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Archive for the ‘Gewässerschutz’ Category

Bei herbstlich niedrigem Wasserstand lohnt sich eine Reise an den Edersee besonders. 2015 liegt die Aseler Brücke schon geraume Zeit völlig frei, das Flussbett präpariert sich sauber mit seinen früheren Lachslaichplätzen aus dem lehmbedeckten Seegrund. Nahausflügler und Ferntouristen gucken nach im See versunkenen Stätten.

Ich starte früh an der frei gefallenen Eder im Bereich der beiden Brücken oberhalb Herzhausen.

Ich starte früh an der frei gefallenen Eder im Bereich der beiden Brücken oberhalb Herzhausen.

Immer wieder beeindruckend sind die riesigen Geröllrauschen, die die Eder vor Bau der Talsperre als einen der wichtigsten Lachs-Laichflüsse berühmt machten.

Immer wieder beeindruckend sind die riesigen Geröllrauschen, die die Eder vor Bau der Talsperre als einen der wichtigsten Lachs-Laichflüsse berühmt machten.

Durch den wechselnden Wasserstand zwischen Einstauen und Ablassen des Sees bilden sich regelhaft Restwasserflächen. Hier sind eine Vielzahl Jungfische eingeschlossen, sehr zum Nutzen von Wasseramsel, Eisvogel, Graureiher und vieler mehr.

Durch den wechselnden Wasserstand zwischen Einstauen und Ablassen des Sees bilden sich regelhaft Restwasserflächen. Hier sind eine Vielzahl Jungfische eingeschlossen, sehr zum Nutzen von Wasseramsel, Eisvogel, Graureiher und vieler mehr.

Otterspuren finden sich eigentlich immer unter den Herzhäuser Brücken.

Otterspuren finden sich eigentlich immer unter den Herzhäuser Brücken.

Klar erkennbar: Auch der Waschbär sucht hier seine Nahrung.

Klar erkennbar: Auch der Waschbär sucht hier seine Nahrung.

Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zum Nationalparkzentrum Kellerwald. Ein Besuch lohnt sich.

Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zum Nationalparkzentrum Kellerwald. Ein Besuch lohnt sich.

Auf dem Weg zur Aseler Brücke werfe ich einen Blick auf die Edergabelung / -insel querab vom "Ferienzentrum Albert Schweitzer".

Auf dem Weg zur Aseler Brücke werfe ich einen Blick auf die Edergabelung / -insel querab vom „Ferienzentrum Albert Schweitzer“.

Trotz des Regens ist an der Aseler Brücke allerhand los. Wanderer und Schulklassen lassen sich von Landschaftsführern die Geschichte dieser nun meist versunkenen Agrarlandschaft vermitteln. Ich darf mit "meiner Lachs-story" sowie Turbulenz hin zum Bach- und Weg-Mäander überraschen.

Trotz des Regens ist an der Aseler Brücke allerhand los. Wanderer und Schulklassen lassen sich von Landschaftsführern die Geschichte dieser nun meist versunkenen Agrarlandschaft vermitteln. Ich darf mit „meiner Lachs-story“ sowie Turbulenz hin zum Bach- und Weg-Mäander überraschen.

Huuups, das war jetzt aber ein Sprung! Nach kurzer Mittagspause hat es mich zur Sperrmauer, Hemfurth, verschlagen.

Huuups, das war jetzt aber ein Sprung! Nach kurzer Mittagspause hat es mich zur Sperrmauer, Hemfurth, verschlagen.

Entlang des Steilhangs möchte ich zu den Hopfenbergen gehen, sie möglichst bewandern.

Entlang des Steilhangs möchte ich zu den Hopfenbergen gehen, sie möglichst bewandern.

Wenn da nicht der steile Einschnitt gleich am Übergang vom Hammerberg wäre. Ob der trocken liegt, kann ich noch nicht erkennen.

Wenn da nicht der steile Einschnitt gleich am Übergang vom Hammerberg wäre. Ob der trocken liegt, kann ich noch nicht erkennen.

Der Edersee zeigt klares Wasser, am Ufer allerdings ausgeflockte Blaualgenblüte.

Der Edersee zeigt klares Wasser, am Ufer allerdings ausgeflockte Blaualgenblüte.

Weit ist es nicht mehr, der Übergang aber noch nicht abzuschätzen.

Weit ist es nicht mehr, der Übergang aber noch nicht abzuschätzen.

Kein weisses Gebäude zwischen den Hopfenbergen - der Dampfer hat, von der Sperrmauer kommend, den großen Ederbogen hinter sich gelassen.

Kein weisses Gebäude zwischen den Hopfenbergen – der Dampfer hat, von der Sperrmauer kommend, den großen Ederbogen hinter sich gelassen.

Angekommen! Hier zeigt sich aufgetauchte Erdgeschichte, schräg gestellter Meeresboden. Links, am Nordhang liegen die Schichten freigeschnitten. Nach Süden, jetzt schräg, zeigt sich recht glatt die frühere Bodenoberfläche.

Angekommen! Hier zeigt sich aufgetauchte Erdgeschichte, schräg gestellter Meeresboden. Links, am Nordhang liegen die Schichten freigeschnitten. Nach Süden, jetzt schräg, zeigt sich recht glatt die frühere Bodenoberfläche.

Blick entlang der schroffen Nordkante. Schloss Waldeck erscheint vernebelt - "Die Füchse kochen.".

Blick entlang der schroffen Nordkante. Schloss Waldeck erscheint vernebelt – „Die Füchse kochen.“.

Das ist schräg! Schicht für Schicht ist der uralte Meeresboden lesbar.

Das ist schräg! Schicht für Schicht ist der uralte Meeresboden lesbar.

Ah, ich sehe es - sehr gut! Der Übergang liegt trocken. Meiner Hopfenberge-Rundwanderung sind keine Grenzen gesetzt.

Ah, ich sehe es – sehr gut! Der Übergang liegt trocken. Meiner Hopfenberge-Rundwanderung sind keine Grenzen gesetzt.

Um ehrlich zu sein: Wer oben im Starttext den Link (versunkene Stätten) angeklickt hat, vermutet richtig. Ich hatte mich vor der Reise im Internet informiert, ob mich die lange Wanderung mit der Hopfenbergrunde belohnen würde. Lange genug hatte ich gebibbert angesichts der paar Dezimeter. Starkregen in der Vorwoche und womöglich weniger Wasserablass als -zufluss hätte den Übergang schnell verschwinden lassen können.

Aber ich bin ja trocken drauf. Was will ich mehr!? Vor den Füßen dickes Grün, am Horizont schon wieder das weisse Schiff - oder ist es ein zweites?

