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Archive for the ‘Elbe-Einzugsgebiet’ Category

Im letzten Foto des Beitrags vom 5. Juli 2020 sind die seinerzeit an der Pinnau benutzten Fahrzeuge zu sehen. Ohne ihn näher zu benennen, steht da links im Bild der Telelader Merlo. Der hatte uns mit seinem weit ausfahrbaren Arm gute Dienste geleistet. Zu seiner Beladung am Einbauort wurden Radlader und Transportfahrzeug genutzt, da der Kies nicht in unmittelbarer Gewässernähe abgeladen werden konnte.

Das war nun anders an der ländlichen Mühlenau. Drei Haufen Kies lagen unmittelbar am Bach. Der Telelader Merlo konnte allein eingesetzt werden.

3 Kieshaufen warten darauf, in der Mühlenau punktuell platziert zu werden.

Es herrscht „Bullenhitze“, der Bach ist für Mittel- und Niedrigwasser überbreit und angesichts fehlender, schattenspendender Bäume überwärmt.

Angesichts der langanhaltenden Trockenheit und nicht über den Winter aufgefüllter Grundwasservorräte fliesst nur minimal Wasser. (Fast sind wir froh, dass die oberen Kilometer nicht bereits (hier erstmals!) ausgetrocknet sind.)

Es ist die Sommerzeit der Libellen – hier eine Rote Heidelibelle.

Ständig aktiv, bereit zum Abflug.

Und da ist der Telelader Merlo.

Angesichts günstiger Lage der Kieshaufen macht er heute alles selbst.

Ein Hauptziel ist angesichts der Nähe von Aussenkurven des Bachs zu genutzten Nachbargrundstücken, die dortige Erosion durch Zugabe von „Spielmaterial für den Bach“ in Grenzen zu halten.

Die erste Schaufel …

Punktgenau soll das andere Ufer mit Kies beschickt werden.

Und weiter und weiter, der Arm fährt länger und länger aus.

Und zurück – leer.

Da liegt der Kies im Schüttwinkel, genau wo er hinsollte.

Auch diesseitig soll übermäßige Erosion gemindert werden, um Bodenmassen vom Bach fernzuhalten, die ansonsten Lebensraumstrukturen überdecken würden und anderswo teuer gebaggert werden müssten.

Ein Männchen von Calopteryx splendens über (noch) strukturlosem Bachgrund.

Per Hand (Schaufel und / oder Harke/Rechen) wird stellenweise vorprofiliert Richtung Rausche, potentiellem Laichplatz.

Mit motiviertem Klein-Team geht es munter voran, schnell sind die 3 Kieshaufen von der Wiese verschwunden.

Letzter Kies wird aufgenommen und in die Mühlenau gelegt.

Die Lagerplätze werden gereinigt, damit später nicht Mähwerke durch verbliebene Kiesel beschädigt werden.

Das sieht gut aus.

Abfahrbereit (da wartet noch ein vierter Kieshaufen anderswo).

Eine Schwarzerle guckt über den Uferrand, symbolisch.

Wo wir die Gewässerstruktur verbessert haben, sehen wir zu, dass – von allein oder notfalls gepflanzt – die standortgemäßen Erlen wachsen. So entstehen die organischen Gewässerstrukturen aus Unterwasserwurzeln sowie „Zugabe“ von Totholz im Lauf der Zeit.

Der Letzte macht das Tor zu.

 

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„Du Rindvieh!“ – sagt man das eigentlich noch? – Oder ist heute „Du Nerd!“, „Du Hohl- (oder / und Voll-)“ -pfosten gebräuchlich?

Egal. Es gibt halt so Redewendungen …

Heute wird es wieder heiss! Die Räume sind gelüftet, bis die Innen- der kühleren Aussentemperatur halbwegs angeglichen war. Zur Sonnenseite haben wir mit steigendem Sonnenstand, weichendem Schatten von Büschen und Bäumen, die Rolläden runtergelassen. – Das hilft. Wohl dem, der solch Rolläden sein eigen nennen kann!

Ich schwinge mich auf`s Rad, das Wedeler Autal bachauf fahren – kleine Tour.

