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Archive for the ‘Reisen’ Category

Mit Regenzeuganziehstopp kurz vor Erreichen des Anlegers Lühe waren wir von Buxtehude zurückgeradelt und hatten kurz darauf die Fähre bestiegen. Beim Blick über die Elbe aufwärts Richtung Ziel, Wedel, war alles regenverhangen, nur links und rechts „gab es festen Horizont“.

Die Fähre legt ab – Sonne auf dem niedersächsischen Ufer! Was für Gegensätze in Zeit und Raum.

Blick Elbe-abwärts – der Wind bleibt, ebenso das stark wechselnde Wolkenbild.

Die nördliche Elbeseite weiter regenverhangen, ein Binnenschiff und ein Fischkutter befinden sich im näheren Umfeld.

Zehner Sekunden später, besonnt, der Fischkutter HF 231.

Über den empfiehlt es sich, Geschichte und mehr nachzulesen.

Kurze Zeit später passiert der Schlepper Bugsier 18 die Fähre.

Fast verpasst – Blick südwärts – ein Seeadler hat etwas von der Wasseroberfläche gegriffen. Eine Möwe ist ausser sich, verfolgt den Adler eine Weile – hat der einen Jungvogel „geklaut“?

So etwas hatten wir vor einigen Wochen vom Deich am Wedeler Au-Sperrwerk länger verfolgen können. Da war eine Sturmmöve einem nahe an uns vorbei fliegenden Seeadler gefolgt – vergeblich. Der hatte ein Küken in den Klauen, flog zu sicherem Ansitz anderswo ab. Das war derart beeindruckend, dass der Griff zur Digicam schlicht unmöglich war. – Ich hatte mich über mich selbst gewundert.

Blick auf die Elbinsel Hanskalbsand.

Die gehört seit 2018 zu einem Naturschutzgebiet. Ob das von Wedel aus zu beobachtende regelmäßige Besuchen, auch Campen, im Sinne des Schutzzwecks ist, darf bezweifelt werden.

Wir legen an. Wie schön, die Reserveschraube wurde nicht benötigt. 🙂

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Nach dem Essen geht es durch Gässchen der Altstadt zurück zu den Rädern.

Gut Zeit, um die Fähre – bei welchem Wind auch immer – zu erreichen.

Kurve vor der BAB-Baustellenunterquerung – Wall und Lärmschutzwand, in der Landschaft wie ein Brett vorm Kopf.

BAB gequert, Blick nach Osten – da ist nahebei noch allerhand Grundarbeit zu leisten. Jede Menge Dumper und Schlepper am Horizont ameisenartig emsig wirkend.

Auch in Moorende gilt die StVO – der Radler von rechts, ob muskel- oder akku-betrieben, hatte wohl zu viel Kraft (oder wollte von mir angefahren werden ???).

Von westlich des Estedeichs grüßt die St. Martinikirche, Estebrügge.

Hohes Queren der Tide-Este, (noch immer) Bundeswasserstraße. Na ja.

Beim Abbiegen in Jork – was für ein viel versprechender Himmel!

Blick in einen Marschgraben – Pfeilkraut (und Froschlöffel).

Weiterhin war in der Strecke die Teichrose zu sehen. Pflanzlich ganz interessant, Anzeiger für Stillgewässereigenschaft.

Borstel, Windmühle und Kirche.

Fast haben wir den Elbdeich erreicht, queren Obsthöfe. Die Apfelernte steht bevor.

Aussendeichs, die Nebenelbe querab Hanskalbsand bei Niedrigwasser, das Watt frei, das Wasser rau, der Himmel …

Yachthafen Neuenschleuse voraus – wir befinden uns unter der Wetterkante, stürmisch.

Der Anleger Lühe kommt in Sicht. Das Wetter – och nöööö !!! Nicht jetzt noch.

Oder doch?

Kaum binnendeichs, da geht es los …

Blick zurück, nun in Regensachen unterm Kirschbaum, Sonne und Regen – wie interessant.

Nach einer Weile radeln wir weiter, trocken über das Lühe-Sturmflutsperrwerk.

Jetzt aber fix an Bord!

Blick Richtung Ziel – da also wollen wir hin. Da ist ja nix! … zu sehen?!

