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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Die Starkregen-geflutete Oberalsterniederung hinter mir, eine Verabredung zur Arbeitsplanung 2024 vor mir – es ist noch ein wenig Zeit.

Die nutze ich, die inzwischen mehrfach von Hochwasser-artigen Fluten bewegten Restaurierungs-Kiese anzusteuern – ggf. legen wir 2024 dort nach, formen um, falls es sinnvoll erscheint.

Bachauf der Überfahrt fliesst die Bredenbek noch in natürlichen Mäandern. Bachab ist sie vor Zeiten bis zum Übergang Wald – Agrarlandschaft zu 300 m langer, tiefgelegter Kanalstrecke verdammt.

Wir haben mit Kies versucht, die hier nun meist hoch und trocken liegenden Alt-Mäander in dynamischer Weise zu reaktivieren.

Hochwässer gestalten das Gesamtbild, jeder Besuch bietet einen neuen Eindruck.

Die hiesige Moränenlandschaft ist ausgesprochen abwechslungsreich, hügelig. So hat sich durch die anhaltende Nässe eine Lunke neben dem Bachlauf vorübergehend vollständig mit Wasser gefüllt. Das steht da nun „im 1. Stock“, hoch über dem Bach.

Beide Kieswälle sind beim Überfliessen so belastet worden, dass sich ein schmales, erforderliches, abgesenktes Profil Richtung Kanalstrecke entwickelt hat.

So soll das sein! Da die Fläche bachab als Naturwald ausgewiesen ist, nutzen wir die Kräfte des Wassers, um Material in geeignete Stützposition zu transportieren.

Das klappt. Viel Kies ist verlagert, teils auch in den Übergang Richtung hochliegender Altarm.

Totale mit wassergefüllter Senke links.

Totale mit wassergefüllter Senke rechtsufrig.

Idee, wenig später beim Treff an anderer Stelle diskutiert – da die hochliegenden Bachwindungen bei Hochwässern gut aktiviert sind, setzen wir unser Experiment fort.

Ein künftiges Treffen mit weiteren Entscheidern wird unsere Fortsetzung 2024 konkretisieren – Kieszugabe, um die „Dämme“ erneut auf die erforderliche Höhe zu bringen (Wasser für den Altarm, Strukturmaterial für die Kanalstrecke, leichtes Eintiefen des derzeit versperrten Übergangs in den Altarm).

Alle sind vom spannenden, zwar erwarteten, aber doch immer neu überraschenden Verlauf begeistert.

Auch wenn`s von Bilderzahl und Text anders erscheinen mag, habe ich nur kurze Zeit hier zugebracht. Jetzt aber fix zum Treffpunkt der aktuellen Verabredung – demnächst folgt dazu mehr.

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Immer wieder erstaunlich, wie das Einzugsgebiet der Oberalster aussieht. Steile Moränenbäche wechseln mit fast gefälleloser Fläche – und die staut dann ordentlich ein, wenn Regen so regelhaft und reichhaltig fällt wie in den vergangenen Wochen (Monaten …).

Oberalster, Kreis Segeberg – nass.

Alsterbett und Überstau – in die Ferne geblickt.

Überblick – nicht ganz schön zusammengebastelt.

Was mich dorthin – weiter … – anfahren liess, darüber berichte ich demnächst.

Als wir alles angesehen, besprochen und für trockenere Zeiten durchdacht hatten, ging es über eine andere Brücke über die Alster zurück.

Moorwegbrücke, weiter bachab – Blick über leicht absinkenden Einstau.

Blick bachauf – rau war`s heute! Südwest 6 bei Temperaturen unter 10 Grad wurde nur halbwegs vom recht sonnigen Wetter kompensiert.

Im Hügeligen ringsum werden wir allerlei Lebensraumverbesserungen vornehmen – wenn es denn man trockener und das Umfeld der Quellbäche wieder befahrbar ist.

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Der Bullenfluss ist ein Marschgraben, der zwischen heutigem und altem Elbdeich in Hetlinger und Haseldorfer Marsch über zwei Arme in die Hetlinger Binnenelbe mündet.

Zwischendrin nimmt er den kleinen Moränenbach Sauerbeck (in unterschiedlicher Schreibweise) auf.

