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Ein seltener Anblick in den letzten Wochen - Sonne und blauer Himmel.

Das war ja eine seltenes Ereignis gestern – blauer Himmel und Sonne, wenn auch nur kurz.

Und schon geht`s erneut los.

Weg ist er wieder, der Rabe.

Das waren schon wieder 20 cm - in 2 Tagen.

Es schneit und schneit, mancher Wintersportort im Süden wird uns Nordlichter beneiden.

Der Schneeberg vorm Haus wächst weiter.

Was ich vorm Schaufeln heute Morgen mit 3-5 cm taxierte, stellte sich als eher 10-15 cm Schnee heraus. Der war so pulvrig, dass das Schaufeln eine gute, sportliche Übung darstellte. Woanders muss man für sowas bezahlen . . .

Ein Reh hat unseren Garten gequert - mitten im Ort.

Ein Reh hat unseren Garten gequert - mitten im bebauten Ort.

Der oben besonnt gezeigte Ast und Kollegen - nicht wieder zu erkennen.

Unser wilder Garten hat dem Reh gefallen, nehme ich an.

Auch die Erle ist dick mit Schnee bedeckt - kommt es zum "Erlenbruch"?

Die Büsche sind nicht wieder zu erkennen.

Socke ist begeistert, muss aber mal verweilen.

Die Bäume waren kurzfristig reichlich beladen, durch warme Luft fiel zum Glück inzwischen fast alles ab, so dass Schneebruch erstmal nicht zu fürchten ist.

Spaziergang im Winterwunderland.

Die Landschaft ist weiter traumhaft. Mal sehen, wie`s morgen mit dem Weg zur Arbeit aussieht.

Still ruht der See - na gut, es ist nur ein vernachlässigter Teich.

Im Märzen der Bauer . . .

. . . – Na, bis dahin müssen wir noch ein bisschen warten. Eiseskälte hierzulande, jetzt mit windchill von Westen statt wie bisher von Osten.

Aber der von uns gut mit Subventionen versehene Berufsstand ist auch im Winter aktiv –

Hier wurde intensiv am Waldrand gesägt - offenbar nicht zur Brennholzgewinnung.

zum Beispiel mit vorbereitenden Arbeiten, wie intensivem Ast- und Baumsägen. In diesem Fall darf man gespannt sein, ob es sich um einen neuen Fall von „Landgewinnung“ handelt: Äste weg, Bäume weg, Weg umpflügen.

Wir dürfen davon ausgehen, dass dieser Weg bald verschwunden sein wird. In den Vorjahren ist schon das Vorgewende von ca. 2,5 m breite weggepflügt worden. Die Fahrspur links zeigt etwa die alte Ackergrenze.

Einmal abgesehen vom Verlust von Wanderwegen für die Allgemeinheit (hallo! wir sind es, die euch die Subventionen zahlen!) geht ein weiteres, wenn auch minimales Abstandselement des Waldes gegen Dünger und Gift verloren.

Gülle statt Geist - Deutschland hat noch immer keine ausreichenden Lagerkapazitäten.

Auch gespannt sein dürfen wir, ob der Inhalt diverser, offenbar immer noch nicht für die Frostperiode ausreichend groß hergestellten Güllelager demnächst bei Frostboden ausgefahren wird. Die Gewässer haben von solch verbotenem Verhalten in den Frostwintern Mitte der 90er Jahre bis heute nicht erholt: z.B. fehlen in nicht von Kormoranen besuchten Strecken wie der baumbestandenen oberen Este seitdem die Äschen – empfindliche Anzeiger gegen Gewässerverschmutzung.

So`n Specht ist ein ordentlicher Holzarbeiter.

Kleines Naturfoto zum Schluss: Ein Specht hat gut Futter in einem alten Baumstumpf gefunden.

Bei genauerem Hinschauen - das waren ja wohl Larven gefährdeter Großkäfer. Darf der Specht das?!

10. Januar, der weise Rabe schneit ein – schon nicht mehr zu erkennen.

Wer hätte das gedacht, als vor zweieinhalb Wochen unser Terrassenrabe einschneite. Wir haben mal wieder einen Eiswinter, Hamburg hofft auf ein Alstervergnügen. Vorsicht, liebe Leute, die Aussenalster ist nichts als ein großer Mühlenteich, den ein winterwarmes Fließgewässer, die Alster, speist. Vielerorts ist das Eis dünner, als ihr denkt! Beachtet also die Warnhinweise der Behörden.

Der weise Rabe – unsichtbar. Der Halter des Regenmessers gibt anteilig eine Ahnung der Niederschlagshöhe.

Gut schneeverpackt hat der weise Rabe unsichtbar die Zeit verbracht.

26. Januar – der weise Rabe ist wieder aufgetaucht, nicht aufgetaut.

Seit ein paar Tagen guckt er wieder raus. Hoffen wir mal, das uns nach den kalten Frostnächten Eisregen und Ultra-Eis auf den Straßen nicht zu sehr strapazieren.

Socke schiebt sich in allen möglichen Positionen übers Eis, ein tolles Erlebnis!

Begeistert ist Socke, der Kampfdackel, kann er sich auf Eis und Schnee doch prima schubbern.

Hoch „Dirk“ hat uns voll im Griff. Der Wind schneidet eiskalt, „wind chill“.

Wohl dem, der dicke Winterklamotten an hat oder ein dichtes Fell mitbringt.

Was ist das – Eis nur im Luftraum!?

Da wundert man sich, dass die Este so frei fließt.

Sagt man nicht, Forellenbäche sind sommerkühl? Und nun im Winter ist die Este warm?

Hier die Erklärung dieser scheinbaren Unnormalität: Bäche werden von Grundwasser gespeist – das hat ganzjährig etwa 10-12 Grad Wassertemperatur. Das erscheint im Sommer (z.B. 20 Grad Lufttemperatur) kalt. Jetzt, bei minus 6 Grad Lufttemperatur dagegen, ist – selbst nach Abkühlen auf dem Fließweg – das Bachwasser also recht warm . . .

Die Natur sorgt für ihre Kinder: Erlensamen – Vogelfutter satt!

Zwischen Doppel-Kiesdepot – ein Meerforellenlaichbett.

Die im Sommer mit Waldfeen und Naturburschen angelegten Doppel-Kies-Einengungen der Este können sich sehen lassen.

Steil aufgestelltes Meerforellen-Laichbett. So bauen Bach und Fische die Rauschen auf.

Alter und neuer Kies – alles ist durchgelaicht.

Die Este und eine Vielzahl Meerforellen haben den Kies bewegt und zu Laichhügeln aufgetürmt.

Im Ausgang der neuen Otter-Passage sind wohl 7 Bachforellen-Laichplätze belegt.

Auch die Strecken an den neuen Otter-Passagen mit ihrem Kies- und Steinangebot  sind gut belaicht.

Das sind gute Aussichten für die nächsten Jahre!

Die Waldfeen- und Naturburschenstrecke an der Este, vgl. Beitrag vom 21. Juni 2009, ist immer einen Spaziergang wert.

Die verschneite Landschaft ist attraktiv – bietet sie doch besondere Ansichten.

Este-Mänder, zum Beispiel, heben sich klar heraus.

Mäander der Este querab Drestedt.

Grundwasseraustritte mit Ausfällung von Eisenocker leuchten im Schnee.

In naturnahen Strecken schützen Erlenwurzeln das Ufer.

Landschaftsschäden, wie erodierte Gewässerüberbreiten durch Baumverlust, werden auch überdeutlich. Wo normalerweise Wurzelschutz den Boden hält, gehen riesige Bodenmassen „auf Reisen“.

Baumverlust führt zu enormen Bodenverlusten, wenn die Bäume durch kurzsichtiges Eigennutzdenken nur einreihig toleriert wurden. Schnell gehen tausende Kubikmeter Boden verloren.

Kein Wunder, dass die Budgets von Unterhaltungsverbänden (pardon, das ist „unser“ Geld, zwangsvereinnahmt von uns Steuerzahlern im entsprechenden Gewässereinzugsgebiet) durch diese anderswo zu baggernden Bodenmassen überstrapaziert werden. Dass durch die Schwächung der Gewässerturbulenz bei Gewässerverbreiterung der gesamte Lebensraum enorm verschlechtert wird, ist hinreichend nachzulesen.

Inzwischen haben die Meer- und Bachforellen ihre Laichsaison weitgehend beendet.

Von Meerforellen völlig durchgelaichter Kies. Die nächste Generation ist gesichert.

Gut, wenn ausreichend Gerölle und Kiese durch Gewässer-Restaurierung zur Verfügung gestellt wurden, wie kürzlich beim Bau der Otterpassagen an der Este, vgl. Beitrag vom 2. Dezember 2009.

Die Bachforellen haben hier am Ende der Kiesbank ganze Arbeit geleistet.

Besonders der Anstrom der Rauschen wird bevorzugt belaicht. Liegt der Kies großflächig, schlagen sich die Forellen ihre Kleinstruktur mit Kuhle und folgendem Kiesanstrom selbst.

Bachforellen-Laichbett im Detail.

Nach solch einem Spaziergang kehrt man zufrieden nach Hause zurück.

Geschafft!

Halbwegs gute Voraussetzungen im Forellenbach. Deren Dauerhaftigkeit muss aber weiter entwickelt und unterstützt werden.

Winterliche Spaziergänge sind gut – gekoppelt mit Bachbelebung noch besser. So haben wir wieder ein paar Hölzchen aus dem Garten, i.W. Haselnuss und Weiden, verarbeitet. Fehlende Rauigkeit in Gewässersohle und Uferbereich führt angesichts der Hochwasserstöße aus Gemeinden und Städten dazu, dass sogar die Gleithänge „abrasiert“ werden.

Arbeit im Weichboden - hoffentlich kommt der Stiefel wieder raus.

Durch Treibselsammler kann dem ohne großen Aufwand abgeholfen werden und gleichzeitig entsteht dreidimenisonaler Lebensraum für Wirbellose und Fische neu.

Treibselsammler fertig - demnächst gucken wir, wie er wirkt.

Diese Sammler sind sehr effektiv. Da wir es überall mit überbreiten Gewässerprofilen zu tun haben, können sie bei Abstimmung mit fachkundigen Wasser- und Naturschutzbehörden und kundigem Unterhaltungsverband „schlank“ eingebaut werden.

Zufriedener Hölzchen-Künstler - wichtig ist die Einbindung bis hoch in den Uferbereich, vgl. Artikel vom 9. November 2009.

Letztlich verbessern die Sammler durch Strukturvervielfachung – so merkwürdig es klingen mag – sowohl den Abfluss als auch den notwendigen Wasserrückhalt bei ausgezeichneter Lebensraumgestaltung.

Kleinster Einsatz bringt flächig Turbulenz (der hier überströmte Sammler steht senkreckt zur Buhne). Gesammeltes Material ist Nahrungsgrundlage und Versteck.

Die Erfahrung der beiden letzten Jahre hat gezeigt, dass die Treibselsammler am Besten wirken. Buhnenartige Einbauten werden erst mit quer davor angelegtem Sammler wirklich wirksam.

Winterliche Este-Wiese - hier wird demnächst ein Bachzufluss restauriert.

Ein Spaziergang an der winterlichen Este ist immer gut – nach dem prima Weihnachtsessen vom Heiligabend allemal.

Moränen-Steilhang an der Este - zur Orientierung: der Mann oben ist 1,90 m groß.

Die Meerforellen haben alle Kiese und Gerölle durchgelaicht - erkennbar an den hellen, von Algen frei gewaschenen Steinen.

Alle Kiese und Gerölle sind von Bach- und Meerforellen durchgelaicht, die nächste Generation ist sicher gestellt.

Eine im Baum abgerissene Futterkorb-Montage: Der - hier verbotene - Wurm am Haken und die lange Angelschnur gefährden Vögel und andere Tierwelt!

Weniger erfreulich, dass offenbar eifrig schwarz geangelt wird – unabhängig davon, dass zur Zeit sogar Schonzeit ist: eine Straftat, die bei Ahndung die weitere Lebensplanung erschweren kann. Besser also: dem örtlichen Anglerverein beitreten.

Überbreite durch Baum- und Wurzelverlust: Manchem erschließt sich die Dramatik dieses Fotos erst nach Lesen des verlinkten Buchs.

Baumverlust über Jahre hat vielerorts zu erheblichem Bodenverlust und Verschlechterung des Gewässerlebensraums geführt. Die Alt-Erlen zeigen die ehemalige, durchgängig vorhanden gewesene Bachbreite. Wir nehmen es als Hinweis auf erforderliche Restaurierungsarbeiten.

Da darf gern mal wieder zur Jagd geblasen werden.

Gut wiederum, dass die über sechs kräftigen Wildschweine heute die andere Uferseite bevorzugen. Viel näher wären wir ihnen nicht so gern begegnet.

Ach ja, ein Silberreiher ist uns auch noch über den Weg geflogen. Seit etwa 5 Jahren ist diese Art seltener, aber regelmäßiger Gast an der Este.

Auch in Zeiten des Klimawandels beliebt – wenn auch in der statistischen Wahrscheinlichkeit eher selten möglich: einen Schneemann bauen.

Die Nase will genau eingepasst sein.

Dieses Jahr war es wieder so weit! Begeisterung greift um sich, die Kinder werden wieder Kinder . . .

Da wird man glatt Jahr(zehnt)e jünger!

Man muss es einfach tun –

Ein kleiner, feiner weihnachtlicher Schneemann.

unabhängig davon, dass vielleicht am nächsten Tag Tau- und Regenwetter das Werk zunichte machen.

Am nächsten Morgen: schon ist die Nase ab.

Meine Güte - bei DEM Wetter jagt man doch keinen Hund vor die Türe! Nix wie rein.

Da ist gerade der Klimagipfel in Kopenhagen (erfolgreich ? ? ? ) zu Ende gegangen. Alle Welt redet davon, dass wir bei uns – wohl bei gleichbleibenden Jahresniederschlägen – zunehmend höhere Spitzenniederschläge erhalten werden. Überschwemmungen drohen. Mit Niederschlägen muss also bewusster umgegangen werden.

(Übrigens spricht über die Kehrseite, längere Zeiten ohne Niederschläge und mit höheren Temperaturen, kaum jemand. Vielleicht sind es diese Zeiten, die uns viel mehr Kopfzerbrechen bereiten werden!)

Wir müssen jedenfalls Wasser besser zurückhalten. Dazu gehört auch ein pfleglicherer Umgang mit dem Boden, damit unter anderem Niederschläge besser gespeichert und versickert werden. (Ja, das CO2 spielt auch eine Rolle.)

Nun gucken Sie sich das folgende Foto an – neue Baulandschaft nach Abräumen des vorher vorhandenen Nadelholzbestandes. Statt den wasserdurchlässigen, versauerten, organischen Oberboden quantitativ zur Seite zu packen, wurde mit Bagger in ihm herumgefahren, als wolle man eine Dichtungsschicht herstellen. Was denn auch gelungen ist – die Niederschläge stehen als See „auf dem höchsten Punkt“. Na denn man gute Gartenarbeit!

Hier ist richtig gematscht worden – vorher durchlässiger Boden wurde zur bindigen Schicht.

Wir sollten also zum Einen längst gültige Hinweise beim Umgang mit Boden beachten. Darüber hinaus ist es unumgänglich, mehr Kenntnisse, insbesondere ein besseres Bodenbewusstsein zu entwickeln.

Dazu drei Hilfen.

ein Vortrag,

eine Veröffentlichung und

eine Denkschrift (für diejenigen, die gern ausführlich informiert sind).

Still ruht der Baustelle-See.

Giftfreier, künftiger Weihnachtsbaum im Schnee.

Wer hätte das gedacht – da hat es tatsächlich einige Zentimeter geschneit!

Na also, geht doch!

„Lach mal wieder!“ ist so ein Spruch, den ich gelegentlich höre.

In der ausgeräumten Agrarlandschaft - es führt ein Weg nach (N)irgendwo . . .

Wo soll`s denn hingehen?

Die Fischotter-Passage an der B 75, vergleichen Sie den Eintrag vom 2. Dezember 2009.

Schon sieht die Fischotter-Passage an der B 75 ganz anders aus.

"Na gut, ertappt - ich habe kilometerweit Hasenspuren im Schnee verfolgt. Schließlich bin ich ein Jagd-Spezi."

Socke von de Dreyster Drift fühlt sich ertappt nach Forschungen in Feld und Flur.

"Blöd nur, dass diese Eisklumpen immer zwischen den Zehen hängen!"

Zwischendrin wird Hilfe erbeten.

Das war wieder ein prima Spaziergang.

Gut, dass am Schluss alles abgerubbelt wird.

"Toll, gleich geht`s an die Heizung. Da kann ich in Ruhe über die spannenden Erlebnisse nachdenken!"