Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Vögel’ Category

Meist fahre ich die Tour Wedel-Hetlingen „linksrum“, gegen den Uhrzeigersinn. Ich entscheide mich gelegentlich anders, wenn entsprechende Windrichtungen und / oder -stärken mich veranlassen, Gegenwind hinter dem Deich zu vermeiden.

Im neuen Jahr war das nun schon zweimal der Fall. Im Folgenden bringe ich Fotos vom 2. und 5. Januar zusammen – das wird sicherlich an dem einen oder anderen Bruch zu erkennen sein. Am ersten Tag hatte es nachts gefroren, am zweiten sorgte immerhin kalter, ziehender Wind dafür, dass feuchte Stellen punktuell bis flächenhaft überfroren sein konnten. Ein Bisschen mehr Aufmerksamkeit als sowieso war also angebracht.

Wedeler Binnenelbe querab Austraße – es geht auf Tidehochwasser zu.

An Teilen des Himmels lässt sich das „Zuziehen“ bereits nachvollziehen.

Richtung Nordwest sieht es aber sehr passabel aus – ich radele unter der Sonne.

Blick vom Hauptdeich über die – volle – Binnenelbe auf Wedel in der Morgensonne. Dahinter, über der Geest, ein gut kontrastierender, dunkler Himmel.

Auf dem Sperrwerk Wedeler Au – Deichschafe im Gegenlicht.

Manch einer mag den Blick / das Foto „mit der Sonne“ vorziehen – Licht und Schatten.

Die Brückenbaustelle Langer Damm – Röhrichte und Tideauwald angestrahlt.

Vor dem Sperrwerk, die Elbe, Thw – „die Wanne ist voll“.

Bereich Süßwasserwatt Fährmannssand – die Elbe bei Tidehochwasser, Butendeich-Farben – Möwenweiss auf einer Buhne.

Die Hochspannungsleitungen über die Elbe jenseits Hetlingen – auch vom dortigen Horizont ist das Zuziehen des Himmels nun erkennbar.

Himmelspiegeln – seltener Anblick im, nun vollen, Marschgraben querab NABU-Vogelstation.

Kurze Strecke weiter hatte ich ein unerwartetes Treffen, über das ich in einem eigenen Beitrag berichten werde.

Baldige Verdunklung kommt näher.

Beim alten Hetlinger Heuhafen radele ich nochmal auf den Deich, Tideröhricht in letztem, morgendlichem Gegenlicht.

Hinterm Deich, Marschgraben Giesensand – Raureif und Randfrost.

Dann doch schneller als gedacht – am Himmel vereinigen sich Wolkenpartien, eine schnelle, tiefere Front zieht alles zu.

Schon ulkig, so eine Entwicklung an zwei Tagen an gleicher Stelle und in ähnlicher Geschwindigkeit – ich stelle das Fotografieren ein. Angesichts weniger Grad über Null sehe ich zu, nach Wedel zu kommen – halbwegs gegenwindwindfrei angesichts Baum-, Wald- und Knickpartien.

Read Full Post »

Am Vorabend kam das Kinderfeuerwerk gut an.

Das alte Jahr ging gut zu Ende.

Am Neujahrsmorgen dachten wir zunächst – klare Sicht – über die eine oder andere Fahr-Alternative nach. Dann kam, wie von anderswo bereits im Verkehrsfunk verkündet, der Nebel – dicht.

So schwang ich mich auf`s Rad, während andere andere lokale Freiluftaktion wählten.

Neujahr im Autal.

Mancherorts waren Weidetiere von bebauungsnahen Weiden zum Jahreswechsel in den Stall transportiert worden.

Andernorts blieben offenbar Störungs-Unanfällige draussen.

Sie wirkten sehr zufrieden.

Kein Wunder, war doch noch gut Futter am Futterplatz – und draussen vor dem Zaun steht schon der Nachschub.

Na denn, alles Gute für 2020!

Read Full Post »

Erstmal einen Guten Rutsch!

Read Full Post »

Beim vorigen Beitrag guckten wir vom Elbhang beim Puppenmuseum Falkenstein auf die Elbe. Tags drauf …

… stellt die Digicam morgens zunächst das Mückengitter scharf.

Das geht auch anders – Digicam gedreht – der Horizont zeigt Radelwetter.

Vor der Tür kommt eine V-Formation Nonnengänse aus der Marsch direkt auf mich zu.

Ob ich nun zu grimmig guckte, die Kamera blinkte – oder ganz was anderes die Ursache war, erschreckt wirkend löst sich das V auf.

Die Nonnengänse drehen ab, fliegen dann zurück Richtung Marsch.

Auf dem Hauptdeich angekommen, Sperrwerk Wedeler Au – die Elbe bei Tideniedrigwasser.

Eifrig, eifrig – die Willem von Oranje, Bagger- und Klappschiff, fährt das Baggergut aus dem Elbe-Bereich Wedel seewärts bis Otterndorf und verklappt es dort.

Wie man auf sowas kommt? Das ergibt sich aus der Abbildung, Teil der Systemstudie II der Bundesanstalt für Gewässerkunde.