Autalwiese in voller Sonne – im Gegenlicht fast nicht zu erkennen.

Waren / sind hier nicht Rindviecher?!

Da liegen die 4 jungen Highland-Bullen, ganz am Rand im Schatten.

Die wissen, was sie tun!

Autalstraße gequert, nächste Weide.

Hier stehen doch eigentlich die Mütter, 7 Highland-Kühe?!

Der Schatten der kleinen Baumgruppe reicht für die 7 Kühe man gerade aus („dichte Packung“).

Nachmittags werden die Kühe zur Baum-Buschreihe am westlichen Zaun wechseln. Dort bildet sich mit der Erddrehung stetig wachsender Schatten – Platz satt.

Nächste, vor relativ kurzer Zeit neu gezäunte Großweide – voll besonnt. Leer?

Auch die Galloways ziehen es vor, zum Wiederkäuen Schatten aufzusuchen.

„Dumm“ sind all diese Rindviecher offenbar nicht.

So erscheint eher der ein und andere Halter / Grundstücksbesitzer, der letzten Schatten (i.d.R. Großbäume) beseitigt bzw. nicht für Schatten sorgt. – Beispiele für Solcherlei werden gelegentlich anhand anderer Radeltouren gezeigt.

Zurück zu Hause werde ich von einem Pfauenauge begrüßt (ein Bisschen geschummelt. Das war gestern Nachmittag, als es auf dieser Hausseite schon wieder kühler wurde.).

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Die Lühe-Schulau-Fähre liegt noch am Anleger, die Zeit zum Ablegen naht.

Gelb-Schwarz zieht der Schlepper Rade Richtung Hamburg vorbei.

Es folgt der Hopperbagger Tristao da Cunya, einer der vielen, die Unsägliches für den Lebensraum Elbe anrichten.

Über die Situation Cuxhaven ist hier nachzulesen.

Von Hamburg kommend passiert der 261 m Containerfrachter Tanja Rickmers, mümpfelnd.

Im schwedischen Journal AirClim wird über die Problematik Luftverschmutzung durch Schifffahrt (und mehr) seit Jahrzehnten berichtet. In Deutschland scheint das Verantwortliche nach wie vor nicht allzu sehr zu kümmern. Und wenn, dann mit den bekannten Übergangsfristen, die den Hund jammern.

Wir legen ab, gefolgt von einem ebenfalls kleineren Containerfrachter. Dessen Bug war bereits im vorigen Beitrag mit den Fährmannssandrindern zu sehen.

Es ist die 141 m lange Kristin Schepers.

Kristin Schepers trifft Liinsand, unsere morgendliche Fähre nach Stadersand. – Doch, wir und viele andere mehr passten gut auf die Katamaran-Fähre. 🙂 (Gern wieder, sobald uns Stade wieder einmal ruft!)

Vorher nie gezeigt – sich aufstellende Wellen im Kielwasser passierender Schiffe. Wie gesagt, wir befinden uns nicht in der Trübungszone des Aestuars. Diese braune Flüssigkeit ist Folge menschlicher Baggeraktivitäten.

Regelmäßige Leserinnen und Leser meines Blogs wissen ja davon, haben vielleicht auf meiner Homepage nachgelesen.

In Wedel angekommen, Blick vom Anleger Willkommhöft Richtung Hamburger Hafen – 2 große Hopperbagger und ein kleines Frachtschiff.

… und immer (haben sie viel mehr als) eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

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Wir hatten uns – auch wegen günstiger Windrichtung – für unsere Stade-Tour die Hinfahrt mit der Liinsand ausgesucht, Radeln nach Stade und dann nach Lühe. Von dort fährt die Lühe-Schulau-Fähre nach Wedel.

Nach dem Mittagessen sind wir zu unseren Rädern am Hafen zurückgekehrt. Die Flut läuft auf, das Klarwasser der Schwinge wird von dickem Schlickwasser von der Elbe her eingestaut.

Am Schwingedeich entlang sind wir inzwischen nahe der Elbe angekommen. Auwaldreste lassen uns das erkennen.

