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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Auf dem Weg zum Krückaupark Elmshorn stoppe ich kurz an der bachauf liegenden Überschwemmungswiese, An der Au.

Wie die Überschwemmungswiese im Unterlauf der Offenau (vgl. voriger Beitrag) ist diese während der jüngeren Niederschlagspause weitgehend freigefallen.

Nur flache Pfützen, schneebedeckt, sind noch vorhanden. Links von den Pappeln neben dem Werbeschild fliesst die Krückau senkrecht auf die Wiese zu, biegt rechtwinklig bachab entlang der Bäume Richtung Krückaupark.

Geparkt vor der Elsa-Brändström-Schule – im noch schneebedeckten Dreieck lag seinerzeit der zu verarbeitende Kies.

Ich wandere Richtung „Tatort“ – ganz schön ungewohnt, so eine breite, weisse Fläche.

Auf einem Altarm nebendran – diese Stockenten sind dressiert …

Der Bootsanleger der EBS liegt wieder normal. In diesem Umfeld ist ebenfalls Uferschutz und ökologisches Verbessern angebracht.

Gleiches gilt für die lange, baumfreie Strecke bis zur Schwarzerlenkurve, in der wir Bekiesen 2023 starteten.

Fehlende standorttypische Bäume, Lichtüberschuss, führen zu starkem Wachstum von Buschweiden. Diese wachsen in den Abflussquerschnitt hinein, sind im Rahmen der Gewässerunterhaltung dringend zurückzunehmen.

Blick bachauf über die Kieseinbaustrecke.

Die Kurve – aufgrund des hohen Abflusses sind die punktuellen Bekiesungen eher zu erahnen.

Der Startpunkt des Bekiesens – ehemals eine heftig erodierende Stelle.

Die Erosionsursache, ein größerer Regenwasserzulauf, ist nun gut eingepackt. Das im Schüttwinkel liegende Kiespaket wird von Wasservögeln als Ein- und Ausstieg genutzt.

Blick bachab in die Kurve.

Das Foto zeigt das Dilemma unserer Bäche und kleinen Flüsse. Ins Überschwemmungsgebiet gebaute Infrastrukturen des Menschen – neben „falscher“ Positionierung, zu geringem Abstand, sorgt der – schon aus Unterhaltungsgründen erforderliche – Weg zusätzlich für Erschwernis. All das unmittelbar neben einer Aussenkurve der Krückau kompliziert jegliches Handeln um so mehr.

Der „Innenblick“ – auf das Dilemma.

Mal sehen, was die Niedrigwassersituationen in Frühjahr und Sommer zeigen werden – ob wir Hinweise auf weiteres Verbessern erkennen.

Alles so pickelig … – winterlicher Hinweis. Schön zeigt der Schnee das Potenzial für einen selbstproduzierten Uferschutzsaum. Erlensamen in Massen – man muss sie nur gewähren lassen, im an etlichen Strecken allzu schmalen Saum zwischen Weg und Krückau heranwachsende Erlen nicht mähen.

Dies in Teilen schwierige Umfeld wollen alle Beteiligten schrittweise weiter fördern Richtung Erhalt und künftige Entwicklung.

Ab nach Hause – oha, Schulschluss, Mama- (und Papa-) -Taxis füllen Parkplatz und Fahrwege …

„That`s life!“

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Das schöne an Schauern ist ja, dass sie aufhören. Wenn dann die Pause bis zum nächsten so lang ist, dass vorgesehene Freiluftaktivitäten wie geplant ablaufen können, um so besser.

Angekommen – die einseitige Beschneiung der Bäume zeigt, wie der Schnee herunterkam.

Bachab eines Stegs – da ist aber ordentlich Kies bewegt worden. Die Ursache …

… ist aufwärts zu erkennen. Offensichtlich ist hier häufig und stark von kräftigen Akteuren abgelaicht worden.

Die nächste Strecke, schön raue Charakteristik seit gut 6 Jahren. Was fehlt – und regelhaft im Entstehen von Fehlgeleiteten beseitigt wird -, ist der erwünschte Erlensaum am Ufer.

Wir hoffen auf Jung-Erlen …

Alt-Erlen im Vormittagslicht – frühlingshaft. Das Weiss ist heute, 3 Tage später, durch Temperaturanstieg auf 10 Grad und Regen fast vollständig verschwunden.

Aus einer Vielzahl angelegter Rauschen sticht diese durch starke Erhöhung im Anstrom heraus.

