Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Reisen’ Category

Als vor 25 Jahren meine Übersetzung aus dem Dänischen und Anpassung an das Norddeutsche Tiefland des wegweisenden Buchs von Bent Lauge Madsen erschien, wurde ich aus bayerischer Fachwelt gefragt, warum sich der Titel auf „Revitalisierung von Tieflandgewässern“ begrenze. – Alles, was darin beschrieben sei – in Grundlagen, Problemen und Verbesserungsmöglichkeiten – gelte analog „auch für höhere Stockwerke“, die Gewässer des Flachlands, Auengewässer der Mittelgebirge bis in noch höhere Lagen.

So habe ich das bei Vorträgen „in höheren Lagen“, bis in die Schweiz, zum besten gegeben.

Heute vor 4 Monaten erreichte mich dann eine Info aus Österreich. Darüber habe ich mich mächtig gefreut! – Ganz herzlichen Dank nochmals!

Zuvor war bereits über das Anwenden von Treibselsammlern dort berichtet worden.

Das passt doch prima zur diesjährigen Herausgabe unseres Jubiläumsdrucks – 25 Jahre Madsen und Tent, …

… wie gehabt als non profit, gefördert durch die Edmund Siemers-Siftung, Hamburg.

 

Read Full Post »

Angelehnt an die Vortragsveranstaltung in Rostock bestand der Wunsch, mich nochmal in der Geschäftsstelle des LAV Mecklenburg-Vorpommern, Schwerin, zu sehen und zu hören. – Nichts leichter als das (könnte man meinen)! Immerhin lässt meine Entwicklung, weg vom einarmigen Banditen (besser: Flügellahmen), sowas inzwischen wieder zu.

Los geht´s in Wedel, zur Zeit günstigen S-Bahnangebots.

Das Wetter entspricht der Ansage. – Wir brauchen das Wasser!

HH Hbf: Das Wetter – oder was – hat die lange Anfahrt des ICE, ganz von Süddeutschland her, unmöglich gemacht. – …

Viele Reisende warten geduldig auf den hier neu einzusetzenden Ersatz-ICE.

Büschen umgucken …

Die Zeit vergeht. – – –

Plötzlich ist „unsere Anzeige“ weg. – – –

Umgucken erbringt: Ersatzlos. Entgegen vorheriger Lautsprecher-Kommunikation: Informationslos.

Bewegung kommt in die Menge – Richtung Schaffnerhäuschen (oder wie das heisst).

Beim Wechsel des Bahnsteigs sehe ich von oben die Mitreisen-Wollenden, sich knäulen.

Abfahrt im Regio. – Wohl die meisten anderen sind noch hier eingestiegen.

Bergedorf – im Regio lernt man das Land kennen.

Nach längerer Fahrt – Schwerin Mitte, der nächste Halt ist „meiner“.

Schwerin Hbf.

Was machen Seehunde auf Schwerins Bahnhofsvorplatz?!

Es soll sich um ein Denkmal, „Rettung aus Seenot“ handeln. – Innere Sicherheit ist wichtig, kein Zweifel …

Mir ist eine touristische Anfahrt des Vortragsorts gegönnt. – Das ist doch …

… das Schweriner Schloss …

… mit Ross.

Angekommen – wie anderswo herrscht hier die Zeit der Kirschen … – und Stare.

Drinnen: Vorführexemplare totes Getier, Seeadler und Hecht(e).

Weil sie so schön präpariert und zusammengestellt sind, hier die Barschartigen: Fluss- und Kaulbarsch, Zander.

Auf Wunsch eines älteren Herren gibt es Saibling vom örtlichen Fischer.

Frisch geräuchert und so, wie er sein soll. – Hhhmmmmhh – lecker!

Der Vortrag steht an – Desktopfoto des lokalen Laptop.

Symbolfoto an der Wand – es geht um die allgemein vernachlässigten Organismen der zu erhaltenden bzw. wiederzugewinnenden sommerkühlen Fließgewässer, standorttreue Organismen und Wanderer zwischen den Welten Süß- und Salzwasser, Kieslaicher.

Nach Vortrag und folgender Fachsimpelei naht der Abschied schnell. – Auf zur Bahn – Schloss im grünen Umfeld.

Nein, wir fahren nicht durch. Die Straße biegt rechtwinklig links ab.

Am Hauptbahnhof Schwerin bleibt gerade man Zeit, …

… sich umzusehen – beeindruckende Fassade des Gebäudes westlich vom Hbf, …

… da naht auch schon der ICE.