Aber ich bin ja trocken drauf. Was will ich mehr!? Vor den Füßen dickes Grün, am Horizont schon wieder das weisse Schiff – oder ist es ein zweites?

Wie Malerfarbe - die an Land zusammengeschobene Algenblüte.

Wie Malerfarbe – die an Land zusammengeschobene Algenblüte.

Noch unterwegs ... - fast könnte man sich zu Tapeten- oder anderen -mustern inspirieren lassen.

Noch unterwegs … – fast könnte man sich zu Tapeten- oder anderen -mustern inspirieren lassen.

Nochmal dasselbe (in) Grün, flockig auf dem Weg zur "Malerfarbe".

Nochmal dasselbe (in) Grün, flockig auf dem Weg zur „Malerfarbe“.

Top of the World - Je nach Gesichtspunkt nichts anderes als eine Untiefe.

Top of the World – Je nach Gesichtspunkt nichts anderes als eine Untiefe.

Der Lauf der Zeit - Marmor, Stein und Eisen brechen ... - irgendwas reimt sich hier nicht.

Der Lauf der Zeit – Marmor, Stein und Eisen brechen … – irgendwas reimt sich hier nicht.

Ja, die Altvorderen, z.B. die alten Mönche mit ihren MINT-Spezis - die wussten diese Anzeichen zu deuten. Da muss doch Nutzbares in diesen Spalten stecken.

Ja, die Altvorderen, z.B. die alten Mönche mit ihren MINT-Spezis – die wussten diese Anzeichen zu deuten. Da muss doch Nutzbares in diesen Spalten stecken.

Noch so ein Beispiel einer geochemischen Umsetz- und Fliessbahn.

Noch so ein Beispiel einer geochemischen Umsetz- und Fliessbahn.

Wer immer nur fasziniert nach unten schaut, dem kommt es von oben schonmal dicke ... - oha, über Schloss Waldeck prescht eine Wetterwand heran. - Nix wie weg!

Wer immer nur fasziniert nach unten schaut, dem kommt es von oben schonmal dicke … – oha, über Schloss Waldeck prescht eine Wetterwand heran. – Nix wie weg!

Schon jagen Regenschwaden über den Edersee - ganz trocken werde ich es bis zum Wanderweg nicht schaffen.

Schon jagen Regenschwaden über den Edersee – ganz trocken werde ich es bis zum Wanderweg nicht schaffen.

Geschafft - im Wetter-Lee geht`s dem Auto entgegen.

Geschafft – im Wetter-Lee geht`s dem Auto entgegen.

Jetzt auf dem Rückweg geniesse ich die Herbstkulisse des welligen Steilhangs - Farbenspiel aus Wasserabsenken und nachfolgender Pflanzenbesiedlung und -entwicklung.

Jetzt auf dem Rückweg geniesse ich die Herbstkulisse des welligen Steilhangs – Farbenspiel aus Wasserabsenken und nachfolgender Pflanzenbesiedlung und -entwicklung.

Weil`s so besonders aussieht, nochmal im Detail.

Weil`s so besonders aussieht, nochmal im Detail.

Fast habe ich das Auto erreicht. Der Peterskopf liegt noch in Regenschwaden, aber es klart auf.

Fast habe ich das Auto erreicht. Der Peterskopf liegt noch in Regenschwaden, aber es klart auf.

Auf der Rückfahrt nach Korbach erlaube ich mir noch ein paar Stopps - blauer Himmel über Schloss Waldeck. Meine Rückfahrt morgen gen Norden wird wohl wirklich in strahlendes Herbstwetter führen.

Auf der Rückfahrt nach Korbach erlaube ich mir noch ein paar Stopps – blauer Himmel über Schloss Waldeck. Meine Rückfahrt morgen gen Norden wird wohl wirklich in strahlendes Herbstwetter führen.

Blick von Osten über die Hopfenberge zum Hammerberg - kaum zu glauben, dass ich da "eben" noch herumstolperte.

Blick von Osten über die Hopfenberge zum Hammerberg – kaum zu glauben, dass ich da „eben“ noch herumstolperte.

"Stern von Waldeck" heisst übrigens einer der Dampfer, der zwischen Bergen und Wetter seine Bahnen zieht.

„Stern von Waldeck“ heisst übrigens einer der Dampfer, der zwischen Bergen und Wetter seine Bahnen zieht.

Am Folgetag, Abschied vom Waldeckischen, kurz vor der Autobahn.

Am Folgetag, Abschied vom Waldeckischen, kurz vor der Autobahn.

Gern erinnere ich mich an eine Rundtour im Osten Nordamerikas zur „Indian Summer“-Zeit, wie wir hier sagen (dort heisst das Ganze „Fall Foliage“). Mal im Ernst: wir stehen mit unseren farbenprächtigen Baumkulissen mancherorts dem auch nicht sehr nach.

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Als wir zum einwöchigen Urlaub in den Ostharz losfuhren, fragten wir uns, wie das Wetter sein würde – die Vorhersagen waren vieldeutig.

Blick zum Himmel, nachdem wir in Wernigerode, bei unserer prima Unterkunft angekommen sind: Wolkenfront von Osten.

Blick zum Himmel, nachdem wir in Wernigerode, bei unserer prima Unterkunft angekommen sind: Wolkenfront von Osten.

Noch ein Blick in die andere Richtung: Wolkenfront von Westen - ziehen die gegen- oder übereinander?

Noch ein Blick in die andere Richtung: Wolkenfront von Westen – ziehen die gegen- oder übereinander?

Die Bäche im Wernigeröder Umfeld jedenfalls zeigen, dass es in den Vorwochen wenig geregnet hat.

Die Bäche im Wernigeröder Umfeld jedenfalls zeigen, dass es in den Vorwochen wenig geregnet hat.

Keine Trockenheit, aber doch Niedrigstwasser charakterisiert die Harzbäche.

Keine Trockenheit, aber doch Niedrigstwasser charakterisiert die Harzbäche.

Struktur, abwechslungsreich, Rauschen und Kolke - hier finden die Bachlebewesen ein gutes zuHause.

Struktur, abwechslungsreich, Rauschen und Kolke – hier finden die Bachlebewesen ein gutes zuHause.

Wieder eine rasch sausende Wolkenfront, mittags - wir lernen damit umzugehen.

Wieder eine rasch sausende Wolkenfront, mittags – wir lernen damit umzugehen.

Und zwischen all dem Wolkengeschehen Sonne vom blauen Himmel über der bunten Stadt am Harz.

