Der Anreisetag gilt der jungen Generation – der „Beruf Schülerin“ wird frisch einstudiert.
Wir wollen einen Bach lebendig(er) machen – zumindest die Grundlagen dafür schaffen.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Wetter - oder was on 17. Oktober 2022| Leave a Comment »
Der Anreisetag gilt der jungen Generation – der „Beruf Schülerin“ wird frisch einstudiert.
Wir wollen einen Bach lebendig(er) machen – zumindest die Grundlagen dafür schaffen.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Wetter - oder was on 16. Oktober 2022| Leave a Comment »
Was für ein Stadtaufenthalt – Familienbesuch in Berlin, Bäche / Bach basteln – Jubiläum und Premieren-Experiment, Garten-Check und Wahl, Landschaftsachse Panke. Wie passte all das in diese paar Tage?
Demnächst mehr.
Posted in Gewässerschutz, Reisen, Wetter - oder was on 12. Oktober 2022| Leave a Comment »
Da fahren wir, südlich des Nationalpark Kellerwald, zum Schneewittchendorf Bergfreiheit, (besonderes, altes Recht) , hier der Ort.
Freiliegende Erdgeschichte – wie frische Abschläge an der Wand und Verbliebenes davor zeigen, ist diese Stelle interessant für Stein- und Naturforscher.
Bergfreiheits Edelsteinschleiferei bietet Einblick in das gesamte Spektrum von Steinen, Edelsteinen – „Schleiferei-Fest“. Wir können uns alles in Ruhe ansehen – frühes losfahren und für andere eher abschreckendes Wetter sichern uns dieses Privileg. Als wir fertig sind, wird`s langsam voller – Zeit, weiterzufahren.

Neben allerlei Besonderheiten aus dem Ausland bis Übersee sind auch Kellerwaldsteine – wie man sie „überall“ finden kann – von Klein bis Groß anzusehen.

Infotafel „Das wilde Urfftal“ – hier lässt es sich trefflich wandern. Zahlreiche Berge und Schluchten mit ihrer unterschiedlichen Flora und Fauna bieten für vielerlei Naturerlebnis Raum.

Zwergenparade, Schneewittchen in der linken Dreiergruppe – der Interessent rechts überschreitet das Gardemaß allerdings.

Wir fahren durch das schöne Wese-Tal, erreichen die Arche-Region Kellerwald. – Stürmisch und nass – schnell rein ins Info-Haus.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Arche-Region nachhaltig aufstellt. Leider habe ich über die Jahrzehnte allzu oft Programme „im Namen des Herrn unterwegs“ erlebt, bei denen krasse Überweidung den Charakter und die Vielfalt des Umfelds erheblich schädigt.

Wir fahren weiter, picknicken kurz an der alten Herzhäuser Ederbrücke. Etwas aufwärts liegt bei Vollstau des Sees die Stauwurzel.
Der Neubau steht seit langem „auf dem Berg“, nicht weit entfernt von unserer Super-Unterkunft.
Nächstes Jahr, 2023, kommt der nächste Abi-Fünfer – ob unser Jahrgang in solch Alter schon bei Fünfer-Jubiläen eingeladen wird?

Wieder oben – zitter, zitter – Nachbars Lampen (fast schon aus) erscheinen fast scharf. Für den Mond hat`s nicht gereicht.
Eins (und noch viel mehr) nehmen wir mit nach Hause – hier steht ein Sternenhimmel … ! ! !

Leere Straßen, gut gewählt, die Fahrt vergeht wie im Flug. – Hier: Sonnenwetter im Norddeutschen Tiefland.

Ein ordentlicher Schauer nördlich der Harburger Berge, beim Eintritt ins Elbe-Tal, musste dann doch noch sein.

Die Dauerbaustelle für dieses Jahrzehnt, südlich des Elbtunnels (nördlich geht`s ähnlich weiter), durchfahren wir ohne Probleme.
Wenn wir bei nächsten Fahrten auch so schlau planen … – Vielleicht war das aber alles auch nur Glück.
Posted in Gewässerschutz, Klima, Reisen, Vögel, Wetter - oder was on 10. Oktober 2022| Leave a Comment »
Nachdem wir den Talsperren-nahen Seeteil bewandert (und das Restvolumen Wasser ein Bisschen beangelt) hatten, sind wir zum Wandern in trocken gefallener Flussaue aufwärts gefahren.

