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... sitzt die kleine Wanze. - Als sie gerade aus dem Ei geschlüpft war, hat ihr irgendjemand beigebracht "Buchen, die sollst Du suchen." Nun ist sie also angekommen und hat vergessen, warum bzw. was sie auf Buchen suchen soll.

Ich weiss es auch nicht. – Vielleicht ist der Weg das Ziel?

Auf der anderen Seite: das mit dem „Vor Eichen sollst Du weichen.“ soll ja wohl auch nicht stimmen …

Nachdem ich kürzlich in Dessau unter dem Titel „Wo bleiben die Wanderfische der Elbe?!“ vortrug, war es an der Zeit, den neuen Vattenfall-Fischpass am Wehr Geesthacht anzusehen.

An der Küste weht ein frischer Wind - und um 8 Uhr an einem 21. September ist es noch ganz schön früh.

Das kann einen aber überhaupt nicht stören, wartet doch eine äusserst kompetente und souverän vorgetragene Führung auf Interessierte. Fragen sind ausdrücklich erwünscht.

Kleine Unterbrechung: Da ich bei der Anfahrt „über Land“ gut zurecht gekommen bin, bleibt noch Zeit, einen Blick auf den 1998 in Betrieb genommenen Fischpass am Südufer der Elbe zu werfen.

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Mit den heutigen Kenntnissen ist verständlich, dass dieser bei seiner Einweihung als bahnbrechend geltende Fischpass nicht heutigen Vorstellungen entspricht. Immerhin hat er damals allerdings zu einer erheblichen Verbesserung für Wanderorganismen inkl. Stint, Meerforelle, Lachs und Neunaugen geführt

Vom Landschaftsbild her nicht schön, von der professionellen Fischwilderei mit extremsten Auswüchsen her aber unabdingbar: eingezäuntes und gesichertes Gesamtumfeld des Fischpasses am Südufer.

Mit besser geeigneter Methodik als bisher wird das Wandergeschehen überwacht.

Das standortgemäße Fachpersonal inspiziert regelmäßig die Zähl- und Messeinrichtungen, hier oberhalb des Südufer-Fischpasses.

Nun aber los zum Treffpunkt am neuen Vattenfall-Fischpass, die beiden oben bereits gezeigten Fotos werden ergänzt um das weitere, ausgesprochen interessante Geschehen vor Ort.

Wir Besucher waren regelrecht elektrisiert, eine solche Fischwanderhilfe sieht man nicht jeden Tag.

Gummistiefel braucht man keine, festes Schuhwerk reicht - fast wie ein Kunstwerk wirkt der Fahr- und Gehweg.

Fast künstlerisch auch die betonvergossenen Wasserbausteine - während der Bauphase riss ein Riesen-Elbehochwasser allerhand auf der Baustelle weg.

Der Fischpass ist ausgelegt für den größten, möglichen Wanderfisch der Elbe, den Stör. Die Anlage überwindet den Höhenunterschied als sogenannter Schlitzpass - große Becken, in denen die Tiere verweilen können und kurze turbulente Strecken an den Schlitzen, die es zu überwinden gilt.

Turbulente Strömung an einem Schlitz - natürlich wird auch der Wasserstand gemessen.

Wegen der nötigen Länge mussten 2 Umlenkkurven eingeplant werden - eine Herausforderung, die die Ingenieure offenbar gut gemeistert haben.

An Stellen besonders starker Turbulenz sieht man auch heute gelegentlich das Elbwasser schäumen.

Messeinrichtungen ermöglichen eine genaue Erfassung vorher besonders markierter Fische.

Hier stehen wir neben der Fanganlage an der Monitoringstation - alle passierenden Fische werden erfasst. Zwar ist die Gruppe zu spät gekommen, um den Tagesfang zu erleben, aber man hat uns ein paar Vorführfische aufgehoben.

Ein besonders großer Fang, wenn auch ein eher unerwünschter: das Vorderteil eines Sibirischen Störs - die Sorte, die von Natur aus nicht in die Elbe gehört, angesichts aller möglichen Aktivitäten des teichwirtschaftenden Profis und Laien aber inzwischen fast überall auftaucht.