Und zwischen all dem Wolkengeschehen Sonne vom blauen Himmel über der bunten Stadt am Harz.

Die Kühe am Waldrand, windgeschützt, freuen sich sichtlich über die herbstliche Erwärmung.

Die Kühe am Waldrand, windgeschützt, freuen sich sichtlich über die herbstliche Erwärmung.

Ein Angeltag, es wurden zwei Abende, war auch eingeplant. Also, auf an die Rappbode- und die Überleitungstalsperre.

Gesteinsformation an der Rappbodetalsperre in der Abendsonne.

Gesteinsformation an der Rappbodetalsperre in der Abendsonne.

Wolkenspiegelung nach Sonnenuntergang an der Rappbodetalsperre.

Wolkenspiegelung nach Sonnenuntergang an der Rappbodetalsperre.

Andern Abends an der Überleitungstalsperre, Feierabend nach Sonnenuntergang.

Andern Abends an der Überleitungstalsperre, Feierabend nach Sonnenuntergang.

Seeforellen haben wir springen sehen (heissen die "Seh-Forellen"?), kleine Hechte und Barsche blieben im See. Zwei gute Barsche, hier mit abgestreifter Krebshaut, habe ich zum Räuchern mitgenommen.

Seeforellen haben wir springen sehen (heissen die „Seh-Forellen“?), kleine Hechte und Barsche blieben im See. Zwei gute Barsche, hier mit abgestreifter Krebshaut, habe ich zum Räuchern mitgenommen.

Wie ich im vorigen Beitrag schon erwähnte, regnete es nur nachts - zur Freude aller.

Wie ich im vorigen Beitrag schon erwähnte, regnete es nur nachts – zur Freude aller.

Ob in Wernigerode ...,

Ob in Wernigerode …,

beim Spaziergang an der Bode (hier Start von Treseburg aus), ...

beim Spaziergang an der Bode (hier Start von Treseburg aus), …

bei den Fahrten und ...

bei den Fahrten und …

bei der Rückkehr zu unserer Ferienwohnung - wir scheinen weiter einen guten Draht zum alten Petrus zu haben.

bei der Rückkehr zu unserer Ferienwohnung – wir scheinen weiter einen guten Draht zum alten Petrus zu haben.

Und, wie gesagt, bei rasch ziehenden Wetterfronten entschieden wir uns schon mal für eine andere Wanderstrecke.

Und, wie gesagt, bei rasch ziehenden Wetterfronten entschieden wir uns schon mal für eine andere Wanderstrecke.

Die Brockenbahn, puh, stinkt die - muss das für immer so bleiben?! - sahen wir auf fast jeder Tour.

Die Brockenbahn, puh, stinkt die – muss das für immer so bleiben?! – sahen wir auf fast jeder Tour.

Der kleine Mensch vor großer Natur - Bäume als Maß der Zeit, wir sollten mehr darüber nachdenken (und nachhaltig handeln).

Der kleine Mensch vor großer Natur – Bäume als Maß der Zeit, wir sollten mehr darüber nachdenken (und nachhaltig handeln).

Der "Forstmeister Sturm" unterstützt den Menschen zunehmend in Sachen Waldumwandlung. Für den Wanderer ergibt sich so manch neuer Brockenblick.

Der „Forstmeister Sturm“ unterstützt den Menschen zunehmend in Sachen Waldumwandlung. Für den Wanderer ergibt sich so manch neuer Brockenblick.

Die Holzqualität erscheint wetter- und klimabeeinflusst sehr variabel.

Die Holzqualität erscheint wetter- und klimabeeinflusst sehr variabel.

Schnell ist die erlebnisreiche Woche vergangen - das Rückfahrtwetter sieht vielversprechend aus.

Schnell ist die erlebnisreiche Woche vergangen – das Rückfahrtwetter sieht vielversprechend aus.

Gut sind wir zu Hause angekommen.

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Überall in Wernigerode stolpert man geradezu über das Wappentier, die Bachforelle. Fast jeden Gully-Deckel, hier im Bild ein Ausschnitt, ziert sie.

Überall in Wernigerode stolpert man geradezu über das Wappentier, die Bachforelle. Fast jeden Gully-Deckel, hier im Bild ein Ausschnitt, ziert sie.

Na gut, so einen Fisch mit hohen Ansprüchen an die Gewässerqualität auf ein Wappen und das auf Gully-Deckel zu bringen, ist das Eine.

Nicht nur unter den Füßen, auch hoch über dem Kopf, hier am Rathaus, ist die Bachforelle auszumachen.

Nicht nur unter den Füßen, auch hoch über dem Kopf, hier am Rathaus, ist die Bachforelle auszumachen.

Und noch höher, als Wetterfahne auf dem Westerntorturm ...

Und noch höher, als Wetterfahne auf dem Westerntorturm …

Tatsächlich, ein Fisch - auch der Wetterhahn Wernigerodes ist also eine Bachforelle.

Tatsächlich, ein Fisch – auch der Wetterhahn Wernigerodes ist also eine Bachforelle.

Sind aber auch Bachforellen „live“ hier zu beobachten, gar mitten in der Stadt? Mit Zillierbach und Holtemme bietet Wernigerode aufgrund einer Vielzahl von querenden Fußgänger- und anderen Brücken die Möglichkeit, das Auge bzw. die Bachqualität zu testen. Gehen wir mal zur Schönen Ecke.

Schöne Ecke und Promenade, mal sehen, was es zu sehen gibt.

Schöne Ecke und Promenade, mal sehen, was es zu sehen gibt.

Stadtwärts kann man z.B. Pferdestärken von hier beobachten - in diesem Fall biologische und technische, wohl auf dem Weg Richtung Schloss.

Stadtwärts kann man z.B. Pferdestärken von hier beobachten – in diesem Fall biologische und technische, wohl auf dem Weg Richtung Schloss.

Hinterherguckend können wir nachvollziehen, warum Wernigerode "die bunte Stadt am Harz" genannt wird. Und von oben blickt das Schloss aufs Ganze.

Hinterherguckend können wir nachvollziehen, warum Wernigerode „die bunte Stadt am Harz“ genannt wird. Und von oben blickt das Schloss aufs Ganze.

Aber wir wollten ja etwas anderes …

Schöne Ecke, bachab - Beispiel für einen dreidimensional naturnah aussehenden Bach. Bäume dürfen nicht fehlen.

Schöne Ecke, bachab – Beispiel für einen dreidimensional naturnah aussehenden Bach. Bäume dürfen nicht fehlen.

