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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Winterliche Turbulenzen bei erhöhtem Abfluss.

Gerade laichen Forellen, der Anstrom des Laichkieses ist der bevorzugte Platz. – Ich habe sie diesmal wohl verschreckt.

Gute Turbulenz auf rauer Rampe.

Vorhandene Gefälle lassen sich durch Kiesrauschen gut aufteilen. Gute Lebensraumverhältnisse und punktuell vervielfachte Turbulenz sind erreicht, erhöhen Arten- und Individuenvielfalt – Beispiel Bek, anderswo.

Umweltbildung für Hunde – „Bis Mai soll ich also Unterwasserkiese nicht mehr betreten?“

„Ach, die da! – Verstehe, Laichgrube bachauf, im hellen, strömungsbewegten Kieshügel liegen die Forelleneier. – Die sollen sich entwickeln!“

Keine Umweltferkelei, sondern Naturschaum – der Haselstrauch lässt den absehbar bevorstehenden Frühling bereits erahnen.

 

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Kleiner Lagebericht aus der Mitte der ersten Januarwoche 2023 – seit Weihnachten regnet es immer (mal), Aussenaufenthalte sind möglich, (auch größere) Radtouren bei Berücksichtigen von Wolkenfronten / -lücken ebenfalls.

Die Pegel der Bäche ringsum weisen heute Abflüsse durchweg so bei 50 cm oberhalb Mittelwasser auf, was angesichts der fast durchgängig seit April 2022 anhaltenden Niedrigwasserführung (bis Austrocknen ganzer Strecken) inzwischen als bemerkenswert gilt. In Wahrheit, statistisch, ist das nichts Besonderes – „mittleres Hochwasser“ liegt bei den meisten Pegeln bei etwa 1 m höher, mögliches Hochwasser nochmal (fast beliebig) darüber.

Kleine Rundtour zeigt, spätnachmittags, 4. Januar 2023:

Der – hier immer mal gezeigte – Pferdetümpel steigt weiter an, ist schon ganz ansehnlich.

Auch eine Mulde am anderen Ende der Wiese hat sich, auf lehmiger Moräne, wieder mit Wasser gefüllt.

Aus einem schnell zuziehenden Wolkenloch guckt der zunehmende Mond auf das Geschehen.

Ich spute mich, meine Runde zu vollenden. Kurz vor Rückkehr startet der neue Schauer. – Prima!    🙂

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Nachdem nun „Weihnachtsregen ff.“ für höhere Abflüsse sorgt, zeigen Strömungsfotos, dass nicht nur bei Niedrig- und Mittelwasser, sondern auch „im Plus“ bessere Verhältnisse in bekiesten Strecken herrschen. Die gezeigten Beispiele stammen aus dem schleswig-holsteinischen Einzugsgebiet der Tide-Elbe.

Beispiel Mühlenbach, Pinnau-Einzugsgebiet.

Es gilt, vorhandenes Gefälle in der Strecke zu nutzen – Aufteilen in mehrere Rausche-Kolk-Abfolgen.

Kiesrausche, Turbulenz, Strecke mit freier Entwicklung schliesst sich an.

Kiesrausche, Turbulenz, Erlenbestand.

Blick auf Anstrom einer Rausche – man könnte meinen …

… dass hier ein Punkt, vielleicht zwei, (von Bachforellen?) belaicht wurden.

Und weiter geht`s.

Kiesrausche, Turbulenz.

Kiesrausche, Turbulenz.

Kiesrausche, Turbulenz.

Am Ende der nun bewegteren Strecke wurde das beidseits seitlich gelegte Kies-Depot gut vom höheren Abfluss transportiert. Laicher werden erwartet.

Wie nahezu überall in den über 80 % unserer bisher nicht verbesserten Fliessstrecken wartet die abwärts gelegene Strecke auch hier …

Beispiel Moorbek, Pinnau-Einzugsgebiet.

