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Archive for the ‘Klima’ Category

Der Palaisteich im Großen Garten, Blick Nordostecke.

Der Palaisteich im Großen Garten, Blick West – angesichts senkrechter Ufer freundlich mit Ein- und Ausstieg ausgestattet.

Das Hinweisschild, bitte keine Wasservögel zu füttern – zwar alt, aber wirkungsvoll.

Das Wasser ist leicht Algen-angegrünt, aber sehr klar – ein Zeichen, dass filtrierende Kleinkrebse (vielleicht auch Muscheln im Grund) Überproduktion im Griff halten können.

In Dresden nicht fotografiert, daher hier stellvertretend ein Foto aus dem Zoo Leipzig: Rotfedern dominieren die Fischwelt.

Auf der Hin-Tour hatte es in der Südostecke gewuselt, das Wasser geblitzt.

Das wollten wir uns, hoffend, dass das Geschehen weiter zu beobachten wäre, auf der Rück-Tour näher ansehen.

Jaaaa, das Nichtfüttern von Wasservögeln verhindert Entenmassenansammlungen mit all ihren Nachteilen – hier schwimmt wer anders. (Mittel?)Säger im Geschwader, zahlreiche Nachkommen.

Was sägen die denn ? ! ?

Die Säger sägen, glaube ich, nix. – Sie sind aber begeisterte Fischfresser …

Und so tragen sie mit interessantem Verhalten, hier z.B. Unterwassergucken, -suchen bei Erfolg zum Erhalt des Klarwasserstadiums von Stillgewässern bei. (Je weniger Fische, desto mehr profitieren, heisst: überleben, filtrierende Kleinkrebse, die Wasserreinhalter).

Es wird weiter unter Wasser geguckt.

Wo solche Aktivitäten laufen, muss schonmal ein größerer Fischfreund nachsehen – überfliegender Graureiher von rechts.

Und noch einer, Tiefflieger – offenbar interessant hier.

Guckend, tauchend, unter Wasser jagend.

Links Fontäne – beim Wiederhochkommen, manchmal auch hektischem Eintauchen, kein seltenes Ereignis.

Hoch aus dem Wasser aufragen, trocken schütteln.

Genug gesehen, die Zeit schreitet voran.

Der Durst will gelöscht sein – gute Wahl!

Leichtes Essen bei der Hitze, lecker Flammkuchen.

Das war ja kein reiner Kultur- und Naturanlass, Dresden wieder einmal zu besuchen. Der Hauptgrund wird im folgenden Beitrag verraten.

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Stadtplanung, Historische Gärten und Parks – Sichtachsen spielen bedeutende Rollen in Planung und Ausführung. Heute, in Zeiten des notwendigen Handelns im Klimawandel, stellt sich manches, nicht zuletzt in Längsausdehnung und Breitenentwicklung eher zweifelhaft dar – ÜberHeizpotential in ohnehin als hot spot geltender, bebauter Stadt.

Die Sonnenseite des Großen Gartens Dresden, das Reich des Gärtners.

Mehr oder weniger breit stehen befestigte Flächen zur Aufheizung bereit.

Was im ländlicheren Parkteil Wiesen sind, wird hier als Kurzschurrasen gehalten.

Richtung Ostseite – zweifellos eignet sich der ebene Fahrbahnbelag hervorragend zu mancherlei sportlicher, oder auch nur Durchfahr-Aktivität.

Blick Ostende gen Palais – eine prächtige Sichtachse!

Zurückradeln, das Palais kommt in den Blick.

Am Palais – erstmal wieder ein Bisschen im Schatten halten. – Rechts im Foto blinkt Wasser.

Das Wasser, den Palais-Teich, behandele ich im nächsten Beitrag.

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Städtebesuche sind ja was Feines. Und Dresden, mit seiner Lage an der Elbe und dem in vielen Strecken bequemen und interessanten Elberadweg, bietet neben „Stadt“ allerlei Abwechslung nebendran.