Kleine Wanderhindernisse sind noch vorhanden. Vielleicht mal etwas für Feinarbeiten später.

Kleine Wanderhindernisse sind noch vorhanden. Vielleicht mal etwas für Feinarbeiten später.

Schöne Ecke, bachaufwärts - auch hier gute Rauigkeit der Bachsohle, sich im städtischen Korsett windendes Bächlein. Allerdings fehlen die Bäume.

Schöne Ecke, bachaufwärts – auch hier gute Rauigkeit der Bachsohle, sich im städtischen Korsett windendes Bächlein. Allerdings fehlen die Bäume.

Dasselbe im Detail, munter plätschert der Zillierbach.

Dasselbe im Detail, munter plätschert der Zillierbach.

So sonnenbestrahlt wird eine Übermasse von Algen produziert, die den Bach belastet. Temperatur- und UV-Störungen können standorttypisches Leben gefährden.

So sonnenbestrahlt wird eine Übermasse von Algen produziert, die den Bach belastet. Temperatur- und UV-Störungen können standorttypisches Leben gefährden.

Promenade, Blick bachauf - schicke Struktur, Bäume oben am Straßenrand. Na gut, immerhin ist die so nötige Teilbeschattung gewährleistet.

Promenade, Blick bachauf – schicke Struktur, Bäume oben am Straßenrand. Na gut, immerhin ist die so nötige Teilbeschattung gewährleistet.

Promenade, Zillierbach-Detail.

Promenade, Zillierbach-Detail.

Der Blick ist langsam trainiert - da sind tatsächlich 2 Bachforellen auf kleinem Raum zu Hause.

Der Blick ist langsam trainiert – da sind tatsächlich 2 Bachforellen auf kleinem Raum zu Hause.

(Mal aufs Foto drücken, dann sollte es klappen mit dem Sehen!) – Hier kann man studieren, was die Natur aus angepasster Struktur produziert – geradezu Unglaubliches angesichts unserer aus Jahrzehnten Abwasserbelastung, übertechnischem Wasserbau und harter Gewässerunterhaltung resultierenden Gewässerwüsten. Mit konsequenter Abwasserreinigung wurde der Grundstein gelegt. Hilfe auch zur Lebensraumverbesserung ist leicht möglich, wenn man den Grundlagen und Prinzipien folgt.

Eine kleine Forelle aus dem Geburtsjahr 2015, schön bunt.

Eine kleine Forelle aus dem Geburtsjahr 2015, schön bunt.

Und wenn die Wassertiefe etwas größer ist - UND ein größeres Versteck vorhanden ist -, können wir auch ältere Forellen sehen.

Und wenn die Wassertiefe etwas größer ist – UND ein größeres Versteck vorhanden ist -, können wir auch ältere Forellen sehen.

Wo sonst gibt es das, dass eine Stadt ihrem im Stadtwappen stehenden Tier gerecht wird? Da kann man allen hieran Beteiligten, allen voran den Unermüdlichen vom Wildfisch Wernigerode, nur danken!

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Beim vorigen war ich nicht dabei, zum 9. Wernigeröder Wildfisch-Symposium haben wir eine Woche Urlaub im Ostharz gebucht. Wildfisch- und Gewässerschutz 1985 Wernigerode e.V. wird übrigens sein (diesjähriges) 30. Jubiläum 2016 im Zusammenhang mit dem (vorgezogenen) 10. Wildfisch-Symposium feiern.

Wernigerode ist immer eine Reise wert - nicht nur zum Wildfisch-Symposium.

Wernigerode ist immer eine Reise wert – nicht nur zum Wildfisch-Symposium.

Nach wie immer interessantem Vortragsnachmittag, an dem 4 Goldene Forellen an bewährte Gewässerschützer verliehen wurden, fand am Vormittag drauf eine Exkursion an eine der vielen Wernigeröder Fischaufstiegsanlagen statt. Wohl kaum irgendwo können auf kleinem Raum so viele an früheren Hindernissen hergestellte Aufstiege in diversen Ausführungsformen erlebt werden (das Faltblatt mit Wandermöglichkeiten zu allen Stellen wird gerade vervollständigt).

Der Treffpunkt der Exkursion liegt an einer der vielen Fußgängerbrücken über die Holtemme.

Der Treffpunkt der Exkursion liegt an einer der vielen Fußgängerbrücken über die Holtemme.

Der Bach führt wenig Wasser, es wird vollständig zum Fischpass geleitet. Das Umfeld ist geradezu ein Wasserspielplatz.

Aufwärts der Fußgängerbrücke ist eine naturnahe Situation mit Aussen- und Innenkurve zu erkennen - Prallhang und Gleithang durch abgelagerte Kiesbank.

Aufwärts der Fußgängerbrücke ist eine naturnahe Situation mit Aussen- und Innenkurve zu erkennen – Prallhang und Gleithang durch abgelagerte Kiesbank.

Helle Flecke zeigen Standorte kleiner Bachforellen. Durch ihre Flossen- und Körperbewegungen wird der hier ansonsten algenbewachsene bzw. mit Feinmaterial überlagerte Kies frei gestrudelt.

Helle Flecke zeigen Standorte kleiner Bachforellen. Durch ihre Flossen- und Körperbewegungen wird der hier ansonsten algenbewachsene bzw. mit Feinmaterial überlagerte Kies frei gestrudelt.

Eine Schulklasse nimmt an der Exkursion teil. Was wird hier passieren?

Eine Schulklasse nimmt an der Exkursion teil. Was wird hier passieren?

Und da kommt er schon, der Mann mit dem E-Fischgerät. (Achtung, dieses Verfahren ist nur erlaubt für Ausgebildete mit zusätzlicher Genehmigung der zuständigen Behörde.)

Und da kommt er schon, der Mann mit dem E-Fischgerät. (Achtung, dieses Verfahren ist nur erlaubt für Ausgebildete mit zusätzlicher Genehmigung der zuständigen Behörde.)

Konzentriert wird der Fischaufstieg befischt, der Fang kommt kurzzeitig in Eimer.

Konzentriert wird der Fischaufstieg befischt, der Fang kommt kurzzeitig in Eimer.

Am Eimerinhalt besteht großes Interesse. Bachforellen unterschiedlicher Größe bilden den Hauptfang.

Am Eimerinhalt besteht großes Interesse. Bachforellen unterschiedlicher Größe bilden den Hauptfang.

Ulrich Eichler erläutert das Leben im Bach und zeigt eine mehrjährige Bachforelle. Im weissen Eimer befindet sich eine Mühlkoppe.

