteren, größeren Fähre Japsand vom NDR verlinkt. Schicke Touren, in Teilnutzung auch der Lühe-Schulau-Fähre gen Südufer der Elbe, lassen sich im Niedersächsischen nach Grenzüberschreitung per Fähre z.B. zu den Hansestädten Buxtehude und Stade abradeln.

Heute wissen wir: zu früh gefreut! – Nun denn, die Corona-Leine ist deutlich lockerer bei bleibenden Abstand- und Mund-Nase-Maske-Hinweisen. Wir starteten zur ersten Süd-Tour.

Per Rad vorbei am Schulauer Hafen – Hotelbau und Umbau der Ostmole sind in vollem Gang. Möge das investierte Geld irgendwann mal wieder reinkommen!

Die Bauaktivitäten von „See“, Ostmole von der Elbe aus.

Wir haben die Lühe-Schulau-Fähre genutzt, radeln vor dem Elbdeich längs Richtung Buxtehude. (Wohl wegen Netzproblemen konnten wir das bequeme online-Buchen bei elblinien.de nicht nutzen. So änderten wir die Erstabsicht „Mit der Liinsand nach Stadersand, weiter zur Hansestadt Stade“ spontan ab – und zahlten, wie weiterhin für die Fähre Lühe-Schulau üblich, bar.)

Im Niedersächsischen angekommen – bei Tidehochwasser der Elbe biegen wir vor dem Zaun der JVA Hanöfersand über den Elbdeich binnendeichs ab.

Bald kommt Borstels schiefer Kirchturm in Sicht, erinnert mich an St. Nikolai meiner Geburtsstadt.

In voller Sonne – wir sind behütet bzw. behutet und hoch Sonnencreme-geschützt – geht es entlang Osterjork und Obstmarschenweg (wir befahren Königreich).

Östlich des frisch gemähten Estedeichs radeln wir weiter, südwärts Richtung Buxtehude.

Nanu, noch`n Deich in Sicht, jetzt viel höher und quer – Ost-West?

Eine noch unvollendete Brücke unterbricht den Deich? – Nein, das ist die seit 18 Jahren im Bau befindliche A 26.

Bald ist unser Ziel erreicht.

Jetzt ist erstmal Mittag.

Unsere Wahl ist mal wieder auf das Amadeus gefallen. Für Fleisch- und Pizza-Esser hat das die Calzone auch mit Hackfleisch (und Gemüse). Sehr empfehlenswert!

Kleine (Weiss)Fische beim anschliessenden Rundgang. – Da muss doch auch … Ja, aber der Große, Andere war so schlau, zügig vor unseren Füßen ins Versteck zu schwingen.

Auf der Rückfahrt begegnen uns bekannte Bauten jenseits der Este (da wohnte mal der Junior während des Studiums).

Wieder vor der – jetzt als BAB A 26-Damm bekannten – Horizontverdeckung.

Wir queren die Este. – Schein Idyll (noch)Bundeswasserstraße. Ein Paddler scheint auf dem Weg gen Amerika.

Vielleicht geniesst er auch „nur“ das mit ablaufender Tide beschleunigte Gleiten auf heimischem Gewässer.

Kirchturm und Windmühle, Borstel, in Sicht.

Weg von der Autostraße, quer durch Obstbaugelände Richtung Hauptdeich, Elbe.

Ab Hanöfersand wieder vor dem Elbdeich längs zum Anleger Lühe. Bald fällt das Süßwasserwatt trocken, vorn im Foto.

Am Anleger Lühe stehen, wie ein Pärchen, blühender Holunder und Engelwurz.

Die Fähre ist bereit.

Wir gehen an Bord – Abstand und Mund-Nasenschutz beachtend.

Sandstrand Wedel – einer der wärmeren Tage vor angesagtem Regen mit Temperatursturz – das wollen viele nutzen.

Verständlich, Hallen- und Freibad Wedel sind noch zu.

