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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

„Vom Gletscherfluss zum Mühlenbach“, so hiess eine vom Elbmarschenhaus angekündigte Veranstaltung. Da musste ich hin!

Und in der Tat, wie in der Ankündigung beschrieben, erlebte ich eine „Kurzweilige Winterwanderung durch die Kultur- und Landschaftsgeschichte
des Wedeler Autals mit dem zertifzierten Natur- und Landschaftsführer
Norbert Jaedicke.“ .

Treffpunkt zur Gletscherfluss-Wanderung bei bestem Wetter war der Wedeler Roland.

Treffpunkt zur Gletscherfluss-Wanderung bei bestem Wetter war der Wedeler Roland.

In der Wedeler Altstadt ist eiszeitliches Steinmaterial in Einzelstücken und als buntes Pflaster zu sehen.

In der Wedeler Altstadt ist eiszeitliches Steinmaterial in Einzelstücken und als buntes Pflaster zu sehen.

Manch einer wundert sich, wie solch Steine ins Norddeutsche Tiefland gelangen konnten.

Vorsicht, Baum hört mit! Ein Ohrloch in der Uralt-Kastanie vor dem Freihof.

Vorsicht, Baum hört mit! Ein Ohrloch in der Uralt-Kastanie vor dem Freihof.

Der Heringsgang, Erinnerung an frühere Hafenzeiten an der Mündung der Wedeler Au in die Elbe.

Der Heringsgang, Erinnerung an frühere Hafenzeiten an der Mündung der Wedeler Au in die Elbe.

Und nicht nur Fisch, sondern auch größeres Viehzeug wurde hier verschifft, z.B. Rindviecher zu Tausenden.

Und immer wieder für den aufmerksamen Beobachter: buntes Pflaster aus skandinavischen Gesteinen - von der Eiszeit / den Gletschern weit nach Südwesten transportiert.

Und immer wieder für den aufmerksamen Beobachter: buntes Pflaster aus skandinavischen Gesteinen – von der Eiszeit / den Gletschern weit nach Südwesten transportiert.

Wer mehr über Art und Weg der Steine lesen möchte, findet Interessantes z.B. hier.

Der Wedeler Hafen lag abwärts der Wassermühle. Aufwärts liegt üblicher Weise ein Mühlenteich, so auch hier.

Blick über den Wedeler Mühlenteich vom Wehr aus - Wandersperre für Wanderfische und Neunaugen der Elbe.

Blick über den Wedeler Mühlenteich vom Wehr aus – Wandersperre für Wanderfische und Neunaugen der Elbe.

Graugänse bevölkern die Feuchtwiesen des Wedeler Autals. Maulwürfe wirken in den trockeneren Partien.

Graugänse bevölkern die Feuchtwiesen des Wedeler Autals. Maulwürfe wirken in den trockeneren Partien.

Eichen und Erlen lassen den Übergang von der Geest ins Autal erkennen.

Eichen und Erlen lassen den Übergang von der Geest ins Autal erkennen.

Aktives Maulwurfleben - was für Bauleute!

Aktives Maulwurfleben – was für Bauleute!

Galloways und Reiher - extensive Viehhaltung bietet artenreichen und speziellen Wiesenblumen Lebensraum, z.B. auch Orchideen.

Galloways und Reiher – extensive Viehhaltung bietet artenreichen und speziellen Wiesenblumen Lebensraum, z.B. auch Orchideen.

Die Wedeler Au, in den meisten Strecken noch restaurierungsbedürftig.

Die Wedeler Au, in den meisten Strecken noch restaurierungsbedürftig.

Und weiter zieht die wissbegierige Schar.

Und weiter zieht die wissbegierige Schar.

Der Wasser-Erlebnisbereich - so könnte der gesamte Bachlauf aussehen.

Der Wasser-Erlebnisbereich – so könnte der gesamte Bachlauf aussehen.

Wie Restaurieren im Norddeutschen Tiefland geht, steht beispielsweise hier. Der NABU in Hamburg und Umgebung ist wohl aktivster Verband für derlei Verbesserungen.

Das Beispiel in grob - pardon, groß. Ein Findling halbiert die Überbreite des Bachprofils - schon zeigt sich turbulente Strömung, die die Bachorganismen benötigen.

Das Beispiel in grob – pardon, groß. Ein Findling halbiert die Überbreite des Bachprofils – schon zeigt sich turbulente Strömung, die die Bachorganismen benötigen.