Wie schön, die Fahrt verläuft „zügig“. – Baustellenblick aus Hamburgs S-Bahn auf die Tunnelung der BAB A 7 nördlich Elbtunnel – es geht voran!

Dank an alle Beteiligten, wir sehen uns bei Gelegenheit, wieder vortragend – oder exkursionierend.

Read Full Post »

Vor einer kleinen Wanderung bachauf der Mühlenstrasse, Pinneberg – Sonnabend, 6. Juli 2025, Blick bachab.

Niedrigwasserabfluss, es ist reichlich Regen angesagt. – Der brachte einen steilen Abfluss-Peak mit immerhin 80 cm Plus, entsprechend 50 cm über mittlerem Abfluss – nichts Besonderes, von Hochwasser ca. 1 m entfernt. Das Ausklingen unterschreitet inzwischen wieder Mittelwasser.

Blick von der Brücke, achauf – was ist zu sehen, Dreckwasser. Abfall? Es kommt auf die Perspektive an.

Ich sehe, dass das Wasser klar, der Gewässergrund erkennbar ist.

In der ersten Kurve liegt Kies, der wegen des günstigen Wasseranstroms gern von Meerforellen und Flussneunaugen zum Laichen genutzt wird.

Es lohnt sich, die Stelle mit etwas Ergänzungskies aufzufrischen.

Mit diesem skizzierten Vorgehen weiss der kooperierende Bauhof seit unserem Start 2017 etwas anzufangen. Mit Zustimmung von Wasserverband und -behörde verläuft hiesiges Restaurieren erfreulich „schlank“. Die von der Natur belegten Erfolge unterstützen das.

Die Mühlenau wird, insbesondere bei Hochwasserabfluss diese Angebote verteilen. So es erforderlich erscheint, helfen gern Aktive aus dem Umfeld dabei, Unterstützung durch benachbarte Firmen ist ebenfalls willkommen.

Extreme Überbreite kennzeichnete die gesamte Strecke. Restaurieren seit 2017 entwickelt seitdem Breiten- und Tiefenvarianz.

Alle aktuell zugänglichen Punkte – wie dieser – erhalten das vorn gezeigte Ergänzungskiessymbol.

Wollte da jemand die Gewässersohle mit einer menschlich-künstlichen Varianz ergänzen?

Der von weiteren Aktiven gepflanzte Erlensaum entwickelt sich prima – bis auf hotspots, an denen Vandalen wirken.

Zugängliche Ergänzungsstellen …

… finden sich …

… vielfach.

Punktuelle Neuanlagen …

… bieten sich ebenfalls an.

Letzter Ergänzungspunkt dieser städtischen Bachstrecke.

Der Weg verlässt den Bach (wie schön für die städtische Natur!).

Die gekennzeichneten Stellen berechnen sich bei mäßiger Zugabe auf einen Sattelzug Kies. Dieser, finanziert von der Edmund Siemers-Stiftung, Hamburg, wird in einer passenden Phase abgefordert und vom Bauhof platziert – falls Bedarf besteht, wird nachgeliefert.

Read Full Post »

Die Elbe im Rücken, Wedels Elbdeich mit Probemähen voraus.

Der Elbdeich hier sieht nur deshalb niedrjg aus, weil ich auf der Straße hoch stehe. Dieser Bereich ist ebenfalls Teil des Sturmflutschutzsystems. – Mal abwarten, ob gelegentlich Offizielles über die „grünen Flecken“ berichtet wird. Die finden sich dieses Jahr vielerorts am Deich. Die Vermutung scheint berechtigt, dass es sich um einen Unterhaltungstest handelt – wie z.B. entwickelt sich die Grasnarbe durch Mähen oder Beweiden, besser? Oder kann man – aus vielerlei Gründen – die Flächen längere Zeit rau stehen lassen? (Und was kostet welche Variante?)

Auf halber Höhe, binnendeichs: Zwischen Elmshorn und Hamburg – Wedels interessante Lage, mal auf Entfernungshinweisen verdeutlicht.

So gehe ich weiter. – Halbschattig wandern, das hat was!

(Hoffentlich!) Bald kann ich – hier und anderswo – auch wieder Radeln.

Eine Bank liegt gerade kurzzeitig fast unsichtbar im Schatten.

Von ihr aus blickt man in eine vielfältige Marschpartie – mal nicht alles plattgenutzt, sondern dreidimensional lebendig.

Heller Horizont.

Gleich neben der „Badebucht“ liegt Wedels Wohnmobilstellplatz, ca. 800 m von der S-Bahnstation entfernt.

Am Straßenrand – zweifelhafte Mode Blühwiese an noch zweifelhafterem Standort.