Als spät Zugezogener vermute ich, dass der Name Bullenfluss etwas mit den Geschehnissen auf dem früheren Ochsenweg von Jütland bis zur Elbe zu tun hat. Die nicht weit entfernte Gemeinde Bullenkuhlen allerdings liefert für ihren Namen weitere Erklärungen.

Im Bereich Idenburg ist nicht nur ringsum landschaftlich und hinsichtlich saisonalem Wechsel der Vogelbesiedlung allerhand zu sehen. Auch der Bullenfluss stellt sich unterschiedlich dar.

Im Januar 2022 habe ich bei Ebbe, Tideniedrigwasser, dieses Foto aufgenommen.

Beeindruckt war ich bei näherem Hinsehen, dass auch solch gerade gebaggerter AbflussNutzgraben im Niedrigwasserbereich Windungen bis Mäander andeutet.

Bei Tidehochwasser stellt sich der Graben aktuell so dar.

Hier zeigt sich der Vorteil des Marschbauern. – Es steht durch die Tide, so sie denn Süßwasser liefert wie in dieser Elbestrecke, auch in Trockenjahren reichlich Wasser zum Pflanzenwachstum zur Verfügung. Nicht zuletzt dies begründete in der Vergangenheit den Unterschied „reiche Marschbauern – arme Geest-Bauern“.

Aufwärts, Richtung altem Deich Hetlingen – Tidehochwasser. Linksseitig zeigt entwässertes Sediment, dass im vorigen Herbst die Gewässerunterhaltung per Bagger stattfand.

Tideniedrigwasser – es stellt sich die Frage, wieso maschinelle Gewässerunterhaltung durch Strukturnivellierung solch überbreites Profil herstellt.

Südwärts, die aktuelle Folgesituation zum Startfoto – Tideniedrigwasser, Sohlstruktur zerstört, im Zweifel Entnahme der gesamten Lebensgemeinschaft.

(Wie „Da ist / da war ja gar keine.“ …? – Kein Wunder ! ?)

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Raureif vorbei – es wird berichtet, ein Schneegebiet habe vorletzte Nacht Schleswig-Holstein von Südwest überquert. Im Norden scheint das Spuren hinterlassen zu haben, wie ganztags im Radio zu hören war. Hier im Süden ist davon bereits morgens nichts zu spüren. Das nachfolgende Regenband allerdings lässt die Fliessgewässer immerhin wieder Richtung mittleres Hochwasser ansteigen. Die Pegelstände fallen inzwischen – nach weiterem Regendurchgang vorige Nacht.

Da bietet sich – bei steifem Ostwind – Wandern in ruhigeren Bereichen an, z.B. im Forst Klövensteen, gleich hinter Hamburgs Landesgrenze.

Wir wählen die Wald-Bach-Runde entlang der Wedeler Au.

Wedeler Au, querab Hanna Reemtsma Haus – voll, wie erwartet.

Blick bachauf – wie fast vermutet, ist der Wanderweg für Normalschuhwerk doch eingestaut, teils quer überflossen. Test-Anmarsch beendet – kehrt.

Die Alternative: Wald-Teich-Runde …

Sieh an, der „Große Fischteich“, bordvoll, alle Uferstrukturen überstaut – jahrelang nicht so gesehen.

In den Trockenjahren seit 2018 war der Wasserstand so weit gefallen, dass größeres Fischleben kaum noch möglich schien.

Ein Bisschen Farbe – Buchen- / Hainbuchenlaub, wassergesättigtes Moosgrün, Entenflott, Trauerweide(nrinde) in beginnender Frühlingsfärbung gegenüber.

Andere Richtung, das Gleiche nochmal – mit zwei Trauerweiden.

Das bei Amphibien- und Fischjugend beliebte Flachwasser hat sich weit ausgedehnt. Die als Balancier-Übung seit Jahren gern genutzte Sturz-Eiche vergeht zusehends.

Splitterbruch-Tanne.

Schütteln die Baumkronen Wasser ab? – Nein, es beginnt, windgepeitscht, in ruhigen Bereichen „Blasen zu regnen“.

Neuer Aspekt – Aqua-Bank.

Der Blick „übern See“ zeigt in der Ferne einige wenige, weitere Unentwegte.

Sturzkiefer (? -buche ?).

Die Bruch- und Sturzbäume liegen als besondere Strukturgeber bereits seit Jahren. Die anhaltenden Starkwinde bis Stürme seit Herbst konnten dem hiesigen Baumbestand offensichtlich nichts anhaben.

