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Archive for the ‘Klima’ Category

Die Ekholter Au, Krückau-Einzugsgebiet, wird stellenweise von standorttypischem Grün begleitet.

Dieser Eindruck gilt leider nicht für weite Strecken des Bachverlaufs. Die Ekholter Au beginnt im Bereich des ehemaligen Liether Moors, seit Langem genutzt, dann intensiv entwässert zum Steigern der Agrarproduktion – mit den resultierenden Eisenfreisetzungen durch Stören des Bodenwasserhaushalts und, daraus resultierend, der Bodenchemie. Zu dieser bundesweit grassierenden Thematik haben Wasserwirtschaft und Bodenschutz bis heute kein Konzept – bzw. werden von Lobby-getriebener Politik daran gehindert, Wissen in Handeln umzusetzen.

Der Bachlauf wurde extrem ausgebaut und unterhalten, vor Jahren vorgenommene Durchgängigkeitsverbesserungen durch Beseitigen von Wehren und Abstürzen reichen zur Wiederbelebung nicht aus.

Im bebauten Raum findet sich auf diese Negativsituation aufsattelnd Vieles von dem, was man sich so vorstellen kann. Von dicken Rasenschnittablagerungen im Ufer- und Böschungsbereich über ungenehmigte Wasserentnahmen, Beseitigen naturnaher Gehölze, statt dessen Anlegen und „Pflegen“ parkartiger Kunstbepflanzung, Bebauung bis auf die Böschungskante (mein Spruch in Vorträgen „Zeig mir dein Bachufer und ich sage, welchen Beruf du hast bzw. deine Verwandtschaft und Nachbarschaft“) – und Weiteres mehr.

Daher hier also ein erster, größerer Versuch Richtung positive Veränderung. Wie im Beitrag vom 2. Oktober für die Mühlenau geschildert, wurden auch hier per Flatterbandzipfel Schüttorte gekennzeichnet.

Die anzufahrenden Punkte sind gut erkennbar.

Das Profil der Ekholter Au ist extrem tief und überbreit – Hochwasserbreite erstreckt sich bis in die Sohle. Ein völlig untypisches Kastenprofil ist das Resultat.

Im während der langen, andauernden Niedrigwasserphase eingewachsenen Gras kann erkannt werden, welche Niedrigwasserbreite der Bach tatsächlich benötigt. Diese Extremsituationen berücksichtigt Gewässer-Restaurieren in Deutschland an den meisten Orten bis heute nicht.

Positiv im überbreiten, übertiefen Profil stellt sich stellenweise der Baumsaum dar.

Hier zeigen Nicht-Erlen (Erlen senden ihre Wurzeln unter Wasserhorizonte) die tief liegende Mittelwasserlinie an. Auch die extreme Ockerbelastung der Ekholter Au ist erkennbar.

Bei kleineren Tests bachab wurde auf die Eisenocker-Situation bereits eingegangen. Bachname in „Suche“ eingeben, so können diese Beiträge aufgerufen werden.

Hoffnungsvoll stimmt trotz alledem, dass standorttypische Unterwasservegetation, hier Wasserstern, in Spuren erhalten geblieben ist.

Bei strukturellen Verbesserungen ist also auch biologische Aufwärtsentwicklung zu erwarten. Auch für die ausgewählte, mehrere hundert Meter lange Strecke der Ekholter Au hat das Land Schleswig-Holstein die beantragten 150 t Kies bewilligt – besten Dank allen Beteiligten!

Vor nun einer Woche war der Aktionstag gekommen – Morgennebel in der Anfahrt weicht der Sonne.

Ich treffe, ca. 1 Std. nach Arbeitsbeginn, auf geschäftiges Treiben. Intensiv genutzte Mähwiese mit gut befahrbarem Untergrund bis an den Bach erleichtert den Einsatz.

Wo solches Gerät mit kundigen Fahrern eingesetzt werden kann, geht die Arbeit schnell von der Hand.

Punktuell werden die markierten Stellen angefahren.

Neben zwei Muldenkippern ist auch ein „normaler“ Ladewagen im Einsatz.

Punkt eingewiesen, rückwärts anfahren …

… und kippen. Ein Schüttwinkel ergibt sich als Wasser-Land-Übergang im übertiefen, überbreiten Bachprofil.

Der Einweisende (pro Ladung sind zwei Punkte zu beschicken) muss sich sputen, beim Wechsel der Fahrzeuge mitzuhalten.

Kurven-Aspekt – DAS sieht aber nach VIEL aus!

Wohl dem, der genug Intuition und Erfahrung hat, Perspektive von Realität zu unterscheiden und sich Baustellensituation Richtung Entwicklung vorstellen zu können. – Allzu viele zeitfressende Diskussionen erwachsen aus mangelnder Erfahrung (was könnte in diesen „verlorenen“ Zeiten alles realisiert werden !?! – Bitte nicht missverstehen: dies richtet sich nicht gegen – auch intensive bis harte – Fachdiskussion).