Nach vielen Besuchen Dresdens bemerkten wir, wie ebenfalls ultraspät in Wernigerode, Ostharz, dass da großes Grün vorhanden ist, das (nicht nur) einen Besuch lohnt: Der Große Garten.

In Leipzig passiert einem sowas nicht so leicht, da bereits kurze Radstrecken in den Leipziger Auwald führen. Die Themen Büsche, Bäume, Wald, Biodiversität, Nachhaltigkeit, Klima sowie Anpassung an den Klimawandel treten in Leipzig geradezu zwangsläufig an Besucher heran.

Nun also Dresden. Bei unserem vorigen Besuch hatten wir beim Durchradeln des Großen Garten unser Defizit bemerkt (oha, das war 2017, die Zeit läuft). Weiteres Kennenlernen war vorprogrammiert.

Bewegtes Geschehen am Himmel.

Unten, Blick auf Grün – der westliche Promenadenring.

GroßGrün, klein neben Hochhäusern, Richtung Bahnhof.

Grün, flächig, obenauf – Dachbegrünung hier seit Jahren bewährt. Das Thema ist in seiner Umsetzung allzu vernachlässigt, steht jetzt um so mehr an.

Wir radeln zum Großen Garten, entlang Zoo, kommen zum Carolasee im Südosten.

Ruhendes Geflügel – der Graureiher versucht, als Salzsäule unentdeckt zu bleiben.

Nebendran, auf Sturzgeäst, putzt sich ein Grünfüßiges Teichhuhn.

Der Reiher fühlt sich ertappt, muss doch mal gucken.

… und geht wieder in den Salzsäulezustand über. Komische Sache, das – von anderswo nicht bekannt, hier offenbar bewährt.

Beeindruckende Altbäume prägen solch alte Parks. Die Artenvielfalt ist überwältigend.

Große Wiesen warten auf Mahd. Im Hintergrund darf ein Altbaum, tot, weiter altern – wie bekannt (oder leider eben immer noch nicht): im alten Totholz wimmelt es von ansonsten durch Sauberkeitswahn bedrohten Lebewesen.

Durchblick auf Wiese – zwischen AltEiche und AltBuche hindurch.

AltEiche in der Totale.

Beim Durchradeln durch die wechselvollen Eindrücke erfährt man im wahrsten Sinn des Wortes Kleinklima – und seinen Wandel, abhängig vom Bewuchs und seiner bunten Staffelung.

Am Rand zum Straßenraum – trocken! – Wo langzeitig zu wenig Regen fällt, kommt die Idee des Speicherns in Randbereiche …

Wo nix is` ….

Um so mehr gilt es, Boden und Landschaft zu kühlen, vor Überheizen und verstärktem Austrocknen zu schützen.

Und noch eine AltEiche, daneben ein stehengelassener Stamm – immerhin.

Vielfalt, Vielfältigkeit.

Möge sie stärker wertgeschätzt werden. Ein mehrhundertjähriger Baum, auch als Totholz, hat noch Jahrzehnte, wenn nicht -hunderte zu bieten. (Beachte: Auch das Wort „Verkehrssicherungspflicht“ [es kreischt die Säge, folgt der Shredder / Mulcher] hat nur in Grenzen seine Berechtigung.)

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Vier Tage Dresden und Umrum, Vortrag auf dem 45. Dresdner Wasserbaukolloquium, WBK 2022 liegen hinter uns. Dazu folgen einige Eindrücke demnächst – hier zuerst ein Bisschen Goldenes Dresden.

Einfahrt per Bahn, von Berlin her. Was für ein Service: Die historische Totale – Terrassenufer im Aussenbogen der Elbe.

Einige mitreisende – sie sind wieder da! – Touristen aus Asien fragen, ob man noch in Berlin sei – oder ob sich dieser fantastische Blick schon ausserhalb Deutschlands befinde. Gern geben wir Auskunft (und das in Zeiten des Internets, Smartphones …).

Breit stellen sich die Elbewiesen dar, die Wasserführung ist mit weniger als 120 m³ / s gering. Frei und gut sichtbar liegen weite Bereiche der Elbegerölle, erinnern an frühere Zeiten mit reichlich Elblachs (Veröffentlichung aus 2003).

Angekommen, hoch oben. – Golden glänzt so manche Spitze. Wir überblicken alles vom 10. Stock des Geschwisterhotels.

Ausnahmsweise mal nicht schwarz und grau – Bunt auch der Parkplatz.

Bis hin zu Silber und Gold, alles da.

Mit Kran – gearbeitet wird immer.

Wir versorgen uns mit Leihrädern, fast ein Abenteuer (später mehr dazu).

Aus Katakomben an gut merkbare Stelle ans Licht – voraus: Der Fürstenzug.

Terrassenufer, nochmal dichter dran – unten wenig Wasser, oben viel Glänzendes.

Auf Cocktail-Verkehr ist zu achten!

Engel, golden – hoch drüber wird wieder mehr geflogen.

Auch beim Essen, Gold im Blick – August, dieser Spezi.

Heiss geht`s her, oben über dem Gold.

Aber eigentlich geht es doch immer ums Wasser ! Es lockt magisch . . .

Spät erkennen wir bei historischem Brühl-Durchblick, dass der Goldene August, pardon: Reiter jenseits der Brücke bereits von Weitem erkennbar ist.

Irgendwann ist dann das schönste Kolloquium vorbei, der letzte Vortrag gehalten . . . – Nicht nur das Organisationsteam (herzlichen Dank!) ist fertig.

… Auch die Engel! – Dieser stützt sich gar an eine Laterne.

Rotgolden geht`s (nicht nur) in die letzte Nacht – mit Düsern (ganz oben) und (Mauer-)Seglern.

Mehr folgt demnächst.

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Zur letzten Radtour ging es wieder entlang der Parthe – diesmal irisierte das Wasser vor Mündung in die Weisse Elster waschmaschinengrau – mindestens chronische Eisenanwesenheit. Turbulenz würde abhelfen.

Eine neu gestaltete Radwegquerung mit der Bahn – herausfordernd ! VORSICHT, Kopf !

Interessante Partie der Weissen Elster, Flutender Hahnenfuß und Auwald.

Mich erinnert diese Partie an die Eder, Gewässer meiner westlich gelegenen Geburtsgegend. Die Eder war mal der Hauptlachslaichfluss der Weser. Die Leipzig benachbarte Saale galt gleichermaßen, z.B. mit Harz-Zufluss Bode, als solch Leistungsträger – für die Elbe. – Die gewässerökologischen Herausforderungen liegen hoch. Wohin wollen wir? Fachlichkeit und Recht sprechen eine klare Sprache. – Egal ? Hier wie dort sind immerhin inzwischen nicht nur Bisam und Nutria, sondern ist auch der Biber wieder anwesend.

Den Deich hoch – nein, das ist mal nicht der Elbdeich Wedel oder Hetlingen.

Wir waren gen Westen an der Weissen Elster entlang bis zum Auenseepark geradelt. Nun soll es zurückgehen. Wir klettern dazu auf den Deich der Neuen Luppe.

Auf komfortablem Radweg gelangen wir schnell Richtung Innenstadt.

Klärwerk Rosental in Sicht – tief fliesst die Neue Luppe, hoch und trocken liegt der Auwald.

Immer schön vorsichtig, mahnt das Eichhörnchen.

Hier ist die Bahnquerung aber nicht so unfallträchtig wie auf der Hinstrecke, gegenüber.

Bachab rauscht es – mal näher hingucken.

Immerhin hat die Neue Luppe hier dicht hintereinander 3 Rauschen aus Grobstein erhalten (soll ich Raue Rampen sagen?).

Das macht ordentlich Lärm, die Neue Luppe auf dem Weg zu neuem Leben.

