Archive for the ‘Reisen’ Category
Nach eisiger Nacht – Raureif-Tour zur Seeve.
Posted in Gewässerschutz, Reisen, Unsortiertes on 22. Januar 2016| Leave a Comment »
Das Wetter – Schnee in Niedersachsen.
Posted in Der Kampfdackel, Reisen, Unsortiertes on 5. Januar 2016| Leave a Comment »
Gerade noch wurde zu Weihnachten vielerorts bedauert, dass es wieder einmal nicht weiss geworden war – nun im neuen Jahr ist es so weit. Recht standorttreu liegt ein Schnee-Tief zwischen Emden und Dresden südwestlich der Elbe – inzwischen hat es sie aber doch überquert und bedenkt auch Hamburg. Zum Teil starke östliche Winde sind die Begleiter.
Für etliche Reisende, die den Jahreswechsel auf Ostfriesischen Inseln genossen haben, hat das unschöne Folgen. Vereisen von Weichen und Stromleitungen liessen Züge liegenbleiben. Die Straße war auch keine Alternative. – Und dann sorgt der Ostwind für trockeneres Watt als üblich, die Schifffahrt muss sich etwas einfallen lassen – Abfahrtverschiebungen, Ausfälle, im Extremfall das Festfahren eines Schiffs mit Trockenfallen und Abwarten der nächsten Flut – der Hochwasserstand dann wird wohl ausreichen? (Ergänzung 2016-01-06: Zum Glück hat alles geklappt. Bei all den Widernissen: Dank an alle Beteiligten – sagt der Jahrzehnte-OstfriesischeInsel-Urlauber)!
Da kann man froh sein, wenn man (erstmal) die weisse Pracht bewundern und Muskulatur und Kreislauf mit Schneeräumen kräftigen kann.

Unverbesserliche hantieren schon wieder mit Salz. Würde die Straßenreinigungssatzung angewandt, würde die Geldbörse empfindlich erleichtert.
Aufklärung dazu gibt es hinreichend.
Auf jeden Fall kann wohl gesagt werden „Im Harz: Schnee und Rodel gut.“. – Das wird ein Wettrennen von uns Nordlichtern dorthin am kommenden Wochenende …
Brilliantes vom Elbe-Nordufer.
Posted in Der Kampfdackel, Gewässerschutz, Reisen, Unsortiertes on 27. Dezember 2015| Leave a Comment »
Gutes Wetter am 1. Weihnachtstag. Da führen wir Besuch mal Neues am Nordufer der Elbe vor.
In freier Feiertagsfahrt unterqueren wir die Elbe durch den Elbtunnel.

Und da sind wir schon – am „Millionenhafen“, Nordufer der Elbe, Übergang Geesthänge zur Marsch westlich Hamburgs.

Zwei Töster Frauen bahnen sich mit Kampfdackel Socke gegen kalten, starken Wind den Weg zur Hafenausfahrt.

Strandgut – demnächst kommt mehr. Wir sind in der Sturm- und Sturmflutsaison. Die „normal“ 3,60 m Tidehub werden regelhaft deutlich übertroffen.

Möwenfütterer fehlen „an der Küste“ natürlich nie. – Vorsicht, nicht von oben „getroffen“ werden. Die Kleidung zeigt in dem Fall anschliessend, ob sie wirklich farbecht ist …
Und nun zur Auflösung des Beitrags vom 11. Dezember (… Hauswechsel naht) und vom 30. September, auf dem in der Marsch grasende Kühe zu sehen waren. Wir haben uns entschieden, unsere künftigen Wohnort ans südliche Endes des Ochsenweges zu verlegen.
Schon ulkig mit der Hausnummer – das ist für mich jetzt zum dritten Mal die 11 – gestartet in der mittelalterlichen Handelsstadt mit Roland, künftig wieder Roland-begleitet.
In diesem Sinne – allen Besucherinnen und Besuchern meines Blog: Alles Gute für 2016!
Vorweihnachtliche Bach-Tour – Meerforellen-Laichbetten gucken.
Posted in Fliegenfischen, Angeln am Forellenbach, Gewässerschutz, Reisen on 23. Dezember 2015| Leave a Comment »
Ein Bisschen Bewegung ist ja immer gut. Und so gehört gegen Jahresende das Abwandern diverser Bäche zum guten Brauch. Die Nutzung restaurierter Strecken mit Strömungslenkern, Kies- und Geröllbänken durch die Gewässerorganismen will studiert werden.
Dieses Jahr – Dank für die Einladung! – wollen wir mal anderswo in der Nachbarschaft gucken, ob und wie bekieste Stellen von Bach- und Meerforellen genutzt werden. Ab und zu stürmischer Wind, mal treibender Regen, sind kein Hindernis – wir sind ja nicht aus Zucker bzw. sind gut verpackt.

