Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Klima’ Category

Nach Absolvieren der Mühlenaustrecke, Mühlenstraße bachauf bis Rosengarten, bleibt genug Zeit für einen orientierenden Abstecher zum Neunaugenlaichplatz Hindenburgdamm.

Durch den Frühlings-Fahlt geht`s, vorbei an …

… Buschwindröschen.

Blick auf die Kiessohle der Pinnau am Pegel Hindenburgdamm.

Zwar bleibt zur Zeit das Tideniedrigwasser ca. 20 cm über dem Mittel, klares Wasser lässt aber erkennen, dass noch keine Laichaktivität von Flussneunaugen eingesetzt hat.

Rüber auf die andere Seite – wie sieht`s da aus?

Da liegt ein Fahrrad im Bach – neue Struktur, anthropogener Fischunterstand (?).

Und nebendran – ein weiss gepunkteter roter Ball.

Wohnt hier wer?

Da liegen zwei Einkaufswagen – ebenfalls zwar Struktur, aber eher zweifelhafte, verzichtbare Lebensraumvielfalt.

Die Zuständigen sind informiert.

Mein Ziel ist klar – ich radele durch Rellingens Baumschulland, …

… vorbei an wichtigen Utensilien im Klimawandel, Schutz vor Hochwasser, Rückhalt, Ableiten – Wasserspeicher und Leitungsrohre.

Inzwischen hat die mittäglich vorausgesagte helle Wolkenschicht den Himmel bezogen.

Hier kommt auch die Erinnerung – allen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich schöne Ostertage.

Virtuelles Verständnis – statt, wie morgens auf der Hinfahrt woanders gemessen 25, radele ich mit „gut Gegenwind“ gerade man mit 12 km / Stunde. – Ist bald …

… geschafft. Meine Wahl fällt diesmal auf die Rellinger Central Pfanne – wie sich schnell herausstellt, eine gute Wahl.

Start Rückweg – Rellinger Hof und Kirche dahinter (alle Ampeln rot? wo sind die Mitmenschen ringsum?).

Gründonnerstag, früher Nachmittag – es rast der Mensch wie verrückt auf der A 23.

Hier noch keine Staus – anderswo, wie ich zu Hause im Radio höre, aber hinreichend. „TüTa“ begegnet mir auf dem weiteren Weg auch 5 mal – meine Güte!

Kleinklima hinter der S-Bahnbrücke Thesdorf – erste Spitzahorne blühen, gelbgrün.

Sternmagnolien (und Magnolien) haben bei uns ringsum dieses Jahr Glück – volle Blütenpracht, keine Schäden durch Nachtfrost.

Vorbei am strukturlosen Krabatenmoorbach …

… komme ich im hausnahen Rosa an.

Read Full Post »

Reisen bildet, sagt man. So  überschritten wir, Bach-Interessierte, 2mal Kreisgrenzen.

Entrohrter Bach (Tönsbek), nun beispielgebend strukturiert und baumbestanden – selten genug zu sehen!

Leider muss er bald, noch ein ganzes Stück, Richtung Einmündung in das Hauptgewässer wieder im Rohr verschwinden – so`n Scheiss!

Zwischen bau- und finanzierungstechnischen Zwängen hängt dann Deutschlands „Freiwilligkeit“. [Dazu erspare ich mir Kommentare, weiss aus Jahrzehnten in Niedersachsen, dass irgendjemand immer die letzte Laterne am Zug sein möchte.]

Das Hauptgewässer besticht durch seine schicke Talaue.

Hier geht es tierisch zu, Wildsau-geprägt.

Haupt- (oder Mit-)Akteur sind Robustrinder, die extensiv gehalten eine halboffene Weidelandschaft gestalten.

Bäume fallen mal so-, mal sorum.

Mit ersten Rauschen wurde auch die Gewässerstruktur verbessert.

Wenn – als weitere Gewässerverbesserung und bei als erforderlich erkannter Anpassung an den Klimawandel – höhere Abflüsse verstärkt, früher als gegenwärtig in die Talaue übertreten sollen, könnte das z.B. durch Einengen des Mittelwasserprofils schrittweise gelingen.

Im Wegfahren entdecken wir die Herde.

Meist passen (die) Kühe auf, der Bulle frisst.

Kälber (links) sind ebenfalls interessiert, wer da guckt.

Die Kunst ist, die Herde auf eine flächenverträgliche Bestandsgröße zu begrenzen.