Diesseitige Totholzgroßstrukturen werden vor übermäßigem Strömungsangriff geschützt, so weitere Jahrzehnte erhalten.

Auch zwischen diesseitigem Busch- und Baumbestand werden Anfahrpunkte genutzt.

Potentielle, früher vorhandene Fischunterstände werden nun wieder angeströmt.

Wir gehen davon aus, auch die unerträgliche Eisen- / Waschwasserähnliche Situation positiv beeinflussen zu können.

Dazu werden gelegentlich Turbulenz-erzeugende Sohlstrukturen aus den Schüttwinkel-Depots geharkt bzw. geschaufelt. Turbulenz und daraus resultierener erhöhter Sauerstoffeintrag kann helfen, das Eisen schneller in eine weniger schädliche Form überzuführen.

Der Vormittag schreitet voran, die Jacke hängt schon länger …

Nach 3 Stunden ist der Kies untergebracht. Gleichzeitig mit mir nach Abgehen der Gesamtstrecke starten Holzwerber auf den Heimweg (es galt einen auf der Wiese liegenden Sturzbaum zu nutzen).

Letzte Flatterbandstöckchen werden eingepackt.

Blick über die größere Teilstrecke. Das hat ja prima geklappt!

Die Krückau ruft – mit 2 Einsatzstellen. Dazu demnächst mehr.

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Tags drauf, schliesslich hatte ich meine 2-Tagesangelkarte erst einen Tag (eher virtuell) benutzt, ging es wieder an den Edersee. Diesmal an das Südufer, das Auto beim Baumwipfelpfad geparkt und dann Richtung Ost gestiefelt.

Der Morgen sah aus wie tags zuvor. Regen in der Nacht, sehr gut.

Horizonte, Achtung Mais! Warum sollte es um Korbach herum anders aussehen als überall, wo unsere Subventionsregeln gelten?

„Landschaft“ sagt Agrarministerin Klöckner ist dies, nur möglich mit unseren Bauern. Dann will ich mal in „Gegend“ fahren (so ihre Benennung zu anderem). Den Umgang mit unseren Steuergeldern halte ich für eine Kulturschande. Politiker, lamentiert nicht über fehlende Nachhaltigkeit, über Klimawandel und (schwindende) Biodiversität – passt endlich die Definition der Agrarsubventionen an: ohne Wege- und Gewässerrandstreifen, ohne Abschaffen der Überdüngungen, ohne Minimieren des Gifteinsatzes KEINEN CENT in einen Betrieb!

Wir brauchen auch ein Lobby-Register, um „unsere Pappenheimer“ in den Regierungszentren kennen zu lernen.

Das Auto ist geparkt, nach kurzem Angang, Hangweg runter, gucke ich ans Nordufer – Atlantis Berich.

Angesichts des noch jungen Tages tummeln sich noch keine Touristen dort drüben.

Plan führt mich der Weg Richtung Osten, zu den angesichts nur noch 11 % Füllungsgrad der Edertalsperre frei umwanderbaren Hopfenbergen.

Am Ufer rastet und trocknet gefiederte Fischerzunft.

Schloss Waldeck in Sicht, die Weisse Flotte startet bald.

Herbstbunt startet. Rot-Weiss ist neu – der Autowahn bzw. der Wahn einiger Autobesitzer ist offenbar nur so zu stoppen.

Der Nationalpark Kellerwald-Edersee ist primär Buchenwald. Wohl als Teil der Entwicklung sind an der Seeseite des Weges Nadelhölzer gefällt worden.

Teils wurde hier am Wegrand offenbar auch aus Sicherheitsgründen gefällt.

Spontan haben sich im neuen Licht Distel und Tollkirsche angesiedelt.

Auch hier also – Nilgänse.

Und auch immer noch hier – Blaualgenblüte, herbstlich aufgeschwommen und per Wind ans Ufer gedriftet.

Man könnte meinen, ein Maler habe einen Farbtopf verschüttet.

Steile Kante! Voraus die frei liegenden Hopfenberge.

Gelegentlich zieht ein Graureiher über den Restsee.

Angekommen an den Hopfenbergen – schräg gestellte Erdgeschichte.

Unten ist die „Edersee“ gestartet – zwangsläufig zu einer nur kleinen Rundtour, zur Sperrmauer und zurück.

Da will ich runter – und dann rundrum.

Unten angekommen. Dieser Schaum, so sagten mir Angler später, sei über Nacht im Sperrmauer-zugewandten Restseeteil entstanden.

Jenseits von Anglerbooten ist die „Edersee“ schon vor der Sperrmauer angekommen.

Westlicher Steilhang vor der Sperrmauer – mir fällt auf, dass das Wetter 2020, sicherlich zeitlich zusammen mit den Ablassphasen, Pflanzensukzession hier weitgehend verhinderte.

Es gibt auch andere Jahre, in denen herbstlich bunte Pflanzenabfolge den Steilhang prägt.

