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Archive for the ‘Vögel’ Category

Herbstgelb – auf der Geestkante ein Stück entlang B 431, in die Helgolandstraße abbiegen, runter in die Marsch.

Fährmannssand ist unser Treff. Wir wollen zusammen an und in der NABU Vogelstation Wedeler Marsch nachsehen (Achtung: In der Woche Öffnungszeiten beachten), was Stand- und Zugvögel gerade so treiben.

Im Morgenlicht sehen wir einige hundert Nonnengänse auf einer Weide querab Obst-Paradies.

Erstmal gucken wir von der Deichkrone Fährmannssand zur Wasser- und niedersächsischen Uferseite rüber.

Fährmannssand – Deichkronenblick auf Deichvorland, Süßwasserwatt und Elbe.

Blick übers Süßwasserwatt – Wasserschutzpolizei auf der Elbe, ein Priel liegt (noch) frei.

Von hier geht es nun rollernd, radelnd und wandernd (1 + 1 + 3) auf der Deichverteidigungsstraße weiter Richtung Ziel.

Eingang Vogelstation – Hunderte Nonnengänse überfliegen, von der Elbe den Deich überquerend, die Marsch über der Vogelstation.

Gleich vom ersten Beobachtungshaus aus sehen wir 2 plus 6 Silberreiher, dazwischen einen Graureiher.

Hier ist was los!

Auf einer der gerade wieder vom Aufwuchs befreiten Kiesinseln sitzen trocknende Kormorane, Sturmmöwen, Blessgänse und etliche Kiebitze.

Fischende Kormorane, Sturmmöwen warten auf ihre Chance, hinten Enten.

Jagd-Formation.

Die gut 20 anwesenden Silberreiher sind ganz aus dem Häuschen, folgen dem Jagen durch steten Platzwechsel – irgendwie, irgendwo muss für sie doch auch etwas abfallen bei solchem Treiben.

Aufgeregte Silberreiher, in der Luft eine Gruppe Kiebitze.

Silberreiher, einige Kiebitze, Kormorane.

Wir sind in eine andere Beobachtungshütte gewechselt – rechts an der Kiesinsel ein Kanadaganspaar.

Auch hier aufmerksame Silberreiher, Gänse, Enten.

Ordentlich was los, fortwährend – Kormorane, Silberreiher, Sturmmöwen.

Trocknen der Kormorane, Grau- und Silberreiher, Enten.

Wir rollern bzw. radeln zurück nach Fährmannssand.

Herbsthimmel, hoch über der Deichkrone – tolles Erlebnis!

Unsere 3 Fußgänger, von denen eine sich in eine Radlerin verwandeln wird, 2 mit der Rollerin per Pkw nach Hause fahren werden, „nahen“ – noch fern, am Horizont.

 

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Das Morgenlicht taucht in Berlins Straßenschluchten.

Unten leuchtet es herbstlich, noch beblättert.

Morgenlicht auf nördlicher Nebelkrähe …

… und auf südlicher.

Alles will aufgeräumt sein. Spannungsfoto nach dem Abwasch.

Noch ein Bisschen Berliner Oberflächenspannung in – vergänglicher – Kugelpackung.

Am Boden – 2 Fahrräder, in Gegenrichtung und unterschiedlicher Qualität.

Die Tram bringt uns zum Hauptbahnhof, der ICE ist pünktlich.

Landschaft huscht unter hohem Himmel vorüber.

Schon Ludwigslust … – vorbei.

Im ICE – Herbstbunt-Genuss.

Pünktlich in Altona, jetzt in der S-Bahn weiter gen Westen – historischer Holzbau auf dem S-Bahnhof Othmarschen.

Überraschung, wir steigen eine Station „zu früh“ aus – Hamburg-Rissen.

Hier hatten wir – statt Angang oder Anfahrt in Wedel – aus Baustellengründen unser feuerrotes E-SpielMobil geparkt.

Wusch … sind wir zu Hause.

Die nächste Berlinfahrt ist bereits gebucht.

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Auf langjährige, vielfache Versuche, Interessierte am Berliner Gewässerschutz mit hands-on-Aktivitäten zu beteiligen, tat sich etwas.

Das Aktionsnetz Kleingewässer durfte nach erforderlichen Vorabstimmungen zum ersten experimentellen Start an den Packereigraben einladen. Da wollte und sollte ich hin.