Restaurieren mit Kies, Steinen und Totholz - die Mischung macht`s.

Restaurieren mit Kies, Steinen und Totholz – die Mischung macht`s.

Noch`n Graureiher: "Wer läuft denn hier in meinem Revier?!"

Noch`n Graureiher: „Wer läuft denn hier in meinem Revier?!“

Schottisches Hochlandvieh, Longhorns - Schlamm der zertrampelten Wiese und Zufutter in mildem Winter zeigen: Dies ist Hobby-Haltung, keine extensive Flächennutzung. Für Boden- und Gewässerschutz wäre eine Abstockung auf halbe Viehzahl pro Hektar wünschenswert.

Schottisches Hochlandvieh, Longhorns – Schlamm der zertrampelten Wiese und Zufutter in mildem Winter zeigen: Dies ist Hobby-Haltung, keine extensive Flächennutzung. Für Boden- und Gewässerschutz wäre eine Abstockung auf halbe Viehzahl pro Hektar wünschenswert.

Regenwasserzuläufe, fast als Kunstwerk - hoffentlich wird das Wasser der Wedeler Au gebremst und vorgereinigt zugeführt.

Regenwasserzuläufe, fast als Kunstwerk – hoffentlich wird das Wasser der Wedeler Au gebremst und vorgereinigt zugeführt.

Vielfältige Altbäume - wertvoller Lebensraum für viele Arten.

Vielfältige Altbäume – wertvoller Lebensraum für viele Arten.

Erste Mistel-Vorkommen - mal sehen, wie es weitergeht.

Erste Mistel-Vorkommen – mal sehen, wie es weitergeht.

Eine dunkle Wolke mit wieder auftauchender Sonne schafft zum Abschluss einen spannenden Horizont.

Eine dunkle Wolke mit wieder auftauchender Sonne schafft zum Abschluss einen spannenden Horizont.

Als „Sahnehäubchen“ wurde ein vorbeizischender Eisvogel von der tief stehenden Sonne beleuchtet. Netter Weise setzte er sich nahe unserer Gruppe einen Moment auf einen Ast, so dass fast alle das leuchtende Rot des Bauchs und das blau-grün-türkise Metallschillern von Rücken und Flügeln erkennen konnten.

Wer an solcher Wanderung ebenfalls teilnehmen möchte, hat am Sonntag, 29. Mai, 14-16.30 Uhr, Gelegenheit dazu.

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Die Zeit läuft.

Unsere Sommerreifen liegen seit gestern in Wedel, auf baldigen Wechsel wartend. Foto: Baumkulisse am Gewerbegebiet.

Unsere Sommerreifen liegen seit gestern in Wedel, auf baldigen Wechsel wartend. Foto: Baumkulisse am Gewerbegebiet.

Socke von de Dreyster Drift sockt zum Auto. Schnell haben wir mit Hilfe guter örtlicher Fachlichkeit Telefon und Internet zugriffsbereit. - Dann können wir ja zurückfahren.

Socke von de Dreyster Drift sockt zum Auto. Schnell haben wir mit Hilfe guter örtlicher Fachlichkeit Telefon und Internet zugriffsbereit. – Dann können wir ja zurückfahren.

Nicht fahren kann derweil ein 400 m langes und gut 50 m breites Containerschiff, das per Ruderschaden in der Elbe etwas Wedel-abwärts bei Stade auf Grund lief. Man kann nur froh sein, dass bei den bisherigen Unfällen solcher an die Örtlichkeit nicht angepassten Schiffen nichts ernstes passiert ist.

Ergänzung 6. Februar: Auf jeden Fall ist da eine wahre Tourismus-Attraktion entstanden, die offenbar noch mindestens einige Tage erlebbar ist. Das wahre Leben in seiner Vielfalt bieten auch die Kommentare hier beim NDR.

Ergänzung 9. Februar: Die „CSCL Indian Ocean“ wurde beim Nacht-Tidehochwasser frei geschleppt und liegt im Waltershofer Hafen. Hoffen wir das Beste, dass aus diesem Fall endlich gelernt wird und der Tanz um`s Goldene Kalb nicht starrsinnig fortgeführt wird.

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Die Morgensonne beleuchtet die Haus-Erle - dick bedeckt mit Raureif.