Ja, ich habe auch die Angel bedient und einen Fisch …

… gefunden. – Na ja, fast so etwas wie einen Fisch.

Schloss Waldeck, hoch oben – mit der kahlen Hopfenbergeverbindung davor liegt es fast wie auf einer Waldinsel in der Steinwüste.

An der Südostkante der Hopfenberge scheint ein Krake dem Wasser zu entsteigen.

Reptilien, Drachen voraus. Dies ist die berüchtigte „Stukenkante“. An den alten Baumstubben wurde manch teures Angler-Utensil über die Zeit abgerissen. (An solchen Verstecken stehen natürlich bei Überstau auch große Fische!)

3 Kanadagänse und Nilgänse verlassen das Ufer. Letztere haben jetzt (noch / schon wieder) Jungtiere im Gefolge!

Der Zahn der Zeit nagt an den Baumstubben und am Ufer.

Ich wandere zurück – auf dem östlichen Hopfenberg sind allerhand Mineralien zu entdecken, bunte Steinvielfalt.

Ich fühle mich an Bergfreiheit und die Edelsteinschleiferei erinnert (vgl. vorletzter Beitrag hiervor).

Das Schotterfeld ist ergiebig. Zum Glück ist das Leervolumen meiner Taschen begrenzt.

Dieses Jahr ist auch die Hopfenbergehochebene nur spärlich bewachsen. Über lange Zeit fehlte halt jeglicher Regen. – Die „Edersee“ ist schon wieder vor der Sperrmauer angekommen.

Der Rückweg führt weiter über schräg gestellte Ebene.

An der Südseite des westlichen Hopfenbergs findet sich eher feines, gepresstes Steinmaterial.

Kraxel, kraxel – fast geschafft, nun noch über den Schleppbahndurchbruch.

Alt-Berich, ich bin schon nahe dem Startpunkt, ist inzwischen „besiedelt“.

Unten vor dem Steilhang, nahe dem Baumkronenpfad, haben sich zwei Angler einen Platz gesucht.

Auf den Hopfenbergen, mit Boot am Ufer und in einem Zelt sitzend, hatte mir ein Angler eine gute (weitere, zu den vielen existierenden) Erklärung geliefert, warum wir so gar nix fingen. „Das liegt am fallenden Luftdruck! Der ist nun schon unter 1.000!“ Die wenigen, ständig den Angelplatz wechselnden Bootsangler hatten mich schon grübeln lassen. – Ok, ich kann ja diese Ausrede mal zu Hause testen …

Am Wegrand stehen noch einige Nadelhölzer – Rest-Impression des vorherigen Gesamtzustands.

Das also war`s 2020 im Waldeckischen. Das nächste Jahr wird kommen.

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[Wer mich vermisst hat … – mein PC „hatte“ eine Woche kein Internet, kann passieren. Eine Menge hat sich inzwischen getan. Es ist über etliche Bach-Restaurierungen im Schleswig-Holsteinischen zu berichten, es herrscht Bilderstau. Zunächst vervollständige ich aber die Erlebnisse in Korbach, Waldecker Land, und Umfeld.]

Nahe Korbach befinden sich die drei Talsperren der Eder, der Diemel und der Twiste, allesamt Tourismus-Schwerpunkte, weshalb „Eingeborene“ spezielle Jahres-, Wochen- und Tageszeiten für ihre Besuche wählen. Aufgrund der Größe, der Lage und Erreichbarkeit per Rad bin ich eindeutig Eder-geprägt.

Wenn es irgend geht, ist für mich im Herbst eine Tour an den Edersee und in dessen oberen, freigefallenen Teil an die Eder ein Muss.

2020 hat es wieder geklappt, im Anschluss an den Besuch im Schneewittchendorf Bergfreiheit, s. voriger Beitrag.

Buchenwald im Herbst – ich befinde mich im Nationalpark Kellerwald-Edersee.

Jungwuchs. – Wer versteht, was zu sehen ist, bemerkt, dass sich die Natur am Besten selbst hilft.

Runter zur Eder.

Blick auf den leeren Edersee querab Hohe Fahrt, gen Asel-Süd.

Atlantis im oberen Edersee, die Aseler Brücke.

Im und um den äusserst wenig Wasser führenden Fluss sind Enten, Gänse, Grau- und Silberreiher auszumachen.

Silberreiher bei Ortswechsel.

Noch ein Graureiher fliegt an.

Ein Grau-, zwei Silberreiher.

So extrem niedrig habe ich die Eder in Jahrzehnten nicht gesehen. Bei mittleren Abflüssen fliessen beide Arme stark, die Fläche vorn ist ingesamt wasserbedeckt.

Nur ein winzig kleiner turbulenter Teil der Fläche zeigt, wie wenig Wasser hier im Fluss „übrig ist“.

Eder ohne Wasser – ich gehe flussauf.

Da blüht noch ein Blutweiderich – auf den Rest.

Reichlich Nährstoffe, reichlich Licht – die Schotterbank hat allerhand driftende Grünalgenwatten gesammelt.