Herbstmorgen, hoch über den Dächern von Berlin.

Morgensonne in Straßenschlucht – gleich geht`s zur Tram.

Nebelkrähe auf Beobachtungsstation.

Tramstrecke erfolgreich bewältigt – oha, wo bin ich denn hier gelandet ! ? !

Der Nordbahnhof sieht ja von aussen ganz passabel aus …

Aber, gelinde gesagt: In Hamburg haben die Verantwortlichen im Öffentlichen Nahverkehr (und seien es die in Sachen ÖPNV nicht gerade hervorragenden Bundesverkehrsminister) in den vergangenen Jahrzehnten bereits mehrmals Bahnhof(-auch-innen)-freundlicher-Gestalten geübt.

Ich muss raus – aber nicht des Inneren wegen, oder vielleicht doch: in einer bauenden Stadt findet sich immer ein Blindgänger, so auch an diesem Morgen. – Streckensperrung.

So kann ich den ansonsten per Tramvorbeifahrt verpassten Plantsche-Spielplatz im Park einmal näher ansehen.

Holde Weiblichkeit sammelt mich – auf ihrem Weg anderswohin – ein. Danke dafür!

Wir peilen mein Ziel „Waidmannslust“ in einem sharing-e-Mobil an.

Super Sache, das – gefunden!

Gute Ausschilderung, der Packereigraben liegt nahebei, voraus.

Und da sind sie, die Aktiven.

Der Packereigraben – ein Canyon in einer Großstadt, wie vom Menschen hingerichtete Gewässer halt so aussehen. – Trockenzeiten … Das Wasser täuscht, ein Bisschen steht, so gut wie nix fliesst. Niedrig(st)wasser.

Wie die Erfahrung zeigt (Leserinnen und Leser des Blogs wissen es längst), ist hier Hilfe möglich.

Leider konnte der Kies nicht als Direktschütten verarbeitet werden – Big Bags.

Gutes Material.

Erlen stehen zur Pflanzung bereit.

3 Experimentierstrecken sind vorbereitet, hier Nr. 1, z.B. durch Seitwärtslegen dichter Falllaubdecke auf dem Boden.

Dann kann`s ja auch mit dem Kies losgehen.

Erste Schubkarren werden entleert, ggf. mit kräftiger Unterstützung, so der Halt vor Ort und sicheres Kippen dies erfordern.

Aufgabenteilung ist angesagt angesichts diverser Themenschwerpunkte – hier: tiefes Umgraben, um alle Rhizome des Japanischen Knöterichs zu entfernen.

Ein erster Treibselsammler ist angelegt.

Ein zweiter ist in Arbeit.

Die Treibselsammler werden im Umfeld mit Kies gesichert.

Dies, alles im Bereich Mittel- bis Niedrigwasser [da ist ja aktuell gar kein Wasser, sieht nur ein wenig danach aus], befindet sich in seiner Experimentierphase. Alle Beteiligten wollen das Verhalten des Gewässers bei wechselnden Abflüssen kennenlernen. Wo möglich, ggf. nötig, kann „im lernenden System“ ergänzt, verbessert werden. –

Den wichtigen Lebensraum Gewässersohle fassen wir in der späteren Entwicklung an (derzeit aufgrund übertiefen Baggerns vor allem Faulschlamm).

Blick von der Brücke bachauf.

Wie im Verkehr, im Umgang mit Fahrzeugen: Sicherheit! Schulterblick nicht vergessen! 🙂

Blick über`n Bach – Wallensteins Lager.

Muss sein – Pause!

Und es geht weiter voran – Blick zur Brücke.

Auf zu den Strecken 2 und 3 – Treibselsammler und mehr.

Strecke 2, Treibselsammler ausrichten.

Treibselsammler, fertig.

Strecke 3, Vorbereiten des Erlenstandorts.

Die Erlenpflanzerinnen holen weiteres benötigtes Material.

Das Werk nach Fertigstellung – Boden unterfüttert, Erlen gepflanzt, mit Pflanzpfahl und Kies gesichert. So soll es sein.

Alles ist gut im Gang – ich muss los.

Zwischendrin gab`s noch ein Gruppenfoto.

Besonders gefreut hat die Aktiven, dass Frau Bezirksstadträtin Korinna Stephan ihr Interesse am Lebensraum Bach sowie an der Arbeit so vieler Engagierter durch Pflanzen einer Erle zeigte.