Die bereits von standorttypischen Bäumen teilbewachsene Strecke zeigt gute Fortschritte.

Induzierte Turbulenz fördert die Zunahme von Wasserstern und anderen Bach-typischen Pflanzen – hier noch unbeschattet, Wasserpest dominiert, sommerliches Gesamtzuwachsen mit Abflussproblemen wird folgen.

Blick bachauf auf die teilbeschattete Strecke – mehr als die Hälfte der Strecke (= bachab) ist noch voller Sonne ausgesetzt. Überwärmung und Massenwachstum der Wasserpest bleibt durch zu fördernden Uferbewuchs abzustellen.

Blick auf das Streckenende mit 2 Rauschen.

Auch hier kann an einer Stelle ein Laichstart vermutet werden.

Beispiel Bredenbek, Alster-Einzugsgebiet.

Turbulenz induziert, Rausche-Kolk-Abfolge.

Turbulenz-Gesamtansicht des Fotodetails aus dem vorigen Beitrag.

Durch Rauschenabfolge aufgeteiltes Gefälle reduziert die bisher übermäßigen Erosionen mit Sandtransporten. Sortierte und stabiler liegende Feinsedimente eignen sich dann mindestens teilweise ebenfalls als besiedelbarer Raum.

Das unüberlegte Gesamtabholzen der links im Foto sichtbaren Strecke wird aufgrund von Übersonnung dazu führen, dass Wasser- und Sumpfpflanzen den Abflussquerschnitt – völlig unnötig und die Gewässerunterhaltung störend, erschwerend – sommerlich zuwachsen werden.

Guter Sandrückhalt zwischen Rausche-Kolk-Abfolgen.

Blick bachab auf nun geschützte Standorte von Altbäumen.

Blick bachauf – die alte Kopfweide bleibt so noch Jahre bis Jahrzehnte erhalten.

Kleiner Bach nahebei, Nebenbach zur Rönne.

Sehen, Lesen lernen – mit gutem Gefälle tritt dieser „Straßenrandgraben“ von gefällereicher Moräne in die Obere Alsterniederung ein. Als Kies- / Steinbach !

Aus dem Dänischen kenne ich viele Beispiele, in denen solche – für den Laien unscheinbaren, scheinbar unbedeutenden – kleinen Fliessgewässer mit Schulklassenaktionen wieder zu den produktiven Lebensräumen der Vergangenheit verbessert wurden.

Sinnvoll ist das allemal. – Wo aufgrund des psychosozialen Umfelds möglich, sollte solche Chance ergriffen werden.

 

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Dank an unsere Berlinerinnen!

Wo wir gerade noch weihnachtlich urlaubten, feierten unsere Berlinerinnen mit Freundeskreis den Übergang ins neue Jahr. Unser Dank gilt den netten Wohnungseigentümern, dass beides möglich wurde!

Allen Freundinnen und Freunden lebendigerer Bäche und kleiner Flüsse wünsche ich, dass das Jahr gelingt. Wie bekannt, helfen „gute Turbulenzen“ in vielerlei Hinsicht – und sie sind herstell- und beeinflussbar. Machen wir also weiter in bewährter Manier, für alle, die noch nicht gestartet sind: Verbesserungen sind (fast) überall möglich.

Gute Turbulenz! Ganz neu! Bei Mittelwasser plus 25 cm fotografiert: Bredenbek, oberes Alster-Einzugsgebiet.

Tief ziehen „Vortices“ Luft in die Wassersäule – belüften. (Wäre da ein Sauerstoffüberschuss, träte physikalisch ein Austrag Richtung Sättigung ein). Der Bach hat „seine Stimme zurückbekommen“ – und nicht nur die(s und das).

Weil`s so schön ist, folgen im nächsten Beitrag Beispiele „guter Turbulenz“ in Fotos von 3 Bächen des Norddeutschen Tieflands, Schleswig-Holstein – sage man keiner, es gäbe im Tiefland kein Gefälle.