Basteleien, Restturbulenzen.

Herbstfarben am Fluss.

Farbspiel Uferkante – Fluss.

Farbenspiel Aufläche.

Aufläche und Berge – diese An- und Aussichten sind es nicht zuletzt, die mich hierher führen.

Und da, auf der anderen Seite – das sieht ja fast aus wie ein Pendant zur „Bergfreiheiter Welle“.

Die Bergfreiheiter Welle ist im vorigen Beitrag beschrieben.

Noch einmal, etwas größer.

Selbstverständlich hatte ich angesichts Zweitagesangelscheins eine Angel dabei …

Zum Abschied grüßt ein Silberreiher.

Wenn man den Vogel so sieht und annimmt, er flöge von rechts nach links, könnte man ihn fast für einen (Sing-?)Schwan halten.

Der Abend klingt aus in der Altstadt Korbachs, bekannt für reichhaltiges Fachwerk.

Es folgt demnächst eine Wanderung im Edersee, rund um die Hopfenberge, tief unter Schloss Waldeck.

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Nachdem ich die Ederseerandstraße entlang des Nord- und Ostufers des Sees befahren habe, geht es weiter Richtung Schneewittchendorf Bergfreiheit. Das wollte ich mir doch mal ansehen, nachdem ich früher nur einmal durchgefahren bin.

Bei Kleinern – in riesigen Stapeln liegen die Zeugnisse unseres Waldzustandes. Zum Erhalt bis zur Verwendung wird intensiv bewässert.

Der Halt am Straßenrand bringt zweifelhafte zweite Nutzung – Zeugnis heutiger Agrar“kultur“, ruff mit `m Gift! Gelborange leuchtet der Acker rechts von mir – Glyphosat lässt grüßen!

Beim Queren der Höhenrücken, Durchfahren der Täler erschrecke ich doch – je nach Ausrichtung wirken Buchenwaldberge braun. Das sieht aber nicht nach Herbst, sondern nach Trockenzustand (Sterben?) aus. Oha !

Es wird so viel über „Wetterscheiden“ gerätselt – ja oder nein?!? Beim Wechsel vom Eder- ins Schwalmeinzugsgebiet jedenfalls erscheint mir das wie ein solcher Wechsel – von hell, blau auf dunkler, grau.

Im Gegenlicht sieht das noch wilder aus.

Ziel erreicht. Ich stehe vor der Edelsteinschleiferei, Bergfreiheit. – Das ist wohl Rosenquarz.

Da liegt vor dem Haus noch ein großer, weisskristalliner Brocken – wird gerade an- oder weggeliefert.

Wer sich für Steine interessiert … – hier könnte man stundenlang gucken. Da ist noch viel mehr. (Der Anstand zu Corona-Zeiten gebietet aber, nachfolgenden Kunden auch eine Chance zu geben.) Auch die Schleiferei ist zu besichtigen.

Ich bin so früh, kann mir Zeit lassen. Für die Nachfahren finde ich geeignet Erscheinendes – kann jetzt sagen: ja, Begeisterung, gute Wahl.   🙂

Mitten im Dorf sind sie anzusehen – Schneewittchen und die 7 Zwerge.

Gleich nebendran zeigt ein bunter Brocken, wie vielfältig die hiesige Steinhistorie ist.

Historisches wurde wieder hergestellt – hier der Dorfteich. Ohne Wasser, Einstau und dann über Kraftanlagen ablaufen lassen, wäre historischer Bergbau kaum vorstellbar.

Die Erläuterungstafel dazu.

Der wieder freigelegte Bach, bei Niedrig(st)wasser.

Historisches Fachwerk, Bergfreiheit.

Irgendwo müssen die Zwerge mit den Zipfelmützen ja auch ihr Bergwerk haben. Etwas darüber befindet sich der Eingang zu einem Besucherbergwerk.

Bergbauzeit und daraus entwickelte Märchen werden beschrieben.

Nicht weit entfernt findet sich noch etwas Besonderes. Ich gehe den Waldweg bergan.

Tief unten am Talrand fliesst die Urff.

Und da liegt sich auch schon vor mir, die „Bergfreiheiter Welle“ – Stein gewordene Erdgeschichte.

Besonders im rechten, bunteren Teil finden sich jüngere Grabespuren.

Und ein Werkplatz davor. Hier suchen Fachleute und interessierte Laien offenbar Fossilien und anderes Interessantes.

Im Schutt und im Hang lassen sich unterschiedliche Dinge finden, erläutert auf Tafeln: Beispiel Mangan und Diabas.

Beispiel Eisenkiesel.

Ich blicke zurück auf das Schneewittchendorf, starte Richtung Gellershausen, Frankenau ins Tal der Eder.

Kahle Hänge und kranker Wald – das muss hier früher ein karges Leben (auch ohne unsere industriellen Auswüchse) gewesen sein.