Es winkt die Wollhandkrabbe - ein Scherenbein und andere sind ihr verloren gegangen.

Ein in der Abwasserzeit seltener Karpfenfisch, die Zope, hat sich inzwischen in der Elbe wieder gut vermehrt.

Neben dem dicken Stör wirken selbst ausgewachsene, fast 1 m lange Zander wie Waisenknaben.

Uiiihh, zappelig - Flussneunaugen!

Hier sind die 7 Kiemenöffnungen des Flussneunauges gut zu sehen - plus Nasenloch plus Auge = 9 "Augen" auf jeder Körperseite ... - Herzlichen Dank, wir haben eine ausserordentlich kompetente und lehrreiche Führung genossen!

Natürlich gehört auch der Kormoran an einen großen Fluss.

Turbulent tosend schiesst das Elbwasser über das Wehr Geesthacht. Interessiert beobachtet eine Möve das Geschehen - hier gibt es heute bestimmt noch etwas zu fressen.

An solch interessanter Stelle bleibt eine Möve natürlich nicht lange allein.

Leider auch da und für das geübte Auge unübersehbar: Schwarzangler / Wildfischer, die auch vor tierquälerischen, verbotenen Fangmethoden nicht zurückschrecken.

Kleine Elbbucht unterhalb des Fischpasses - es ist an der Zeit, ein der Elbe angemessenes Fischschongebiet auszuweisen und durch konsequente Kontrollen Fischwilderei abzustellen. Hoffen wir, dass das Stichwort "Lebendige Elbe" allerorten zunehmend ernst genommen wird.

Panke, Berlin.

Wieder einmal ging`s nach Berlin.

Berlin-Anflug von Norden in den Osten - Platte in Sicht.

Wir wollen frühstücken auf dem Fernsehturm - extra gutes Wetter wegen der Aussicht bestellt.

Bevor es aber so weit ist, spazieren wir noch einmal - unter anderem - entlang der 60er-Tour des Vorjahres.

Start des Uferspaziergangs entlang der Museumsinsel.

Der "Familienfotobaum" des Vorjahres ist auch noch da.

Hoch in den Lüften vor dem Dom wird ein Pegasus versorgt.

Wieso der linke Turm des Doms in völligem Stilbruch mit einen neuen Aufsatz verschandelt wurde, wissen die Götter.

Am Morgen drauf wartet das Frühstück, hoch über Berlin.

Funkturmbesucher blicken in den Abgrund - hier also ist die Schlange geblieben, die eben noch unten vor dem Eingang stand.

Lecker Frühstück, Teilansicht.

Zu sehen gibt es natürlich Etliches während sich das Turm-Café dreht, wenngleich die Sicht von unten viel klarer zu sein schien.

Natürlich! - Die Digicam ist - wie fast immer - dabei.

Brandenburger Tor, Gold-Else und Reichstag von oben.

Grün am versteinerten Spree-Ufer - sehr schöner Überblick über den Nach-60er-Spaziergang des Vortages.

Himmlisches Scheinwerferlicht beleuchtet am Horizont die Spree samt daran liegendem Kraftwerk.

Gleissend liegt die Spree unter uns in der Morgensonne.

Das Frühstück hat geschmeckt, wir wandern noch ein Bisschen durch die Gegend.

Rüber zur Eastside-Gallery - noch zeigt das Ampelmännchen rot, aber die Mauer ist durchlässig.

Fahrrad-Führung durch Berlin, eine interessante Variante, die Stadt kennen zu lernen.

Auch den Trabbi gibt`s im Straßenbild noch - im Vorjahresbeitrag habe ich das Angebot "Trabi-Safari" beschrieben - hat auch eine Internetseite.

O2-World unter blauem Himmel - immer ein Tourismus-Foto wert.

Dieser Storch zeigt es: der Herbst naht, Abflug.

Nun heisst dieser Artikel ja „Panke, Berlin“ – auf also zum Treffpunkt an der Panke gleich neben der Bibliothek Luisenbad. Ich nutze die an fast jeder Ecke gebotene Gelegenheit, ein Fahrrad zu leihen.

Treffpunkt zur Panke-Expedition - Brücke Badstraße.

Es ist schon schön, wenn sich eine lokale Gruppe wie Panke.Info der Örtlichkeit, Geschichte und Kultur sowie Ökologie annimmt.

Luisenbad, Badstraße, Gesundbrunnen - Namen des heutigen Berlin verraten: hier verbirgt sich eine lange, thematisch interessante Geschichte. Panke.info bietet Touren - sei es real oder im Internet und erzählt.

Luisenbad, Bibliothek, Veranstaltungsort und Treffpunkt.

Fast haben die Straßenkämpfe vergangener Zeiten wegen sozialer Missstände keine Zeugen mehr - blieb nur dieser Findling übrig?

Noch besser ist es, wenn die Zuständigen der Stadt auch ihre Aufgabe erkennen und gute Information bereit halten. Warten wir ab, ob die Planung in standorttypischer Ausführung endet und die „Eingeborenen“ hinterher sagen „Das war wohl getan.“.

Die Panke in Berlin - mit allen Charakteristiken eines Stadtbachs. - Aaaaber: ein solches Naturpotential hätte ich hier nicht erwartet. Mit geringem Aufwand ist bereits erhebliche Verbesserung möglich.

Jede Menge senkrechtes, buntes Mauer-Ufer - wehe dem, der hier im Fluss landet.

Extremes Ufer muss nicht hoch sein - eine Spundwand "reicht" auch schon. Überbreite und fehlende Struktur des Gewässergrundes lassen die Panke hier als Sand-Schlamm-Kanal erscheinen.

Wie im vorigen Foto zeigt sich die Panke auch hier als "schönes Teil", sauber und aufgeräumt im Sinn des Sauberkeitsfanatikers - eine ökologische Wüste. Der Ball vorn rechts schwimmt als Sinnbild verloren an der Wasseroberfläche: wer immer hier reinfällt - unnatürlich technisches Ufer verhindert den Wasser-Land-Wechsel für Spielzeug, Kinder, Haustiere und - ganz nebenbei (! ?) - für Lebewesen des Gewässerumfelds, seien es Nager und andere Säugetiere, Amphibien oder z.B. die die Wassernähe liebende Ringelnatter.

Wo neben der Wandse hinreichend Flächen zur Verfügung stehen, bietet sich die Möglichkeit, ihren Lauf vielfältiger zu gestalten - z.B. durch Nutzung des bereits vorhandenen Hochwasserschutzbeckens (Foto: vom Ablauf bachauf gesehen). Das ist auch vorgesehen. Aber Achtung: Es gilt, die Höhenlagen zwischen Gewässer und "neuer Aue" zu beachten, sonst ist der jetzt ökologisch bereits wertvolle Seitenraum anschließend zerstört.

Diese Montage vom Einlaufbereich des Hochwasserschutzbeckens beleuchtet die Thematik: die tief liegende Panke muss durch Sohlanhebung auf das Niveau der "neuen Aue" gebracht werden. Andernfalls - bei "Durchschneiden" der Hochwasserschutzfläche - würde aus dem heute einigermaßen feuchten Gelände ein entwässerter, Nährstoffe frei setzender Bodenkörper entstehen. Brennesseln würden die heute in Teilbereichen vorherrschenden Feuchtgebietspflanzen ersetzen.

Detailfoto des Zulaufbereichs als Abschluss: der zuständigen Verwaltung, dem Planer und den Ausführern stellt sich eine herausfordernde Aufgabe, wollen sie die gesetzlich geforderte Verbesserung der Gewässerökologie und die Aufwertung des Stadtbildes / Erholungsraums vereinen. Beide Themenbereiche verlangen dasselbe - aus Fehlern anderswo ist zu lernen, wie sie vermieden werden können.

Umweltbildung in Berlin jedenfalls bietet eine ausserordentlich fundierte Grundlage. – Man muss dann „nur noch“ wollen und das Richtige tun.

Für dieses Mal ist die Panke-Tour zu Ende am Rathaus Pankow. Zurück geht`s mit dem Rad Richtung Kulturbrauerei.

Das waren wieder einmal spannende Tage in Berlin.

Der alte Koreaner in Berlin, bereit zur Heimfahrt.

