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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Goldener Oktober im November – auch mal ein schönes Erlebnis; also auf zur Wanderung an den Edersee, Fürstentum Waldeck.

Schöne Aussicht, Waldeck: "Schloss Waldeck kennt ein jeder, der da gewesen ist." 🙂

Das war nun höchste Zeit für einen Besuch in der binnenländischen Hansestadt, Anfahrt per Bahn.

Raus aus dem ICE im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe und rein in die Regionalbahn Richtung Westen.

Kurzer Stopp auch in Külte-Wetterburg - über den querab liegenden Twistesee wird weiter unten noch zu berichten sein.

Der Bahnhof Volkmarsen zeigt Schiefer-Architektur, wie sie allerdings weiter westlich im "Upland" noch typischer ist.

Gut angekommen in der Kreisstadt Korbach - das Türmchen der Alten Landesschule (ehemals Gymnasium, dessen Neubau am Stadtrand liegt) grüßt über Fachwerkgiebel.

Eine Tour nach Waldeck mit folgender Wanderung entlang des – herbstlich stark abgesenkten – Edersees ist immer empfehlenswert.

Das ist aber auch ein Herbstbild - Blick von Waldeck auf nordwestlich gelegene Bergwälder.

Schöne Aussicht, Waldeck - Postkartengruß vom Schloss Waldeck.

Schöne Aussicht, Waldeck: Blick auf die aus dem Edersee auftauchenden Hopfenberge.

Guten Tag, ich heisse Erck, bin der Chef der Hollen.

Der Erck und seine Hollen haben sich verpflichtet, immer für die Sicherheit des Schloss Waldeck einzustehen.

Blick vom Schloss Waldeck auf den Edersee, der die großen Ederschleifen eingestaut hat.

Auch bei niedrigem Wasserstand kann man den See auf den Fahrgastschiffen erleben.

Mit dem Bau der Talsperre Anfang des 20. Jahrhunderts ist der Bestand des Weser-Lachs [7-seitige pdf-Datei] völlig zusammengebrochen: die riesigen Laich- und Aufwuchsflächen der Eder gingen durch Einstau (Fluss wird zu See) und Unterbrechen der Wandermöglichkeit der Laichfische verloren. Sehr intensive Erbrütung von Lachs-Eiern, um dem Bestand wieder aufzuhelfen, hat seinerzeit keine Erfolge gebracht. Heutige Versuche, den Weser-Lachs durch Aktivitäten andernorts wieder zu gewinnen, dürfen gespannt abgewartet werden …

Nun aber auf zur Wanderung durch Buchenwald von der Sperrmauer aus entlang des Sees.

Vor den Hopfenbergen - umgekehrter Blick zum früheren Foto, Richtung Waldeck.

Die Hopfenberge - schräg gestellte Geologie.

Der Edersee war und ist ein beliebtes Angelrevier – versunkene alte Bauwerke, Baumreste und andere Geländerauigkeiten bieten besondere Anlaufpunkte.

Es scheint so, als ob nach den Anstrengungen der Abwasserreinigung und der damit einhergehenden Nährstoffverringerung (die Landwirtschaft muss ihren immensen Beitrag noch bringen!) die Fischfauna des Sees wieder vom Trübwasserfisch Zander zurück zu Hecht und Barsch geht – und was für Fische werden da gefangen!

Zahlreiche Angler versuchen vom Boot aus ihr Glück.

Dieser Land-Angler hatte Glück - auch wenn es die Vergrößerung nicht scharf zeigt: einer der berühmten riesigen Edersee-Barsche liegt auf seinem Kescher.

Zurück im Gegenlicht führt der Weg Richtung Sperrmauer.

Unser Bauhof hätte diesen Baum längst abgesägt - schräg, wie er steht, stünde seine Standsicherheit in Zweifel ... - Die Zotten am Stamm sind übrigens Wasserwurzeln. Sie zeigen den Wasserstand bei Vollstau.

Dass die Natur Bäume mit Wurzeln ausgestattet hat, die sie trefflich verankern, weiss bei unserem heutigen Bauhof fast niemand mehr ...

Herbstlicher Hang kurz vor Erreichen des Leihwagen-Parkplatzes - Tschüß, Edersee!

Auch der junge Twistesee zeigt Alterungserscheinungen. Schwimmer beschwerten sich über Wasserpflanzen …

Unüblich tief abgesenkt präsentiert sich der Twistesee.

Liebe Leute, seid froh, dass ihr Wasserpflanzen sowie offenbar gute Muschelbestände und daraus resultierendes Klarwasser und nicht die Erbsensuppe des Algengewässers habt!

Auch der Vorstau ist abgesenkt - Maßnahme zum Entwässern der nährstoffreichen Sedimente vor Baggerung?

Wie dressiert kommen Enten herangeschwommen.

Große Mengen Dreikantmuscheln (?) sind am Einlaufbauwerk trockengelegt und stinken vor sich hin. Die werden das Wasser nicht mehr sauber filtrieren.