Entlang des schönen Wesebachtals geht die Fahrt. Die Buchenhöhen …

Durch abwechslungsreiche Landschaft – wie bei der Hinfahrt von Osten her – fahre ich west-nordwestlich über Frankenau nach Schmittlotheim, weiter, rechts rum, Richtung Asel-Süd.

Mal sehen, was der frei gefallene Ederfluss bietet.

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Am Morgen nach dem Anreisetag – es hat nachts geregnet.

Das macht ja nichts, ist angesichts Wassermangels gut!

Für den Tag ist trockenes Wetter angesagt.

Aber was soll der zweischichtige, dunkle Horizont – von dort „kommt“ das Wetter?

Na, erstmal zur Familie, Frühstücken in der historischen Neustadt. – St. Kilian, Tylenturm, Baustelle Rathaus (das Türmchen erhalten nebendran) vom Hang her erkennbar.

In der historischen Neustadt, rechts rum – vorbei am Nachtwächter mit seinen beiden Hunden – in die Prof. Bier-Straße.

Als ich am frühen Nachmittag des Vortags, vorbei an Hannover, Bielefeld, Paderborn von der BAB Dortmund – Kassel bei Diemeltal ins Waldecker Mittelgebirge abbog, war ich – wie immer – begeistert. Das wird sich auf der heutigen Tour sicherlich fortsetzen.

Frühstück vorbei, kleiner Mittags-Snack eingepackt. Das WL-Auto steht bereit.

Dem will ich heute und morgen letztmalig das Waldecker Land zeigen (wie anderswo erwähnt, werden wir, vom „WL = Wilder Landwirt“ [ermöglicht heutzutage durch die Mitnahmemöglichkeit des Kfz-Kennzeichens bei Umzug [[Februar 2016]]] Anfang November mit Erhalt eines feuerroten E-Mobils zu „PI = Provinz-Idioten“, so die Mundart im Hamburger Umfeld).

Über Sachsenhausen geht die Fahrt nach Nieder-Werbe (ogottogott, beim Bindestrichnachschlagen werden mir vom Netz bei Youtube Motorrad-, Auto- und Segelflugzeugunfall ungefragt angezeigt … – Leute, nehmt euch mal zusammen!), ich fahre das Werbetal entlang Richtung Edersee-Sperrmauer.

Edersee, leer – Mänder des Nebenbachs Werbe.

Früh wurde das Wasser des Edersees 2020 wieder einmal abgelassen. Die hohe Vegetation der Werbe-Aue zeugt davon.

Ob die im Nadel- / Mischwald drüben erkennbaren nackten Bäume Fichtenleichen oder abgenadelte Lärchen sind, kann ich so nicht entscheiden.

Blick über die Werbe-Aue gen Süden, Richtung Eder.

Ein einsamer Besucher fragt mich, ob hier nicht üblicherweise Wasser sei. „Nicht zu dieser Zeit. Wenn Sie aber nach einem vielleicht mal wieder schneereichen Winter Anfang Mai kommen, können Sie an der Talsperre eventuell das Schauspiel „Überlaufen“ erleben“. – Oben sehe ich am Autokennzeichen, der Hochdeutsch sprechende Besucher kommt aus Altötting, BY, dem (für kirchliche Laien vielleicht) von Ringsgwandl bekannten Wallfahrtsort.

Die geringe Vegetationsdecke weiter Richtung Eder zeigt, dass dieser Bereich noch nicht so lange trocken liegt.

Der Nadelforst im Buchdrucker-Stress, Waldumbau und Klimawandel ist überall …

Das mit den fortwährenden Fichtenjammereien in Film, Funk und Fernsehen geht mir allerdings wirklich auf den Geist! Seit JahrZEHNTen wissen wir durch Buchdrucker-(Borkenkäfer-) und Sturmschäden, dass Forsten mit Fichte schnellstens Richtung naturnäheren Wald umgebaut gehören! Irgendwie ist uns konsequentes Handeln abhanden gekommen. Lasst das Jammern, wandelt den Wald um (und zwar am Besten so, wie die Natur was draus macht, lernt von anderen)!

Atlantis“ naht. – Da ich das gerade freiliegende Modell der Edertalsperre im 2018-Bericht mit Umfeld beschrieben habe und an Bordsteinkanten zur Parkmöglichkeit meine Reifen nicht ruinieren möchte, fahre ich bis zum wieder aufgetauchten Berich. „Berich“ gibt`s auch neu, anderswo.

Berich, einer der zahlreichen (um diese Uhrzeit noch nicht) Edersee-Atlantis-Anziehungspunkte.

Zur Erinnerung.

Totes und lebendes Grün oberhalb von Berich.

Etliche Kurven weiter, das Auto geparkt – Schloss Waldeck grüßt vom Berg.

Drunten, übers Tal – der Edersee hat man gerade noch 10 % seines Fassungsvermögens -, blicke ich über die Weisse Flotte und die ex-Durchfahrt der Schleppbahn zur Sperrmauer.

Da über die ex-Durchfahrt, zwischen Hammerberg und den freigefallenen Hopfenbergen will ich morgen wandern (auch meiner Angel den Edersee mal wieder zeigen).