Die symbolische Erle des Bezirksamts Reinickendorf von Berlin.

Ein kurzer Abschlusskommentar am Abend berichtet vom Fertigstellen aller Arbeiten. Der Dank gilt allen Beteiligten, nicht zuletzt auch dem benachbarten Kleingartenverein für tatkräftigen Einsatz bei den Abschlussarbeiten!

Nun sind wir alle gespannt, was wir im weiteren Verlauf von den 3 Teststrecken lernen. Möge es aufwärts gehen mit und in den Berliner Kleingewässern.

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Nun habe ich mit meinem kurzen Besuch im Waldeckischen, im Schneewittchendorf, am Edersee und am Fluss die vorigen Beiträge bestritten. Dabei ging der Oktober ins Land, hatte bei unserer Rückkehr gerade angefangen.

Das Radeln zwischen Geest und Marsch, speziell die Rundtour Holm, Hetlingen, Fährmannssand, Wedel startete ich gespannt. Ob wohl neue winterliche Besucher zu sehen wären?

Nichts (bis auf „ohnehin“ Erwartetes) … bis Hetlingen, die Ohren gespitzt …

Da … war doch … ist doch was!?

So ein Ansatz „Jäppen kleiner Hunde“ ???

Und siehe da, sie sind eingetroffen – zwar nur 6, hier – die Nonnengänse.

Bei den 6en bleibt es nicht. Kleingruppen von 50-70 Nonnengänsen fliegen heran, auch auf offenbar längerer Tour über mich weg.

Am westlichen Horizont wohl einige hundert, offenbar aufgescheucht.

Schon ulkig, immer wieder zu erleben, dass – im Gegensatz zu den meisten anderen Gänsearten – die Nonnengänse so panisch reagieren.

An der Vogelstation halten sich neben vielen anderen Zugvögeln, teils in großen Schwärmen, wohl 20 Silberreiher auf.

Landende Nonnengänse inspizieren Silberreiher, Graugänse und mehr.

Alles klar zur Landung, hier ist die Lage geprüft.

Giesensand – äsende Nonnengänse mit Blessgänsen.

Die Zeit läuft.

Mitte Oktober – inzwischen sind mindestens einige hundert Nonnengänse beim Äsen zu beobachten.

Jetzt ist wohl bald die Masse der Vögel anwesend – über Niedersachsens Elblandschaft ist der Himmel schwarz. Tausende Nonnengänse wurden gerade aufgescheucht.

Wer sie wohl hochgebracht hat? Obwohl es auf die Distanz so scheinen könnte, der (im Elbschifferwahn kleine) 300 m Containerfrachter war es wohl nicht. Etliche Vögel landen diesseits auf Elbe und Süßwasserwatt.

Ob wir die 15.000 wieder erreichen?

Ob die Vogelgrippe wieder so zuschlägt wie in der vorigen Saison? Die Viecher halten ja keinen Abstand, tragen keine Masken. – Schon heftig zu sehen, wie da, beginnend mit Einzelnen mit auffälligem Verhalten, keine Scheu – so scheint es – bis zu Dutzenden täglich als Leichen auf der täglichen Radeltour wahrzunehmen sind.

Möge sich das Krankheitsgeschehen in Grenzen halten.

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Nachdem wir den Talsperren-nahen Seeteil bewandert (und das Restvolumen Wasser ein Bisschen beangelt) hatten, sind wir zum Wandern in trocken gefallener Flussaue aufwärts gefahren.

Flussab, am linken oberen Bildrand sehen wir die Aseler Brücke, Teil des Edersee-Atlantis. Weisse Flecken im vorderen Bildteil … einige Silberreiher sind am Fluss und in der Aue aktiv.

Vorn (im Foto – weit entfernt) landet ein Silberreiher.

Mindestens 2 Reiher beschäftigen sich miteinander, …

… fliegen hierhin, landen dort …

Zuletzt begegnen sie sich im Auengrün (-gelb, -rot). Das ganze sah von fern wie Balzritual aus.

Wir widmen uns der Strecke flussauf.

Etliche hundert Meter wandern wir ufernah, …

… beangeln interessant erscheinende Punkte.

Auch hier Turbulenz-Anzeichen, diesmal in Weiss.

Die Stauden zeigen im Ansatz Farbenvielfalt. Für den Wald ringsum ist es offenbar noch etwas zu früh.