Die Morgensonne beleuchtet die Haus-Erle – dick bedeckt mit Raureif.

Sie steht immer noch - seit langem tote Fichte beim übernächsten Nachbarn - Raureif-bedeckt hinter Zaubernuss.

Sie steht immer noch – seit langem tote Fichte beim übernächsten Nachbarn – Raureif-bedeckt hinter Zaubernuss.

Auch das Lärchen-Ensemble kann sich mit seinem Zuckerguss sehen lassen.

Auch das Lärchen-Ensemble kann sich mit seinem Zuckerguss sehen lassen.

On tour - Ahorn-Allee entlang der B 75.

On tour – Ahorn-Allee entlang der B 75.

Birken-Raureif in winterlicher Morgensonne, Trelder Berg.

Birken-Raureif in winterlicher Morgensonne, Trelder Berg.

Einzel-Ahorn, Rest einer einst imposanten Allee.

Einzel-Ahorn, Rest einer einst imposanten Allee.

Eisglocken am Bendestorfer Mühlenbach.

Eisglocken am Bendestorfer Mühlenbach.

Eiskristalle und -schaum an der Seeve, Harmstorf.

Eiskristalle und -schaum an der Seeve, Harmstorf.

Eiskugel und -kristalle an der Seeve, Harmstorf.

Eiskugel und -kristalle an der Seeve, Harmstorf.

Raureif an Doldenblühern, Seeve Harmstorf neben großer Kiesbank.

Raureif an Doldenblühern, Seeve Harmstorf neben großer Kiesbank.

Rückfahrt nach längeren Begehungen, es geht auf Mittag zu. Der Einzel-Ahorn trägt noch Weiss.

Rückfahrt nach längeren Begehungen, es geht auf Mittag zu. Der Einzel-Ahorn trägt noch Weiss.

Zurück im Buchenweg - die Sonne hat den Raureif inzwischen weitgehend die Straße pudern lassen.

Zurück im Buchenweg – die Sonne hat den Raureif inzwischen weitgehend die Straße pudern lassen.

Die Baumkronen, hier unsere Haus-Erle, sind inzwischen "eisfrei".

Die Baumkronen, hier unsere Haus-Erle, sind inzwischen „eisfrei“.

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Mitte Januar - es ist wieder frostig geworden, soll weiter in die Minusgrade gehen.

Mitte Januar – es ist wieder frostig geworden, soll weiter in die Minusgrade gehen.

Interessante Eisfedern zieren Autoscheiben - sehr zum Unwillen der "Laternenparker".

Interessante Eisfedern zieren Autoscheiben – sehr zum Unwillen der „Laternenparker“.

Tja, und da ist es wieder - trotz bußgeldbewehrten Verbots - Massensalzung durch öffentliche Mitarbeiter.

Tja, und da ist es wieder – trotz bußgeldbewehrten Verbots – Massensalzung durch öffentliche Mitarbeiter.

Viel hilft viel!? - Das hat eigentlich noch in keinem Zusammenhang gestimmt. In diesem schon gar nicht.

Viel hilft viel!? – Das hat eigentlich noch in keinem Zusammenhang gestimmt. In diesem schon gar nicht.

Wieder zu Hause - auf dem Gartenteich befindet sich eine dünne Eisschicht.

Wieder zu Hause – auf dem Gartenteich befindet sich eine dünne Eisschicht.

Diverse Formen können studiert werden.

Diverse Formen können studiert werden.

Man wundert sich, was Wasser so alles vorführt.

Man wundert sich, was Wasser so alles vorführt.

Socke, unseren alten, blinden Rauhaardackel interessiert der Teich als Trinkgelegenheit. Entgegen Menschenmeinung findet er eine kleinklimatisch freie Wasserstelle - man wurdert sich über solche Findigkeit ...

Socke, unseren alten, blinden Rauhaardackel interessiert der Teich als Trinkgelegenheit. Entgegen Menschenmeinung findet er eine kleinklimatisch freie Wasserstelle – man wurdert sich über solche Findigkeit …

Na denn „Hals- und Beinbruch“ für die nächsten Tage!

