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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Ebbe gen Tideniedrigwasser. Nur ein Viertelstündchen früher als gewöhnlich – und schon sehe ich Schiffe …

(Das halte ich aber eher für Zufall.)

Ein MSC-Containerfrachter zieht gen Nordsee, links liegt die Lühe-Schulau-Fähre an ihrem niedersächsischen Anleger, gelb leuchtend in der Morgensonne.

Weiss gischtend überschlagen sich die Heckwellen des Halunder-Jet auf dem Süßwasserwatt. Das Küstenmotorschiff kommt stetig voran.

Unmittelbar vor mir – Segler, Seezeichen, Buhne mit Sturmmöwen, Leuchtfeuer, Marsch, Stader Geest mit ihren Windmühlen.

Die Lühe-Schulau-Fähre ist gestartet, das Küstenmotorschiff bis zur Lühemündung vorangekommen.

Vom Elbdeich bei Hetlingen werfe ich einen letzten Blick auf die Tide-Elbe.

Segler voraus – das Deichvorland zeigt sich in abwechslungsreichem Sommergrün, Deichfuß, Stauden, Schilf, Binsen.

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Eine Frage nach Chauffeur-Hilfestellung liess mich nach Pinneberg fahren. Die Wartezeit konnte ich nutzen, mal wieder ein Stück Mühlenau anzusehen – und das diesjährige Sommerwetter zu erleben.

Start am Bad, Blick bachauf – öde, überbreite, einseitig übersonnte Kanalstrecke, Dost ist bereit zur sommerlichen Blüte.

Bachauf, hinterm Horizont, liegt die mit Lenkbuhnen versehene, belebte Teilstrecke querab Rosengarten.

Das Grün vorn im Bild …

… entstand durch Pflanzen-Sukzession aufgrund des Belebungsangebots „work-out-Lenkbuhne„. Teichrosen im ruhigen Bereich, Wasserstern auf Kies, der auch als Laichplatz bewährt ist.

Jetzt, in den Libellenmonaten, dominiert hier die Prachtlibelle Calopteryx splendens.

Blick bei Sonnenschein über die Strecke bachab – der schöne Schein dreidimensionalen und blühenden Grüns, vorn Mädesüß, trügt. Die Mühlenau selbst ist nicht sonderlich vielfältig.

Gesamtbetrachtung zeigt, dass das Wetter bald den -bericht bestätigen wird.

Es beginnt zu rütteln und zu schütteln ringsum …

Es schüttet ordentlich (das Drüsige Springkraut gegenüber neben Großem Weidenröschen übersehe ich geflissentlich).

Blasenregen – lange nicht von so nah gesehen …

Und nach kurzer Verschnaufpause geht es nochmal los.

Großbäume schützen mich (vorübergehend), die (nicht mehr wasserdichte) Regenjacke ist voll, lässt das Wasser aber nicht ans Hemd (Donnerwetter!). Angesichts hohen Grasbewuchses ist die Hose durchnass, erstaunlicherweise ist aber nichts bis in die Stiefel gelaufen – immerhin!

So sammle ich meine Fahrgesellschaft wieder ein. Recht schnell sind Regenjacke und Hose zu Hause getrocknet – bereit zu neuen Unternehmungen.

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Wir „an der Küste“ sind ja einiges gewöhnt, die permanent scharfen Winde, stürmisches Geschehen, Schliessen der Sturmflutsperrwerke an Nebenflussmündungen – das ist in dieser Form schon „Klima“.

Ostblick binnendeichs Elbdeich Fährmannssand – illustrer Himmel.

Nordwestblick – die jüngeren Triebe von Willow Henge …

… werden stürmisch frisiert.

Deichkrone Fährmannssand, Blick südwärts – Segler, Seeadler auf der Buhne, Leuchtfeuer.

Versuch, den Seeadler durch Zoomen mindestens plausibel zu machen.

Blick Elbinsel Hanskalbsand – Sturmmöwe, Rinderherde am Wattrand.

Leuchtfeuer, Segler – Seeadler fliegt Hamburg-wärts, flach über das Watt.

Vergrößert – flach, fast wie Schwalben bei Schlechtwetter.

Querab Anleger Lühe, -mündung zieht er um einiges höher südostwärts.

Im Weiteren nutzt er wieder Flughilfe, dicht über dem Watt.

Der Buhnensitzer ist weg, der Flieger zieht weiter seines Wegs – flach überm Watt.

Optik „Silhouette unsichtbar“ – ganz links im Foto fliegt der Seeadler.

Die Lühe-Schulau-Fähre taucht auf, gen Anleger Lühe – endlich, nach ungeplantem, erforderlichem Werftbesuch.

Mit Rückenwind radle ich Richtung Geesthang.

Das Wetterradar hat mir bei der Tour wieder geholfen.

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Neben der jährlichen Überlegung, ob für WasserCamps von Schulen (Beispiel-Link) neuer Kies sinnvoll wäre, standen zwei hoch-erosive Aussenkurven der Osterau zur Besichtigung aus aktuellem Anlass an. Die jüngsten Hochwässer hatten im saisonalen Hochwassergeschehen inzwischen kritische Entwicklungen im Uferbereich bewirkt.