„Wat mutt, dat mutt!“ Wir vertrauen auf Material und Personal. Die Lühe-Schulau-Fähre wird uns sicher nach Wedel bringen.

Mehr dazu demnächst.

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Wir sind gut mit der Lühe-Schulau-Fähre im Niedersächsischen angekommen (voriger Beitrag). Weiter geht`s per Rad nach Buxtehude, kleines Treffen zum Mittagessen.

Lühe, binnendeichs – Sonne und Wolken, Licht und Schatten.

Rüber über `n Elbdeich – hoch hinauf …

Aussendeichs, entspanntes Radeln entlang Reet und Tide-Auwaldresten.

Aber was raste da für eine schwarze Wolke über uns!? Gibt`s da noch mehr von, tun die was (ausser über den Himmel flitzen)?

Gucken wir halt zur anderen Seite. Es fällt auf, dass dieses Jahr – auch in SH – rauer Bewuchs auf dem Deich geduldet ist. Entspricht das tieferer Einsicht, dass artenreichere Pflanzenbedeckung, die nicht permanent kurz gehalten wird, tiefgründiger wurzelt?

Das ist ja eine der lange bekannten Tatsachen, die auch (endlich, hoffentlich) beim Thema „Anpassung an den Klimawandel“, in Städten und anderswo aus den Köpfen in die Hände, zum Wohl der Versickerung und des Erosionsschutzes breiter angewendet werden muss.

Wir nähern uns Borstel. Rechts abbiegen – die Hauptstraße geradeaus, z.B. für Hamburg-Pendler, ist gen Ost gesperrt, aus Baugründen zur Einbahnstraße gen West geworden.

Borstel, Altes Land – Fleet neben der Straße, Fachwerkhäuser, Kirche.

Auf dem Obstmarschenweg, Königreich-Kreuzung, weiter geradeaus.

Nach links, Cranz, war (auf anderer Tour) auch schon unser Ziel. – Ob wir das dieses Jahr wieder „schaffen“? Das quackelige Wetter kompliziert das mit-Fähre-vorweg-Planen längerer Radtouren 2021 etwas.

Wir sind, nach Queren der Tide-Este, südwärts abgebogen. Entlang des – ebenfalls rau bewachsenen – Estedeichs nähern wir uns Buxtehude.

Nochmal so ein Deich-Aspekt – eine Fülle von Blumen kennzeichnet das Bild am Estedeich.

Bald muss die BAB-Baustelle in Sicht kommen. Was sind das nun schon wieder für schwarze Wolkenpakete, in rasender Fahrt (nicht wir, gegen den Wind)?!

Da ist sie ja, an dieser Stelle im Vergleich zum Vorjahr scheinbar unverändert. Über der Este befinden sich gerade Dixi-Klos (auf Neupositionierungstransport).

Sonnige BAB-Baustellenansicht, Estequerung von Süden.

Und, hier, von der Deichkrone südwärts geblickt, zeigt sich Buxtehudes Altstadtkirche hinter weiten Reetfeldern und Weiden (sowie anderen Auwaldbäumen).

Buxtehude, kurz vor der Einfahrt – von westlich der Tide-Este grüßt Neubebauung, ein Wahnsinn!

Die Prüfung der Örtlichkeit per Internet zeigt, dass Politik und Verwaltung aus den Entwicklungen der vergangenen JahrZEHNTE weiterhin nichts lernen wollen. Da ist, in höchstgefährdeter Marschenlage eine weitere Siedlung, Pamir … (damit verbinde ich „Hohe See“!), entstanden. Wir kennen die Ecke von leicht älterer Baurealisierung, parallel hierzu, westlich der Estebrügger Straße.

Mit einer Hochschule, die unter anderem Wasserbau, Hafenbau lehrt, leistet sich Buxtehude solch Bauwahn in Katastrophen-lockender Örtlichkeit.

Wieso mich das nervt? Weil ich erstens leicht fachliche Nähe zum Geschehen habe, vor allem aber als (heute ex-)THWist im Sturmflutjahrzehnt des vergangenen Jahrhunderts / -tausends auf der SH-Seite Sandsäcke geschleppt und anderes gewerkelt habe. Binnenländisch gesprochen: Die aktuelle Lage in NRW und Rheinland-Pfalz lässt grüßen, seeseits betrachtet: der Meeresspiegelanstieg sowie zu erwartenden Folgen der vorigen Elbvertiefungen sowieso!