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Lebendige Bäche und Flüsse sind das Ziel – auch 2016 sind Beobachtungsgabe, Sachkenntnis und zielgerichtetes Handeln gefragt angesichts unserer Wasserwüsten. Oft genug bringt fachkundiger, wenig aufwändiger Einsatz bereits großen Erfolg. Wo die „Speisekammern“ und „Kinderstuben“ in Bächen und kleinen Flüssen mit Kies/Geröll und Holz eine Grundausstattung erhalten haben, hilft die dadurch entstandene Eigendynamik zusammen mit dem „Wasserbaumeister Pflanze“ schnell aus der Sandwüstensituation heraus.

Der Neujahrsspaziergang brachte die folgenden Fotos, Resultat einer Start-Restaurierung des Jahres 2015. Es gilt wie überall: Es darf gern mehr davon sein.

Leider Realität in den meisten unserer Bäche und kleinen Flüsse: Übertief ins Gelände eingeschitten, regelhaft gebaggerte Überbreite, öde Strömungs- und Lebensraumverhältnisse.

Leider Realität in den meisten unserer Bäche und kleinen Flüsse: Übertief ins Gelände eingeschitten, regelhaft gebaggerte Überbreite, öde Strömungs- und Lebensraumverhältnisse.

Kies- und Gerölldepots ermöglichen dem Bach nun, seine Sohle und Ufer selbst weiter zu strukturieren. Lebendige Strömung hilft.

Kies- und Gerölldepots ermöglichen dem Bach nun, seine Sohle und Ufer selbst weiter zu strukturieren. Lebendige Strömung hilft.

Wo die zerstörte Sohle vorher bewegten Sand = die Wüste aufwies, finden standorttypische Pflanzen wie die Berle (Aufrechter Merk) wieder Halt. Dynamik und Artenvielfalt kehren zurück.

Wo die zerstörte Sohle vorher bewegten Sand = die Wüste aufwies, finden standorttypische Pflanzen wie die Berle (Aufrechter Merk) wieder Halt. Dynamik und Artenvielfalt kehren zurück.

Angesichts der durch Übernutzung (Dränagen, Feldberegnung, unerlaubte Direktentnahmen und vieles mehr) bereits bestehenden und durch den Klimawandel zu erwartenden Verschärfungen der Niedrigwassersituation bleibt konsequente Gestaltung der Niedrigwasser- und Mittelwasserprofile das Gebot der Stunde. Ohne die notwendige Strukturvielfalt in Längs- und Querprofil wird das Zuhause der Gewässerorganismen und damit der natürliche Reichtum der ca. 80 % unserer Fließgewässerstrecken nicht wieder entstehen.

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Gutes Wetter am 1. Weihnachtstag. Da führen wir Besuch mal Neues am Nordufer der Elbe vor.

Sonnenaufgang, noch in Tostedt.

Sonnenaufgang, noch in Tostedt.

Baumkulissen zu Sonnenaufgang.

Baumkulissen zu Sonnenaufgang.

In freier Feiertagsfahrt unterqueren wir die Elbe durch den Elbtunnel.

Und da sind wir schon - am "Millionenhafen", Nordufer der Elbe, Übergang Geesthänge zur Marsch westlich Hamburgs.

Und da sind wir schon – am „Millionenhafen“, Nordufer der Elbe, Übergang Geesthänge zur Marsch westlich Hamburgs.

Zwei Töster Frauen bahnen sich mit Kampfdackel Socke gegen kalten, starken Wind den Weg zur Hafenausfahrt.

Zwei Töster Frauen bahnen sich mit Kampfdackel Socke gegen kalten, starken Wind den Weg zur Hafenausfahrt.

Auf der Elbe zieht ein Binnenschiff vorbei.

Auf der Elbe zieht ein Binnenschiff vorbei.

So richtig und eigentlich setzt Hamburg aber auf - gröööößere - ContainerSchifffahrt.

So richtig und eigentlich setzt Hamburg aber auf – gröööößere – ContainerSchifffahrt.

Plitsch-Platsch.

Plitsch-Platsch.

Kabbelwasser am Anleger Willkomm-Höft, im Hintergrund Container-Kräne(-brücken).

Kabbelwasser am Anleger Willkomm-Höft, im Hintergrund Container-Kräne(-brücken).

Wir gehen zurück, vorbei am Sandstrand Wedel.

Wir gehen zurück, vorbei am Sandstrand Wedel.

Der Hafen gehört momentan dem Wassergeflügel, primär Lachmöwen und Stockenten.

Der Hafen gehört momentan dem Wassergeflügel, primär Lachmöwen und Stockenten.