Das Tor des Sperrwerks ruht oben waagerecht, offener Zufluss ins Binnenland nach Kentern auf Flut.

Ein Kormoran sitzt mit offenen Flügeln in Trocknungsposition.

Die Binnenelbe bei Tnw, die Brücke Langer Damm wird hoffentlich in 3 Monaten fertig und befahrbar sein.

Der dritte Beitrag Tide-Elbe gegen Jahresschluss folgt demnächst – von einem der Elbstrände aus betrachtet.

Read Full Post »

Am Vormittag dachte ich ja nicht, dass dies klappen könnte …

Quasi vor unseren Füßen (wir stehen am Wohnzimmerfenster) sucht ein Grünspecht hoch konzentriert nach Ameisen.

Ich wundere mich über meine ruhige Hand – sooo hatte ich das Foto nach Display nicht erwartet.

„Hoch konzentriert“ heisst nicht unaufmerksam! – Hallo, ist da wer – da ist doch wer ! ? !

Wer immer das ist – jetzt seht ihr mich nicht mehr!

Am Nachmittag waren die Ziel-Organismen größer und zahlreicher, gleichwohl musste ge-zoomt werden.

Den Youngster – nein, das ist kein Hase und er hat auch schon Ohrmarken – hatten wir bisher noch nicht gesehen (da sind 2 Kälber auf dem Foto).

Die Highlands warten auf Futter, die Chefin ruft nach dem Bauern.

„Muuuuh, kommst Du bald ? ! ?“

Nachdem etliche Alttiere aus der Fläche genommen wurden, hofften wir, nicht wieder winters aktiv werden zu müssen – Überweidung, Verschlammen des Futterplatzes usw. – Jetzt, nachdem die Zahl der Kälber so zugenommen hat, scheinen die Vorwinter-Situationen fast wiederzukehren. – Wir kommen hier ja demnächst wieder vorbei.

Nach Sonnenuntergang – mir wurde die Weihnachtsfrisur verpasst. Alles ok, ganz offenbar ist die Hand weiter ruhig.

Wedels Marktplatz mit Roland von hinten – Weihnachtsbeleuchtung.

Na denn!

Read Full Post »

Im Beitrag vom 11. Dezember habe ich von Gefiederten an dieser Stelle berichtet – nun also zum Aquatischen.

Hier ein Detail der vorher als Gesamtheit dargestellten Strecke.

Es wird deutlich, wie wichtig der standorttypische Baumsaum auch an dieser Strecke ist, nicht zuletzt aus Gründen der künstlich durch Entbaumen überheizten Situation und des Klimawandels – „Keep your river cool“, wie man im englischsprachigen Raum sagt.

Dieses Laichbett in völlig offener Strecke ist noch nicht benutzt.

Die alte, steile Raue Rampe bachab zeigt, dass weitere Kiesschüttungen zum Auffangen des Gefälles möglich und nötig sind.

Auch zu dem Schreibtisch-mäßig ausgestalteten „Mäander“ werden wir uns Gedanken machen.

Es bleibt viel zu tun – 2020 steht vor der Tür.

Read Full Post »

Nachdem es mich vormittags an Bächen und kleinen Flüssen umgetrieben hat (Beitrag folgt demnächst), wollte ich vor Sonnenuntergang noch etwas Großes sehen, die Elbe.

Auf dem Weg zum Schulauer Hafen – wie sagt man zu einer Zeit 15.30-16 Uhr, wo die Sonne schon tief steht? „Abend“ sicherlich nicht.

Die Elbe! – Blick vom Sandstrand Wedel rüber nach Hanskalbsand.

Rette sich, wer kann! – Mit der Sonne geguckt, ist es noch ordentlich hell.

Alles so schön bunt hier – und ein Baggerschiff in Grün! „Scheldt River“ denke ich, baggert hier und schmeisst den Kram in der Elbmündung, vor Cuxhaven oder Helgoland raus.

Weit gefehlt – „Scheldt River“ buddelt und klappt in der Seine-Mündung, sagt marinetraffic.com.

So lernt man immer neue Schiffe kennen. Dies ist „Bonny River“ und trägt mit 21.000 t doppelt so viel wie das Schwesterschiff.

Mit der Elbe (und dem Tideniedrigwasser) geht es also weiter bergab. – In Kommentaren streiten sich die Hafen-Spezis wieder über Hamburg vs. JWP (Jade Weser Port – Wilhelmshaven). Aus der Schweiz habe ich gerade Kunde erhalten, dass die Container beide bald nicht mehr brauchen, ihr Ziel auch anders finden.

„Bellen“ über mir.

Nonnengänse fliegen Richtung Nachtruheplatz.

Auf dem Rückweg Jahreszeitliches – durchweichter Boden, vollgeregnete Entwässerungsgräben in der Marsch.

So kann man hier in der Ecke auch „anders“ fotografieren.

Sonnenuntergang hinter Weiden querab der Badebucht.

Und ein Vogel, hier Rabenkrähe, ist auch wieder mit im Bild.

