
Kopfweide am Steinweg, Wedel – der Marschgraben aufgrund Windeinfluss grün von zusammengeschobenem Entenflott.

Aktuell, heute – der Starkwind bläst weiter, aus anderer Richtung. Das Entenflott ist „weg“. Anderswo.

Vorsicht, Blockade voraus – gerade übten die beiden Schafe selbstvergessen Boxen, Schädel rummst an Schädel.

Der Teich Idenburg, im gestrigen Beitrag nach Nachtregen noch mit kleiner Pfütze – nun schon wieder vorbei …
Die kalte Nacht hat Blaualgen zum Aufschwimmen gebracht – „Algenblüte“. Der Wind formt wechselnd Naturkunstformen. – Soweit sie weiter keinen Schaden genommen haben, werden sich die Algen tagsüber wieder in der Wassersäule verteilen.









Ist Entenflott auch ein Zeichen, das ein Gewässer nicht gesund ist? Man hört verschiedene Meinungen zu dem Thema.
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Das kommt – wie üblich – auf „die Dosis“ an. Massenhaftes Auftreten ist ungesund, verschattet den Wasserkörper, unterbindet physikalische und biogene (Algen, Wasserpflanzen) Belüftung. Wo viel Leben ist, ist auch viel Sterben – zusätzlich zehrt die enorme Biomasse beim Absterben Sauerstoff, bildet Faulschlamm bei nicht völliger Zersetzung.
„Normal“ ist das Vorkommen von Wasserlinsen ganz normal. Sie „leben so vor sich hin“, werden z.B. gefressen. Soweit Wind auf das Gewässer wirkt, bleibt Wasserfläche offen …
Ansonsten gilt unsere leider allzu verbreitete Regel: Die Ursachen für Nährstoffüberlastung der Gewässer, z.B. aus der Landwirtschaft, sind nicht konsequent angegangen, auch das Überlicht, das durch Entbaumung allzu vieler Gewässersäume besteht, ist nicht auf Normalmaß zurückgedrängt. – So bleibt es also bei vielerlei Überlastungs-Anzeige(r)n.
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Sooo viel naturbelassene Landschaft! (lange nicht gesehen)
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Na ja … in dieser unserer von Menschen überbesiedelten Erde gibt es „naturbelassene Landschaft“ überhaupt nicht (mehr). Irgendwo, irgendwie hat dieser sogenannte Typus „sapiens“ überall herumgewirtschaftet. – Wo das mal – meist katastrophenhaft – endete, hat die Natur nach Möglichkeit heilend eingegriffen und ein kühlendes, grünes Mäntelchen drüber ausgebreitet.
Auf „so viel Grün“ lasse ich mich gern ein.
Ein schönes Wochenende wünscht
Ludwig
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