Strandgut - demnächst kommt mehr. Wir sind in der Sturm- und Sturmflutsaison. Die "normal" 3,60 m Tidehub werden regelhaft deutlich übertroffen.

Strandgut – demnächst kommt mehr. Wir sind in der Sturm- und Sturmflutsaison. Die „normal“ 3,60 m Tidehub werden regelhaft deutlich übertroffen.

Blick zurück auf eine schöne Langstreckenwanderung - wie die Zeit vergeht.

Blick zurück auf eine schöne Langstreckenwanderung – wie die Zeit vergeht.

Möwenfütterer fehlen "an der Küste" natürlich nie. - Vorsicht, nicht von oben "getroffen" werden. Die Kleidung zeigt in dem Fall anschliessend, ob sie wirklich farbecht ist ...

Möwenfütterer fehlen „an der Küste“ natürlich nie. – Vorsicht, nicht von oben „getroffen“ werden. Die Kleidung zeigt in dem Fall anschliessend, ob sie wirklich farbecht ist …

Kunstflug-Aspekte.

Kunstflug-Aspekte.

Zurück bei der Tostedter Haus-Erle.

Zurück bei der Tostedter Haus-Erle.

Und nun zur Auflösung des Beitrags vom 11. Dezember (… Hauswechsel naht) und vom 30. September, auf dem in der Marsch grasende Kühe zu sehen waren. Wir haben uns entschieden, unsere künftigen Wohnort ans südliche Endes des Ochsenweges zu verlegen.

Dann man tau!

Dann man tau!

Die Hausnummer behalten wir bei.

Die Hausnummer behalten wir bei.

Schon ulkig mit der Hausnummer – das ist für mich jetzt zum dritten Mal die 11 – gestartet in der mittelalterlichen Handelsstadt mit Roland, künftig wieder Roland-begleitet.

In diesem Sinne – allen Besucherinnen und Besuchern meines Blog: Alles Gute für 2016!

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Ein Bisschen Bewegung ist ja immer gut. Und so gehört gegen Jahresende das Abwandern diverser Bäche zum guten Brauch. Die Nutzung restaurierter Strecken mit Strömungslenkern, Kies- und Geröllbänken durch die Gewässerorganismen will studiert werden.

Dieses Jahr – Dank für die Einladung! – wollen wir mal anderswo in der Nachbarschaft gucken, ob und wie bekieste Stellen von Bach- und Meerforellen genutzt werden. Ab und zu stürmischer Wind, mal treibender Regen, sind kein Hindernis – wir sind ja nicht aus Zucker bzw. sind gut verpackt.

Alt-Erle, oft auf den Stock gesetzt, am norddeutschen Forellenbach.

Alt-Erle, oft auf den Stock gesetzt, am norddeutschen Forellenbach.

Erlengalerie am Forellenlaichbach.

Erlengalerie am Forellenlaichbach.

Einseitiger Erlensaum - allzu oft vorgetragenes falsches Ziel am Bach. Am unbebaumten Ufer sind Erosionszerstörung und damit Vernichten der turbulenten Bachdynamik durch Überbreite die Folge.

Einseitiger Erlensaum – allzu oft vorgetragenes falsches Ziel am Bach. Am unbebaumten Ufer sind Erosionszerstörung und damit Vernichten der turbulenten Bachdynamik durch Überbreite die Folge.

Restaurieren mit Strömungslenkern aus Stein oder Holz zurück zum strukturierten Mittel- und Niedrigwasserprofil, Wiederaufbau des Bachufers durch so ermöglichte Eigendynamik, sind hier dringend erforderlich.

Auch in dieser Strecke liegt riesiges Verbesserungspotential.

Auch in dieser Strecke liegt riesiges Verbesserungspotential.

Der standorttypische Baumsaum zeigt bei Bächen und kleinen Flüssen Kronenschluss - Beachten grundlegender Fachlichkeit hilft so auch bei Anpassung an den Klimawandel.

Der standorttypische Baumsaum zeigt bei Bächen und kleinen Flüssen Kronenschluss – Beachten grundlegender Fachlichkeit hilft so auch bei Anpassung an den Klimawandel.

Der notwendige Schutz unserer Quellen-gespeisten sommerkühlen Fließgewässer und ihrer Lebensgemeinschaften wird anderswo bereits aktiv vorangebracht. Tipp zur Suche im Internet: „Keep your river cool“ oder „Keeping rivers cool“. Weiter gehende Betrachtungen führen vom galerieartigen Baumsaum letztlich zum Auwald.