Der Morgenspaziergang mit Socke von de Dreyster Drift erinnert uns daran: es ist ja Wahl in Berlin! Dieses Foto - wie vorhersagend - präsentiert die Wahlsieger (das hat ja nicht zwingend damit zu tun, dass die dann auch den Senat stellen ...).

O nass is `s - nix wie weg aus Berlin!

Nach 20minütiger U-Boot-Tour (Schleich-Fahrt) hatten wir das Regenband glücklich hinter uns und konnten in guter Fahrt Hamburg passieren.

Socke von de Dreyster Drift, zurück daheim: "Ich will hier rein!"

Aaah, es tut sich was!

Und schwups! - Jetzt erstmal erholen!

Die Wernigeröder Goldforelle.

Seit Jahrzehnten engagiert sich eine Gruppe hoch qualifizierter und hartnäckiger Bach- und Heimatfreunde für die Wernigeröder Forellenbäche. Mit vielen Kooperationspartnern haben sie es geschafft, nachdem die Abwasserprobleme Anfang der 1990er abgestellt werden konnten, aus ökologisch toten (sehen wir mal von den Abwasserbakterien ab) Harzgewässern wieder wahre Kleinode entstehen zu lassen. Dazu gehörte vor allem auch, die zahlreichen Wanderhindernisse auf dem Weg zu Laich- und Aufwuchsstrecken zu bereinigen.

Inzwischen sind im bebauten Stadtbereich Wernigerode alle Hindernisse in so vielen, ortsangepassten Varianten umgestaltet, dass ein interessanter Lehrpfad über Fischpässe auf den interessierten Wanderer wartet.

2011 lud der Wildfisch- und Gewässerschutz 1985 Wernigerode e.V. ins Haus der Nationalparkverwaltung zum 7. Wernigeröder Wildfisch-Symposium ein.

Für besonders interessierte Leserinnen und Leser  verlinke ich zu einem Ortskundigen bei scienceblogs.de (schließlich geht es ja tatsächlich um verbessernd in der Natur angewandte Wissenschaft) – viel Spaß!

Auf geht`s mit der Elbe-Saale-Bahn - von Dessau nach Wernigerode, der bunten Stadt am Harz.

Vorbei an der bekannten EU-Agrarsteppe - Unser täglich Gift gib uns heute.

Ankunft am Bahnhof Wernigerode - das Schloss grüßt vom Berg.

Auf der Suche nach der Goldforelle - Goethe fand sie schon 1777.

Auf der Suche nach der Goldforelle - Goldrute am Wallgraben der Stadtmauer.

Auf der Suche nach der Goldforelle - die berühmten "goldenen (?) Türgriffe".

Forellen gefunden - aber rote! - Wappentier der Stadt und des Landkreises Wernigerode.

Und dann die Überraschung in interessanter Vortragsveranstaltung – da ist sie ja:

2011 - Für 10 Jahre überaus ertragreicher Kooperation wird die Wernigeröder Goldforelle verliehen. - Ganz herzlichen Dank !

Nach getaner Arbeit und gelungenem Arbeitsessen geht es durch mittelalterliche Gassen ...

... zurück zum Hotel in Marktplatz- / Rathausnähe.

Am nächsten Morgen startet die zum Symposium gehörende Exkursion. Aber vor der üblichen Begutachtung umgebauter Wanderhindernisse gilt es dieses Mal, Fische zu retten: ein Wehr-Umbau steht unmittelbar bevor, wir helfen, die im Baustellenbereich gefährdeten Fische in gefahrlose Strecken zu bringen.

Einführung in das Elektrofischen, eine zu Recht nur dem ausgebildeten Fachmann mit Sondererlaubnis gestattete Methodik zur Bestandserfassung.

Dieser 3-stufige Absturz steht unmittelbar vor seinem Umbau zum durchwanderbaren Fließgewässer.

Neugierige Blicke in den Abgrund - irgendwas muss da stattfinden ...

Sorgfältig wird die Bachstrecke im Umbaubereich befischt.

Immer mit der Ruhe - diese Bachforelle ging daneben ...

Na also.

Nun also nicht golden, sondern "live" - die "Rotgetupften" - schnell zum sicheren Standort wegbringen.

