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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Lautes Kiewitt lässt mich beim Erreichen der Wedeler Marsch schräg nach oben blicken. Ein Kiebitzpaar attackiert eine Rabenkrähe – heftig, wechselnd, ausdauernd. So wirklich weg will die Krähe ja nicht …

Bis ich gestoppt und die Digicam eingestellt habe, ist es geschafft. Die Krähe wird von einem Partner noch ein Stück verfolgt.

Geschafft! Der eine Luftraum- und Revierverteidiger dreht ab über nasser Marschwiese.

Wo isser denn? – Oben links passieren zwei Graugänse die Szene.

Da isser ja – rechts.

Alles verlief so schnell, dass ich nicht sicher bin, ob der Partner irgendwo nahebei flach am Boden sitzt.

Das schwarzweisse Gekrussel weiter hinten, vor den Bäumen in der Marsch und auf dem Geesthang am Horizont, ist ein kleiner Schwarm Nonnengänse beim Frühstück.

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Regelhaft sehe ich den Sauerbek (der / die – wie`s beliebt – auch das Namensende findet sich unterschiedlich -bek, oder -beck) auf der Geest (ca. 3,5 km + 2,5 km Nebenbach = gut 6 km Bachlauf) und beim Wechsel in die Marsch (ca. 500 m), wo sich der Abfluss dem Bullenfluss zugesellt.

Dieser kleine Bach fällt häufig sommerlich trocken, gehört zu den Zehntausenden km (allein im flächenkleinen SH, in größeren Organisationseinheiten entsprechend mehr), die in unseren Bundesländern in Sachen Lebensraumverbesserung so gut wie unbeachtet bleiben – 80 % unserer Fliessstrecken (!).

Bei vielen Bäche, die in Teilen ihres Laufs imposante V-Täler schnitten, sind Letztere durch Nutzungsüberlegungen der Vergangenheit (häufig genug leider bleibend) in Teiche eingestaut worden. So ergeht es auch dem Sauerbek – heutzutage zunächst privat genutzter Karpfenteich, zum krönenden Abschluss am Geesthang Angelpuff.

Der „Karpfenteich“ wird gern von Wasservögeln aufgesucht, hier Grau- und Kanadagänse.

Auf dem Wasser sind sie geschützt. Die Kanadagänse ruhen, (mindestens) ein Grauganspaar brütet wohl im Gelände ringsum, vielleicht auch Stockenten. – Gelegentlich sieht sich ein Kormoran nach Nahrung um.

Kormoran, wegstrebend – schickes Strömungsmuster.

Interessant anzusehen ist das Ausweichverhalten dieses Vogels auf dem zu schmalem Teich aufgestauten Bachtal. Er braucht zum Abflug ja allerhand wassernahe Meter, bis er abheben kann (und dort dann noch eine Schneise, in der Luft weiterzukommen). Im Foto schwimmt er gerade quer im oberen Teichbereich – keine Chance für Startanlauf. Am Ende angekommen, suchte er Rettung im Wegtauchen. – In Längsrichtung klappt der Abflug, man gerade über den Staudamm …

Vom Geesthang in die Marsch – aus dem professionell genutzten Teich stürzt der Sauerbek in eine kurze Fliessstrecke, quert einen landwirtschaftlichen Weg.

Jenseits des Rohrdurchlasses ist hier gut zu erkennen, wie Kies- und Geröll-reich die hiesige Moräne ist – Super-Bachgrund.

Rechtwinklig abgeknickt fliesst der Bach zwischen Weide und Eichen mit gutem Gefälle.

Nachdem die Regen der vergangenen Wochen abgeflossen sind, führt er zur Zeit wohl sein „Mittelwasser“.

Durch ein letztes Rohr geht`s ab in die Marsch.

Ganz schön schetterig (oder wie das im Volksmund heisst) …

Oder, fachlich ausgedrückt, mit Abriss: Die Durchgängigkeit des Gewässers ist zerstört.

Aber das ist sie durch die Teichnutzung ein wenig oberhalb ohnehin …

In der Hetlinger Marsch, Blick auf den Holmer Geesthang.

Der weitere Verlauf ist öde unterhalten, größere Steinfraktionen sind über die Zeit ausgebaggert, das Ufer oft beidseitig kahlgeräumt.

Immerhin zeigen noch feinere Kiesfraktionen, hier flächig (!), um welchen Gewässertyp es sich handelt.

Sogar der Bach-charakteristische Wasserstern ist gut vertreten. – Daneben allerdings, den aus fehlendem Halbschatten resultierenden Lichtüberschuss nutzend, dicke Blaualgenmatten.

Igittigitt – so reagiert dann halt die geschundene Natur …

Da fliesst er hin, Tideniedrigwasser, dem Bullenfluss entgegen. Den trifft er vor den Pappeln des Brunnenschutzgebiets.

Unmittelbar vor dem Zusammenfluss – Blick bachauf, Gefälle ist immer noch vorhanden.

Aber – oweh, oweh – spätestens hier hat harte Gewässerunterhaltung mit selbstproduziertem, bewegtem Erosionssand dem Lebensraum den Garaus gemacht.

Die Elbvertiefungen leisten ihren Beitrag – Absinken des Tnw, leichtes Steigen des Thw verschärfen die Tideströmung. Kein Halten der Ufer, Bäume nicht toleriert, scharfe Strömungsspuren weisen auf schneidendes Ultra-Geschehen im Tidegang hin.

So kann`s gehen, wenn der Mensch denkt … – im Kleinen wie im Großen.

Ganz gebe ich die Hoffnung ja nicht auf.

Im System der hiesigen Binnenelbe kommen und gehen mit der Tide sicherlich eine Menge Tiere verschiedener Arten. Wieso sollten da nicht – Neunaugen, Forellen, Kieslaicher aus der Karpfenfamilie – Interessenten an der verbliebenen winzigen Geeststrecke existieren?

Wenig ist besser als garnix.

Mal sehen, vielleicht sind ja mehr als ich an einem Experiment auch hier interessiert.

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Von der Deichverteidigungsstraße hinterm Elbdeich, Hetlinger Marsch – Himmelsblick.

Kiebitze, Wolken, Sonne.

Ausschnitt.

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Acht Jahre wohnen wir nun hier, in Wedel, SH.

Immer zur Stintsaison, Frühjahr, guckte ich nach Angeboten lokaler und regionaler Restaurants. – (So gut wie) NICHTS.

Nun muss man sich darüber nicht wundern angesichts der regelhaft weiter hingerichteten Elbe.  Die Stiftung Lebensraum Elbe hat eine Untersuchung im Netz stehen, die den Niedergang dieses nach Abwasserreinigungserfolgen seit den 1970ern wieder zum Massenfisch entwickelten Klein-Salmoniden beschreibt. Über die Meerforelle habe ich anhand von Fangstatistiken Ähnliches auf Salmonidenfreund (Fangstatistiken Seeve von den 1960ern bis 2003, Daten bis 2018 gleichartig fortsetzend).

Die Zwischenlösung „Kleinfischgenuss der vergangenen Jahre“ war Umsteigen auf Sardelle bei(m) Griechen – meist als „Sardine“ angeboten, teils handelt es sich tatsächlich um die Sardine. Auch lecker, besonderer Geschmack – aber halt kein Fisch aus der Gruppe der Salmoniden.

Nun staunte ich kürzlich nicht schlecht, als ich in Wedels oberer Bahnhofstraße eine Tafel mit Stint als Mahlzeit sah. Gleichzeitig starteten Film, Funk und Fernsehen mit regionalen Berichten, dass Elbfischer wieder mehr als 500 kg / Tag (!) fangen. Erste echte Stint-Saison seit Jahren, also.

Heute also Testessen – Flüssiges kommt zügig.

Gleich gibt`s Fisch.

Normalportion im Überblick.

Nochmal näher ran – los geht`s.

Die kleinen (4) esse ich in eins weg. Hier das Rückgrat (die „Mittelgräte“) eines größeren Exemplars – sauber heraustrennbar.

Ein Portrait.

Manchmal bleiben Rippengräten am Rückgrat – die müssen aber nicht gepult werden, sind essbar.

Es geht auf den Rest. – Nebendran: Die Sonne lacht.

Fertig – so gut wie keine Abfall.