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Leserinnen und Leser dieses Blogs wissen um die Bedeutung standorttypischer Bäume bis hin zum Auwald entlang gesunder Bäche und Flüsse. Es ist nicht nur schwer, auf diesem Weg voran zu kommen. Auch wo beispielhafte, gleichwohl zu verbessernde Auwälder (noch) vorhanden sind, sind weitere Verbesserungen, aber auch der Kampf um den Erhalt des Vorhandenen nicht leicht. Ein Beispiel dafür ist der Leipziger Auwald.

Nun hat der Leipziger Auwald obergerichtliche Unterstützung erfahren. Und das Gericht hat weiteres Grundsätzliches in Sachen Recht- und Gesellschaftspolitik schriftlich fixiert (zitat aus dem vorstehenden Link): „… Die Leipziger “Behörde habe den Plan oder das Projekt ohne eine Abweichungsent­scheidung zugelassen oder durchgeführt und damit Mitwirkungsrechte unterlaufen… Diese Betrachtung verlagert das Beteiligungsrecht der Naturschutzverbände in ein … Rechtsschutzverfahren und entspricht nicht dem Erfordernis einer frühzeitigen Beteili­gung der Naturschutzverbände”. …“

Das freut nicht zuletzt auch den aus Film, Funk und Fernsehen bekannten Waldfachmann Peter Wohlleben.

Lichter Schatten prägt aufgrund altersgestaffelter Vegetation Baumsaum- und Auwald-begleitete Fliessgewässer.

Möge es nützen!

19. Juni 2020, Nachtrag auf der NuKLA-Homepage.

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Bevor ich das Interesse an unseren Ludwigslust-Aktivitäten zu Pfingsten durch Fotos durchsehen, ggf. bearbeiten und ins Netz stellen befriedigen konnte, kam ein Kurzurlaub an der Ostseeküste, Haffkrug, dazwischen. Keine Angst – Ludwigslust ist nicht vergessen.

Hier also ein erster Überblick über einen Küstenstreifen, den (nicht nur) Hamburger Tagesurlauber zu „Normalzeiten“ fluten.

Wir reisten per Pkw an, entschieden uns gegen die Navi-Vorschläge und wählten eine Tour über Land – über die B 4, die B 206 und die B 432 – Ankunft Haffkrug, zügig und ruhig, die Autobahnhektik auslassend.

In Lentföhrden rechts rum nach Schmalfeld – Kreuzen der Ohlau, bekannt aus dem einen und anderen Beitrag hier im Blog.

Bahnhof Haffkrug, in Erwartung der beiden Berliner Blondinen.

Zur Begrüßung wurde ein saisonaler Blumenstrauß angefertigt.

Das wurde ein gute Woche bei spannend gutem Wetter.

Auch in Haffkrug gibt es Meerforelle(n).

Binnenländische, durchgängig aber eher mehr meerische Vögel fingen unsere Blicke ein.

(Keine) Meerforelle – in Scharbeutz.

Das Nachstellen auf diese begehrte Fischart überliessen wir anderen.

Die Nähe zum Gut Sierhagen nutzten wir für einen kleinen Waldspaziergang entlang des „Lachsbach“.

Oft per Rad gut unterwegs.

Sonnenbrille (gegen Blattläuse oder Größeres im Auge) und Nase- / Mundschutz (Zu- und Abgang im Restaurant) – 2 wichtige Accessoires in diesem Urlaub.

Das Testen lokaler Getränke – hier Brauhaus in Neustadt, Rotbier (Flasche) und Dunkles (gezapft) – ist eine beliebte Übung.

Anderntags nutzten wir im Brauhaus Eutin die Gelegenheit, Rotbier, gezapft, zu probieren – ein Genuss!

Natürlich gab`s auch Strandfreuden.

Auf den Rest, die Berlinerinnen waren planmäßig vorher abgereist, verkürzten wir um einen halben Tag.

Das war eine ausgezeichnete Entscheidung – wieder über Land und glücklich zwischen den Gewittern kamen wir unbeschadet in Wedel an. Wetter- und Verkehrsberichte danach verfolgten wir interessiert. 🙂

Demnächst mehr zu Details – die Zeit wird weisen, ob ich in der Reihenfolge Ludwigslust – Haffkrug oder in diverser Themenfolge wechselnd berichte.