Wieder was gelernt!

Gestern ruft`s hier an: „Das Rad ist angekommen!“ – Ja, das Geheimnis, das neue Rad der Enkelin, HH.

Ich hole es ab und radele es abends über die Landesgrenze.

Es empfangen mich der begeisterte Sohn und ein ebensolcher Hund.

Aber wo …

… bleiben die Damen?!

Die Abendsonne …

… verschwindet bei leicht orangem Himmel.

Die erwarteten 2 Frauengenerationen erscheinen, vom Sport – allgemeine Begeisterung über die Überraschung!

So komme ich denn im Finstern per Auto nach Wedel zurück – besten Dank!

Read Full Post »

Gestern war`s – Polarlufteinstrom zu uns, Sturm auf See wirkt hier mit West 5. Das Radar zeigt Flockenwolken von licht bis Regen-schwer. – – – Termin umlegen?

„Flocken-Lücken“ im Radar machen „Mut zur Lücke“. Also, zu dickem, regenfestem Zeug noch die Regenhose überziehen und los … Radeln.

Das geht ja gut los. Blauer Himmel, Wind von schräg, oft genug schräg von hinten. Am Horizont stehen weisse Gebilde, mit Grauerem drunter.

Halbe Strecke bis Pinneberg – die dicken Fronten rasen zunächst südlicher, kümmern mich nicht. Der fernere Horizont rechts ist aber sehr ausgedehnt, auch für mich bestimmt.

Einfahrt Pinneberg – das nun Schwarze holt mich ein.

Schlagartig Graupel, AUA! – Hut auf, Kapuze drauf, Büschen hinterm Baum warten.

Binnen Sekunden ist der erreichte Fuß-/Radweg weiss.

Wie begonnen, so beendet – ich kann weiter.

Am Vorabend hatten wir noch vom Wetterfrosch gelernt, was den Unterschied zwischen Graupel und Hagel ausmacht. Ersterer schmilzt schnellstens, wenn man ein Korn in die Finger nimmt. So ist das auch, ich wundere mich, mit der weissen Lage auf dem Weg, trotz Temperatur nur gering über null Grad. Schon ist sie weg.

Unter der Bahn, vor dem Stadtwald Fahlt – Blick bachauf auf Rausche auf dem Nacken und scharfe Schussstrecke.

Eine feine Stelle! Hier haben wir vor Jahren per Telekranbagger einen Sattel Kies (25 t) versenkt.

Die Folgen solcher Gaben mit gutem Anstrom sind aus vielfältigen Schilderungen hier im Blog bekannt.

Pünktlich erreiche ich den Treffpunkt, P beim Bad, Rosengartenstrecke Mühlenau mit Kiesgaben gleich nebendran.

Unsere Verabredung war aufgehängt am Stichwort „Runder Tisch Biodiversität Pinneberg“. Wir stehen unmittelbar an einem menschlichen Negativbeispiel, Vernichten von Auenräumen bis an die Gewässerkante.

Heutige drängende Schwerpunkthandlungsthemen – von Tagesaktualität mal wieder verdrängt – wie Anpassen an den Klimawandel, Nachhaltigkeit im Handeln = vorsorgende Nichtzerstörung wesentlicher (Über-)Lebensräume, Erhalt bzw. Verbessern der Vielfalt in Lebensgemeinschaften („BioDiversität“) sind durch menschlich-geistige Verdrängung nicht aus der Welt.

Ein breit angelegtes Gespräch über Probleme und Verbesserungsmöglichkeiten startet, „gewürzt“ mit Ansichten wie hier: Erzeugte Turbulenz bringt nicht nur Sauerstoff und mehr Leben in den Bach, sondern ist auch optisch wahrnehmbar.

Im Ruhebereich spiegelt sich der Baumstamm, uferschützend entwickelte Turbulenz „bricht den Spiegel“.

Mit Unterwasserlenker versehene Kiesgaben bauen „verlorenes Ufer“ wieder auf.

Ein Blick auf solch freie Böden lohnt oft! Neben Spuren von Stadthunden finden sich Zeichen von Wildtieren, Mäusen, Enten und Reihern, mit Glück sind auch die charakteristischen Fischotterspuren erkennbar – ja, hier, auch mitten in der Stadt.

Ertappt! Ein Schwarzangler mitten auf einem Kiesdepot!