Hoffentlich ist die als Verbesserungsmaßnahme gedachte extreme Absenkaktion des Wasserstandes nach Überlegungen von Gewässerökologen entstanden. Mir jedenfalls erschließt sich das Ganze nicht! Umweltverbände beklagen sich, dass ausgerechnet in der Vogelzugzeit der wichtige Trittstein Twistesee als Rast- und Nahrungsquelle nahezu ausfällt.

Umgestürzte Bäume bieten bei Vollstau vielfältige Uferlinie für Wassergetier.

Hoch gelegen, rechts in der ehemaligen Bach-Aue sind die früheren Mäander des Bachs Twiste erahnbar.

Genug gefahren und gewandert – ein schöner Tag geht zu Ende.

Korbach bei Nacht - das Jahr ist fortgeschritten, die Weihnachtsbeleuchtung hängt schon, braucht demnächst nur noch jemand den richtigen Schalter zu betätigen.

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Siebenuhrdreissig.

Achtuhrdreissig - hinter den Nadelbäumen ist die Sonne aufgegangen.

Oha! - Achtuhrvierzig.

Ganz so beeindruckend wie 2009 ist es dieses Jahr entsprechend diverser Wetterkapriolen zwar nicht, zeitweise Nassstürme haben die Baumwipfel von Buche und Bergahorn schon ziemlich gerupft. Aber bunt ist es allemal wieder – haben wir doch noch den erwünschten „Goldenen Oktober“ bekommen.

Dazu ein paar Farbenfotos von gestern.

Birken-gelb im Birkenweg.

Buchen - bunt im Buchenweg

Buchenweg 11 - Spitzahorn-gelb

Morgens in der Seeve-Aue bei Harmstorf ging es auch bunt zu.

Immer empfehlenswert: die Bergahorn-Allee im Steinbeker Mühlenweg (Buchholz in der Nordheide), wenngleich dieses Jahr nicht die Gesamtheit, sondern vor allem dieser "Star-Baum" brilliert.

Na, und dann ist da "natürlich" noch das neue Landschafts-Gelb: Mais-Gelb.

Horizonte 2011 - die (Nicht)Befahrbarkeit anmooriger Flächen erhält uns manch interessantes Winkelspiel noch ein Weilchen ...

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So ein richtiger Gewässerwart von heute weiss allerhand über Lebendige Bäche und Flüsse . Gleichwohl sind Aus- und Weiterbildung wichtige Punkte im täglichen Geschehen, z.B. was Notwendiges im Gewässerumfeld oder z.B. Handeln im Klimawandel betrifft.

Neben der Vermittlung über Bilder, Vortrag und Gespräch ist die handgreifliche Wahrnehmung vor Ort wesentliches Element einer erfolgreich an anderer Stelle nutzbaren Wissensvermittlung – ohne „draussen“ geht es nicht!

Ein überschaubarer Heidebach, Laich- und Aufwuchsstrecke in der Salmonidenregion, eignet sich hervorragend für Exkursionen - und schon sieht man wieder die von links extrem herandrängende, den Bach gefährdende Landwirtschaft..

Die Brandl-Bracke unter den Exkursionsteilnehmern wartet auf interessante Aufträge ...

Der Bach präsentiert sich mit vielfältiger Struktur: rauschende Kiesstrecken wechseln mit Strudellöchern, Uferüberhang und z.T. Erlenwurzeln bieten dreidimensionale Lebensstätten.

Die Untersuchung von Wirbellosen im Bach gestaltete sich allerdings schwierig - es tauchten zunächst keine (!) Organismen beim Absieben von Uferbehang und Gewässersohle auf, obwohl alles optisch sehr vielfältig erschien. Endlich wurden einzelne Larven der Großen Maifliege Ephemera gefunden, 3 Größengruppen, hier die älteste.

Langsam, aber sicher tauchten mehr Arten auf: Am Haus einer Köcherfliegenlarve sitzt eine Steinflliegenlarve.

Prachlibellenlarve im Fang - ein Zeichen für gute Gewässerstruktur mit Vielfalt aus Stein und Holz.

Wie ich inzwischen gelernt habe, ist dies ein Otterscharrhaufen auf einer Sandbank - Aktivität des Fischotters, wenn Hochwasser frühere Markierungen gelöscht hat (Dank nach Hankensbüttel für die Aufklärung!).

Na, und da ist er neben der Stiefelspur: ein eindeutiger Pfotenabdruck des Fischotters.

In sandigem Gewässergrund fanden wir auch eine Neunaugenlarve.

Und die Brandl-Bracke war begeistert! Spuren über Spuren - vor allem Wildschweinwechsel, erkennbar an erheblicher Erosion des nicht wurzelgeschützten Bachufers neben landwirtschaftlicher Intensivnutzung, hatten es ihr angetan. - "Darf ich da jetzt in den Mais rein???" - "Nein!"

Uferwechsel war angesagt - bin schon drüben.

