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Archive for the ‘Vögel’ Category

Im Beitrag vom 5. November ist über Kies um Brücken in der städtischen Pinnau, Pinneberg, berichtet worden. Als Strecke für Restmittel aus dem Förderprojekt der Metropolregion Hamburg wurde anschliessend ein Bereich Borstel-Hohenraden / Tangstedt ausgesucht, der sich wegen störender Erosion und nötiger Verbesserungen der Sohlstruktur für einen ersten Versuch zum Kennenlernen des Pinnau-Verhaltens anbot.

Zunächst wurde vor einer Woche ein Lkw testweise geschüttet. Das gelang aufgrund guter Wetterbedingungen, so dass tags darauf auch die weiter finanzierbaren 6 Lkw Kies platziert werden konnten.

Der Test-Lkw, etwas zu weit bachauf geschüttet, per Schaufel und Rechen leicht Richtung Erosionsstelle am Start der Rauen Rampe anzupassen.

Ja, da schien die Sonne noch!  🙂  Die Anpassung des Kies ist bereits erfolgt – herzlichen Dank, liebe Schaufler und Recher!

Und so sieht das nun (eine Woche später) von der anderen Uferseite aus – neben dem Stopp der Umläufigkeit wurde im Anstrom der Rauen Rampe eine Unterwasserkiesfläche modelliert.

Tags drauf will ich die Lkw 4 bis 7 einweisen – sieht so aus, als wäre ich genau pünktlich eingetroffen.

Lkw 4 und 5 fahren an (2 und 3 waren mit Baubegleitung bereits 2 Stunden früher hier).

Ein Bisschen rangieren, damit Handarbeit minimiert wird.

Genau mittig über dem Anstrom dieser Rauen Rampe schüttet Lkw 4 – Maßarbeit!

Lkw 5 hatte derweil bachab punktgenau übers Heck geschüttet – fertig, die beiden Lkw fahren ab.

(Eine Woche später) Auch der Lkw 4-Kies ist inzwischen in Handarbeit genutzt worden, einen Platz für Kieslaicher im Anstrom der Rauen Rampe zu modellieren.

Wie üblich haben die Fahrer als kleines Dankeschön eine Lektüre über Sinn und Zweck ihrer Arbeit hier erhalten.

Die Raue Rampe am weitesten bachab – hierfür war für diesmal kein Kies vorbesprochen. Da sich aber eine Umläufigkeit im rechten Anstrom andeutet, wollen wir zusehen, diesen Punkt zu entlasten.

Die beginnende, bereits deutliche Umläufigkeit im Detail.

Kleine Wetter-/Windstudie während des Wartens auf die beiden letzten Lkw: Genau gegen die Fliessrichtung ssteht ein ssssteifer Wind! Frisches, noch nicht eingeweichtes Herbstlaub wird gegen die Strömung gehalten bzw. bachauf geblasen.

Wind- gegen Abflussturbulenz, Detail.

Im Sandfangaushub – die Muschel und eine Riesen-Wollhandkrabbe, nur noch durch ein paar riesiglange Beine präsent, haben Otter und / oder Seeadler (ggf. anderen Vögeln) sicherlich gut geschmeckt.

Lkw 6 teilen wir auf, Nachschütten bei Position Lkw 2 und 3.

Die Hälfte von Lkw 7 nutzen wir zum Mindern eines wüsten Drehstroms.

So bleibt tatsächlich die zweite Hälfte zum Schliessen der Umläufigkeit an der untersten Rauen Rampe.

Nach Handbearbeitung ist die verschüttete kleine Erle wieder freigelegt, Überschusskies als Laich-Potential in den Anstrom der Rauen Rampe gelegt.

Fertig. – Wie üblich wird die Strecke in ihrem Verhalten zwischen Niedrig- und Hochwasser beobachtet, ggf. nachgearbeitet, wo nötig und möglich, Kies nachgeschüttet.

Der Schreibtisch-mäßig gebaut wie gemalte „Mäander“ bachab wartet in seiner Eintönigkeit und Ufergefährdung auf unsere Taten in 2020.

