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Archive for the ‘Klima’ Category

Mein erster Tag zur freien Verfügung – geparkt am „Tree Top Walk, Baumkronenpfad am Edersee“, warten 2,5 km Wanderung zur Ostspitze der trocken gefallenen Hopfenberge auf mich.

Hier im Nationalpark Kellerwald-Edersee, dem Land der Buchen, dürfen Bäume weitgehend „machen, was sie wollen“. [verlinkt: Schleichwerbung für Bildungsurlaub, den ich mitmachte und sehr empfehlen kann – war schon ! 2012! – wie die Zeit vergeht. Das Angebot besteht weiter, sicherlich mit gutem Grund.]

Ich liebe die herbstlichen Farben der beim Leerfallen des Sees nach und nach trockenen und per Sukzession besiedelten Flächen.

„Ganz oben“, wo bereits bis zu 6 Monaten Pflanzenwachstum wirkt, bietet sich zur Zeit eine Vielzahl Grüntöne.

Wer ans Wasser will …

… muss angesichts der teils steilen Hänge schon trittsicher sein – und zum Schluss wieder hoch!

Dies ist das Reich der Wichtel! Wer wie ich frühmorgens den Randweg begeht, kann sogar mal einen aus dem Fenster gucken sehen.

Kaum begehbare Steilheit und schräg gestellte, teils zerfallende Meeres-Historie prägen weite Teile meines Weges.

Angler per Boot sind am Steilhang ohne Zweifel besser dran. – Die durch kalte Nacht aufgetriebene fette Oberflächenschicht aus Blaualgen lässt allerdings nichts Gutes ahnen.

Am Ende des Hammerberges angekommen. Die Sonne lugt durch wabernden Nebel.

Vor mir liegen die beiden Hopfenberge, deren besondere Erlebnisse im Abstieg ich im Beitrag vom 21. Oktober bereits berichtete.

Demnächst folgen ein paar Eindrücke von Vogelbegegnungen sowie das Erlebnis des sich auflösenden, dicken Nebels.

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Der (Alt-)Chef hat sich frei genommen und startet mit mir, dem Älteren, eine kleine Stadtwanderung – Richtung Abendessen.

Der Stadtpark – leider in ultrastark erniedrigter Kulisse.

Ein Aspekt ist die freie Sicht – Sicherheitsaspekte der Neuzeit. Früher hatte man Parks mal mit anderen Schwerpunkten.

Weiter östlich Restbestände alter Allee. „Blick frei“ auf stark genutzte, z.Z. wegen Bauarbeiten gesperrte Straße. „Frei“ heisst heutzutage dann „Freiheit für Straßenlärm“.

Blick St. Kilian – ein herbstlich strahlendes Bäumchen.

Zwischen Stadtpark und „Allee“ – die Kreuzung Heerstraße / Strother Straße wird zum Kreisel ausgebaut.

Ob hier wohl vor der Winterzeit wieder gefahren wird?

Ringsum alles zu.

Wir bestaunen ein altes Herrenhaus im Katthagen, …

… blicken wieder auf den von Abendsonne seitlich beleuchteten St. Kilian.

Neben kleinen Fachwerkhäusern ist in der Violinenstraße …

… eine mittelalterliche Besonderheit, ein Lagerhaus aus Stein, zu sehen.

Ganz in der Nähe befindet sich ein weiteres, bekannteres, mit der Bezeichnung „Spukhaus„.

Wir wechseln zwischen die Stadtmauern, in den Schiesshagen.

Hier hat man einen früheren Feuerlöschteich mit freiem Überwinter- / -sommerungsaufenthalt für Molche umgebaut zu einem kleinen „Seerosenteich“. Ein Graus für Stillgewässerkenner.

Wo früher Molche in Ritzen Hitze und Frost überdauerten (als Kind „kitzelte“ man gelegentlich einen mit einem Halm zum Betrachten heraus), steht nun eine unüberwindbare Barriere ringsum – kein Rein- und Rauskommen mehr, Hauptsache, geplant, gut bezahlt und mit Extra-Namen versehen. – – – Und da ernennen Kommunen Biodiversitäts-, Nachhaltigkeit-, Klimabeauftragte … – – – Was soll`s?

Zeichen der Zeit, des Wandels – riesige Altbäume schwanden. Eine auf Stammhaltbarkeit gestutzte Zeugin der Vergangenheit steht hier noch auf der Freilichtbühne.

Spezielle Pilz-Saison an der alten Stadtmauer.