„HotSpot“ Feuerwehr.

Blick stadtwärts – über den oberen Teil der Tide-Aue der Wedeler Au.

Zwischen Marsch und Geest.

Obere Tide-Wedeler Au, Thw – attraktive Lage des Biergartens, Theaterschiff Batavia.

Tide-Wedeler Au, Blick Elbdeich.

Auf der Geest – Wein-seliges altes Bauernhaus.

Das wird wieder eine Farbenpracht im Herbst!

Gleich nebendran die Scheune, ebenfalls beweint.

Nur noch wenige hundert Meter, dann bin ich zuhause.

Read Full Post »

Blick zurück.

Vor 10 Tagen – Morgenkühle und stets stürmisch-scharfer Wind bestimmen bei Sonne das Wetter.

Bei der Wahl meinen Radtouren habe ich Glück, meist die richtige Variante mit Rückenwind auf der freien Hinterdeichstrecke zu erwischen.

Sturmwind und Morgenfrische halten die meisten Organismen im Windschatten, bodennah.

So kommt es zu bemerkenswerten Schwalbenbegegnungen – „bei Vollgas.“

Der Radler scheucht sich auf der Strasse wärmende Insekten auf, radnah zischen unmittelbar vor mir querend Rauchschwalben vorbei. „Stets und ständig“, im gleichen, wiederkehrenden Bogen – wohl an die 20mal. Scheint eine lohnende Taktik zu sein.

Da kommt, hefig gegen den Wind anpustend, ein Radler von vorn. – Die betroffene Schwalbe passt sich an.

Sie rast links an mir und dem Entgegenkommenden vorbei, saust dann im Tiefflug auf mich zu – als wäre dies ein Angriff.

Ende der freien Strecke und der ganz besonderen Beobachtung.

Was Schwalben Besonderes abverlangt, interessiert die bunte Rinderherde …

… und Deichschafe wenig. Das Gras wächst geduldig dem Gefressenwerden entgegen.

Read Full Post »

In den vergangenen Wochen startete die Heusaison.

Allüberall wurde Gras gemäht.

Auch am Elbdeich ist inzwischen großflächig gemäht.

Eifrig wurde das Schnittgut gewendet und geschwadet.

Sonne und stürmische Winde (wild bewegtes Gras vorn !) beschleunigten das Geschehen.

Schnell folgten die Arbeitsschritte aufeinander.

Und schon ist alles verpackt.

Die Vogelwelt, hier Bussard auf Ansitz, …

… Sturmmöwe im Kontrollflug, begleitet alle Arbeitsschritte aufmerksam.

Anderswo wird in Silofolie verpackt …

… und für die Winterlagerung zusammen-, ggf. abgefahren.

Wie geht es weiter? – Mein Feuchteanzeiger, der Pferdetümpel, hatte gelegentlich noch von Regenfällen profitiert. – Vorbei.

So günstig, wie diese Ernte verlief und der weitere Wetterverlauf angesagt ist, dürfen wir gespannt sein, ob für den nächsten Schnitt – auch das Beweiden – reichlich Gras nachwächst.

Wie bekannt, beunruhigt das Marschbauern weniger als die auf der Geest, da die Flut verlässlich zweimal am Tag Wasser auflaufen lässt.

Read Full Post »

„Same procedure …“ – wie in jedem Jahr wird die Edmund Siemers-Stiftung auch diesen Herbst wieder Kies zur Lebensraumverbesserung der Moorbek, Hauptquellbach der Mühlenau, Pinnau-EZG, zur Verfügung stellen. Es engagiert sich weiter die NABU Ortsgruppe Norderstedt in Absprache mit dem Wasserverband Mühlenau bei Zustimmung der Kreisbehörden sowie der Forstverwaltung. – Es galt, die aktuelle Situation als Grundlage diesjähriger Aktivität zu bewerten.

Nach Anmarsch durch den Wald – Durchblick. Hamburgs Speckgürtel, Pferdeland.

Reiterfurt.

Kolk – Rausche: Es gilt, die geschaffenen punktuellen Struktuverbesserungen ggf. weiter zu stützen, ggf. zu vermehren.

Auch ein kleiner, aktuell sommertrockener Waldbach hatte in seinem Mündungsbereich durch Sohlerhöhung bessere Wasserhaltefunktion bekommen.

Er liegt im Randbereich einer Naturwaldparzelle und wird wie sie der Selbstentwicklung überlassen.

Dieses Jahr sollen die Kiesgaben als ufernahe Depots einige ältere sowie jüngere Rauschen unterstützen.