Ein großer Maänderbogen im westlichen Teil des Wildparks nagt inzwischen an Menschengemachtem.

Für diesen Gesamtbereich wurde eine Skizze mit Empfehlungen, Kies- und Holzeinbauten, danach ggf. Feinarbeiten durch WasserCamps gefertigt.

Jetzt sind Wildpark, Wasserverband und Wasserbehörde gefragt, wie was weitergeht.

An anderer Stelle konnte vor Jahren bereits gezeigt werden, wie Altbaumschutz in Kopplung mit Uferschutz angelegt werden kann.

Hohe Wilddichte, für einen Wildpark in der Regel charakteristisch, …

… wirkt sich auf naturnahes Gelände …

… logischerweise hocherosiv aus. Ufervertritt an kritischen Stellen, Verhindern von schützendem Baumaufwuchs sind die Folgen.

Für den östlichen Start sowie zwei Schwachstellen der WasserCamp-Strecke Osterauwanderweg sind angesichts jüngst entstandener Altbaumgefährdung 3 neue Lenkbuhnenstandorte vorgesehen.

Auf bestehende Punkte wird, so Bedarf für Ergänzungen entstanden ist, …

… neuer Kies vorgesehen.

Wie im vorigen Foto vorn links zu sehen, haben wir Kooperationspartner Ufer-, Flachwasser- und Tiefe-Rinne-Gewinn mit Kies – und in diesem Foto – mit Treibselsammlern erzeugt.

Neuen Landgewinn dankt die Natur per Pflanzensukzession. Am Gewässerrand sind erste Erlen zu erkennen, vorn hat sich flächig eine standorttypische Feuchtgebietsstaudenvegetation angesiedelt – eine blühende Pracht derzeit.

Der verabredete Kies ist bestellt, wird zeitnah eingebaut und wartet – wie wir alle – auf das nächste, größere WasserCamp im Herbst.

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Auf geht`s in den Wildpark Eekholt – vorbesprechen, ob am Osterauwanderweg Ergänzungskies, ggf. welcher für neue Prioritätsstellen, geliefert werden soll. Herbst-WasserCamps mehrerer Schulen würden nach Vorschütten durch Wildparkmitarbeiter wie üblich die Feinstrukturierung übernehmen.

Abholen eines Fachkollegen – die fast erwachsen aussehenden Tangstedter Jungstörche stehen noch auf dem Nest, offenbar beschäftigt mit frischer Futterlieferung.

Nach Erledigen der Osterau-Ansicht und -Verabredung (Bericht folgt) habe ich den Kollegen wieder abgeladen, gucke noch nach unserem jüngsten Kies in der Pinnau, nahebei.

Hoppla, der Tag hat die Jungstörche vorangebracht. Zwei sind nicht sichtbar, einer steht auf dem Nachbardach. Der auf dem Nest hat gerade Hüpfen und Springen abgebrochen.

Genau Peilen! Wie komme ich da rüber?

Komm doch, es ist ganz einfach – na los!

Ich fahre zur Pinnau.

Angang mit Durchblick, kahle Heuwiese, Kopfweidenreihe.

Auf Disteln nebendran tummeln sich vor allem Weisslinge.

Das Wetter, stürmisch – dunkle Wolken jagen über mich hinweg.

Die Regenjacke liegt im Auto. Das Wetter lässt mich ungeschoren davonkommen.

Der Kies liegt gut. – Leicht erhöhter Abfluss, vor allem aber Starkwind entgegen der Fliessrichtung halten den Wasserstand zum Tidehochwasserzeitpunkt um etliches höher als normal.

Die Raue Rampe, normal frei stehend, ist „gut“ überstaut.

Ebenso die Rauschen – Merk und Wasserstern flottieren.

Sommerzeit – das Große Weidenröschen blüht.

Blick bachab – Lokalwirken des Gegenwinds.

Blick bachab über eine Rausche-Kolk-Struktur.

Strömungsbild einer Rausche, Thw- und Starkwind-eingestaut.

Immer mal ganz interessant, Bekanntes „bei anderem Wetter“ zu sehen.

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Was haben diese Gänse vor, fliegen direkt auf mich zu?

Kurz bevor sie mich erreichen, drehen sie ab, Richtung Hof Fährmannssand.

Noch so ein Trupp, fast auf gleicher Bahn.

Sie ziehen flach über die Deichverteidigunsstraße, als wollten sie eine dort grasende kleine Gruppe zum Mitfliegen animieren.

Wieder und wieder …

… kreisen 3-4 dieser Gruppen über dem überschaubaren Areal.

Komische Sache, das!

Nach einer Weile hat sich die Angelegenheit geklärt.

Alle Gruppen landen nach und nach bei einer weiteren, die auf einer Fährmannssandwiese frisst.

Denen auf und neben der Deichverteidigungsstraße ist das egal. – Gehören sie einer anderen Sippschaft an?

 

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Gerade wird gemeldet, dass die Juni-Niederschläge um einiges über dem Mittel lagen – die Temperatur auch, wieder …

Da gucke ich aufs Regenradar („Wetter“ ist durch!) und radele gen Elbdeich – Zeit für eine kurze Runde.