Da sind wir – Einfahrt in die Fußgängerzone, Altstadt Buxtehude.

Hier gibt`s, wer sucht, der findet, (unter anderem) ein prima Landbier und sehr zu empfehlendes Essen.

Diesmal entspannen wir über Mittag, hängen aber keinen weiteren Programmpunkt an. Die Gegenwindfahrt – angesichts Wind und Wetter – wollen wir ohne Zeitdruck absolvieren.

„Zurück“ folgt demnächst.

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Nein, wir sind nicht die, die als radelnde Geisterfahrer durch den Elbtunnel mal gemeldet wurden. Wir nehmen die Fähre.

Gern hätten wir regenfreies, nicht zu heisses, nicht zu stürmisches Wetter – aber dieses Jahr kann man nicht alles auf einmal haben. Zwar jammere ich – belegt durch Pegeldaten – dass kein Wasser unsere Bäche und kleinen Flüsse regelhaft stützt angesichts überstrapazierten oberen Grundwasserleiters und weiterhin zu schnellen Ableitens von Niederschlägen. Das werde ich nach den Trockenjahren der jüngeren Vergangenheit und angesichts zu geringer Niederschläge auch im vorigen Winter weiter tun. Aber so ganz nass werden möchte man beim Radeln ja auch nicht, auch die Fähre zurück will rechtzeitig erreicht sein.

Es sollte also losgehen, die nötigen Vorbereitungen waren getroffen.

Gut Küstenwetter beim Anradeln zur Fähre.

Flaggeneindruck Batavia: Die angesagten 4-5 Windstärken Südwest, Wetterbericht stimmt.

Anleger Willkommhöft, die Lühe-Schulau-Fähre liegt bereit.

Auf der Elbe: „Kabbelige See“, Schaumkronen. Kurz nach Tidehochwasser hat die Ebbe mit starker Strömung seewärts eingesetzt, der heftige Wind steht dagegen.

Blick mit dem Wind gen Hamburg, Gegenlicht – die Elbe silbern, kein Schiff weit und breit.

Verdächtig, wie klar die Hafenkräne zu sehen sind.

Die Fähre legt ab. Wir sind guten Mutes, eine Ersatzschraube ist an Bord.

Die Zeit verfliegt. Der Anleger Lühe ist in Sicht, davor zieht ein kleiner Containerfrachter Richtung Hafen Hamburg.

Am Horizont, links im Foto vor Stades Industriekulisse kaum auszumachen, naht ein großes Containerschiff.

Alles klar zum Anlegen, Aussteigen.

Dahinten schräg rechts, nach Südost, geht unsere Radeltour – gen Buxtehude.

Dazu demnächst mehr.

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Für die, die es noch nicht gemerkt haben – wenn ich über Brücken fahre, muss ich mich zusammenreissen, nicht anzuhalten und ins Wasser zu gucken.

So war es jetzt auch bei einer Tour, die Hohenstegener Brücke über die Ohlau „kam auf uns zu“.

Fix das Auto geparkt, Blick Richtung Ohlau: die angrenzenden Wiesen sind wieder gemäht, das Gras silierend verpackt.

Ja, das ist genau die Stelle, an der „ordentlich Kies“ wechselseitig eingebracht wurde. Groboptisch nix von zu sehen – so soll es sein!

Blick unmittelbar bachauf – der hier zugegebene Kies ist von der Ohlau quantitativ abtransportiert.

Blick senkrecht nach unten – an solch guten Stellen der Eigendynamik kann gern regelmäßig beidseitig nachgelegt werden, zum Wohl der bachab folgenden Strecke.

Der Stopp hat sich gelohnt, wieder rüber über die Straße, zurück zum Auto. Aber Halt!

Gleich am Waldrand, neben der Wiese mit den Siloballen wurde frisch gemäht. 6 Störche nutzen das intensiv.

Sie lassen sich nicht stören.

Das Resumé zum Storchenjahr 2021 erwarte ich gespannt. Bisher stellt es sich in den Bundesländern – abhängig vom lokal z.T. sehr unterschiedlichen Wetter (und der Entwässerungssituation der Landschaft) – wechselhaft, zwischen Topp und Flopp dar.