Kleiner Scherz, muss sein …

Mein Gesprächspartner, der Journalist, hat an langer Teleskopstange eine Unterwasserkamera.

Mit der sieht er nicht nur, das scheinbar trübe Wasser ist klar (!), sondern auch an ruhiger Stelle mit Schlammlage belegten und an turbulenter Stelle mit Algen bewachsenen Kies.

Mit gutem Timing und bei Glück günstiger Abflusssituation wird er hier auch ab etwa Mitte April ff. laichende Flussneunaugen beobachten, ggf. Fotografieren bzw. Filmen können – ja, auch die, hier mitten in der Stadt.

Genug geschnackt, ich radele zurück.

Nach Unterqueren der Bahn werfe ich noch einen Blick auf die „Ockerquelle“ – Folge der Schandtat, das „Quellental“ (!) mit Bebauung zuzupflastern und alles Quellige, Rohr-gefasst mit allen Boden-Wasserhaushalt-Störungen, abzuleiten.

Im Luftraum zeigt sich der Frühling mit Hainbuchenkätzchen und weissen Prunus-Blüten.

Ich komme im IntensivBaumschulBereich Wedel an.

Nun weiss ich, warum ich trotz des Winds pünktlich am Treff war. Auf der Rückfahrt konnte ich im Gegensatz zu den Gängen 5-6 (7 „ging nicht“, windtechnisch) nur die Gänge 4-5, oft genug 3, auch mal 2 radelnd nutzen.

Durchs Wedeler Autal radele ich gen S-Bahnhof, Bahnhofstraße – Frühlingsbote Trauerweide.

„Hoch oben“ in die Bahnhofstraße hat mich das Saison-Essen Stint gelockt. Ein Genuss! – wohl das letzte Mal im Frühjahr 2026.

Read Full Post »

Es gibt keinen Restaurierungsbeitrag 2025 zur Bredenbek hier im Blog, „nur“ 2 Berichte zu einer Exkursion dort. Seit August 2021 versuchen wir, mindestens einmal jährlich einen weiteren Puzzlestein zu setzen zum Vermindern erhöhter Erosion, verbunden mit erheblichem Sandeintrag in die Oberalster, Erhalt von Großbäumen sowie Lebensraumverbesserung für die Organismengemeinschaften im Bach selbst. Dass das alles nicht zuletzt mit dringend erforderlicher Anpassung an den Klimawandel zu tun hat, ist veröffentlicht. – 2025 hinderten uns „1.000 Gründe“, aktiv zu werden.

Nun also !

Das Abendrot am Donnerstag versprach …

… siehe da, der Freitag – wird ein sonniger Tag!

Mein Start, vorbei an Zukunft – Baubeginn am B-Plan Hogschlag, …

… der in Bau und geändertem Verkehr für Anwohner und Durchfahrende noch manche Überraschung verspricht.

Gegen den rush hour-Verkehr habe ich zügig die Kreisgrenze PI erreicht – SE empfängt mich.

Die zuvor überstauten Wiesen der Oberalsterniederung sind frei.

Blick bachauf, die Alster fliesst zwischen Mittel- …

… und Niedrigwasserabfluss – hier struktur- und baumlos.

Auf`m Berg, dem Düvelsbarg, nicht mehr weit, …

… da liegt auch schon der bestellte Sattel Kies (25 t), der Fachmann am Telelader startet.

Der Kies ist von der Edmund Siemers-Stiftung finanziert, die Arbeit leistet der Gewässerpflegeverband Alster-Rönne, die fachliche Anleitung übernehme ich.

Testanfahrt an den Canyon-artig eingeschnittenen, kanalähnlichen Bach.

Anfahrt und Schütten klappen gut.

Ergänzende Manpower – wir sind komplett.

Zum diesseitigen „Kies im Schüttwinkel“ …

… folgt die Ergänzung am rechten Ufer.

Wir lassen unsere Gabe – zum weiteren Bearbeiten durch gelegentliche Hochwässer – so liegen.

„Jacke hat Ruh`“- hängt auf meinem Haselstecken.

Punkt für Punkt werden Rauschen, …

… vor allem aber Kiesdepots zur Erosionsentschärfung und zum Baumschutz, hier: 2 Eschen, angelegt.

Für uns ist dies „Spielkies für den Bach“. Die Zeit wird zeigen, wie das System funktioniert und so manchen Lerneffekt hervorrufen.