Blick von unterhalb bachauf – beeindruckend.

Da gucke ich auf dem Rückweg nochmal in Ruhe hin.

Eine weitere Rausche bachab.

Bislang konnte ich angesichts des erhöhten Abflusses die Gewässersohle nirgends sehen. Hier sind nun die Laichaktivitäten von Forellen im Kies schwach erkennbar.

So, nichts bis wenig erkennen, bleibt das auf dem Rest der Strecke. – Zurück also.

Am Rand der sehr auffälligen Rausche klare Zeichen – für diese Stelle interessierte sich der Graureiher.

Im Angang hatte ich in diesem Bereich zwei Reiher gestört, die abflogen.

Kein Wunder, dass die Reiher interessiert waren. Hier wurde offensichtlich intensiv auf dem Kies gearbeitet, Material bewegt. Die Forellen haben wieder ganze Arbeit geleistet.

Während ich da so stehe und staune, erreicht mich der nächste Schneeschauer – stürmisch, fast waagerecht sausen die Flocken.

Die abgelaufenen (Kilo)Meter und die dabei verstrichene Zeit lassen mich einen vorgesehenen weiteren Bachbesuch verschieben. Auf geht es ins Krückau-Einzugsgebiet – zuerst aber Mittagessen vor weiterer Wanderung.

Das Auto geparkt, Schneetreiben fotografiert … – erst auf dem Foto sehe ich den Schwarm Saatkrähen im Baum sitzen.

Beim Fotografieren hatte ich mich auf die weisse Wiesenfläche konzentriert. Lange Zeit war hier die Offenau großflächig über die Ufer getreten. Diese tiefliegende Fläche bewahrt, wie die Krückauwiesen, Elmshorn vor Überschwemmung. – Zunehmend lernen Städte, welchen Wert erhaltene Überschwemmungsgebiete darstellen.

Ich hätte das Essen nicht zwingend vorziehen müssen. Die Straßen sind leer, das Lokal für diese Uhrzeit auch (noch).

Testessen – Baked Potatoe mit Pulled Pork, Salat, Toastbrot, Schwarzbier. – Sehr zu empfehlen!

Das Schneetreiben ist vorbei. Das Lokal füllt sich.

Da breche ich zur Krückau im Krückaupark Elmshorn auf.

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Mühlenaubrücke querab Regioklinik – sicher nutzbar.

Blick bachauf – die Galerie der Treibselsammler, beidseitig je 4, gut von Mittelwasser plus 25 cm durch- und überströmt.

Blick über die 4 linksufrigen Positionen (Nr. 4, von oben gezählt, unmittelbar am unteren Bildrand, bachauf der Brücke).

Winterlicher Eindruck rechtsufrig, brückennah.

(Die Uferseite habe ich hydrologisch, d.h. bachab benannt – von der Betrachtung scheint „lechts und rinks“ daher verkehrt herum benannt zu sein.)

Weiter Blick bachauf – die beruhigten Räume zwischen den Treibselsammlern sowie das besiedelte Treibgut locken viele Vögel an. Auch wenn die Fläche „leer“ erscheint: Im hinteren Schatten schwimmt eine Stockente. In der Gesamtstrecke sind wohl an die 10 größere Schwimmvögel unterwegs, im Uferbereich, nicht im Foto sichtbar.

Weiter geht`s zum Mühlenaupegel Rellingen.

Alles ok – die Rauschen rauschen.

Beim Ortswechsel Richtung Bönningstedt erwischt es alle, die unterwegs sind. Foto beim Ampelstopp. – Ein heftiger Schneeschauer zieht eilig über Land.

Wie ich später auf dem Wetterradar feststellte war mein Fahrbereich, etliches nördlich Wedel, mit sehr viel mehr Niederschlag in Form von Schnee(schauern) bedacht.

Recht hat er, der Wetterbericht. – Da hofft man, beim nächsten Stopp das Ende des Schauers (zeitlich) hinter sich zu haben.

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Bei Morgensonne wandere ich die Mühlenau bachauf Rosengarten, Pinneberg, an. Mir scheint, hier wird ein weiterer Baumrecke restlos verschwinden.

Nebendran kann man Gutes Beispiel sehen. – Ich hoffe, auch beim Fällkandidaten wird nach der Methode „altes Holz im Wald lassen“, ob stehend oder liegend, angewandt.