Die „Edersee“ startet zur Rundfahrt.

Aufgrund des geringen Füllungsgrads des Sees fällt die Runde zwangsläufig kürzer als bei Vollstau aus.

Ein letzter Stopp vor Passieren der Sperrmauer, Blick auf die freigefallenen Hopfenberge – ok, entlang von Parkmöglichkeiten dürfte gern mal eine Sichtschneise frei gehalten werden.

Über mir knattert`s – ein Hubschraubergeschwader, wohl eine Flugunterricht-Kohorte?

Und siehe da, es gibt einen Gesamtblick auf die Hopfenberge. Die werde ich morgen zu Fuß umrunden.

Das WL-Auto wartet derweil, dass es weitergeht.

Letzter Blick – ohne Sichtschneise – auf die „Edersee“.

Die Fahrt führt mich aus den Ederbergen hinaus zum Schneewittchendorf Bergfreiheit („hinter den sieben Bergen“) [Link zum Bergrecht], in das Einzugsgebiet der Schwalm. Letztlich gehört aber auch die Schwalm zum Edereinzugsgebiet, mündet in sie vor deren Erreichen der Fulda.

Mehr dazu demnächst.

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Im Frühjahr 2017 startete erstes Bekiesen, z.B. an der ländlichen, später auch städtischen Mühlenau, gefördert durch die Edmund Siemers-Stiftung, Hamburg und unterstützt durch den Wasserverband Mühlenau und die Stadt Pinneberg. Nicht zuletzt ausgelöst hierdurch konnte in den Jahren 2018 und 2019 unter anderem von geförderten Projekten durch die Metropolregion Hamburg, dabei auch Pinnau und Mühlenau, hier im Blog berichtet werden. 2020 setzte sich – bei Beachten der jeweiligen Corona-Bedingungen – die Strukturverbesserung etlicher Bäche fort.

Inzwischen sind neben der Kreisverwaltung, Team Wasser und Team Naturschutz, auch das LLUR (Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume), Dezernat Fließgewässerökologie, sowie der LKN (Landesbetrieb Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz), Abteilung Wasserwirtschaft …, beteiligt.

So bot sich die Möglichkeit, auch bestehende Förderprogramme des Landes zur Lebensraumverbesserung unserer Bäche und kleinen Flüsse zu nutzen. Die jeweiligen Anträge der Wasserverbände sind bewilligt (herzlichen Dank allen Beteiligten von der Vorplanung über die Begutachtung bis zur Genehmigung!) – es geht an die Umsetzung.

Zwei Strecken an der Mühlenau standen gestern an, um die Anlieferung von 150 bzw. 100 t Kies punktuell zu lenken. Als gut geeignet erweisen sich dafür immer Elektrozaunpfähle, die mit einem Zipfel Flatterband erkennbar gemacht werden – pro Strecke waren 20 Stück vorbereitet. Die Örtlichkeit der einen Strecke ermöglicht, so das Wetter mitspielt, direkt mit 3-Achser Lkw anzufahren und je 2 Punkte zu beschicken. Von dort aus kann weiteres Aufteilen etwa auf 3 Stellen in Punktnähe durch Bagger erfolgen (zur Präzision solcher Baggerarbeit vgl. den vorigen Beitrag). An der anderen Strecke wird die Gesamtanlieferung auf festen Untergrund erfolgen. Von dort aus werden vom Bagger gefüllte Mulden die einzelnen Punkte anfahren, teilschütten. Auch hier wird die feinere Verteilung mit Bagger erfolgen. Ein Beispiel hierfür ist im Blog-Beitrag vom 7. Juli 2020 zu finden (Moorbek, Norderstedt).

Die Entwicklung eines standorttypischen Gehölzsaums ist immer auch Ziel solcher Verbesserungen.

So sollten die Punkte jeweils sicht- und ansteuerbar sein.

Vor jüngerer Zeit eingebrachte Kiesstruktur zeigt überall die nun günstigere Situation – insbesondere in der andauernden Zeit extremer Niedrigwasserführung.

Freie Strecken werden nach Möglichkeit eine längere Rausche erhalten.

Einer der 20 Stecken an Strecke 1. – Wir bleiben nicht unbemerkt.

Ja, wir erregen regelrecht Aufmerksamkeit!

Frei bleiben punktuell vorhandene Startbesiedlungen standorttypischer Pflanzen wie Kammförmiges Laichkraut, Brunnenkresse, Wasserstern.

Abstand gehalten wird ebenfalls zu Drän- und Rohrzuläufen, hier durch Metallpfahl gekennzeichnet.

Eine alte, punktuelle Sohlpflasterung zeigt ebenfalls eine Zuleitung an – hier wird entsprechend Abstand gewahrt.

Strecke 1 ist bestückt, Rückkehr zum Ausgangspunkt.

Ab November wird der rote Punkt in solcherlei Fotos ein anderes Rot aufweisen, der Motor elektrisiert sein.