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Von der Ohlau (noch keine Laichaktivitäten der Salmoniden) ging es weiter zum Wildpark Eekholt. Mal sehen, wie sich die Osterau seit dem Wassercamp der Unterelbeschulen darstellt.

Der untere Kieslenker am Osterauwanderweg zeigt, dass der Abfluss gerade gut über Mittelwasser liegt (vgl. entsprechendes Foto im o.g. Link – da war`s deutlich weniger).

Am Totholz nagt der Zahn der Zeit – gut, dass man das mindestens hier verfolgen kann.

Ein Pfahl in einem Kieslenker zeigt Herbstqualitäten, sammelt, wechselnd über die Zeit und Wasserführung Blätter (das tut auch, s. unterer Bildrand, die Rauigkeit des Kieses). Durch diese Blatt-Zwischenaufenthalte können Bach-Organismen länger von ihrer wichtigsten Nahrungsquelle profitieren.

Strömungsstudie Hölzchen und Stöckchen, MW-überströmt – Blick bachauf.

Hier ist der Treibselsammler querab zu sehen – an der Stelle, an der beim Wassercamp jemand fragte / sagte, wo denn die Treibselsammler geblieben seien.

Es seien doch etliche eingebaut worden. Diese Stelle zeigt hervorragend die Eignung der Sammler zum Aufbau neuer Ufer. Alles im Vordergrund wurde durch die gut bis ins feste Ufer angelegte Reihe Hölzchen und Stöckchen entwickelt. Und die im Sommer hoch stehende Feuchtgebietsvegetation liess den jetzt sichtbaren, im Wasser stehenden „Rest“ des Treibselsammlers „verschwinden“.

Immer wieder beeindruckend – die nun mit 4 Kieslenkern versehene scharfe Kurve der Osterau vor dem Moränenhang.

Speziell hier wird es etwa im April wieder interessant, ob erneut laichende Flussneunaugen zu erleben sind.

Weiter bachauf grüssen noch stehende Elemente der „Dunkel-Munkel-Nächte“. Wer die erleben möchte, muss nun bis Oktober / November 2020 warten.

Besucherlenkung am oberen Ende des Osterauwanderwegs. Damit sollen die „Besuche“ von Wildparkgeniessern auf den Kiesen verhindert werden – zum Wohl aller Gewässerorganismen.

Foto als Hirsch, mit noch vorhandenem Hintergrund der Dunkel-Munkel-Nächte.

Diesmal „mit Haar“, während das Foto beim Berlin-/China-Besuch angesichts feuchteren Wetters „mit Hut“ geschossen wurde.

Im Weggehen testen wir noch uns im Vergleich mit dem Seeadler. Der Junior bringt die ganze Spannweite, der Senior jedseitig 10 cm weniger – kein Wunder angesichts der Größendifferenz 1,90 zu 1,80 m.

Zu erwähnen bleibt, dass hier an der Wildpark-Osterau wie vorher an der Ohlau (noch) kein Salmoniden-Laichen – zum Glück auch keine Salmoniden-Leichen – zu beobachten war.

Na, es bleibt auf dieser, unserer Tour ja noch die Mühlenau, von der erstes Anlaichen bereits berichtet wurde. – Wir sind gespannt, was uns dort erwartet.

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Wir wollten einen Blick auf einen der vielen Baggerseen im Bereich Lentföhrden und Nützen werfen, kommen am umzäunten Gelände an.

Motor abgestellt. – Da, gleich links von uns streicht ein Großvogel von einem Baum ab. … Dummerweise strebt er weg von uns.

Ein zweiter Vogel! – Dieses Foto wollte ich eigentlich löschen. Im Originalformat entdecke ich aber beim Zoomen deutlich die „Finger“ (das ist hier in der Verkleinerung leider nicht so deutlich).

Der zweite Vogel – klar, (auch) ein Seeadler – ist so nett und dreht fast über uns, zeigt die Silhouette von unten.