Die Brücke ist gesichert für Fußgänger und Radfahrer, mit Salz.

Mühlenau, mittlerer Abfluss plus 25 cm, sinkend – bachauf der Brücke steht, gut ins Ufer eingebunden, unser alter Test-Treibselsammler. Die Turbulenz zeigt die weiter gute Wirkung.

Blick bachab, zum „Buchenbogen“-Kies. – Mal näher ran, wer da auf der Wasseroberfläche sichtbar ist.

Stockente und …säger – im Umfeld der Lenkbuhne scheint es fischig interessant zu sein.

Die Bank zeigt, hier unterm Buchenbogen sitzt es sich hervorragend. So entsteht – durch Hundebegleitung – heftige Ufererosion, die uns vor Jahren zur Positionierung dieser Lenkbuhne veranlassten.

Kies-Lenkbuhne (Unterwasserlenker leicht gegen die Strömung gelegt) aus der Nähe – gute Uferschutzwirkung, Strömungslenkung und Turbulenzanregung.

Der …säger ist ärgerlich, will den Platz nicht verlassen, rast tauchend mal bachab, dann wieder bachauf. Nach einer Weile geht er in größerer Entfernung bachab in Wartestellung.

Genug gesehen, diese Stelle hat sich angesichts ihrer schnellen Zugänglichkeit als gute Erläuterungsposition für Holz- und Kieseinsatz beim Bach-Restaurieren entwickelt. Ich wechsle zur Brücke bachauf mit den 8 langen Treibselsammlern.

Vorbei geht`s an beeindruckenden Mehrfachstämmen Erle und Hainbuche.

Nahebei stehen Alt-Eichen, ohne und mit Efeu.

Nochmal abgebogen, hangabwärts – (Foto aufgrund der Verhältnisse scheinbar schwarz-weiss …) der kleine Zulauf Richtung Mühlenau hat in seinem rauen Äste-Laubgrund allerhand ausgefälltes Eisen zwischengelagert.

Der gestrige Eindruck zur Treibselsammler-„Galerie“ folgt demnächst.

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Über den gut beschneiten Regenwasserweg Wedels bin ich am Regenrückhaltebecken angekommen. Hinten, am Ablauf, war mir Bewegung aufgefallen.

[Regenwasserweg Wedel und die heutige Überschrift „Grüne Lagune“ habe ich (Letztere über den Begriff Rieselwiese) im vorigen Beitrag erläuternd verlinkt.]

Detail des Schlussfotos vom gestrigen Beitrag, mit gelbem Kreis.

Da musste ich schon genau hinsehen! Aber stete Bewegung zeigte dann eine Kohl- (die weisse Wange, rechts mittig) und eine Blaumeise (unmittelbar schräg davor).

Fortwährend in Aktion … Um die 10 Vögel flogen an, flogen ab, tummelten sich, erweckten teils den Eindruck, die Füße zu wärmen, teils vollständig zu baden. Hier im Bild sind 2 Kohlmeisen und 2 Blaumeisen zu entdecken / erahnen.

Die „anderen 6“ (Richtung geschätzte Zahl 10) sortiere ich unter Spatzen, evt. noch ein Rotkehlchen. Auf Fotos sind sie angesichts ihrer Wirbelei nicht fixierbar.

Auf dem Heimweg – regelhafte Betriebsblindheit erschwert den Tagesablauf. Hier werden Fußgänger auf das Glatteis gezwungen.

Ansonsten ist mein Rückweg vorbildlich geräumt …

… oder, idyllisch, noch wenig begangen, „naturbelassen“.

Möge uns das Glatteis des Südens weiter verschonen.

Entsprechend Wetterbericht wird die winterliche Pracht hier im Norden in den nächsten Tagen schnell von höheren Temperaturen beendet.

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Am Montag war bereits etwas Schnee gefallen, der aber munter drauflos taute – Vorsicht beim Gehen, Glatteisgefahr.

Am Dienstag Morgen, ca. 7.30 Uhr, lässt sich das anders an – Schneetreiben, Starkwind.

Später, im Hellen, zeigt sich eine gute Schneedecke – Blick West.

Auch nach Osten bietet sich ein winterliches Bild.

Unser Dienstag vormittags betreuter Beagle – nach längerer Schneewanderung – findet es ringsum auch sehr interessant.

Alles im Blick …

Der Dienstagschnee „hält“.

Immer mal kontrollieren.