Ulrich Eichler erläutert das Leben im Bach und zeigt eine mehrjährige Bachforelle. Im weissen Eimer befindet sich eine Mühlkoppe.

Solch Regenbogenforelle wollten wir hier nicht finden. Sie gehört als Fisch aus einer Fischzucht-/Teichanlage nicht in unsere Forellengewässer.

Solch Regenbogenforelle wollten wir hier nicht finden. Sie gehört als Fisch aus einer Fischzucht-/Teichanlage nicht in unsere Forellengewässer.

Anschliessend werden die Fische in die Holtemme zurückgesetzt.

Anschliessend werden die Fische in die Holtemme zurückgesetzt.

Es ist schon erstaunlich, welche Turbulenzen (hier: im Fischaufstieg) die standorttypischen Fische der Forellenregion überwinden, um an ihre Laichplätze zu gelangen.

Es ist schon erstaunlich, welche Turbulenzen (hier: im Fischaufstieg) die standorttypischen Fische der Forellenregion überwinden, um an ihre Laichplätze zu gelangen.

Die Teilnehmer von Symposium und Exkursion waren sich einig: Das ist Lebensqualität, wenn das Wappentier von so gut wie jeder Fußgängerbrücke einer Stadt zahlreich zu beobachten ist! – Und das alles aus natürlicher Vermehrung und Entwicklung. Das macht erst lebendige Bäche und Flüsse aus.

(Man muss natürlich genau hinsehen, um dieses Tier zu entdecken.)

Wappentier?

Welches ist das Wappentier von Wernigerode? Dazu mehr im nächsten Beitrag.

Und wer sind die Wappentiere z.B. von Leipzig, und Berlin? Kann man die auch von Fußgängerbrücken sehen, gar anfassen?

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Über Lenkbuhnen kann ein wenig hier nachgelesen werden. Da steht auch, ob Buhnen zweckmäßiger Weise gegen die Strömung oder in Strömungsrichtung ausgerichtet werden. Egal, welches Ziel verfolgt wird, Uferschutz an der Buhnenwurzel darf in keinem Fall vergessen werden, sonst erzielt man in Kooperation mit dem Gewässer schnell ein umströmtes Inselbauwerk.

Auch im Norddeutschen Tiefland können Lenkbuhnen den Gewässerlebensraum gut strukturieren. Ein paar Eindrücke für das neuste Beispiel folgen hier. Mein Dank geht an den Unterhaltungsverband Seeve für fachgerechten Einbau und an die diese Maßnahmen seit Jahren stützende Fischereigenossenschaft Seeve sowie die Edmund Siemers-Stiftung.

Das Strömungsbild zeigt es. Leicht gegen die Strömung gerichtet schützt die Lenkbuhne das Ufer, baut "neues Land" auf.

Das Strömungsbild zeigt es. Leicht gegen die Strömung gerichtet schützt die Lenkbuhne das Ufer, baut „neues Land“ auf.

Die Kiesschüttung wird, ggf. durch simples Nachharken, so angepasst, dass die Lenkbuhne immer von Wasser überflossen wird.

Die Kiesschüttung wird, ggf. durch simples Nachharken, so angepasst, dass die Lenkbuhne immer von Wasser überflossen wird.

Strömungsbild im Gegenlicht.

Strömungsbild im Gegenlicht.

Mit all den in 2015 neu in die Gewässer eingebrachten Kiesen und Geröllen erwarten wir gute Ergebnisse aus der bald kommenden Laichzeit der Forellen.

Mit all den in 2015 neu in die Gewässer eingebrachten Kiesen und Geröllen erwarten wir gute Ergebnisse aus der bald kommenden Laichzeit der Forellen.

 

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Nun sind die Sommerschulferien fast aller Bundesländer vorbei, die meisten darauf angewiesenen Urlauber zurückgekehrt. Das gibt Gelegenheit, auf Besonderes zurückzublicken: Gold in der Seeve.

Zu Beginn der Ferien durften die offenbar nicht endenden Taten von Hein Blöd & Co. im Fernsehen miterlebt werden (- nein, nicht der von Käpt`n Blaubär). Ach, so Geliebtes (?!?) wie Hunde, Katzen und anderes Getier, vorher gekauft oder als Geschenk angenommen, überfüllten die Tierheime, abgegeben oder einfach irgendwo ausgesetzt.

Dass sich solches Treiben nicht nur auf Säugetiere beschränkt, sondern auch vom Baggersee Schnappschildkröte, Piranha und Krokodil gemeldet werden, ist längst geläufig – und sei es als Lückenfüller in saure-Gurken-Zeit.

So war es für mich zwar neu, aber nicht sooo überraschend, „Gold“ in der Seeve zu entdecken.

Da ist es also - Gold in der Seeve. Zwei Goldfische beschäftigen sich bei Niedrigstwasser mit ihrem neuen, ungewohnten Umfeld und miteinander.

Da ist es also – Gold in der Seeve. Zwei Goldfische beschäftigen sich bei Niedrigstwasser mit ihrem neuen, ungewohnten Umfeld und miteinander.

Ein ganzes Stück weiter bachab meinte ich, die beiden Goldfische wiederzusehen. Dass es ihnen nicht so sonderlich als Warmwasserliebhaber in Norddeutschlands sommerkühlstem Fliessgewässer gefiel, zeigte sich am Aufenthalt meist nahe der Oberfläche und dicht am Uferrand – oder war da „nur“ im Tiefen ein Raubfisch auf der Lauer? Wieder zurück spielten die zuerst gesehenen beiden noch immer in ihrem kleinen persönlichen Tümpel am Rand der Erosions-Abrissturbulenz einer Brücke (wäre endlich Zeit, die mal durch eine schöne Kies-/Geröllgleite unterhalb des Kolks aufzufangen – wird aber noch nicht bei Zuständigen eingesehen / von dort erlaubt.). Also sind mindestens 4 Stück Gold aus einem Privatteich in der Seeve gelandet und teilen das Schicksal der oben genannten Ausgesetzten, allerdings nicht im Tierheim versorgt.

Da in den Sommermeldungen eine ganz besondere Information nun schon mindestens 2mal nachzulesen war („… hat die Seeve zur Zeit eine Wassertemperatur von circa 8 Grad Celsius. Die niedrige Temperatur entsteht durch die hohe Fließgeschwindigkeit.“ Hamburger Abendblatt, 13.08.15; „… Steine in den Bach, die auch dafür sorgen, dass der Strom dort verengt wird, wodurch das Wasser schneller fließt und abkühlt.“ Nordheide Wochenblatt, 26.08.15), folgt an dieser Stelle eine Richtigstellung. Nein, liebe Leserinnen und Leser, selbstverständlich werden naturwissenschaftliche und ingenieurtechnische Kenntnisse nicht auf den Kopf gestellt, wird Naturgeschehen neu entdeckt.