Die Hälfte des Materials, Depots „an allen 4 Ecken“, wird wohl der Extrem-Erosionsort „Reiterfurt“ schlucken.

Abgang durch den Wald – man gerade eine tiefe Pfütze zeugt noch von der jüngsten Niederschlagsperiode.

Die Bäche haben angesichts des Boden- und Bewuchswasserbedarfs so gut wie nichts abbekommen, laufen weiter bei Niedrgwassarabfluss.

P.S.: In eigener Sache – kann sein, dass meine Beiträge in nächster Zeit vorübergehend lückenhafter und spärlicher werden. Nicht wundern also.

Read Full Post »

Die Esche, unabhängig vom Alter, individuenbezogen unterschiedlich – sie hat es nicht leicht. Noch kämpft dieser Baum, schwach.

Ein scheinbar kleiner Wicht, das Falsche Weisse Stängelbecherchen (was für ein Name!) macht sich über sie her.

Aktuell von gestern – kahl, aber mit Leben!

Das flattert so hin und her, gleichwohl …

… bleibt eine Vielzahl Stare im Baum, guter Ausguck, viel Palaver – bis ich rankomme.

Alle raus!

Unsichtbar, aber unüberhörbar mehren sich Stare und Schwalben hoch in alten Pappeln und / oder flach in Weidengebüschen / Röhrichten und haben allerhand zu erzählen.

Gegen Ende der Tour, vor dem Geesthang Wedel – das ist doch kein welkes Blatt? – Stopp und gucken.

Ein toter Falter, …

… den ich bislang wegen der Ausbuchtung im oberen Flügel für einen „C-Falter“ hielt.

Das war so „mein Merkposten“ – Umgedreht und dazugelernt. Auch ich erkenne, wo ich`s nun gelesen habe, „das namengebende C“, hier, auf der unscheinbareren Seite.

Man muss schon sehr genau hinsehen. – Dann aber springt es geradezu ins Auge! Oder?

P.S.: Das weisse C ist wirklich klein. Auf so eine Schmetterlingsbezeichnung muss man erstmal kommen!

Read Full Post »

Abbiegen vom Radweg der B 431 in den Sauerbecksweg, vorbei an bunter Wiese – links vorn Pappelflusen.

Marsch, Blick unmittelbar vor dem Geesthang westwärts.

Wer sitzt / geht da auf der Mähwiese neben dem Sauerbeck?

Ein Graureiher, 2 Störche.

Der Graureiher, bachnah – abgefüttert? Mädesüß blüht.

Bachfern steht ein weiterer Graureiher, ruhend – sieht auch nach abgeschlossenem Frühstück aus.

ACHTUNG!

Abflug – „bachnah“ war doch zu dicht am Weg mit Radler.

Schnell ist die Sicherheitsdistanz hergestellt.

Die beiden Störche …

… suchen noch eifrig, …

… finden regelhaft.

Leider vergaß ich auf dem Hof Idenburg zu fragen, ob die Störche gebrütet haben, oder aufgrund später Paarbildung dieses Jahr aussetzen. – (Antwort) Kommt noch …

Read Full Post »

Wieder einmal sause ich entlang des Sauerbeck den Geesthang runter. – Stop, war da nicht was?

Blick zurück.

Geesthang, Sauerbeck (vorn Rohr) – unglaublich, …

Da sitzt er auf dem Tor. – Wir kennen uns (nehme ich an).

Der Reiher zieht doch den Abflug vor.

Aber, wie auch andersrum bekannt, bleibt er parallel zum Bach, seinem offenbar attraktiven Fangplatz.

Gezoomt: Weiter westlich werden die Wiesen bereits gemäht.

„Mein Reiher“ …

… steuert den Weg an.

Das Weitere kennen wir doch!

Diesmal, zugewachsen, etwas schwieriger – gelingt aber doch! Der Reiher ist „unsichtbar“, „im“ Bach verschwunden.

Tags drauf sieht das Umfeld anders aus.

Auch die bachparallele Wiese ist gemäht, …

… bis an die ultimative Bachkante (gerade Thw).

Ohne Schattenspender wird das Wasser nun überlichtet, überwärmt.

Nicht weit entfernt ein toter Brassen, lebendig wohl gut 40 cm lang – was auch immer den umgebracht hat.

Umgedreht (puh, die noch feuchte Unterseite stinkt heftig) – Reiher und Otter haben diesem jedenfalls nichts getan, so heil die Reste daliegen.

Feinpräpariertes Gerippe – da hat die Gesundheitspolizei, vermutlich aus Käfern, Fliegen ganze Arbeit geleistet.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »