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Erwähnt im Beitrag vom 8. Juli hatte ich, dass für drei Gewässereinzugsgebiete allerhand Kies bereit ist.

Heute nun wollten 125 t in Richtung Mühlenau, Pinnau-Einzugsgebiet, bewegt werden.

Dazu hier vorab Farben, Kunst am Wasser …

Großgerät auf frisch abgeerntetem Gerstefeld wirft seine Farben voraus.

Ich verblüffe viele mit Erzählungen vom „Kies in den Bach schmeissen“. Hier mal ganz etwas anderes – eine frei stehende Kieswand.

Und hier: Springende Kiesel. – Bitte genau hinsehen, die Kiesel sind scharf.

Wer nun dafür verantwortlich ist, die Kiesel oder ich – ich weiss es auch nicht.

Montag folgt hoffentlich der 25 t-Haufen aus dem vorn zitierten Beitrag, Alster-Einzugsgebiet.

Die ebenfalls genannten 18 t liegen im Wildpark Eekholt bereit, Osterau, Bramau- / Stör-Einzugsgebiet. Ein Teil wurde jüngst in einem kleinen Juli-Wassercamp vorprofiliert, mehr wird ein Wassercamp im September leisten.

Über all das wird demnächst im Einzelnen berichtet.

Gestern Morgen – der Marini dreht wie verrückt.

Nachttropfen liegen auf den Oberflächen, hier: Blätter einer jungen Esche.

Blick aus dem Dornröschenschloss – die Ringeltaube auf der Weglampe guckt Richtung Wetterherkunft.

Wenig später, Westblick – es regnet, Bindfäden.

Ostblick: Bindfäden, aber in welch „dünner Dichte“.

Wie angesagt, hört der Regen bald auf. Ich schwinge mich auf`s Rad. (Bäche Bekiesen wurde spontan verschoben – die Kooperationspartner müssen ernten, was es zu ernten gibt. Ganz klar, das hat Priorität.)

Holm – Hetlingen, Marsch nahe Gewässer Lanner, Wiederkäuer dösen, ein Reiher forscht.

Mit regenklarer Luft und milder Temperatur lässt sich gut Radeln.

Hetlingen – Ringelblumenrandstreifen im Vorbeiradeln.

Das Bisschen Regen tut gut, oberflächlich – das Gras spriesst, Gänse nutzen es.

Auch die gemähte Deichflanke links ist viel grüner als wenige Tage zuvor.

Es wird wärmer. Diese Deichschafe sichern sich schonmal den bekannten Schattenplatz. Weitere gehören in die Rubrik „Wer zu spät kommt …“.

Grün, divers – Vierbeiner, Schafe, Vordeichrinder, als Nutzer.

Grün, divers – binnendeichs.

Und am Deichrand, auf dem Süßwasserwatt – noch immer das Segelboot. Das scheint wohl Methode zu haben.

Eingesammelt und verpackt – Heuen bzw. Silage machen in der Marsch ist eine lohnende Produktion. Hier hat auch das Timing im Wetterverlauf wieder einmal geklappt.

Mal abwarten, wie`s weitergeht.

Nachtgewitter? – War da was? – Ich seh` nix.

Ok, da bumste und pladderte was … – Draussen ist es nass.

Aber kein Pegel weist einen Fitzel Bewegung, weg vom Niedrigwasserabfluss, auf.

Immerhin, die Vegetation freut sich ein Bisschen.

(Ob da noch was kommt? – Nicht mehr! – Die angekündigte morgendliche Gewitterzelle ist durch, kaum 2 mm landeten bei uns.)

Wir erinnern uns an die Vorwoche, stürmische Zeiten, Orkanböen.

Der damit verbundene (hier geringe) Regen brachte die Pegel immerhin von Niedrig- auf Mittelwasserabfluss. – Erwähnenswert? – Das war, mit einem kleinen Knubbel vornweg ein Anstieg, der sich sofort verlief, nach 2 Tagen vergessen war.

Der Pferdetümpel, lange trocken.

Hinterm Elbdeich Hetlingen – Vorzeichen der stürmischen Tage? Gänseansammlungen, ein Reiher.

Der Reiher ist nicht allein, zwei liegen herum. Sowas habe ich noch nicht gesehen(???). Kommen die schlapp aus Sturmgebraus?

Abends dann – ähnlich schonmal gezeigt -, Vorbote der Sturmtage.

Die Vogelzeichen setzen sich fort – Gänsefamilie am Sperrwerk Wedeler Au.

Blick nach Süden – da zieht es auf. Sieht eigentlich ganz nett aus. Das abfliessende Wasser der Binnenelbe, vom Südwind aufgeraut.

… auch binnendeichs.

Von Süden rast es im Westen nordwärts.

Marsch vor Wedels Geestkante – auch hier haben sich sehr viel mehr Gänse gesammelt als sich normalerweise aufhalten.

Östlich – auch hier rast es von Süden hoch.

Die Flaggen des Theaterschiffs Batavia stehen stramm im stürmischen Wind.

Gut nach Hause gekommen. Wie oben erwähnt, brachte die Wetterfront immerhin etwas Wasser in die Bäche und kleinen Flüsse.

Der über Tage anhaltend, dauerhaft starke Südwind drückte das Elbwasser gegen die schleswig-holsteinischen Bachmündungen. Vom vorherigen starken Nordwest noch beeinflusste Elbe führte dazu, dass die Mündungssperrwerke während hoch reingedrückter Flut zeitweise geschlossen waren – ein Erlebnis, angesichts Wasserarmut weit rückgestaute Situationen zu erleben.

Der Nord- sowie der Südsturm ist vorbei.

„Oben“ sieht es ohnehin fortwährend anders aus: Vorgestern informierten die Medien, dass die Alsterquelle nahezu trocken gefallen ist. – Den Nebenbächen geht es nicht besser.

Sonne, Hitze, kein Schatten – Baustelle Bahnhofsvorplatz Pinneberg. Ob das helle Pflaster hilft? – Wer mal drauf geachtet hat, weiss, dass jeglicher helle Pflasterstein, jede Platte nach kurzer Zeit das übliche Grau annimmt (von wegen, „Albedo-Effekt“).

Was fehlt ?

Übertiefe, überbreite Bäche ringsum, übersonnt, überheizt.

Was fehlt ?

Schafe kennen die Antwort, suchen aktiv Schatten auf – neben Büschen, Hecken, Knicks, unter Bäumen.

Auch Pferde sind schlau, wollen nicht gebraten werden.

Fast wundert man sich. Auch Robustrinder finden Schatten – gut !

Am Deich – wo sind die Deichschafe ? ! ?

Die haben hier mal Glück, …

… Schatten für Deichschafe, was für ein Luxus!

30 Grad – im Schatten. Stare steigen in den Himmel, sausen in wechselnden Schwarmformationen herum und – verschwinden wieder im Sozialbaum, zum Schnacken.

Der Mensch sucht gern eine kühle Brise, z.B. auf der Elbe.

Gesucht, gefunden – von Geflügelten, Besegelten und Motorisierten.

So ein Wetter will genutzt sein, zumal Gewitter angesagt sind. – Pferdeheu machen ist angesagt.

Mähen, Wenden, Warten – Wetter und Zeit bis zum Wetterumschwung werden die Ernte glücklich einbringen helfen.

Zu warten scheint auch dieser Skipper – ob er zufällig oder bewusst an den Deichrand des Süßwasserwatts gelangt ist? – Jetzt jedenfalls heisst es, Warten auf die Flut, und zwar eine möglichst über dem mittleren Tidehochwasser.

Warten hiess es auch für Autofahrer auf der B 431 – ein Konvoi Gelblinge fuhr durch.

Wir warten auf Regen – ob es wieder so illuster aussieht, wie beim vorigen Kurz-Schütt?

Da kommt allerhand zusammen … – im Einzugsgebiet der Elbe …

[Wo die überhaupt selbst herkommt? – Na, hierher.]

„Kies ruft!“ – Dank für das Foto!

Aus dem Alster-Einzugsgebiet erreicht mich das Foto – 25 t Kies wollen zu Lebensraum im Bach verarbeitet sein.

Im Bramau-Einzugsgebiet warten 18 t, im Ufersaum der Osterau – bereit, im Rahmen eines kleinen Wassercamps zu Lenkbuhnen geformt zu werden.

Und im Pinnau-Einzugsgebiet sind weitere 125 t verbredet …

Allen drei Einzugsgebieten gemein ist unsere Erwartung an das aktuelle Wetter. „Alster“ wurde schon auf nächste Woche verschoben. Mögen alle 3 vorgesehenen Termine möglich werden – oder mindestens ein Teil. – Die folgenden Wochen sind für Verabredungen denkbar ungeeignet.

Na denn! – Ein schönes Wochenende wünscht allen Freundinnen und Freunden der Bäche und kleinen Flüsse

Ludwig Tent.

Wir wandern eine neue Strecke an, die Hilfe gut vertragen kann.

Blick bachauf – der „übliche“, übertiefe, überbreite, strukturlose Eindruck unserer Bach-Wüsteneien. Bewegter Sand dominiert das Geschehen.

Bachab der Brücke wartet beidseitige Erosion auf Entlastung des Ufers.

Ein Stückchen abwärts liegt eine steile Raue Rampe.

