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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Mitleid mit meiner durch Stürze linsenverkratzten DigiCam (bzw. mit dem Besitzer) brachte den Junior dazu, mir seine durch Stürze „nur“ im Display gerissene neuere Kamera zu vermachen. Da muss ich losradeln und testen, ob ein Unterschied zu sehen ist.

Ja! Ganz neue Fernsicht – Blick über das Süßwasserwatt Fährmannssand.

Auch der Farbtest beeindruckt. Diverses Grün der Pflanzensukzession im Tidebereich der Elbe, Hetlinger Wattbereich.

Die Wasseroberfläche eines Marschgrabens ist bewegt. Rotfedern nehmen Oberflächennahrung auf, wohl schlüpfende Insekten.

Von klein bis größer, hier Letztere, sind etwa 3 Jahrgänge klar zu unterscheiden. Gibt es einen Grund, dass sie den Ostrand des Grabens bevorzugen, während sie anderswo flächig aktiv sind?

Auf Distanz – die Rotfedern kennen ihren Nachbarn am anderen Ufer.

Ein „Grashecht“, Junghecht von ca. 35 cm Länge, lauert auf Beute.

DigiCam-Test gelungen – ein herzlicher Dank geht an den edlen Spender! 🙂

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Morgens – Herbstanfang in der Hetlinger Marsch.

Gut ausgerüstet – Beobachter auf dem Hauptdeich am Nordufer der Elbe.

Graugänse auf dem Süßwasserwatt bei Fährmannssand.

Demnächst werden auch die über 10.000 Nonnengänse eintreffen.

Der HalunderJet prescht an der Lühe-Schulau-Fähre vorbei, schon westlich der Lühemündung.

Bald fährt das Schiff im Pazifik, wird hier durch ein größeres, schnelleres ersetzt. Mal sehen, ob sich das dann an die Geschwindigkeitsbegrenzung auf der Elbe hält.

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Alle reden über das Wetter, dabei begleitet es uns doch jeden Tag.

Ein kleiner dänischer Moränenbach durchbricht die Dünenkette in Mäanderform vor seiner Mündung ins Meer.

Bei der Henne Mølle Å sieht es ganz ähnlich aus. Kolke wechseln ab mit kiesigen Rauschen.

Wohl dem, der die Zeit für Strandbesuche dieses Jahr glücklich wählt.

Regelhaft ziehen in recht kurzer Folge Sturmtief-Schwänze über den Norden hin.

Da weiss man das Dach über dem Kopf erst richtig zu schätzen.

Die Dauerfeuchte bei warmem Wetter lässt die Kröten und andere Lebewesen gefährlich leben – intensiv wandern sie umher.

Tags drauf, oder unmittelbar nach Durchzug solchen Regengeschehens kann man aber durch einen Regenbogen entschädigt werden. (Wer hat den Goldtopf am linken Start weggenommen?!)

Auch auf der Rückfahrt nach Deutschland haben wir Glück. Die große Sturmtiefwelle ist schüttend West-Ost vorbei gezogen. Wir fahren Nord-Süd in ihrem Rücken – hier die alte Königsstadt Ribe passierend.

In Deutschland hat es uns dann doch noch erwischt. Schlagregen – fix vom Gas! – Mit Normaltempo geht es dann weiter.

Gut am Geestrand am Nordufer der Elbe angekommen starten wir zu einer Radtour – nach einer weiteren Regenfront. Und was sehen wir?

Aus anderer Sicht beginnt dieser Regenbogen nördlich der Elbe an der Wedeler Au. Das südliche Ende liegt etwa bei der Estemündung am Südufer der Elbe.

 

Sonne-, Regen-, Wind- und generell Wetter-erprobt sehen wir Kommendem interessiert entgegen.

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Nun warte ich Radler also, inzwischen mit weiteren Interessierten am Tor zum Deichvorland, dass die erste der beiden geführten Gruppen vom offiziellen Treffpunkt Hetlinger Schanze auftaucht. Die zweite Gruppe wird einen Bogen am Strand entlang wählen und dort andere Spezialitäten geboten bekommen als wir Direktanwanderer. Mal sehen, vielleicht bin ich nächstes Jahr bei den „Strandies“ dabei.