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Wir warten auf Schmetterlinge. Seit Frühjahr waren „gefühlt nur“ Aurora- und gelegentlich Zitronenfalter sowie Kohlweissling in der Landschaft.

Immerhin wird aus dem Wendland, Lüchow-Dannenberg, Niedersachsen, berichtet, dass das Pfauenauge angekommen ist.

Aber auch hier, im Umfeld von Wedel, SH, gibt es Neues dazu. Etwa seit 2 Wochen ist der Admiral zu sehen. Zwar taucht er eher in Einzahl auf, dafür aber, z.B. bei längerem Radeln „fast überall“.

Der Versuch, einen im Foto festzuhalten, stellte sich als schwierig dar. Die Flatterer scheinen dieses Jahr, jedenfalls bisher, ziemlich scheu.

So sitzt auch dieses Exemplar mit zusammengestellten Flügeln kurz besonnt im Knick, bevor es gleich wieder davonflattert.

Die ausgefransten Flügelränder sprechen wohl für Langstreckenwanderer und nicht für hier Geborene. Gleiches zeigte sich – ich mag es nach dem Rosenkäferereignis (hier im Blog) kaum schreiben -, als vorgestern ein Admiral während kurzem Balkonsitzen auf meinem sonnenbeschienenen blau-weiss-karierten Hemd landete, ausgefranste Flügelränder. Schnell setzte auch dieses Exemplar seinen flatterhaften Flug fort …

Zweibeinig Geflügeltes, leider nicht so schön, fand ich dann, nachdem obiges Foto geschossen war, beim Blick zu Boden, auf zweistreifigem landwirtschaftlichem Weg.

Flügelreste und ein paar Federn mehr – ich vermutete von einer Eule.

Die Nachfrage in die Fachwelt erbrachte die Bestätigung und Spezialaussage, dass es sich um eine Waldohreule gehandelt hat.

Ob dies die Reste eines Verkehrsunfalls oder von erfolgreicher Uhu- oder andere Nahrungssuche sind, wird wohl ein Geheimnis bleiben.

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Wir sind mit der Liinsand nach Stadersand geschippert, mit dem Rad nach Stade und von dort, mal binnen-, mal aussendeichs, Elbe-aufwärts nach Lühe, Grünendeich, zum Anleger der Lühe-Schulau-Fähre geradelt.

Es herrscht Ebbe, Tideniedrigwasser. Das Watt am Anleger Lühe liegt frei.

Der Wind bleibt. Bald fliesst die Elbe wieder „aufwärts“ – Flut, dann mit dem Wind.

Es gelten selbstverständlich auch hier die aktuellen Corona-Regeln.

Durchblick – Segler hinter Fahrwassertonne.

Wir steigen ein. Von Stadersand kommt, auf Kurz-Tour Stadersand-Wedel und zurück, die Liinsand. Später hat sie noch eine Langfahrt Stadersand gen HH-Fischmarkt auf dem Fahrplan.

Wedel ist nah, die Lühe-Schulau-Fähre braucht nicht so zu preschen wie die Längerstrecke-Fähre Liinsand.

Ein kleiner Containerfrachter – Richtung Hafen Hamburg.

Unser erster Fähre-Rad-Tag 2021 hat uns wieder begeistert. Mal sehen, wann wir „Buxtehude“ verwirklichen.

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Mit der Liinsand sind wir gegen sssteife Nordwestbrise zügig am Anleger Stadersand angekommen. Per Rad geht`s zum Mittagessen in Stade.

Diverses Grün in Marschengraben – wir Biologen radeln schnell vorbei.

Stade – erstmals sehen wir hier Tidehochwasser. Die Schwinge zeigt keinerlei Fliessverhalten in den Hafen, ist eingestaut (bei Ebbe fliesst es turbulent von rechts, vorn – vgl. Stade-Beiträge aus anderen Jahren).

Vorbei am Schwedenspeicher geht es in die Altstadt.

Die Kaimauer im alten Hafen zeigt allerlei neues Buntes – sieht das nicht nach „Tetsche“ aus?

Spiegelung und – Kunst dreidimensional – Spiegelei. Leider lässt im Foto Lichtreflektion das Eigelb nicht richtig zur Geltung kommen.

Was ist da in Stade vor sich gegangen?! Diese Seite verrät es. Da gibt es auch eine Bildergalerie zur Ausstellung „Tetsche-Open-Air“.

