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Archive for the ‘An der Elbe’ Category

Der Regen, auch die schaurige Zeit, soll ab den nächsten Tagen erstmal vorbei sein. Wie bekannt, geniessen wir die Zeit zwischen den Schauern.

Morgens sind die Temperaturen noch niedrig, der Himmel zeigt oft eisige Spuren.

Im Deichvorland der Tide-Elbe schimmert silbrig das Reet des Vorjahres. Noch immer sind große Flächen erhalten, angesichts fehlenden Eisgangs und stärkerer Sturmfluten.

Fortgeschrittene Ebbephase zeigt mir in der Binnenelbe, dass auch in solch Gewässertyp rauschenartige Strukturen im Wechsel mit Kolken angestrebt werden (s. mittige Rauigkeit).

Wattglanz …

Rippelmarken im Morgenlicht.

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Ab kommendes Wochenende soll der Regen erstmal vorbei sein. Bis dahin orientieren wir unsere Radeltouren am Wetterradar – wie bekannt, „immer zwischen den Fronten“.

Hohe Tidewasserstände plus Regen begünstigen vernässte Flächen in der Marsch, hier auch: angelegte Muldenvertiefungen – der Geesthang rechts oben.

Die jüngste Elbvertiefung und -verbreiterung mit ihrem Anschneiden „neuer“ Gewässersohle und -böschungen begünstigt im Zusammentreffen mit offenen Deichverschlüssen das rasante Verschlicken von Marschgräben – hier bis kurz vor den Geesthang. Das Wasser ist klar, „schön“ abgesetzt hat sich die trübe Soße.

Nonnengansschwarm, dahinter Weiden auf einer Sandlinse (vielleicht flache Reste einer früheren Binnendüne, wie mir ein Eingeborener sagte).

Etwas weiter – noch ein Nonnengansschwarm, dahinter die Elbquerung einer Stromtrasse.

Blick zum niedersächsischen Ufer vom Elbdeich Fährmannssand, Ebbe etwa zur Halbtide.

Nicht nur – wie berichtet – die Lühe-Schulau-Fähre, auch die Liinsand hat ihren Sommerfahrplan gestartet.

Vom Anleger Lühe her hat sie die Lühemündung passiert, verlässt das Foto gleich nach links, Richtung Hamburg Fischmarkt, über Wedel, Willkommhöft.

Zwei Tage später, strammer Südostwind – wir erwarten eine dicke, langanhaltende Regenfront.

Also vorweg los.

Der „neue“ Sandstrand, Wedel. Wind und Wellen drücken. Der Spülsaum zeigt Übergriffigkeit zu vergangener Tidehochwasserphase.

„That`s life!“ – Es nagt der Zahn der Zeit, kaum dass die Sandaufspülbaustelle (schönes, langes Wort?) abgeräumt ist.

Blick zur Südwestecke des Schulauer Hafens – von links drückt der Südost das Wasser turbulent ums Eck.

Blick vom Hafensüdende gegen den strammen Wind (und das Morgenlicht) – am Horizont Portalkräne der Containerhäfen und -kais im Hamburger Hafen.

Blick vom Sperrwerk Wedeler Au auf die – noch ziemlich volle – Tide-Binnenelbe, lockere Nonnengansformation vor frühlingsgelben Trauerweiden.

Kurzer Stopp auf der Rückrunde über der Binnenelbe – über mich ziehen Aberhunderte bei Fährmannssand aufgescheuchte Nonnengänse.

Während wir den Eindruck haben, dass sich die hiesige Sommervogelpopulation ziemlich eingefunden hat, erwarten wir zum Monatsende das Verschwinden der Nonnengänse gen Nordost, ins Brutgebiet.

Schwalben, „alte“ Mauersegler werden bald erscheinen – sowie die „Jungen Wilden“, etwa einen Monat später.

Mal genauer hinhören, morgens und tagsüber im Grün rings um unser Wohnen: Uns scheint, die Mönchsgrasmücke (eine erste …?) ist inzwischen auch angekommen.

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Nun lebt man schonmal an der Elbe, Nordufer Schleswig-Holstein, gegenüber Niedersachsen. Und dann das – die Lühe-Schulau-Fähre verschwand in der Werft, zeitlicher Ausgang zunächst unklar!

Na ja, Elbe, Schulauer Hafen und Sandstrand bleiben ja (Letzterer, frisch für „gut Geld“ aufgespült und flach oberhalb mittlerem Tidehochwasser profiliert).