Eine abgängige Straßenunterquerung mit erheblichem Absturz - hier soll demnächst im Zuge des Neubaus die Durchwanderbarkeit für die Gewässerorganismen wieder hergestellt werden.

Eine Kiesbank oberhalb einer Erlenwurzel zeigte, dass der Gewässergrund hier von Bachforellen als Laichplatz genutzt worden war.

So wollten wir dann per Elektrofischerei auch wissen, welche Fische hier wohl leben.

Gut, wenn man sie in der Forellenregion findet - die Forelle. Ob nun die Standform Bachforelle oder ein Fisch "mit aktiviertem Wander-Gen", die Meerforelle - das wird uns dieser Fisch erst nächstes Frühjahr verraten.

Wie sich das für einen anständigen Laich- und Aufwuchsbach der Forelle gehört, kommt als Begleitfisch die Mühlkoppe vor - schön zu sehen, wurde dieser Fisch doch aus falsch verstandenem Konkurrenzdenken jahrzehntelang bis zur Ausrottung verfolgt.

Zusammengefasst stellen wir fest, dass es sich um einen der wertvollsten, früher in unserer Landschaft typischen, vielfältig strukturierten Quellbäche handelt. Eine Vielzahl von Wirbellosenarten haben wir (mühsam !) zusammengesammelt. Aber die aufgrund der guten Gewässerstruktur zu erwartenden Individuenmassen (bis zu mehreren 10.000 / m² sind üblich!) waren nicht da – ein Zeichen für offenbar vorhandene extreme Gefährdung dieses Bachs.

Damit steht er nicht allein. Wie Ortskundige berichteten, war kürzlich beim Ablassen eines Teiches eine wahre Schlammlawine mit der künstlich erzeugten Hochwasserwelle durchgegangen. Extreme Sauerstoffzehrung hat offenbar mehr als 90 % der Organismen vernichtet.

Und das Umfeld zeigt, wie nicht akzeptabel unsere empfindlichen Bäche heute bedroht werden – vergessen wir nicht: von einem Berufsstand mit besten Lobby-Beziehungen, der zu großen Teilen von unser aller Steuersubventionen lebt. – Es ist an der Zeit, für dieses Geld angepasstes Verhalten mit Schutz von Boden, Wasser und Luft zu verlangen.

Bedrohung für Gewässer: Ackerbau bis an die oberste Uferkante. Gewässerrandstreifen müssen endlich überall an Bächen eingefordert werden einschließlich ihres standorttypischen Gehölzsaums.

Die Nicht-Akzeptanz der Landwirtschaft gegenüber beidseitigen, standorttypischen Erlensäumen führt zu extremer Ufer-Erosion - hier sogar in der Innenkurve!

Hilfsweise können Treibselsammler z.B. aus Stöcken den charakteristischen Bachquerschnitt wieder herstellen. Der Haselstecken zeigt, wie weit ein solcher Sammler auf Mittelwasserniveau in der Gewässersohle von rechts kommend gesteckt werden kann.

Hilfen für derart geschundene Bäche sind meist recht einfach. Hier in der rechten Spalte des Blogs unter „Hölzchen und Stöckchen“ verbergen sich eine Vielzahl Beispiele, wie es in der Praxis funktioniert. Eine kurze Zusammenstellung als pdf-Datei findet sich unter www.salmonidenfreund.de und eine Zusammenfassung verschiedener Restaurierungstechniken einschließlich Grundlagen und vorheriger Bachzerstörung ist hier als Download verfügbar.

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Fast ist die Gewässer-Konferenz zu Ende. Zum Schluss fahren wir die Westküste Jütlands nordwärts und sammeln in Ribe die Auto(heim)fahrer mit dem Bus auf. Unser Ziel ist die Varde Å, an der ein Kraftwerk ausser Betrieb genommen wurde. Damit ist die Ableitung des Flusswassers nicht mehr erforderlich, alte Mäander wurden über 20 km wieder hergestellt und der früher berühmte Lachs-Fluss fließt in zahlreichen neuen Windungen. Wie andernorts wurde eine große Fischteichanlage mit Regenbogenforellenmast ausser Betrieb genommen und auch dort der Fluss re-mäandriert. Die Fischzucht läuft nun als Intensivanlage mit Grundwasser und Abwasserreinigung weiter.

Der Postillion bläst zum Abschluss der Konferenz.

Vorbei geht die Busfahrt an heutzutage leider typischer, hochsubventionierter Mais-Einöde.

Mais, wohin das Auge schaut. Fast hätten wir den Lastzug nicht kommen sehen.

In Ribe steigen unsere Autofahrer in den Bus. Von hier aus können sie heute Abend schnell in alle Richtungen heimwärts fahren.

Erster Stopp an einer stillgelegten früheren Intensiv-Fischteichanlage. Hier kann man Alt-Erlen sehen - noch allzu selten an dänischen Fließgewässern. Der Fluss ist auf der ehemaligen Fischzuchtfläche wieder in Mäander gelegt.