Wie schreibt mir ein Gewässerrestaurierer so treffend: „Daß Turbulenz Kälte produziert, ist fürwahr ein echtes Pressephänomen.“

„Sommerkühle Fliessgewässer“ sind und bleiben dadurch etwas Besonderes, dass sie auf langer Strecke begleitet werden von einem Gelände, das über eine Vielzahl Quellen von der Seite oder vom Bachgrund ganzjährig ziemlich gleich temperiertes Wasser liefert. Wenn dann – besonders in Hitzeperioden, generell um so wichtiger in Zeiten des Klimawandels – der standorttypische Baumsaum den Bach beschattet, bleibt die besondere Lebensgemeinschaft des Forellenbachs erhalten. – Wenn nicht, meine Güte, wir leben übermäßig offenbar immer noch in Zeiten der Baumvernichtung, dann verschwindet diese Lebensgemeinschaft, verödete, nur von ein paar Allerweltsarten bewohnte Gewässerstrecken bleiben zurück.

Die in der Zeitung genannte Zahl von 8 Grad Celsius gilt übrigens mit Sicherheit nicht für „die Seeve“ im August. Ich habe genau so wenig gemessen wie die Redakteure, schätze aber, dass eher so etwas bei 15 (je nach Örtlichkeit vielleicht noch 2 Grad mehr) die sommerliche Realität beherrscht. Und das ist halt für den wärmeliebenden Badegast immer noch kühl.

Wer mehr wissen möchte, nutzt oben die Suchfunktion dieses Blog mit dem Stichwort „sommerkühl“. Das scheinbare Gegenteil „winterwarm“ findet sich beispielsweise hier.

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Wir in Niedersachsen wissen, wo`s längs geht.

Wir in Niedersachsen wissen, wo`s längs geht.

Wir in Niedersachsen haben neue Horizonte.

Wir in Niedersachsen haben neue Horizonte.

Diesen, neben dem Naturschutzgebiet Obere Wümmeniederung, wo bis kurz vor Jahresende 2014 großflächig Grünland Bestand hatte, hat uns bzw. den Industrie-Agrariern der grüne Agrarminister als Weihnachts-/Neujahrsgeschenk präsentiert. Der Arbeitskreis Naturschutz in der Samtgemeinde Tostedt schreibt dazu in seinem neuen „Mitteilungsblatt des AKN“ Nr. 41 (1/2015, noch nicht online) unter der Überschrift „Ein realer Wahnsinn“: „… Im Zeitraum zwischen dem 19. und 31. Dezember 2014 war das Umbruchsverbot in Niedersachsen aufgehoben worden und es war daher legal möglich, Grünland umzubrechen. …“

Ich erspare den geneigten Leserinnen und Lesern dieses Blogs das Drum und Dran einschliesslich der Begründung, warum keine Wiederherstellung von Grünland verfolgt wurde, als dann deutlich mehr Grünland als zulassungsfähig umgebrochen worden war. – Hat da jemand unsere „schlagkräftige Landwirtschaft“ unterschätzt ? ! ?

Da stehn wir nun davor wie der Ochs vorm Tor.

Da stehn wir nun davor
wie der Ochs vorm Tor.

"Die Elbchaussee eines Heide-Luftkurortes" - vergangen, der Blick auf den Wilseder Berg ...

„Die Elbchaussee eines Heide-Luftkurortes“ – vergangen, der Blick auf den Wilseder Berg …

Kaum ein Blick auf ein durch Fernsehserien beliebtes Bauernhaus.

Kaum ein Blick auf ein durch Fernsehserien beliebtes Bauernhaus.

In der Horizontalen, bis zum Horizont: AgroDiversität nennt man das heute wohl. Mais, Mais, Mais.

In der Horizontalen, bis zum Horizont: AgroDiversität nennt man das heute wohl. Mais, Mais, Mais.

Auch im vertikalen Horizont - Mais auf dem Höhepunkt.

Auch im vertikalen Horizont – Mais auf dem Höhepunkt.

Aber wir können auch anders.

Ein Bisschen Staub aufwirbeln.

Ein Bisschen Staub aufwirbeln.

Mit Vollgas durch die Pampa.

Mit Vollgas durch die Pampa.

Bei freier Fahrt für freie Bürger reitet der einsame Cowboy dem Sonnenuntergang entgegen - wie und wo auch immer es sei, Glyphosat-Gelb ist immer dabei.

Bei freier Fahrt für freie Bürger reitet der einsame Cowboy dem Sonnenuntergang entgegen – wie und wo auch immer es sei, Glyphosat-Gelb ist immer dabei.

Gelegentlich allerdings gibt es sie doch noch - die dritte Dimension mit Arten- und Formenvielfalt - hier: Blick ins NSG Obere Wümmeniederung.

Gelegentlich allerdings gibt es sie doch noch – die dritte Dimension mit Arten- und Formenvielfalt – hier: Blick ins NSG Obere Wümmeniederung.

Allen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich weiter einen schönen Sommer.

Allen Leserinnen und Lesern meines Blogs wünsche ich weiter einen schönen Sommer.

Wir erfreuen uns unter anderem an unserem Garten, z.B. an dem wilden Getümmel der Nektarsammler Fliege, Biene, Hummel am Imkerei-Neophyt Bienenbaum - begleitet von eifrigen Jägern, die das Terrain kontrollieren, z.B. Hornissen.

Wir erfreuen uns unter anderem an unserem Garten, z.B. an dem wilden Getümmel der Nektarsammler Fliege, Biene, Hummel am Imkerei-Neophyt Bienenbaum – begleitet von eifrigen Jägern, die das Terrain kontrollieren, z.B. Hornissen.

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Wohl wahr: Die Welt ist ein Schauplatz ...

Wohl wahr: Die Welt ist ein Schauplatz …

Bunt Gemischtes von zwei Seeve-Besuchen – Gutes und dringend zu Verbesserndes liegen dicht beieinander.

Beim Anmarsch - im rechten Wegrandstreifen sieht es weniger nach Knickpflege als nach -beseitigung aus. Mal sehen, wie es weitergeht.

Beim Anmarsch – im rechten Wegrandstreifen sieht es weniger nach Knickpflege als nach -beseitigung aus. Mal sehen, wie es weitergeht.

Links vom Weg ist jüngst Grünland zu Acker, momentan Hafer-, umgebrochen worden. Dabei wurde der Knick beseitigt, Bäume reduziert und die ehemalige dreidimensional grüne Fläche mit Boden aufgefüllt.

Links vom Weg ist jüngst Grünland zu Acker, momentan Hafer-, umgebrochen worden. Dabei wurde der Knick beseitigt, Bäume reduziert und die ehemalige dreidimensional grüne Fläche mit Boden aufgefüllt.

Grünes auf der uralten, bewährten Mitchell-Rolle - eine Schildwanzenlarve, möge der Tag bunt werden.

Grünes auf der uralten, bewährten Mitchell-Rolle – eine Schildwanzenlarve, möge der Tag bunt werden.

Weiden und Eschen ...

Weiden und Eschen …

Schwarzerlen ...

Schwarzerlen …

... und Bergahorn gestalten den Rahmen meiner beiden Bachwanderungen.

… und Bergahorn gestalten den Rahmen meiner beiden Bachwanderungen.

Immerhin hat der nach Grünlandumbruch neu entstandene Haferacker den hier gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgewässerrandstreifen von 5 m, was man von allen anderen Äckern nicht sagen kann. - Zuständige Behörden haben kein Überwachungsprogramm ...

Immerhin hat der nach Grünlandumbruch neu entstandene Haferacker den hier gesetzlich vorgeschriebenen Mindestgewässerrandstreifen von 5 m, was man von allen anderen Äckern nicht sagen kann. – Zuständige Behörden haben kein Überwachungsprogramm …

Vom Gewässer ins Land geschaut ist am Horizont der ausgedünnte Baumsaum mit fehlendem Knick zu erkennen.

Vom Gewässer ins Land geschaut ist am Horizont der ausgedünnte Baumsaum mit fehlendem Knick zu erkennen.

Der Mais ist heiss ... - Völlig naturfern fliesst die Seeve wohl 2 m unter Böschungsoberkante. Ohne jeden Randstreifen grüßt dunkelgrün Mais herüber. - Wieso zahlen wir Steuerzahler - zwangsverpflichtet - eigentlich für solch missbräuchliches Handeln Subventionen (und sei`s, dass die "EEG-Strom-Cent" umschrieben werden).

Der Mais ist heiss … – Völlig naturfern fliesst die Seeve wohl 2 m unter Böschungsoberkante. Ohne jeden Randstreifen grüßt dunkelgrün Mais herüber. – Wieso zahlen wir Steuerzahler – zwangsverpflichtet – eigentlich für solch missbräuchliches Handeln Subventionen (und sei`s, dass die „EEG-Strom-Cent“ umschrieben werden).

In der Seeve selbst haben die Kies- und Geröllgaben die Struktur der Gewässersohle verbessert.

In der Seeve selbst haben die Kies- und Geröllgaben die Struktur der Gewässersohle verbessert.

Ein vielfältig-turbulentes Strömungsbild ist vielerorts so entstanden.

Ein vielfältig-turbulentes Strömungsbild ist vielerorts so entstanden.

Jede Sekunde ein anderes Bild ...

Jede Sekunde ein anderes Bild …

Solche an der Wasseroberfläche sichtbare Strömungsturbulenz bietet darunter manchem Gewässerorganismus ein "Schutzdach", hydraulisch entstandenes Versteck.

Solche an der Wasseroberfläche sichtbare Strömungsturbulenz bietet darunter manchem Gewässerorganismus ein „Schutzdach“, hydraulisch entstandenes Versteck.

Die gelb-violetten Blüten des Bittersüßen Nachtschattens werden aufgrund der fortschreitenden Jahreszeit ...

Die gelb-violetten Blüten des Bittersüßen Nachtschattens werden aufgrund der fortschreitenden Jahreszeit …

... zunehmend von grünen Beeren, die über orange zu knallrot reifen, abgelöst.

… zunehmend von grünen Beeren, die über orange zu knallrot reifen, abgelöst.

Nicht nur die schwefelgelbe Eintagsfliege Heptagenia sulphurea ist auf strukturreiches Ufer für gute Entwicklung angewiesen.

Nicht nur die schwefelgelbe Eintagsfliege Heptagenia sulphurea ist auf strukturreiches Ufer für gute Entwicklung angewiesen.

Auch die Beeren der heimischen Traubenkirsche, typischer Baum der Gewässerränder und Auen, sind fast reif.

Auch die Beeren der heimischen Traubenkirsche, typischer Baum der Gewässerränder und Auen, sind fast reif.

Die Perspektive gewechselt - aus Ottersicht: Erlenbestandenes, wurzelgeschütztes Ufer - ein Eldorado.

Die Perspektive gewechselt – aus Ottersicht: Erlenbestandenes, wurzelgeschütztes Ufer – ein Eldorado.

Eine frisch trockengefallende Sandbank - sind da Spuren?

Eine frisch trockengefallende Sandbank – sind da Spuren?

Etliche Otterspuren mit ihren charakteristischen Zeichen wie z.B. den gut sichtbaren Marderkrallen belegen die verbesserte Besiedlung unserer Gewässer. Jahrzehntelang geltende Schutzprogramme wirken.

Etliche Otterspuren mit ihren charakteristischen Zeichen wie z.B. den gut sichtbaren Marderkrallen belegen die verbesserte Besiedlung unserer Gewässer. Jahrzehntelang geltende Schutzprogramme wirken.

Nicht allzu fern hat auch ein Biber seit geraumer Zeit seinen Unterschlupf gefunden, wie solch typisches Anzeichen verrät.

Nicht allzu fern hat auch ein Biber seit geraumer Zeit seinen Unterschlupf gefunden, wie solch typisches Anzeichen verrät.

Der Biber ist zur Zeit allerdings weniger mit Bäumen als mit der Ernte reifen Korns beschäftigt, wie erstmals 2012 hier im Blog berichtet wurde (Beitrag vom 10. Oktober 2012, Nachschau z.B. am 9. Oktober 2013).

Noch frische Wasserpflanzen auf seinem Sitzplatz sowie noch nicht verarbeitete Strohreste und ein Abdeckstamm für die Biberburg sind weitere Hinweise.

Noch frische Wasserpflanzen auf seinem Sitzplatz sowie noch nicht verarbeitete Strohreste und ein Abdeckstamm für die Biberburg sind weitere Hinweise.

Nach all den bunten Natur(schutz)farben kommt auch der Mensch zu seinem Teil. Blankes aquatisches Silber, frisch aus dem Meer aufgestiegen, wird demnächst - quasi als Tafelsilber - auf dem familiären Mittagstisch serviert.