Vorsichtiges, ruhiges Zurücksetzen: die Bachforellen ziehen davon.

Ein einziger, schwächelnder Fisch wird gerade hingestellt, da ist auch er wieder fit.

Ein Bisschen Ruhe noch - sie steht wie eine 1.

Im Gegensatz zu den weggeschwommenen Bachforellen bleiben die Mühlkoppen erstmal in einem Lichtfleck sitzen, eine kleine Bachforelle leistet ihnen Gesellschaft.

Nachdem die Umsetzaktion so gut gelang, haben wir doch noch etliche Fischpass-Varianten ansehen können. Die behalte ich aber eigenen Besuchen der Leser vor und zeige hier nur kleine Ausschnitte.

Kleiner Zwischenstop - man sieht, in der Fremde ist nicht nur E-Fischen gefährlich.

Nein, wir haben nicht zu viel Hasseröder getrunken und hängen hier ab! Wir konzentrieren uns auf einen Beckenpass.

Noch `ne andere Forelle, silberfarbene Alu-Variante - kaum reicht das Wasser im Beckenpass. Ich erwähnte schon an anderer Stelle den geringen Abfluss der Bäche. Während es im Sommer 2011 überall in Massen regnete, blieb der Harz allzu verschont vom wertvollen Nass.

Zum Abschluss der Exkursion noch ein Gruppenfoto mit den Ausdauerndsten am Mäander-Fischpass.

Bis zur Abfahrt der Bahn gen Norden blieb noch Zeit für einen Spaziergang.

Winkelbetrachtungen in der Altstadt.

Postkarten-Fachwerkfoto - was haben wir bloß für ein Wetter gehabt !

Da ist sie ja, die Wetterfahne, die nicht als Hahn, sondern als Fisch gestaltet ist.

Wollte hier ein Wohlmeinender die Bachfische mit Alu frischhalten?! - Liebe Leute, frischen Fischen im Forellenbach erhält man ihren sommerkühlen Lebensraum durch Beschattung, Wurzeln und fördert Turbulenz durch ein raues Bachbett.

Ein letzter Blick auf Wernigerodes Forellen - hier die häufige silberne Alu-Variante, davor die eher seltene goldgrüne-Schleie-farbene Ausnahmeform.

Schön ist`s in Wernigerode - aber ob die Harzer Brockenbahn weiter so die Luft versauen darf, sollte man schon mal überdenken.

Es lässt sich nicht verhehlen, der Herbst schickt seine ersten Boten.

Na denn, tschüß Wernigerode für 2011! – Bis bald, wir planen mal einen richtigen Urlaub hier.

Das war die Frage, die auf einem Vortrag in Dessau beleuchtet werden sollte.

Eingeladen hatten der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Bürgerinitiative PRO ELBE.

Wanderfische der Elbe, denen es gelang, den Hamburger Hafenbereich zu durchschwimmen, werden schon am Eingang der großen Flusssysteme Saale und Mulde gestoppt - hier: das Stadtwehr Dessau.

Die Hinfahrt per Bahn ging über Berlin.

Bei bedeckt-grauem Himmel saust der Zug entlang nicht enden wollender Maisfelder Richtung Berlin.

Flaches Land ist durch riesige Schläge gekennzeichnet.

Das früher dominierende Grünland, womöglich noch Weide, ist selten geworden.

Etwa nach 1/3 der Fahrt Richtung Berlin reisst der Himmel auf (ohne, dass etwas herausfällt) - na, das ist doch was!

Erneuerbare Energie - stellenweise definieren Windparks die Landschaft.

Kleine Unterbrechung zum Umsteigen in der Lutherstadt Wittenberg.

Irritation - ich lese "Altstadt": Wo ist denn hier die Altstadt ? !

Ahhh, andere Zugseite zum Rausgucken nutzen: die Altstadt der Lutherstadt Wittenberg.

Auffälliges Gelb entlang der Bahnstrecke: die Kanadische Goldrute hat weite Bereiche Sachsen-Anhalts im Griff.

Beim Queren der Elbe kurz vor Dessau fällt der Blick auf die Elbtalaue.

