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Archive for the ‘Vögel’ Category

Aus sonnigen Tagen (sollen ja bald wiederkommen) – Hummelkönigin an Mahonie.

Da entwickeln sich die Blüten noch. Inzwischen liegt jede Menge gelbes Konfetti auf dem Boden.

Lokaler Spargel ist im Angebot.

Heute sieht es ringsum anders aus.

Durchweg grau – zwischen den Deichen, Hetlingen, Blick West: Abertausende Nonnengänse.

Sieht aus, als trainierten sie den gemeinsamen Langstreckenflug in die Brutgebiete.

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Morgens daheim – die Sonne beleuchtet das Nachbarhaus.

Gute Aussichten …

In der Marsch, Mäander des „Bullenfluss“, Tidehochwasser – Geesthang am Horizont.

Ganz beschaulich ringsum (hier traf ich, wie berichtet, mehrfach den Osterhasen) – am Horizont Wedel, Schornsteine des (noch) KoKW.

Blick SüdSüdOst zum Elbdeich – seewärts zieht One Hongkong, angesichts Thw hoch aufragend, 336 x 46 m, Tiefgang 12 m.

Und jenseits Idenburg … alles voller Nonnengänse.

Die Marschwiesen auf der anderen Wegseite sind auch gut bestückt.

Dicht – nicht nur gepackt, sondern lassen sie mich auch an sich rankommen.

Zwar fliegen sie nicht panisch auf, aber sie formieren sich doch …

… zur Ausweichparade.

Sie werden immer mehr …

… und mehr …

Das „mehr“, im Detail.

Dichte Packung am Bullenfluss – im Hintergrund …

… der bereits erläuterte Containerfrachter One Hongkong, seewärts.

Westlich von den Nonnengansmassen erste Zeichen …

… und die Seitenwegabsperrung.

Hier wird demnächst die Wegeführung auf den Blühwiesen der Schachblumen aufgebaut.

Die Nonnengänse werden ja wohl die Knospen nicht abfressen?!

Bis zur Blüte ist aber noch Zeit, vgl. „Schachblumenbarometer„.

Überrascht stelle ich an der Nasswiese vor dem alten Elbdeich Hetlingen fest, dass die Vögel heute das Halteverbot befolgen – gar keine da!

Einen versprengten Trupp Nonnengänse sehe ich kurz vor Schluss meiner Tour, beim Queren der Binnenelbe, Fährmannssand.

Nach Eis mit Sprühsahne gönne ich mir spätnachmittags eine Runde durch das Wedeler Autal – fast allein, offenbar Langzeitfolge Ostern, noch Osterferien – und geniesse nach Sonnenuntergang den Silhouettenausblick, daheim.

 

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Ab kommendes Wochenende soll der Regen erstmal vorbei sein. Bis dahin orientieren wir unsere Radeltouren am Wetterradar – wie bekannt, „immer zwischen den Fronten“.

Hohe Tidewasserstände plus Regen begünstigen vernässte Flächen in der Marsch, hier auch: angelegte Muldenvertiefungen – der Geesthang rechts oben.

Die jüngste Elbvertiefung und -verbreiterung mit ihrem Anschneiden „neuer“ Gewässersohle und -böschungen begünstigt im Zusammentreffen mit offenen Deichverschlüssen das rasante Verschlicken von Marschgräben – hier bis kurz vor den Geesthang. Das Wasser ist klar, „schön“ abgesetzt hat sich die trübe Soße.

Nonnengansschwarm, dahinter Weiden auf einer Sandlinse (vielleicht flache Reste einer früheren Binnendüne, wie mir ein Eingeborener sagte).

Etwas weiter – noch ein Nonnengansschwarm, dahinter die Elbquerung einer Stromtrasse.

Blick zum niedersächsischen Ufer vom Elbdeich Fährmannssand, Ebbe etwa zur Halbtide.

Nicht nur – wie berichtet – die Lühe-Schulau-Fähre, auch die Liinsand hat ihren Sommerfahrplan gestartet.

Vom Anleger Lühe her hat sie die Lühemündung passiert, verlässt das Foto gleich nach links, Richtung Hamburg Fischmarkt, über Wedel, Willkommhöft.

Zwei Tage später, strammer Südostwind – wir erwarten eine dicke, langanhaltende Regenfront.

Also vorweg los.

Der „neue“ Sandstrand, Wedel. Wind und Wellen drücken. Der Spülsaum zeigt Übergriffigkeit zu vergangener Tidehochwasserphase.

„That`s life!“ – Es nagt der Zahn der Zeit, kaum dass die Sandaufspülbaustelle (schönes, langes Wort?) abgeräumt ist.

Blick zur Südwestecke des Schulauer Hafens – von links drückt der Südost das Wasser turbulent ums Eck.

Blick vom Hafensüdende gegen den strammen Wind (und das Morgenlicht) – am Horizont Portalkräne der Containerhäfen und -kais im Hamburger Hafen.

Blick vom Sperrwerk Wedeler Au auf die – noch ziemlich volle – Tide-Binnenelbe, lockere Nonnengansformation vor frühlingsgelben Trauerweiden.

Kurzer Stopp auf der Rückrunde über der Binnenelbe – über mich ziehen Aberhunderte bei Fährmannssand aufgescheuchte Nonnengänse.

Während wir den Eindruck haben, dass sich die hiesige Sommervogelpopulation ziemlich eingefunden hat, erwarten wir zum Monatsende das Verschwinden der Nonnengänse gen Nordost, ins Brutgebiet.

Schwalben, „alte“ Mauersegler werden bald erscheinen – sowie die „Jungen Wilden“, etwa einen Monat später.

Mal genauer hinhören, morgens und tagsüber im Grün rings um unser Wohnen: Uns scheint, die Mönchsgrasmücke (eine erste …?) ist inzwischen auch angekommen.

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Angesichts Wind und Wetter war mal wieder eine Tour auf der Geest dran, entlang Butter- / Butterbargsmoor.

Seit Jahren brütet (mindestens) ein Kranichpaar hier in der Ecke – keine Überraschung also, die beiden zu sehen –

– schön ist es trotzdem jedes Mal.

Weiter Richtung Klövensteen – Nasswiesen vorweg sind offenbar auch interessant.

Die Gänse finden das gut so.

Da die größere Zahl ruhig bleibt, nehme ich an, die Auffliegenden haben noch eine Verabredung.

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Nun lebt man schonmal an der Elbe, Nordufer Schleswig-Holstein, gegenüber Niedersachsen. Und dann das – die Lühe-Schulau-Fähre verschwand in der Werft, zeitlicher Ausgang zunächst unklar!

Na ja, Elbe, Schulauer Hafen und Sandstrand bleiben ja (Letzterer, frisch für „gut Geld“ aufgespült und flach oberhalb mittlerem Tidehochwasser profiliert).

Überraschung, gestern am Schulauer Hafen …

3 Schiffe in Sicht! Etwas Gelbes hebt sich am Anleger Willkommhöft hervor.

Ja, sie hat es geschafft – bzw. die Werft, besten Dank! Die Lühe-Schulau-Fähre ist in die Sommersaison gestartet.

Der gen See fahrende Containerfrachter ist die CMA CGM Barrakuda 294 x 32 m, also einer der heutzutage Kleinen, immerhin mit Tiefgang 11 m.

Sooo klein sieht das Schiff nun doch nicht aus, als es jenseits Weiden und Pappeln vor dem Sandstrand die Elbe seewärts zieht.

Und da ist sie, die Lühe-Schulau-Fähre, jenseits des aufgeschichteten Osterfeuerholzhaufens auf ihrer Tour gen Anleger Lühe.

Das Osterfeuer ist inzwischen abgebrannt, kokelt noch vor sich hin. Betroffene Wohngebiete leiden angesichts derzeitiger Windstille mit mümpfelnden Wohnungen vor sich hin … – Alle Jahre wieder!

Vor dem Elbdeich Fährmannssand passiert die LSF den SpezialSpülBagger Jetsed. Der erledigt, wie mir scheint, besondere punktuelle Aufgaben im Tideelbeverlauf.

Die Osterlämmer sind inzwischen auch am Deich, schon etwas größer angesichts nicht ganz früher Ostertage.

Brand- und Stockenten – sie sind vom gestern gezeigten Flachwassersee auf diesen Staurest gewechselt.

Noch wird gebalzt, demnächst gebrütet.

Von den Störchen sehe ich nur ein Exemplar, eifrig suchend – habe beim Passieren der Idenburg nicht drauf geachtet, ob sich eine(r) auf dem Nest befindet.

Wer sucht, der findet – wiederholt erfolgreich.

Na denn – Frohe Ostern!

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Zur Zeit sind allerhand Enten unterschiedlicher Arten ringsum zu sehen.

Abflusslose Senken sowie „Kunst“gewässer durch nicht bodenschonende Geländenutzung fallen nach und nach trocken. Noch stehen aber viele Flächen flach überstaut der Vogelwelt und je nach Charakter Amphibien und Fischen zur Verfügung.

Heimliche Ente auf Marschgraben.

Überstaute Marschwiese zwischen Brunnenschutzgebiet und Idenburg.

Schwan und Brandgans, im Wechsel, vorn Enten.

Löffelenten (hier im Bild ein Stockentenpaar), fallen mir dieses Jahr öfter auf – vielleicht achte ich aber auch mehr darauf.

Die beiden Schwäne – „hoch“ auf Wiesensee neben tidebeeinflusstem Marschgraben während der Ebbephase.

Im eingestauten Umfassungsgraben des Brunnenschutzgebiets profitieren die Schwäne bei der Nahrungssuche von ihrem langen Hals.

Der Graureiher ist gerade von anderer Stelle vor mir aufgeflogen – scheint Geselligkeit beim Schwan zu suchen.

Der reagiert, als fühle er sich belästigt, geht lieber Richtung eingestautem Graben davon.

An den Nasswiesen Hetlingen haben sich Sturm- und Lachmöwen eingefunden. Das Bild wechselt ständig, sowohl was Vogelzahl – von Null bis Schwarm – als auch die wechselnden Arten betrifft.

An der NABU Vogelstation sitzen regelhaft 2 Sturmmöwen auf einer Informationstafel – gute Aussicht.

 

… als machten sie Werbung für das Kiebitzfest, am 23. April 2023.

Das Schachblumenfest in Hetlingen findet am 30. April statt.

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Mal wieder von der Holmer Geest in die Marsch geradelt. Hier, südlich des Weges „Am Hang“, waren in den vergangenen Jahren einige Wiesen regelhaft über Wochen flachseeartig überstaut. Schon dachte ich, Eigentumsveränderungen hätten das bewirkt.

Das ist offenbar nicht so, wie die Begegnung mit Grau- und Silberreiher zeigt.

Die in den Vorjahren langzeitig überstauten Marschwiesen hier sind trocken. Ein Silberreiher bekommt Besuch von frisch angeflogenem Graureiher.

Was immer wer da vorhat – beim Annähern des Graureihers entsteht ein heftiges, gegenseitiges Flügelschlagen.

Als die nötige Distanz wohl halbwegs hergestellt ist, bemerken mich die beiden.

Gaaanz langsam schreiten sie südwärts …

Dann reicht es dem Silberreiher doch – er fliegt ab (um in geringer Entfernung halbwegs sichtgeschützt hinter einem Reestreifen zu landen).

Dass die Wiesen hier trocken sind, hat eine Ursache.

Einige Tage zuvor waren mir Erdaufwürfe am Marschgrabenrand aufgefallen (vor dem Einzelbaum am Horizont).

Bei genauerem Hinsehen zeigt sich, dass die Gewässer- und Wiesenunterhaltung wieder auf „Entwässern“ eingestellt ist. Marschgrabenaushub am Ufer und „Schwarz“ in Nord-Südrichtung auf der Wiese zeigen es.

Beim Weiterradeln treffe ich gleich wieder einen Graureiher. Aus dessen Verhalten schliesse ich, dass hier einige Zeit niemand vorbeigekommen ist.

Entlang Brunnenschutzgebiet mit Wäldchen und eingestautem Randgraben – parallel, wegbegleitend ein tidebeeinflusster Marschgraben.
Graureiher voraus …

Der schläft wohl?

Doch nicht – oder er ist wach geworden.

Nix wie weg!

Nachdem er Distanz gewonnen hat, fliegt er ruhig parallel zu mir über dem Schutzgebietsgraben voraus, findet seinen neuen Ruheplatz.

Ich radele weiter, gen Idenburg. Nasse Wiesen mit anderem Geflügel erwarten mich.

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Am Ende der Schulauer Hafen-, Sandstrandbeiträge hatte ich Tierisches versprochen. Im vorigen Beitrag starteten Nonnengänse.

Nun sehen wir uns an der Idenburg um.

Jüngst versammelten sich große Ansammlungen der in der Marsch wechselnden Nonnengänse auch hier, querab der Reitanlage.

Ich durchradele die beeindruckende Idenburg-Eichenallee Richtung Geest – freier Blick.

Blick zurück, hoch hinauf – das Storchenpaar ist wieder zusammen, steht auf dem Nest.

Daaa, am Ende der Eichenallee … ist doch etwas.

Das Etwas erkundet intensiv sein Umfeld.

Wenn das man nicht …

… der Osterhase ist!

Tags drauf, Elbdeich-Tour andersrum.

Nicht weit von der Idenburg, auf nasser Wiese, stolziert ein Storch.

Nummer 2 – das Brutpaar? Irritiert vom verärgerten Ruf eines passierenden Reihers guckt dieses Exemplar hinterher.

Die Wiese ist interessanter … – Am Horizont: aufgebrachte Nonnengänse.

Da, am Marschgraben, scheint es besonders ergiebig. Storch 1 stochert und schluckt wiederholt.

Na denn, auf eine gute Brut-Saison! – Hier geht`s demnächst weiter mit mehr Gefiederten.

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Der Frühling bemüht sich – einige Tage Nachtfrost vorweg, dann Temperaturen knapp unter 10 Grad C. Erste Hummelköniginnen wurden gesichtet.

Was machen eigentlich die Nonnengänse?

Ich komme vom Schulauer Hafen, Wedel und dem nebendran liegenden Sandstrand, der gerade – für viel Geld – mit Neusand bespült wurde (vgl. vorige Beiträge). [Fragt sich der Steuerzahler, ob nicht der Verursacher Hafen Hamburg statt die Stadt Wedel für Sandschwund und -ersatz die Masse der Kosten übernehmen müsste.]

Radeln hinterm Deich, westwärts – nach Queren des Sturmflutsperrwerks Wedeler Au erreiche ich Fährmannssand.

Knall! – Peng! – Wumms! – Knall!

Nonnengänse – „wie Mücken in der Luft“ …

Der Landwirt Fährmannssand hat seine Schussanlage wieder aktiviert …

Kann man eigentlich noch sagen „wie Mücken in der Luft“? Angesichts des Mangels an Insektenvorkommen … ??? Wird dieses Jahr mal wieder ein „Mückenjahr“?

Wir wissen es nicht.

Tausende Nonnengänse sind nach Westen geflogen, erste Rückkehrer gesellen sich zu einer Gruppe, die nahe der NABU Vogelstation äst.

Immer mehr landen dort, vorn eine Sturmmöwe – beobachtet das stets wiederkehrende Szenario.

Die Zahl der Landenden nimmt stetig zu.

Wie bekannt: Oft genug landen die aufgeschreckten Nonnengänse wieder genau dort, wo sie hochgeknallt wurden …

Muss wohl so sein – ein Kulturgut, ein Teufelskreis?

Vorbei an Hetlingen treffe ich nahe der Idenburg eine weitere flächige, vielleicht Tausend Vögel zählende Gruppe.

Nebendran sitzt auf einer Marschwiese, dicht geknüllt, eine Extra-Portion.

Tags drauf radele ich dieselbe Tour andersrum – kein Gegenwind hinter dem Deich zu befürchten (kein „wind chill“ zu erwarten, gut bei diesen morgendlichen Bedingungen!).

Als ich die Holmer Geest runter bin, in die Marsch und Idenburg durchfahren habe (Tierisches dazu später in eigenem Beitrag), traue ich meinen Augen nicht. –

„Un“massen Nonnengänse, dicht an dicht.

Die Nordspitze, nordwärts äsend.

Blick über die Marsch Idenburg – Giesensand, alles voll …

Ganz schön dicht – aber der Rand wird aufmerksam, beobachtet mich.

Es klappt, wie meist bei bewegten Radlern – „keine Gefahr“. Die Tiere schnacken am Boden bleibend und äsen weiter.

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Nachdem hier Beiträge zu Eichhörnchen und Hase erschienen, steht Größeres an. Unser Hamburger Ableger hat ein (fast noch) neues Familienmitglied. – Zunächst war das aufmerksame, gut lernende Tierchen bei uns zu Besuch.

Beagle-Dame Polly, täglich wachsend – an Vögeln und Passanten ringsum interessiert.

Besonders im Norden scheint Spannendes vorhanden.

Wie ich inzwischen aus – abgebrochener – Vorbereitung einer Wildblumenfläche in „wilder Gartenecke“ weiss, liegt da ein Igel in Winterruhe. Offenbar besteht bei uns eine seltene, gern genutzte Gelegenheit in einer von Hausmeisterfirmen „Richtung steril“ gehaltenen baulichen Umwelt. – Wohnungseigentümergemeinschaften, Hausverwaltungen, viele mehr haben weiter eine Vielfalt konstruktiver Handlungen vor sich, städtische Natur zu beleben.

Wo nun fühlt sich so ein Beagle am wohlsten? – Wir lernen: Unter ihresgleichen, auf dem Beagle-Feld. Wir waren eingeladen.

Der Eingangsbereich – mit kleinem Obolus dürfen auch wir hier rein. Mensch und Tier trennen sich, kommen wieder zusammen …

Da geht was ab! Manches sieht schlimmer aus, als es ist.

Eine wilde Jagd …

Gute Idee zwischendurch – schnell etwas Trinken!

Und weiter geht`s.

Besonders lehrreich für uns: Um die Raufbolde herum kreisen ältere Semester, Schiedsrichter, Aufpasser, dass da nichts Schlimmes passiert.

Platz ist genug vorhanden.

Kleine Verschnaufpause – Bruder und Schwester. – Wo sind unsere Menschen geblieben?

Ah, daaaa – die haben wir fix eingeholt!

Zufrieden! – Das war wieder ein tolles Erlebnis!

Das hat uns beeindruckt. Hier kommen wir bestimmt mal wieder hin.

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