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Es scheint in den jüngeren Jahren – jedenfalls in weiten Bereichen des Norddeutschen Tieflands – fast so, als wollte das Wetter Heiligabend ff. das enorme Regendefizit des Jahres / der Jahre 2018 ff. noch ein wenig beschönigen. Es regnet (endlich) mal etwas munterer drauflos.

Je nach Präferenz werden Spaziergänge in Lücken oder mitten in Schauer hinein gelegt.

Nett ist es, wenn die Regenereignisse mit Schwerpunkt auf Nacht- bis Morgenstunden stattfinden …

Weihnachtstag 1 in Berlin – Morgenerwachen, verzittert.

Na, wenn das nichts ist …

Am Fernsehturm ist das Licht ausgeschaltet.

Da zeigt sich unter dem schicken Morgenhimmel … – eine Nebelwand.

Der Nebel senkt sich in die Danziger Straße, dehnt sich auch nach oben aus.

Der Fernsehturm ist inzwischen verschwunden.

Draussen ist es kalt. Der Hochnebel kondensiert an den Fensterscheiben, 5. Stock.

Da zeigt sich nicht ein Vollmond. – Über Stunden hat die Sonne schwer zu kämpfen.

Die Sonne, erahnbar, der Fernsehturm nicht.

Erst Nachmittags ist die Aussicht wieder klar.

Aussicht klar, Licht an – so geht es in den 2. Weihnachtstag.

Abschiedsspaziergang, Knaackstraße, Morgensonne am 2. Weihnachtstag.

Viele Parkflächen sind leer. „Die Schwaben“ sind offenbar über Weihnachten in Geburtsgefilde (oder anderswohin) ausgeflogen.

Knaackstraße, wir biegen ab.

Die Feuchtigkeit hebt Farben hervor – Stadtbaum Platane, 1.

Stadtbaum Platane, 2.

Stadtbaum Platane, 3 – links: Wetterseite.

Stadtbaum Platane 4 – links: Wetterseite.

Wieder oben, Wetter von Westen, Blick Zielrichtung NordWest – die Koffer sind gepackt, Zeit abzureisen.

Auf dem Weg zur Verabschiedung, Abschied vom Innenhof.

Der vor Jahren aus unseren früheren, niedersächsischen Geschichte importierte Faulbaum – gute Bienenweide, Winterfutter für Vögel – entwickelt sich im Berliner Innenhof hervorragend.

Mit der Tram geht es gen Berlin Hbf. Stopp Bernauer Straße – Gedenkstätte Berliner Mauer. Abschied auch vom Fernsehturm.

„Gedenkstätte Berliner Mauer“ ! ! ! – erwachen wir angesichts der aktuellen Weltlage, richtig ? !

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Der Tag beginnt ohne Fernsehturm.

Am Tag vor Heiligabend geht es gen Norden, Grenzbereich Berlin – Brandenburg. Wie die Recherche ergibt, werden wir uns in den Flächen von Karow, Buch und Französisch-Buchholz bewegen.

Jüngst unterschrieb unsere glückliche Sucherin / Finderin den Vertrag für einen schön gelegenen, vielfältig ausgestalteten Kleingarten im Norden Berlins.

Nun heisst es, nach und nach die Laube auszustatten.

Allen gefällt das Drum und Dran.

Auf der Terrasse haben wir im Herbst bereits gesessen, freuen uns auf das Frühjahr.

Der Nistkasten am Haus wird um ein paar mehr ringsum ergänzt werden.

Ein Hochbeet ist vorhanden – die Zeit wird weisen, wie Hochbeeterfahrung ggf. weitere entstehen lassen wird.

Schnell haben wir unsere Aufgaben bewältigt, sehen uns noch ein Bisschen in der netten umgebenden Landschaft um. Vor allem die nahe vorbeifliessende Panke ist unser Ziel. Schliesslich will ich bei meiner abendlichen Verabredung Aktuelles parat haben.

Tief ins Gelände eingeschnitten, kanalisiert, im Niedrigwasserprofil überbreit, fliesst die hier standorttypisch baumbegleitete Panke bei gutem Gefälle Richtung Zentrum Berlin.

Bachauf der Querung Schönerlinder Weg ist die Panke aufgrund niederschlagsbedingter Einträge verschmutzter Oberflächen leicht eingetrübt. Die Waschmaschinenfärbung ist eine vom Eiseneintrag wegen des gestörten Bodenwasserhaushalts erzeugte Erscheinung (die abzustellen / zu minimieren wäre).

An der Brückenquerung bachab, Pankgrafenstraße, zeigt der Aufrechte Merk (Unter- wie Überwasserpflanze), dass ein naturnäheres Sohlprofil im Niedrigwasserbereich möglich ist.

Es besteht in der gesamten Strecke gute Möglichkeit, die Panke lebendiger zu gestalten. Ab 2023 wird Berlin hier die planfestgestellte Neugestaltung der Panke beginnen. Wir sind gespannt.

Herausfordernd stellt sich die Wasserhaltung in der Umgebung dar. Am westlichen Ufer liegt der Bodenwasserhaushalt hoch, wie Einleitungsstellen in die Panke zeigen. Auch die hier sichtbare Einleitung von Niederschlagswasser am östlichen Ufer hat „gute“ Entfernung zur jetzigen Wasserführung.

Gleich nebendran, bachab der Pankgrafenstraße, zeigt eine tiefliegende, schmutzige Einleitung, dass das gewässerökologisch und klimabezogen erforderliche Erhöhen der Gewässersohle ein schwieriges bis unmögliches Unterfangen sein wird.

Künftige Besuche werden zeigen, welche Varianten der Verbesserung anwendbar sind und Wirkung zeigen.

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Angesichts unserer Anreise am Donnerstag bot es sich an, den letzten Tag des Lucia Weihnachtsmarkts auf dem Gelände der Kulturbrauerei zu nutzen. Die Angebote sind breit aufgestellt für Jung und Alt.

Da ist viel Skandinavisches zu sehen – hier begegne ich gerade einem LichtElch von hinten (könnte man mit dem alten Schornstein so fast für einen Elefanten halten).

Auch gebraten ist der Elch hier zu haben, Hirschbratwürste wurden ebenfalls von vielen getestet und für sehr gut befunden.

Das Gelände bietet sich hervorragend für diese Veranstaltung (und viele andere, insbesondere auch Konzerte in diversen Räumlichkeiten) an.

Großen Andrang und Begeisterung löst weiter so etwas Historisches wie ein Kettenkarussell aus.

Fast von kleinst bis dann schon größer locken Trampolins mit hoch angebrachten Gurten.

Bis hin zum Salto können hier die Künste der Wagenden bestaunt werden.

Erstaunliches leisteten die Armbrustschützen jeglichen Geschlechts bei der Erstürmung einer Ritterburg. Bolzen mit Proppen hefteten sich entweder an die Mauer, fielen zu Boden – oder klappten Bewohner in Fenstern oder auf Zinnen um. Teils schossen mehr als 4 Aktive gleichzeitig um die Wette – nicht fortzubekommen …

Beim Gehen dachte ich schon an den nächsten Abend.

Da hatte ich einen Tisch für 3 reserviert – im Frannz, Restaurant und Ausschank.

Besuche in Berlin nutze ich gern zu einem kleinen Fachaustausch mit Wasserleuten. Das klappte auch diesmal wieder. Am Freitag Vormittag verschaffte ich mir vorweg noch einen aktuellen Eindruck zum Gewässerzustand – davon mehr demnächst.

Beide Abende verliessen wir die Kulturbrauerei über den Ausgang Knaackstraße – jedesmal sehr zufrieden.

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Wie beim vorigen Berlinbesuch steuerten wir den Bahnhof HH-Altona per S-Bahn, Start Rissen, an.

Der Zug fuhr pünktlich. Auf heftige, angesagte Regenschauer war auch Verlass.

Endlich Wasser ! ! !     🙂

Ankunft in Berlin – nicht nur der im vorigen Beitrag gezeigte Willkommensbär begrüßte uns.

Fast ein Ritual – wir gehen erstmal zum Mittagessen.

Vorbei an einem weiteren Bären – der erinnert uns an die anstehende Wiederholungswahl im offensichtlich Wahl-unfähigen Berlin.

Wird bei der Wiederholungswahl im Februar 2023 erstmals eine grüne Bürgermeisterin gewählt? Fast glauben wir es nicht. – Auch ohne etwas geleistet zu haben, schiebt sich zur Zeit die „vorn“ in der 3er-Koalition regierende (Partei) in Umfragen gleichauf. Mit Grün würde mehr Erforderliches unter anderem im Gewässerschutz realisiert werden (daher ist dieser Beitrag auch mit dem Stichwort gelistet).

Ein Lebkuchenhaus der Superlative – wir befinden uns im Eingang des „Zollpackhof“.

Wie bekannt, gibt es hier (nicht nur) lecker Schwarzbier.

Der primäre Anlass der Wanderung ist die prima Schweinshaxe, zu der ich statt Sauerkraut lieber Salat (je nach Saison, jetzt Weisskraut-) bestelle.

Gut, dass wir reserviert haben. Offenbar finden diverse Weihnachtsabschiedsessen statt.

Blick hinaus – das Bundeskanzleramt. Viele Gäste kommen aus seinem politischen Umfeld, wie auch diesmal bekannte Gesichter von (Ex-)Ministern und Abgeordneten zeigen.

Wir wurden am Kamin platziert. Neben dem Wohlfühl-Psycho kann hier auch Zeitablauf studiert werden.

Holz brennt runter …

Nebendran gelagerte, gut trockene Scheite werden nachgelegt. Das Feuer lodert.

„Zeitablauf“? – Ewig halten auch dicke Scheite nicht. Da muss schon so mancher Baum rein, um Raumvolumen zu heizen. (Fürs Heizen ist „Kamin“ ohnehin ohne Sonderausstattung nicht geeignet.) Wir müssen den Heiz-Fokus auf anderes, vor allem Nachrüsten undichter und wenig gedämmter Gebäude ausrichten. Wie Physiker und andere Wissende schon vor 30 Jahren – von der Politik ungehört verhallt – predigten: So lange „die Löcher im Topf“ nicht dicht sind, kann keinerlei Hochtechnologie ihre Wirkung hinreichend entfalten.

Als wir mit Essen fertig sind, treffen überraschend unsere Berlinerinnen ein. Wir zahlen und gehen, Herbstblätter vom Stadtbaum Platane im Blick, Richtung Auto.

Auto in Berlin? – Nix wie Baustellen? …

Ja, für den besonderen Bedarf wurde ein Stadtauto geleast – schwarz wie meist (wie doof). Da passen unsere Berlinerinnen und unsere Koffer komfortabel rein.

Wir nutzen unsere Gesamtfahrkarten und peilen die Tram an.

Vorbei am jetzt frei sichtbaren Kanzleramt …

… kommen wir nach kurzer Tramfahrt am Ziel an, „über den Dächern von Berlin“.

Der Ausblick ist begrenzt. Wettertechnisch präsentiert sich der Fernsehturm nur als unvollständiger Stummel.

Für den Spätnachmittag haben wir uns vorgenommen, den letzten Tag des Weihnachtsmarkts auf dem Gelände der Kulturbrauerei zu nutzen – dazu mehr im nächsten Beitrag.

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Und weiter geht`s Richtung Elbdeich Fährmannssand.

Alte, dreistämmige Kopfweide neben Marschgraben Langer Damm – diese illustren Exemplare nehmen zahlenmäßig zunehmend ab.