Überdachter Stadtturm und Abendsonne-beleuchteter St. Kilian.

Durch den Westwallteil des früheren Friedhofs zwischen den Stadtmauern …

… gelangen wir zum Wollweberturm.

Angesichts des sich füllenden Parkplatzes nebendran reservieren wir fix 2 Plätze beim dortigen Griechen.

Zwischen der Sparkasse (unser Fotostandort) und St. Nikolai ist ein neues Green Trail Hotel entstanden.

Blick Südwest – nicht nur hier wird auch in Korbach gebaut. Und sowas angesichts prognostizierten Bevölkerungsschwunds ?

Wer – trotz Sparkasse und Kirche nahebei (hilft Beten?) – Probleme mit Geld hat, wird Bekanntschaft mit dem Amtsgericht machen können.

Wir aber ziehen unsere reservierten Plätze im Wollweberturm vor.

Immer wieder gern!

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Lange war ich nicht in meiner Geburtsstadt. Herbst ist immer eine Reise wert – also ging`s vom 14.-18. Oktober gen Süden.

Getestet und für gut befunden – neues Parkhaus an der S-Bahn. Unser rotes E-Spielmobil erwartet meine später aus HH zurückkehrende Frau auf P3, blau, Anker. Abholen klappte so gut wie Hinfahren und Abstellen.

Frühmorgens – mal sehen, wie das Wetter über die Tage hält.

Im vorigen Beitrag hatte ich schon erwähnt, eine Angel kommt mit. – Buntes saust während der S-Bahnfahrt vorbei.

Im ICE – Elbbrücken – der Norden bleibt hinter mir.

Herbstfarben wecken Vorfreude.

Von KS-Wilhelmshöhe übernimmt Regionalbahn, diesmal – Bauarbeiten! – komme ich so nicht in meine Geburtsstadt, muss noch in einen Bus umsteigen.

Mittelgebirge – Wald, wechselnde Agrarlandschaft …

… passiert die Bahn zügig.

Der Busanschluss klappt, schnell ist die Hansestadt Korbach erreicht.

Blick von der Arolser Landstraße über den Bahnhof, die Bahnhofstraße auf St. Nikolai – das ist meine Richtung.

Fast angekommen – Prof. Bier Straße, Fachwerk, am Horizont St. Kilian (dem haben Blitze vor Urzeiten mehrfach das Spitzdach zerstört – Helmdach ist mal was anderes).

Und dann treffe ich – mich!

Stimmt halt nicht. Als rastlos Lernender zog es mich vor 50 Jahren letztlich in den Raum Hamburg. Wenn man so will, bin ich ein Wirtschaftsflüchtling – nichts Besonderes angesichts steter Kontinentaldrift, Völkerwanderung, Klimawandel. – Leider sind unsere jetzigen Regierenden ja überhaupt von Naturwissenschaft, TechnikFortentwicklung, Anpacken von Problemen nach der Verursacher-bezogenen Lösung so ganz und gar nicht beleckt. – Wat`n Scheiss!

In der Zeitung lese ich von einer Ausstellung „20 Jahre GeoPark „Grenzwelten““ (bis 1. November) – da muss ich hin. Das Foto zeigt, es klappte.

Neben der Jubi-Ausstellung, in der die deutschen GeoParks vorgestellt werden, lohnen sich für den schnellen Besucher auf jeden Fall die Keller-Sonderausstellungen Goldgewinnung und „Korbacher Dackel“.

Demnächst mehr dazu.

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Das musste mal wieder sein! Herbstlicher Besuch in meiner Geburtsstadt Korbach mit Wanderungen am Edersee (Motto wie immer „Ich zeige meiner Angel leeren See und Fluss – und umgekehrt“).

Dicker Nebel am Morgen kann mich nicht irritieren – das Richtige anhaben ist wichtig.

Vom Baumwipfelpfad Hemfurth wandere ich entlang des Seerandwegs gen Osten.

Dinosaurierrücken tauchen aus dem Nebel auf – ich befinde mich am Übergang Hammerberg auf die beiden Rücken der Hopfenberge.

Fast irritierendes Bild – Südseite der Hopfenberge, punktuell durch den Nebel von der Morgensonne angeschienen. Da will ich runter (schräg gestellter UrMeeresgrund).

Der Nebel wabert, Blick zur Sperrmauer. Anglerboote sind unterwegs, eins offenbar mit speziellen Welsanglern – regelhaft wumpert das Welsholz.

Im Abstieg begegne ich …

… einem verblichenen, verbissen dreinblickenden …

… (aha, gebänderter Schwanz) Waschbär. Zunächst wollte ich einen Marderhund nicht ausschliessen.

Der Siegeszug dieser inzwischen allüberall mächtig störenden Säuger mit Banditenmaske soll ja mal von einem Tiergehege am Edersee ausgegangen sein … (andere berichten von weiteren Startplätzen, anderswo).

Es folgt bald noch `ne Leiche. – Meine Güte, denke ich von weitem „Wer hat denn DEN Riesenhechtkopf plattgetreten?!“

Bei genauerem Hinsehen fällt der Irrtum schon auf dem vorigen Foto auf – breites Maul, keine so richtigen Zähne, lange Bartfäden – ein Wels.

Grob per Handspanne geschätzt bringt er es immerhin auf gut 1,20 m Länge.

Wie so viele inzwischen auffällige Pflanzen und Tiere scheint auch der Wels vom Klimawandel zu profitieren. Das geht soweit, dass bei grundsätzlichem Verbot, Fänge zu verkaufen, hier eine Ausnahme (mit garantiertem Abnehmer!) gemacht wird.

Ich wandere weiter gen Osten entlang der trockengefallenen Hopfenberge, erlebe allerhand Vogelwelt. Die bekommt noch einen eigenen Beitrag.

Und dann, an der Ostseite der Hopfenberge, nach und nach aus dem Nebel auftauchend …

Dort treffe ich auf Marsianer – oder was ist das Bizarre an der Uferkante?

Der oder das wird näher zu untersuchen sein.

Blick in die Höhe – Aaaahh! Der Nebel lichtet sich, Schloss Waldeck taucht auf.

Es bleibt mehr zu berichten – demnächst.

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In gut bewährter Praxis hat der NABU Norderstedt auch 2026 auf seinem Bachaktionstag, gestützt vom „Mutterverband“ NABU Hamburg, von der Edmund Siemers-Stiftung finanzierten Kies zur Lebensraumverbesserung, Strukturgabe, Wasserrückhalt im Niedrig- und Mittelwasserbett, ins Gewässer eingebracht. Die Veränderungen nach Beginn dieser mit Wasserverband und Kreisbehörde SE abgestimmten Einsätze seit Frühjahr 2019 gestalten sich sehr überzeugend, wie auch die Teilnahme an FLOW-Untersuchungen zeigt.

Langer Blick beim Start auf baumbestandene Moorbek jenseits Mähwiese wandere ich …

… durch vielfach genutzten Mischwald, …

… der nach und nach zum standortgemäßen Buchenwald entwickelt wird, …

… ein ganzes Stück bachab, an die Moorbek.

Die seinerzeit hoch-erosive Reiterfurt wurde in kontroversen Diskussionen (es drohte die Schliessung!) Richtung halbwegs verträglicher Reiternutzung entwickelt.

Dazu gehörte auch der Umgang im Umfeld – Einhalten von Reitspuren und -wegen, was, wie jährliches Erlebnis zeigt, immer wieder eingefordert werden muss. Auch dieses Jahr sind erneut allzu viele Pferdeäpfel auf durch Reiten ge- / zerstörten Waldwanderwegen anzutreffen.

Die Leistung des Bachaktionstags 2026 kann sich sehen lassen!

Im Vergleich zum Startjahr (vgl. Link oben) ist der übertiefe, überbreit vom Menschen hergestellte erosive Sandkanal im Niedrig- und Mittelwasserbett inzwischen vielfach auf hydraulisch aktive Breite verändert.

Zahlreiche Rausche-Kolk-Abfolgen prägen nun hier das Bild.

Auffällig dieses Jahr sind dunkle Altkiese, die von offenbar in der Sache Unverständigen seitlich bewegt wurden, so dass eine tiefer entwässerne Rinne – im Schuss ! – entsteht.

Ich habe mir erlaubt, an einigen Stellen allzu krasse Eingriffe per Stiefel zu korrigieren – Rauigkeit wieder hergestellt.

Insbesondere im Herbst ist auch für Laien erkennbar, wie Rauigkeit z.B. Blätter zurückhält.

Dieses abflussabhängig dynamische Geschehen ist als Grundlage der Bachlebensgemeinschaften unverzichtbar. Bachflohkrebse erschliessen die Blätter beim Zerkleinern und Verzehr für folgende Interessenten der Nahrungsnetze.

Die neue Turbulenz – weil`s so schön ist, nochmal im Gegenlicht.

Bewegungsdynamik – es gilt, die erwünschte Eigenentwicklung des Bachs zu beobachten. Neue Erosion am gegenüberliegenden, genutzten Ufer soll verringert bleiben / ggf. werden.

So stellt sich der frühere Kanal nun „auf Strecke“ dar.

Nicht unterschlagen werden soll der dieses Jahr weiter knochentrocken liegende kleine Waldbach, der am unteren Teil der Strecke einmündet.

Seit dem Trockenjahr 2018 – mögen es alle nach und nach verinnerlichen – hat sich unser Wasserhaushalt nicht wieder dauerhaft erholt. Vielleicht wird er das – abgesehen von Aufmerksamkeit erzeugenden punktuellen Überschwemmungsereignissen – auch gar nicht ??? – Jedenfalls müssen wir auf Wasserrückhalt in der Fläche, Entschärfen der Übernutzung oberflächennaher Grundwasserleiter ff. viel mehr Aufmerksamkeit richten.

Meine Rückwanderung gestaltet sich versöhnlich – (auch) die Waldentwicklung ist auf dem richtigen Weg.

 

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So geht er auch, der Herbst. – Wildes Himmelgeschehen, Milane finden`s gut!

Der Milan in wildem Flügelspiel, Schwanzsteuerung – nördlich Hetlingen jagt ein Nieselschauer vorbei.

Idenburg, Blick Elbdeich – es bellt, jede Menge Punkte am Horizont: Erste Nonnengans-Hunderter sind eingetroffen.

Elbdeich Hetlingen, duster – gut, hinterdrein zu gucken.

Gegenan: Der Sonnenblick vom gestrigen Beitrag – heute im Angebot in Grau.

Fährmannssand, Blick Brunnenschutzgebiet – links (erst beim Betrachten des Fotos entdeckt) ein Grau-, rechts daneben ein Silberreiher, Herbst-, winterlicher Gast, so lange die Gewässer nicht zufrieren.

Hinterhergeblickt – rasendes Nieselgeschehen über Niedersachsen.

Ich komme gut zurecht – beim ersten Niesel mit Hut, beim zweiten plus Regenjacke (gut, die Satteltasche passend gefüllt zu haben!).

Gen Wedel – jagendes Geschehen jenseits des Brunnenschutzgebiets.

Blick südliches Wedel – auch dort saust gerade ein Schauer drüber.

Dicke Tropfen erwischen mich dann doch noch auf den letzten 100 m auf der Geest (die Oberschenkel !). – Nicht sooo viel, trocknen zu Hause schnell.

Die Gewässerpegel zeigen Ernüchterndes – kaum ein paar Zentimeter Steigerung auf dem bereits fast wieder erreichten Niedrigwasserabfluss. – Lässt der Klimawandel die Fische im Sommer vertrocknen / durch vielerlei Mechanismen vergiften – – – und im Winter laichen die Kieslaicher mit „2/3 Körper-aus-dem-Wasser“?

Na, ein Bisschen Zeit bleibt ja noch.

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Wo nun ein paar Regentage eingesetzt haben, hole ich vergangene Sonnen-Aspekte hervor.

Los geht`s mit beginnendem Ahorngelb neben Birke. Erstaunlich, dass sie noch so grün beblättert ist. Viele sind seit der Trockenzeit 2026 früh weitgehend entlaubt.

Nahe Holm – Kürbisse warten auf Kundschaft.

Sonnenblumen nebendran – der Morgensonne zugewandt.

Die stehen nun größer, so. – Der freie Schnittblumenverkauf scheint sich zu lohnen. Von Tulpen über Rosen, Dahlien, Gladiolen u.v.m. verläuft das Jahr abwechslungsreich.

Gen alter Deich Hetlingen – …

… Ahornrot.

Ein Gigant hinter dem alten Deich startet mit Rot.

Jedes Jahr gucke ich wieder genauer nach. Ja, neben jeweils riesiger Pappel, Weide, Linde, Eichen steht hier eine Rot-, Amerikanische Spitzeiche.

Querab in der Marsch Eschen – unterschiedlich entwickelte Gelbfärbung.

Elbdeich Hetlingen, Schafe leuchten in der Sonne. Wann werden wir wieder solch Anblick geniessen?

Das herbstlich gefärbte Deichvorland mit Röhrichten und Auwald.

Auf dem Geesthang Wedel – beginnendes Lindengelb, Weinrot in voller Pracht.

Kurz vorm Zuhause stoppt mich noch eine bereits fast völlig rote Variante des Hartriegels.

Meine Deichrunde – egal, zu welchen Wind- und Jahreszeitverhältnissen, immer eine spannende Angelegenheit in stetem Wechsel.

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Es herbstet – bunte Ahornblätter fallen.

Wie die Zeit vergeht! Es sind bereits 2 Monate ins Land gegangen, seit wir hier, östlich der Pieningmühle, Ufer- und AltbaumSchutz sowie Strukturverbesserung der Krückau mit großen, punktuellen Schüttungen begonnen haben.

Aus den dabei gewonnenen Vorkenntnissen sowie Filmaufnahmen beim Folgetermin entstand ein informativer NDR SH-Beitrag, der vom NABU SH-Gewässerfachmann positiv kommentierend in einem zuvor gesendeten Interview (Minute 3:50-7.50) eingeleitet wurde.

Wir erleben aktuell die späte Ebbe-Phase, noch fliesst die Krückau Elbe-wärts (hier ultraflach, in wahnwitziger Überbreite auch im Sohl- und Mittelwasserprofil). Der Schmutz am gegenüberliegenden Ufer zeigt die zu erwartende Einstauhöhe bei Flut.

Eine Menge „Kies im Hang“, teils noch bis auf den Weg ragend, wartet auf Weitertransport zum / ins Gewässer. Ich befinde mich in fachlich guter Gesellschaft mit dem familären Wasser und Umwelt-Ingenieur.

Der macht sich hoch oben zunächst daran, den den Weg seitlich noch überragenden Kies Richtung Wasser zu dirigieren.

Derweil bewege ich mich, händisch bis zu 5 m lange Brombeerranken ziehend und seitwärts legend, nur im Einzelfall allzu Widerspenstiges abschneidend, …

… auf den Zielort zu. Die Uferkante (Vorsicht, steil!) ist frei zugänglich, …

… die Brombeerranken liegen nun, ohne zu stören, seitwärts.

So bewege auch ich von oben nachgefüttertes Material wasserwärts.

Platzwechsel – während ordentlich Kies bewegt wird, wende ich mich einem weiteren, noch nicht klar erkennbaren Platzierungsort zu.

Dort hänge ich die linke Hälfte eines Rosenbuschs nach rechts, so dass auch hier die zu beschickende Uferkannte erkennbar wird.

Bis der schuftende Kollege bei mir erscheint, schaffe ich – vom Weg beginnend – die Transportlinie Kies. Warm wird es mit der Zeit – meine Weste lagert über mehreren Jungahornen gleich nebendran.

Als wir meinen, es sei genug, verlassen wir – vorbei am letzten noch bis auf den Weg ragenden Kies – den Ort des Geschehens.

Hier ist der Einbringpunkt, rechts neben einem großen Ahorn, gut erkennbar für nachfolgende Aktive.

Ein schneller Blick auf die Krückau bachab Pieningmühle – ein Angler hofft auf Beute.

Wir sehen das ins Land drängende Flutwasser durch die Mühlenauslässe aufwärts fliessen.

Für einen guten Gewässerzustand bleibt weiter viel zu tun.

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In der Nacht auf den 2. Oktober hat es „gut geregnet“. Im letzten Foto des vorigen Beitrags noch (wieder) trocken, hat sich der Teich Idenburg deutlich gefüllt.

Ein Pavillon-artiges Gebäude neben dem Reitplatz liefert die Hauptmenge an Zufluss.

Wie sieht`s mit den Fliessgewässern aus, die monatelang durchweg nur Niedrig(st)wasser führen? Eine Info-Tour mit einem Masterstudenten der TH Lübeck brachte die ersten Eindrücke.

Am Treffpunkt, Bahnhof Pinneberg – das passt gut, gerade ist der Regen abgezogen. – Wir bekommen Super-Exkursionswetter.

Mittlerer Abfluss, leicht plus – lange nicht gesehen! – Mit Schuss quert die Mühlenau die Bahnstrecke, leicht angetrübt.

Nebendran zufliessende Entwässerung eines Wohngebiets ist völlig klar.

Auf dem Weg zur Schwammstadt kann noch allerhand Niederschlag in der Fläche zurückgehalten werden – im Gegensatz zu den „das Wasser muss weg“-Planungen der Vergangenheit.

Bachauf der Bahnquerung zeigt sich angesichts der aktuellen Wasserführung die charakteristische, turbulente Ablenkung der Strömung an einer Lenkbuhne aus Kies – Richtung Gewässermitte. Weiteres Stichwort für lebendige Gewässer: „Der Spiegel“ (von oben links anfliessend) ist gebrochen.

Auch der Kies unter dem Buchenbogen querab Rosengarten ist immer ansehenswert.

Oben Turbulenz von einem großen, überströmten Findling, unten die der Lenkbuhne.

Bachab der nächsten Brücke erleben wir die weitere Bedeutung unserer Uferübergänge – die Vogelwelt profitiert angesichts ansonsten meist steiler Uferpartien.

Auch wer ins Wasser gesprungen oder gefallen ist (mit Glück mal eine Ringelnatter erspähen!), kann hier besser als zuvor an Land kommen.

Fernblick – vorn rechts und ganz hinten links jeweils Anstrom / mittiges Abströmen, verursacht von Lenkbuhnen.

Die rechte im Detail – im Anstrom sauber gewaschener Kies (hier laichen Neunaugen und Forellen), bachab dahinter Ablegen von Feinmaterial.

Die Sortierung des Sohl- und Transportmaterials ist erkennbar. Je nach örtlicher Situation kann sich ufernah bis Mittelwasser „Land“ = ein Stück Sekundäraue aufbauen. Entsprechend hohe Variabilität weist anschliessend der nun vielfältige Querschnitt an Strömung, Turbulenz und zugehöriger Lebensentwicklung auf.

Wir wechseln zur Pinnau.

Hier bestaunen wir, Seitenansicht, angesichts lange nicht gesehener Wasserführung durchgäng Angelegtes – Rausche(n).

Dieselbe – Blick gegen Fliessrichtung. Eine kleine Zusatzgabe am gegenüberliegenden Ufer stabilisiert den von Nutria (?) durchlöcherten, teils abgestürzten Steilhang.

Eine weitere Rausche – ebenfalls „wie im Bilderbuch“.

Über den abwärts folgenden Hang – beide Seiten – und die erkennbaren Wühlschäden (vor Absturz) sind Gespräche verabredet.

Was tun? – Oder nix tun – und weiter unten fortwährend überhöhte Erosionssandmengen ausbaggern?

Klare Sache, mit naturtypischem Erlensaum wären solche Ufer wesentlich stabiler – dynamisch geschützt. Auch wären dann die Temperaturansprüche der Bachoberlauf-Lebensgemeinschaft – selbst im Klimawandel erstmal – gewahrt.

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Schlosskirche Alt-Buch – Kulisse für den Startbeitrag vom 28. September.

Hinter uns liegt der alte Schlosskrug, …

… in dem es sich auch Fontane schon gut gehen liess.

Heute wird hier italienisch bewirtet.

Alle bekommen ein Essen nach Wahl – für mich mal wieder ein highlight, Pizza Napoli. Die finde ich anderswo kaum noch.

Wenn ich selbst eine belege, kommen noch Peperoni dazu …

Das hat sich gelohnt! Blick nach draussen beim Gehen.

Ein ander Mal werden wir auch wieder eine Runde im Schlosspark drehen.

Das Froschkönigspaar wirkt etwas mitgnommen.

Vor dem Nachhause besuche ich noch den Kollwitzmarkt – Robinienhonig gesucht und gefunden.

Vobei an der Kulturbrauerei erreiche ich unsere hochgelegene Unterkunft.

Schnell vergeht der Nachmittag mit allerlei.

Abends dann …

… guckt der Vollmond, teils hinter Wolken, grell vom Himmel.

Meine eher weniger gelungenen FotoVersuche …

… haben wohl meine Kamera geschockt. – Jedenfalls entläd sich der Akku am Folgemorgen beim ersten Foto, blitzartig. Schluss.

Aufgrund des nur kurzen Besuchs habe ich weder Ladegerät noch Ersatz-Akku eingesteckt. – Passiert auch mal.

Vom schönen Wandern um die Karower Teiche folgen im nächsten Beitrag noch ein paar Panke-Fotos von extern. Uuuund … da flogen nicht nur Vögel, ein paar Schmetterlinge und Libellen herum. Ein großes, gemixt Heuschrecken- und Libellen-artig fliegendes Objekt stellte sich als – oft gehört, noch nicht in freier Natur gesehen – Gottesanbeterin heraus! Also auch hier in der Bundeshauptstadt angekommen.

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