Überraschung, gestern am Schulauer Hafen …

3 Schiffe in Sicht! Etwas Gelbes hebt sich am Anleger Willkommhöft hervor.

Ja, sie hat es geschafft – bzw. die Werft, besten Dank! Die Lühe-Schulau-Fähre ist in die Sommersaison gestartet.

Der gen See fahrende Containerfrachter ist die CMA CGM Barrakuda 294 x 32 m, also einer der heutzutage Kleinen, immerhin mit Tiefgang 11 m.

Sooo klein sieht das Schiff nun doch nicht aus, als es jenseits Weiden und Pappeln vor dem Sandstrand die Elbe seewärts zieht.

Und da ist sie, die Lühe-Schulau-Fähre, jenseits des aufgeschichteten Osterfeuerholzhaufens auf ihrer Tour gen Anleger Lühe.

Das Osterfeuer ist inzwischen abgebrannt, kokelt noch vor sich hin. Betroffene Wohngebiete leiden angesichts derzeitiger Windstille mit mümpfelnden Wohnungen vor sich hin … – Alle Jahre wieder!

Vor dem Elbdeich Fährmannssand passiert die LSF den SpezialSpülBagger Jetsed. Der erledigt, wie mir scheint, besondere punktuelle Aufgaben im Tideelbeverlauf.

Die Osterlämmer sind inzwischen auch am Deich, schon etwas größer angesichts nicht ganz früher Ostertage.

Brand- und Stockenten – sie sind vom gestern gezeigten Flachwassersee auf diesen Staurest gewechselt.

Noch wird gebalzt, demnächst gebrütet.

Von den Störchen sehe ich nur ein Exemplar, eifrig suchend – habe beim Passieren der Idenburg nicht drauf geachtet, ob sich eine(r) auf dem Nest befindet.

Wer sucht, der findet – wiederholt erfolgreich.

Na denn – Frohe Ostern!

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Der Frühling bemüht sich – einige Tage Nachtfrost vorweg, dann Temperaturen knapp unter 10 Grad C. Erste Hummelköniginnen wurden gesichtet.

Was machen eigentlich die Nonnengänse?

Ich komme vom Schulauer Hafen, Wedel und dem nebendran liegenden Sandstrand, der gerade – für viel Geld – mit Neusand bespült wurde (vgl. vorige Beiträge). [Fragt sich der Steuerzahler, ob nicht der Verursacher Hafen Hamburg statt die Stadt Wedel für Sandschwund und -ersatz die Masse der Kosten übernehmen müsste.]

Radeln hinterm Deich, westwärts – nach Queren des Sturmflutsperrwerks Wedeler Au erreiche ich Fährmannssand.

Knall! – Peng! – Wumms! – Knall!

Nonnengänse – „wie Mücken in der Luft“ …

Der Landwirt Fährmannssand hat seine Schussanlage wieder aktiviert …

Kann man eigentlich noch sagen „wie Mücken in der Luft“? Angesichts des Mangels an Insektenvorkommen … ??? Wird dieses Jahr mal wieder ein „Mückenjahr“?

Wir wissen es nicht.

Tausende Nonnengänse sind nach Westen geflogen, erste Rückkehrer gesellen sich zu einer Gruppe, die nahe der NABU Vogelstation äst.

Immer mehr landen dort, vorn eine Sturmmöwe – beobachtet das stets wiederkehrende Szenario.

Die Zahl der Landenden nimmt stetig zu.

Wie bekannt: Oft genug landen die aufgeschreckten Nonnengänse wieder genau dort, wo sie hochgeknallt wurden …

Muss wohl so sein – ein Kulturgut, ein Teufelskreis?

Vorbei an Hetlingen treffe ich nahe der Idenburg eine weitere flächige, vielleicht Tausend Vögel zählende Gruppe.

Nebendran sitzt auf einer Marschwiese, dicht geknüllt, eine Extra-Portion.

Tags drauf radele ich dieselbe Tour andersrum – kein Gegenwind hinter dem Deich zu befürchten (kein „wind chill“ zu erwarten, gut bei diesen morgendlichen Bedingungen!).

Als ich die Holmer Geest runter bin, in die Marsch und Idenburg durchfahren habe (Tierisches dazu später in eigenem Beitrag), traue ich meinen Augen nicht. –

„Un“massen Nonnengänse, dicht an dicht.

Die Nordspitze, nordwärts äsend.

Blick über die Marsch Idenburg – Giesensand, alles voll …

Ganz schön dicht – aber der Rand wird aufmerksam, beobachtet mich.