Wenn die extreme Tieflage des kanalartigen Gewässers genutzt würde und entsprechend gewässercharakteristischer Verhaltensweisen entsprechende Mengen Rauschen zurückgegeben würden, könnte …

Ja, da könnte auf der Fliesslänge sogar einiges an Höhe Richtung Auwald gewonnen, die Entwässerung der Landschaft deutlich verringert werden. – Allerdings liegt der Auwald weiter, wie er liegt – hoch oben. Dem ist nur durch Zuleiten aus Richtung hoch eingestauter Wasserstände anderswo zu helfen.

Auf zur Kongresshalle, der letzte Vortragstag, der letzte Vortragsblock der WCC Leipzig 2022, „World Canals Conference“, ruft.

Wie schonmal erwähnt, direkt neben dem Zoo.

Interessantes Gebäude.

Ich habe die Ehre des Rausschmeisservortrags in Session 4. – Wie sich das bei Bach-Vorträgen gehört, im Bach-Saal.

(Oder hat der Saalname eher etwas damit zu tun, dass Leipzig „Bach-Stadt“ – und Halle „Händel-Stadt“ ist ?)

Der Saal spricht mich an, alles, wie auch alles andere an dieser Konferenz ist hervorragend vorbereitet. Dank an das Organisations- und Vorbereitungs-Team!

Ich nehme noch ein paar frühere Vorträge mit.

Schnell liefen die letzten Sessions …

Der Hauptbahnhof rief, bald nach der Vortragspause – schnell erreicht per Straßenbahn.

Aufgrund Wave Gotik und parallelem Stadtfest war es uns nicht gelungen, eine weitere Nacht in Leipzig zu buchen.

Angesichts des fortgeschrittenen Nachmittags und beabsichtigten Ankommens in Wedel im Hellen mussten wir also los. Die Abschlusszeremonie und -reden der Konferenz gingen uns dabei leider durch die Lappen.

Im tiefstehenden Abendlicht zieht unser Zug in die langgestreckte Bahnhofskurve Hamburg-Altona ein.

Ziel erreicht, Sonnenuntergang in Wedel – hoch oben rechts zieht ein Mauersegler (es waren dann bis zu 10) seine Bahn.

Während unserer Abwesenheit bzw. am Tag unserer Abfahrt waren die 10 bereits kursorisch hier im Blog erwähnten Mauerseglerkästen an unserem Gebäude angebracht worden. Bislang sieht es nicht mehr nach einer Annahme noch in dieser Brutzeit aus – warten wir halt auf nächstes Jahr.

Der Leipzig-Vortrag ist inzwischen auf meiner Homepage aufzurufen – entweder über http://www.salmonidenfreund.de –> Downloads (dort ganz oben), oder per Link

Damit uns nicht zu langweilig wird, steht die nächste Veranstaltung bald an.

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Elbdeich, spätvormittags querab NABU Vogelstation.

Wo sind eigentlich die Schmetterlinge?

Im Frühjahr flatterten man gerade ein paar Weisslinge, Zitronenfalter, ein einzelner Aurorafalter, mal ein Kleiner Fuchs, auch ein Pfauenauge …

Momentan scheint hier völlige Flaute.

Über der Elbe bei Fährmannssand, wildes Wolkenspiel, ansonsten strahlende Sonne.

Der Liguster beginnt zu blühen. Insbesondere darauf hatten wir vor 3 Jahren ringsum das Erlebnis einer Massenwanderung. Und nun?

Da flattert etwas quer vor mir, an mir vorbei, setzt sich an die Deichkrone.

Mein erster Distelfalter 2022 !

Bei näherer Betrachtung sieht der aus, als hätte ihm Regen die Farbe gebleicht, die Flügel wirken randlich zerfasert.

Ist die 2022er Wanderung in schweres Wetter geraten? Kommen noch weitere Distelfalter „hier oben“ an, bilden die Lokalgeneration? – Da bleibt nur Abwarten.

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… und das nicht nur wegen der verlängerten Saurier-Sonderausstellung, s. voriger Bericht.

Der Leipziger Zoo ist in Fachkreisen berühmt und beim Publikum beliebt. Seit Jahrzehnten wurden die Gehege thematisch und räumlich optimiert. Sie binden sich in gewachsene Landschaft mit alt gewordenen Bäumen, auch Totholz, ein. Und das Bauen geht weiter …

Huch, es sieht so aus, als gucke uns dieser stachelige Seeigel an.

Quallen, zauberhaft, 1.

Quallen, zauberhaft, 2.

Quallen, zauberhaft, 3.

Baustellenrohre im Parthe-Wasser – Abertausende Zuckmücken tanzen.

Der dunkle Rohrkontrast lässt die hohe Produktion, damit auch die große Bedeutung von Wasserinsekten erfahren – wichtige Nahrungsgrundlage für Vögel und Fledermäuse (und, selbstverständlich, Fische).

Wasser in der Landschaft, Zutritt von Grundwasser, Ausfällung von Eisenocker bei Sauerstoffzutritt.

Gewässerlandschaft Quellbach.

Gewässerlandschaft Wasserfall.

Ein alter Karpfen, vor Stören.

Silberkarpfen, schemenhaft.

Rotfedern, Stillgewässer-typischer Vertreter der Weissfische, Karpfenartige.

Bei soviel Fisch sind frei lebende Interessenten nicht fern. Vor uns hat der Reiher aber doch Respekt, baumt in guter Entfernung auf.

Der sagenhafte Jason mit seinen zum Pflügen eingefangenen Stieren glänzt mit Goldhelm.

Unten rechts blitzt der Goldhelm – gegen den Argentinosaurus ist der heldenhafte Jason ein kleiner Wicht.

Meditativ – müssen wir Menschen unsere Vettern (auch) einsperren?

FlamingoRosa vor Grün.

Hohe Baumkronen gestalten die Zoolandschaft wesentlich mit.

Der Zoobesuch ist ein Genuss!

Gepard in abwechslungsreichem Laufgehege – geschickt sind Beutetiere nahebei, in der 3. Dimension immer wieder sichtbar (und für den Jäger geruchlich wahrzunehmen), untergebracht.

Giraffe, Zebras, Antilopen.

Dieses Schild scheint an der falschen Scheibenseite angebracht: Die Löwen nehmen keine Rücksicht auf den Inhalt.

Beliebtes Foto-Objekt: Erdmännchen.

Mindestens eins passt immer auf.

Watussi-Rinder.

Indische Elefanten.

Der Leipziger Zoo, mitten in der Stadt – Indischer Elefant, am Rand.

Und noch`n Urtier: Pfeilschwanzkrebse – wie Saurier und Störe lange vor uns Überheblichen hier auf dieser Erde.

Ich schrieb etwas von Genuss. – Na ja, man bringt besser mehrere Tage mit …
Hier: tropisch warm und feucht, nix für uns bereits lange Herumwandernden.

Dabei hat das Gondwanaland viel zu bieten, neben Tier- und Pflanzenwelt z.B. auch Bootsfahrten.

Darauf müssten wir uns wohl vorab einstellen, vielleicht ein ander Mal. Wir sehen zu, an die frische Luft zurückzukehren.

Da ruhen die Pampashasen.

Ja, ein ander Mal, Feuerland ist gerade frisch in Entstehung.

Auf Wiedersehen !

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Nicht nur die Parthe war bei früheren Leipzig-Reisen zu kurz gekommen. Auch den Zoo wollten wir immer …

Nun aber!

Frühstück – das Wetter zeigt sich freundlich, für unseren Zoobesuch.

Bereits früh hinter dem Zoo-Eingang stellt sich ein Triceratops in den Weg.

Da sich im Rumwandern immer wieder Saurier zeigen, ist dies ein eigener Beitrag dazu. Nach Verlängerung um ein Jahr sind 20 Saurier in Lebensgröße wohl noch (mindestens?) bis 31. Oktober 2022 zu bewundern.