Das waren wohl 10 große Stinte neben den kleinen – ich bin satt. – Lecker Sache, das!

Es wird auch als Portion „Stint satt“ angeboten. Für mich, jedenfalls heute, muss das nicht sein.

Hier geschah`s. – Die Adresse merk` ich mir.

Es ist noch früh. Zum Abradeln geht`s hinterm Elbdeich längs – die bekannte Tour.

Es gibt weiteres zu berichten, demnächst.

[Ganz nebenbei poppt gerade diese Meldung auf „Glückwunsch zum Jahrestag mit WordPress.com!
Du hast dich vor 15 Jahren auf WordPress.com registriert.
Danke für dein Vertrauen. Weiter viel Erfolg beim Bloggen!“

– Wie die Zeit vergeht!]

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Freitag, 1. März 2024 – das Rad ist frühjahrsinspiziert, eine Morgenrunde fühlte sich durchaus anders an als zuvor. Da radelte ich nachmittags nochmal los, Nord-Süd, Richtung Elbdeich.

Wedeler Marsch, Steindamm, Blick durchs Brunnenschutzgebiet – die Sonne steht schon tief.

Langer Damm, Blick über Fährmannssand – die Sonne steht bereits weiter westlich, als ich erwartete.

Elbdeich Fährmannssand, Blick Niedersachsen.

Hinter mir, binnendeichs, zetert es laut. Ein Nilganserpel muss sich beschweren. Ob das an den wandernden Schattenstreifen Willow Henge liegt?

Neben mir auf der Deichkrone – Platz an der Sonne.

Fernblick Stade – Hopperbagger Kaishuu naht mit hoher Geschwindigkeit.

Eigentlich hatte ich mich nicht länger aufhalten wollen. Aber so ein Nahender … – ein paar Minuten gönne ich mir.

Das hat sich gelohnt, lautes Gekläff auf dem Wasser – von rechts nahen, als schwarze Linie, leicht auf und ab bewegt, Tausende Nonnengänse, die ihr Nachtquartier suchen.

Diese Masse bewegt sich, weiter dauerlaut, Elbe-aufwärts.

Dann scheinen sie ihren Frieden mit dem Gelände gemacht zu haben, sind weder hör- noch per Sicht wahrnehmbar.

So ein paar Minuten machen dann doch allerhand aus.

Die Kaishuu naht – rechts.

Himmel, hoch, rot bis blau.

Und schon ist die Kaishuu vorbei.

Hopperbagger Kaishuu – ohne direkt in die Sonne zu halten, zeigt die Digicam das beginnende Dämmern. – Ich begebe mich auf den Rückweg.

Langer Damm – scheinbarer Sonnenuntergang über der Deichkrone.

Nord-Ende Langer Damm, Blick zurück.

Scheinbarer Sonnenuntergang auf der Deichkrone, neben Gehöft Fährmannssand.

Blick durch das Brunnenschutzgebiet – scheinbar Feuer im Wald.

Aufnahme vom oberen Drittel des Geesthangs, Blick über das Brunnenschutzgebiet – Rot weicht zunehmend Blau.

Fast zu Hause – Violett, Blau, schnelles Dunkeln.

Und es soll warm bleiben … – um die 5 Grad höher als normal – das neue Normal, jedenfalls für die Übergangszeiten?

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Die Räder zur Frühjahrs-Inspektion gebracht – da wird gewandert.

Vorbei an der bekannten KopfWeideSpiegelung. Schön, dass deren Pflege jetzt wechselnd an jeder zweiten geschieht. So sind demnächst reichlich Nektar und Pollen in der Landschaft ringsum für Insekten vorhanden.

Saatlandsdamm, gutes Beispiel – StammErhalt einer uralten Weide, deren Krone gebrochen war.

So ist die Verkehrssicherungspflicht erfüllt, die ökologischen Funktionen dieses noch lange lebensfähigen Baums bleiben erhalten (bzw. „wachsen sich wieder hin“).

Blick Richtung Elbe, auf einen man gerade 0,5 ha großen Rest früher großflächiger Fluss-begleitender Tide-Auwälder.

Diese sind in ihrer Bedeutung ringsum weiter unberücksichtigt bis nicht erkannt. Offenland-Landschafts“pflege“ beachtet die in wenigen Schnippseln verbliebenen Ökosysteme nicht,  sorgt nicht für ihre Vergrößerung, sondern bedrängt sie.

Blick von der unteren Geestkante in die Marsch – Versteinerung, Bebauung des Übergangs zwischen den beiden großen Lebensraumtypen hindert Organismenpassage, überheizt mangels Großbäumen den Geesthang, zweifellos eine wertvolle Immobilie.

Vorbei am Bürgerpark – beeindruckende, alte Trauerbuche.

Historisches – Erinnerung an die großen „Ochsen“märkte der Vergangenheit.

Von Jütland bis an die Elbe wurde Weidevieh zum Markt getrieben, verkauft, verschifft – Kuhjungs, „Cowboys“, gab es also auch hier.

Zu Hause und ringsum blüht weiter der Hartriegel, wie die Weide ebenfalls frühblühende, reichhaltige Nektar- und Pollenquelle.

Himmelsblick – jeder Eingang besitzt seit 2 Jahren je 2 Mauerseglerkästen.

Deren Name ist den geselligen Spatzen egal. Sie fliegen sie zielsicher an, brüten erfolgreich.

Und los … – die Arbeit ruft.

Wir sind gespannt, ob sich bei uns wiederholt, was Mauersegler-Spezis berichten. Hat sich der später hier eintreffende Mauersegler solch besetzten Kasten auserkoren, schmeisst er die Insassen und deren Nest raus. – Voriges Jahr hat sowas hier an den 8 (+ 2 an der Nordfront) Nistkästen noch nicht stattgefunden.

Die „jungen Wilden“ der Mauersegler gucken sich vor Südwanderung im Herbst durch waghalsiges Fliegen entlang unserer Fronten das Haus gleichwohl intensiv an …

Ein ausdauernder, melodiöser, lauter Sänger sitzt auf dem Nordfirst. Bitte genau hinsehen, das Rotkehlchen ist umringt von einer großen Zuhörerschar!

Zwischendrin tanzt die Zuhörerschar …

Pause – das Publikum zerstreut sich.

Der Begriff „Gnitten“ kommt mir in den Sinn. Ob das nun wirklich diese sind?

Inzwischen ist die Rad-lose Zeit vorbei. Demnächst folgen wieder Beiträge über Radtourerlebnisse.

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Wedel, Strandstraße, Sonne – naja …
Gegenwind, wind chill, lässt es eisig erscheinen.

Rechts rum, Blick auf den Schulauer Hafen – bekannte Farben, alle Jahre wieder …

Früh im Jahr unseres Herzugs sah ich diese alte Bekannte aus dem Hamburger Hafenbetrieb hier, im neuen Zuhause.

Damals meinte man noch, der Schulauer Hafen werde 2017 in Betrieb gehen. – Mal sehen – 2024, ob und wann solch Start erwartet werden kann.

Gleichwohl scheint das Sedimentaufrührspezialschiff Akke seinen jährlichen Auftrag sicher zu haben.

Der aufgewühlte Hafenschlick soll während der Ebbephase mit dem ablaufenden Wasser in die Elbe ausgetragen werden.

Am Hafenausgang zur Elbe, bald Tideniedrigwasser – sieht so aus, als würden die Schlickwolken ins Hafeninnere getragen.

Längeres Betrachten bringt kein anderes Ergebnis. Der einblasende Wind mit kleinen Rippelwellen verstärkt das Empfinden.

Mal umgucken – der Anleger Willkommhöft wurde bereits entschlickt, mit einem kleineren Gerät, wie dem Link oben zu entnehmen ist.

Dort, unmittelbar am Fahrwasser, geht das Material direkt in den Elbstrom (und landet – aus den Augen aus dem / diesem Sinn – anderswo …).

Zurück zum Schulauer Hafen – die Akke wühlt weiter.

Das ändert am optischen Eindruck allerdings nichts.

Hoffen wir mal, dass unterhalb der Oberfläche, bodennah, eine Tiefenströmung das aufgewühlte Sediment aus dem Hafen austrägt.

Die Akke legt am Ufer an – vermutlich Pause über die startende Flutphase bis zur nächsten Ebbe.