Mittags rollt dann eine neue, ergiebige Schneefront quer durch.

Stattlich sind Büsche …

… und Bäume beladen.

Bei Temperaturen um Null Grad fällt die Pracht durch Wind- und Vogelaktivitäten recht schnell ab.

Statt Radeln ist allerdings Spazierengehen angesagt. Nur Hauptwege sind frei.

Auch Sonne hatte der Wetterbericht versprochen – sieh an, dies ist so ziemlich ihr Beitrag. – Zwei Spatzen flattern aufgeregt durch.

Bei solchem Wetter ist Wedels Regenwasserweg eine gute Teilstrecke.

Der Schnee lässt Sinn und Zweck der B-Planabsichten erkennen – Wasser offen, hochhalten, Versickern ermöglichen, „das Mehr“ ins Öffentliche ableiten.

Das Längsgefälle lässt sich durch angepasste Unterhaltung, vielleicht ein paar kleine Unterstützungen, für Wasserrückhalt weiter aktivieren. (Wir sind im Gespräch.)

Eine Überraschung, fast übersehen, bietet das Regenrückkhaltebecken – Grün wächst, auch zur Winterzeit.

Das erinnert an die Rieselwiesen historischer Landwirtschaft.

Dicht am Wasser, ganz hinten links, sehe ich eine Bewegung – hier im Foto ein kleiner Punkt.

Bei längerer Betrachtung tut sich da allerhand. Das lohnt eine eigene Befassung, demnächst.

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Vorgestern sah es ringsum noch so aus.

Über den Tag, wechselnd, kämmten Büsche und Bäume wehende nasse Luft zu Raureif.

In der Nacht auf gestern dann überrollte uns eine Warmfront mit „warmem“ Regen.

Da starte ich doch begeistert, aber sehr aufmerksam in Nordpositionen und an Querungen von Nebenstraßen, eine Radtour entlang der B 431, Richtung Holm.

Gelegentlich verbliebene Eis“schienen“ zeigen, dass Aufmerksamkeit geboten ist.

So entsteht während des Fahrens der Weg – nicht in die Marsch, der Gegenwind Richtung Elbe muss nicht bei der ersten Tour abgeradelt werden.

Über den Holmer Berg weg (da, wo sich Segler wie Greifvögel und Störche gern hochschrauben) lande ich an der Anbindung des alten Deichs, Holm – Hetlingen.

Die Marsch ist nass, linksrum geht`s zurück, Am Hang.

Blick NW in die Marsch – nass.

Blick S, nasser – der Weg Am Hang führt, etwas höher liegend als die Marsch, unten am Geesthang längs.

Seenplatte mit Galloways. Die stehen hier, anders als die Highlands im Wedeler Autal, auf trockener Schräge. Zwar ist die Grasnarbe verletzt, die Tiere sinken aber nicht über die Klauen, Knöchel, bis zum Knie im Schlamm ein. Dabei hilft nicht zuletzt auch die geringere Besatzdichte auf gegebener Fläche.

Weiter westlich stört meine Ankunft knapp 40 Graugänse. Langsam schreitend weichen sie etwas aus.

Kleinklima – hier lag offenbar eine dicke, von der hangseitigen Fahrspur verdrängte Schneewurst. Als Eisstrang verblieben, von Tauwasser durchschnitten, taut sie nun vor sich hin.

Detail.

Ende Am Hang – der Sauerbeck rast aus der Geest in die Marsch. Die jüngsten Hochwasserabflüsse erodierten sichtbar in der scharfen Rechtskurve.

So sieht der Bach in seinem neuen Raum aus – langer, strukturloser Kanal.

Ich kehre um, fahre am Angelpuff vorbei (historisch eingestautes Sauerbeck-V-Tal, schade drum!) den Geesthang hoch, Richtung Wedel.

Dabei passiere ich den, hier noch gefällereichen, Sauerbeck.

Zu Kraft des Wassers, dem Verbau (soll ich schreiben „Verhau“?, meine Güte!) und Verbesserungen bringe ich demnächst mal meine Ideen an den zuständigen Mann (und die Frau).

Da der Sauerbeck als Kiesbach von der Moräne angestürmt kommt, wären Erosionsminderung, Höhenausgleich durch Rauschen ein Angebot für Kieslaicher (die Kandidaten aus Karpfen-, Neunaugen- und Forelle-Familie sind zahlreich). – Könnte ja klappen, es käme auf den Versuch an.

Oben, on top, auf der Geestkante zeigt ein baumbestandener Grabenrest jüngste Geschichte: vollgestaute Mulde, zugefroren. Mit höheren Temperaturen versickerte das Volumen, das Eis brach. Nun taut es munter drauflos.

An der B 431, Pferdeweide nebendran, hat ein Zuständiger seine Arbeit nicht erledigt.

Jüngst pumpte IZ-orange-Fahrzeug (Straßenmeisterei ?) mit kleiner Pumpe den die Pferdekoppel unter Wasser setzenden Graben (etwas) ab.

Ich erinnere Jugendzeiten, wo wir mit Stangen und anderem geeignetem Gerät wenigstens einen Mindestabfluss der abwärts liegenden Rohrüberfahrt herstellten …

Heutzutage denke ich an Spüllanzen und Ähnliches …

Wahrscheinlich kam die Zwischeneiszeit ungelegen. Der Graben abwärts jedenfalls muss bis zur Rohrsohle freigemacht werden.

Es gibt halt immer etwas zu tun.

Den mit starkem Westwind heranstürmenden Regenschauern bin ich entkommen.

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Rückblick auf Schnee- und Eis-freie Zeit – am 3. Januar radelte ich den Geesthang zum Steinweg in die Marsch runter, Ziel Schulauer Hafen, so der Starkwind (W / NW 5 mit stärkeren Böen) es zuliesse. Leichte Sturmflut war angesagt.

Der Graben am Steinweg ist ultimativ Wasser-gefüllt, die Tieflagen der Marschwiesen sind überstaut – Gekläffe von fern liegt in der Luft.

In der Ferne, vor dem Geesthang, hat irgendwas einen größeren Schwarm Nonnengänse erregt – mit üblicher Folge Auffliegen mit Gekläff. Alles Raue, auch auf den entfernten Wasserflächen, wird von Binsen (wie vorn) bestimmt.

Fernblick Langer Damm nordwestwärts, da sitzt was – fast scheint es, als würde Windschatten hinter dem Hetlinger Binnenelbe- und dem Sommerdeich gesucht.

Vergrößert: Hinter dem Sommerdeich sitzen viele hundert Nonnengänse.

Zwischen Binnenelbe und Elbdeich – die Marschwiesen Richtung Sperrwerk Wedeler Au sind zur Seenplatte geworden.

Hinterm Elbdeich angekommen – das Kraftradeln (punktuell bis runter in den 1. Gang) gegen bzw. schräg gegen den Wind bei gelegentlichem Windschutz ist vollbracht. Von hier an verläuft die Fahrt getrieben von „gut Rückenwind“ – aber erstmal klettere ich auf den Deich.

Blick vom Elbdeich Fährmannssand – vorn das Treibsel von der Weihnachtssturmflut, dahinter überschwemmtes Vorland (vorige Flut ca. 1 m höher als normal), die Elbe auf dem Süßwasserwatt etwa im Thw-Stand, ablaufend.

Blick Richtung Lühemündung und -Anleger – Gänse auf dem Vorlandwasser, schäumende Wellen durch gegen die Tide stehenden Starkwind.

Impression Deichkrone: Raues Wasser auf der Pfütze vor der Bank – keine Sitz-Saison (zur Zeit nur mit Gummistiefeln und dicken Wintersachen).

Sperrwerk Wedeler Au, Blick binnendeichs – hoch angestaute Binnenelbe, von noch höherer Elbe durch Schott getrennt (hinter mir, kein Foto). Nasse Marsch vor Wedels Geest.

Vor dem Elbdeich: Vom Nordwest seinerzeit bei der Weihnachtssturmflut (Thw plus 3,20 m – das war schon was!) am Deich hoch gelagertes Treibgut, flächig.

Blick zum Übergang Mündung Binnenelbe / Wedeler Au in die Strom-Elbe – Rauigkeit zeigt Sturmwind, Luv und Lee zwischen kleinem Auwald und Elbdeich.

Und weiter geht`s Richtung Schulauer Hafen, im nächsten Beitrag.

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Mein Thema zum Stichwort Gewässerschutz sind in der Regel Bäche und kleine Flüsse auf der Geest, Moränenbäche mit Kies-Charakteristik – leider häufig verkannt und daher in ihrem Verbesserungsbedarf, aber auch -potential unterschätzt.

Dass – oft künstlich angelegte – Entwässerungsgräben der Marsch anders, härter angegangen werden, belasse ich in der Zuständigkeit von Verbänden und teils in Sachen Fortbildung engagierten Landesverbänden, Behörden, teils beteiligten Berufsgruppen.

Gleichwohl begegen mir beim Radeln Realitäten, die es doch zu zeigen lohnt.

Mir war schon vor längerer Zeit aufgefallen, dass dieser kanalartig gerade Marschgraben bei der vorigen Gewässerunterhaltung auf der vom Baggerfahrer nicht einsehbaren Fahrseite heftig im Ufer verletzt war. Inzwischen wurde die Situation verschlimmbessert.

Durch Anschneiden der schützenden Uferschicht waren Sackungen aufgetreten. Die wurden nun ausgebaggert.

Detail – das gesackte Ufer wurde auf Land gelegt.

Wie stetig wiederkehrend für Geestbäche beschrieben, entsprechen heutige Gewässerquerschnitte nicht mehr der Planfeststellung. Die Gewässer sind durch harte Gewässerunterhaltung überbreit und übertief geworden – nun sehe ich das Beispiel also auch hier.

Der Charakteristik dieses Gewässers im netzartigen Marschentwässerungssystem – im Volksmund „Hechtgraben“ genannt – dürfte solch Operation nicht genützt haben.

Vermutlich die gleiche Organisation und Firma lieferte ein weiteres Beispiel zu Kopfschütteln führenden Arbeitens.

Hier wurde das einsehbare Ufer fast unmittelbar an Kopfweidenstämmen abgebaggert. Es dürfen Wetten abgeschlossen werden, wann die Kopfweiden mangels halbem Wurzelteller stürzen – und wann die Straße sackt.

Tja …

Mein gutes Beispiel jüngeren Radelns betrifft die Kopfweidenpflege. Darüber hatte ich 2020 einen Beitrag geschrieben, der von einer Fachzeitschrift aufgegriffen und direkt übernommen wurde. Vermutlich wurde die Arbeit von privat an eine nicht fachkundige Firma vergeben – soll nicht so sein.

Neulich, vom Schulauer Hafen (Bericht folgt) nach Hause radelnd, sah ich fern in der Marsch …

… Orange, mit Blinklicht – der Bauhof Wedel bei der Kopfweidenpflege.

Bei späterem Radeln konnte ich das Ergebnis aus der Nähe bestaunen.

Es sind nicht nur die Kopfweiden so beschnitten, wie es fachgerecht erfolgt. Etwa jede zweite wird belassen, so dass die Weide als Frühblüher in wichtiger Jahreszeit Nektar und Pollen in Fülle spenden kann.

Dafür ganz herzlichen Dank (nicht zuletzt im Namen der bedrohten Insekten- und Vogelwelt)!

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5. Januar 2024, früher Nordblick: Schnee.

Auch im Westen, Süden, Osten, auf den Dächern ff. – alles weiss ringsum.

Das Vogelbad, mit kleiner Schneewehe …

… war noch nicht vereist.

Schnee im Fahrradkorb – kein Wetter zum Radeln.

Gehe ich halt eine Runde zu Fuß … – Unschöne Begegnung gleich um die Ecke, Fußweg an B 431.

Der Halbmond mit wohl 1 Pfund Salz kommt mir irgendwie bekannt vor (verlinkt mit Foto aus Beitrag vom 7. 12.2023). Scheint keiner zu merken, keinen zu interessieren, keiner zu melden – bekommt der Bauhof Wedel also eine Mail von mir.

Ich biege in nicht-prioritäre Seitenstraßen ab.

Da bin ich teils „Erster“.

Spielplätze ruhen, winterlich (und früh).

Durch den Nordzugang geht`s wieder ins Haus.

Den und unseren Hauseingang hatte ich vor dem kleinen Rundgang oberflächlich geräumt. Später wird der beauftragte Gärtner ringsum begehbare Wege insgesamt geräumt und gestreut haben.

Rot leuchtet der Apfel für die Vögel im Schnee.

Das Vogelbad ist tags drauf durchgefroren, mit etwas verstärkter Kleinstschneewehe bedeckt.

Jetzt scheint bei Frost erstmal Ruhe einzukehren, die hohen Wasserstände ringsum sinken. – Mögen die Überschwemmungsgebiete von weiteren Wasser-, gar Frostschäden verschont bleiben.

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