Die Elbtalaue, flächenhaftes Grün mit Büschen und Bäumen, vom Jungbaum bis zum Methusalem.

Die naturnahe Entwicklung dieser beeindruckenden Landschaft muss noch eine Fülle von Themenbereichen mit einer Vielzahl an Beteiligten klären.

Die Elbtalaue - hoher Himmel über flachem Land.

Die landschaftliche Lenkung, hier im Wulfener Bruch, soll über extensive Beweidung mit Wildtieren geschehen, Rinder und Pferde. - "Er will doch nur spielen!" - Der Bulle auf dem Foto hat sich begeistert über geschnittenes, langes Gras eine Schärpe übergeworfen.

Wie es sich für Wildtiere gehört, sind die an uns wenig interessiert. Sie weiden in großem Abstand.

„Wulfener Bruch“ ist ein Projekt des NABU Köthen, Primigenius führt die Wildherden. – Viel Gehirnschmalz, Arbeit und Überzeugung braucht noch das Gewässersystem – ökologisch zerstört, wie es sich derzeit darstellt.

Harte Unterhaltung hat aus Fließgewässern überbreite, übertiefte Kanäle entstehen lassen. Der standorttypische Bewuchs fehlt, Mähgut verrottet im Ufersaum - das entspricht verbotener Abfalllagerung.

Fehlende Beschattung durch standorttypischen, lichten Auwald führt wegen des Lichtüberangebots zu eintönigen Algenmassen. Charakteristisches Fließgewässerleben wird hier unterdrückt.

Wo sich statt Algenmassen Entengrütze (Wasserlinsen und ihre Verwandten) ausbreitet, steht es um das Fließgewässerleben nicht besser.

Sooo dick ist die Entengrütze zusammengetrieben. In dieser organischen Masse erstickt jedes Leben - so stinkt es auch aus dem grünen Haufen.

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich (die Fachfrau auch): Hier müssen wir uns echt etwas einfallen lassen !

Verbesserungsmöglichkeiten lassen sich bereits hier ablesen. Der Brückenquerschnitt zeigt im Vergleich zum Gewässerufer, dass unnötig breit mit Mähkorb und/oder Bagger gewirkt wurde. Verringern "auf Normalmaß" bringt nicht nur der Ökologie Nutzen, sondern spart auch unnötige Geldausgaben.

Teil der heutigen Realität: Schlammschnecken-Overkill. Dies ist ja nur ein sichtbarer Teil des brutalen Geschehens. Zerschnitzelte Aale und Ringelnattern, auf Land gepackte und vertrocknete große Anteile des Fischbestandes und vieles mehr - all das gilt es zu minimieren ! Im Übrigen entsprechen die im Ufersaum liegenden Boden- und Leichenmassen einer unerlaubten Abfalllagerungspraxis.

Nun aber fix zurück nach Dessau.

Abendstimmung an der Elbe - es ist Zeit für den Wanderfisch-Vortrag.

Der Vortrag beleuchtet die Entwicklung der Elbe aus ihrem „Bakterien-Zustand der Abwasser-Jahrzehnte“ bis zum heutigen „Algen-Zustand“. Verbesserungen durch langjährige Abwasserreinigung und andere Effekte, die schon in den frühen 1990ern offenkundig waren, sind inzwischen teilweise zunichte gemacht, so dass die Wanderfische der Elbe wieder Verschlechterungen anzeigen.

Auch das Stadtwehr in Dessau an der Mulde wartet noch auf seine Umgestaltung, die Schaffung der Durchwanderbarkeit. Das Schlimmste, was dem Fluss und seinen Organismen passieren könnte, wäre hier ein Neubau einer Wasserkraftnutzung mit ihrem geringen energetischen Gewinn und den enormen ökologischen Schäden.

Wasser ist immer attraktiv für Menschen - man stelle sich einmal vor, die Mulde flösse hier wieder frei, welch ein Gewinn für Mensch und Natur !

Wer in Dessau übernachten möchte, sollte einmal die Internetseite des Haus Berlin ansehen.

Kleine, aber feine Adresse.