Flussab, am linken oberen Bildrand sehen wir die Aseler Brücke, Teil des Edersee-Atlantis. Weisse Flecken im vorderen Bildteil … einige Silberreiher sind am Fluss und in der Aue aktiv.
Zuletzt begegnen sie sich im Auengrün (-gelb, -rot). Das ganze sah von fern wie Balzritual aus.

Die Stauden zeigen im Ansatz Farbenvielfalt. Für den Wald ringsum ist es offenbar noch etwas zu früh.

Glasklares Wasser – offenbar besteht der Gewässergrund in dieser ruhig fliessenden Strecke aus hoch anstehendem Feinmaterial – als hätten keine Zwischenhochwässer Rinnen freigeräumt.
So wundert uns nicht sonderlich, dass – bis auf je einen „Nachläufer“ bis dicht ans Ufer (einmal Barsch, einmal Hecht) – fischmäßig „nichts geht“.
Der Folgetag soll anders aussehen – da fahren wir erstmal „ins Schneewittchenland“, südlich des Nationalpark Kellerwald.
Posted in Gewässerschutz, Klima, Reisen, Wetter - oder was on 9. Oktober 2022| Leave a Comment »

Unter Schloss Waldeck, Blick von den Hopfenbergen auf den Edersee – Blaugrün, wie vom Maler ausgegossen.

Im Windschatten der Ost-West-Berglinie hält sich die Blaualgenblüte, durch Wind, Wetter, Mensch bewegt.
Diese Art NaturKunst hat der Mensch allerdings maßgeblich zu verantworten.
Blau“algen“ holen sich fehlenden Stickstoff aus der Luft, so lange im Wasser Phosphor im Überfluss vorhanden ist. Ich nehme mal an, dass die umliegenden Kläranlagen mit weitgehender Phosphorentfernung ausgestattet sind. So wirkt akut wohl primär die Landwirtschaft über fehlende Erosionsminimierung und durch Abschwemmen phosphorgedüngter Bodenpartikel auf das Seegeschehen ein. Zusätzlich werden „historische“ Phosphor“gaben“, die im Seesediment gespeichert sind, bei sommerlicher Temperaturschichtung und Sauerstoff = Null unter der Temperatursprungschicht massiv in das Geschehen eingreifen.
Dazu ein paar aktuelle Links:
– Generalbetrachtung in Versform von Gerhard Laukötter.
– Düngebetrachtungen, vermittelt von Heidi, Schweiz.
– Weitere Fachlichkeit, vermittelt durch die Europäische Umweltagentur.
Es folgt ein Bericht über unseren Besuch am Ederfluss, im trocken gefallenen Seebett.
Posted in Gewässerschutz, Reisen, Wetter - oder was on 8. Oktober 2022| Leave a Comment »

Uns umflattern gelegentlich Insekten, wie es scheint, frisch geschlüpfte Eintagsfliegen. Da verwundert es nicht, dass interessierte Fischschwärme an der Wasseroberfläche auftauchen.

Ganz offensichtlich handelt es sich um Ukeleis. Ihre Nahrung nehmen sie unter der Wasseroberfläche auf, Oberflächenunruhe ist nicht zu beobachten.
Der unter den Schwärmen [Beitrag zu Laichschwarm im Frühjahr, unvorstellbar] durchgeführte Kunstköder scheint heute nicht in der Lage (bzw. wir Angler führen ihn nicht „ordentlich“, vielleicht zu ordentlich …), einen Raubfisch zum Biss zu verleiten.

Ich bin auf dem Rückweg „on top“ angekommen. Hier liegt eine Boje hoch auf dem Trockenen angekettet, warnt vor Untiefe.

Einer hängt zurück – Wurfübungen, einen „Rückenschwimmer“ näher zu identifizieren. Es handelt sich vermutlich um einen Großzander.
Und weiter geht`s.

Hechtkopf – unschöne Hinterlassenschaft der Angelei. – Es hat sich in den letzten Jahren offenbar eingebürgert, bis hin zu ganze, filetierte Kadaver im See zu hinterlassen. Ein makabres Bild …

Nordwestblick durch die ehemalige Durchfahrt der Schleppbahn – deutet sich am Horizont das (angesagte) Wetter für morgen bereits an?