Gemessen an diesem Ankunftserlebnis ist der Baggersee nebensächlich.  🙂

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Manchmal muss man schon sehr genau hinsehen. Manchmal ist das Ergebnis des „sucht“ in der Überschrift auch schon mit einem „zoomt“ geschafft.

Mit dem Fall der Blätter ist der Erlkönig, der hier in Wahrheit ein Kopfweide-König ist, wieder sichtbar geworden. Noch trägt er seine schüttere Haarpracht.

Leer sieht sie aus, die Wedeler Marsch direkt vor dem Geesthang, nachdem das Weidevieh – wohl wegen Frostnächten – hier nicht mehr grast.

Scharfer Blick zur Geestkante bzw. Zoomen mit der Digicam bringt aber Scharen von Nonnengänsen ins Bild.

Am Südende des Riesenschwarms steht ein Graureiher vornan. Die Auwaldbäume im Hintergrund stehen übrigens nicht auf der Geest, sondern auf einem flachen, sandigen Dünenhügel.

Da zieht der Reiher ab – noch nicht so auf zahm konditioniert wie der, den ich kürzlich vom Mühlenauufer beschrieb.

Noch`n Suchbild. Im Anradeln hatte ich da etwas Größeres, bunt leuchtendes gesehen.

Erstaunlich, wie sich so ein bunter Fasanenhahn unsichtbar machen kann.

Der ist „weg“.

Über den Langen Damm kommen wir bis Ende März 2020 nicht an die Elbe, wie vor Kurzem berichtet.

Dann fahren wir eben – ein Beispiel – über Holm und Hetlingen an.

Graugänse, binnendeichs – (fast) alles schläft, eine(r) wacht.

Die Anfahrt Hetlingen – Sperrwerk Wedeler Au ist riskant. Im krassesten Fall sind wir bereit umzudrehen. Das ist abhängig von der Menge der Schafe und davon, wie das Wetter mit ihren Köteln umgeht.

Blick über die Binnenelbe – die Brückenbaustelle ist eingerichtet.

Wir radeln heimwärts, Richtung Badebucht.

Das Wetter war wieder einmal ideal für diese etwas längere Tour.

 

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Wie hier im Blog bereits am 4. April mit dem folgenden Foto angekündigt (ggf. suchen über den Kalender in der rechten Spalte), ist – wenn auch kurz vor Toresschluss – Restaurieren an der Pinnau durch ein Projekt der Metropolregion Hamburg gefördert.

Pinnau, Blick gen Norden von der Brücke Hindenburgdamm.

Es wurden mit den zu Beteiligenden der Stadt, des Wasserverbands und der Wasserbehörde zwei Prioritäten abgestimmt: Punktuelles Kiesschütten bachauf und bachab von Brückenquerungen in der Stadt und (mit verbleibendem Geld) Kiesschütten in einer Strecke der Pinnau.

Inzwischen wurden mit weiteren erforderlichen Genehmigungen vor allem im Verkehrsbereich (Sicherheit, Absperrungen, Kennzeichnung der „Baustelle“) „die Brücken“ abgeschlossen.

Pinnau, Brücke Elmshorner Straße, Blick bachauf – Tidehochwasser, erhöhter Abfluss.

Nicht beschickt wurde die Brücke Bismarckstraße, da sich das Kies-Einbringen wegen des engen Querschnitts verbietet (Hochwasserschutz).

Beispielhaft wird hier die Kiesschüttung bachauf Brücke Elmshorner Straße dargestellt – interessant, die Veränderung während der unterschiedlichen Tide- und Abflussverhältnisse zu beobachten.

Die Kiese werden in ihrer Entwicklung beobachtet. Anlass für diese Art Schüttung bietet die Anwesenheit des Fischotters in Pinneberg und das Fehlen von Otterbermen / Otterpassagen unter den Brücken (soweit nicht trocken fallende Seitenbereiche vorhanden sind, sieh an, ein 10 Jahre alter Blog-Beitrag im Link, Anwenden jahrzehntealten praktischen Wissens). Meist wollen Fischotter – so komisch sich das anhört – nicht unter Brücken hindurchschwimmen. Sie klettern am Ufer hoch und – der häufigste Grund für Otterverluste – werden beim Querungsversuch zum Wiedereinstieg ins Wasser von Autos überfahren.

