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Socke, der Sonnenanbeter.

Zwar ist es bis zum kalendarischen Frühlingsanfang noch ein Bisschen hin, aber die Natur zeigt bereits den Jahresfortschritt. Vögel beginnen mit dem Nestbau, Schneeglöckchen, Winterlinge und Krokusse schiessen geradezu aus der Erde. Jasmin und Zaubernuss blühen – mindestens an geschützten Ecken – und, Vorsicht, Allergiker – Haselnuss und andere Massenproduzenten bereiten ihre Pollen auf den Flug vor.

Wenn solches Eis auf der Vogeltränke ist, dann ist doch oft ...

... ein bunter Morgenhimmel zu erwarten. Rot bis Blau ...

... geht über in Gold. Bis dann ...

... die Morgensonne erscheint. - Für dieses Schauspiel muss man allerdings zur Zeit vor 8 Uhr auf sein.

In der Landschaft sieht man mancherlei Aktive – allzu oft schmerzhafte Anblicke!

Allee an der B 75 - bald ein Anblick der Vergangenheit. Nun sägen sie wieder, natürlich nur Holz im Luftraum des Verkehrs und nur krankes Holz - die Verkehrssicherheit! Parallel laufen Politiker-Aktionen zum Alleenschutz - derzeit eher verlogen, denn es geht nicht um den Erhalt und die Wiederherstellung landschaftsprägender Strecken wie dieser. Möglich wäre es ohne Problem, gilt doch bereits fast durchgängig Tempo 70, ggf. weniger!

Welche Brücke also muss man bauen, damit in diesem "Internationalen Jahr der Wälder 2011" der Baum als Bestandteil der Natur überhaupt ernst genommen wird ? !

Noch ist es kalt. Interessant auf diesem Moorwasser ist die Variation des Eises, hier Langnadel-Eis ...

... bis hin zu (Interpretationsvermögen ist gefragt) fiedrigen, flügel-(oder blatt-?)artigen Strukturen.

Socke von de Dreyster Drift, unser Kampfdackel, hat gestern schon von der Sonne profitiert. Heute ist er wieder Genießer in Höchstform.

"Super-Service, hier! Das Futter wird mir auf den Sonnenteppich gebracht."

"Man muss sich seine Menschen nur erziehen. Die rutschen mich auf meiner Decke mit wanderndem Sonnenstand am Schrank entlang. - Was will ich mehr!?"

O – nass is‘ ’s

Binnen zweier Tage, so berichten die Meteorologen, ist die statistische Regenmenge des gesamten Monats Februar über uns gekommen. Da sind wir mal auf die nächsten 3 Wochen gespannt …

O - nass is``s - Fenster nach Westen, fast undurchsichtig.

Das Ganze findet statt bei "Sturm im Wasserglas" - pardon, Wellen auf der Vogeltränke.

Und es regnet ständig weiter ...

Den Regenmesser haben wir schon mehrfach ausgegossen.

Oberkante Unterlippe ... - die Auffahrt ist gut eingestaut.

Der "rain garden" (suchen Sie mal bei Google!), Teil unseres Versickerungssystems, ist bordvoll.

Auch der folgende Teil unseres Versickerungssystems, "unser Wald" - hier die Übergangszone, entfaltet jetzt seine Rückhalte- und Versickerungsleistung.

Der Regen lässt nach, das Wasser versickert oder läuft ab.

Na also, kaum lässt der Regen nach, verschwindet der Auffahrt-Einstau Dank guter Versickerungseigenschaften schnell.

In der freien Landschaft - das Rohr wirkt als Drossel, immerhin. Mit planmäßig eingebauten Rückhaltevorrichtungen im System wäre das Hochwasser"problem" eigentlich meist keins.

Typisch: Schnellst-Abfluss durch unnötig harte Gewässerunterhaltung in hingerichteter, subventionierter Agrar-Industrielandschaft.

Viel zu schnell ist das Wasser weg - und wird später fehlen! Langsamerer Abfluss würde die Unterlieger von einem Gutteil ihrer Sorgen vor Überschwemmung befreien.

Die überstrapazierten Böden der Agrar-Industrielandschaft verlieren viel ihrer Eigenschaften. Obwohl im Gewässer gleich nebendran (beachten Sie die Abfall-"Linie" aus Gewässerunterhaltung) bereits Dezimeter Freiraum bestehen und diese Intensivfläche dräniert ist, versickert das Wasser ausgesprochen schlecht. Verdichtung und Bodenstrukturzerstörung sind die Ursachen.

Der Drän-Auslauf zeigt es deutlich: Stoff-Eintrag, wie z.B. gewässerschädliches Eisen aus der Störung des Bodenwasserhaushalts und Eintrag von "Spezialitäten" wie Gülle-Stickstoff aus der übermäßigen Düngerbeschickung. - Meeresschutz in Deutschland!?

Dass das Sandproblem unserer zu Wüsteneien degradierten Bachoberläufe weitgehend hausgemacht ist, sieht man auch hier wieder einmal.

Trocken, erstmal kein Regen mehr! Es zeigt sich sogar die für die nächsten Tage angesagte Sonne.

Und da ist sie, untergehend hinter der noch in kleinen Teilen existierenden Ahorn-Allee entlang der B 75 - die Sonne! - Ich gebe es zu und der Schnee verrät mich, das Foto ist nicht von heute ...

Rückblick: Reif, rau.

Draussen ist was los. Temperaturen um 10 Grad Celsius, Regen, Sturm. Die erste Sturmflut 2011 ist wohl glimpflich verlaufen, von einigen Schäden einmal abgesehen.

Da ich vorübergehend an kurzer Kette liege, greife ich auf Konserven zurück. Vorigen Sonntag war`s noch kalt und neblig – gute Voraussetzungen für Raureif.

Die bereifte Krone der Haus-Erle beeindruckt beim Start.

Vorbei geht`s am Stachel-Draht.

Noch punktweise beeindruckend - Ahorn-Allee an der B 75. Gnadenlose Säger und Nicht-Nachpflanzer lassen diesen Eindruck für kommende Generationen verschwinden. Mit ihm verschwindet auch kühlender Schatten bei sommerlicher Autofahrt.

Und das geht im Internationalen Jahr der Wälder offenbar so weiter ...

Aus bereiftem Wald geht es hinaus in die subventionierte Agrar-Landschaft.

Nebel und Kälte - gute Voraussetzungen für Raureif.

Einsame raue Struktur vor Mais-Acker - kaum noch Vogelfutter. Wer spricht da ständig von BioDiversität / Lebensvielfalt ?

Raue Reststruktur in strukturarmer Subventions-Agrarlandschaft.

Verlust von Gewässer- und Wegerandstreifen - wir Steuerzahler finanzieren ungefragt eine ungeheure Naturzerstörung und -belastung. Wer auf das Foto drückt, bekommt die gut lesbare Groß-Version.

Strukturgewinn durch Gülle- und Mistlager? - Der Randstreifen verschwand in den vergangenen 3 Jahren ...

Kleines Schmankerl zum Schluss: Ziegel-Archäologie. Der Randstreifen unterm Pflug allein tut`s nicht - der Weg ist sicherlich auch noch nutz- und subventionierbar.

Es ist wieder kalt geworden. Eiskunst begleitet unseren Spaziergang ins Naturschutzgebiet Obere Wümmeniederung.

Kalt ist es wieder geworden, Schneeschmelze und Regeneinstau versickern bzw. fließen unter Eis ab.

Eisspannung und Raureif"tannenbäume".

Eiskunst - glatt und gezähnt.

Eis-Detail neben Absturzbauwerk.

Eiskunst auf der anderen Uferseite des Absturzes - Variationen.

Daneben sind leider die Auswüchse ständig weiter laufender, im Gestrigen verhafteter, harter Gewässerunterhaltung zu sehen, die überhaupt nicht in die Zeit passen:

Es gilt das Ziel „guter ökologischer Gewässerzustand / gutes Potential“ seit 10 Jahren. Die Internationale Wasser-Dekade, die Übereinkommen zur Biologischen Vielfalt, notwendige Anpassung an den Klimawandel – hier im anmoorigen Naturschutzgebiet leicht zu bewerkstelligen – als gäbe es all dieses nicht!

Ca. 2 m unter Gelände fließt dieser Bach im Naturschutzgebiet - und wird doch jedes Jahr weiter von Uferbewuchs befreit und vertieft.

Foto zurück zum Standpunkt des vorigen: Ein Absturz! Er wächst Jahr für Jahr "weiter hoch" durch Vertiefung unterhalb!

Absturz-Detail. Während gemäß fachlicher und rechtlicher Zielsetzung derlei Wanderhindernisse allerorten entfernt werden (müssen), ist die Botschaft - nochmal wiederholt: hier im Naturschutzgebiet Obere Wümme - offenbar nicht angekommen.

Blick vom Absturz aufwärts - schleichend sind hier über die Jahre alle bachbegleitenden Bäume entfernt worden.

Als wäre Niedersachsen ein eigener Stern mit eigenen naturwissenschaftlichen Grundlagen und eigenen Gesetzen!

Ein benachbarter Seitenbach der Wümme im Naturschutzgebiet - ebenso krass unterhalten.

Und das ist das Resultat - naturferne Einöde allerorten!

In dieser bewegten Sand-Schlamm-Wüste hat jegliches Leben sein Lebensrecht verwirkt.

Thema Bodenschutz, Klimawandel: Das entwässerte Moor blutet aus, der organische Boden "verbrennt" und trägt so erheblich zum Klimawandel bei.

Die Lösung für Bodenschutz und Klimawandel: sofortiger Stopp der harten Gewässerunterhaltung in anmoorigen Gebieten. Fachliche Ausarbeitungen mit Praxisbezug liegen zur Genüge vor.

Pardon, hier ist Fachlichkeit bekannt (seit Jahren steht sie im Gewässerentwicklungsplan!), hier gilt natürlich geltendes Recht – es wird lediglich nicht angewandt.

Zeugen der Vergangenheit: Eine Ahnung der Urbreite dieses Bachs ergibt sich hier an der Überfahrt. Die Breite beträgt die Hälfte im Vergleich zur heutigen kaputt unterhaltenen Strecke - also reichlich Platz, um durch Restaurieren wieder Struktur dort zu schaffen!

Versuche, über „das gute Beispiel“ Veränderungen zu bewirken, zeigen so gut wie keine Wirkung in die richtige Richtung. Da hilft es auch nicht, wenn – wieder vom Steuerzahler finanziert – Fortbildungen laufen und prämiert werden.

Jährliches maschinelles Strukturzerstören im Quellbereich. So lange der Mähkorb nicht aus Quellbereichen und Bachoberläufen verschwindet, werden die Ziele der Wasserrahmenrichtlinie nicht erreicht, werden notwendige Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel nicht greifen.

Probleme hausgemacht - Uferverletzung, -absturz, Sandtrieb. Die in der Bildfolge oben beschriebene Gewässerbreiten-Verdopplung resultiert in weiter unten mit hohem Kostenaufwand zu baggerndem, dort den Abfluss störenden Boden.

Die teilnehmenden Unterhaltungsverbände machen im Wesentlichen weiter wie bisher – einmal ganz zu schweigen von den nicht teilnehmenden …

So müssen wir wohl – wie in den vielen anderen Fällen – darauf warten, dass die Bußgelderhebung durch Brüssel so sicher kommt wie das Amen in der Kirche.

Wasserverbandstag, erwache!

Da sprechen Politiker und Entscheider allerorten über zu verbessernde Bildung, über fehlende Naturwissenschaftler und Ingenieure. Dabei wird deren Wissen vor Ort doch gar nicht angewandt! – Wohin, Deutschland, bist Du eigentlich gesunken!?

Da fliegt der weisse Reiher (Silberreiher? - Zeichen für den Klimawandel?) mit Grausen ab.

... und entschwindet.

DAS war ein Hochwasser! (War es das dritte "Jahrhunderthochwasser" innerhalb von 10 Jahren?!) - Der Elbe-Wasserstand sinkt langsam.

Gruß aus Magdeburg.

Übrigens: Fackeln für die Elbe – ein Ereignis steht bevor bzw. hat inzwischen erneut mit guter Beteiligung stattgefunden.

Anfahrt auf Magdeburg - Großflächiger Schnee-Acker mit Acker-Erosion. Alles mit Steuergeld subventioniert.

Schnell noch eine kleine Stadtrundfahrt, hier: Dom-Detail.

Das Hundertwasser-Haus in Magdeburg - muss man gesehen haben!

Restaurierte Flussmühle an der Elbe.

Blick von der Elbe zur Stadt - weisse Flotte, schön blau.

„Hölzchen und Stöckchen – Bäume am Forellenbach“ war angesagt am 26. Januar. Dank an dieser Stelle allen an der Organisation Beteiligten – das hat Spaß gemacht!

Hochschule Magdeburg-Stendal, international - hier also soll mein Vortrag stattfinden.

Symbol für höchste Leistung am Ort - Kunst, Reiter auf Pferd.

Na, mal ehrlich: so ein Aussenversuchsgelände weckt den Spieltrieb im Menschen. Auch wenn beinharte, mit Sicherheits- und ökologischen Fragen begleitete Aufgaben Ursache für den Einsatz sind.

Sand schiebt sich über vorhandenen Gewässergrund - Simulation in der kleinen wasserbaulichen Versuchsrinne.