Zum Schluss nehmen wir das Werk ab, wo nötig werden leichte Uferanpassungen des Kies per Rechen und Schaufel vorgenommen.

Überraschung mitten im Gelände, im Weggehen – Gelb. Das sieht ja wie Huflattich aus! Hier? [Wer weiss anderes?]

Dass wir nicht blindlings drauflosgearbeitet haben, versteht sich von selbst. Besonderheiten vor Ort, spezielle Rahmenbedingungen erläutere ich demnächst.

Read Full Post »

Auf Nachfragewunsch aus Hamburg, die Enkelin möchte etwas mit den Großeltern unternehmen, studiere ich die Museumslandschaft im Kreis Pinneberg. Nachdem wir das Stadtmuseum Wedel immer Mal „nebenher“ besuchen, soll es nun woanders hingehen.

Ein zeitlich passendes Angebot findet sich beim Industriemuseum Elmshorn. , dienstags 14-17 Uhr.

Mittagessen vorweg – ich wähle diese Zusammenstellung eines Extras und zweier Beilagen.

Im Glas House Elmshorn frage ich mir das Extra 250 g Spare Ribs sowie die Beilagen Ofenkartoffel mit Sour Cream und Broccoli mit Sauce Hollandaise zusammen. Da umgehe ich die Riesenportion Fleisch – und sage: Ausgezeichnet, gut gewählt. – Die Damen finden ebenfalls geeignet Köstliches, ohne lange Fisimatenten.

Als wir das Lokal verlassen, ahnen wir das für den Abend angekündigte Tief.

Parkplatz am Bahnhof Elmshorn gefunden – über uns streiten Saatkrähen beim Errichten ihrer Kolonie.

Gleich schräg gegenüber befindet sich das Industriemuseum.

Und schon geht`s los! Wir lassen uns in der Arbeitswelt erfassen – und stempeln beim Gehen auch wieder aus.

Die Lederindustrie war einst ein bedeutender Industriezweig, der …

… in Mangelzeiten durchaus auszuweichen wusste – Produkte aus Fischleder.

Was in Film, Funk und Fernsehen als arktische Besonderheit vor Jahren „neu entdeckt“ wurde, war hier zwanghafte Beschäftigung angesichts wirtschaftlicher Veränderungen. Wir lesen, „Seelachs und Hai“ waren die hauptsächlich verarbeiteten Häute.

Fast mag man das aushängende, berührbare Exponat nicht anfassen. – Fischleder ist eine unglaublich glatte, angenehme Erfindung!

Wir klettern ins 1. Obergeschoss.

Für eine Stadt mit Segler im Stadtwappen ist selbstverständlich mal der Schiffszimmermann ein wichtiger Beruf gewesen.

Modellschiff.

Die Lebensmittelindustrie war ein weiteres, wichtiges Standbein des Wohlstands ringsum.

Unverzichtbare Gerätschaften waren Waagen – ja, diese Ausführung erkennen wir Alten wieder, wiegen die Enkelin (auch auf einer moderneren Waage, die gleich Größe und Gewicht insgesamt bewertet).

Für „Mobil ohne Motor“ steht Fahrradentwicklung beispielhaft, …

… mit dieser Spezialentwicklung: Eisenfedern statt fehlender Gummibereifung (!).

Im 2. Obergeschoss steht der Kolonialwarenladen beispielhaft in den Sammlungen für Wohnen, Leben und Versorgung.

Der Blick nach draussen zeigt Stadtvögel – 2 verwilderte Stadttauben sowie die bekannten, eifrig nestbauen- und verteidigenden Saatkrähen.

Das 3. Obergeschoss bietet mit Schule, Kindheit zur Nazizeit sowie Alltag in Trümmern ein weiteres Spektrum – mit eigenem Testen …

… z.B. altdeutsch Schreiben (verewigen des Namens an der Pinwand) sowie Zeichnen. – Wo die Bank zu eng, weil das Kind zu hochgeschossen, wird halt gekniet statt gesessen.

Als Zugabe füge ich noch die Werbung für den Sicherheitsgurt hinzu.

Das ist selbstverständlich nur ein winziger Ausschnitt des sehr attraktiven Angebots. Zu erwähnen ist weiterhin die gerade laufende Sonderausstellung zu Elmshorner Geschäften sowie die speziellen Aussagen zu Schifffahrt und Stadtentwicklung.