Mal sehen, ob Spuren davon zeugen werden, dass die Kies-Depots zum Verweilen – und vielleicht doch Unterschwimmen der Brücken – genutzt werden. – Neuen, dreidimensionalen Lebensraum für Wirbellose bieten die Kiese allemal.

Zurück zur Brücke Hindenburgdamm.

Blick auf die Brücke, Pinnau-abwärts – freier Durchfluss, ca. Tidehochwasser, Abfluss ca. 25 cm über MW.

Dasselbe während der Ebbephase, freier Abfluss durch Mittelwasserfreie Öffnung zwischen den beiden Kiesschüttungen.

Hier hatte sich nach Schüttung ein Arbeitseinsatz als erforderlich herausgestellt. Am linken Ufer mündet ein großes Regenwassersiel (im Foto oben, gerade frei fallend). Das Kies-Depot wurde in der Höhe so geharkt, dass kein unkontrolliertes Rutschen von Material eine Beeinflussung des Regenauslasses hervorrufen kann – besten Dank nochmals an die aktiv gewesenen Angler!

Der Dank gilt auch für die rechte Uferseite (im Foto unten). Hier war die Schüttung nicht punktuell, sondern senkrecht zum Ufer erfolgt. Damit eine Beeinflussung des nahen Tidepegels minimiert bzw. ausgeschlossen ist, wurde auch dieses Depot flachgeharkt. Wie oben erwähnt bleibt der Durchlauf zwischen den beiden angepassten Depots frei, so dass mittlerer Abfluss der Pinnau jederzeit durchlaufen kann.

Freier Abfluss während der Ebbephase.

Die beiden Schüttungen bachab der Brücke Hindenburgdamm bleiben unverändert, werden beobachtet.

Die große Zahl Stockenten zeigt in ihrem Verhalten, dass wohl ein Großteil Durchzügler ist. Sie kommen nicht angeschwommen, wie das durch vermeintliche Helfer durch Füttern „konditionierte“ Enten tun. Möge das so bleiben.

Linkes Ufer, Blick bachab – die Schüttung hält das Ufer von Strömung frei. Wir werden sehen, ob sich, wie erwünscht, Ufer neu aufbauen wird.

Blick bachauf – was ist nun mit den Schüttungen aus Restmitteln in der Strecke?

Die bis Ende 2019 im Rahmen des Projekts noch finanzierbaren Kiese werden weiter bachauf, im ländlichen Raum geschüttet. „Nur“ das Wetter muss noch mitspielen.

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Gestern hat es teils ausgiebig geregnet. Besuch am Nachmittag stimmte zu, es sei eine gute Idee, mal in Pinneberg nach Kies in Mühlenau und Pinnau zu sehen. Pegeldaten zeigen, dass ein kleiner Peak ca 25 cm über Mittelwasser abfloss.

Hier folgt als erster Beitrag der Abschluss der Reise.

Während ich den Sonnenuntergang von der Brücke Mühlenstraße über die Mühlenau fotografiere …

… sagt es neben mir „Guck mal, wer da ist“. Also: Blitz eingestellt, wer da?!

Mühlenauwanderweg bachauf – nein, nicht „Die Zwei“. Da ist ganz links noch ein Dritter.

Die beiden Lenkbuhnen bachauf der Brücke liegen prima, gut überströmt.

Auf Lenkbuhne 3 bachauf Brücke Mühlenstraße steht ein Graureiher.

Wir gedulden uns eine Weile. Der Reiher fixiert die Strömungsturbulenzen und fischt offenbar erfolgreich kleine Schwarmfische.

Wir gehen bis zur nächsten Kurve. Auch die 3 Lenkbuhnen dort erfüllen ihren Zweck – Erosionsschutz, Strömungslenkung und strukturiertes Lebensraumangebot.