Beim Wandern Richtung Auto – gegenüber ragt die ehemalige Dorffläche Berich hoch über den Wasserspiegel heraus.

Wieder auf der Nordseite des Edersees – gerade kein(e) Bus(se) auf dem Parkplatz Höhe Alt-Berich. Das nutzen wir für einen Blick auf die Grundmauern des 2014 versunkenen Orts.

Herange-zoomt ist am Horizont am Übergang zur Werbebucht der ehemalige Kupferhammer erkennbar. Das „Modellchen“ ist nach Regenfällen mit leichtem Seespiegelanstieg fast wieder ganz verschwunden (hier nicht erkennbar).
Gut kommen wir voran, dann von Herzhausen abgebogen gen Osten, am Südufer des Flusses / Sees entlang.

Bevor ich die Grün- bis Rot-Tönungen am bewegten ex-Lachslaichfluss der Weser beschreibe, folgt erstmal etwas menschverursachte Land- / WaterArt.
… im nächsten Beitrag.
Posted in Gewässerschutz, Klima, Reisen, Vögel, Wetter - oder was on 7. Oktober 2022| Leave a Comment »
Was berichtet der von der Wasserkante Zurückkehrende?
Wir schlagen einen Bogen, wollen sie nicht stören.
Im vorigen Foto ist links ein alter Baumstumpf zu sehen. Die „Stukenkante“ ist voll davon, noch versunken (beim vorigen Besuch vor 2 Jahren lagen wie Ungeheuer etliche Baumstubben frei) – Anglers Traum, da Super-Fischunterstände / Anglers Horror, da beste Abrissstellen für jeglichen Köder.
So hat „der Riesenhecht“ keinen Angriffspunkt – aber, mal ehrlich, im Edersee befinden sich inzwischen auf über 2 m herangewachsene Welse … So einer schnappt sich Vater oder Mutter Nilgans, die Formation Küken passt vermutlich auch fast „in einen Schlürf“.
Wie gut, dass die Gänse nichts vom Riesenwels / den -welsen wissen …

So, nun wollen wir aber vor lauter Gänsebe(un)ruhigen doch unsere Angelscheine noch ein Bisschen nutzen.
Posted in Gewässerschutz, Reisen, Vögel, Wetter - oder was on 6. Oktober 2022| Leave a Comment »
Wie aus dem vorigen Beitrag zu schliessen, sollte es an den Edersee, Sichtweite zur Edertalsperre, gehen.

Und gucken, wie die Eder in Abfluss und Klarheit aussieht (flussauf der alten Herzhäuser Brücke) – wenig Abfluss, sehr klar, schöner Herbstanflug im Grün.
Wir umrunden den See auf der Nordroute, queren die Eder unterhalb der Sperrmauer und stoppen neben dem TreeTopWalk (wie der Link zeigt, kann man den auch Deutsch benennen).

Der Weg knickt Richtung Sperrmauer rechtwinklig ab. Wir sind am Zwischenziel, unmittelbar vor den Hopfenbergen.

Jetzt heisst es, ein Bisschen zu Kraxeln – allerhand Schotter hier … Blick zurück, in den Nebel hinein. Wo jetzt 3 Anglerboote sichtbar werden, kommen wir her.

Wir müssen einen tiefen Einschnitt durchqueren. Hier querte beim Staumauerbau eine „Schleppbahn“.

Hier, auf der Südseite der Berge erscheint das Wasser glasklar. Die Blaualgen“blüte“ hat sich durch leichten Wind und Sonnenschein zu dünnen Schlieren verändert.

Über uns führen zwei Rotmilane ihre Flugkünste vor. Spielend, segelnd, scheinkämpfend bannen sie unseren Blick etliche Minuten.

Die Sperrmauer ist nun frei sichtbar – gut erkennbar ist auch, wie dick sich der Nebel im Edertal flussab hält.