Abfahrt. – Kleiner Stopp am Hafen, Tideniedrigwasser – ja, die Krückau ist halt nur das, was da bei Tideniedrigwasser fliesst!

Wie groß auch immer das Ganze bei eingestautem Tidehochwasser kurzfristig aussieht.

Schon liegt die Klostersande wieder hoch auf Schlick.

Voriges Jahr war es gelungen, 50.000 € für das einmalige Freispülen des Schiffs als Spenden einzunehmen. Man darf gespannt sein, ob dieser Schweinkram für den Lebensraum Krückau weiter gelingt.

Erinnerung an die Museumsausstellung – die Altvorderen wussten schon, womit sie zu tun hatten.

Und mit florierender Industrie – und noch nicht durch fortwährende Elbvertiefungen zunehmend verschlickten Nebenflüssen und -häfen – konnte die Angelegenheit auch bewältigt werden.

Read Full Post »

Das ist ja immer so eine Sache mit dem Grün – welche wie der bayerische „Kini“ scheinen ja übermäßig allergisch zu sein.

Im Normalleben richtet man sich nach der Schnittzeit – und „pflegt“.

(Wer hat eigentlich „gepflegt“, als der Mensch diese Aufgabe noch nicht für sich entdeckt hat?)

Man kann Grün auch einfach wachsen lassen – lassen wir mal reale Fälle von Verkehrssicherungspflicht aussen vor. – Dann bekommt so mancher Baum eine Wertigkeit, die sich dem tagesüblichen Denken entzieht. Vielleicht mal innehalten?

Einmal ganz abgesehen davon, welch zunehmende Fülle von Pflanzen und Tieren ein älter werdender Baum beherbergt.

Aber eigentlich bin ich auf Radelrunde …

AltEichenAllee Idenburg – da hinten …

… liegt nicht nur Astschnitt, es entstand ein Loch im Kronendach.

Mal genauer hinsehen. Die Fällung erfolgte aus gutem Grund, …

Der Stamm ist von oben bis ganz unten mit einem Hohlraum durchzogen.

Auf die Schnelle überschlagen, dürfte die Allee wohl gut 100 Jahre alt sein – werde gelegentlich im Gestüt mal nachfragen.

Nahebei stand noch so ein Kandidat.

Ein Stück weiter, die Baumkulisse ist von Eichen in gemischten Bestand übergegangen, liegt eine Esche, noch recht jung, aber – wie ich gelegentlich zeige – seit langem todkrank.

In so manchem Wald habe ich Eschenbestände unterschiedlichen Alters gesehen, die fast quantitativ gestürzt, da inzwischen wurzellos waren.

So radele ich mit meiner Erklärung des Geschehens weiter, wie kürzlich gezeigt, am randvollen Pferdetümpel vorbei, bereits zurück in Wedel. – Da aaa …

… waagerecht … – liegt was!

Ein nennenswerter Anteil straßenbegleitender Eichen wurde gefällt – alle kerngesund!

Hier hatte ich vor Jahren bei der Stadtverwaltung nachgefragt, wie die Eigentumsverhältnisse liegen, da AltEichen mit dem Pflug bis an den Stamm bedrängt wurden, der halbe Wurzelteller jeweils zerstört war. (Man konnte, wollte, durfte … mir damals nicht antworten.)

Quer zur Straße steht der Rest einer jüngeren Baumreihe – nebendran, professionell ein Bagger mit Haltegriff, auf der anderen Seite der Profi mit der Motorsäge. (Alles Buschwerk, vorn Hasel, ist dem „pflegenden“ Zugriff nach der 08/15- Methode „Kugelform = Hausmeisters Liebling“ zum Opfer gefallen. Wächst nach …)

Halten, …

… Führen, …

… sauber ablegen.

Wenn ich mal einen professionellen Anbieter suchen muss, weiss ich, wo ich mich erkundige.

Noch steht die Restreihe, die auf Länge gesehen fast mal wie ein Knick aussah, aber zur Hälfte bereits anderen Interessen gewichen ist.

Zu Hause angekommen, informiere ich den städtischen Baumschützer per Mail mit 2 Beispielfotos. Sieh an, der legt das Geschehen sofort lahm bis zum Prüfergebnis. Es sieht so aus, als gehörte mindestens ein Teil der straßenbegleitenden Bäume der Stadt Wedel.

Bei den senkrecht dazu stehenden, jüngeren Bäumen kann das auch so sein, denn hier verlief ein alter Weg.