Es klappt, wie meist bei bewegten Radlern – „keine Gefahr“. Die Tiere schnacken am Boden bleibend und äsen weiter.

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Genauer gesagt lag das gestrige Morgen-Tideniedrigwasser („Ebbe“ für Binnenländer) 0,5 m unter dem mittleren – nichts Ungewöhnliches, aber erwähnens- und sehenswert.

Angekommen an der Elbe, Hafenkopf Schulauer Hafen, Wedel.

Tideniedrigwasser minus 0,5 m gibt tiefen Einblick.

  • Vorn ist „Süßwasserwatt“, ausserplanmäßig,
  • dessen Kante ist abgebrochen, offenbar wurde der Hafen 2023 bereits entschlammt, vermutlich von einem Spezialschiff wie der „Akke„,
  • auf der gegenüber liegenden Hafenseite ragt die Einrichtung zum Zuwasserlassen und Herausholen von Booten am unteren Ende deutlich sichtbar aus dem Wasser heraus.

Die Hafenein- / -ausfahrt, Schlickabrisskante, wie zuvor beschrieben.

Blick Elbe-aufwärts, am Horizont der Hafen Hamburg, vorn der Ponton „Willkommhöft„.

Am davor liegenden Schlick mit seiner natürlichen „semi-aquatischen“ Neigung ist das Problem des Pontons zu erkennen. Er soll nicht in die Schifffahrtstraße Elbe hineinragen. Daraus resultiert allerdings eine Lage, die sich, Schutzbuhne hin oder her, im Bereich der sich anstrebenden Schlickneigung ufernah ergibt. Unterhaltungsbaggerungen pro Zeiteinheit (Kosten) können an den Fingern abgezählt werden …

Westlich des Schulauer Hafens liegt ebenfalls eine Kante / Fläche Saüßwasserwatt frei.

Infotafel Aufspülen Sandstrand – darüber berichtet der gestrige Beitrag hier im Blog.

Die wasserseitige Maßnahme erscheint abgeschlossen, das dafür nötige Zubehör wird entfernt.

Über die gesamte Breite gesehen scheint es zur Zeit so, als habe die Nordwestecke wenig bis nichts vom neuen Sand abbekommen.

Die Nordwestecke, noch Materiallager – vielleicht ändert sich die Sandsituation hier ja noch durch „Landarbeit“.

Ich radele weiter meine morgendliche Sonnenrundfahrt – mehr dazu demnächst, tierisch.

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So manch einer hatte die Meldung der Stadt Wedel als Aprilscherz angesehen.

Aus der Elbe bei Waltershof, zwischen Övelgönne und dem „Alten Schweden“ werde der Saug-, Klapp- und Spülbagger Amazone 15.000 m³ Sand baggern und am Sandstrand Wedel aufspülen. Landseitig werde dann der Sand zu Strand geformt. [Dort besteht seit Jahren ein zunehmendes Sand-Defizit, verschärft bedingt durch die jüngsten Elbvertiefungen.] An den Kosten von 440.000 € könnten sich Interessierte gern beteiligen.

Ein morgendlicher Check zeigte bei den Webcams Wedel, dass tatsächlich wasser- und landseitig Aktivitäten am Sandstrand, Elbe, stattfinden.

Mal gucken – wir liessen unsere Radtour diesmal Geest – Marsch – Sperrwerk Wedeler Au – Schulauer Hafen rollen.

Kalt ist der morgendliche Start derzeit – bei gut Sonne und starkem Wind (östlich).

Sperrwerk Wedeler Au – ssssteife Brise! -, kaum dass im 1. Gang die Deichkrone von Westen her erklommen werden konnte …

Am Sandstrand angekommen – tatsächlich, „action“! Gerade hat die Amazone abgekoppelt, fährt Richtung Waltershof, um neuen Sand zu holen. „Diablo“ an der Spülleitung ist wohl ein unterstützendes Hilfsschiff.

Spülleitung, aufgespülter Sand, Landmannschaft.

Materiallager in der Nordwestecke des Sandstrands.

„Diablo“ an der Schwimmleitung, Besucher.

Weit draussen baggert ein Großer.

Die Utrecht, im Bereich des Schlickfangs, querab Yachthafen.

Wo gearbeitet wird … – klebrig-weisser Schwimmschaum treibt mit der Flut gegen den Wind vorbei.

Hier fehlt noch allerhand Sand [zur Zeit des Schreibens, tags drauf, vorhanden, wie die Webcams zeigen]. Ein paar Tage Arbeit landseitig müssen wohl von Raupe und Bagger aufgewendet werden zum Verteilen.