Während ich so überlege, ob der Stein wohl eine Versteinerung bietet – entdecke ich ein Stück (wohl Hecht-)Rückgrat nebendran, passt irgendwie dazu, finde ich.
Dazu mehr demnächst.
Posted in Gewässerschutz, Klima, Reisen, Wetter - oder was on 3. Oktober 2022| Leave a Comment »
Zwei Hamburger Männer reisen gen Süden – die Ur-Sippschaft besuchen.

Gut angekommen, nächster Morgen. – Auch hier lässt der Klimawandel seit etlichen Jahren Laubfarben sehen, die sich mit dem „Indian Summer“ anderswo messen können.
Regenfälle, immer mal schaurig in den vergangenen Wochen, haben die Wasserführung nicht dauerhaft erhöht – Niedrigwasser wie anderswo. Es fehlt die Stütze aus dem Grundwasser – nun schon 4 Jahre ernsthaft, chronisch wohl seit mindestens 2 Jahrzehnten.
Es könnte auch heissen „Neben uns gähnt der Abgrund“.

Zurück in Hamburg – schnell ist die Kurz-Tour Do-So vergangen. Der Sonntag Morgen vor dem Tag der Deutschen Einheit stellte sich als hervorragend gewählte Reisezeit heraus.
Über das Eine und das Andere wird detaillierter zu berichten sein.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, westlich HH, Wetter - oder was on 28. September 2022| Leave a Comment »
Das Land Schleswig-Holstein hatte zu Beginn der Wasserrahmenrichtlinienjahre (20 Jahre her) ziemlich konsequent zum Thema „Durchgängigkeit“ gewirkt. Auch die Vielzahl kleinerer Kulturwehre war seinerzeit in Angriff genommen worden. Punktueller Absturz wich – etwas verlängerter Gefälleabbau – meist Rauen Rampen. Mit dem dauerhaft Halt gebenden Einbau von Großsteinen wurden diese Maßnahmen als abgeschlossen angesehen, flächen- und streckenhafte Lebensraumfunktion, z.B. Laichbetten, wurden in diesem Zusammenhang nicht thematisiert.
Bei unserem Restaurieren seit 2017 nutzten wir die Rauen Rampen und ergänzten das Umfeld um die für Laichplätze wichtige Kiesfraktion 16-32 mm. Jüngst wurde eine mir bis dahin nicht bekannte Stelle als möglicher Ansatz für Verbesserungen gezeigt.
Wie unsere Erfahrungen zeigten, lässt sich da prima draufsatteln, die Laichkiesfunktion ergänzen.
Anfahrmöglichkeit besteht, punktuelle Zugabemöglichkeit an etwas freieren Stellen ist ebenfalls hinreichend vorhanden.

Hier ist (mindestens) Zweierlei zu erkennen: Die Schüttmöglichkeit vom linken Ufer her sowie die Notwendigkeit, erheblicher, mindestens zeitweise extrem hoher Belastung mit Eisenzutritt auf den Grund zu gehen.

Bachab stellt sich der Gewässerlauf eher lebensfeindlich für standorttypische Organismen dar. Überbreite Strecke will strukturiert sein.
Wir steuerten eine Brücke bachab an.

Blick nach unten – Erosion in unmittelbarer Überfahrtumgebung kann in einem Zug mit Lebensraumverbesserung behoben werden.
So ganz unbekannt ist dieser Bach ja nicht …
Etwas weiter bachab hat im Umfeld einer Rauen Rampe und einer Brücke bereits Bekiesen stattgefunden. Laichende bedankten sich – wie üblich – sofort in der folgenden Saison.
Wie das „oben neu“ einmal aussehen kann, sahen wir uns an.

Oberes Ende – hier hatten wir Kies im Überschuss zugegeben. Für die nächste Laichsaison liegen noch hinreichend Reste vor Ort im Anstrom.

Blick bachab – (kleine) Hochwässer haben die vorige Kiesgabe quantitativ abgeräumt, durchgeschleust.

Platziert an vom Bach bevorzugter Stelle und in der folgenden Strecke wirkt der Kies seitdem Wunder.
Auf diesen guten Eindrücken wollen wir weiter aufbauen. – Es bleibt viel zu tun. Aus „alter Erfahrung“ wird aus Puzzle-artigen Einzelbildern das standorttypische Gesamtbild (Achtung, im Adresskopf der verlinkten Datei stimmt nur noch die e-Mail-Adresse!).
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