Eine Kuppel hinter Obstplantage – nein, keine Biogasanlage. Noch lange wird das stillgelegte Kernkraftwerk Stade die Optik hier an der Elbe bestimmen.

Gras drüber gewachsen … – An Ost-West müssen wir weiter arbeiten.

Wir queren den Hauptdeich. Hoch stehen wir über dem Obstbaugebiet Altes Land.

Blick zurück – der knallvolle Parkplatz des Elbe-Sandstrands Bassenfleth, dessen Belegung wir auf der Hinfahrt bestaunen konnten.

Gedränge auf dem Deich – die Deichschafe verschaffen sich angesichts fehlender anderer Möglichkeiten selbst Mini-Schatten.

Auch nebendran drängt`s sich. Dort steht eine Riesenschlange am Eingang eines Freibads an.

Wir radeln eifrig – folgen wir Zeichen am Himmel? Nein, wohl eher einfach dem Vordeichweg.

Achtung, wir haben mal keine Vorfahrt – wenige Engstellen gilt es zu beachten.

Und da kommt Lühe in Sicht, der Anleger der LSF ist nah.

Wir haben Zeit.

Der 144 m Öl-/ChemieTanker Stenheim zieht Richtung Nordsee vorbei.

Am Anleger – bitte einfach glauben, so toll ist das Foto nicht – ein Mauswiesel huscht blitzeschnell über den Anlegerdamm, erforscht jede Ritze, jedes Grasbüschel.

Von Hamburg nähern sich mehr Schiffe. – „Achtung, Gefahr“ auf dem roten Schild – weist das auf die schwarze Wolke über dem vorderen Schiff hin?

„Schwarz“ nähert sich.

„NO SMOKING“ – sehr interessant.

Der 120 m Öl-/ChemieTanker Tigris wird auch durch die bunte Umrahmung nicht entschärft.

Wir besteigen die Lühe-Schulau-Fähre.

Von Hamburg kommen weitere Schiffe.

Auch von See zieht eine bunte Reihe heran.

Containerfrachter der 360-, gar 400- oder 400+- Meter-Klasse sind nicht dabei. Wie zur Hinfahrt wird es auch für die Rückfahrt einen eigenen Beitrag „Schiffsbegegnungen“ geben.

Wir sind gut unterwegs. Die Aussendeichrinder Fährmannssand kühlen sich jetzt im auflaufenden Wasser der Flut.

Land und Wasser, Pflanzen, Tiere und Technik – ultratrübes Elbwasser (nein, das ist hier nicht die natürliche Trübungszone einer Flussmündung im Übergang Süß- / Salzwasser).

Wir passieren den Sandstrand Wedel – belebt / belegt.

Der Schulauer Hafen, gleich legen wir am Willkommhöft an – West- und Ostmole, im Hintergrund die Hotelbaustelle.

Demnächst folgen die Schiffsbegegnungen dieser Fahrt.

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Während die Katamaran-Fähre Liinsand am Anleger Willkommhöft anlegt, blicken wir die Elbe auf- und abwärts – Schiffe?

Vom Hafen Hamburg her nähern sich ein Hopperbagger und ein Polizeiboot.

Über Finkenwerder schwebt ein(e?) Beluga auf dem Airbus-Flugplatz ein.

Von See her ist etwas kleines Weisses Richtung Hamburg unterwegs.

Kurz vor dem Ablegen der Liinsand fährt der Hopper Tiger seewärts, das kleine weisse Schiff entpuppt sich als Schwester-Katamaran Japsand.

Die Japsand.

In der Ferne kommen von See mittlere Containerfrachter näher. Das Polizeiboot hat Stellung bezogen.

Ist das ein Zeichen christlicher Seefahrt – schwarz?

Was für ein Schweinkram!

E. R. Kobe, ein 277 m langer Containerfrachter, gut beladen.

Mit 275 m fast gleich lang nähert sich nun die MOL Glide, rechts daneben der Hopper Tiger, der in Wedel bevor wir starteten, an uns vorbei fuhr.

Die MOL Glide weist in der Beladung große Lücken auf, fährt ziemlich leer.