Vortex, Strudel - sitzt hier "der Nöck" am Grund, der alles hinunter zieht?

Vortex, Strudel - Kennzeichen für Lebendigkeit, Sauerstoffversorgung des wieder entstandenen vielfältigen Flusslebensraums.

Englisch-deutsche Fachsimpelei an neuen Mäandern.

Und weiter geht`s zu den neuen 20 km re-mäandrierten Varde Å-Landschaften.

Da ist er, der vom Wetterbericht vorhergesagte "einzelne Schauer" - scharfer Wind bläst Nieselregen-Massen. Aber Interessierte kann das nicht von ihrem beschlossenen Handeln abhalten: der Fliegenfischer wirft beherzt gegen den Wind, unsere Gruppe blickt mit dem Wind flussauf.

Intensiv-Fischzucht fordert intensive Maßnahmen - hier: Belüfter.

Noch etwas notwendiger Weise intensives: Luftschutz - gegen den von oben angreifenden "Feind".

Damit der Beitrag nicht im allzu Positiven hängen bleibt, ein kleines Intermezzo – Landwirtschaft mal wieder.

EU-Agrarprofil - hier wären mal einige andere EU-Gesetze anzuwenden, als nur platt Subventionen rüber zu reichen. Maishorizont, Moränenhang, überlasteter Wasserkörper, durch Viehtritt vollkommen zerstörter Boden bis an den Gewässerrand.

Farben - rot-grün: Ocker - geht hier alles "in die Binsen"?

Aber zurück zum Fluss – der wurde wirklich beeindruckend restauriert.

Zusammengesetztes Foto - mal groß-klicken: links die wieder in Tieflage mit all ihrem Wasser fließende Varde Å, mittig der ehemalige Damm mit Fahrweg, rechts der in weiten Teilen verfüllte, teils als Feuchtgebiet belassene, hochliegende ehemalige Ansager Kanal, der das Varde Å-Wasser in den Kraftwerks-Stausee ableitete.

"Tja," sagt der in DK arbeitende Engländer seinem Landsmann "diese Beispiele nimm mal zum Nachahmen mit rüber auf die Insel."

Varde Å-Mäander folgt Varde Å-Mäander ... (fehlen "nur noch" die Erlen ...) 🙂

Siehstewoll! - Alt-Erlen am Altarm, es geht doch!

Also, liebe Gewässerfachleute, lasst mal der natürlichen Sukzession ihren Lauf. Vermutlich kommen wir da mit Vielem, so auch mit der Anpassung an den Klimawandel viel besser zurecht, als wenn wir immer meinen, an allem herumfuckeln (der Aktivist nennt das gern verniedlichend "behutsam pflegen") zu müssen.

Gurus unter sich - wir sind uns alle mit den dänischen Kollegen einig: Das war eine hervorragende Veranstaltung!

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Die Exkursion am zweiten Veranstaltungstag führte uns – gegenläufig in 2 Bussen – zum Wattenmeer an der Vidå Sluse (vorbei an der älteren Højer Sluse = Schleuse) und ins Kongens Mose, ein Hochmoor.

Der Blick aus dem Busfenster zeigt: das Wetter wird wechselhaft.

Umgepflügt - fettes Marschland. Der Boden (k)lebt. (Zitat Prof. Miehlich aus anderem Zusammenhang - passte hier so schön) 🙂

Bei einer Busfahrt gibt`s immer viel zu sehen. Erstaunlich, es weiden heutzutage sogar Kühe gelegentlich auf Feuchtwiesen - und das in der ansonsten intensiv genutzten Marsch.

Flaches Land: Der steife Westwind steht gegen den Wasserabfluss, stehende Wellen bauen sich auf.

Spezial-Traktor: Winkel-Mäher.

Blick über den Deich: Hoher Himmel über dem Watt.

Verblühte Strandastern vor dem Watt bei Ebbe.

Heute ist der Wind wieder ein richtiger Schaumschläger!

Schlagsahne auf Wattboden - es wird Zeit, den Nährstoffeintrag aus der Landwirtschaft zu minimieren. Nötiger Meeresschutz wird seit 3 Jahrzehnten missachtet.

Blick deichwärts zur Schleuse, grün.

Schlange vor der Herrentoilette? - Ach nein, Windschutz Suchende vor dem Schleusengebäude.

Uns wird ist es hier zu lausig – wir fahren weiter zum Hochmoor Kongens Mose.

Anfahrt über Feldweg: Uuups, ganz schön eng hier! Bus und Raupe mussten ordentlich rangieren.

Spuren in der Landschaft - Allerweltsbild heutiger Landwirtschaft: Bodenüberforderung mit zu schwerem Gerät und / oder Landnutzung zur Unzeit. Der "schlagkräftige Landmann" will immer können!

Das Hochmoor präsentiert sich herbstlich gelb-rot.

Gelb-grün geht auch.

Gar schaurig ist`s ...