Wir finden eine ganze Reihe Laichbetten - Kiese und Gerölle, die vor allem von Meerforellen aufgeworfen wurden. Tiefe Kuhle im Anstrom und deutlich sichtbarer Hügel, in dem die Eier liegen - Gestaltung von Unterwasserlandschaft durch Fisch und Strömung!

Wir finden eine ganze Reihe Laichbetten – Kiese und Gerölle, die vor allem von Meerforellen aufgeworfen wurden. Tiefe Kuhle im Anstrom und deutlich sichtbarer Hügel, in dem die Eier liegen – Gestaltung von Unterwasserlandschaft durch Fisch und Strömung!

Neugierig - und gut ausgerüstet - wie wir sind, wollen wir uns über die Sauerstoffsituation der Laichbetten informieren.

Neugierig – und gut ausgerüstet – wie wir sind, wollen wir uns über die Sauerstoffsituation der Laichbetten informieren.

Temperaturanpassung der Gerätschaften ist wichtig - schliesslich wollen wir keine Hausnummern, sondern Daten erhalten.

Temperaturanpassung der Gerätschaften ist wichtig – schliesslich wollen wir keine Hausnummern, sondern Daten erhalten.

Die Qualität der Standorte unterscheidet sich selbstverständlich, abhängig von kleinräumiger Variation – von (im wahrsten Sinn des Wortes) hervorragenden bis hin zu versandeten und damit weitgehend erfolglosen Situationen, spannt sich der Datensatz.

Das Erstaunliche für den nicht täglich mit dieser Materie Befassten: Feinmaterialien bedeuten nicht zwingend schlechte Sauerstoffwerte.

Das Erstaunliche für den nicht täglich mit dieser Materie Befassten: Feinmaterialien bedeuten nicht zwingend schlechte Sauerstoffwerte.

Na dann, viel Glück ihr Forellenjungtiere, mögt ihr eine gute Entwicklung nehmen!

Nett, wenn auch aufgrund des Wetters dunkel und unscharf - nein, nicht der Weihnachtsengel! Einer von zwei Silberreihern, die uns auf unserer Wanderung begegnen.

Nett, wenn auch aufgrund des Wetters dunkel und unscharf – nein, nicht der Weihnachtsengel! Einer von zwei Silberreihern, die uns auf unserer Wanderung begegnen.

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[Ergänzung 7.12.2015: „Drohende Strafzahlungen wegen Verletzung der Nitratrichtlinie„]

Mit Glück hat die schlagkräftige Landwirtschaft dieses Jahr den Hauptteil Mais, sei es fürs Futtersilo, sei es für die Riesenlager der Biogasanlagen, vor dem Regensturmtief „Heini“ ernten können. Allerorten war die – durch unsägliche Übersubventionierung geförderte – Ausdehnung der Anbauflächen bis weit in dafür nicht geeignete Standorte erkennbar. Wo früher, oft genug wegen der Boden- und Wassersituation Dauergrünland flächig vorherrschte, stehen heutzutage über Sommer und Herbst hohe Maiswände. – Horizont, das war einmal.

Nun ist der Blick aber wieder frei. Wer nicht nur weit guckt, sieht die Zeichen der im ersten Absatz beklagten Realität. – Wer rückt dies wieder zurecht?!

"Heini" war schon interessant - und sei`s nur wegen der wechselnden Himmelsbilder.

„Heini“ war schon interessant – und sei`s nur wegen der wechselnden Himmelsbilder.

In kurzer Zeit kam allerhand Wasser herunter.

In kurzer Zeit kam allerhand Wasser herunter.

Gestörte Boden-/Wasserverhältnisse, z.B. durch nicht angepasste Bodennutzung wurden sichtbar.

Rückblick auf das WahnsinnsWeihnachtsgeschenk 2014 des nds. Agrarministers: Heilloses Ausnutzen kurzfristig frei gegebenen Grünlandumbruchs.

Rückblick auf das WahnsinnsWeihnachtsgeschenk 2014 des nds. Agrarministers: Heilloses Ausnutzen kurzfristig frei gegebenen Grünlandumbruchs.

Acker oder Flussaue – Mais oder Feuchtgebiet / Fläche für Hochwasserrückhalt?!