Das waren die Schiffsbegegnungen auf unserer Tour Wedel – Stadersand.

Dass wir kurz vor Queren der Fahrrinne zum Anleger noch den Hopper Tiger einholten, habe ich im ersten der bisher 3 Artikel beschrieben.

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Wir sind mit der Liinsand schnell und gut – fast bei Tideniedrigwasser (heutzutage hier ca. 3 m Tidenhub) – am Anleger Stadersand angekommen.

Die Tidewechselzone stellt sich – nicht zuletzt wegen allerhand Ziegelsteinbruch – bunt dar. Das steile Ufer zeigt die Nähe zur Fahrrinne. Wellenschlag, Schwell und Sunk vorbeifahrender Schiffe tragen Feineres ab.

5 km bis Stade – gut zu Fuß zu erwandern, mit dem Rad ein Klacks. Wer beides nicht wählt, nimmt den Bus. Wir radeln.

Nach 20 Minuten ist die alte Hansestadt erreicht.

Alte Hansestädte besuche ich immer gern.

Goldbraun leuchtet der dicht von Kieselalgen besiedelte Feinschlick vom Grund des leergelaufenen Marschgrabens.

Der alte Hafen Stades, hier an der Schwinge, wird seit alters her geschützt.

Seitenhafenbecken am Schwingelauf, sowas wie „Docklands“ auf altem Werftgelände.

Ein Bisschen Klarwasser, Niedrigwasserabfluss der Schwinge, mischt sich turbulent in Schlickgewühl.

Schwinge, Tnw, mit Möwe.

Die Möwe ist gelandet.

Wir wenden uns landeinwärts, der Altstadt zu.

Vorbei am Schwedenspeicher, alter Fischmarkt voraus …

… erreichen wir den alten Hafen mit Hafenkran und Schiff.

Die Frage ist: wie kam man früher von kleineren Schiffen aus bei Tideniedrigwasser von Bord – die Treppen enden so weit oben …

Auch hier wirkt sich das mit fortgesetzter Elbvertiefung stattfindende Absinken des Tideniedrigwassers aus, vgl. gelber Pfeil (ja, mehr Baggern bringt nicht in gleichem Maß mehr Wasser unterm Kiel! Ein Gutteil „des Gewinns“ auf hohe Kosten geht durch Absinken des Tideniedrigwassers verloren). Das hat nicht nur Folgen für die Elbelandschaft, sondern nicht zuletzt auch Folgen für Bauwerke – dazu später ein Foto.

Das Wappen Stades auf einem Gully-Deckel.

Wir erreichen das Rathaus – nebendran die Cosmae-Kirche mit Hus-Schnitgerorgel. Gerade orgelt es, Interessierte gehen ein und aus.

Im Ratskeller wollten wir wieder essen und trinken, z.B. Trude, rot (mal online suchen). – Aaaaber, die Homepage gibt nicht an, dass die Öffnungszeiten mittags gestrichen sind – jedenfalls für uns nicht sichtbar gewesen.

Na, es gibt in Stade auch andere Restaurants – zurück zum alten Hafen.

Angenehm kühl an diesem bisher heissesten Tag des Jahres bieten sich Biergärten im Hinterhof an – hier haben wir unser Plätzchen gefunden.

Und statt Trude, rot, Flens, dunkel, zu trinken, ist auch eine gute Alternative.

Blick nach oben – der Himmel über Stade.

Vegetarier, bitte wegsehen – im Steakhouse gibt es halt eher Fleisch, das aber um so empfehlenswerter.

Ja, das war ein Genuss!

Wir gehen zurück zu den Rädern – die alte Fachwerkstadt begeistert uns immer wieder.

Es steht über all zu lesen, wird in Radio und Fernsehen berichtet – ja, die Zahl von Fahrrädern in Stadtbildern hat in Corona-Zeiten zweifellos zugelegt.

Beeindruckend der Schwedenspeicher, was für ein Bauwerk – nicht nur von aussen …

auch von innen.

Blick vom Wasserspiegel der Schwinge auf den Schwedenspeicher – das hält … noch.