Zurück zum Auto. Als wolle er uns verabschieden, steht der Graureiher aufmerksam, uns zugewandt.

? Den wird doch hoffentlich keiner füttern !? Vielleicht ist dies, nach zugesandten Fotos von Anliegern, auch die Entwicklung „zum Haustier“. Die Kiese liefern über ihre Lebensraumstruktur massenhaft Platz für Wirbellose. Das lassen sich Fische nicht entgehen – und die Fische …

Ich erinnere mich an einen „dienstlichen“ Graureiher an der Berner Au, Bezirk Wandsbek. Dort fanden nach Bachpatenaktionen zahllose Rotaugen und Flussbarsche ihren Lebensraum. Den Reiher (vielleicht waren es verschiedene?) konnte man fast per Handschlag begrüssen.

Blick bachab. Die Brücke Mühlenstraße bietet reichlich Luftraum für Hochwasserabfluss.

Gleichzeitig ist sie mit ihrem Böschungsfuß ein Engpass, der – zusammen mit Abfluss-Einstau der Pinnau bei geschlossenem Sturmflutsperrwerk Uetersen – im Extremfall die Mühlenau so einstaut, dass der Wanderweg schonmal 50 cm überstaut wird. – Sozusagen als Erinnerung an die frühere Touristenattraktion vergangener Jahrhunderte: der Pinneberger Mühlenteich.

Die Sonne ist untergegangen. Schnell wird es dunkel auf unserer Rückfahrt nach Wedel.

 

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Gegen 9 Uhr auf dem Weg zur S-Bahn. Blick durch die B 431-Altstadtschlucht. Die Sonne schafft es kaum durch die Wolken.

Richtung Berlin im IC, der ICE wurde ersetzt. Die Sonne kämpft weiter.

Ans Tageslicht – haben wir „das Wetter“ überholt oder ist es abgebogen?

Alles so schön bunt hier! – Gut gemachtes dreidimensionales Stadtbild auf flacher, geschlossener Hauswand.

In der Tram, vorbei an „Fridays for Future“ und herbstlich-gelbem Ginkgo nahe dem Bundeswirtschaftsministerium. Die Offiziellen dürfen gern mehr tun.

Vor dem Abholen der dritten Blondine gehen wir erstmal in der Kulturbrauerei essen.

Auch bunt – Flüssiges im Frannz.

Nahebei sammeln wir die dritte Blondine ein.

Wie schön, dass es wieder mit der Unterkunft, hoch über den Dächern von Berlin, geklappt hat.

Fernsehturm bei Nacht – schnell ist der Anreisetag vergangen.

Der Morgen danach. Das hat was, hier oben!

Ständig wechselnde Farbeindrücke.

Ich muss auch mal auf der anderen Seite gucken.

Da blinken all die angeschienenen, über den Dächern erneuerten Schornsteine und anderen technischen Anlagen.

Nach dem Frühstück – der Morgenhimmel, normalisiert.

Das Wetter bleibt gut, wir unternehmen was im Freien.

Gedächtniskirche, dem Ziel schon nah.

Wir sind im Zoo.

Schaum vorm Mund, produziert vom Unterwasserbläser. Wir sind nicht sicher, ob wir mit 5 Tieren über und unter Wasser richtig gezählt haben.

Die ultra-aufmerksamen Hyänenhunde mögen als zweite und letzte Tierart Interessantes im Berliner Zoo repräsentieren.

(Ooooh, gar kein Panda-Foto?! – Nee, ist schon im Oktober 2018 verewigt. Besser geht`s nicht. Die diesjährigen Jungtiere sind ohnehin noch nicht öffentlich sichtbar.)

Gedächtniskirche, mal nicht im Gegenlicht.

Abendlich trennen sich die Geschlechter. Die Männerrunde Ost-West fachsimpelt über Gesundheit und Umwelt, „public health“, Natur, Klima – schön dass wir diese Möglichkeit seit 30 Jahren völlig frei nutzen können.

Tags drauf, regnerisch – wie angesagt.