So, genug Frischluft – uns wird das mit dem Dunkelwerden, dem auffrischenden Wind (und dem Anruf von der „Watt-Gruppe“, dass rasend ein Regengebiet zu uns auf dem Weg ist) jetzt zu ungemütlich im Hochmoor. Schnell zurück zum Bus, Schluss für heute.

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Internationales Fahnenmeer zur Internationalen Konferenz.

Veranstaltungsort der Internationalen Gewässerrestaurierungs-Konferenz war das Ecco-Centre in Tønder.

Die Shetlandponys vor dem Ecco-Fuß freuen sich über die Sonne – und den vom Fuß gebotenen Windschatten.

Spezialfoto mit Ecco-Centre - letzter Blick auf den silbergrauen, alten Koreaner.

Spezialfoto mit Ecco-Centre – letzter Blick auf den silbergrauen, alten Koreaner.

Geschafft, die Zeit der Organisation ist vorbei, die Life-Fahne kann aufgestellt werden. 🙂

Schöne Räumlichkeiten – und eine ausgezeichnete Küche – erwarten die Gäste.

Die Technik „steht“ – es kann losgehen.

Die Konferenz wurde von Seiner Königlichen Hoheit, Prinz Joachim, eröffnet – Schirmherr des vor seinem Abschluss stehenden EU-Life-Projekts.

Ausgewählte Vorträge boten einen sehr guten Überblick über den heutigen Stand der Gewässerverbesserung mit dem Wanderfisch Schnäpel als speziellem Schwerpunkt. Da diese „hydraulisch schwache“ Art wie z.B. auch die Flussfische Äsche aus der Salmoniden- und Hasel aus der Karpfenfamilie besondere Ansprüche an den Lebensraum stellt, ist die Wiederkehr  selbstreproduzierender Bestände ein besonderes Zeichen für erfolgreiches Restaurieren.

Fachsimpeleien – Eine wahrhaft praxisbezogene Konferenz – sehr gut, dass langes Sitzen bei virtuell Vermitteltem ergänzt wird durch Exkursionen – ein wahres Gesundheitsprogramm.

Die erste Exkursion der Konferenz ging an den neu angelegten Nørresø, große, neben der Vidå angelegte Flachwasserbereiche, die Schnäpellarven für ihre erfolgreiche Entwicklung zum Jungfisch benötigen. Erst danach sind sie in der Lage, den Wanderweg Richtung Wattenmeer durch die Brackwasserzone zu bewältigen.

Ein neuer Deich ermöglicht groß angelegte, neue Flachwasserbereiche. Nicht nur die Schnäpellarven, auch Amphibien, Vögel und viele anderen Organismen profitieren hier von „neuer Natur“. – Die „reinen“ Salmonidenfreunde allerdings haben Angst um ihre abwandernden Smolts von Meerforelle und Lachs. Hechte und fischfressende Vögel werden ihren Tribut fordern – das aber ist nun einmal Teil des Naturgeschehens.

Oha – was für Höhenunterschiede der Wasserkörper! Links neben dem Deich Fluss und Flachwasser, rechts der durch Pumpen tief gehaltene Wasserstand, der die landwirtschaftliche Nutzung des Polders ermöglicht. Nicht zu vergessen: das Umfeld von Tønder liegt unter dem mittleren Meereswinterwasserstand …

Der Angler, ganz links im Bild, machte einen etwas verfolgten Eindruck: gerade wanderte unsere erste Busladung vorbei, nun wir, die zweite – und da kommen auch noch Rennruderer den Fluss entlang!

Strömungsturbulenz, wir erreichen das untere Ende des um den Mühlenteich gelegten fließgewässerartigen Umlaufs – beste Variante für freies Wandern der Wirbellosen und Fische.

Sehr schön, standorttypische Gewässervegetation hat den im Bauzustand wie ein Steinbruch bzw. eine Kiesgrube aussehenden Umlauf inzwischen mit vielfältigen Strukturen ausgestattet – nicht zuletzt auch ein Gewinn für das Stadtbild.

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Die Konferenzveranstalter hatten ein Gesundheits- und Touri-Programm für uns vorbereitet. Wir konnten die Gelegenheit nutzen, bei etwas Glück das Natur-Phänomen „Sort Sol“ = „Schwarze Sonne“ zu erleben. Dazu bestand die Auswahl, die Exkursion per Fahrrad, per Kanu oder zu Fuß anzugehen.

25 Fahrräder und 7 Kanus standen bereit - die anderen Teilnehmer durften zu Fuß gehen.

Wir radelten den herbstlich beeren-rot gefärbten Straßenrand entlang gen Südwesten.

Überraschung - wir queren die Grenze nach Deutschland, der Einkaufsort Aventoft ist unser Ziel.

Auf dem Deich sitzen und stehen schon mehr als 200 andere Interessierte - mal sehen, was uns erwartet.

Zunächst sehen wir in der Ferne alte Bekannte - 4 der 7 Kanus werden professionell gegen starken Gegenwind gefahren, die 3 anderen haben heftig zu kämpfen. Am Horizont wandern unsere Fußgänger.

Die Zeit vergeht, die Sonne sinkt. - Aaah, ein erster, kleinerer Vogelschwarm vor dem Sonnenhorizont - noch sind wir Menschen fast in der Überzahl.

Und noch immer treffen weitere Zuschauer ein - inzwischen sind wir gut über 500, an die 1000.

Aber dann, es weht weiter und ist noch kühler geworden, die Sonne ist fast weg ... - die Stare kommen in Massen.

"Sort Sol" - "Schwarze Sonne" - wir hatten Glück, Abertausende Stare bescherten uns ihren beeindruckenden abendlichen Einflug in die Schlafstätte der Vidå-Schilffelder.

Das war wirklich ein Erlebnis! Jetzt schnell zu den Rädern und zurück nach Tønder.

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Und nicht nur die!

Während vielerorts in alten Verhaltensweisen verharrt wird

Der Fortschritt ist eine Schnecke - warum eigentlich?!

(durch Elektrofischen – womöglich über lange Strecken mit Entnahme der für den Bach so nötigen Elternfische, künstliche Befruchtung und Eientwicklung ausserhalb des Fließgewässers), haben die Aktiven an der Wümme beeindruckend belegt, dass standorttypische Fische, z.B. Forelle und Mühlkoppe, ganz überraschend aber auch der Lachs, sich ohne menschliches Zutun zahlreich auf Kies- und Geröllbänken vermehrt haben.

Verwundern kann das eigentlich nicht, ist es doch z.B. aus Dänemark seit Jahrzehnten bekannt.

So sehen auch die Ergebnisse der gerade zu Ende gegangenen Konferenz aus, die aus Anlass eines umfassenden Schnäpel-Projektes in Tønder, Südwestdänemark, präsentiert wurden.

Die Konferenz fand im ECCO-Centre statt, vor dem ein großer Fuß einen Hügel ziert. Den Shetlandponys im Abendsonnenschein ist das ganz lieb, können sie doch in seinem Schatten und Windschatten zu vielerlei Wettersituationen Schutz finden.

Demnächst folgen noch ein paar Informationen aus dem Umfeld der Konferenz.

Abendstimmung an der Vidå-Schleuse.

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Nachdem ich kürzlich in Dessau unter dem Titel „Wo bleiben die Wanderfische der Elbe?!“ vortrug, war es an der Zeit, den neuen Vattenfall-Fischpass am Wehr Geesthacht anzusehen.

An der Küste weht ein frischer Wind - und um 8 Uhr an einem 21. September ist es noch ganz schön früh.

Das kann einen aber überhaupt nicht stören, wartet doch eine äusserst kompetente und souverän vorgetragene Führung auf Interessierte. Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Kleine Unterbrechung: Da ich bei der Anfahrt „über Land“ gut zurecht gekommen bin, bleibt noch Zeit, einen Blick auf den 1998 in Betrieb genommenen Fischpass am Südufer der Elbe zu werfen.

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Mit den heutigen Kenntnissen ist verständlich, dass dieser bei seiner Einweihung als bahnbrechend geltende Fischpass nicht heutigen Vorstellungen entspricht. Immerhin hat er damals allerdings zu einer erheblichen Verbesserung für Wanderorganismen inkl. Stint, Meerforelle, Lachs und Neunaugen geführt

Vom Landschaftsbild her nicht schön, von der professionellen Fischwilderei mit extremsten Auswüchsen her aber unabdingbar: eingezäuntes und gesichertes Gesamtumfeld des Fischpasses am Südufer.

Mit besser geeigneter Methodik als bisher wird das Wandergeschehen überwacht.

Das standortgemäße Fachpersonal inspiziert regelmäßig die Zähl- und Messeinrichtungen, hier oberhalb des Südufer-Fischpasses.

Nun aber los zum Treffpunkt am neuen Vattenfall-Fischpass, die beiden oben bereits gezeigten Fotos werden ergänzt um das weitere, ausgesprochen interessante Geschehen vor Ort.

Wir Besucher waren regelrecht elektrisiert, eine solche Fischwanderhilfe sieht man nicht jeden Tag.

Gummistiefel braucht man keine, festes Schuhwerk reicht - fast wie ein Kunstwerk wirkt der Fahr- und Gehweg.

Fast künstlerisch auch die betonvergossenen Wasserbausteine - während der Bauphase riss ein Riesen-Elbehochwasser allerhand auf der Baustelle weg.

Der Fischpass ist ausgelegt für den größten, möglichen Wanderfisch der Elbe, den Stör. Die Anlage überwindet den Höhenunterschied als sogenannter Schlitzpass - große Becken, in denen die Tiere verweilen können und kurze turbulente Strecken an den Schlitzen, die es zu überwinden gilt.

Turbulente Strömung an einem Schlitz - natürlich wird auch der Wasserstand gemessen.

Wegen der nötigen Länge mussten 2 Umlenkkurven eingeplant werden - eine Herausforderung, die die Ingenieure offenbar gut gemeistert haben.

An Stellen besonders starker Turbulenz sieht man auch heute gelegentlich das Elbwasser schäumen.

Messeinrichtungen ermöglichen eine genaue Erfassung vorher besonders markierter Fische.

Hier stehen wir neben der Fanganlage an der Monitoringstation - alle passierenden Fische werden erfasst. Zwar ist die Gruppe zu spät gekommen, um den Tagesfang zu erleben, aber man hat uns ein paar Vorführfische aufgehoben.

Ein besonders großer Fang, wenn auch ein eher unerwünschter: das Vorderteil eines Sibirischen Störs - die Sorte, die von Natur aus nicht in die Elbe gehört, angesichts aller möglichen Aktivitäten des teichwirtschaftenden Profis und Laien aber inzwischen fast überall auftaucht.

Es winkt die Wollhandkrabbe - ein Scherenbein und andere sind ihr verloren gegangen.

Ein in der Abwasserzeit seltener Karpfenfisch, die Zope, hat sich inzwischen in der Elbe wieder gut vermehrt.

Neben dem dicken Stör wirken selbst ausgewachsene, fast 1 m lange Zander wie Waisenknaben.

Uiiihh, zappelig - Flussneunaugen!

Hier sind die 7 Kiemenöffnungen des Flussneunauges gut zu sehen - plus Nasenloch plus Auge = 9 "Augen" auf jeder Körperseite ... - Herzlichen Dank, wir haben eine ausserordentlich kompetente und lehrreiche Führung genossen!

Natürlich gehört auch der Kormoran an einen großen Fluss.

Turbulent tosend schiesst das Elbwasser über das Wehr Geesthacht. Interessiert beobachtet eine Möve das Geschehen - hier gibt es heute bestimmt noch etwas zu fressen.

An solch interessanter Stelle bleibt eine Möve natürlich nicht lange allein.

Leider auch da und für das geübte Auge unübersehbar: Schwarzangler / Wildfischer, die auch vor tierquälerischen, verbotenen Fangmethoden nicht zurückschrecken.

Kleine Elbbucht unterhalb des Fischpasses - es ist an der Zeit, ein der Elbe angemessenes Fischschongebiet auszuweisen und durch konsequente Kontrollen Fischwilderei abzustellen. Hoffen wir, dass das Stichwort "Lebendige Elbe" allerorten zunehmend ernst genommen wird.

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Wieder einmal ging`s nach Berlin.

Berlin-Anflug von Norden in den Osten - Platte in Sicht.

Wir wollen frühstücken auf dem Fernsehturm - extra gutes Wetter wegen der Aussicht bestellt.

Bevor es aber so weit ist, spazieren wir noch einmal - unter anderem - entlang der 60er-Tour des Vorjahres.

Start des Uferspaziergangs entlang der Museumsinsel.

Der "Familienfotobaum" des Vorjahres ist auch noch da.

Hoch in den Lüften vor dem Dom wird ein Pegasus versorgt.

Wieso der linke Turm des Doms in völligem Stilbruch mit einen neuen Aufsatz verschandelt wurde, wissen die Götter.

Am Morgen drauf wartet das Frühstück, hoch über Berlin.

Funkturmbesucher blicken in den Abgrund - hier also ist die Schlange geblieben, die eben noch unten vor dem Eingang stand.

Lecker Frühstück, Teilansicht.

Zu sehen gibt es natürlich Etliches während sich das Turm-Café dreht, wenngleich die Sicht von unten viel klarer zu sein schien.

Natürlich! - Die Digicam ist - wie fast immer - dabei.

Brandenburger Tor, Gold-Else und Reichstag von oben.

Grün am versteinerten Spree-Ufer - sehr schöner Überblick über den Nach-60er-Spaziergang des Vortages.

Himmlisches Scheinwerferlicht beleuchtet am Horizont die Spree samt daran liegendem Kraftwerk.

Gleissend liegt die Spree unter uns in der Morgensonne.

Das Frühstück hat geschmeckt, wir wandern noch ein Bisschen durch die Gegend.

Rüber zur Eastside-Gallery - noch zeigt das Ampelmännchen rot, aber die Mauer ist durchlässig.

Fahrrad-Führung durch Berlin, eine interessante Variante, die Stadt kennen zu lernen.

Auch den Trabbi gibt`s im Straßenbild noch - im Vorjahresbeitrag habe ich das Angebot "Trabi-Safari" beschrieben - hat auch eine Internetseite.

O2-World unter blauem Himmel - immer ein Tourismus-Foto wert.

Dieser Storch zeigt es: der Herbst naht, Abflug.

Nun heisst dieser Artikel ja „Panke, Berlin“ – auf also zum Treffpunkt an der Panke gleich neben der Bibliothek Luisenbad. Ich nutze die an fast jeder Ecke gebotene Gelegenheit, ein Fahrrad zu leihen.