Aus dem Bildteil links oben kann geschlossen werden, dass – wie in Hamburg – durch das Absinken des Tideniedrigwassers (mit Minima etliche Dezimeter tiefer) die alten Holzpfahlstützen betroffener Gebäude (in der Regel dicke Eichenstämme) heutzutage mit Luftsauerstoff in Kontakt kommen. Darauf reagiert Natur, die bekanntlich macht, was sie will: der Kompostierungsprozess setzt ein, die Holzkonstruktionen zerfallen nach und nach – ein Riesenproblem für Städte an fortwährend vertieften Gewässern in aller Welt. [Die Diskussion über diese Realität wird nach wie vor verdrängt, verschwiegen – die Folgen in Kosten und mehr dürfen kommende Generationen „überrascht“ zur Kenntnis nehmen.]

Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern meines Blogs „Allzeit Gut` Wind in den Segeln“.

Wir radeln Elbe-aufwärts durch die niedersächsische Marschlandschaft, Obstanbaugebiet Altes Land, nehmen für die Rückfahrt nach Wedel die Lühe-Schulau-Fähre.

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Vor Kurzem hatten wir die beiden Elblinien-Katamarane Liinsand und Japsand vor Wedel auf der Tideelbe gesehen, gute Anregung! Der Wetterbericht stimmt auch für eine kombinierte Fähr- und Radeltour. So ging es also gestern los.

Die Elbe vor Willkommhöft, noch1 m bis Tideniedrigwasser.

Mit der Ebbe ist die Liinsand früh aus Hamburg auf dem Weg nach Stadersand eingetroffen.

Wir steigen mit den Rädern an Bord – Corona-Bedingungen werden eingehalten, Maske, Abstand.

Pünktlich und gut legt die Fähre ab – volle Kraft voraus!

Blick Nordwest, seewärts.

Schnell entfernen wir uns vom Willkommhöft, Wedel.

Unser Heckwasser wird genutzt – ein Motorbootfahrer ist herangeprescht und reitet auf den von der Liinsand produzierten Wellen.

Die Aussendeichrinder Fährmannssand halten sich bei sengender Sonneneinstrahlung gern auf feuchtem Süßwasserwatt auf, folgen ablaufendem Wasser Richtung Schifffahrtskanal.

Tanzende Boje …

… im Kielwasser.

Blick zurück, Schiffe am Horizont.

Zu Schiffsbegegnungen folgt ein eigener Beitrag.

Bei uns fährt ein kleiner, selbstgemachter Regenbogen seitwärts mit.

Lachmöwen – eigentlich wollen sie ja nicht, aber letztendlich fliegen sie doch bei unserem Herannahen auf.

In Wedel war der Hopperbagger Tiger seewärts vorbeigefahren – wir sind dabei, ihn einzuholen.

Querab ex-Leuchtfeuer Julsand.

Und wieder Möwen …

Sie versetzen etwas und landen wieder auf der Wasseroberfläche. Wir passieren „Fährhaus Twielenfleth“.

Wir kommen voran.

Wie gut, dass das AKW Stade längst stillliegt!

Wir passieren den beliebten Sandstrand Bassenfleth.

Und queren das Elbefahrwasser Richtung Anleger Stadersand.

Die Liinsand hat ihre maximale Zahl Fahrräder wohl an Bord. – Möge sie weiter erfolgreich fahren!

Anleger Stadersand voraus, alles klar zum Anlegen.

Schnell ist die Fährzeit von 35 Minuten verflogen. Wir legen an.

Demnächst folgt die Radtour nach Stade – man gerade 5 km, im Restaurant sind Plätze für 12.30 Uhr bestellt.

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Die HH-Junioren fragten, ob ich mitfahren wolle, es gehe in den Steinzeitpark Dithmarschen. Gute Frage, das ist doch „Albersdorf“, an dem man in Richtung Nordseeküste / westliches Dänemark „immer“ vorbeifährt – nicht ohne den Gedanken oder im Chor gesprochen: Da können wir auch noch Mal hin.

Die Frage passt insofern auch, als ich mich kürzlich in Wedels Stadtmuseum gebildet bzw. altes Wissen aufgefrischt habe (die Ausstellung läuft noch).