Beim Aufspülen hat sich das Baggergut entmischt – eine Menge Organik hat sich eingefunden. Alte Moor- / vor / nach Eiszeit-Eichen / gar ein angebaggerter Schiffsfriedhof? – Die Schatzsucher, jedenfalls, gucken sich jeden Zentimeter an.

Wir erblicken auch einen – neuen – Schatz, vorher unbekannt gewesen: Die 70 m-Sonnenuntergangsbetrachterbank.

Uns scheint, Wedels Sommersaison kann starten.

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Am Spätnachmittag des Schneeradelvormittags mal wieder beim Friseur gewesen … – Am Roland, Wedel.

Das Wetter …

Tags drauf, morgens vor dem Geesthang in der Wedeler Marsch. Wolken rasen, es stürmt.

„Windstärke 5“ hört sich vielleicht erstmal nicht so viel an. Auch „bis 38 km/h“ wirkt nicht so schrecklich. Wer allerdings gegen die Windrichtung fährt …

Das Wetter ist ein Erlebnis – in jede Richtung anders anzusehen.

Die Nonnengänse halten sich am Boden, rasieren den Bauern die Wiesen.

Langer Damm – mal wieder eine der markanten, strukturreichen Alt-Kopfweiden. Fotografieren, so lange sie noch stehen.

Blick gen Nordwest, über Hof Fährmannssand – da kommt etwas, Dunkles, herangejagt.

Gleiche Blickrichtung, am dem Elbdeich.

Auf dem Elbdeich – es ist Tideniedrigwasserzeit. Die Ebbe beendet ihr Ablaufen bei 1,18 m über dem mittleren Tideniedrigwasser.

Auf dem Foto nicht erkennbar: Die gesamte Wasserfläche der Elbe „gischtet“ – letztes Ablaufen gegen den Nordweststurm.

Gen Stade – da wird zur Zeit doch das Reet nicht eingesammelt. Der Graben vor dem Deich wird geräumt.

Ich radele gen Schulauer Hafen, gut Rückenwind – unter rasenden Wolkenwechseln, eine dunkle, tiefhängende Front hinter mir, über Niedersachsen alles schwarz.

Der Schulauer Hafen – die Saison kann beginnen. Der Eiswagen verkauft bereits Eis und weitere Leckereien.

Ja, Eis wird verkauft. Unsere jüngste Generation wollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen … – ganz der Opa.

Wir machen uns nun aber doch, im E-Auto und auf dem Rad, gen Zuhause auf.

Leicht Graupel abwerfend hat uns die Front von hinten überrollt. – Danach …

Marschgraben Schulauer Straße – nach der Wetterfront ist vor der nächsten.

Die Wasseroberfläche des Marschgrabens ist ordentlich aufgeraut.

So ist das hier, bei uns „an der Küste“.

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1. März 2023 – Da ist er nun, der kalendarische Frühlingsanfang. Entgegen dem Himmelblau der Vortage startet er erstmal verhangen. Dummerweise löst sich der Hochnebel nicht auf, sondern sinkt ab. So folgt hier ein Beitrag (fast) in Schwarz-Weiss.

Wedel raus – B 431 gen Nordwest – gestern sah das alles noch anders aus. Gelb färbt das Foto punktuell.

Geesthang „Am Hang“, Holm – Blick auf eingestauten Flachsee auf Marschwiese.

Marschgraben Lanner, weiss leuchtet ein Silberreiher – mit Spiegelung.

Marsch-Mäander querab Giesensand – Flut läuft weiter auf.

Auch der Elbdeich, mal ganz anders – verschwindend.

Blick vom Elbdeich Hetlingen ins Vorland – das Vorland, verschwindend, die Elbe, nicht vorhanden?

Elbdeich Hetlingen, Blick seewärts – ins Nichts … keine Masten, keine Elbe.

Blick Giesensand – 2 weisse Punkte.

Das sind Höckerschwäne.

Eindeutig. – Wenige Sekunden später sind sie hinter einer Geländeerhöhung verschwunden, unsichtbar.

Ich radele die Deichverteidigungsstraße gen Südost. Nicht ahnend, wer da gleich vom Randgrün links hochgeht.

Nicht im Ab- und durch-die-Bäume-Flug erwischt. Nun sitzt da, nach Baumwechsel, „ein dickes Huhn“ – ein Seeadler.

Blick gen Vogelstation – nicht existent, allerdings der gefüllte Marsch-Mäander vornan.

Ganz anders … „Erl-König???“ … die geschnittenen Kopfweiden Fährmannssand.

Fast schwarz-weiss, Willow-Henge, vereinsamt, der Parkplatz leer.

Nochmal auf den Deich, Fährmannssand – auch hier: keine Elbe in Sicht.

So ganz ohne weitere Farbe soll meine Tour aber nicht zu Ende gehen – 2mal Rot.

Das Rotkehlchen ist ganz zutraulich.

Querab Obstparadies – Nonnengänse, äsend, überfliegend, 3 Silberreiher.

Da guckt doch für Sekunden die Sonne vorbei! Bescheint eine fachgerecht beschnittene Kopfweide.

Letztes Foto, Lob dem Wedeler Bauhof – die Kopfweiden werden nicht mehr 08/15 alle zugleich beschnitten, sondern gruppenweise.

Das erhält Frühjahrs-Bienenweide. Die Kätzchen, ob Nektar oder Pollen, sind wichtiger Start-Bestandteil des Insektenjahrs, der Artenvielfalt. – Dankeschön!

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Im vorigen Beitrag erkannte ich (erst) beim Bildbearbeiten den Seeadler auf einem Foto mit allerhand anderen Vögeln, meine erste Begegnung mit ihm an der Tide-Elbe im Übergang Winter / Frühjahr 2023. Nonnengänse, Möwen, Kiebitze und Stare zeigten sich schockiert, wechselten den Aufenthaltsort.

Im Schlussfoto war zu sehen, dass der Seeadler hoch droben selbst bedrängt war. Das ging so eine ganze Weile. – Auch wenn das stark rangezoomte Silhouetten-Fotos sind, zeige ich sie spaßeshalber doch hier.

Eine Krähe attackiert den Adler, eine (andere, nicht die aufgescheuchten) Gruppe Gänse quert.

Das geht auch andersrum.

Seglerwetter – der Adler schraubt sich hoch.

Die Krähe lässt nicht locker.

Ob es dem Adler reicht? – Wie auch immer, er lässt sich vom Wind zügig über die Elbinsel Hanskalbsand treiben.

Dort brütet regelhaft (mindestens) ein Seeadlerpaar.

Beim Weiterradeln habe ich zwischendrin Spaziergänger auf das Geschehen aufmerksam gemacht. Die blieben begeistert stehen und verfolgten das Hin und Her.

Auf dem Elbdeich Fährmannssand werde ich angesprochen, ob ich den Adler gesehen hätte. – Bei Fachsimpelei stellt sich heraus, dass mein Gesprächspartner in der Herbstzeit bis zu 12 Seeadler im Umfeld gesehen habe. Auf meinen Hinweis, gern guckte ich auch, ob welche / zahlreich, mit Jungtieren im Bereich der langen Buhne Fährmannssand säßen, reagierte er erstaunt.

„Bereich der langen Buhne …?“

Ähhhh …, etwas westlich sitzt ein „dickes Huhn“ auf dem Watt – ringsum keine anderen Vögel.

„Dickes Huhn“ sagen schonmal der eine oder die andere, eleganteren Fliegern wie dem Roten Milan Verfallene – zum Seeadler.

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Radeln nach Frostnacht – die Sonne scheint. Mit Rückenwind geht`s auf der Deichverteidigungsstraße von Hetlingen Richtung Wedel.

Imposante Bewölkung über der Elbe.

In Höhe NABU-Vogelstation klingt die Luft von ersten Lerchen. – Da jifft und jäfft es los. Die Nonnengänse sind panisch, gehen quantitativ in die Luft.

Maulwurfshaufen, zuhauf, im Hintergrund Nonnengänse, zu Tausenden – aufgescheucht.

Auch Lachmöwen ziehen westlich ab.

Die Nonnengänse haben gedreht, als kehrten sie zum Ausgangsort zurück. – Nicht ungewöhnlich … störte der Bauer?

Und wieder nach Westen, panisch …

So geht das eine ganze Weile – hin und her.

Wohin wollen die Kiebitze?

Ein Radler auf dem Deich wird ebenfalls auf das luftige Geschehen aufmerksam.

Lachmöwen, Kiebitze und Stare – in der Luft hoch oben … Ein Verdacht … Die Ursache?

Die Nonnengänse scheinen sich zu entscheiden …

… landen nahe der Vogelstation.

Hoch oben – der Verdacht bestätigt sich. Dort fliegt etwas Großes, stetig bedrängt von etwas um einiges Kleineren.

Dazu folgen demnächst ein paar Details.

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