Read Full Post »

Gestern Vormittag an der Pinnau erhoben sich etliche Großvögel in die Luft, als ich mich näherte.

Einer von vier Graureihern, die ich auf einem Hügel Sandfangaushub hatte stehen sehen.

Offenbar „wilde“, die Fluchtdistanz dieser 4 Tiere war groß – im Gegensatz zu aus dem Städtischen Bekannten / Verwandten.

Und dann ging da noch dieses Ding ab – erst wollte ich es nicht glauben, ratterte im Hirn diverse Greife durch.

Dann landete er als „dickes Huhn“ (Zitat eines Vogelfreundes) in einer Birke.

Ohne Zweifel ein Seeadler. – Warum hatte ich den nicht vorher gesehen? Der muss mich ziemlich nah rangelassen haben, bevor er abflog.

Zu Hause, beim näheren Betrachten vorher aufgenommener Gesamtaspekte klärte sich das.

Das „dicke Huhn“ saß da im großen Einzelbaum neben der Pinnau.

Und hier das Gesamtfoto, eins von mehreren.

Mehr zum wässrigen Aspekt demnächst hier im Blog.

Read Full Post »

Woher ich das weiss?

Wochen und Monate hingen die Mehlbeerbäume in der Nachbarschaft voll mit den roten Früchten. Jetzt liegen zunehmend mehr am Boden – aber nicht durch Wind und Wetter.

Zur richtigen Zeit ein Blick aus dem Fenster zeigt das Geschehen.

Wacholderdrosseln fliegen kurzzeitig ein und prüfen, was schon essbar ist.

Kleine Gruppen bis größere Schwärme fallen in die Bäume ein, lassen es sich gut gehen – und verschwinden wieder.

Ein einzelnes Exemplar hat sich unter die Amseln gemischt und hält sich länger ringsum auf, nimmt gelegentlich ein Bad in unserem Balkongeländer-Spezialgefäß.

Read Full Post »

Nach morgendlicher Tour an Krückau und Ekholter Au (darüber mehr in 2020, wenn Restaurieren ansteht) bin ich angesichts der Nachmittagssonne schnell auf`s Rad gestiegen, bevor anschliessend Besuch mit einer Muschel angesagt war.

Wedeler Marsch, Sonne im Gegenlicht über dem Marschgraben Langer Damm.

Die Baustellensperre stand offen. Wie sich herausstellte, waren einige Dutzend Jäger auf Jagd nach Hasen und Fasanen (ca. 13 bzw. 3 waren im Vorbeiradeln bereits auf dem Hänger zu sehen).

Langer Damm, Blick Richtung Elbdeich.

Aufgeregt „bellende“, aufgescheuchte Hundertschaften Nonnengänse über Fährmannssand.

Saatlandsdamm, Blick mit der Sonne – seit einigen Tagen sind Gruppen von Wacholderdrosseln hier im Umfeld zu sehen. Bald wird die Zahl der Beeren schwinden.

Jetzt aber fix nach Hause. Den Besuch treffe ich vor der Tür …

So eine schicke, alte Muschel habe ich lange nicht gesehen, gefunden in der Düpenau.

Wie schon vorher in Schriftwerken und im Internet gesehen, hilft uns die Schale von aussen nicht sonderlich weiter. Formenvariabilität einiger Süßwasserarten verleitete schonmal zu Irrtümern.

Wir gucken anschliessend ins Innere, hier nochmal von aussen.

Diese nennen wir nun Unio. Hier ist gut ausgebildet die „Seitenzahnleiste“ des Schlosses zu sehen.

Und hier ist neben der Seitenleiste auch, weiter oben im Foto, der „starke zackenartige Vorsprung“, der Haupt-Zahn, erkennbar.

Die Zitate stammen aus (einer älteren Ausgabe von) „Was lebt in Tümpel, Bach und Weiher?„, Kosmos Naturführer.

Mit dieser, immerhin für die Gattung klaren Ansage „Unio“ komme ich bei „meiner“ Muschel, jüngst an der Pinnau gefunden, zur anderen Gattung „Anodonta“. Die ist als „Teichmuschel“ also eher als Larve aus Mühlenteichen oder Neben-Stillgewässern in das Fliessgewässer Pinnau gelangt.

Von aussen, oval, Eisen-belegt, große Jahresringe.

Von innen: alles glatt – kein Schloss mit Hauptzahn und / oder Seitenleiste vorhanden – wir nennen meine Muschel also Anodonta (zahnlos).

Künftiges Befragen von Muschel-Experten wird uns für beide Schalen vielleicht noch die Artnamen bringen.

(Wer einen Tipp dazu hat, meldet sich bitte.)

Mein Wunsch führte zum Ergebnis.
Am Nikolaustag bekam ich abends einen Anruf von Jens-Peter Stödter, NABU Walddörfer – herzlichen Dank nochmals!
Mit großer Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei der Anodonta aus der Pinnau um A. anatina , die Gemeine Teichmuschel. Die Unio aus der Düpenau ist wohl U. pictorum, die Malermuschel.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »