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Archive for the ‘Vögel’ Category

Seit 1. Oktober gilt wieder „Säge frei“. Garten- und Ökologie-ferne Hausmeister- statt Gärtnerfirmen lärmen bereits seit längerem. Buchenhecken sind wieder durchsichtig als Ersatzzaun erkennbar. (Eine gartennahe Fachkollegin sagte mir einmal angesicht der Masse neuer (Hain-)Buchenhecken um InvestorenKlotzBebauungen, das sei alles reiner Zaunersatz. Eine wahre (auch Buchen-)Hecke bestehe aus mindestens 2 Reihen. Erst damit sei dauerhaft ökologisch wirksames Grün im Bauaussenbereich erreicht.)

Auch ich trainiere seit Anfang Oktober meine jährliche Übung, seit langem akzeptierte Stöckchenentnahme für Treibselsammler ingang zu setzen. Besonders geeignet sind Haselstecken. Die haben sich – unabhängig von unserem der Baugenehmigung (1992) beiliegenden Grünplan – angesichts jahrelanen Eichhörnchenfütterns mit Nüssen wild ausgebreitet, bis hin zur Belästigung der eigentlich vorgesehenen bunten Mischbepflanzung. – Momentan scheint die Ursache bereinigt, etwas NussRuhe eingetreten.

Mein Training starte ich an 2 selbstentwickelten Weiden, die als Kopfweiden ab Frühjahr ordentlich Pollen und Nektar für Insekten spenden sollen.

Nach Jahren der Beobachtung haben sie dieses Jahr erstmals reich Kätzchen hervorgebracht. So schneide ich jeweils den Hauptstamm heraus, definiere so die Höhe des künftigen Kopfs. Alle Seitenäste lasse ich, damit auch 2027 wieder reichlich Kätzchenangebot herrscht, stehen. Die werden dann nach und nach im Einzelschnitt runtergenommen, so dass immer das Blühangebot bestehen bleibt.

Ich kann`s ja noch.

Der Hauptstamm des zweiten Baums – erstaunlich wie so eine Weide loslegt, wenn sie erstmal ingang ist!

Das Astwerk wird geschnippselt zur Wurzeltellerbedeckung. An solch Ort hält sich gern der Igel in Ruhephasen auf. Das Stangenholz dient an anderer Stelle der Totholzentwicklung mit verbundener sukzessiver Besiedlung, in Wahrheit also weiterhin Lebendholz.

So sieht das Ensemble nun, fertig, aus [Das sieht nicht nach Kopfbäumen aus? – Soll es auch nicht, wie beschrieben.].

Die kleine, raue Fläche dahinter darf bis zu einmaliger, extensiver Frühjahrsbearbeitung frei wachsen. Dort entwickeln sich – wie gelegentlich erwähnt – per Sukzession nicht nur Blumen, sondern auch Bäume. Letztere werden, ab ca. 0,5-0,8 m Höhe, ausgekriegt und im Bekanntenkreis abgegeben.

[Wer sich bei eventuellem Vergrößern des Fotos über die „ausbrechende“, kleine Nummer wundert: Ich nutze frisch eine der vorigen Digicams. Nach Schiessen der letzten gezeigten Bilder des vorigen Beitrags habe ich – sie war schon erstaunlich lange Jahre in Betrieb! – das jüngste, alte Exemplar im Bach „versenkt“. „Wasserschaden!“ – die ist hin! – Murphy sagt: „Kommt vor!“]

So, nach dem Training nun ans eigentliche Werk.

Die Höhe unserer Kulisse wird von vorgeschriebenen Bäumen bestimmt. Das sind hier, links versteckt, Vogelbeere und [Zier-, wie furchtbar!]Apfel, die auf abgestimmte Wunschhöhe regelhaft auf Tragebögen („runter“)gesägt werden. Verdeckt werden die Bäume von hoch gewachsenem Hartriegel – so gewünscht, um die WinzZierÄpfel zahlenmäßig klein und die Blüten- und Fruchtproduktion des Hartriegels möglichst hoch zu halten. – Insekten und Vögel danken es!

Hoch schiesst nun auch Deutzie, deren Blühtriebe früher (niemand wusste, wer, wie, was da eigentlich wächst!) beim jährlichen Winterschnitt abgeschnitten wurden. Nie blühte dieser herrliche Busch! Das ist nun anders – wir müssen halt die jungen Blühtriebe bis zur Blüte als Horizont „ertragen“. Angesichts der unglaublichen Blütenpracht senken sich die Äste dann, „belästigen“ Kritiker nicht länger.

So mache ich mich nach und nach über Hasel her – hier Stand 15 Stecken, …

… dann so bei 35. Das reicht für diesmal.

Es folgt Hartriegel, Cornus mas, ausgesprochen interessant. Den hat man wohl früher für „harte“ = haltbare Riegel genutzt (???). Rindenstruktur 3er unterschiedlich alter Jahresstufen aus einem Ast.

Spaßeshalber habe ich im Verwandtenkreis sowas wie Gerätschaften / NaturKunst angeboten. – Zack, waren sie weg.

Mit den – etwas sperrigen, an gehärteten Astabgangsresten pieksig- bis verletzenden – Stecken komme ich nun wohl auf 50 HuSt-Stäbe.

Erfahrungsgemäß ergeben sich noch einige „Reste“, die bis Ende der Schnittzeit (Schluss: 1. März) zustande kommen.

Zusammen mit im Aktivenumfeld gewonnenen Stecken wird das wieder für einige Treibselsammler ausreichen.

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So geht er auch, der Herbst. – Wildes Himmelgeschehen, Milane finden`s gut!

Der Milan in wildem Flügelspiel, Schwanzsteuerung – nördlich Hetlingen jagt ein Nieselschauer vorbei.

Idenburg, Blick Elbdeich – es bellt, jede Menge Punkte am Horizont: Erste Nonnengans-Hunderter sind eingetroffen.

Elbdeich Hetlingen, duster – gut, hinterdrein zu gucken.

Gegenan: Der Sonnenblick vom gestrigen Beitrag – heute im Angebot in Grau.

Fährmannssand, Blick Brunnenschutzgebiet – links (erst beim Betrachten des Fotos entdeckt) ein Grau-, rechts daneben ein Silberreiher, Herbst-, winterlicher Gast, so lange die Gewässer nicht zufrieren.

Hinterhergeblickt – rasendes Nieselgeschehen über Niedersachsen.

Ich komme gut zurecht – beim ersten Niesel mit Hut, beim zweiten plus Regenjacke (gut, die Satteltasche passend gefüllt zu haben!).

Gen Wedel – jagendes Geschehen jenseits des Brunnenschutzgebiets.

Blick südliches Wedel – auch dort saust gerade ein Schauer drüber.

Dicke Tropfen erwischen mich dann doch noch auf den letzten 100 m auf der Geest (die Oberschenkel !). – Nicht sooo viel, trocknen zu Hause schnell.

Die Gewässerpegel zeigen Ernüchterndes – kaum ein paar Zentimeter Steigerung auf dem bereits fast wieder erreichten Niedrigwasserabfluss. – Lässt der Klimawandel die Fische im Sommer vertrocknen / durch vielerlei Mechanismen vergiften – – – und im Winter laichen die Kieslaicher mit „2/3 Körper-aus-dem-Wasser“?

Na, ein Bisschen Zeit bleibt ja noch.

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In der Nacht auf den 2. Oktober hat es „gut geregnet“. Im letzten Foto des vorigen Beitrags noch (wieder) trocken, hat sich der Teich Idenburg deutlich gefüllt.

Ein Pavillon-artiges Gebäude neben dem Reitplatz liefert die Hauptmenge an Zufluss.

Wie sieht`s mit den Fliessgewässern aus, die monatelang durchweg nur Niedrig(st)wasser führen? Eine Info-Tour mit einem Masterstudenten der TH Lübeck brachte die ersten Eindrücke.

Am Treffpunkt, Bahnhof Pinneberg – das passt gut, gerade ist der Regen abgezogen. – Wir bekommen Super-Exkursionswetter.

Mittlerer Abfluss, leicht plus – lange nicht gesehen! – Mit Schuss quert die Mühlenau die Bahnstrecke, leicht angetrübt.

Nebendran zufliessende Entwässerung eines Wohngebiets ist völlig klar.

Auf dem Weg zur Schwammstadt kann noch allerhand Niederschlag in der Fläche zurückgehalten werden – im Gegensatz zu den „das Wasser muss weg“-Planungen der Vergangenheit.

Bachauf der Bahnquerung zeigt sich angesichts der aktuellen Wasserführung die charakteristische, turbulente Ablenkung der Strömung an einer Lenkbuhne aus Kies – Richtung Gewässermitte. Weiteres Stichwort für lebendige Gewässer: „Der Spiegel“ (von oben links anfliessend) ist gebrochen.

Auch der Kies unter dem Buchenbogen querab Rosengarten ist immer ansehenswert.

Oben Turbulenz von einem großen, überströmten Findling, unten die der Lenkbuhne.

Bachab der nächsten Brücke erleben wir die weitere Bedeutung unserer Uferübergänge – die Vogelwelt profitiert angesichts ansonsten meist steiler Uferpartien.

Auch wer ins Wasser gesprungen oder gefallen ist (mit Glück mal eine Ringelnatter erspähen!), kann hier besser als zuvor an Land kommen.

Fernblick – vorn rechts und ganz hinten links jeweils Anstrom / mittiges Abströmen, verursacht von Lenkbuhnen.

Die rechte im Detail – im Anstrom sauber gewaschener Kies (hier laichen Neunaugen und Forellen), bachab dahinter Ablegen von Feinmaterial.

Die Sortierung des Sohl- und Transportmaterials ist erkennbar. Je nach örtlicher Situation kann sich ufernah bis Mittelwasser „Land“ = ein Stück Sekundäraue aufbauen. Entsprechend hohe Variabilität weist anschliessend der nun vielfältige Querschnitt an Strömung, Turbulenz und zugehöriger Lebensentwicklung auf.

Wir wechseln zur Pinnau.

Hier bestaunen wir, Seitenansicht, angesichts lange nicht gesehener Wasserführung durchgäng Angelegtes – Rausche(n).

Dieselbe – Blick gegen Fliessrichtung. Eine kleine Zusatzgabe am gegenüberliegenden Ufer stabilisiert den von Nutria (?) durchlöcherten, teils abgestürzten Steilhang.

Eine weitere Rausche – ebenfalls „wie im Bilderbuch“.

Über den abwärts folgenden Hang – beide Seiten – und die erkennbaren Wühlschäden (vor Absturz) sind Gespräche verabredet.

Was tun? – Oder nix tun – und weiter unten fortwährend überhöhte Erosionssandmengen ausbaggern?

Klare Sache, mit naturtypischem Erlensaum wären solche Ufer wesentlich stabiler – dynamisch geschützt. Auch wären dann die Temperaturansprüche der Bachoberlauf-Lebensgemeinschaft – selbst im Klimawandel erstmal – gewahrt.

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Ende September nutze nicht nur ich das gute Wetter.

Ringsum ist auf Wiesen das Gras gemäht.

Die zwei Tage bis zum angesagten „großen Regen“ sollen ausreichen – Wender beim Schwaden legen.

Und flugs – Beispiel Marsch vor dem Holmer Geesthang – sind Siloballen verpackt (großes Interesse bei den Rabenvögeln !), …

… nutzen Falke und Bussard Heuballen als Ausguck.

Schlagkräftiger Einsatz – das hat tatsächlich vor dem Regen geklappt, alles ringsum abgeräumt.

Bereits dunkleres Grün zeigt, wie schnell angesichts der relativ hohen Nachttemperaturen bei moderaten Tagen das Gras nachwächst. Womöglich folgt da noch eine Ernte.

Die Schafe am alten Hetlinger Elbdeich, Pferde und die bunten Rinderherden ringsum auf Weiden kümmert`s nicht. Sie gehen ihrer Beschäftigung ungestört nach.

Wie`s wohl mit dem Tümpel Idenburg weitergeht? Nach Regen vor Wochen hatte ich leichten Wassereinstau mitgeteilt – nun sein langem schon wieder leer.

In der Nacht auf den 2. Oktober folgte dann „gut Regen“. Der wird in kommenden Beiträgen erkennbar sein.

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Unsere Wanderung im Bereich der Karower Teiche dokumentiere ich nur über ein paar Fotos der jetzigen Panke-Erscheinung. Alle Bilder sind aufgenommen über das Smartphone von Ki Te, Berlin – ich danke herzlich für die Freigabe.

Die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie am drittlängsten Fliessgewässer Berlins ist gut nachvollziehbar auf der Senatsseite dargestellt (hoffentlich funktioniert der Link demnächst, nach Neubilden der Landesregierung Berlin weiter). Dieser Bereich befindet sich in Vorbereitung auf weitere Verbesserungen in nächster Zukunft. Auch wenn das Stichwort „Renaturierung“ dort genannt ist, handelt es sich angesichts Arbeiten in bestehender Kanal-artiger Strecke korrekt um „instream-Restaurieren“. Das heisst, es werden dem Gewässer zur Verbesserung des Lebensraums naturnahe Strukturen zurückgegeben.

Wie nicht anders zu erwarten, weisen die Teiche in diesem besonderen Klimawandeljahr abgesunkene Wasserstände auf. Hier und da pirscht ein Graureiher auf Beute. Ansonsten kaum Vogelwelt, -gesang zu bemerken – entlang des wechselnd (halb)schattigen bis vollsonnigen Weges werden einzelne Schmetterlinge, Libellen und Heuschrecken von uns aufgeschreckt.

Steiles Ufer, immerhin halbschattig halbwegs sommerlich gekühlt, kennzeichnet diese kanalartige Strecke.

Die Sohle ist weitgehend mit Steinpflaster, zumindest seitlich, fixiert. Angesichts Überbreite im Niedrig- und Mittelwasserprofil kennzeichnet bewegter Sand den Gewässergrund, wo zumeist Moränensteinfraktionen natürliche Situation charakterisieren würden.

An baumlosen, stark belichteten Bereichen – hier bachauf der Pankgrafenstraße – übernehmen Sumpfpflanzen und Stauden die Optik. Regelmäßiges Freihalten des Hochwasserabflussprofils durch Mähen ist vorprogrammiert.

Blick bachauf der Brücke – im Gewässer sind die Anzeiger des lebendigen Bachs wie Wasserstern und Aufrechter Merk durchaus vorhanden, zeigen durch ihr Wachstum die erwünschte, geringere Breite und Turbulenz des Niedrig- / Mittelwasserlebensraums auf.

Wir dürfen gespannt sein auf die nächsten Jahre – wie die Umgestaltung und nachfolgende Besiedlung der Panke das Bild beleben werden.

Im Bogen, teils durch mit Hochlandrindern beweidete Landschaft, gehen wir zum Auto zurück.

Im Gegensatz zu Infoschildern, die das Weisse Parkrind beschreiben, ruhen Schottische Hochlandrinder morgendlich im Baumschatten.

So können wir diese Fläche – ohne Störung durch Rind und Mensch – durchqueren.

Leider zeigte sich bei der unverhofften Begegnung mit der Gottesanbeterin dieselbe Vorliebe des Smartphones wie der Digicam: Bei strukturreichem Hintergrund findet die Kamerafokussierung diesen viel interessanter als das eigentlich gemeinte Objekt. So muss „meine Sensation“ hier also unbebildert bleiben.

Summa summarum – Berlin war wieder und ist weiter eine Reise wert! Wir drücken den Berlinerinnen und Berlinern die Daumen für eine zukunftsgewandte Regierung – ein neues Experiment kann angesichts der wechselnden, nicht löblich hervorzuhebenden politischen Farbenspiele in Senat und Bezirken eigentlich (auch angesichts vielfach geäusserten Bedenken, insbesondere von der Wahlverliererseite (!!)) nur nützen.

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Wir sind mal wieder in parkartigem Gelände, wie bei erstem Bekiesen beschrieben.

Ich bin hier adoptiert. – Die lokale Langhaar-Berner Sennenhündin findet mich super, weicht ohne ernsthafte Aufforderung nicht von meiner Seite.

Die eingebrachten Erstkiese sortieren – wo vorher durchgängig bewegter Sand vorherrschte, eine Reiherspur auf ufernah konzentriertem Feinmaterial.

Es herrscht – nach einigen Dezimetern Abflussanstieg durch konzentrierten Regen (einer, der im Gewässer ankam!) – wieder Niedrigwasser.

Unser Kies ist noch nicht da.

Da trifft es sich gut, dass der Unterhalter erscheint. Wir besprechen die längst „weggedachten“, das gegenüberliegende, bei Überströmen auch das diesseitige Ufer strapazierenden „Falschrum-Buhnen“.

Die werden nun zeitnah tief abgesägt, ggf. Reste unter die Sohle eingerammt (so möglich!). Später werden wir evt. erforderliche Kiese als (richtig rum) Uferschutz einbringen.

Der Kies ist immer noch nicht da! Uns tröstet die schicke Umgebung – herbstliche Rosen.

Auchmal Gelb.