Sie ist eins der vielen, an sich positiven Beispiele, mit denen Schleswig-Holstein früh Durchgängigkeit der Gewässer herstellte. Aus Wehrstandorten wurden Raue Rampen. Allerdings ist die Zeit, sind die Erkenntnisse über diesen Status hinweg. Es fehlt so gut wie jeglicher Laichkies. Das vorhandene, für das Norddeutsche Tiefland hohe Gefälle, wurde auf allzu kurzer Strecke bewältigt . Die Durchgängigkeit ist damit nur für wenige Organismen gegeben. (Wo früher ein Gefälle von 1:20 als gut befunden wurde, werden heute bis zu 1:200 angestrebt. Die Lösung ist selbstverständlich nicht, die Strecke „nach oben“ durch Vertiefen, sondern von unten her durch „dynamisches Stützen“ zu erreichen.)

Mit einer Abfolge von Rauschen kann da geholfen werden. Mehrstufige Sohlanhebung bachab auf längerer Strecke verbessert auch das angesichts des Klimawandels so wichtige Halten eines besseren Bodenwasserhaushalts.

Ein langer, nicht von Baumwurzeln geschützter Prallhang kann gleich mit verbessert werden.

Auch eine im Mündungsbereich eines Nebenbachs (s. voriger Beitrag) vorhandene, steile Raue Rampe werden wir mit Kies beschicken.

Dann wollen wir mal sehen, wann es passt.

Und es ist Sommer – Zeit der Schnaken.

Die Gerste ist reif – hoffentlich verregnet die Ernte nicht.

Bäche und kleine Flüsse laufen seit Langem im Niedrigwasser, viele Strecken sind ausgetrocknet.

Das Wiederherstellen naturnaher Kolk-Rausche-Abfolgen kann über manche Trockenphase hinweghelfen, manche Strecke insgesamt (er)halten.

Neben dem Kornfeld, zunehmend festzustellen, eine Blumenwiese. – Möge sie nützen!

Rauf auf den Deich, Fährmannssand – die Sonne lacht.

Was tun bei Hitze?

Wer eine Wattfläche nutzen kann, hilft sich – bei Ebbe das Süßwasserwatt aufsuchen! Die Verdunstungskälte und allzeit frischer Wind erleichtern das Dasein.

So ein Deichschaf hat es schwerer, zumal es meist in Massen auftritt … – Sowieso nirgends Schatten und dann noch zuviel Konkurrenz.

Schattensuche im letzten Eck.

Der Maschendrahtzaun wirft wohl keinen kühlenden Schatten – hier lockt vielleicht der Luftzug, der auf der Deichkrone längsstreicht.

Sehr schön, dass „der Baum“ hier und da wieder entdeckt wird. Möge das Schule machen.

Andere mögen`s derzeit heiss …

Jüngst treffe ich regelhaft Störche, teils sind die Jungen ausgeflogen, die Familie besucht Wiesen nahebei. Teils sind die Eltern schwer beschäftigt, die Jungen kurz vorm Flüggewerden.

Das Wetter scheint ihnen nicht immer zu gefallen – aber das ist wohl Menschenmeinung.

Zwei Störche querab Idenburg, Hetlinger Marsch – durch die Schauer in den vergangenen Tagen scheinen die Wiesen wieder attraktiver. Eifrig wird gepirscht und aufgepickt.

Tangstedt, PI, bei der Anfahrt zu einem Bach-Termin. Erst schien das Nest leer, dann stand ein Jungstorch auf. Blödes Wetter?

Einer von fünfen auf feuchter Wiese bei Bad Bramstedt – dieser Storch macht sich ordentlich groß, als wir vorbeigehen. Er beobachtet uns intensiv, trägt offenbar die Sicherungsaufgabe.

Auf dem Rückweg, wieder Tangstedt, PI – es hat hier offenbar geschüttet wie zwischendrin bei Bad Bramstedt. …

Irgendwie wirken die – nun – beiden sichtbaren Jungstörche etwas von Regen, Wind und Wetter zerzaust.

Wenn sie denn demnächst flügge sind, können sich sich bei eigener Futtersuche warmlaufen.

Angesichts dieser imposanten First-Dachterrasse-Konstruktion zeige ich ergänzend ein paar landschaftstypische Reetdachhäuser.

Unsere jährlichen Touren mit der Lühe-Schulau-Fähre mit anschliessendem Radeln nach Cranz, Buxtehude oder Stade lassen uns immer wieder über die alten Reetdachhäuser staunen. Ihr Zustand ist sehr unterschiedlich, über die Jahre ist glücklicherweise nicht nur Verfall, sondern sind auch Sichern und Restaurieren zu beobachten.

Reetgedecktes Fachwerkhaus.

Reetgedecktes Klinkerhaus.

Hier wurde neu gedeckt – schön, dass das Fachgewerbe weiter existiert..

Reetdachhaus, gesichert – in Arbeit, die andere Seite ist so gut wie fertig.

Reedachhaus gesichert.

Reetgedecktes Fachwerkhaus – Front in Arbeit.

Totale – was für ein Prachtstück!

Gut, dass angepackt wird! – Wäre doch schade, wenn solch Prunk aus reicher Vergangenheit nicht erhalten bliebe.