Wir werden sehen. – Leider wird – so der Sachverhalt sich entsprechend darstellt – bei Baumfrevel nicht der reale Sachverhalt in Strafe umgewandelt. Oben stehender Link gibt eine Ahnung, in welche Richtung solch Summe geht / gehen müsste.

Read Full Post »

Radeln im Uhrzeigersinn – die Spiegelweide, viel Wasser durch Regen, Thw.

Vorher ruhende Möwen gehen von der Nasswiese hoch.

Bei näherem Hinsehen entdecke ich schwärzliches unmittelbar vor den Weiden, rechte Bildhälfte (so fast nur erahnbar) – ca. 1.000 Nonnengänse.

Die sind angesichts des wieder frei verfügbaren Grases nach und nach zurückgekehrt. Es folgt ein eigener Beitrag.

Elbdeich Fährmannssand, diesig – Tidehochwasser, Thw, die Elbe wie ein Spiegel angesichts nur schwachen Winds.

EisMäander nahe Giesensand, der Deichgraben vorn ist angesichts Tideeinflusses vollkommen aufgetaut.

Elbdeich Hetlingen – die Masse Reet aus dem Vorjahr ist nun platt.

Blick gen Fährmannssand in den Dies, RestReet 2025, stehend – Wind und Wellen haben „plattgemachtes Reet“ in den oberen Spülsaum der Flut transportiert. Eifrig ist man dabei, Haufen in aufzuladende Reihe zusammenzuziehen.

Neben dem Klärwerk Hetlingen, Spezialklima Nord – RestSchneewehe und -Eis.

Dasselbe nebendran.

Reitplatz Idenburg, Bodenfrost verhindert Versickern – Wasserfläche, Spiegelung Hindernisse und Weide.

Eichenallee Idenburg – ein Schwarm Wacholderdrosseln rastet.

Auch zur Eichenalle wird ergänzend zu berichten sein.

Wedel, der Pferdetümpel – randvoll geht er nach Schneeschmelze und Regen in die Frühjahrssaison.

Uuuups, nochmal? – Nein, keine Wachoderdrosseln, kurz verguckt – Samenstände einer wohl bereits kranken JungEsche.

Auf den Rest bekomme ich fast selbigen – wir befinden uns in der letzten Schnittwoche. Heftig wird am Grün gebastelt, wird aus Senkrechtem Waagerechtes. – „Baumschnitt“ bekommt später auch noch einen eigenen Beitrag.

Read Full Post »

Als „alter Chef“ bin ich eingeladen zur Berufsabschiedsfeier 2er ehemaliger Kolleginnen, Technischer Umweltschutz im Bezirksamt Wandsbek (mein Jubeltag ist nun fast 11 Jahre her). Die zugehörige Veranstaltung findet privat in Rahlstedt statt.

Da fahre ich doch gern hin – zumal bei solchem Kaiserwetter. – CCH, Alsterglacis.

Ich sehe mal was anderes von Hamburg! Die Aussenalster, weiss – mit einer Fahrspur drin.

Ein Zeigefinger am Horizont, die Christuskirche Wandsbek.

Nicht mehr weit, dann …

(Glück gehabt, Ampel rot!)
… passiere ich das Bezirksamt Wandsbek.

Hier, Wandsbek-Markt, stieg ich 29 Jahre morgens aus der U1 aus und nachmittags wieder ein (Ausnahmen, wie auch zu meiner Verrentung, bestätigen die Regel).

Gefunden! Und schon mittendrin.

Happy to be here – mit den Gastgeberinnen! – Die tiefstehende Nachmittagssonne ergibt krasse Lichtverhältnisse.

Weitere Fotos von Personen bringe ich hier nicht.

Die Verursacherin der Lichtverhältnisse – nicht mehr lange.

Es ist allerhand vorbereitet. – Nicht mal Fotografieren kann man unbeobachtet.

„Auf Wiedersehen“, steht da.

Das sagt auch die Sonne – sie …

… ist bald verschwunden.

Eine Menge Aufstellspiele hält uns angesichts der Vielzahl Themenstellungen in Bewegung. – Alle bestaunen diese bunte Wand.

Wie sich im weiteren Verlauf herausstellt, wird die „Wand“ aus Papier unten befestigt. Hier, auf der Rückseite sammeln sich die „Ruhedständler“.