Die Deichschafe nehmen unsere Anwesenheit inzwischen gelassen, käuen wider – vorn eine geschorene Mutter mit ihrem dick bewachsenen Wolllamm.

Ah, hinterm Deich wandert ein dunkler Fleck an. Als sie das Gattertor unter uns erreichen, zähle ich grob 100 Menschen (mit uns Wartenden).

Was für eine Teilnehmerzahl (da ist ja, wie beschrieben, noch eine Gruppe unterwegs)!

Wir sind im Vorland. Die Priele liegen angesichts des Tideniedrigwassers trocken, der fette, angeschnittene Marschboden ist gut sichtbar.

Weit voraus sehen wir weiss in der Morgensonne leuchtend das ehemalige Leuchtfeuer Julssand, links davon ein Containerfrachter der Linie Hamburg Süd, am stillgelegten KKW Stade vorbeifahrend.

Uns wird was geboten, nicht nur Natur. Vier bunt bewimpelte Masten schieben sich jenseits eines Auwaldrests Richtung Nordsee vorbei. Wie später zu erkennen ist, handelt es sich um das peruanische Segelschulschiff BAP Union, das in Hamburg zu Gast war.

„Nanu,“ fragt sich eine Kuhherde, „so viele auf einen Streich haben wir hier lange nicht gesehen“.

Ein kleiner Trupp Schafe wundert sich, dass unsere Vorhut schon kommt.

Blick auf die Elbe. Hier, an einer Schmalstelle, wurde eine Vielzahl unterschiedlich gebauter Buhnen angelegt – der Mensch muss lernen.

Mit der vorigen Elbvertiefung und den immer größer werdenden Schiffen ist neben dem veränderten Tideverhalten – insbesondere starkes Absinken des Tideniedrigwassers über die diversen Vertiefungen des Flusses (ja, man „verliert“ ein Gutteil der Vertiefung durch Wasser“verlust“ !) – die Schwell-Sunk-Thematik der schnell fahrenden Großschifffahrt verschärft. Lebensgefahr und erhöhte Erosion (und Ablagerung an unerwünschten Stellen!), Deichsicherheit sind Themen, die Wasserbauer zu neuen Untersuchungsaufträgen verhelfen.

Auf die Auswirkungen z.B. auf Wanderfische sei hier nur am Rand hingewiesen.

Mehrere, speziell ausgerüstete Messmasten scannen mehrfach über die Tide Veränderungen im Buhnenbereich. – Möge es nützen.

Wir wandern weiter, sonnenbeschienen. – Über uns … rasen die Wolken dahin, eine große schwarze Front dabei.

Und da kommt einer der inzwischen „Normal-Großen“, die 366 m-Klasse, „Cosco Netherlands“, Tiefgang bei ca. 12 m.

Vielleicht sollte man Schiffsgrößen und ihr Fahrtempo nach dem Fluss richten und nicht umgekehrt. Vielleicht sollte Deutschland endlich ein abgestimmtes Hafenprogramm HABEN, das solch Ozeanriesen an den Häfen „aussen“ an der Küste hält, statt 120 km Fluss fortwährend mit UNmengen Steuergeld hinzurichten.

Schön im Sonnenschein glitzernd sehen wir die Turbulenzen über die Buhnen schiessen, riesige, sich ständig verändernde Strudelbildungen in den Buhnenfeldern ihre Kräfte entfalten.

Cosco Netherlands, die neuen Containerfrachter sind 40 m länger, im Größenvergleich zum Spezialtanker links, zu einem Messboot und einem Segelschiff.

Wir haben das ehemalige Leuchtfeuer erreicht, die Stader Industriekulisse wirkt klein hinter dem Containerfrachter.

Tatsächlich, manche hatten schon gemunkelt, das Museumsschiff Cap San Diego hat seinen Liegeplatz im Hamburger Hafen verlassen, lässt seine Maschinen arbeiten. – Uns wird heute aber was geboten!

Den nun doch über uns ergehenden Schauer ertragen wir angesichts des Windes auch ohne Regenzeug gut, indem wir uns auf die Leeseite des kleinen Leuchtfeuergebäudes stellen. – Cosco Netherlands und Cap San Diego befinden sich, am Horizont verschwindend, schon wieder in bestem Wetter.