Fährmannssand, Blick Ost – DAS ist abgezogen, voluminös, schüttend.

Bachstelze auf Deichverteidigungsstraße, eifrig forschend, …

… regelhaft findend.

Bewegtes jagt von WestNordWest über Land, bunter Anblick.

Aussendeichs grast die Rinderherde, vermehrt um etliche Kälber, auf fetter Weide.

Da kommt über die Deichkrone was auf mich zu – ein Pulk Gänse.

Dazu mehr in einem eigenen Beitrag.

Blick vom Sperrwerk Wedeler Au, Schafe punkten Weiss.

Blick binnendeichs, über die Wedeler Au bei Tidehochwasser eingestaut (die ist real ein winzig kleiner Bach) Richtung Geestrand, Bebauung Wedel.

Auf der Deichverteidigungsstraße setze ich meine Runde fort – „dem Wetter“ hinterher.

Die Runde klappt prima – kurz vor dem Geestrand, bald zu Hause.

Ob das heute wieder so klappt, „… on the bright side …“? – Zweifel sind erlaubt.

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Heuernte erfolgreich – die zahlreich gepressten Rundballen …

… erweisen sich als praktische, schnell akzeptierte Landschaftselemente, …

… z.B. als Ausguck, für Bussard, Turmfalke, Jungadler und Co.

Da kann es auch passieren, …

… dass man einem ruhenden, gleichwohl aufmerksamen, vom Wind bewegten Reiher begegnet.

Ausweichende nutzen Kaventzmänner dann auch schonmal als Versteck – hier mit Sturmmöwe (da waren noch etliche mehr, ein kleiner Schwarm).

Rundballen werden auch in Folie verpackt. Diese, selbstverständlich die anderen auch, eignen sich trefflich als Schattenspender.

Inzwischen ist das alles vorbei – rechtzeitig vor den jüngst durchgezogenen Regenfronten.

Alles abgefahren, sicher gelagert.

So gut wie überall.

Da guckt der Reiher – Hochsitz und Versteck … weg!

Das Wetter bleibt wechselhaft.

Wir richten uns drauf ein.

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Gesehen Freitag, 28. Juni 2024 – das ist wieder mal so ein Einschnitt, komme zufällig auf Wedeler Autal-Radeltour vorbei.

Abi 2024 – „School`s out“ ! ! !
Alles ist zu gewinnen! – Verloren hat, wer meint, nun wäre es Schluss mit Lernen. Lebenslanges Lernen ist angesagt, heute mehr denn je.

Dann man herzliche Glückwünsche und alles Gute für die kommenden Herausforderungen!

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Während ringsum jegliches verfügbare Spezial- bis Transportgerät bei der Heuernte bis zur Abfuhr der Ballen vor angesagtem Regenwetter eingesetzt wird, können wir beim Warten auf nächste Kies-Lkw so einiges aus dem Tier- und Pflanzenreich beobachten.

Da fliegt schonmal ein Storch …

… vorbei!

Detailbetrachtung von Fotos zeigt die Realität. Bis zu 20 (hier bei 10) Männchen der Prachtlibelle Calopteryx splendens melden ihren Anspruch auf ein Revier an, führen sich den Weibchen vor.

Wo man hinsieht, links Rand-parallel sitzend, rechts flatternd …

… scheinbar synchron im Flügelschlag, zusammenklappend.

Wir befinden uns halt in den Libellenmonaten …

… Juni / Juli.

Die Weibchen, nicht so leicht zu entdecken, gucken sich das erstmal in aller Ruhe an.

Die im Vorbeitrag bereits gezeigte Großlibelle Anax imperator taucht ebenfalls auf, meldet langstreckig Revieranspruch an. Zeitweise zeigt sich ein zweites Männchen, es geht um Grenzfragen / -streitigkeiten.

Derweil rauscht das Uferröhricht, Schilf oder / und Rohrglanzgras, im böig, starken Ostwind.

Massenerscheinung von Igelkolben, flutend, die durch harte Gewässerunterhaltung erzeugte eintönige „Rasen“ bildende Störart, …

… kann durch angepasste Unterhaltung, Restaurieren und lichten Schatten in verträgliche Dichten vermindert werden. Dadurch entsteht Raum für Standorttypisches wie z.B. den Wasserstern.

Im Luftraum zeigen sich regelhaft, oft 2 Störche …

… hoch in der Luft. – Die Nahrungsbeschaffung scheint erstmal erledigt.

Lerchen steigen auf, …

… ihr Tirilieren erfüllt die Luft.

Auch Größeres, zum Glück meist hoch genug, als dass zugehöriger Lärm hier unten störte, quert den Luftraum.

Der Rote Milan, auch Möwen und Krähen, beobachten das Heu-Geschehen. Es könnte ja mal …

… – da patrouilliert auch wieder ein Storch – ein leckerer Happen „abfallen“.

Ja, es war allerhand los, rund um unseren Kieseinsatz mit 5 Lkw.

Die nächste Übung folgt, sobald es passt.

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