Wir queren auf dem Rückweg ein Verbindungsgewässer „Rüdigerau“ (??) zwischen dem Großen Fischteich und oberhalb liegenden Teichen – Entenflott-grün.

Abwärts, ohne Bedeckung, Moor-schwarz.

Angesichts der Nässe ringsum wählen wir nicht den kürzesten Weg zum Auto – könnte schlammig-wässrig werden – sondern gehen über Hauptweg und Straße zum Parkplatz zurück.

Es bleibt zu warm, „gut“ nass – für Freiluftaufenthalte die Gelegenheit, immer mal woanders hin … zu radeln, zu fahren, zu wandern.

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Das fängt ja gut an …

Pollen-Schmiss voll in Gang – Hasel, unschaaaf.

Elbmarsch – Sturm und hohe Abflüsse halten den Sauerbeck auf „Oberkante Unterlippe“.

Überall finden Baumarbeiten statt – sei es aus der Sturm- / Bruchsituation oder aufgrund saisonaler Schnittzeit.

Die Ebbe hat eingesetzt, der Bullenfluss strömt – raus Richtung Sperrwerk Wedeler Au.

Westwind Stärke 5 raut die entsprechend ausgerichteten Gewässer auf.

Sturm- und Lachmöwen vor dem alten Deich Hetlingen.

Es wird laut, …

Aufgescheuchte Nonnengänse – mal nicht kreisend und sich wieder niederlassend, sondern großräumig den Platz wechselnd.

Windig aufgeraut – ob Wiesenflachsee …

… oder die Tide-Elbe. Blick vom Hetlinger Elbdeich, Ebbephase gegen schräg drauf stehenden Westwind – vorn 2 Zustände Reet, noch stehend / abgefräst von Wind und Wellen.

Binnendeichs: Kein gutes Zeichen – eine einsame Nonnengans, geduckt sitzend, ohne große Reaktion.

Noch so ein Einzeltier, stehend, sich orientierend – hilft vermutlich nix mehr.

Ein kleines Stück weiter, am Rand der früheren Kleientnahme für den Deich, jetzt Flachsee, steht noch eine. Mir scheint – Viren unterwegs! -, die Vogelgrippe fordert wieder ihren Tribut.

Wohl 2022 sah ich bei jedem Elberadeln bis zu 10 Nonnengänse hier im Gelände, getrennt von Schwärmen, in unterschiedlichem, sich stetig verschlechternden Gesundheitszustand. Wenig später waren dann nur noch Federreste übrig – Seeadler, Marderhunde und andere räumten auf.

Letzter Blick auf Raues, binnendeichs.

Elbe-seitig, aussendeichs: Was für eine Leistungsfähigkeit! Vor kurzem berichtete ich, die Treibselentfernung-Saison habe begonnen.

Inzwischen sind die Massen entlang des Elbdeichs Richtung Wedel zusammengetragen.

Alles so leer und still hier (als wären das die Heinzelmännchen gewesen) … – demnächst erscheinen Bagger, Großtraktoren und Dumper, fahren alles weg.

Bis zum nächsten Mal, bis nach der nächsten höheren Flut mit neuem Treibselsaum …

Abschluss – fast – wie Start des Beitrags: Pollen. Auch die Erlen legen eifrig los, ihre Lämmerschwänzchen wachsen zu lassen, als Pollenwerfer zu aktivieren.

Kurz vor Wedel treffe ich wieder Nonnengänse – davon später mehr.

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Die Schnee- und Regenphasen liessen diesen kleinen Bachlauf in den vergangenen Wochen zu kurz kommen, er stand bei meinen Rundreisen nicht in erster Priorität. Mal sehen, ob angesichts der hohen Wasserführung Meerforellen bis hier oben ihren Laichplatz gesucht und gefunden haben.

Interessante Hainbuche im Angang.

Entlang illustrer Sturzbaum-Waldpartie …

… passiere ich ein Stück natürlicher Mäander, den Begradigungen, Kanalisierungen, Vertiefungen und harter Gewässerunterhaltung entgangen.

Prallhang und Gleithang in der Kurve – in der Aussenkurve, Prallhang, kann die spezielle, lagenweise Moränensituation studiert werden.

Über lehmiger Schicht befindet sich steinig-kiesig-sandige Schicht. Deren Feinmaterial wird vom Bach ausgewaschen, abtransportiert. Die sich ergebende kiesig-steinige Sohle charakterisiert den hochproduktiven Bachlauf.

Tatsächlich – Meerforellen fanden bei hohem Abfluss bis hierher, schlugen eine Laichgrube. Bachab liegt, Turbulenz erzeugend der kleine Kiesberg mit den Eiern drin.

In der Kanalstrecke – „die Natur“ habe ich passiert, liegt bachauf. Am Ufer gegenüber mündet, tief, ein lang mäandrierender, höher liegender Lauf. Vielleicht handelt es sich um den ursprünglichen Bachlauf.

Da wir jetzt „Schwammstadt / Schwammlandschaft“ gegen früheres alles-immer-weiter-Entwässern zunehmend als Ziel erkennen, können wir gelegentlich die Tieflage des Abflusses entschärfen.

Am Holzabfuhrweg angekommen – Blick auf unser Bekiesen einer hocherosiven Besuchsstelle.

Das hat geklappt, kann ergänzt werden.

Blick bachauf – diese untere kanalisierte Strecke wäre auch mal dran …

Sehr schön bachab dieser Rohrüberfahrt: Spuren von Hochwasser- und Meerforellenaktivität, ein großer Kies“berg“.

Auch die folgende, mit Lenkwirkung bekieste, früher stark erosive Kurve sieht vielversprechend aus.

„Loch“ im Anstrom, folgend hoher Rauschestart – mögen die Jungforellen einen guten Start haben!

Bachab – diese verbliebene, hydraulisch, geologisch, gewässerökologisch beispielhafte Kurve zeigt die vorn geschilderten Verhältnisse.

Vorn im Bild, im Gleithang, kommt noch reichlich ästiges Getreibsel in den Blick. Dies ist eine ganzheitlich wichtige Struktur, die leider in unserem Umgang mit Fliessgewässern noch immer nicht gewürdigt, häufig genug entfernt wird.

Möge sich das ändern.

Auf dem Rückweg  …

Blick bachauf einer mitten in der obersten Kanalstrecke liegenden Rohrüberfahrt – die Strecke wartet auf Verbesserung.

Angesichts kuppierten Terrains und am Ufer eng stehender Bäume sieht das ganz nach Arbeitsdienst und händischer Arbeit aus. Das kann uns angesichts langjähriger, guter Erfahrung (Jubiläum: die verlinkte Aktion fand vor 15 Jahren statt) nicht schrecken.

Es bleibt viel zu tun.

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Der oder die Bilsbek – Sprachgrenze, beides in Gebrauch (nicht wundern, wenn ich im Text mal wechsle) – erfordert zur Beurteilung regelhaftes und genaues Hinsehen.

So steht vielerorts zu lesen, dieser Bach käme aus dem Himmelmoor.

Wer sich das Einzugsgebiet ansieht, erkennt, dass bereits etwas oberhalb im Einzugsgebiet ein „Bilsbek“ genannter Bach entspringt und am Himmelmoor vorbeifliesst – die gesamte Strecke auf Moräne. Dessen „Weisswasser“ kann man je nach Nässe (bzw. Hitze, Trockenheit) eines Jahres  bis zur Mündung in die Pinnau verfolgen (Beispiel Mitte September 2023). – Zu solchen Zeiten hat das Himmelmoor jegliches überschüssige Wasser abgegeben, sein Zufluss zum Bilsbek liegt trocken.

Ganz anders im Frühjahr nach – wie jüngst – reichen Winterniederschlägen. Da strömt aus der großen Fläche des Himmelmoors, wie sich das gehört, pottschwarzes Wasser.

Fast bordvoll, pottschwarz, hier punktuell schön mit Erlen gesäumt – Zulauf aus dem Himmelmoor Richtung Bilsbek.

Gleich nebendran ist eine Feuchtwiese gut eingestaut.

Zur weiteren Moorentwicklung scheinen noch etliche randliche Entwässerungen eine Verstopfung zu benötigen. Dann verschwindet der Birkenbruchwald von allein.

Nebendran – ein steiniger Nebenbach, zur Entwässerung begradigt, erreicht die Bilsbek.

Bachab von hier hatten wir im ersten Halbjahr 2023 ein paar Rauschen angelegt und Ufer an wegnahen, erosionsgefährdeten Stellen entschärft.

Das sieht alles gut aus, …

… wenngleich auf diesen Rauschen (nun, im ersten Jahr) keine Laichhinweise auf Forellen zu sehen sind. Der Kies hat sich gesetzt, könnte gelegentlich ergänzt werden.

Das werden wir weiter beobachten. Wir beabsichtigen auch, im Vergleich zum Umfeld die Wirbellosenbesiedlung des neuen Lebensraumangebots zu untersuchen. – Weiter bachab, im Borsteler Wohld, hat der dortige Moränenbach – wie bereits länger festgestellt – wieder Laichfisch angezogen.

Leider bleibt es nicht aus, dass bei maschineller Gewässerunterhaltung Kies aus der Sohle entfernt wird – auch bei umsichtigem Arbeiten, hier: dessen, der ihn eingebaut hat.

Wir werden zusammen überlegen, wie dieser Strecke weiter geholfen werden kann.

Beim Wegfahren nutze ich die Dorfstraße Richtung Quickborn-Renzel. – Oha, wohl ein verstopftes Rohr – sicherlich keine beabsichtigte Moorentwicklungsunterstützung.

Vom kurz erwähnten Nebenbach der Bilsbek im Borsteler Wohld folgen einige Fotos – im nächsten Beitrag.

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Auf dem Elbdeich Hetlingen, Deichvorland – Himmel: rasendes Wetter, NordWestSturm-linierte Wolkenlinien. Dazwischen guckt gelegentlich ein wenig Blau hindurch.

Blick SüdSüdOst – ein Sonnenloch, auf Niedersachsen strahlen Spots, breit, sich stetig ändernd.

Blick von der Deichverteidigungsstraße auf die Vogelstation Wedeler Marsch mit ihren Beobachtungshütten. Die Marschgräben sind bordvoll, auf dem Deichrandgraben sausen Wellen, vom NordWest getrieben.

Nonnengänse äsen, vor der Front Saatkrähen – die bekommen noch einen eigenen Beitrag.

Die äsende Front erreicht einen Marschgraben.

Üblicherweise schieben sich die Tiere immer dichter ran, erste flattern dann rüber, geschobene Gruppen folgen.

Hier scheint irgendwer, irgendwas die Tiere hinten im Trupp hochgebracht zu haben, sie überfliegen die vorderen.

Sie stauen sich noch nicht. Die ruhigen scheinen eher zu staunen über den Überflug.

Weiter hinten sitzt eine weitere, größere Gruppe – wie immer mit Aufpassern, die lange Hälse machen.

Irgendwas ist heute … – nun gehen weitere Tiere der mittleren Gruppe hoch.

Vielleicht liegt es daran, dass ständig kleinere Trupps aus großer Höhe ein- und überfliegen.

Einen Seeadler oder eine andere gefährliche Silhouette sehe ich jedenfalls nicht am Himmel. – Wer weiss, wer was wie den Nonnengänsen auf ihrer Schneeabwesenheit hier womöglich begegnet ist.

Wie üblich, etliche gesellen sich nahebei wieder zu äsenden Tieren. – Vorn im Bild ist Grabowski heftig aktiv, hat Hügel aufgeworfen. Man wundert sich, dass die hochstehende Nässe nicht alle ertränkt hat.

Die ruhigen Nonnengänse des hinteren Trupps scheinen nun auch durchweg nervös, recken sich.

Nun hat es auch die hinteren erfasst – alle steigen auf.

Der Himmel mit seinen rasenden, teils dramatischen Wechseln ist vielleicht erschreckend genug? – Aber den sollten Wildtiere eigentlich kennen?

Demnächst folgt ein kleiner Extrabeitrag zu den Saatkrähen mit letzten Eindrücken von der Rückfahrt.

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Heftiger Sturm bis ins Binnenland.

Da ist der Radler „hier an der Küste“ gut beraten, die freie Marsch zu meiden und Strecken mit Windschutz auf der Geest zu nutzen.

Auf dem gestrigen Weg begegne ich einem Mannschaftswagen und einem rangierenden, riesigen Leiterwagen der Feuerwehr. Sieht vom Umfeld her aus wie Dach- oder Baumsichern, Ursache nicht zu erkennen.

Grüner Baum mit gleichen ringsum, Einfahrt Wedeler Autal – erheblicher Windwiderstand, Eiche mit Efeu.

Über die sommerlichen Jahreszeiten der Vorjahre mussten wir bei zunehmenden Sommer- und Frühherbststürmen lernen, dass auch „eigentlich“ standfeste Bäume fallen können. So ein begrünter Efeubaum führt uns auch über Winterstürme seine Standfestigkeit vor.

Unmittelbar daneben liegt allerdings frisch eine Kollegin. Das Wurzelwerk sieht nicht mehr überzeugend aus.

Die Kronenspitze zeigt: „Das Gerüst“, eine offenbar schon länger tote Birke, konnte das Efeu nicht mehr senkrecht halten.

Viel Wasser im Autal. Mit dem Sturm – die gestrige Nachtflut lag bei mittlerem Tidehochwasser – kann das nichts zu tun haben. Dieser Rückstau wird wohl von der Wehreinstellung des Wedeler Mühlenteichs verursacht.

Inzwischen hat der Weststurm zwei Fluten mit an die 2 m Plus auf das mittlere Tidehochwasser präsentiert. Die Sturmflutsperrwerke von Pinnau und Krückau waren in den Flutphasen (inkl. Start der folgenden Ebbe) nachmittags und nachts 7 bzw. 6 1/2 Stunden geschlossen.

Nun sehen wir wieder ruhigeren Zeiten entgegen.

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Wir haben uns vom Schnee verabschiedet. Von Sonnabend an bis Dienstag werden die wechselnden Eindrücke dargestellt.

Sonnabend, 20. Januar 2024 – auf dem Rasen befindet sich ein gut Hand-großes, freigetautes Areal. Die Ränder zeigen deutliche Schmelzspuren.

[Nachschau am Dienstag zeigt, dass da unterirdisch Bioaktivität herrscht, ein kleines Sandtürmchen mit punktförmigen Winzlöchern ist erschienen. Falls das hält und sich entwickelt, folgen später Fotos. Ich nehme an, da werkelt eifrig eine Ameisenkolonie.]

Sonntag. – Es taut ringsum munter. Flächig liegt weiter „gut Schnee“.

Unbehandelte Nebenstrecken, hier ein Wendeplatz im Wohngebiet, sehen mit ihrem glasigen Eis gruslig aus – Alle Vorsicht beim Betreten walten lassen!

Montag – bei Temperaturen Richtung 10 Grad C und Regen über Nacht sind Schnee und Eis fast vollständig verschwunden. Es stürmt heftig, Schauer sind bei Aussenaufenthalten möglichst zu meiden.

Es kann geradelt werden, ich halte mich aber auf der Geest. Da gibt es nutzbaren Windschatten. [Dieses Foto entstand nach Geesthangrunterradeln – fix umgekehrt, wieder hoch.]

Abends „scheint Regen“.

Dienstag, 23. Januar 2024. – Der Wind steht nicht ganz so ungünstig, die Böen fallen schwächer aus. Ich befinde mich in der Marsch, wage die Rundfahrt mit Strecke hinterm Elbdeich – ab da Rückenwind. 🙂

Idenburg, Elbdeich am Horizont – wo Schnee lag, ist jetzt quitschnasser Boden wieder frei.

Wohl denjenigen, die eine gut entwässernde, erhöhte Aufenthaltszone zur Verfügung haben. Diese Galloways gucken munter auf den vorüberradelnden Gast.

SüdOstBlick Hetlingen, zwischen den Deichen – der bekannte Schachtdeckel …

Blick Nordwest – die Nasswiese, mit größerem Flachsee als zuvor.

Es fällt auf, dass – neben Bussard, Turmfalke, Silberreiher und Kleinvögeln – ringsum jegliches grasendes Federvieh fehlt. Offenbar sind diese Arten bei Schnee und Eis an geeignetere, Futter-bietende Stellen abgewandert.

Auf dem Elbdeich Hetlingen, Dramahimmel.

Der sieht schlimmer aus, als sich die nachfolgenden Stunden darstellen. Es regnet nicht – jedenfalls nicht hier, an unserer nördlichen Elbküste.

„Die Sturmarbeit“ ist für mich erledigt. Ich fahre mit Rückenwind Richtung Wedel zurück – dargestellt im nächsten Beitrag.

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