Einseitiger Erlensaum – allzu oft vorgetragenes falsches Ziel am Bach. Am unbebaumten Ufer sind Erosionszerstörung und damit Vernichten der turbulenten Bachdynamik durch Überbreite die Folge.
Restaurieren mit Strömungslenkern aus Stein oder Holz zurück zum strukturierten Mittel- und Niedrigwasserprofil, Wiederaufbau des Bachufers durch so ermöglichte Eigendynamik, sind hier dringend erforderlich.

Der standorttypische Baumsaum zeigt bei Bächen und kleinen Flüssen Kronenschluss – Beachten grundlegender Fachlichkeit hilft so auch bei Anpassung an den Klimawandel.
Der notwendige Schutz unserer Quellen-gespeisten sommerkühlen Fließgewässer und ihrer Lebensgemeinschaften wird anderswo bereits aktiv vorangebracht. Tipp zur Suche im Internet: „Keep your river cool“ oder „Keeping rivers cool“. Weiter gehende Betrachtungen führen vom galerieartigen Baumsaum letztlich zum Auwald.

Wir finden eine ganze Reihe Laichbetten – Kiese und Gerölle, die vor allem von Meerforellen aufgeworfen wurden. Tiefe Kuhle im Anstrom und deutlich sichtbarer Hügel, in dem die Eier liegen – Gestaltung von Unterwasserlandschaft durch Fisch und Strömung!

Neugierig – und gut ausgerüstet – wie wir sind, wollen wir uns über die Sauerstoffsituation der Laichbetten informieren.

Temperaturanpassung der Gerätschaften ist wichtig – schliesslich wollen wir keine Hausnummern, sondern Daten erhalten.
Die Qualität der Standorte unterscheidet sich selbstverständlich, abhängig von kleinräumiger Variation – von (im wahrsten Sinn des Wortes) hervorragenden bis hin zu versandeten und damit weitgehend erfolglosen Situationen, spannt sich der Datensatz.

Das Erstaunliche für den nicht täglich mit dieser Materie Befassten: Feinmaterialien bedeuten nicht zwingend schlechte Sauerstoffwerte.
Na dann, viel Glück ihr Forellenjungtiere, mögt ihr eine gute Entwicklung nehmen!
Der Jahreswechsel naht, der Hauswechsel auch.
Posted in Reisen, Unsortiertes on 11. Dezember 2015| Leave a Comment »
Wer hätte das gedacht – nach 33 spannenden Jahren Tostedt ist Schluss. Es zieht uns zu neuen Ufern.
Ab Mitte Februar 2016 liegt unser Lebensmittelpunkt weiter nördlich. Dazu später mehr.
Eins sei schon verraten: Die Hausnummer bleibt.
So sammeln wir noch ein paar Farben.
So wünsche ich erstmal allen Leserinnen und Lesern meines Blog alles Gute für die nächsten Tage – bis zur Auflösung des Rätsels um unseren Verbleib, weiter nördlich.
„Hölzchen und Stöckchen“ – gehen auf die Reise.
Posted in Gewässerschutz, Hölzchen und Stöckchen, Totholz, Reisen on 11. November 2015| Leave a Comment »
Mit Kiesen und Geröllen standen allerhand Arbeiten in 2015 an, wie in so manchem Beitrag dieses Blogs nachzulesen ist. Da kamen „Hölzchen und Stöckchen“ ein wenig zu kurz. Die Gartensaison brachte guten Zuwachs zum Bestand, so dass es eine Freude war zu hören, sie wären andernorts gefragt. So gingen heute viele meiner Hölzchen und Stöckchen aus zwei Sammelpunkten auf die Reise.

Schon ist der Wagen beladen, die Hölzchen und Stöckchen gehen auf die Reise. Tschüß – mögen Bäche und kleine Flüsse von fachlichem Können profitieren.
Wer die jüngste Veröffentlichung, basierend auf einem Vortrag an der TU Hamburg-Harburg lesen möchte, findet den Text im folgenden Link.
Herbstfarben – im und am Edersee.
Posted in Gewässerschutz, Reisen on 12. Oktober 2015| Leave a Comment »
Bei herbstlich niedrigem Wasserstand lohnt sich eine Reise an den Edersee besonders. 2015 liegt die Aseler Brücke schon geraume Zeit völlig frei, das Flussbett präpariert sich sauber mit seinen früheren Lachslaichplätzen aus dem lehmbedeckten Seegrund. Nahausflügler und Ferntouristen gucken nach im See versunkenen Stätten.

Immer wieder beeindruckend sind die riesigen Geröllrauschen, die die Eder vor Bau der Talsperre als einen der wichtigsten Lachs-Laichflüsse berühmt machten.

Durch den wechselnden Wasserstand zwischen Einstauen und Ablassen des Sees bilden sich regelhaft Restwasserflächen. Hier sind eine Vielzahl Jungfische eingeschlossen, sehr zum Nutzen von Wasseramsel, Eisvogel, Graureiher und vieler mehr.

Auf dem Weg zur Aseler Brücke werfe ich einen Blick auf die Edergabelung / -insel querab vom „Ferienzentrum Albert Schweitzer“.

Trotz des Regens ist an der Aseler Brücke allerhand los. Wanderer und Schulklassen lassen sich von Landschaftsführern die Geschichte dieser nun meist versunkenen Agrarlandschaft vermitteln. Ich darf mit „meiner Lachs-story“ sowie Turbulenz hin zum Bach- und Weg-Mäander überraschen.

Huuups, das war jetzt aber ein Sprung! Nach kurzer Mittagspause hat es mich zur Sperrmauer, Hemfurth, verschlagen.

Wenn da nicht der steile Einschnitt gleich am Übergang vom Hammerberg wäre. Ob der trocken liegt, kann ich noch nicht erkennen.

Kein weisses Gebäude zwischen den Hopfenbergen – der Dampfer hat, von der Sperrmauer kommend, den großen Ederbogen hinter sich gelassen.

Angekommen! Hier zeigt sich aufgetauchte Erdgeschichte, schräg gestellter Meeresboden. Links, am Nordhang liegen die Schichten freigeschnitten. Nach Süden, jetzt schräg, zeigt sich recht glatt die frühere Bodenoberfläche.

Ah, ich sehe es – sehr gut! Der Übergang liegt trocken. Meiner Hopfenberge-Rundwanderung sind keine Grenzen gesetzt.
Um ehrlich zu sein: Wer oben im Starttext den Link (versunkene Stätten) angeklickt hat, vermutet richtig. Ich hatte mich vor der Reise im Internet informiert, ob mich die lange Wanderung mit der Hopfenbergrunde belohnen würde. Lange genug hatte ich gebibbert angesichts der paar Dezimeter. Starkregen in der Vorwoche und womöglich weniger Wasserablass als -zufluss hätte den Übergang schnell verschwinden lassen können.

Aber ich bin ja trocken drauf. Was will ich mehr!? Vor den Füßen dickes Grün, am Horizont schon wieder das weisse Schiff – oder ist es ein zweites?

Ja, die Altvorderen, z.B. die alten Mönche mit ihren MINT-Spezis – die wussten diese Anzeichen zu deuten. Da muss doch Nutzbares in diesen Spalten stecken.

Wer immer nur fasziniert nach unten schaut, dem kommt es von oben schonmal dicke … – oha, über Schloss Waldeck prescht eine Wetterwand heran. – Nix wie weg!

Schon jagen Regenschwaden über den Edersee – ganz trocken werde ich es bis zum Wanderweg nicht schaffen.

Jetzt auf dem Rückweg geniesse ich die Herbstkulisse des welligen Steilhangs – Farbenspiel aus Wasserabsenken und nachfolgender Pflanzenbesiedlung und -entwicklung.

Auf der Rückfahrt nach Korbach erlaube ich mir noch ein paar Stopps – blauer Himmel über Schloss Waldeck. Meine Rückfahrt morgen gen Norden wird wohl wirklich in strahlendes Herbstwetter führen.

Blick von Osten über die Hopfenberge zum Hammerberg – kaum zu glauben, dass ich da „eben“ noch herumstolperte.

„Stern von Waldeck“ heisst übrigens einer der Dampfer, der zwischen Bergen und Wetter seine Bahnen zieht.
Gern erinnere ich mich an eine Rundtour im Osten Nordamerikas zur „Indian Summer“-Zeit, wie wir hier sagen (dort heisst das Ganze „Fall Foliage“). Mal im Ernst: wir stehen mit unseren farbenprächtigen Baumkulissen mancherorts dem auch nicht sehr nach.
Socke, der Hauptstadt-Hund.
Posted in Der Kampfdackel, Reisen on 28. September 2015| Leave a Comment »
Wenn man es nicht besser wüsste, könnte man meinen, Socke von de Dreyster Drift sei ein geborener Stadthund. Besser: der Hauptstadt-Hund. Dabei kommt der doch vom Land (Gülleland Niedersachsen, ja, es gibt hier auch Gutes)!
Nicht nur, sondern auch wenn das Herbstlaub fällt, ruft uns die Bundeshauptstadt. Berlin ist (immer) eine Reise wert.

Und wie hatten wir es wieder gut getroffen, herrlichstes Herbstwetter – hier im Umfeld der Kulturbrauerei.

… wartend auf das Signal der Blindenampel, in Berlin ist Socke ganz Hauptstadt-Profi. Das zeigte sich schon von Welpenbeinen an und ist jetzt im Alter von 12 1/2 Jahren noch genau so.
(„Blinden-Ampel?!“: ja, dat is` `n blinden Hund!)

Besonderen Spaß hat ein Hund aus einer Jagd-Traditionszucht mit früher Anleitung natürlich, wenn viel Abwechslung an Tierspuren (-gerüchen) geboten wird. Ob es nun gar wie im Tierpark Kamele sind, oder „nur“ Wassergeflügel in den Abtrennungsgräben um Gehege.

Bei so viel Laufen auf langer Strecke, so viel Arbeit rund um all die Gerüche – da kann man den aufmerksamen Menschen des „Terrassencafé“ nur herzlich danken. Ahhh!
Da freuen wir uns auf den nächsten Berlin-Besuch – LobbyPlanet inklusive.
Wernigerode – Wolken, Sonne, Barsche.
Posted in Der Kampfdackel, Gewässerschutz, Reisen on 20. September 2015| Leave a Comment »
Als wir zum einwöchigen Urlaub in den Ostharz losfuhren, fragten wir uns, wie das Wetter sein würde – die Vorhersagen waren vieldeutig.

Blick zum Himmel, nachdem wir in Wernigerode, bei unserer prima Unterkunft angekommen sind: Wolkenfront von Osten.

Noch ein Blick in die andere Richtung: Wolkenfront von Westen – ziehen die gegen- oder übereinander?
Ein Angeltag, es wurden zwei Abende, war auch eingeplant. Also, auf an die Rappbode- und die Überleitungstalsperre.

Seeforellen haben wir springen sehen (heissen die „Seh-Forellen“?), kleine Hechte und Barsche blieben im See. Zwei gute Barsche, hier mit abgestreifter Krebshaut, habe ich zum Räuchern mitgenommen.

bei der Rückkehr zu unserer Ferienwohnung – wir scheinen weiter einen guten Draht zum alten Petrus zu haben.

Und, wie gesagt, bei rasch ziehenden Wetterfronten entschieden wir uns schon mal für eine andere Wanderstrecke.

Der kleine Mensch vor großer Natur – Bäume als Maß der Zeit, wir sollten mehr darüber nachdenken (und nachhaltig handeln).

Der „Forstmeister Sturm“ unterstützt den Menschen zunehmend in Sachen Waldumwandlung. Für den Wanderer ergibt sich so manch neuer Brockenblick.
Gut sind wir zu Hause angekommen.
Socke von de Dreyster Drift in Wernigerode.
Posted in Der Kampfdackel, Reisen on 18. September 2015| Leave a Comment »
So ein Harzurlaub hat auch für den Hund seine spannenden Seiten.

Nach der Ankunft, noch einzugewöhnen – ohne Frauchen, noch am Auto (man beachte Harzer Höhenunterschiede) gehe ich nicht ins Haus.
Über „happy dog“ mit Foto einer zufriedenen Katze hatte ich bereits 2012 berichtet.

Socke beim sonnigen Morgenspaziergang. Dieses Foto ist der Beweis: hinter jedem noch so kleinen Hund steht ein großer schwarzer Terrier.
Aber da sind noch andere Spuren.

Zwar nicht für den Hund, aber für den Menschen erkennbar: die anderen Tiere sind wahre Forscher und Entdecker – wer nicht regelhaft Hausmüll, Flaschen, Papier wieder einsammeln will, tut gut daran, eine Waschbärsperre an jedem Behälter anzubringen.
Selbstverständlich hat sich Socke nicht nur im und ums Haus beschäftigt. Der alte Herr – immerhin 12 Jahre – lebte auf den vielfältigen Harzwanderungen geradezu auf mit guter Kondition.














































































































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