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Archive for 26. Juni 2020

Das Südende der Müritz-Elde-Wasserstraße kennen wir aus unserem Elbe-Urlaub 2019, Dömitz, Rüterberg. Wenn man in und um Ludwigslust radelt, begegnet einem dieses Kanalsystem zwanglos immer mal wieder. – Wir verlassen Ludwigslust.

Kunst am Bau – Heizkraftwerk der Stadtwerke Ludwigslust mit lokalen Charakteristika.

Die Alexandrine gehört mit dazu.

Vorbei an aufgelichteten Kiefernforsten, die inzwischen Laubwaldunterwuchs aufweisen, ging`s nach Grabow.

Hier biete ich erstmal nur das Namensschild.

Gespenstisch war`s am Wegesrand.

Heisst das richtig „gespinstig“? Jedenfalls haben hier Gespinstmotten gewirkt. Keine Angst, die Botanik kennt das, schlägt meist wieder aus.

Wasser oben – da blieb es zum Glück auch. Irgendwie schien uns über Autobahn-Straßengewusel oft, als entwickelten sich hier Wetterzellen.

Wie gesagt …

Ein andermal ging`s nach Neustadt-Glewe, vorbei an aufgelichtetem Kiefernforst, über gute Radstreifen.

Beim Start in Ludwigslust hatten wir nach dem Passieren imposanter Gebäude die Fahrstuhlbrücke über die Bahngleise (rechts, hinten) genutzt.

Das Bild von Forst und Radstreifen wechselte – gleich blieb der Genuss von Halbschatten, ein wahres Fahrvergnügen.

Die Müritz-Elde-Wasserstraße vor der Burg Neustadt-Glewe.

Eine Menge Schleusen überwinden die Geländehöhenunterschiede – ich fühle mich an Irland, auf dem Shannon im Kajütkreuzer, erinnert. Lang ist`s her.

Und weiter nördlich geht`s, in die Lewitz – wir wollen zum ehemaligen Jagdschloss Friedrichsmoor.

Dabei stoßen wir auf die Elde und die Vielzahl der Karpfenteiche in dieser Region. Spinnennetze zeigen gerade Massenschlupf von Wasserinsekten.

Wo so ein Insekt beim Schlüpfen oder Eierlegen Ringe produziert, folgt oft genug eine Fisch-produzierter Ringfolge – nach dem Einschlürfen des Insekts.

Das sind aber auch viele (Eintagsfliege oben links)! Schwalben, Mauersegler und Fledermäuse werden sich ebenfalls erfreuen.

Zwischen Licht und Schatten – wir queren die Müritz-Elde-Wasserstraße – wieder einmal.

So sieht das hier aus. Ein paar Angler geniessen die Ruhe.

Betonbauwerk neben der Lewitz-Schleuse.

Da muss ich reingucken – ein Fischpass, leider einmal mehr so ein technisches Bauwerk, aber immerhin.

„Step by step“, so soll den Fischen Auf- und Abstieg ermöglicht werden. Hauptsache die finden den Eingang.

Wir radeln weiter – vor starkem Wind nicht nur von Grün, hier auch von einem Damm geschützt – mal drüber gucken.

Einer der Friedrichsmoorer Karpfenteiche – sagenhaft! Glasklares Wasser!

Versuch einer Gesamtansicht – ein Riesenteich, einer von vielen hier.

Beeindruckt biegen wir links ab auf die Landstraße, das Jagdschloss Friedrichsmoor ist nicht mehr weit.

Noch ahnen wir nicht, dass uns ein spezielles Vogelerlebnis bevorsteht. Das bekommt einen eigenen Beitrag.

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