Leider ist lange Zeit versäumt worden, Jung-Exemplare zu stecken. Vor kurzer Zeit wurde begonnen, bereits entstandene Lücken zu schliessen. Es ist die Phase absehbar, in der mittelalte bis junge Exemplare das Marschbild bestimmen werden.

Auf der anderen Seite der Straße befindet sich ein größerer Marschgraben, der gelegentlich der Tide ausgesetzt wird. Das ist derzeit nach längerem Einstau wieder der Fall. Der Wasserstandswechsel setzt das Eis Kräften aus, die es brechen lassen.

Wie ein Brett – diese „Planke“ wurde nach Ebbephase offenbar während des Flutgeschehens auf die Eisfläche geschoben.

Gut 5 cm ist das Eis dick, ganz ordentlich. Wehe dem, der seine Möglichkeiten überschätzt …

Lange Eiskanten als Bruch.

Detail.

Ein anderer Aspekt: Spiegeleis (nicht „Spiegelei“) – das sich verjüngende Freiwasser bietet wechselnde Wellen, Turbulenzen, Reflektionen.

Nochmal im Detail.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand, seewärts – der Horizont verschwimmt.

Rücktour, Blick vom Sperrwerk Wedeler Au / Binnenelbe gen Geestkante, Wedel. Die Flut schiesst binnendeichs, lässt das Wasser noch eine Weile steigen.

Blick über den Sandstrand Wedel zur Westmole des Schulauer Hafens. Das Wetter lässt Menschen lieber woanders hingehen. Nur einzelne Besucher gehen hier spazieren.

Es ist sicher nicht nur das Wetter – vorweihnachtliche Verpflichtungen oder / und sowas wie der Weihnachtsmarkt am Rathaus ziehen derzeit mehr Interessierte an.

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Wohl denen, die sich gestern Morgen einrichten konnten, erst gegen Mittag aus dem Haus zu gehen (oder zu fahren). Auch hier gingen die Regenfälle auf tagelang gefrorenem Boden nieder und brachten spiegelblanke Oberflächen.

Lebkuchen-Testbesuch in Sülldorf. Unter Aufbieten allen Schnees …

… war es in den Tagen zuvor immerhin gelungen, kleine Schneekerlchen zu basteln.

Heute, bei freien Straßen, gucke ich mir in einer längeren Nieselpause einmal an, ob es nennenswert Wasser gebracht hat, und wie die Natur sich so „neu“ darstellt. Die Bachpegel ringsum sind immerhin von Niedrig- auf Mittelwasserabfluss gestiegen.

Der Pferdetümpel auf der Geest – endlich ist wieder zumindest die Sohle bedeckt. Auf die ca. 5-10 cm Wassersäule passen wohl gut 50 cm drauf.

(Zunächst) vorbei: Anblick aus der „Eiszeit“ zuvor.

Runter geht`s in die Marsch.

Steinweg ff. – dahin, wo die alten Kopfweiden stehen (und – mit Glück vor dem Frost – der Straßenbelag gerade erneuert wurde).

Nonnengänse! – Die Wiesen und Weiden sind frei, aufgrund der kühleren Temperatur und der Schichtdicke des Wassers sind die Gräben weiter dick gefroren.

Marschgräben werden heute watschelnd gequert.

Das lichte Reet reicht als Schutz, die Nonnengänse trotz relativer Nähe nicht aufzuscheuchen.

Ich schliesse den heutigen Beitrag mit einer Kopfweide, die aus früheren, Jahreszeiten-wechselnd, Berichten bekannt ist – Straße und Wiesen frei, Marschgraben weiter dick gefroren.

Das sah vorgestern noch so aus. Alle bewegten Menschen waren gut beraten, die örtliche Situation vorsichtig zu nutzen – tags VOR dem Eis-bildenden Niederschlag.

Die heutige Tour ging noch weiter, vorbei an Tide-bewegt(er)en Marschgräben. Auch dort gab es Besonderes zu sehen – demnächst auch hier im Blog.

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