Mit steigendem Abfluss entwickelt sich der bewegte Sand zum Sandstrahlgebläse - bekannte Zerstörungsgröße der Lebensgemeinschaften.

"Sandstrahlgebläse", Detail.

Ergebnis der kleinen Versuchsrinne - wie aus der Natur beschrieben und immer nicht geglaubt: Kies kann sich sehr wohl auf Sand schichten.

Die große wasserbauliche Versuchsrinne bildet Entwicklungen auch 3dimensional ab.

Ein Vorläufer des Vortrags findet sich auf www.salmonidenfreund.de unter „Downloads“, runter rollen bis Bach-Mann, dort „2009 – Bäume am Forellenbach“.

Hierher, nach Magdeburg, komme ich gern wieder einmal.

Und bei der Abfahrt - mal wieder Schnee (ist ja schließlich Winter) ...

Dr. Reinhard Altmüller, international anerkannter Kiesbach- und Perlmuschelexperte aus Niedersachsen, hat jüngst eine Buchbesprechung veröffentlicht.

Ob Gewässer, Umfeld oder Klima - wir müssen alles betrachten, wollen wir erfolgreich die Zukunft meistern.

Gerd Janssen, bekannter Gewässerfachmann aus Schleswig-Holstein, beschreibt in seinem Buch anhand praxisbezogener Beispiele die jüngere Geschichte des Forellenbachs im Norddeutschen Tiefland – mit allen Höhen und Tiefen und was es noch zu tun gilt.

Ausgehend vom Gewässer selbst – Indikator Forelle – zeigt er am Beispiel Schwarzstorch auf, wie Gewässer und Aue notwendig zu entwickeln sind, um nachhaltigen Umgang einschließlich Nutzung in unserer Landschaft zu erreichen. Die heute umzusetzenden Ziele der Wasserrahmenrichtlinie sind in logischer Entwicklung angesichts zunehmend erkannter Defizite bereits vor Jahrzehnten entstanden.

Dazu gehört auch, dass Bäche wieder Waldbäche werden müssen, damit sie dem geforderten „guten ökologischen Zustand“ tatsächlich entsprechen.

Flächiges Handeln ist weiter angesagt – und steht doch meist aus.

Abgerundet wird die vielfältige Darstellung mit der Flatterulme als Baumbeispiel im Hinblick auf die laufende Diskussion um Klimaschutz und Anpassung an den Klimawandel. Gerade beim Thema Grün – sei es in der Stadt oder im ländlichen Raum – besteht in Deutschland erheblicher Lernbedarf. Dieses Buch leistet einen Beitrag.

„Forelle, Schwarzstorch, Flatterulme – Indikatoren lebendiger Bäche und Flüsse“ ist online hier zu bestellen.

Auch die Äsche, Fisch des Jahres 2011, profitiert natürlich von diesen best practice-Erfahrungen – Grundlage gesunder Bäche und kleiner Flüsse ist nun einmal der Kronenschluss standorttypischer Baumvegetation.

Vielleicht hilft ja das Internationale Jahr der Wälder 2011 auf dem Weg voran.

Zu guter Letzt soll die Erinnerung an die ausgezeichnete Broschüre des bayerischen Landesfischereiverbandes und der bayerischen Fachbehörden wach gehalten werden, Neuauflage 2009: Totholz bringt Leben in Flüsse und Bäche.

Die Schwarz-Erle - man kann sie gar nicht hoch genug schätzen.

 

Blankes Silber - das wird ein Genuss!

Keine Sorge, die Schonzeiten sind uns bekannt – die Mindestmaße auch. Immerhin war dieser Fisch insgesamt 83 cm lang.

Erinnerungen Richtung Fangzeit finden sich auf https://osmerus.wordpress.com/2010/08/15/dk-sommerurlaub-angeln-an-der-vejle-a .

Während der Bahnfahrt von Hamburg Richtung Bremen ist es gut zu sehen. Nicht nur die Hafenkanäle, auch die Norder- und die Süderelbe sind mit Eis bedeckt. Temperaturen weit unter Null und die andauernde Kälte haben zu dieser früh einsetzenden Eisperiode geführt.

Schon seit Anfang Dezember zeigt das Wassergütemessnetz (http://www.hamburg.de/wasserguetemessnetz), wie die Elbe-Temperatur den Gefrierpunkt erreicht. Die Sägezahnkurve zeigt Ebbe und Flut in ihrer Abhängigkeit von Abflussgeschehen und Windverhältnissen. Alte Elbekenner können sich nicht erinnern, dass bereits vor Weihnachten Eisbrecher eingesetzt werden mussten.

Auf der Bahnfahrt von Hamburg gen Süden - die Hafenkanäle sind vereist.

Vor dem Großmarkt Hamburg sieht es nicht anders aus.

Selbst die sonst so bewegte Norderelbe hat sich einen Eispanzer zugelegt.

Alle Wasservögel sind inzwischen in für sie günstigere Gefilde gezogen. Wer in Dörfern und Städten Wasservögel füttert , tut dies mit zweifelhaftem Erfolg. Mindestens werden die unter dem beschneiten Eis in der Dunkelheit mit immer weniger Sauerstoff versorgten Fische und anderen Gewässerorganismen durch das Futter und den Vogelkot mit einem unnötigen Tod bedroht.

Die Süderelbe ist noch in Bewegung. Runde Eisinseln prägen ihr Bild.

Nebengewässer der Süderelbe "stehen" aber bereits weitgehend.

Für den eleganten Fischjäger Kormoran bedeutet die Eisbedeckung auf großen Flüssen und Stillgewässern, dass auch er sich nach neuen Ernährungsangeboten umsehen muss. Da sind in der Nähe die sommerkühlen / winterwarmen Heidebäche mit ihrer dauerhaft temperierten Quellschüttung etwas nahe Liegendes. Nutzern graut.

Liebe Freunde und Nutzer der Bäche und kleinen Flüsse: so lange ihr die Grundlagen aus Geografie und Gewässerökologie nicht zur Kenntnis nehmt, wird keine Normalisierung eintreten. Schließlich habt nicht zuletzt ihr mit dazu beigetragen, den standorttypischen Gehölzsaum eifrig zu beseitigen.

Kormoran.

Wer schon ein bisschen lesen möchte, guckt hier:

http://www.salmonidenfreund.de/modules/download_gallery/dlc.php?file=54

oder kommt am 26. Januar 2011 zum Vortrag, siehe Ankündigung

http://www.fischartenatlas.de/cms/informationen/veranstaltungen

Wer selbst aktiv in Verbesserungen an Bächen einsteigen möchte, kommt um das Thema Vermehren von Bäumen und Totholz nicht herum. Erst damit sind unsere Gewässer wieder produktive Lebensräume. Eine ausgezeichnete Information hierzu ist die Broschüre „Totholz bringt Leben in Bäche und Flüsse“, die der Landesfischereiverband Bayern 2005 mit den bayerischen Fachbehörden herausgegeben hat und die 2009 neu aufgelegt wurde.

[7. Januar 2011, Mitteilung aus den Medien zum Eis auf der Elbe: Nach intensivem Tauwetter können die Eisbrecher im Hamburger Hafen vorerst ihre Arbeit einstellen und ihre Liegeplätze ansteuern.]

Vorweihnachtliches Haus vor Sonnenaufgang.

Sonnabend – Die Restaurierungsarbeiten an der Este, Bau von Lenkbuhnen aus Geröll und Kies, sind am Freitag abgeschlossen worden. – Es ist mal wieder Zeit für einen Spaziergang mit dem Kampfdackel, Socke von de Dreyster Drift.

Gerade richtig zum Wandern.

Socke auf schneeiger Jagd.

Ich spüre es genau – da ist doch wer!

Jetzt hab ich sie – ganz viele!

Pilze! Aaah, Pilmyzel im Erdreich … – Meine Lieblingsspeise!

Schnee-Erle vor blauem Himmel – ein herrlicher Wintertag.

Das Ergebnis des Este-Restaurierens kann sich sehen lassen. Die Lenkbuhnen erzeugen sehr schöne Strömungsmuster und optimieren Kolk-Rauschen-Abfolgen. Jetzt fehlt „nur noch“ der standorttypische Gehölzsaum am rechten Ufer.

Wir haben fertig. – Dank an alle Beteiligten für ausgezeichnete, professionelle Arbeit!

Herrlich restaurierte Bachstrecke. Der bordvolle Abfluss der Schneeschmelze ist schadlos abgeflossen. Neu gewonnene Gewässerstruktur bietet Wirbellosen und Fischen bessere Lebensmöglichkeiten.

Der Blick bachab zeigt das neu gewonnene, Vielfalt erzeugende und gleichzeitig Uferschutz bewirkende Strömungsbild. Einzig das noch nicht baumbewachsene Ufer bleibt verbesserungsbedürftig.

Gegen Abend – fast Vollmond, es soll kalt werden.

Was für ein Abendblick nach Westen – es wird wohl wirklich kalt.

4. Advent – Es war und ist kalt, lange Eisnadeln wuchsen an dieser Kiefer.