Die Sturmmöwen haben auch Pause.

Richtung Hafenkopf prägt grautrübes, entmischtes Feinmaterial des Hafenschlicks mit reaktivierten Organikanteilen den Eindruck einer schlechten Wasserqualität.

Ob das Hotel am Hafen („soft opening seit dem 15.12.2023 …„) neues Leben auch auf der Wasserseite bringen wird?

Meine Radtour führt mich weiter Richtung Hetlingen – Holm, zurück nach Wedel.

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Aus der hügelig, hängigen Moränenlandschaft sind wir in der Oberalsterniederung angekommen – zur Zeit eine Seenlandschaft.

Der Wind pfeift drüber hin, wind chill, die Wolken jagen.

Nach dem Schwarz, Grau, Weiss, Blau des Himmels andere Farben am Boden – moorig-schwarz, Eisenocker-orange, beide Wässer glasklar.

Lautes Trompeten in der Luft – die Digicam raus! – „Die erwischst du nicht!“

… doch!

Eine kleine Gruppe Kraniche zieht über uns hinweg.

Vor uns, ebenfalls Kraniche, fliegend.

Und weitere, ruhig Nahrung suchend – ein Silberreiher nebendran.

Wir erreichen die Rönne. Erstaunlich immer wieder, wie solch Bach in einer Landschaft ohne wahrnehmbares Gefälle turbulent fliessend seinen Weg sucht.

Richtung Sandfang – unendliche Weiten … (so scheint es).

Bredenbek, kurz vor Mündung in die Rönne – 3 tümpelähnliche Sandfänge entlasten Rönne und Alster.

Spiegelung einer Erlengruppe.

Turbulent fliesst auch die Rönne. – Da sie hinten scharf links abbiegt, Alster-parallel verläuft, sind es noch ca. 650 m, bis sie in die Alster mündet.

Am Horizont, Rand der durch Hochwasser eingestauten Alster, 3 Silberreiher.

Fernblick gen Südwest, ca. 1 km – im linken Bilddrittel ist die Moorweg-Brücke erkennbar.

Von dort aus habe ich während der Rückfahrt die wasserbedeckte Niederung bachab und, „Sturm auf dem Flachsee“, bachauf fotografiert (vgl. Beitrag vom 23. Februar).

Da fliegt noch wer … – hat irgendwie ein fischiges Profil (Pardon! – Wale sind ja gar keine Fische …).

Wir gehen zu den Autos, haben „unendliche Weiten“ hinter uns.

Entlang Knicks geht es an der Moränenkante Richtung Abzweig Moorweg, die Oberalsterniederung queren – ab nach Hause.

Gut, die Situation Bredenbek-Rönne-Alster einmal angesehen zu haben! – Mit unseren weiteren Arbeiten entlang des ca. 4 km langen Bredenbeklaufs werden wir die Thematik Erosionssand entschärfen. Damit kann durch ökologische Verbesserung sowohl der Lebensraum Bredenbek in der Strecke als auch der Sandfang entlastet werden.

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Extremer Sandtrieb durch steiles Erosionsprofil belastet bachab liegende Strecken in den meisten unserer Bäche. Dies kann durch Rückgabe standorttypischer Kiese verringert werden. Gleichzeitig wird die ursprünglich charakteristische Sohlstruktur als Lebensraum zurückgegeben – der Bach arbeitet mit diesem „Spielkies“.

In diesem Sinn sahen wir uns die Strecke in der Agrarlandschaft unterhalb des Forst Endern an.

Angang.

Blick bachauf, Richtung Forst Endern – starkes Gefälle und extreme Erosion führte bei früheren Unterhaltungsarbeiten zur Uferbefestigung mit größerem Steinmaterial.

Die Bredenbek quert die Straßenunterführung in scharfem Schuss – leichter Abriss am Ende.

Der scharfe Schuss und der leichte Abriss der Gewässersohle am Durchlass sowie der angeströmte Prallhang können durch eine Rausche entlastet und ökologisch aufgewertet werden.

Tief ins Gelände eingeschnitten rauscht der Bach bei starkem Gefälle abwärts.

Der hohe Sandtransport ist stellenweise deutlich.

