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Archive for the ‘Klima’ Category

Die Regenphase ist vorbei, es wird trockener – Beispiel Marschgraben mit Schachtring.

Der Pferdetümpel auf Wedels Geest schwindet zusehends.

Rindvieh – hier die Highlands im Wedeler Autal – zeigen Verstand: frühmorgens in die Fläche, ordentlich fressen.

Und, spätestens ab Mittag, …

… liegen alle 16 im Schatten.

Seit einigen Tagen sind auch die Angus ins Autal zurückgekehrt. – Auch die wissen, wie`s geht.

Pech hat in diesen Zeiten, wer keine Hütte, keinen Knick oder wenigstens Baum auf dem Gelände oder in unmittelbarer Nachbarschaft hat.

Das geht z.B. den Deichschafen so.

Denen bleibt dann im Tagesgang nichts weiter, als jappend in der Hitze herumzuliegen – und auf den Abend zu hoffen.

Wir auf der Geest geniessen Büsche, Bäume, sogar Baumrosen.

Dreidimensionales Grün, blühend – Spiräe, Rotdorn, Flieder, Mehlbeere, im Tagesgang Schatten spendend. Mal ganz abgesehen von unserer Dornröschenschloss-Rose vorndran – die schiebt gerade unzählige Blütenknospen.

Während der Rotdorn auf die Hochblüte zugeht, ist der Flieder inzwischen weiter.

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Am Abreisetag – bestes Wetter, eiskalt in der Höhe.

Bevor wir uns von den – auch im Hotelzimmer existenten – Bremer Stadtmusikanten verabschieden, …

… nutzen wir die verbliebene Zeit für eine kleine Wanderung entlang des Bürgerparks. – Aaaahh, angenehm!

Zurück – empfängt uns die bebaute Stadt, die in Zeiten des Klimawandels noch viel tun kann.

Wie allüberall!

Stadt muss generell Natur viel stärker in Planen und Handeln einbeziehen.

Texte, auch positive Beispiele dazu, gibt es genügend.

Abreisezeit – das aus frühem beruflichem Vorleben „Ut mine Stromtid“ bei häufigerer Nutzung bestens bekannte Gleis 10.

Blick NordWest – gen HH.

Na denn, HB, Tschüß bis zum nächsten Mal!

Fix geht es durch Niedersachsen.

In sausender Fahrt durch die frühere Heimat.

Erinnerungen an meinen letzten (?) Besuch dort – mit bunter Begleitung.

Wir queren Hamburg-Wilhelmsburg, bunte Umweltbehörde …

Vorbei an der neu gestalteten S-Bahnstation Veddel, Norderelbe.

Brooktorhafen, ganz hinten lugt die Elphi.

Deichtorhallen, St. Katharinen.

Gut ging`s weiter nach HH-Altona. Die S-Bahn bringt uns über die Landesgrenze.

Schleswig-Holstein hat uns wieder – demnächst mehr von hier, von der Geest und aus der Marsch.

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Zwar stammen die folgenden Fotos von vorgestriger und gestriger Radeltour, es geht aber wettertechnisch so weiter …

Sogar ein quicklebendiger Maikäfer begegnete mir gleich zu Beginn der Tour.

Von Fledermäusen und anderem Getier „Geleerte“ sowie Verkehrsopfer in unterschiedlicher Qualität säumten in einer Summe von immerhin 6 weiteren meinen Weg – vor allem an der Geestkante, wo viele Altbäume wachsen = großflächig wenig berührter Boden ansteht.

In der Marsch – Nonnengänse hinter Löwenzahn, vor Gänseblümchenweiss.

Am Himmel eine Kreiswolke – Flugkunst bzw. Drehen am Ende einer Übungsstrecke dürfte die Ursache sein.

Wie lange noch? – Die Brutregion ruft.

Sumpfdotterblumen bieten weiter ihren fett-gelben Eindruck im Deichvorland.

Die Kreiswolke hängt in dieser Ansicht fast wie ein Heiligenschein über der Vogelstation Wedeler Marsch – wie eine späte, vergehende Würdigung der 40jährigen Historie.

Sumpfdotterblumen, Alt-Reet vor kleinem Auwald vor dem Elbdeich Hetlingen. Reet, Binsen und andere Feuchtgebietspflanzen legen inzwischen ebenfalls ordentlich los.

Windflüchter- / Waldrandstudie – die der Hauptwindrichtung zugewandten Bäume um Idenburg zeigen interessantes Waldrandwachstum, schirmen die Altbäume um den Hof windschützend ab.