Nach dem Mittagessen noch ein Rundblick Schwinge-abwärts über den alten Hafen, den Fischmarkt, die pittoresken Fachwerkhäuser …

Dann geht es entlang des Schwingedeichs nordostwärts Richtung Elbe – windig, mindestens oben an den Flaggen.

Starenschwärme im Alten Land – unverkennbar: Kirschen locken (wenngleich die meisten unerreichbar eingenetzt sind).

Einige Höfe, Häuser, andere Gebäude erscheinen uns … verlassen? Ist eine Arbeitssaison vorbei – oder tut sich hier Langfristigeres? Vielleicht erkennen wir mehr – oder einen Irrtum – nächstes Jahr?

Aussendeichs geht es mit leichtem Rückenwind (der kräftige Nordwest kommt hinter Schilf, Bäumen und Büschen nicht an uns ran) Richtung Lühemündung, Grünendeich. Im Gegensatz zu SH sind die Schafweiden hier gezäunt, statt heller Schafsorte herrscht hier die mit dem dunklen Gesicht.

Gelegentlich geraten wir zwanghaft wieder auf die Deichkrone. Auch wenn manch Hanseat es gern hätte, die Höhen am Horizont sind nicht die Alpen (kleiner Tipp, die heissen hier Stader Geest).

Blick voraus – hinter bebaumter Elbinsel kommt, wie bestellt, etwas hervor.

Es ist der Containerfrachter Nagoya Express, 335 x 43 m, Tiefgang 12 m.

Mit dem leichten Rückenwind schneller als gedacht, kommen wir am Zwischenziel an.

Die Lühe-Schulau-Fähre liegt bereit, es folgen demnächst ein paar Eindrücke von der Rückfahrt nach Wedel.

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Wo fahren sie denn, wo … denn hin?

Seit geraumer Zeit gab ich hier bei Elbdeichfotos mit Blick über die Elbe immer mal unseren Wunsch nach erneuten Fähre-Touren mit Rad zum Besten. Inzwischen dürfen die Sommerfahrpläne genutzt werden.

Für die erste Tour bekam die alte Hansestadt Stade den Zuschlag. Wie aus den vorigen Jahren bekannt, bieten sich hier je nach Windsituation (fürs Radeln) die Liinsand und die Lühe-Schulau-Fähre (LSF) an.

Gestern war Wind aus Nordwest, Stärke 3 angesagt – also auf nach Stadersand mit der Liinsand (nach Stadtgang Radeln Richtung Grünendeich / Lühe – mit Rückenwind) und Rückfahrt Wedel mit der LSF.

Wedel / Schulau, Anleger Willkommhöft – im Vordergrund Engelwurz, Angelica archangelica.

Schon komme ich auf meinen vorigen Beitrag Riesen- (RBK-) / Wiesenbärenklau zurück. Man glaubt es nicht, aber „Wohlmeinende“ hacken sogar die Engelwurz – als RBK – ab, wie der Link-Eintrag warnt.

Die Blätter der Engelwurz ähneln denen des RBK noch weniger als die des Wiesenbärenklau – „Verwechslung“ ist nicht begründbar.

Die Breite der Elbe, abgesehen von Randsituationen, ist kabbelig. Es herrscht Ebbe, ablaufendes Wasser. Dagegen steht ein ssssteifer Nordwestwind.

Die Liinsand erscheint aus Richtung Hamburg.

Falls noch unbekannt: Die Liinsand ist ein gut motorisierter Katamaran.

An Bord. – Am Horizont, von See einlaufend, kommt ein erster Containerfrachter in Sicht.

Von der Lühe, gelb, kommt die Lühe-Schulau-Fähre Richtung Wedel, daneben gischtet ein Privatboot.

Watt` `n Wind aber auch! „Von oben“ fährt (soll ich schreiben „springt“?) ein anderes Privatboot vorbei.

Wir sind pünktlich gestartet – Gesamtbild mit den bislang 4 genannten Schiffen.

Schiffs-Ensemble.

Bis bald, LSF, um 16 Uhr sehen wir uns wieder.

Ein weiterer Containerfrachter kommt in Sicht, vorn von Hapag-Lloyd, hinten Hamburg-Süd (inzwischen Teil der Maersk Line).