Marktbummel, von Kinderfloh- und Flohmarkt bis „street food“, Muffins backen und geniessen, Laterne basteln und …

… Laterne gehen, bestimmen unseren Sonntag.

Ein neuer Morgen, schon ist „Berlin“ – wohl für 2019 – für uns um.

Das waren, stark geprägt durch die Konzertbesuche Mitch Ryer & Engerling im Februar und Eric Burdon & Animals im Juni (heissester Tag ?), wieder spannende Berlin-Erlebnisse für uns.

Kein Problem. Der ICE fährt pünktlich in Berlin und auch in Hamburg ein – anderen Reisenden zu anderer Zeit geht es anders.

Wow, was Wetter! – Aber warum, hier zwischen Blankenese und Wedel, im Freien? – Nun ja, „Personen im Gleis“. Unsere S-Bahn erreicht ihr Ziel nicht, fährt zum Verbessern des Fuhrparks nach Blankenese zurück.

Aber wozu hat man Verwandtschaft in Sülldorf?!  🙂  Ein fröhliches Hallo und so kommen wir ausnahmsweise auch mal ohne ÖPNV zurück nach Wedel. Herzlichen Dank nochmals!

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… inzwischen in größeren Gruppen über uns hinweg.

Kürzlich wurde aus Mecklenburg-Vorpommern „neuer Rekord“ gemeldet. Ein Kälteeinbruch in Skandinavien habe die Vögel dort zeitgleich aufbrechen lassen.

Es scheint nun auch an der deutschen Ostseeküste kälter zu werden, täglich zahlreicher und größer werdende Gruppen begegnen uns auf unseren Radtouren, überfliegen das Wedeler Autal.

Vermutlich rastet nun ein Gutteil im Umfeld unserer früheren niedersächsischen Wohngegend.

Kraniche über dem Wedeler Autal – jetzt wieder regelmäßig zu sehen, zur Zeit in Gruppensumme von 60-70.

Richtungswechsel.

Und weiter geht`s nach WestSüdWest.

Guten Flug!

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Von unserem Wohnzimmerfenster aus ins Grüne guckend erschauderte ich gestern Spätnachmittag, fragte mich, wie wer da in dünne Feldahornschüsse irgendwas Borkiges geworfen hätte. Mit Fernglas blieb das Teil borkig.

Also raus, was wird das sein?!?

Da sitzt, oben Beeren von Mehlbeere, ansonsten Grün von Feldahornschüssen, ein größerer Vogel – Ansicht von hinten.

Das ist – inzwischen von Kennern bestätigt – eine Waldohreule.

So wird auch das aufgeregte Rein- und Raus-, Hin- und Herfliegen von Elstern, Amseln, Meisen … morgens und abends erklärlich.

Inzwischen sind einige Blätter mehr gefallen. Der (mindestens gestrige) Ruheort liegt offener, ist nun offenbar verlassen.

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Wir haben den Treffpunkt am Nordermarkt erreicht. Mit 9 Personen haben wir eine gute Gruppengröße und sind gespannt, was uns erwartet.

Gleich um`s Eck gibt`s die erste Leckerei. Wer würde in „Havanna Bar und Oliver`s Burger“ so etwas wie Smørrebrød erwarten? Wir waren überrascht, hier Originales – vom in Sri Lanka geborenen und in Schweden und Dänemark in nordischer Küche gelernten Koch – frisch zubereitet zu bekommen.

Wenige Schritte weiter – Geschmacksproben, verfeinert mit Safran-Dressing aus Familientradition, im Burrito.

Wir sind Richtung Hafen weitergegangen, bekommen das Kompagnietor erläutert.

Da haben sich Christian 4 und Catharina verewigt.

Und hoffen, was sollte es anderes sein, auf Gewinn.

Der Wegweiser des „Kapitänsweg“ – sage man keiner, umständliche Bürokratie wäre ein Zeichen neuerer Jahrzehnte! – Man könnte den – langen – Kapitänsweg vielleicht auch als Gebrauchsanweisung betrachten.

Holz mit Geschichte. Unser zweiter Stopp, direkt über dem Wasser.