… bis 22. November 2020.

Ein Bisschen Tierweltreste.

Modellvorstellungen.

Leichte Werkzeuge.

Auch gröberes Handwerkszeug.

So vorgebildet freute ich mich, am Wegesrand aufgelesen zu werden. Auf nach Albersdorf!

Dort findet man nicht etwa nur Museales. Eine ganze Landschaft wird entwickelt.

Die Landschaft kann durchwandert werden, hier: auch von oben angesehen werden. Ohne (sichtbare) Tiere.

und mit Tieren, Weidevieh.

Ich stehe auf einem hohen Grabhügel, einem Aussichtspunkt, umrahmt von hohen Bäumen. Da ist noch mehr zu sehen.

Oha, ein Mammut-Skelett! Wer möchte, umrundet den Grabhügel und steht unmittelbar vor dem beeindruckenden Objekt.

Diverse Bauwerke und Kultstätten erwarten die Besucher. Kleine Hinweise auf Aktivitäten – der Steinzeitleute? – finden sich vielerorts.

Es gibt auch vielerlei Möglichkeiten zu spielen und zu lernen – für Kinder ein Spielplatz, für alle z.B. ein Barfusspfad. Und dann kann, wer will, auch mitmachen.

Zum Beispiel Feuer anzünden – der „Steinzeitjäger (und Museumspädagoge)“ Werner Pfeifer führt`s vor.

Erstaunlich – mit geeigneten Materialien ausgestattet, manches noch aktuell verbessert, bekommt der Fachmann sehr schnell Glut, Rauch und …

Ja, Feuer.

Super gekonnt! – Von den Umstehenden traute sich dann keiner …

Aber der Hinweis, auch der nahe Einbaum könne gern genutzt werden … – die Sippe übte derartigen Druck auf mich früheren Kanuten und Ruderer aus …

Ok, das musste nun sein! – Wenn schon kein Feuer …

Aus der Entfernung betrachtet – Möglichkeiten zur Schmuckherstellung. Wie gut, dass wir früh da waren.

Wir hatten bereits „unser“ Schwirrholz hergestellt und eine Schmuckkette auf Lederband mit (vorher durchbohrten) Muscheln und Schnecke gebastelt.

So konnten wir uns in Ruhe Möglichkeiten des Tiere-Erbeutens ansehen. (Fiese Sache eigentlich, aber was tut man nicht alles, um an sein Essen zu kommen.)

Von der Kunst des Hausbaus und der Kunst wurden wir anschaulich überzeugt.

Verblüffung beim Umgang mit Findlingen! Im wahrsten Sinn des Wortes Kinder-leicht – wenn die Baumstammrollen „auf Schienen“ geführt werden.

Und beim Rausgehen, nach Passieren diverser Findlinge traf ich dann noch anderes Bekanntes: Raseneisenerz.

Auch zum Umgang mit Metallen werden gelegentlich anschaulich Versuche gezeigt.

Mich erinnerte das erläuterte Raseneisenerz an „Lust auf Ludwigslust„, wo wir den Begriff „Klump“ neu lernten.

Raseneisenerz hatte also über viele Jahrhunderte ein besondere Bedeutung.

(nahe Wedel / Pinneberg: der Breedenmoorbach, fließt in die Düpenau) Und wo solch Eisen-/Ockerbach existiert, ist es kein Wunder, von „Rennöfen“ der Eisenzeit im benachbarten Gelände zu lesen.

Das war toll! – Es gilt oben Geschriebenes „Albersdorf … Da können wir auch nochmal hin.“ Nicht nur Details im Steinzeitpark warten, auch das Freigelände will noch durchwandert werden.

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In Gärten seit geraumer Zeit zu sehen, jetzt auch in freier Wildbahn, an Bächen Schleswig-Holsteins: Der Dost zaubert Schmetterlinge herbei.

Zwar sind das nicht die aus früheren Zeiten bekannten Mengen … – Neben Pfauenauge und Admiral flog im Wesentlichen Kohlweissling.

Als Symbol für gewässergeborene Insekten sind wohl Libellen im Juli am Auffälligsten – hier in übersonnter Bachstrecke 3 Weibchen der Prachtlibelle Calopterys splendens.

Etliche Pferdeheuwiesen sind noch immer nicht gemäht. Da springt es zahlreich, kleine graubraune Heuschrecken.

Aber da ist doch …

Ja, mindestens eine Art aus der Gruppe großer Heupferde.

Weggesprungen … – ganz rechts am Rand ein kleiner graubrauner Heuhüpfer.

Da ist er wieder, der große Springer. Der ist aber auch elegant, so einen mit teils rotem Oberschenkel kenne ich nicht.

Wer kennt das Tier, nennt den Namen?

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Was tun an einem warmen Sommertag, am Sonntag!? „Die Küste“ – ob Nord- oder Ostsee, oder hier lokal an der Elbe – ist voll, Randbereiche gut bevölkert, andere Ausflugsziele ebenfalls.

Da haben wir noch … den Klövensteen. Waldwege quer zu Hauptwanderrouten bewähren sich.

Bei solch Wetter am Besten anradeln, ggf. Freunde und / oder Verwandte treffen.

Den abwechslungsreichen Wald im Westen Hamburgs habe ich bereits mehrfach beschrieben.

Trotz der Regenfälle nach der ersten Juliwoche liegt der Entengrützeteich mehr als einen Meter tief vom Ablauf-Niveau entfernt.

Auch wenn`s ruhig scheint, Vorsicht! Reitwege queren – hier ein Herrenreiter mit eingebauter Vorfahrt und forschem Tempo.

„Was hat das Kind auf dem Reitweg zu suchen ! ! ! ??? !!!“ dürfen wir uns anherrschen lassen. – Hallo!, das Kind bewegt sich am Rand des Wanderwegs – und nach üblichen Gepflogenheiten hat der Stärkere auf den Schwächeren zu achten. – Dass kein falscher Eindruck entsteht: Hier herrscht normalerweise ein friedliches Miteinander, Reiterinnen und Reiter verhalten sich vorbildlich an Querungen.

Arbeitsspuren am Ausgang dieses Teils „Erholungswald“ beim Übergang Richtung Wedeler Au.

Auf der Suche – da hat sich auf dem Schotterweg doch etwas bewegt!?

Sieh an, so aufgeklappt flatternd wird er sichtbar, der Bläuling.

Nebendran zeigt eine aufgelichtete Fläche, dass Förster und Forstmeister Sturm am Zukunftswald arbeiten.

Nach und nach verschwindet das Nadelholz älterer Forstgeneration.

An der Wedeler Au – Umweltbildung live.

Ein Jack Russel zu Kurzbesuch zeigt uns seine Lieblingsquietschente.

Die Optik eines Eisenbachs (offenbar viel mehr Unterstützung zur Abhilfe erforderlich): flach zeigt klares Wasser, tief den Zustand Waschmaschinenwasser.

Igitt – „tief“ im Detail. Bei solch schwacher Wasserführung bewirken selbst die Totholzlenker keinerlei belüftende und klärende Verbesserung.

Dazu folgt im nächsten Beitrag ein Foto mit Verbesserungsansatz.

Zurück geht es durch den lichten, (noch) angenehm kühlen Sommerwald.

Vorbei am Seerosenteich – jede Menge Libellen schwirren durch die Luft.

Ruhebank hinter Grafitto-Schild, von anderer Familie genutzt.

Ein Wasserhund, Cockerspaniel, spielt Verstecken.

Ja, hier gibt es Sturz- und Kletterbäume – Nutzung auf eigene Gefahr.

Innere Struktur kann auch studiert werden.

Im Baumstumpf arbeitet es – Sägemehl am Waldboden und in verschiedenen (Spinnennetz-)Ebenen.

Da sind die Profis, souverän!

Auf dem Rückweg – Mensch und Natur.

Das war eine schicke Wanderung – gern wieder bei solch Sonnenschein!

Dass es auch anders geht, hatten wir 10 Tage vorher getestet. Demnächst mehr davon.

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