Im Dornröschenschloss – Blick nach Draussen.

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Zu Pfingsten hatten wir Lust auf Ludwigslust.

Und so geschah`s – Schnupperurlaub mit Rädern gebucht und hin.

Natürlich per Bahn – 1 Stunde ab HH-Altona, schon angekommen.

Unser Ziel – wir waren ja gespannt, wie ein Aufenthalt in Corona-Zeiten so abläuft. Allen Beteiligten herzlichen Dank – alles lief hervorragend!

Prima Bergamont-Räder erwarteten uns.

In Ludwigslust gibt es viel zu lernen, z.B. über Wasserkunst.

… dass Wasser Fäden zieht (?!?).

… über Klump (was, zum Teufel, ist das?).

… über Gold, Kronleuchter und vieles mehr.

Am Tor – Blick ins Jenseits.

Die Umgebung (und das Wetter!) bot rechts und links entlang vieler Kilometer Abwechslung. Im Nachhinein habe ich die geradelten km abgegriffen – wie gut, dass wir immer Teilziele wählten und von dort entschieden, wie es weiterging. Die Strecke entstand also beim Fahren. – Hätten wir die Etappen-km vorab genannt bekommen, wäre das vermutlich so nichts geworden.

Und trotz zugebuchtem Verlängerungstag kam der Tag der Abreise schnell.

So schnell wie wir hingefahren waren, kamen wir auch wieder nach Hamburg zurück – Altona erreichten wir fast pünktlich, da ab hier (HH Hbf) die Hälfte der Verspätung wieder eingefangen wurde.

Da wird es noch einiges zu berichten geben.

Blick weit über den Horizont, den „Großen Teich“ – da fällt mir wenig zu ein, am Besten wohl virtuelle Unterstützung.

Hoping for improvements!

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Gestern radelte ich in größerem Halbkreis hier im südlichen Schleswig-Holstein Nordwest – Nordost. Da ich – zeitig – wieder nach Hause wollte, wählte ich anschliessend eine direkte Nord-Süd-Verbindung – immer an der Landesgrenze SH – HH längs.

Da kommt dann bald der nördliche Teil des Sandmoorwegs – das Wildgehege Klövensteen naht (bzw. ich komme dem Wildgehege immer näher).

Bunte Wiesenlandschaft grün – gelb – rot – weiss und so weiter. Ob sooo viel Ampfer im Pferdeheu eine besondere Geschmacksrichtung gibt?

Wildgehege Klövensteen, aktuell: Corona-Trail zum Aussichtspunkt des Hirschgeheges.

Bei unserem Besuch am Sonnabend, 23. Mai, vgl. vorigen Beitrag, hatten wir diese Station ausgelassen. Wir wollten nicht zur Gruppenbildung beitragen.

Ich nutze die günstige Gelegenheit und sehe von oben – ein Kanadagans-Paar. (Die anderen haben sich wohl schnell versteckt, eine ganze Gruppe ist von dieser Wiese begeistert.)

Auch ein Graureiher nutzt das Angebot, Stillgewässer in der Wiese.

Es sind auch Hirsche da …
Zu Hirschkühen hat sich, rechts liegend, auch ein junges männliches Tier gesellt.

Wo sind die Geweihträger?

In der Waldpartie, dicht am Sandmoorweg, stechen rotbraune Flecken hervor. Versteckt? – Als wäre den männlichen Hirschen peinlich, dass sie derzeit kein Geweih zu bieten haben …

Das wird schon wieder!

Beim Abgang über den Corona-Trail stoße ich auf eine Variante des im vorigen Beitrag gezeigten, auf dem Kopf stehenden Baumstumpfs.

Eine Sitzgruppe – Holz vom Könner.

Hervorragend – ein eindrucksvoller Tisch, ein Lob dem KettenSägeKünstler!

Gut fortgebildet komme ich zu Hause an.

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