Und Rot.

Und nochmal zum Abschluss.

Da haben wir die Zeit gut genutzt. Inzwischen kommt auch der Kies an. Demnächst dazu mehr.

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Wind und Wetter veranlassen mich, statt der großen Runde eine Tour zum Hamburger Yachthafen zu radeln.

Deichstraße – das Grün ringsum sieht im Überblick noch nicht nach Herbst aus.

Queren des Sturmflutschutzes – die Winterunterleger für die Yachten sind noch frei.

Wow, der neue Kran!

Im Hamburger Yachthafen hat sich allerhand getan, zukunftsgewandt.

Ich will vorn auf die Mole – entlang der Mündung der Binnenelbe / Wedeler Au, das Wasser vom West 4 rau. So schön es aussieht, ist es doch ziehend kühl bis kalt.

Auf dem tidebedingten Flachwasser des Süßwasserwatts, kabbelig, ist ein Möwenschwarm konzentriert.

Von weitem sieht es so aus, als stürzten sie in die Wellen (kleine Fische im bewegten Wasser?). Nun, auf dem Foto, scheinen sie „einfach so“ da zu sitzen.

Die Lühe-Schulau-Fähre zieht im Windschatten entlang des Südufers gen Willkommhöft, Wedel.

Der neue Kran kann sich an den ca. 2.000 Yachten demnächst bewähren.

Ich setze mich vorn auf eine Bank – Elbe-Glitzern im Gegenlicht.

Ein historischer Segler verlässt mit Motorkraft den Yachthafen …

… und setzt Segel.

Dann segelt er, gegen den Wind kreuzend, quer über die Elbe und lässt sich in die Nebenelbe Hanskalbsand blasen.

Genug gesehen, genug durchgepustet – zurück geht`s vorbei an Herbstfarben Blau, Rot, Grün (eine Koalitionsfarbe fürs Wochenende?).

Ein Admiral hat den Windschatten am Turmaufgang entdeckt und sonnt sich.

Mein kleiner Aufstieg bringt – ausser Sturmböen – nix Neues.

Weiter geht die Rückfahrt – durch blätterabwerfende (die Pappeln …), herbstliche Allee.

Hochdruckreinigung einer Segelyacht – die Anlandesaison hat begonnen, …

… schon wendet sich der Kran dem nächsten Kunden zu.

Ausfahrt Yachthafen – bald werden alle Bootsträger gefüllt am Winterplatz stehen.

Auf dem Park- / Stellplatz ist reichlich freie Fläche dafür vorhanden.

Kurz vor Wedels Geesthang – hart flattern die Flaggen.

Einen Moment später bin ich im Windschatten der städtischen Bebauung verschwunden.

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Uetersens Politik hatte an den Grenzbach Ohrtbrooksgraben eingeladen. Etliche Interessierte aus Uetersen und Tornesch sind angekommen.

Wir treffen eine begeisterte Mädchengruppe, die am Bach spielt – Wasserbau vom Feinsten.

Nach kurzem Gespräch räumen sie vorm Weggehen stauende Elemente ab, um mögliche Schäden zu vermeiden. Entsteht hier eine neue Wasserbau-Generation? Dem Fachkräftemangel muss entgegengewirkt werden.

Ich erläutere die Entwicklung vom kahlen Tide-Kanal zum bewegten Bach (vgl. ältere Beiträge hier im Blog). Links am Ufer Torneschs liegt eine nun naturbelassene Fläche, Uetersens Ufer rechts wird extensiv als Mähwiese genutzt – insgesamt eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt.

Zur Besuchszeit läuft gerade die Flut auf bzw. staut ein. Daher ist zunehmend weniger Bewegung des Wassers zu erkennen. Die meisten Teilnehmenden kennen aber das Gewässer in den unterschiedlichen Phasen von Spaziergängen.

Dann die Ernüchterung – wo sind die vielen Gewässerarten, auf Urlaub? Ausser Ruderwanze und Prachtlibellenlarve Calopteryx finde ich – nichts!

Wir können dann 4 Größengruppen Calopteryx-Larve bewundern (die größte und die kleinste nicht fotografiert, schade).

Dies entspricht so ziemlich meiner Überraschung in 2024, wo immerhin noch der Bachflohkrebs (mühsam!) zu fangen war. – Von einem großen, toten Aal wird per Foto berichtet. Wir spekulieren angesichts der Unversehrt heit des Tiers über Sauerstoffsituation und chronischer bis akuter Vergiftung angesichts Pestizidanwendung und Chemikalienfehlnutzung, bezogen auf die Wirbellosen über Trockenheit und Hitze.

Während ich noch (ergebnislos) versuche, mehr Gewässerleben zu finden, erhält die Gruppe allerlei lokale und vogelkundliche Information – die Teilnehmerschar ist bunt besetzt, die Veranstaltung ausgesprochen informativ.

Richtung Ende unserer Bekiesungsstrecke …

… hat sich die Teichrose angesiedelt. Die wollen wir nicht stören.

Die Sonne sinkt, wir verabschieden uns.

Zurück am Startpunkt, der aufwendig neu hergerichteten Bachquerung (alles ginge hierzulande auch weitaus angemessener … ?). Die Flut hat nahezu ihren Höchststand erreicht.

Bis zum Auto eifriger Gedankenaustausch – was für ein Abend!

Weiterer Austausch ist absehbar.

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Da sitzt wer – noch nie bewusst gesehen – innen an unserer Haustür, …

… den ich im Internet nur unbenamt finde.

Egal – den lasse ich erstmal frei.

Gestern, nach elektrifizierter U-Bootfahrt im Wolkenbruch auf der Autobahn, finde ich anschliessend diesen bekannten, guten Rat im BNUR, Flintbek.

Nach dem Motto „Jeden Tag eine gute Tat“ sehe ich zu, sinngemäß zu handeln. Der Schmetterling weiss das hoffentlich zu schätzen.

Zuhaus liegt es massenhaft rot auf dem Rasen, …

… hängt noch reichlich an etlichen Ästen.

Zum einen freut`s mich, dass unser auf Ast- statt „Hausmeister-rund“-Schneiden geänderter gärntnerischer Umgang mit dem Grün ringsum nun nicht nur massenhaft Blühen, sondern auch Fruchten zur Folge hat.

Zum anderen wundert es mich, dass Vögel diese Pracht nicht längst entdeckt haben. Im Niedersächsischen kamen wir meist nicht in die Gelegenheit, über die Eigennutzung der Kornelkirsche, Cornus mas, nachzudenken. – Wir schreiten also zum Selbst-Experiment.

Hmmmh, sehr lecker als Verschönerung …

… auf Zwetschenkuchen!

Also nochmal raus, …

… mehr Früchte …

… einsammeln.

Als Unterlage fürs tägliche Eis haben sie sich inzwischen auch sehr bewährt.

Zu viel sollte man roh nicht unbedingt verzehren, da kann sich der Magen schonmal rühren (nix ernstes, aber vermeidbar).

So weiss nun unsere Nachbarin auch Bescheid – die kocht gern Marmelade oder / und Saft. Wir sind auf das Ergebnis gespannt.

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Kopfweide am Steinweg, Wedel – der Marschgraben aufgrund Windeinfluss grün von zusammengeschobenem Entenflott.

Aktuell, heute – der Starkwind bläst weiter, aus anderer Richtung. Das Entenflott ist „weg“. Anderswo.

Weissdornrot – Blick über die Marsch Richtung Geest querab Vogelstation Wedeler Marsch.

Vorsicht, Blockade voraus – gerade übten die beiden Schafe selbstvergessen Boxen, Schädel rummst an Schädel.

Federn querab Giesensand – da fehlt vom Vogel aber allerhand!

Grünschillerndes Leuchten in der Morgensonne. – Wer ausser dem Stockentenerpel hat solche Federn?

Herbstlicht, die sonnige Variante – schon wechsle ich meinen Bildschirmhintergrund.

AltWeidenGrün am alten Heuhafen Hetlingen.

Richtung Hetlingen warten mehrere Grünbögen.

Der letzte – dahinter liegt der Ort, hinter dem alten Elbdeich.

Der Teich Idenburg, im gestrigen Beitrag nach Nachtregen noch mit kleiner Pfütze – nun schon wieder vorbei …

Umlaufgraben Brunnenschutzgebiet vor der Holmer Geest – herbstliche Naturkunst.

Die kalte Nacht hat Blaualgen zum Aufschwimmen gebracht – „Algenblüte“. Der Wind formt wechselnd Naturkunstformen. – Soweit sie weiter keinen Schaden genommen haben, werden sich die Algen tagsüber wieder in der Wassersäule verteilen.

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