Über uns wechselt die Situation schnell und stark – wir sind hier unten in günstigem Windschatten.

Um so mehr geniessen wir „den Himmel über Kopf“, Spiegelung in ruhiger Ederstrecke.

Herbst in der früheren Ederaue – immer wieder ein Erlebnis.

Glasklares Wasser – offenbar besteht der Gewässergrund in dieser ruhig fliessenden Strecke aus hoch anstehendem Feinmaterial – als hätten keine Zwischenhochwässer Rinnen freigeräumt.

So wundert uns nicht sonderlich, dass – bis auf je einen „Nachläufer“ bis dicht ans Ufer (einmal Barsch, einmal Hecht) – fischmäßig „nichts geht“.

Bunter Uferbewuchs entschädigt, zum Teil. 🙂

Schnell vergeht auch hier die Zeit. – Wir machen uns auf den Heimweg.

Abendstimmung auf dem Berg, Korbach. – Herzlicher Dank gilt unserem Gastgeber!

Wir geniessen den Abend.

Der Folgetag soll anders aussehen – da fahren wir erstmal „ins Schneewittchenland“, südlich des Nationalpark Kellerwald.

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Was berichtet der von der Wasserkante Zurückkehrende?

Da sitzt eine Gruppe Kanadagänse am Ostrand der Hopfenberge, an der Stukenkante.

Wir schlagen einen Bogen, wollen sie nicht stören.

Aufmerksam verfolgen die Gänse unsere Wanderung.

Ein Bisschen Bewegung kommt in die Gruppe. Ruhig ziehen einige ihre Bahn, andere bleiben sitzen.

Im vorigen Foto ist links ein alter Baumstumpf zu sehen. Die „Stukenkante“ ist voll davon, noch versunken (beim vorigen Besuch vor 2 Jahren lagen wie Ungeheuer etliche Baumstubben frei) – Anglers Traum, da Super-Fischunterstände / Anglers Horror, da beste Abrissstellen für jeglichen Köder.

Eine Nilgansfamilie kommt ins Blickfeld, eben noch eifrig äsend, jetzt aufmerksam.

Befehl: Gänsemarsch! Ab ins Wasser!

Die sind lieber vorsichtig, nehmen eine sichere Entfernung ein.

Die Küken werden dauerhaft ermahnt, bis sie eine dichte Formation angenommen haben.

So hat „der Riesenhecht“ keinen Angriffspunkt – aber, mal ehrlich, im Edersee befinden sich inzwischen auf über 2 m herangewachsene Welse … So einer schnappt sich Vater oder Mutter Nilgans, die Formation Küken passt vermutlich auch fast „in einen Schlürf“.

Wie gut, dass die Gänse nichts vom Riesenwels / den -welsen wissen …

Spiegelung Schloss Waldeck – die Nilgänse ziehen immer weiter raus.

Ob „noch weiter weg“ also immer besser sein muss? Wir wissen es nicht.

So, nun wollen wir aber vor lauter Gänsebe(un)ruhigen doch unsere Angelscheine noch ein Bisschen nutzen.

 

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Wie aus dem vorigen Beitrag zu schliessen, sollte es an den Edersee, Sichtweite zur Edertalsperre, gehen.

Erstes Ziel: Herzhausen, Angelschein kaufen.

Und gucken, wie die Eder in Abfluss und Klarheit aussieht (flussauf der alten Herzhäuser Brücke) – wenig Abfluss, sehr klar, schöner Herbstanflug im Grün.

Nebendran fährt die Kurhessenbahn gen Süden.

Wir umrunden den See auf der Nordroute, queren die Eder unterhalb der Sperrmauer und stoppen neben dem TreeTopWalk (wie der Link zeigt, kann man den auch Deutsch benennen).

Von hier aus ist hangparallel Wandern und Radeln bequem auf gutem Forstweg möglich.

Anwandern im Nebel, links gähnt der Abgrund.

Steilhangblick, Anglerboot, Farbe – zur Farbe wird gelegentlich ein eigener Beitrag geliefert.

Durch den Nebel zunehmend erkennbar: Die Sonne bricht sich vom beschienenen Nordufer her Bahn.

Der Weg knickt Richtung Sperrmauer rechtwinklig ab. Wir sind am Zwischenziel, unmittelbar vor den Hopfenbergen.

Jetzt heisst es, ein Bisschen zu Kraxeln – allerhand Schotter hier … Blick zurück, in den Nebel hinein. Wo jetzt 3 Anglerboote sichtbar werden, kommen wir her.

Beim Kraxeln, Blick zum Nordufer – die Weisse Flotte wird sichtbar.

Wir müssen einen tiefen Einschnitt durchqueren. Hier querte beim Staumauerbau eine „Schleppbahn“.

Detail – Blaugrün und Rost als Farben auf dem Fels.

Blick zur Sperrmauer, die Sonne. – Wo ist die Sperrmauer?!

Längs der Hopfenberge geht unsere Wanderung, immer weiter gen Osten.

Hier, auf der Südseite der Berge erscheint das Wasser glasklar. Die Blaualgen“blüte“ hat sich durch leichten Wind und Sonnenschein zu dünnen Schlieren verändert.

Nochmal Sperrmauerblick – da ist sie ja!

Über uns führen zwei Rotmilane ihre Flugkünste vor. Spielend, segelnd, scheinkämpfend bannen sie unseren Blick etliche Minuten.

Die Sperrmauer ist nun frei sichtbar – gut erkennbar ist auch, wie dick sich der Nebel im Edertal flussab hält.

Schloss Waldeck ist sichtbar geworden, recht kahl liegen die Hopfenberge davor.

Nun schwindet der Nebel, quasi „beim Zugucken“.

Während ich so überlege, ob der Stein wohl eine Versteinerung bietet – entdecke ich ein Stück (wohl Hecht-)Rückgrat nebendran, passt irgendwie dazu, finde ich.

Schloss Waldeck in breiter Perspektive mit den im Osten flach auslaufenden Hopfenbergen.

Da kommt was um die Ecke, weiss …

Und noch wer erscheint, Bericht zu erstatten, was uns vorn am Wasser erwartet.

Dazu mehr demnächst.

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Ein herbstlicher Regentag, gleichwohl fanden sich Zeitfenster fürs tägliche Radeln.

Wedeler Autal, das Hochlandrind sieht schlank aus. Das Zottelfell ist ordentlich am Körper angeregnet.

Der Graureiher belegt in recht geringer Entfernung, wie neulich mit Grau- und Silberreihern gezeigt: Ein Rind, noch besser eine Herde nebendran, vom Menschen keine Notiz nehmend, bringt das Stichwort „Fluchtdistanz“ fast zum Vergessen.

Wedel, Mittelweg – der Pferdetümpel ist ein wenig gefüllt worden.

Im Wechsel der Trockenperioden mit – meist wenig ergiebigen – Schauern schwankte die Situation in diesem Jahr häufig zwischen trocken bis leicht schlammig, nass (plus x cm Wasser). Bis zum Füllstand muss da noch was kommen.

Erreicht ist der Füllstand allerdings in einer Kurve des Mittelwegs.

Wie die Weltmeister nieten etliche Spezialisten durch diesen – sicherlich für sie gesperrten – Weg (deutliche Schilder). Dabei wird angesichts Unsichtbarkeit oft genug – die schnurgerade Linie der Wasserkante zeigt es – die Innenkurve geschnitten. Da das auf tief“gelegter“, weicher Bankette erfolgt, türmt sich der Austrag auf dem Weg – kleiner Eindruck vorn im Foto. Noch fand sich niemand, der mit Spaten einen Wasserweg Richtung Versickerungsfläche gestochen hätte.

Ach ja, immerhin die Pegel einiger weniger Bäche sind einmal mehr in diesem Jahr vom Niedrig- auf Mittelwasserabfluss angestiegen. Angesichts Regenpause sind sie bereits wieder auf dem Weg retour.

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Zum Tangstedter (Kreis PI) Umwelttag mit dem Thema Wasser war ich um einen Vortrag gebeten worden – „Lebendigere Bäche und kleine Flüsse“ (zum Nachlesen in genereller Aussage). Da am Vormittag eine Besichtigung des Wedel-nahen Zentralklärwerks Hetlingen auf dem Programm stand, war ich dankbar, auch daran teilnehmen zu können.

Für mich ist das insofern besonders interessant, als ich in meiner Studentenzeit kurz in PI wohnte, mich beim THW – auch später von anderswo fortgesetzt – 10 Jahre verpflichtete und mit meinem Trinkwasseraufbereitungstrupp in der Entstehungszeit das Klärwerk Hetlingen besuchte. – Lang ist`s her.

Fort- und Weiterbildung also, im September 2022.

So trafen wir uns also am Sonnabend Vormittag am Eingangstor. – Kran: Klärwerke werden dauerhaft modernisiert, instandgesetzt, eigentlich wird immer irgendwo gebaut.

Das ankommende Abwasser wird – abgedeckt – erstmal gehoben.

Mit 10 m erreicht es eine Höhe, die für das Durchfliessen der meisten Stationen im Freigefälle ausreicht.

Das Klärwerk Hetlingen beeindruckt durch die große zur Verfügung stehende Fläche. Andererseits bedeutet die Lage in einem Elbe-nahen Naturschutzgebiet, dass „aussen rum“ gar nichts geht.

Ans Ende des Prozesses: Der entwässerte Klärschlamm kann nicht über die Elbe, sondern muss per Lkw landseitig abgefahren werden.

Im Raritätenkabinett dürfen all die unterschiedlichen Fundstücke aus dem Kanal- und Klärwerkbereich nicht fehlen. – Man ist verblüfft!

Immer wiederkehrend wichtig sind die Informationen an uns Nutzer und Verschmutzer, dass „eigentlich nichts, ausser …“ ins Klo gehört ! ! !

Man kann gar nicht genug Ausrufungszeichen schreiben.

Ein interessanter Vortrag führte uns durch die Entwicklung, übermäßige Gewässerverschmutzung, Abwasserreinigung bis heute, heutige und sich abzeichnende Erfordernisse.

Auch meine Wasser- und GewässerGeschichte – aus schlecht mach besser.

Wie wir etwa seit der Jahrtausendwende wissen, gilt der „Silly“-Song „Alles wird besser, alles wird besser – aber nichts wird gut.“ Konkret für den Wasserpfad: Wiedergewinnen eines ausgeglichenen Sauerstoffhaushalts bringt allein keinen Lebensraum in den diversen Ansprüchen der Lebensgemeinschaften unserer Bäche und Flüsse.

Es gilt also, dranzubleiben – sowohl bei der Abwasserreinigung als auch beim Wiederherstellen Mensch-zerstörter Lebensräume.

Umweltschutz im Klärwerk – auch oben drauf, Dachbegrünung.

Vorbei geht`s an den Faulbehältern.

Informative Erläuterungen sind an jeder Abwasserreinigungsstufe zu finden.

Und die hier, die 24 Stunden am Tag arbeitenden Bakterien, bilden im Zuge der Abwasserreinigung den Belebtschlamm, den es anschliessend energetisch zu nutzen gilt.

Die Belebungsbecken. – Die Belebungsbecken, keine Freifläche ???
Wo man früher auf belüfteten, frei sprudelnden Belebtschlamm guckte, befinden sich heutzutage abgedeckte Becken.

Auf die Handlung und Örtlichkeit bezogene Wegenamen, Nistkästen an Lampenmasten.

Wir nähern uns dem Ende – Nachklärbecken mit – meist Lach- – Möwen.

In dünnem Film fliesst die klare Oberflächenschicht Wasser ab – gereinigtes Abwasser. Der sich absetzende Schlamm wird nach unten abgezogen, Richtung Faulbehälter gepumpt.

Ja, sieht gut aus. Das kann sich sehen lassen!

In aus den Nachklärbecken Richtung Elbe zusammenfliessender dickerer Schicht erscheint das Wasser gelblich. Schwerer abbaubare, teils neu gebildete Substanzen – Huminstoffe genannt – sind hierfür verantwortlich.

Und dann … – habe ich mich von der Gruppe getrennt, gehe ans Ende, wo für den Notfall das Sturmflutpumpwerk steht. – Auch bei anhaltender Sturmflut will das Abwasser von ca. 1 Mio („Einwohnergleichwerte“) abgeleitet sein, selbst wenn über mehrere Tiden kein Ebbe-Wasserstand für freies Fliessen besteht.

Als ich das Foto machte, beschlich mich die Frage, wieso ich diesen Abstecher unternommen hatte …

Zu Hause am PC stellte sich heraus, das war irgendwie Eingebung – alles Folgende war nicht auf dem Datenträger gespeichert. Und das waren wohl an die 50 Fotos, die – in kleiner Auswahl – einen weiteren interessanten Beitrag hier im Blog ergeben hätten.