Nach all den bunten Natur(schutz)farben kommt auch der Mensch zu seinem Teil. Blankes aquatisches Silber, frisch aus dem Meer aufgestiegen, wird demnächst – quasi als Tafelsilber – auf dem familiären Mittagstisch serviert.

Das je nach Lichteinfall auch bunt schillernde Schuppenkleid beeindruckt.

Das je nach Lichteinfall auch bunt schillernde Schuppenkleid beeindruckt.

Zurück zu Hause grüßt der Horizont mit Bienenbaum-Krone. Euodia hupehensis ist ein beeindruckender, hoch wachsender, dabei auch gut beschneidbarer Baum. Die späte, in großen Dolden reichhaltige Blüte bietet Bienen, Hummeln, Fliegen, Wespen und Hornissen (nicht zuletzt auch den sie gern verspeisenden Vögeln) einen reich gedeckten Tisch in ansonsten eher blüten-/nahrungsarmer Zeit.

Zurück zu Hause grüßt der Horizont mit Bienenbaum-Krone. Euodia hupehensis ist ein beeindruckender, hoch wachsender, dabei auch gut beschneidbarer Baum. Die späte, in großen Dolden reichhaltige Blüte bietet Bienen, Hummeln, Fliegen, Wespen und Hornissen (nicht zuletzt auch den sie gern verspeisenden Vögeln) einen reich gedeckten Tisch in ansonsten eher blüten-/nahrungsarmer Zeit.

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Dieser Sommermonat stellte sich als äusserst gewöhnungsbedürftig heraus. Ein nördliches Sturmtief jagte das nächste, wurde gelegentlich von einem einzigen heissest-Sommertag unterbrochen.

Abends an einem der rekordverdächtig heissen Tage rief mich eine Ess- und Trink-Einladung in die FHH - in gekühltem Zug vorbei am dampfenden, umstrittenen Kohlekraftwerk Moorburg.

Abends an einem der rekordverdächtig heissen Tage rief mich eine Ess- und Trink-Einladung in die FHH – in gekühltem Zug vorbei am dampfenden, umstrittenen Kohlekraftwerk Moorburg.

Ziel fast erreicht - die Abendsonne erleuchtet ein ausgehöhltes Haus querab vom Hamburger Rathaus.

Ziel fast erreicht – die Abendsonne erleuchtet ein ausgehöhltes Haus querab vom Hamburger Rathaus.

Essen und Trinken haben mir hier wie immer geschmeckt – Dank für die Einladung, liebe (Ex-)Kollegin, liebe -Kollegen!

Auf der Rückfahrt gab`s Hamburgs Silhouette im Abendschein zu sehen - mit der nun nicht mehr von Baukränen begleiteten Elbphilharmonie-Baustelle. Fast vermisst man etwas.

Auf der Rückfahrt gab`s Hamburgs Silhouette im Abendschein zu sehen – mit der nun nicht mehr von Baukränen begleiteten Elbphilharmonie-Baustelle. Fast vermisst man etwas.

Aber so sah es im Juli 2015, wie schon gesagt, hier im Norden eher selten aus.

Der Himmel zeigte sich im Juli 2015 äusserst abwechslungsreich. Regenhut und/oder -jacke waren oft genug realitätsnahe Kleidung.

Der Himmel zeigte sich im Juli 2015 äusserst abwechslungsreich. Regenhut und/oder -jacke waren oft genug realitätsnahe Kleidung.

Socke von de Dreyster Drift machte in Sonnen-Intervallen das Beste draus: Frischwasser aus Pfützen ergänzten den Gang zum Gartenteich.

Socke von de Dreyster Drift machte in Sonnen-Intervallen das Beste draus: Frischwasser aus Pfützen ergänzten den Gang zum Gartenteich.

Aus Schlagregen, Hagel und Sturm heil heraus freute sich jeder, wenn die Front vorüber gezogen war.

Aus Schlagregen, Hagel und Sturm heil heraus freute sich jeder, wenn die Front vorüber gezogen war.

Wie immer einem der Monat vorgekommen sein mag – angesichts eines ultraniederschlagarmen ersten Halbjahrs haben die Julischlagregen zwar einen heftigen Eindruck, aber kein nennenswertes Wasser für die Gewässer hinterlassen. Wie z.B. online für die Este abzulesen war, erreichten bei Grundzustand wochenlang bei / unter Niedrigstwasser die Schlagregen gerade mal kurzfristig das Mittelwasserniveau, um dann wieder Richtung Niedrigwasser abzufallen.

Dem Erntemonat Juli brachte das Wechselwetter zeitweise wässrige Erdbeeren und aufgeplatzte Kirschen. Als ortsnah kaufende Verbraucher hatten wir allerdings den Eindruck, dass die Gesamternte wie immer lecker und ertragreich ausfiel.

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Kürzlich habe ich auf einer Nordniedersachsenfahrt einen kleinen Abstecher gemacht – zur Schwindebeck-Quelle.

Hier führt die Natur das Zusammenspiel von Wasser, Bodenbestandteilen wie Eisen und Mangan sowie An- und Abwesenheit von Sauerstoff in diversen Farben vor.

Auszug aus der Infotafel zum Farbenspiel sich verändernden Wassers auf dem Weg Boden - Quelle - Fliessgewässer.

Auszug aus der Infotafel zum Farbenspiel sich verändernden Wassers auf dem Weg Boden – Quelle – Fliessgewässer.

EU-geförderte Landschaftsinformation.

EU-geförderte Landschaftsinformation.

Farblos tritt das sauerstofffreie Quellwasser aus. Chemische und mikrobiologische Reaktion mit Sauerstoff lässt Oxide von Mangan Richtung Schwarz- und von Eisen Richtung Ockerfärbung ausfallen.

Farblos tritt das sauerstofffreie Quellwasser aus. Chemische und mikrobiologische Reaktion mit Sauerstoff lässt Oxide von Mangan Richtung Schwarz- und von Eisen Richtung Ockerfärbung ausfallen.

Farbenspiel Schwindebeck-Quelle, Detail.

Farbenspiel Schwindebeck-Quelle, Detail.

Das alles und noch viel mehr gibt`s im Naturpark Lüneburger Heide zu sehen - hier ein kleiner Eindruck mit Bio-Helikopter von den nahen ehemaligen Kieselgurgruben.

Das alles und noch viel mehr gibt`s im Naturpark Lüneburger Heide zu sehen – hier ein kleiner Eindruck mit Bio-Helikopter von den nahen ehemaligen Kieselgurgruben.

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