Mehrere Flatterbandpfähle in Strecke 2 – zügig gehen wir das Ufer ab.

Fertig, auf dem Weg zurück zu den Autos.

Zum Abschluss noch ein Foto aus Strecke 1 mit älterer Kiesrausche, die bereits mehrere Winter von Forellen und im Frühjahr von Flussneunaugen belaicht war.

So in etwa stellen wir uns die Entwicklung vor. Möge das Wetter unserem Unterfangen bei Kiesanlieferung und -einbringen hold sein!

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Bei der Anfahrt zeigte sich einmal mehr das Dilemma, in dem wir stecken. Großflächige Beregnung – wie steht dies zu Wettersituation und Klimawandel?

Die Entnahme von Wasser aus den oberflächennahen Grundwasserleitern – die aus anderen sicherlich genau so – gehört dringend vor dem Hintergrund der lange sichtbaren Entwicklung unserer Gewässersysteme auf den Prüfstand. Dabei sind geologische Überlegungen und Einschätzungen zum „Wasserdargebot“ (wir werden noch immer als „Wasserüberschussland“ bezeichnet!) zu überprüfen. Bislang spielt der notwendige Schutz für Abflüsse aus Quellen, in Bachoberläufen offenbar für die Praxis so gut wie überhaupt keine Rolle ! ? ! ?

Das – wieder einmal seit Frühjahr „fliessende“ – Niedrigwasser unserer Bäche und Flüsse zeigt die Strukturlosigkeit, Übertiefe und Überbreite der heutigen, lebensfeindlichen Situation.

Im Fach-Jargon heisst sowas „hmwb – heavily modified waterbody“, also „erheblich modifiziert“. Das hört sich fast nett an. – Ich nenne es üblicherweise deutlicher: „hingerichtete Gewässer“.

Wir fangen am Erosionsabriss bachab der Brücke an. Schon liegt die erste Schaufel Kies linksufrig im Bachbett.

Aufgrund der beengten Situation im Umfeld lagert der Baggerführer den gesamten Kies auf diesen Punkt um.

So „sind wir von der Straße weg“. Die Arbeit kann vom Ufergrundstück aus Stück für Stück bachab erfolgen.

Das Arbeits-Depot wächst.

Währenddessen gucke ich mir das Bachbett näher an. Allüberall auf den Sandbänken sind gut erhaltene, frische Otterspuren erkennbar. Toll!

Diese, technisch durch alte Bongossiwand verunstaltete Kurve ist Hauptziel unseres Einsatzes.

Vorhandene Bäume werden wir ebenfalls durch Kiesschüttung schützen, so längerfristig erhalten.

Spuren von Wasserstern lassen ein gutes Potential erkennen, bei Verbessern der Sohle standorttypische Unterwasservegetation zu entwickeln.

Das gilt auch für den Aufrechten Merk / die Berle (je nach Sprachgebrauch).

Rost und Waschmaschinenwasser (Eisen in diversen Umwandlungsformen) – auch die gestörte Boden-Wasser-Situation wird durch Turbulenz und große, aktive Oberflächen verbessert werden.

Der punktuell abgeladene Lkw Kies ist inzwischen fast vollständig ins Arbeits-Depot überführt.

Restmengen Kies legen wir in die Erosionsstellen unmittelbar bachauf der Brücke, am linken Ufer …

… und auch am rechten. – Gut, wenn geeignetes Gerät vor Ort ist (den Künstler an der Lenkung und Steuerung des Ganzen nicht zu vergessen!).

So kann es also ans Gestalten der Strecke gehen.

Der erste Baum erhält seine Schutzschüttung. Diese wird den Erosionsangriff am Ufer mindern.

Noch sieht die Bachsohle fast durchgängig so aus. Alles, was Leben zulassen würde, ist von bewegtem Erosionssand über schichtet.

Der erste, als Rausche gestaltete Lenker wird angelegt.

So sieht er bald in rauer Ausführung aus.

Den Ausgang der mit alter Bongossiwand bestückten Kurve werden wir zunächst einmal weiter beobachten.

Ein zweiter Lenker, ebenfalls als Rausche ist bachab fertig.

Diese erste Kiesladung ist gut untergebracht. Wir warten ab, welche Entwickung Herbst und Winter mit den doch hoffentlich zu erwartenden Hochwasserabflüssen bringen wird.

Vorweg wird aber mit Harke noch feinprofiliert – hier die Mühlenau bei NNW an der unteren Rausche, Blick bachab.

Auch dieser geringe Abfluss ist durch den Kieseinbau in der Lage, bei Durchtritt und Überfliessen spannende Sedimententmischungen zu produzieren. – Die Eigendynamik des Bachs ist geweckt.

Blick aus Richtung Brücke bachab, links vorn der Schutz des ersten Baums.

Die Regenwasserzuläufe haben wir selbstverständlich …

… frei abfliessend hinterlassen.