Morgendlicher Ausblick nach erholsamer Nacht. - Ob man sich nun für "Gästezimmer blau" (2-Bettzimmer) oder "Gästezimmer beige" (eine ganze Wohnung!) entscheidet: hier wohnt man ruhig und gut.

Auf dem Weg zum Frühstück - vorbei an Elefanten ...

... und jagenden Zentauren.

Bauhaus-Architektur.

Gern bin ich der Empfehlung gefolgt, auf dem Weg zum Bahnhof in der Mensa des Bauhauses zu frühstücken: eine gute Empfehlung, herzlichen Dank!

Die Elbe-Saale-Bahn steht bereit - auf geht`s nach Wernigerode in den Harz zum 7. Wildfisch-Symposium.

Schneckig schrecklich.

Wir liegen zwischen zwei Fronten - regelhaft kommt Schlagregen mit Starkwind. Die gestern bei etwas Hagel auftretenden Eiskugeln bis 5 cm (noch nie gesehen) waren bei uns glücklicherweise nur selten und hinterliessen keinen Schaden.

Pech gehabt! Der Topf mit dem Goldschatz steht offenbar unten im Regenkanal ...

War irgendwas ?!

Ich sehe schwarz.

Rotbraun.

"Ey Alder, lange nicht gesehn! Du siehst aber gar nicht gut aus. Bist ja kaum wiederzuerkennen!"

Das 7. Wernigeröder Wildfisch-Symposium steht bevor.

Gern erinnere ich mich an das vorige.

Aus gutem Grund ziert seit Alters her eine Bachforelle (man beachte die Fettflosse!) das Wappen.

Wernigerode, das ist die schöne Harzstadt, die als Besonderheit z.B. eine goldene Forelle als „Wetterhahn“ auf einem Stadtturm bieten kann. Nicht vergessen werden darf – angesichts des guten Harzwassers nicht verwunderlich – das bekannte örtliche Bier.

Aber vorher bin ich reif für die Insel, die Elbeinsel, auch wenn es nur für einen Kurzbesuch reicht.

Noch`n 60er …

Nachdem 2010 ein Sechzger in Berlin gefeiert wurde, stand nun 2011 wieder einer an.

Fast herbstlich mutet die Vogelbeere an. So voller Früchte haben wir viele Beerenbüsche und -bäume lange nicht gesehen.

Wen`s betrifft, wird nicht verraten. Aber fix nach dem Urlaub haben wir mit Gästen gefeiert – die lasse ich auf den Fotos weg.

Sechzger? - Was für`n 60er?

Eine Neu- bzw. Wieder-Berlinerin.

Ein Klumpen blonder Frauen ist eingetroffen.

2 Männer - unvollständige Auswahl.

Socke hat - wie immer - alles unter Wind.

Der letzte Urlaubstag ist da.

Der Vejle Fjord-Strand zeigt sich von seiner schönsten Seite - hier die windstille Version. Die Juelsminde-Sonne lacht.

Der Kampfdackel wärmt sich auf ...

Harter Kaktusschatten zeigt die Strahlungsintensität.

Nach dem Nachmittagsspaziergang - Socke schlafft im Schatten ab. "Ohne kleine Liegepause auf kühlerem Grund gehe ich keinen Schritt weiter!"

An der Fensterscheibe hat sich ein eindrucksvolles, uns unbekanntes Flügeltier eingefunden.

Handwerklich geschickt, wie er nun einmal veranlagt ist, zerlegt und vertilgt Socke den letzten Urlaubskauknochen fachgerecht.

Der Nachbar-Hase putzt die Nase - er wird doch wohl nicht weinen, wo wir nun abfahren.

Tschüß, Hase! Ha` det godt!

Wie immer ein Muss bei Juelsminde-Ferien: die Angeltour zur Vejle Å.

So richtig verrät der Morgenhimmel noch nicht, wie der Tag werden soll. Also: doppelte Garnitur - für feucht und heiss/trocken - einpacken.

Idyllische Partie mit überhängenden Bäumen - leider noch allzu selten. "Anglers would hate the natural" sagt ein wissender englischer Freund ...