Und hier ist auch die Umkleide für Urgespenster, die anschliessend ihr (Un)Wesen auf der anderen Seite präsentieren.

Die beiden „Neuen“ (für Verrentung bzw. Pensionierung) werden von aktiven Kolleginnen und Kollegen inständig gebeten zu bleiben.

Aber letztlich sehen sie sich doch gezwungen, sich – durch die Wand – den schon geübten Ruheständlern zuzugesellen. Begrüssungsjubel und Besprühen mit dem Wasser der Weisheit erleichtern den Prozess.

Wem nun noch immer nicht warm geworden ist, hilft das Feuer in neuster Version – Energie-sparend und mit sauberer Technik, da kammer nich meckern.

Alle sind begeistert, dass nicht nur alteingesessene Bevölkerung des Gallierdorfs (Eigenschöpfung, Stand 2010, 60 Jahre ist damals der Chef auf dieser, unserer Erde), sondern auch Nachfolgende die Feierrunde komplettieren.

Ca. 20 Gallierinnen und Gallier sind zum Mahl versammelt – hier die Give-aways.

Die Deutschlandfahne ergibt sich aus Symbol-Abbildungen, s. vorletztes Bild, oberer Rand, Mitte.

Nach einer leckeren Maronensuppe …

… kann Ausgezeichnetes mit Grünkohl verspeist werden – auch vegan wählbar, Nachschlag möglich.

Und dann dieser Nachtisch!

Schnell verfliegt die Zeit.

Mir stehen ca. 1,5 Stunden Fahrt gen Westen bevor. Angesichts des Streiks, der nicht nur örtliche Buslinien, sondern auch die U-Bahn Richtung Hauptbahnhof Hamburg betrifft, werden Mitfahrangebote gern genutzt. – Nicht so Zeitabhängige halten durch!

Draussen, in Eis und Schnee, aber bei freien Straßen wird ein kleines rotes Auto gesucht. – Dies ist es nicht.

Durch wild belebtes Wandsbek wird – bei wild Parkenden – der angestrebte ZOB problemlos erreicht. Ebenso verläuft die weitere Fahrt nach Wedel.

Und nun? – Werden Fotos getauscht – auch wird im Rummel der Feierlichkeit Vergessenes noch an den Mann bzw. an die Frau gebracht.

Super war`s – gerne wieder!

Read Full Post »

Stichwort „Weserlachs“ rief – ich komme (fühle mich nicht nur fachlich, sondern als im Eder-Einzugsgebiet Geborener [einer der Hauptlaichflüsse des historischen Weserlachses] sowie lange in der Nordheide und im Wümme-EZG Aktiver verpflichtet)!

Gestern Morgen in der übersichtlich sich füllenden Samstagmorgen-S-Bahn gen HH-Altona. Noch duster draussen, daher die intensive Spiegelung.

Der junge Tag, schon im ICE (man mag das Kürzel – mit Bezug auf US-Geschehen – fast nicht nutzen) – grau, eisige Binnenalster mit HH Rathaus- und anderen Türmen.

Ausfahrt HH Hbf – Tideniedrigwasser in Oberhafen und Ericusfleet, angesichts ssssteifen Ostwinds und geringen Abflusses der Elbe bei minus 1 m (!).

Das „Süßwasserwatt mitten in der Stadt“ liegt (auch) hier frei.

Zügig geht es über die Süderelbbrücke (daher unschaaaaf) – Eisschollen auf der Elbe, Eispackungen am Ufer.

Der Tourismus zum Herkunftsort Wehr Geesthacht ist in – den seltenen – Eiswintern legendär.

Zügig geht`s …

… durchs weisse …

… Agrarland Niedersachsen (Hofstelle mit Altbäumen – Windschutz und Heizmaterial), …

… zum Veranstaltungsort, Hansestadt Bremen.

Meine Umsteigezeit reicht, den richtigen Anschlussabfahrtsort Bus zu finden.

Nicht weit bis zum Ziel.

Über die vereiste Weser (Erinnerungen an Maien-Zeiten werden wach) …

… komme ich, Minuten später, an der Hochschule Bremen an – keine Lehre, Leere am Samstag.

In einer Nebenstraße nahebei weht ein Banner im strammen Ostwind – zwar Seen-bezogen, aber thematisch lenkend.

Ja, und dann geht`s rein ins Fachliche – hier Spezialthema Genetik, gekoppelt mit regionalen Kooperationsangeboten und Diskussion.

Ca. 60 Teilnehmende aus Fachlichkeit Gewässerökologie und Fischerei, Anglervereinen sowie Landesverbänden und -verwaltungen bringen eine Menge Wissen in Zeitentwicklung und (nicht-)Zielerreichtem zusammen.

Das Forschungsprojekt kann aus dem Vollen schöpfen, Kooperation für den Start im unteren Weser-Einzugsgebiet ist sicher (Südgrenze derzeit etwa bei Diepholz). Es ist bereits absehbar, dass Realität und Wissen primär auf dem anderen Großsalmoniden, der Meerforelle, gründen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass Vertreter von Lachs-Initiativen von Aller-Oker-, Leine, Lachsverein und Gesamtbetrachter anwesend waren.

Man darf gespannt sein, ob die sich im gesamten Einzugsgebiet stellende Thematik in Folgeprojekten, ggf. anderswo, weitergeführt wird – Diemel und Fulda / Eder sowie Werra und Nebenflüsse im oberen Einzugsgebiet boten in der Vergangenheit wichtige Reproduktionsstätten insbesondere für den Weserlachs.

Das Spezialthema „Eisen- / Ockerbelastung“ stellt sich flächendeckend im Norddeutschen Tiefland, teils auch südlicher. Das – seit den 1980ern praktizierte – Schwerpunktthema „Bruthäuser, Fischbesatz“ wird zunehmend über schrittweise Restaurierungserfolge als zu minimieren angesehen. – Gleichwohl haben 25 Jahre Wasserrahmenrichtlinie bisher nicht die fachlich und rechtlich geforderten Verbesserungen bei harten (Gewässerverbau, Wanderhindernisse, Gewässerunterhaltung) und Lebensraumwiederherstellung bis hin zu baumbestandenen Randstreifen / Auwald gebracht.

Auf der Rückfahrt durchs Niedersächsische – Erlenreihe ! („ohne Erlensaum keine dauerhafte Lebensraumverbesserung für sommerkühle Bäche!“) – wirkt der Hinweis des erfolgreichen, langjährigen Praktikers nach.

Danke dafür – auch der Bahn (wenngleich mit ein wenig Tricksen am Bremer Hauptbahnhof – Wechsel auf den Metronom gen HH angesichts stetig anwachsender ICE-Verspätung) für die Rettung meines geplanten Rückkehrtermins.

Bis zum nächsten Mal!

Read Full Post »

Noch immer stehen wir unter dem Eindruck der jahrzehntelangen offiziellen Beschallung, Deutschland sei ein Wasserüberschussland. Zunehmend hören wir anderes, bis hin zu Handlungsanleitungen. Wasserrückhalt ist angesagt.

Der bebaute Raum, verstärkt in Städten, bemüht sich um Entsiegelung, Beispiellink Göttingen. Metropolen, Beispiellink Berlin, motivieren. Es gibt sogar Wettbewerbe, hier nur ein Beispiel.

Wie sieht aber die Realität Wasserrückhalt im ländlichen Raum aus?

Was mir so beim Radeln im Augenwinkel vorbeizieht, lässt mich stoppen – jüngst gelaufene Neu-Dränung.

Dicht an dicht leiten Dränrohre oberflächennahes Bodenwasser ab, teils parallel, …

… teils gebündelt.

Ist so etwas immer noch eine genehmigungsfreie / genehmigungsfähige Aktion? (Von Freisetzen aktivierter Bodeninhaltsstoffe wie Eisen, kurzwegiger Eintrag von Nährstoffen und Pestiziden in aufnehmende Gewässer einmal ganz zu schweigen.)

Solch Fläche ist wassermengenbezogen doch kaum anders zu sehen, als Flächenversiegelung im bebauten Raum.

Bezogen auf die Angabe, dass 50 % der Agrarflächen dräniert sind, kommt man in Richtung regionaler Wasserhaushalt, Versickerung / Abfluss, übernutztes Grundwasser (das „von oben“ nur noch begrenzt aufgestockt wird), Auswirkung auf lokales bis regionales Wetter und Klima ff. auf ganz merkwürdige Gedanken. – Geht hier alles mit rechten Dingen zu?

Besteht Hoffnung, wächst auch im Agrarischen ein kleines Pflänzlein? – Sehen kann ich davon (noch) nichts, eher Parallelen zum obigen, brandneuen Gegenteil.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »