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Archive for 19. Juni 2020

In meinem Beitrag vom 7. März 2020 hatte ich diese Art Saison bereits ersehnt, die Katamaran-Fähre Liinsand gesehen und die Ankündigung einer weiteren, größeren Fähre Japsand vom NDR verlinkt. Schicke Touren, in Teilnutzung auch der Lühe-Schulau-Fähre gen Südufer der Elbe, lassen sich im Niedersächsischen nach Grenzüberschreitung per Fähre z.B. zu den Hansestädten Buxtehude und Stade abradeln.

Heute wissen wir: zu früh gefreut! – Nun denn, die Corona-Leine ist deutlich lockerer bei bleibenden Abstand- und Mund-Nase-Maske-Hinweisen. Wir starteten zur ersten Süd-Tour.

Per Rad vorbei am Schulauer Hafen – Hotelbau und Umbau der Ostmole sind in vollem Gang. Möge das investierte Geld irgendwann mal wieder reinkommen!

Die Bauaktivitäten von „See“, Ostmole von der Elbe aus.

Wir haben die Lühe-Schulau-Fähre genutzt, radeln vor dem Elbdeich längs Richtung Buxtehude. (Wohl wegen Netzproblemen konnten wir das bequeme online-Buchen bei elblinien.de nicht nutzen. So änderten wir die Erstabsicht „Mit der Liinsand nach Stadersand, weiter zur Hansestadt Stade“ spontan ab – und zahlten, wie weiterhin für die Fähre Lühe-Schulau üblich, bar.)

Im Niedersächsischen angekommen – bei Tidehochwasser der Elbe biegen wir vor dem Zaun der JVA Hanöfersand über den Elbdeich binnendeichs ab.

Bald kommt Borstels schiefer Kirchturm in Sicht, erinnert mich an St. Nikolai meiner Geburtsstadt.

In voller Sonne – wir sind behütet bzw. behutet und hoch Sonnencreme-geschützt – geht es entlang Osterjork und Obstmarschenweg (wir befahren Königreich).

Östlich des frisch gemähten Estedeichs radeln wir weiter, südwärts Richtung Buxtehude.

Nanu, noch`n Deich in Sicht, jetzt viel höher und quer – Ost-West?

Eine noch unvollendete Brücke unterbricht den Deich? – Nein, das ist die seit 18 Jahren im Bau befindliche A 26.

Bald ist unser Ziel erreicht.

Jetzt ist erstmal Mittag.

Unsere Wahl ist mal wieder auf das Amadeus gefallen. Für Fleisch- und Pizza-Esser hat das die Calzone auch mit Hackfleisch (und Gemüse). Sehr empfehlenswert!

Kleine (Weiss)Fische beim anschliessenden Rundgang. – Da muss doch auch … Ja, aber der Große, Andere war so schlau, zügig vor unseren Füßen ins Versteck zu schwingen.

Auf der Rückfahrt begegnen uns bekannte Bauten jenseits der Este (da wohnte mal der Junior während des Studiums).

Wieder vor der – jetzt als BAB A 26-Damm bekannten – Horizontverdeckung.

Wir queren die Este. – Schein Idyll (noch)Bundeswasserstraße. Ein Paddler scheint auf dem Weg gen Amerika.

Vielleicht geniesst er auch „nur“ das mit ablaufender Tide beschleunigte Gleiten auf heimischem Gewässer.

Kirchturm und Windmühle, Borstel, in Sicht.

Weg von der Autostraße, quer durch Obstbaugelände Richtung Hauptdeich, Elbe.

Ab Hanöfersand wieder vor dem Elbdeich längs zum Anleger Lühe. Bald fällt das Süßwasserwatt trocken, vorn im Foto.

Am Anleger Lühe stehen, wie ein Pärchen, blühender Holunder und Engelwurz.

Die Fähre ist bereit.

Wir gehen an Bord – Abstand und Mund-Nasenschutz beachtend.

Sandstrand Wedel – einer der wärmeren Tage vor angesagtem Regen mit Temperatursturz – das wollen viele nutzen.

Verständlich, Hallen- und Freibad Wedel sind noch zu.

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