Rechts davon geht es gerade wieder los – flach über die Marsch saust ein großer Nonnengansschwarm in Richtung eines ungestörteren Aufenthalts.

Eine Pracht – ausschlagende AltEichenAllee Idenburg.

Der Wind bleibt, diesmal SüdSüdOst 4 …

Huuiiihhh … ! ! !

So geht es weiter.

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Nach der Regenperiode Winter 2023 / Frühjahr 2024 fliesst aus der großen Fläche des Himmelmoors viel Wasser Richtung Bilsbek ab – Schwarzwasser, muss man mal gesehen haben.

Unter „Schwarz Weisswasser“ finden sich hier im Blog weitere Beispiele.

An der oberen Bilsbek, Moränenbach neben dem Himmelmoor – Test-rau, Rausche.

unser Kies-Experiment scheint zu wirken.

Blick von der Brücke bachab.

Wegrandstabilisierung und Bach-Aktivieren in einer Aussenkurve.

Noch so ein Beispiel.

Heimische Bachpflanzen, hier Merk / Berle, freut`s.

Blick zurück zur Brücke.

Wir gehen bachab (schon eine ganze Weile) – bald muss das Schwarzwasser des Himmelmoors doch zufliessen …

Von links kommt`s …

Weisswasser des Bilsbek, etwas Eisen-gefärbt.

Schwarzwasser des Himmelmoors.

Die Wässer treffen sich, zunächst als Fahnen, dann vermischend.

So lange das Himmelmoor Wasser abzugeben hat, wird die / der Bilsbek von ihm bis zur Mündung in die Pinnau maßgeblich geprägt.

Beobachter schliessen auf einen Bach mit Moorcharakter – das betrifft aber nicht die (Moränen- / Stein-)Sohle.

Mit schwächer werdendem Abfluss aus dem Moor wird sich im Jahresverlauf Schwarz Richtung Rotbraun ändern. Das Wasser im Bach wird heller, licht – Weisswasser des Moränenbachs.

Genug gesehen – wir gehen zum Auto zurück.

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Die Verabredung stand lange – Hoffnung auf laichende Flussneunaugen, live?

Nun hatten die Flussneunaugen dieses Jahr ja reichlich früh losgelegt, das Gucken wurde von Regenphasen mit erhöhter Wasserführung erschwert. Bereits im Bericht vom 9. April (schon zu lange her?) war es mir dennoch gelungen, halbwegs erkennbar Tiere auf dem Laichbett zu fotografieren.

Gestern nun – Starkwind, Regen, Graupel angesagt, aber die Wasserführung weitgehend bei Mittelwasser, Gucken könnte klappen.

Hier folgen ein paar Fotos zur Mühlenau.

Zulauf von kleinem Waldgraben / -bach (?) – das spriessende Grün hält oberhalb bereits alles Wasser in der Fläche, kaum noch Abfluss.

Rausche der Mühlenau – belaicht von Flussneunaugen, nicht mehr sehr deutlich erkennbar.

Andere Stelle, ähnliches Bild.

Stillleben. Neulich mit schwarzem Auto, Mitfahrer gewesen – heute mit rotem Spielmobil.

Noch `ne Stelle – Strecke mit zahlreichen Kiesbetten, belaicht.

Die für einen Bachlauf unnatürliche Überleuchtung führt zum Wachstum von Sumpfpflanzen. (In der Hochabflussphase angeschwemmter Müll wird entfernt.)

Die Existenz der gefährdeten Kieslaicher wird durch Massenwachstum bei Starkbelichtung auf Dauer gefährdet!

Leider haben Vandalen (?) / irregeleitete „Wohlmeinende“ / Fernsichtfanatiker (?), die auf diesen Flächen nichts verloren haben, den gewollten Baumsaum, für einen Start gepflanzte Einzel-Erlen nahezu quantitativ abgeschnitten. – Wir bleiben dran.

Und hier die im Bericht vom 9. April gezeigte Laichbank (damals mit Tieren).

Der damalige Tier-Aspekt – Wasser trotz Regen (noch) glasklar.

Zum Schluss noch Historie – hier wirkt die Zeit …

Geschneitelte Eiche, Elektrodrahthalter (Denkmalschutz?) – Natur und Kultur im ländlichen Raum.

Auffällig ist dieses Jahr, wie relativ schnell – offenbar durch die aufeinanderfolgenden Regenereignisse – die durch das Laichen stark ausgeprägten Ränder der Flussneunaugenlaichkuhlen flach „gearbeitet“ werden.