Treffpunkt zur Panke-Expedition - Brücke Badstraße.

Es ist schon schön, wenn sich eine lokale Gruppe wie Panke.Info der Örtlichkeit, Geschichte und Kultur sowie Ökologie annimmt.

Luisenbad, Badstraße, Gesundbrunnen - Namen des heutigen Berlin verraten: hier verbirgt sich eine lange, thematisch interessante Geschichte. Panke.info bietet Touren - sei es real oder im Internet und erzählt.

Luisenbad, Bibliothek, Veranstaltungsort und Treffpunkt.

Fast haben die Straßenkämpfe vergangener Zeiten wegen sozialer Missstände keine Zeugen mehr - blieb nur dieser Findling übrig?

Noch besser ist es, wenn die Zuständigen der Stadt auch ihre Aufgabe erkennen und gute Information bereit halten. Warten wir ab, ob die Planung in standorttypischer Ausführung endet und die „Eingeborenen“ hinterher sagen „Das war wohl getan.“.

Die Panke in Berlin - mit allen Charakteristiken eines Stadtbachs. - Aaaaber: ein solches Naturpotential hätte ich hier nicht erwartet. Mit geringem Aufwand ist bereits erhebliche Verbesserung möglich.

Jede Menge senkrechtes, buntes Mauer-Ufer - wehe dem, der hier im Fluss landet.

Extremes Ufer muss nicht hoch sein - eine Spundwand "reicht" auch schon. Überbreite und fehlende Struktur des Gewässergrundes lassen die Panke hier als Sand-Schlamm-Kanal erscheinen.

Wie im vorigen Foto zeigt sich die Panke auch hier als "schönes Teil", sauber und aufgeräumt im Sinn des Sauberkeitsfanatikers - eine ökologische Wüste. Der Ball vorn rechts schwimmt als Sinnbild verloren an der Wasseroberfläche: wer immer hier reinfällt - unnatürlich technisches Ufer verhindert den Wasser-Land-Wechsel für Spielzeug, Kinder, Haustiere und - ganz nebenbei (! ?) - für Lebewesen des Gewässerumfelds, seien es Nager und andere Säugetiere, Amphibien oder z.B. die die Wassernähe liebende Ringelnatter.

Wo neben der Wandse hinreichend Flächen zur Verfügung stehen, bietet sich die Möglichkeit, ihren Lauf vielfältiger zu gestalten - z.B. durch Nutzung des bereits vorhandenen Hochwasserschutzbeckens (Foto: vom Ablauf bachauf gesehen). Das ist auch vorgesehen. Aber Achtung: Es gilt, die Höhenlagen zwischen Gewässer und "neuer Aue" zu beachten, sonst ist der jetzt ökologisch bereits wertvolle Seitenraum anschließend zerstört.

Diese Montage vom Einlaufbereich des Hochwasserschutzbeckens beleuchtet die Thematik: die tief liegende Panke muss durch Sohlanhebung auf das Niveau der "neuen Aue" gebracht werden. Andernfalls - bei "Durchschneiden" der Hochwasserschutzfläche - würde aus dem heute einigermaßen feuchten Gelände ein entwässerter, Nährstoffe frei setzender Bodenkörper entstehen. Brennesseln würden die heute in Teilbereichen vorherrschenden Feuchtgebietspflanzen ersetzen.

Detailfoto des Zulaufbereichs als Abschluss: der zuständigen Verwaltung, dem Planer und den Ausführern stellt sich eine herausfordernde Aufgabe, wollen sie die gesetzlich geforderte Verbesserung der Gewässerökologie und die Aufwertung des Stadtbildes / Erholungsraums vereinen. Beide Themenbereiche verlangen dasselbe - aus Fehlern anderswo ist zu lernen, wie sie vermieden werden können.

Umweltbildung in Berlin jedenfalls bietet eine ausserordentlich fundierte Grundlage. – Man muss dann „nur noch“ wollen und das Richtige tun.

Für dieses Mal ist die Panke-Tour zu Ende am Rathaus Pankow. Zurück geht`s mit dem Rad Richtung Kulturbrauerei.

Das waren wieder einmal spannende Tage in Berlin.

Der alte Koreaner in Berlin, bereit zur Heimfahrt.

Der Morgenspaziergang mit Socke von de Dreyster Drift erinnert uns daran: es ist ja Wahl in Berlin! Dieses Foto - wie vorhersagend - präsentiert die Wahlsieger (das hat ja nicht zwingend damit zu tun, dass die dann auch den Senat stellen ...).

O nass is `s - nix wie weg aus Berlin!

Nach 20minütiger U-Boot-Tour (Schleich-Fahrt) hatten wir das Regenband glücklich hinter uns und konnten in guter Fahrt Hamburg passieren.

Socke von de Dreyster Drift, zurück daheim: "Ich will hier rein!"

Aaah, es tut sich was!

Und schwups! - Jetzt erstmal erholen!

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