Beim Bilderzeigen sagt unsere Hamburger Enkelin „Opa, das ist doch kein T. rex! Dies ist ein Gigantosaurus! Den erkennt man an den 3 Fingern vorn – T. rex hat nur 2!“

Wieder was gelernt, nachgeschlagen, stimmt!

Das Foto zeigt die Anziehungskraft, die von den (bewegten, tönenden) Ausstellungsstücken ausgeht.

Derselbe Gigantosaurus, von der anderen Seite.

Der Argentinosaurus.

Angesichts der Saurier kann man trefflich über die Geschichte des Lebens nachdenken – hier: auch -lesen.

Das ist wahrlich eine laaaange Geschichte …

Es sind auch lebendige, frei fliegende Nachfahren der Saurier zu sehen. Oben links vermute ich einen Mauersegler und einen weiteren kleinen Singvogel. Rechts hat sich gerade ein Graureiher aufgebaumt.

Es gibt auch tote Nachfahren. Diesem wurde eine Scheibe zum Verhängnis.

Das ist wohl ein Brachiosaurus.

Flieger – der Quetzalcoatlus und Pterodactylus.

Letzterer kann etwas putzig mit den Flügeln wackeln.

Dies ist kein Schrott-, sondern ein Dinosaurierspielplatz, gut nachgefragt, wie das Stimmengewirr Unsichtbarer belegt.

Aus dem Jura grüßt auch der Atlantische Stör, hat die Saurierzeit überlebt.

Beim Anblick dieses T. rex dachten wir, dass das Sauriererlebnis nun zu Ende sei (wir kannten die vorn genannte Zahl „20“ noch nicht).

Es begegneten uns also weitere Saurier, hier wohl ein junger T. rex.

Der Spinosaurus hat eine ganz besondere Form.

Ja, und dann gab es die nach neueren Erkenntnissen und Ideen zur Farbgebung entwickelten Gestalten, z.B. Troodon.

Auch Ornithomimus.

Dass sich Saurier um ihre Jungen kümmerten, wussten wir noch nicht. Maiasaura, die Gute-Mutter-Echse.

Der Utahraptor ist auch ein beeindruckendes Urviech.

Und schliesslich: Der gesattelte Reitsaurier.

(Gab es damals doch schon Menschen?)

Das Anthropozän, unsere Jetztzeit – der Mensch als Weltenzerstörer.

Kommen wir zur Vernunft?

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Am Nachmittag des Ankunftstages starteten wir zu einem kleinen Anradeln, hier auf einem gewässerbegleitenden Deich / Damm.

Wer sucht, der findet. Verglichen mit Wedels Radfahrsituation sind wir von Leipzig „binnen wie buten“ ultra-begeistert.

Gewässernamen lasse ich weg, folgen aus Anlass gelegentlich anderswo. – Viel Stau-geregeltes findet sich in Leipzig und Umrum.

Hier wird ultimativ wenig von oben zudotiert.

Zwar befinden wir uns in einer eher (allzu) trockenen Zeit, durch die Stauregelung ist in Leipzig aber allerlei Varianz steuerbar.

Vieles ist (allzu) tief eingeschnitten, entwässert die Landschaft unnötig.

All das Wirken aus Beton und Stahl ist allerdings eine – bislang nicht wesentlich verbesserte – Erbschaft aus unschöner, brauner (und danach angeschlossener, roter) Vergangenheit.

Gelegentlich sind Turbulenzen sichtbar …

… die sich hier sogar, wenn auch tief, kanalartig, ein Stückchen streckig entwickeln dürfen.

Noch`n Gewässer – auch (allzu) tief eingeschnitten.

Eine Bahnstrecke quert die Gewässer, teilt den Auwald.

Im Auwald prägt optisch sowie geruchsmäßig Bärlauch die Szene. Der Frühblüher vergeht, entsprechend seiner Natur.

Wenn der Bärlauch blüht, macht der Leipziger Auwald einen ganz anderen Eindruck, hier im Mai 2019.

Ordentlich Samen wurden gebildet.

Samenstände, geblitzt.

Ein kleines Gewässer in Auwald-Höhe.

Es handelt sich um einen ersten, kleinen Versuch, dem Auwald wieder mehr Wasser zuzuführen.

Was für eine Vielfalt an Gewässern in Leipzig! Ein jedes hat seine spezielle Herausforderung an uns Menschen, verursacht vor allem durch uns selbst – draufgesattelt das verschärfende Geschehen des Klimawandels. Den haben wir zu „guten“ Teilen auch selbst verschuldet.

Es gibt also viel zu tun. – Packen wir`s an (?) !

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Richtung Elbdeich Hetlingen, auf der Elbe zieht ein großes, weisses Schiff vorbei.

Es ist stürmisch, heftige Böen – froh ist der Radler, der halbwegs in Windschatten und guter Wahl der Kreisrichtung seine Runde dreht. (Der zufällig durchs Foto sausende Vogel ist eine Rauchschwalbe.)

Auf dem Hetlinger Hauptdeich – das Wetter stürmisch-schön, dahinsausende Wolken.

Plötzlich entfällt die Wärme einstrahlender Sonne – warum zieht diese (es sind dann mehrere) schwarze Wolke nicht auch schnell ? !

Elbdeich Fährmannssand – am Horizont stellt sich das große, weisse Schiff als Traumschiff älterer Bauart dar. Es sieht tatsächlich wie ein Schiff aus!

Der Himmel fast klar, man fasst es kaum. Deichwanderer, angesichts der Wetterlage eher selten.

Weiter auf dem Saatlandsdamm – das Wetter in wildem Wechsel, wieder mal schwarz.

Gegen Abend auf der Geest, an Wedels Roland – wir wollen Besuch die Abendstimmung in der Marsch zeigen – ein kurzer Fußweg.

Die Fahnen über dem Theaterschiff Batavia stehen in steifer Brise, wie gehabt.

Uns stellt sich ein vorgezogener Sonnenuntergang dar – eine rasch heraufziehende, dichte Wolkenwand als Verursacher lässt uns schnell umkehren, heimwärts.

Wir erreichen unser Fahrradhäuschen mit Dachüberstand unmittelbar bei Schlagregenbeginn. Glück muss der Mensch haben.

Das ist nicht immer so. Die auf gut 1 m über mittlerem Tidehochwasser aufgelaufene Flut in der Nacht zum Sonnabend bescherte Lüheanliegern Überschwemmung. Wie die Medien mitteilen, wurde das nicht automatisch betriebene Sturmflutsperrwerk der Lühe nicht (rechtzeitig?) geschlossen. Auf unserer Elbseite waren die Sperrwerke immerhin 4 Stunden „dicht“.

Es läuft das Deutsche Spring- und Dressur-Derby in Klein Flottbek, Hamburg. Alle Anwesenden haben sich hoffentlich so wie unser Besuch wind- und wasserdicht eingekleidet. Sturm, Sonne, Wolken, gewitterartige Schauer mit Schlagregen – so sieht auch dieser Maitag aus.

Ich habe die glücklichere Variante gewählt – Radeln auf der Geest, hier windgeschützt durch frühlingsgrünen Knick.

Auch dieser Aspekt zeigt, dass mein Studium des aktuellen Wetterradars mir hilft, „on the sunny side“ wieder zu Hause anzukommen.

(Gestern Abend beim vor dem Abendessen vorgesehenen Spaziergang haben wir angesichts hereinbrechenden stürmischen Schlagregens allerdings die Tour erheblich verkürzt.  🙂  Es kann nicht immer alles klappen. Das Essen schmeckte danach um so besser, nicht nur, weil wir im „richtigen“ Restaurant landeten.)

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