Weiteres von gestern folgt, demnächst.

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Das Wetter nutzen! – Morgen soll es ausgiebig regnen und stürmen.

Bullenfluss querab Idenburg – nanu, ist schon Frühlingsausverkauf? – Massenwanderung von Ratten, wohl auf Thw-Situation zurückzuführen – 50 cm niedriger ausgefallen, Landgang länger möglich, hin und her.

Lärm, windgetragen – Tausende Nonnengänse wie Mücken am Himmel.

Fährmannssand – dichte Packung am Boden, …

Abertausende Nonnengänse fliegen weiter zu.

Und immer wieder Tausende neue, die Bodenpackung verdichtet sich.

Sind wir hier zur Drehscheibe geworden? Über Monate waren eher weniger Tiere als gewöhnlich hier.

Es scheint, der Fortzug hat begonnen?

Wedel, auf der Geest – Dank den Pflanzern / Säern: Diese Tulpen nutze ich gleich aktuell für mehrere Geburtstage.

Wir erwarten das Morgen. Wenn das Wetter wird, wie beschrieben, wird die verabredete Abstimmungswanderung Bach-Restaurieren ein wenig verlegt.

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Mal elektrisch unterwegs – Spiegel-Kilometerstand nach 4,5 Jahren zufriedenen Fahrens (und Rekuperierens!).

Gestern Abend jenseits der Landesgrenze, in HH – befahrbare Agrarflächen sind umgebrochen. Ein heller Mäusebussard fliegt doch lieber vor mir davon, statt sich „auf der Krume“ sitzend fotografieren zu lassen.

Monster-Theatervorstellung einer Abschlussklasse war Anlass des Grenzübertritts – super gelaufen, begeisterter Applaus! – Eine schicke Grünkulisse der Schule: Kastanie, belaubt, Eiche, noch kahl, andere voll in Blüte.

Heute im Wedeler Autal – späte Japanische Kirsche bietet Baldachin.

Windgeschützt – hier blüht Kastanie bereits.

Bei uns, eher „im Küstenwind“, hat sie man gerade die Blütenstände geschoben.

Meldung aus der Schweiz: Kirschlorbeer soll als unerwünschte Pflanze nicht mehr verkauft werden.

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So oft schreibe ich von Vögeln, Gänsen …

Fast glaube ich, nie zeigte ich …

… Gänseblümchen, hier teils Richtung Ende der Blüte gehend, sturmwindzerzaust.

Die blühen – wie anderswo – auf intensiv betrampelten (Pardon: begangenen) und intensiv und tief gemähten Flächen. „Natürlich“ auch auf den tief abgeweideten Äsungswiesen der Gänseschwärme ringsum in der Marsch – teils wie ein geschlossener Gänseblümchenrasen.

Ansonsten blüht gerade spätes Rosa, Japanische Kirsche. Hier …

… dort, mit Heimischer Traubenkirsche, die an vielen Standorten dieses Jahr fast schon „durch“ ist.

Prächtiger Löwenzahn (der in Teilen dieser Partie mit Stumpf und Stiel inkl. Erdboden inzwischen abgegraben ist).

Schade, eigentlich – die haben wohl noch nie Löwenzahnhonig gegessen.

Eine beeindruckende Japanische Kirsche kann auch unser Block vorzeigen (der von gestern, mit dem Wasser).

Lerchensporn ist inzwischen verblüht. – Dafür legt, benachbart, der Balkan-Storchenschnabel (Dank für die Richtigstellung!) los.

Schneeball …

… steht Insektenbesuch aufgeschlossen gegenüber. – Erstmal Pech gehabt: Zu stürmisch, zu kühl (um nicht „kalt“ zu schreiben).

Und die Bärlauch-Sterne …

Das Jahr schreitet voran, für Gesellige stehen Kiebitz- und Schachblumenfest vor der Tür.

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Nein – oder JA, ich weiss, der „Tag des Wassers“ 2024 ist liegt hinter uns. Nun ist, wie bekannt, für mich ja irgendwie jeden Tag …

In speziellen Fällen ruft es mich allerdings zu Situationen, Terminen, die erforderlich sind, denen ich aber Besuch an Bächen und kleinen Flüssen vorziehen würde.

Wasser kommt überall hin, wo es die Möglichkeit dazu findet. Ursache und Wirkung …

Dem sollte auf die Spur gekommen werden, die Wirkung forderte es.

Pünktlich, wie verabredet, klingelt der „andere“ Wasserfachmann an der Tür. Leckageortung ist sein Speciale.