Hoch aus dem Wasser ragt die Al Hilal, 306 x 40 m, Tiefgang 14 m – nicht voll beladen.

Sieht irgendwie ulkig, schräg von hinten, mit diesem Beladezustand aus.

In schneller Fahrt treffen wir Monte Cervantes, 272 m x 40 m, Tiefgang 12,3 m, ziemlich voll.

Unsere Fahrt mit ablaufendem Wasser gegen den Wind geht gut vonstatten. Der Katamaran schneidet die Wellen elegant.

Und noch `n Containerfrachter am Horizont, wir haben inzwischen das ehemalige Leuchtfeuer Juelssand erreicht.

Eine Schafherde hält das Grün um Juelssand niedrig.

Segelkönner kommen ebenfalls gut mit der Situation zurecht, finden sie vermutlich attraktiv.

Die Zeit verfliegt, Anleger Stadersand voraus.

Die Elbe, leider, sieht aus wie Sau, brauntrübe – kein Wunder bei der Baggerei.

Und wieder Schiffsvielfalt – der Massengutfrachter „Flag Mette“ (229 x 32 m, 12,6 m Tiefgang, so sagt marinetraffic.com) am niedersächsischen Ufer, der bereits erwähnte Containerfrachter und ein Segler.

Wer mag, kann den Segler „Mare Frisium“ buchen.

Der Containerfrachter naht.

Wir sind angekommen, an Land. Der Containerfrachter, ZIM Europe, 278 x 40 m,  Tiefgang 11 m, passiert.

Achtung, links oben: die Schwalben sind viel interessanter als der Containerfrachter!

Ordentlich aktiv sind die Schwalben. Vermutlich findet gerade ein attraktiver Schlupf von Insekten statt. Ein Paddler kommt ins Bild.

Der paddelt sein Kajak zügig elbeabwärts.

Wir steigen auf die Räder und radeln die ca. 5 km nach Stade.

Mehr von unserer Tour folgt demnächst.

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Der Riesenbärenklau (RBK) – eine prachtvolle Pflanze!

Wenn da nicht ihre üblen Begleiterscheinungen wären. Zum Glück gibt es zuhauf gute Hinweise neben dem Drum und Dran zur Beseitigung.

Wie andere gefährliche Neupflanzen und -tiere breitet sich der RBK, vermutlich wegen geringer, aber entscheidender Temperaturerhöhungen durch den Klimawandel strecken- (entlang Wegen und Straßen, bei schwimmfähigen Samen pestartig entlang Fliessgewässern) und flächenhaft aus. Viele solcher Pflanzen sind seit dem 19. Jahrhundert in Sammlungen, Parks und Gärten eingeführt, verhielten sich bis in die 1980er „friedlich“.

Die scharf-spitzig aussehenden Blätter kennzeichnen diese „neue“ Pflanze.

Leider sieht man immer wieder – das folgende Foto wurde nur einige hundert Meter entfernt am Ufer der Mühlenau, Pinneberg, aufgenommen -, dass Aktivisten aus ihrer Sicht „helfend“ aktiv werden, ohne zu hinterfragen, was sie tun.

Hier wurden große, weisse Doldenblüten gekappt. – ACHTUNG, wie sehen die Blätter aus!? – Sie sind nicht scharf-spitzig, sondern lappig.

Gutes wollen und Gutes tun sind oft zwei ganz verschiedene Sachen. Hier wurde der heimische WIESENbärenklau seiner Blüten beraubt.

Im Übrigen hilft Blütenkappen beim RIESENbärenklau nur in dem Fall, wenn wenig später die Wurzel ausgegraben oder zerhackt wird. Bis auf Golfrasenhöhe ist nach mehrmaligem Blütenschneiden der RBK in der Lage, aus seiner kräftigen Wurzel Notblüten zu schieben. Bei erwähnter Golfrasenhöhe (in Praxis erprobt) bleiben bei einer Handteller-kleinen Notblüte immer noch 50 Samen für ein 8- bis 10-jährig keimfähiges Samenpotential im Boden. – Also: Hände weg vom WIESEN-, richtiges Beseitigen beim RIESENbärenklau!

Aktivismus ersetzt nicht genaues Hinsehen, ersetzt nicht, vorhandene Informationen zu berücksichtigen. Alles Weitere steht kurz und verständlich im obigen Link.

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