Blick bachauf – Rausche-Kolk-Sequenzen können Verbesserungen bringen.

Blick bachab – Überfahrt in Sicht.

Auch hier kann – wie andernorts praktiziert – der Uferbereich der Überfahrt durch Kies-schütten gesichert werden.

Gleich abwärts der Überfahrt mündet ein Nebenbach.

Erlenstrecke voraus.

Uferschutz und lichte Beschattung = Naturhilfe für die Gewässerunterhaltung, dreidimensionale Besiedlungsmöglichkeit für Flora und Fauna. Lücken weisen Stark-Erosion am Ufer auf.

Turbulentes Fliessen auf Kiesgrund prägt die Erlenstrecke.

Immer wieder beeindruckend – das Stein-Inventar der örtlichen Moräne, von Feinkorn bis Findling.

An mehreren Stellen des Bachbetts meinen wir Spuren von Laichaktivitäten des Bachneunauges zu erkennen.

Das bestätigt Einzelsichtung erwachsener Individuen im Vorjahr.

In der Strecke stechen einige Extremerosionspunkte besonders ins Auge. Diese gilt es zu entschärfen, bevor Baumbewuchs verlorengeht.

Wir stehen am Ende der angedachten Restaurierungsstrecke.

Die begangene Strecke entspricht knapp 400 m von potentiell im Hügeligen zu verbessernden gut 3 km. – Schritt für Schritt streben wir das Ziel an, in leistbaren Portionen …

Auf dem Rückweg bestaunen wir einmal mehr die hiesige hügelige Landschaftsstruktur mit unterschiedlicher Nutzung zwischen Acker, Weide und Brache. Das aktuelle Wetter der vergangenen Wochen hält Mulden noch eine Weile weiter nass.

Hangaufwärts geht es entlang des kleinen, begradigt schiessenden Nebenbachs zurück zu den Autos.

Beispielhaftes am Wegrand, auch das gibt`s noch – ordnungsgemäßes auf-den-Stock-Setzen (hier: von Erlen) lässt Nachwuchs spriessen. – Leider sieht man in den jüngeren Jahren allzu viele Stellen, an denen unangepasste Kapptechniken die Regeneration verhindern (sollen ???).

Wir fahren weiter, in die Oberalsterniederung – den dort, dicht oberhalb der Bredenbekmündung in die Rönne angelegten Sandfang ansehen.

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Wir waren zu lecker Kaffee und Kuchen eingeladen, hatten die Landesgrenze gequert.

Irgendwann meinte der Beagle, es wäre Zeit für eine Runde.

So ganz trocken war es nicht – westliche Insektengitter von Niesel (gelegentlich mehr) benässt.

Tiefstehende Sonne, goldene Zeit.

Kurz nach Verlassen des Hauses öffnete sich die Tür, der Hundeführer ruft „Kommt unbedingt mal raus!“.

Also gut, Blick NordOst – da …! Einen guten Standort gewählt – solch ständig farblich wechselnden Regenbogen haben wir lange nicht gesehen!

Steter Farbwechsel, An- / Abschwellen der Farben, Verschwinden des Bogens.

Kaum dachten wir, das Schauspiel sei vorbei, erscheint die Südseite wieder, verstärkt sich.

Auch die gesamte Nordhälfte ist wieder ausgeprägt.

Wir leben in einer bunten Welt – möge auch unsere Gesellschaft bunt als Wert erkennen.

Idylle in Hamburg-Sülldorf.
(Der Schäfer wird doch wohl nicht den Topf mit dem Gold finden?)

Blick NordWest – die goldene Zeit hält an.

Unmittelbar vor Sonnnuntergang.

Leuchten zum Sonnenuntergang.

Wir gehen wieder …

… rein. – Die Digicam fühlt sich eingesperrt, …

… berappelt sich aber wieder.

Die blaue Zeit setzt ein.

Letztes Hell am Horizont.

Auf gen SH, Wedel.

Stopp, Rot!

Möge das Blau-Gelb bald wieder im gesamten Staatsgebiet der Ukraine wehen.

Dieser Einschub erfolgte aus aktuellem Anlass.

Mit der Bredenbek in der Agrarlandschaft geht es demnächst weiter.

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