Eine Silbermöwe dümpelt im Hafen.

Lachmöwe, im Winterkleid, wartet auf etwas.

Die Lachmöwe weiss Bescheid. Irgendein Kunde von Bens Fischerhütte verliert immer ein Stück Fisch. Das ist bei uns nicht anders – und das Stück wird sofort vom Kai genommen. Sauber!

Neben anderen Schiffen liegen hier auch größere Segler – irgendwie bekannt.

Sieh an, die Dagmar Aaen. Damit ist, auf N 3 übertragen, kürzlich Arved Fuchs zurückgekehrt.

Oben am Himmel … – (eigentlich für den ganzen Tag nässend) Angesagtes …, rast zum Glück vorbei.

Was hängt da massenhaft über der Norderstraße? Schuhe ! ? !

Wie auch immer entstanden, damit ist Flensburg im Internet international berühmt – verrückt, Nr. 4 !

Kleine Pause nach Eis bei Isa, Café und Eis, nicht nur für Piraten – auch für Nixen.

Da, wo die Katze runtergeht, gehen wir hoch.

Und es geht weiter – hoch!

Durchatmen, letzter Anstieg.

Hoch aufgeschossene Robinien – erinnern uns an Blick von der Sohle der Tongrube Rüterberg gen Himmel.

Oben angekommen – Bildung! Eiszeitgeschichte, wir stehen auf skandinavischen, ganz unterschiedlich gekörnten Gesteinanlieferungen!

Sieh an, ein bunter Skandinavien-Mix liegt uns zu Füßen.

Wir haben nicht mitgezählt – wenn das die Marientreppe war, die wir hochgestiegen sind, haben wir 101 Stufen bewältigt.

Der Aufstieg hat sich nicht nur Bildungs-, sondern auch Aussicht-bezogen gelohnt – Blick über die südliche Förde, ertrunkenes Flusstal während des Meeresspiegelanstiegs nach der vorigen Eiszeit.

Auf halbem Abstieg passieren wir die Rückseite der früheren Senffabrik, jetzt „Wohn- und Kulturprojekt“.

Vielfältige Stuckverzierungen kennzeichnen etliche Häuser – nicht nur in der Toosbüystraße.

Und weiter geht`s hangabwärts.

Blick Richtung Meeresspiegel.

Aale und Meinungen – wir sind nicht wieder auf dem Meeresspiegel, sondern seitwärts abgebogen.

Hier gibt`s, „Chokodays“, Süßes in interessanten Varianten, z.B. Schoko um Lakritz und eine andere klitzekleine Besonderheit als Geschmacksänderungstest danach.

Beispiel zum Thema „Lose Ware“ in der MOMO Naturbutik – und auch hier ein leckeres Häppchen.

Und immer wieder bunte Seitengässchen und Innenhöfe – Fassadengrün.

Herbstfarben auf Balkonien.

Alte Handels- und Lagerhäuser – Ladeluke und -boden.

Herbstbunt.

Wir sind am Ende unserer Tour angekommen – Johannsen Rum & Johannsens Hökerei.

Hier lernen wir über die reiche Rum-Zeit – und die sie begleitende brutale Sklaverei.

Wir lernen aber auch, was beim Rum-Riechen, -Schmecken und -Trinken zu beachten ist.

Aushängeschild vor Stadthorizont.

Das war unsere ca. 3 km lange, verwinkelte Erfahrungswanderung mit Geschichte und Kulinarik durch Flensburgs Nördliche Altstadt – hervorragend ausgearbeitet und durchgeführt!

Wir machen uns auf den Weg – Richtung Bahnhof.

Letztes Flensburg-Gold.

Oh …, das wir doch nicht ? ! – Doch, auf den Rest erwischt uns, was glücklicherweise nicht gemäß Wettervorhersage schon die ganze Zeit hätte auf uns niederprasseln sollen.

Na, wir waren ja gewappnet. Doch Angefeuchtetes, unter anderem die Schirme, trocknen auf der Zugfahrt nach HH-Dammtor / / Wedel.

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