Die Baustelle wird ordnungsgemäß verlassen, der Zaun an der Durchfahrt wieder hergestellt, die Kiesschüttstelle des Lkw plan gezogen.

So kann der noch junge Herbsttag weiter seinen Gang nehmen.

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Anfang Juli, vgl. Beitrag 5. Juli 2020, waren hier am linken Ufer 3 Lkw Kies in die Pinnau eingebracht worden. Beim Begehen der neuen Situation und Betrachten von der gegenüberliegenden, rechten Uferseite mit Wasserverband und Wasserbehörde kamen wir zu der Übereinkunft, den großen Drehkolk am Ufer weiter zu entlasten und eine weitere Teilmenge als Laichkies linksufrig auf die Raue Rampe bachab zu legen. Jetzt, 2 Monate später, passt es.

Ich komme an, werde begrüßt – an die 100 Gänse fliegen an.

Kanadagänse.

Sie überfliegen auch erste angekommene Helfer.

… und landen auf Grünland nahebei.

Der Kies liegt diesmal unmittelbar an der Haupteinbringstelle – geschützt.

Geschützt vor wem? Das Geheimnis lüftet sich im Beitrag, der diesem folgen wird.

Es handelt sich um 2 3-Achser Lkw, wohl an die 30 t Kies.

Der Telelader Merlo nimmt den Kies auf, …

transportiert ihn zuerst Richtung Raue Rampe …

und bringt ihn, vom Ufer her schüttend, ein – Schaufel für Schaufel, eingewiesen, Schritt für Schritt.

Die Totale, bachauf.

Da wird noch Feinarbeit geleistet, händisch.

Feinarbeit, händisch.

Der lokale Kenner ist von anderem Einsatzort eingetroffen, begutachtet die Situation.

Gut sieht das Ergebnis aus!

Die Pinnau wird uns mit den nächsten Hochwässern zeigen, wo sie den Kies für angebracht hält.

[Meine Güte, wann haben wir das letzte gesehen?! – Das letzte kleine, kaum die Hälfte des mittleren HW erreichend, floss Mitte März ab! Über die gesamte Herbst-/Winter-/Frühjahrsaison 2019 / 2020 ist das mittleren Hochwasser nicht einmal erreicht, geschweigen denn überschritten worden.]

Auf geht`s an die Haupteinbringstelle, den Drehkolk – demnächst mehr dazu hier im Blog.

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Wir warten. Und starten eine Nachmittagsradtour.

Am Vormittag hatte ich die inzwischen fast trockene Restaurierungs-Strecke des vorigen Beitrags gesehen. Meine Güte!

Nachmittags hat sich der Himmel hier nordwestlich der Tideelbe zugezogen.

Sollte der dringend erwartete Regen fallen? Wir radeln los.

Das Land ist knochentrocken, ächzt. Tümpel sind seit Langem ausgetrocknet, zwischendrin mal ein paar Tage etwas angefeuchtet – und weg.

Bachoberläufe, hier der Sauerbek, sind streckiger als auch für Alte erinnerbar trocken. Das Bisschen Regen vor Tagen hat in ihnen keine Spur hinterlassen.

Trocken zurück. – Die schmale dunkle Front zieht weg. Es wird heller.

Je nach Wettervorhersage kann, so scheint es, frei gewählt werden, wieviel Prozent Niederschlag uns wann heute Abend erreichen. Wenn ich auf „mein“ Wetterradar gucke, scheint alles – parallel zum Elbeverlauf – aus Südost nach Nordwest südlich an uns vorbei zu ziehen.

Morgen sind wir schlauer.

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Während die Katamaran-Fähre Liinsand am Anleger Willkommhöft anlegt, blicken wir die Elbe auf- und abwärts – Schiffe?

Vom Hafen Hamburg her nähern sich ein Hopperbagger und ein Polizeiboot.

Über Finkenwerder schwebt ein(e?) Beluga auf dem Airbus-Flugplatz ein.

Von See her ist etwas kleines Weisses Richtung Hamburg unterwegs.

Kurz vor dem Ablegen der Liinsand fährt der Hopper Tiger seewärts, das kleine weisse Schiff entpuppt sich als Schwester-Katamaran Japsand.

Die Japsand.

In der Ferne kommen von See mittlere Containerfrachter näher. Das Polizeiboot hat Stellung bezogen.

Ist das ein Zeichen christlicher Seefahrt – schwarz?

Was für ein Schweinkram!

E. R. Kobe, ein 277 m langer Containerfrachter, gut beladen.

Mit 275 m fast gleich lang nähert sich nun die MOL Glide, rechts daneben der Hopper Tiger, der in Wedel bevor wir starteten, an uns vorbei fuhr.

Die MOL Glide weist in der Beladung große Lücken auf, fährt ziemlich leer.

Das waren die Schiffsbegegnungen auf unserer Tour Wedel – Stadersand.

Dass wir kurz vor Queren der Fahrrinne zum Anleger noch den Hopper Tiger einholten, habe ich im ersten der bisher 3 Artikel beschrieben.

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