Ich säe und ernte meinen Mais, wo und wann ich will! - Bei derlei politischem und verwaltungstechnischem Umfeld wohl kein Wunder.

Ich säe und ernte meinen Mais, wo und wann ich will! – Bei derlei politischem und verwaltungstechnischem Umfeld wohl kein Wunder.

Ackerbau im Überschwemmungsgebiet - nds. Gewässer der 1. Priorität!

Ackerbau im Überschwemmungsgebiet – nds. Gewässer der 1. Priorität!

So manche Fläche war selbst vor "Heini" nicht abzuernten.

So manche Fläche war selbst vor „Heini“ nicht abzuernten.

Mais-Mäander umgibt Rest-Erlen auf früherem Dauergrünlandstandort.

Mais-Mäander umgibt Rest-Erlen auf früherem Dauergrünlandstandort.

Nach Heini - Iwan-Sturmwellen auf Ortsrand-nahem Maisacker.

Nach Heini – Iwan-Sturmwellen auf Ortsrand-nahem Maisacker.

Bodenzerstörender Maisacker - Iwan-Eindruck wie im Vorbild, etwas nördlich.

Bodenzerstörender Maisacker – Iwan-Eindruck wie im Vorbild, etwas nördlich.

Wann werden Boden, Gewässer, Landschaft, der Geldbeutel des Steuerzahlers endlich vor derlei unangepassten Praktiken geschützt?!

So lange Agrarminister, also die Vertreter der Nutzer-Lobby, und nicht z.B. Umwelt- und Finanzminister in gesamtgesellschaftlicher Sicht entscheiden, wird unser Steuergeld wohl weiter in zerstörerische Praktiken fehlgeleitet.

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Sturmtief „Heini“ hat die Wasserspeicher ordentlich gefüllt. Da Hochwasserschutz in aller Fach-Munde ist und redundante Systeme auch dazu ihren Beitrag leisten können, folgt hier ein kleines Beispiel.

Auch alle Vertiefungen eines beliebten Fußgängerweges, des Birkenwegs, sind gefüllt. Socke trinkt ...

Auch alle Vertiefungen eines beliebten Fußgängerweges, des Birkenwegs, sind gefüllt. Socke trinkt …

Der Hund erhält primär Trockenfutter. So trinkt er gern frisches Wasser …

Socke trinkt und trinkt - schon ist die Pfütze leer.

Socke trinkt und trinkt – schon ist die Pfütze leer.

Mal auf die Millionen Hunde in Deutschland hochgerechnet – welche Wasservolumina könnte man einem Teilkreislauf zuführen, der dem Gesamtsystem die Spitze nimmt!?

Das Sturmtief „Iwan“ hat zum Glück nicht gleich nachgeschüttet. Aber mit den jetzt leeren Senken kann der nächste Regen gern kommen.   🙂

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Mit Kiesen und Geröllen standen allerhand Arbeiten in 2015 an, wie in so manchem Beitrag dieses Blogs nachzulesen ist. Da kamen „Hölzchen und Stöckchen“ ein wenig zu kurz. Die Gartensaison brachte guten Zuwachs zum Bestand, so dass es eine Freude war zu hören, sie wären andernorts gefragt. So gingen heute viele meiner Hölzchen und Stöckchen aus zwei Sammelpunkten auf die Reise.

Punkt 1 - vorher.

Punkt 1 – vorher.

Punkt 2 - vorher.

Punkt 2 – vorher.

Schon ist der Wagen beladen, die Hölzchen und Stöckchen gehen auf die Reise. Tschüß - mögen Bäche und kleine Flüsse von fachlichem Können profitieren.

Schon ist der Wagen beladen, die Hölzchen und Stöckchen gehen auf die Reise. Tschüß – mögen Bäche und kleine Flüsse von fachlichem Können profitieren.

Punkt 1 - nachher.

Punkt 1 – nachher.

Punkt 2 - nachher.

Punkt 2 – nachher.

Da wundert sich die knapp 40jährige Haus-Erle.

Da wundert sich die knapp 40jährige Haus-Erle.

Wer die jüngste Veröffentlichung, basierend auf einem Vortrag an der TU Hamburg-Harburg lesen möchte, findet den Text im folgenden Link.

015 – Instream Restaurieren, LT – TUHH-Kolloquium

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