So kam es zu einem Freilandexperiment – Schlauch angeschlossen und bewässert …

Und, sieh da …
Wasser! (Wo es nicht sein soll.)

Andere Stelle – auch da sollte es nicht in Tropfen hängen, gar massiv überfliessen.

Und noch wo – einmal ist etwas zu undicht, hier zu dicht. – Wasser sucht sich immer einen Weg.

Und so ist es dann (fast) innen, linienförmig, …

… und, flächig, eher aussen.

Leider findet sich dieses – mal einen starken Schlagregen angedacht – offensichtlich auf verschiedenen Wegen dann tatsächlich innen, allzu nass.

Schickes Experiment! Noch ein Bisschen forschen, dann wissen wir umfassend (jetzt auch schon einiges), was getan werden muss.

Wo wir nun einmal dabei waren, kamen – die lange Nässeperiode brachte es an den Tag – noch ein paar eher chronische Stellen zur Prüfung.

Die gute Nachricht: Prüfung der Fallrohre verlief ohne Negativ-Ergebnis.

Das ist doch schonmal was!

Die nächste Eigentümerversammlung wird durch Beschluss Abhilfe ermöglichen.

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Sssssteifer Wind, Südwest 4-5 angesagt – mal wieder die 17 km-Normalrunde, testen im Uhrzeigersinn (für Nichteingeweihte: möglichst viel Rückenwind, ggf. schräg, im ungeschützten Bereich hinterm Elbdeich).

Ein Stück gegenan – Langer Damm gen Fährmannssand, ruppige Wellen auf dem „Hechtgraben„.

Ein Stück weiter, andere Straßenseite – äsende Nonnengänse, die Front wendet sich ab.

Die Gänse wandern weg – ruhig, aber zügig.

Andere Gruppe, ein Stück weiter, verharrt – die kennen mich wohl …

Auf dem Elbdeich Fährmannssand, Blick gen Niedersachsen – ablaufend Wasser, Süßwasserwatt fast frei, kabbelige Elbeoberfläche angesichts drückenden Winds von gegenüber.

Über den gelben Fleck im Deichvorland schreibe ich ein andermal.

Kurz vor dem alten Heuhafen Hetlingen – Rabenvogel, Schafe, diverses Grün.

Das Grün kommt dann auch im Bericht über das Gelbe intensiver.

Alter Deich Hetlingen, Deichkrone – nochmal Schafe, diesmal wie zum Lüften, beblasen von Südwest 4-5.

Ein Hinweis – querab alter Elbdeich Hetlingen!

Abgebogen, noch`n Hinweis – ich bin ja kein Auto, radele also weiter.

Oha – das Rad lasse ich nun stehen, gehe zu Fuß.

Lärm – Blick hoch, ohne Nonnengänse geht es (noch) nicht, wohl Tausende in breitflächigem Anflug.

Die Auflösung, worum es geht.

Nicht mehr weit. – Der Wind! Packt das Schild, als sollte ich umkehren.

Am Horizont sehe ich die Lenkung auf das Ziel, Schachblumenwiesen. – Erstmal gibt es nur ein Weiter, kein Zurück.

Direkt am Wegesrand, noch vor dem eigentlichen Ziel.

Bitte der Lenkung folgen, nichts (zer)stören.

Noch 9 Tage bis zum Schachblumenfest – es blüht schon ganz ordentlich, Hauptfarbe Rot, daneben auch Weiss.

Immer wieder ein Erlebnis.

Dem Wind frei ausgesetzte Exemplare zeigen im Winkel die Windstärke an (allerdings habe ich keine Übersetzungstabelle).

Der andauernde Starkwind hat viele Blüten ganz schön gefleddert (kein Foto). Bleibt die Hoffnung für Sonntag in einer Woche, dass die angesagten tieferen Temperaturen weiteres Wachstum und Aufblühen ein wenig hinauszögern.

Persönlicher Einsatz inklusive quantitaver Erfassung ermöglichen dieses Erlebnis.

Auf dem Rückweg, Lärm von hinten – wo ich eben noch war, saust eine aufgebrachte Tausender-Schar Nonnengänse. Wie bekannt: Nach Zurückdrehen erfolgt meist Zurückkehren (bis fast) an den Herkunftsort.

Lange wird dieses Spektakel hier nicht mehr zu hören und zu sehen sein. Die Nonnengänse befinden sich kurz vor Abflug in die nordischen Brutgebiete.

Ja, das war man gut, dass ich das Rad stehen liess!

Wie oben angesagt, folgt demnächst ein wenig über Farben ringsum.

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