Es ist später geworden, als planmäßig vorgesehen. Ich muss zurück. Irgendwer hat Gänseschwärme am Horizont aufgescheucht, sie fliegen über der Binnenelbe.

Blick zurück – man wartet noch auf die zweite Gruppe, die Strandwanderer. Jemand soll einen Schlüssel haben. Vielleicht winkt den Zurückbleibenden ein Blick ins Gebäude.

Munter marschiere ich der Wetterfront hinterher.

Das Jahr schreitet fort, bald flusen Disteln.

Ich bin nicht allein. Meine „Vorgänger“ haben die letzte lange Gerade vor dem Deichtor erreicht. Das Rad ist nah.

Die Schafe haben, teils sich schubbernd, mit sich selbst zu tun. Wir interessieren sie nicht mehr.

Gleich erreiche ich mein Rad. Die Wege trennen sich.

Mit starkem Rückenwind bin ich sehr schnell in Hetlingen angekommen. Stundenlanges Radeln, Wandern, Radeln lassen Essen und Trinken schmecken.

Zufrieden passiere ich das im vorigen Beitrag beim Anradeln bereits erwähnte Weizenfeld.

Wie kann ich ahnen, WAS für ein Spektakel mich wenige hundert Meter voraus erwartet. – Dazu demnächst mehr.

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Das Elbmarschenhaus bietet einmal jährlich eine Führung zum ehemaligen Leuchtfeuer Julssand, direkt am Ufer der Elbe im „Naturschutzgebiet Haseldorfer Binnenelbe mit Elbvorland“. Voriges Jahr habe ich die Führung verpasst, diesmal soll es gelingen. Ich radele zum Treffpunkt Hetlinger Schanze.

Vor Hetlingen hinterm alten Deich passiere ich fast erntereifen Weizen.

Gleich quere ich den alten Deich Hetlingen Richtung Treffpunkt Hetlinger Schanze.

„It`s a long way …“ – zwischen Klärwerk Hetlingen und altem Auwaldrest.

Am Horizont wird nicht nur die Stader Industrie auf der anderen Elbseite erkennbar, sondern auch die im Wetterradar berichtete Wetterfront.

Da ich gut in der Zeit bin, möchte ich noch zum Vogelbeobachtungsturm (Schanzenturm) an der Binnenelbe und einer ehemaligen Kleientnahme für den Bau des jetzigen Hauptdeichs.

Querab gutes Wetter – die Masten der Elbe-Stromtrassenquerung leuchten in der Sonne.

Die Verabredung mit den Veranstaltern steht – ich werde zum Schanzenturm radeln und komme ca. eine halbe Stunde nach offiziellem Starttermin den Fußgängern entgegen. Die treffe ich dann (hoffentlich) am Zaun zum Deichvorland.

Auch die Schafe auf der Deichkrone scheinen das Wetter im Blick zu halten.

Blick übern Deich – das stillgelegte Kernkraftwerk Stade, ein auf Reede liegender Spezialtanker (da liegen noch mehr, rechts und links ausserhalb des Fotos) und, weiss leuchtend in der Morgensonne, das Ziel – Leuchtfeuer Julssand.

Binnendeichs – der Zugang zum Schanzenturm, eine regelmäßig geknickte Weiden“wand“ gibt guten Wind- und Sichtschutz.

Die Kleinentnahme im Morgenlicht – ausnahmsweise habe ich das Fernglas dabei, sehe Grau-, später auch Silberreiher, Kormoran, Schwäne und in einer großen Graugansgruppe Kanada- und Nilgänse.

Ein Seeadler zieht aus dem Auwald quer über die Elbe ab.

In einer Bucht, vom starken Wind zusammengetrieben das Zeichen für reichlich Phosphor im Gewässer. Blaualgen haben eine Massenentwicklung, Algenblüte, aufgrund ihrer Fähigkeit bilden können, bei P-Überschuss „fehlenden“ Stickstoff aus der Luft zu binden. – Egal, mit welchem Nährstoff, Überdüngung ist für Stillgewässer nie etwas Witziges.

Ich klettere vom Turm – der Schatten der Wendeltreppe bildet so etwas wie ein Windrad ab.

Wie nun entscheiden, am Treffpunkt mit der Fußgängertruppe – die Wetterfront, zwei Schlagregen bin ich schon entgangen, ist nördlich vorbei gezogen.

Blick nach oben und direkt gegen die Windrichtung – ich werde mutig meine Regenjacke in der Satteltasche des Rades lassen, wenn wir das Deichvorland bewandern.

Aus Richtung Treffpunkt Hetlinger Schanze glitzert es in der Sonne. Oha, Individualanreisende mit Pkw füllen die Landschaft. – Mal sehen, wann die bis hier angewandert sind.

Der nächste Beitrag berichtet über das Wandern durch das Deichvorland zum ehemaligen Leuchtfeuer.

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Das kreisförmige, ständig über uns drehende Tief ist ostwärts gezogen – wurde aber auch Zeit.

Holmer Marsch und Geestkante – das Tief zieht östlich weg.

Auf dem Elbe-Hauptdeich weiden frisch geschorene Schafmütter, die Lämmer dick bewachsen.

Ich kann ja viel erzählen … – ob Sie`s glauben, oder nicht: die zwei Punkte auf dem Watt sind Seeadler.

Mensch und Tier – on top.

Familienhaltung – würde mich nicht wundern, wenn die zweite Kuh von rechts eine von denen ist, die im Mondlicht blau wirken. In DK haben wir mal eine ganze Herde gesehen – beeindruckend!

Da isser, der Prädator – „Goldschmied“ genannt. Was macht er da?

Laufkäfer sind schon interessant.

Der Goldschmied hat sich ein ordentliches Stück plattgeradelter Nacktschnecke gepackt und macht sich davon.

Wenn er man nicht auch platt geradelt wird – mehr zum Goldschmied.

Meine Marsch-Tour endet sommerlich in der Wedeler Marsch – möge das Wetter mal ein Bisschen so bleiben.

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Die Schwalben und der Sommer – schon sammeln sie sich, gern auf den selten gewordenen Freileitungen.

In zwei Monaten, Mitte September, werden sie gen Süden reisen.

Nach Kirschengenuss sind auch die Stare zahlreich hinterm Deich. Abends wird getanzt vorm Schlafen gehen.

Der Himmel voller Stare ist auch im Binnenland zu erleben – manchmal eher zufällig.

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Mir gefällt es, im Sommer gleich hinter einer Regenfront zu radeln. Abseits der Straßen (noch fast) kein Mensch unterwegs. Der nasse Boden dampft. Vogelgezwitscher. Hier ein paar Eindrücke vom Anfang der Woche.

Auf der Geest ist der Himmel schon wieder blau – Blick übers Buttermoor.

Zwei Graureiher an einer Moorblänke.

In der Marsch angekommen – was blüht denn da am Langer Damm-Graben?

Ein ganzer Pulk Schwanenblumen.

Blick am Hauptdeich der Elbe entlang gen Osten – die Wolken ziehen ab.

Ein Pärchen Nilgänse – zu diesen „Neuen“ gibt es unterschiedliche Meinungen.

Ein Starenschwarm erholt sich von den Kirschen des anderen Elbe-Ufers – mal was anderes fressen.

Der einsame Radler stört.

Nach kleinem, luftigem Halbkreis landen sie schnell wieder.

Vorm Deich – Sandstrand, Wohl der Kita, die sowas in Wandernähe hat!

Schulauer Hafen – das letzte Karussell vom Hafenfest ist verpackt.

Ein historischer Segler ist vom Hafenfest noch übrig geblieben.

Blick nach Westen – so langsam erobert sich die Sonne den Sandstrand.

Blick nach Osten – der Hamburger Hafen liegt noch im Dunst, ist fast durch sowas wie Seenebel unsichtbar.

Noch hat die Sonne nicht gewonnen, aber bald.

 

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Viele Menschen nutzen den Elberadweg, wie wir auch am Wohnort westlich Hamburg, meist in Teilstrecken. Etliche radeln ganz erhebliche Touren, bis hin zur „Totalen“, von Tschechien bis zur Mündung. – Das soll es für uns nun nicht werden. Aber das angesagt gute Wetter und die Hotel-Räder verlocken uns, Schloss Pillnitz anzusteuern.

Wo früher Auwald stand, führt nun der Radweg durch teils baumlose Wiesen, heute heftig sonnenbeschienen.

Erholsamer Schatten am Elberadweg, Niedrigwasser in der Elbe.

Der derzeitige Wasserstand ist allerdings nur eine Momentaufnahme. Das Gegenteil, Hochwässer mit über 2000 m³ Abfluss pro Sekunde, belegt der am gelben Haus dokumentierte Wasserstand (Hinweis zur Passantin: klein ist die nicht).

Die Schloßfähre bringt uns auf die andere Flussseite.

Von drüben grüßt Schloss Pillnitz über die Elbe.

Wasserstand Elbe und Schlossufer.

Man staunt, die Schiffe der Elbschifffahrt sind so flach gebaut, dass dieser Raddampfer die Passage schafft.

Unsere Empfehlung: Besuchen Sie Schloss Pillnitz! Schicke Gebäude, interessante Ausstellungen, ein sehr schöner, abwechslungsreicher Park, offen mit Blumenanlagen bis hin zu schattigen Baum- und Waldbereichen erwarten Sie.

Ein Löwenkopf – mal in den Rachen gucken, wird schon nix passieren.

Oha, Ludwig im Löwenmaul …

Schattenspiel.

Solch Baum-Veteran, eine farnblättrige Rot-Buche aus 1867 birgt neben ihrer eindrucksvollen Schönheit vielfältigen Nutzen.

Dies Bäumchen hat wohl vor etlichen Jahren die Natur selbst „eingetopft“.

Im Halbschatten murmelt ein Kiesbach mit interessantem Strömungsmuster.

Der Charakterfisch dieser Fluss-Region trägt Bart – die Barbe.

Wir radeln wieder nach Dresden – Blick zurück, was ist da hinten am Horizont?

Detail – das Elbsandsteingebirge und Vulkankegel sind auf große Entfernung gut zu erkennen. Gern fahren wir auf einer der nächsten Reisen wieder einmal dort hin.

Ob nun bei jedem Wasserstand wirklich ALLES erlaubt sein muss? – Was meint der Elbe-Lachs dazu?

Und wieder wird ein Raddampfer vor den Elbhöhen sichtbar.

Immerhin ist die Elbe ja – auch hier – Bundeswasserstraße, rote und grüne Tonnen markieren das Fahrwasser.

Eine Brücke, „das blaue Wunder“ – davor ruhen zahlreiche Gänse auf trocken gefallenen Elbe-Grund.

Die baumlose Passage werden wir, nun sonnenbehütet, auch noch überstehen – Weinberge am Hang.

Das meine ich mit „behütet“ (oder sagt man dazu „behutet“?).

Einzelne, alte Relikte des früheren Auwalds – man stelle sich vor …

Am Europa-Balkon stellen wir die Räder ab. Jetzt wird, nach kleinen Zwischenmahlzeiten, erstmal gegessen.

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Vorbei an – hier nicht ganz richtig zusammengebauten – Kränen haben wir die Frauenkirche erreicht. Der Wind kann uns nicht schrecken – wir wollen auf den Turm.

Vor noch nicht allzu langer Zeit waren hier auf dem gesamten Platz freigelegte alte Kellergewölbe zu sehen, sehr eindrucksvoll. Leider ist nirgendwo mit einer dicken Glasplatte oder wie immer ein bleibender Eindruck erhalten.

Oben angekommen – Blick auf die Elbe nordwärts.

Detail – neben all dem Baulichen ist der scharfe, gegen den Elbe-Abfluss stehende Wind auf der Wasseroberfläche zu erkennen.

Man gerade so, dass die Dampferflotte bei diesem Niedrigwasser noch fahren kann. Schraubenwasser kurbelt die gesamte Flussbreite …

So, zusammengebaut, wie die Saarschleife sieht die Elbe natürlich nicht aus – aber fast.

Auf dem Erdboden zurück erwarten uns Droschken – mit Pferden und ohne, PS unter der Haube.

Es waren Starkregenfronten angesagt.

Wohl dem Radler, der „seine“ Brücke rechtzeitig findet. Auch Oldtimer kann man so in Ruhe betrachten.

Und was hat es geregnet. – Wie versprochen war`s mit ein Bisschen Geduld aber gut abzuwarten.

Demnächst folgt noch mehr Dresden.

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