Mal sehen, vielleicht bekomme ich noch ein paar Fotos anderer Teilnehmer.

Wir waren – bevor die Führung dann zum Sturmflutpumpwerk und weiter Richtung Ausgang ging, im Labor.

Sehr plastisch wurde uns in Absetztrichtern der Werdegang vom frischen Abwasser bis zum klaren, gereinigten Abwasser vorgeführt. Wer mochte, durfte auch mal dran riechen – Unterschiede …

Dann wurde es lebendig: Am Mikroskop mit Bildschirm und Wandpräsentation konnten die Arbeitenden angesehen werden. Bakterien, frei sowie in Fäden und Flocken, einzellige Organismen vielerlei Form und Größe, meist Ciliaten, Suktorien [ich glaub`s nicht, nix im Netz gefunden – vielleicht sind Leserinnen und Leser fündiger], auch Amöben. Das sind also unsere kleinen, unterschätzten Helfer, die es allüberall zu fördern gilt. – Die Natur liefert uns Jahrmillionen erprobte Praxis frei Haus.

Wie generell im Gewässer- und Bodenschutz gilt, nicht mit Überdüngen und / oder gar Vergiften diese faszinierende Leistungsgemeinschaft zu (zer)stören, sondern alles zu tun, sie zu erhalten und zu fördern.

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Ein geruhsamer Sonntag – Es hat von früh bis fast spät so vor sich hingeregnet, meist eher genieselt. Morgens sind wir fast niemandem begegnet …

In den Bächen ringsum ist kaum etwas davon angekommen, ggf. wenige cm Erhöhung der weiter bei Niedrigwasser anzeigenden Pegel.

Nach 15 Uhr hellt es sich auf – und los geht`s, Richtung Elbdeich Hetlingen.

Radweg entlang B 431, Wedel – Holm – Blick südwärts Richtung Elbe, sieh an.

B 431, querab Sauerbecksweg – etliche Besucher schneiden (rechts ausserhalb) Schnittblumen. Die Kürbisvielfalt hat sich herbstlich erhöht.

Hetlingen, Blick Richtung Elbdeich, Wolkenlinien – nein, die Elbe ist keine Wetterscheide! Das sieht nur oft so aus … (und fühlt sich, falls es einen trifft oder auch nicht, oft so an.)

Klärwerk Hetlingen, zu. – Hier durfte ich am Vortag, Sonnabend, anlässlich des Tangstedter Umwelttages „Wasser“ an einer Führung teilnehmen.

(Bericht folgt.)

So ein Kran ist etwas Feines. Sonnenanbeter Star bevölkert ihn auch hier und heute, zunehmend. Ständig fliegen kleine Trupps diesen hohen Sitzplatz an der später untergehenden Sonne an. Und schnacken!

Stare als Sonnenanbeter habe ich hier im Blog öfter beschrieben, z.B. hier.

Elbdeich Hetlingen – offenbar schöne Aussicht im Gänsemarsch, pardon, Schafstritt.

Aussicht: Das Blau wird mehr, Segler.

Ich bin nicht der einzige ins Freie gelockte – Radler, Wanderer, Segler …

Elbdeich Fährmannssand – noch steht die Sonne hoch.

Die Lühe-Schulau-Fähre zieht vorbei. Zwei Touren hat sie heute, Sommerfahrplan, noch vor sich.

Die Sonne bricht sich Bahn. – Irgendwo müssen die angesagten Sonnenstunden ja herkommen (könnte fast noch klappen).

Der Radler wird zum Schattenmann.

Saatlandsdamm, schräger Blick gen Osten – Alles so schön bunt hier! – Tag der offenen Tür bei Wedels Feuerwehr.

Saatlandsdamm – Eschengrün und -krank, besonnt.

Besonnt auch trubelndes Geschehen am Theaterschiff Batavia – Kaffee und Kuchen lock(t)en.

Schulauer Straße – ganz schöner Auftrieb der Feuerwehr bei ihrem Tag der offenen Tür.

Schulauer Straße, gesperrt – wie angenehm! (Da nicht kontrolliert wird, wird schon gern mal 70-80 km / h gefahren. – Stimmt gar nicht ! ! !)

Da hoffen wir, dass im Rahmen des „Mobilitätskonzepts“ etwas geschieht, das sich auf die Lebensqualität der Bevölkerung und nicht auf Selbstverwirklicher am Gaspedal positiv auswirkt.

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