Angesichts jahrzehntelanger Restaurierung – gesteuert von den inzwischen abgeschafften dänischen Ämtern (hier: Vejle Amt) – und jetzt in gut aufgestellten Städten kommunal fortgesetzter Verbesserung ist es kein Wunder, dass eine Vielzahl Flüsse in DK entstanden ist, in denen kein Fischbesatz mehr erfolgt. Es hat sich gezeigt, dass die Natur viel besser nachhaltig – d.h. über den Lebenszyklus und über Generationen von Organismen – produziert, als Menschenhand das vermag. Bei ein Bisschen Nachdenken ist das kein Wunder, trainiert die Natur doch seit Jahrmillionen, während der „homo sapiens“ (was für eine Selbstüberschätzung!) erst Neubürger auf der Erde ist.

Die Fangstatistiken sprechen für sich – hier als Beispiel die Vejle- und die Skjern Å. Erstere hat in den vergangenen Jahren den Meerforellenertrag von gut 100 auf über 1.000, letztere den Lachsertrag in gleicher Größenordnung gesteigert, allerdings ist man hier Richtung Besatzeinstellung noch auf dem Weg.

Vorweg habe ich den Sitz des Dänischen Anglerverbands in Vingsted besucht. Hier wird demnächst in Kofinanzierung mehrerer Partner eine Mäandrierung des Flüsschens erfolgen und ein Neubau für den Verband entstehen, der auch als Fortbildungs- und Naturcenter dienen soll. Der Dänische Anglerverband sieht sich als Sachwalter lebendiger Gewässer und ihrer Entwicklung dahin. Eine hohe Fachlichkeit, angelehnt an geltendes Recht liefert ein ausgezeichnetes Fundament für Stellungnahmen in allen gewässerbezogenen Angelegenheiten. Die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie wird intensiv verfolgt, Kooperationsprojekte zur Gewässerrenaturierung bieten regionale Beispiele zum Nachmachen, Zuständige werden hartnäckig an ihre Aufgaben erinnert. – Deutsche Anglerverbände können sich da ein Scheibchen abschneiden …

Wie man vor dem Hintergrund der dänischen Erfahrungen Bäche und kleine Flüsse mit leichter Hand verbessern kann, ist hier erläutert.

So wird die Vejle Å hier demnächst aussehen. Neue Windungen und jede Menge Kies und Geröll in den Rauschen-Positionen. Auf das neue Zentrum (Kreise rechts unten) darf man gespannt sein.

Beeindruckend an den dänischen Bächen Ostjütlands ist ihr eiszeitgeprägtes Umfeld – eine interessante Tallage, eingerahmt in Moränenhügelketten.

Blick von halber Höhe des Moränenhangs auf Haraldskær, jetzt Sinatur Konferenzhotel.

Blick zurück vom Tal schräg hoch Richtung Fotostandort des vorigen Bildes.

Was für ein Tal! - Hier lässt es sich lernen, wandern, radeln, angeln ...

Wasser-Aspekt am Haraldskær-Brunnenablauf.

Bunte Kuhherden ergänzen das Bild.

Seitwärts im Feuchten stehen ein paar schwarze Ochsen.

Da habe ich auch alte Bekannte aus dem Vorjahr – oder waren es nur Verwandte (?) wiedergesehen.

Dieses Mal hatte eine ausgewachsene, ca. 1,50 m lange Ringelnatter imposant zusammengerollt an Land auf mich gewartet. Leider hatte sie kein Interesse, abzuwarten bis meine stümperhaften Bemühungen mit dem Fotoapparat eine vollständige Nahaufnahme ermöglichten. - So ist denn der Kopf des flüchtigen Tieres inzwischen im Gras verschwunden ...

Bei der 2. Angeltour zeigte sich – wie 2010 schwimmend – ein ca. 70 cm langes Jungtier. Schon schön zu sehen, wie sich die Natur erholt, wenn man sie denn lässt …

Tanzplätze und Grastunnel mit Wasserrutsche des Fischotters sind schon fast alltäglich geworden - man muss sie "nur" erkennen.

Schöne Fischotterspur (hier: ein Foto vom Ufer eines norddeutschen Bachs).

Ein Bisschen Kraxelei bietet etwas mehr, als der „Gemeine Angler“ so erlebt.

Kleinster Quellbach im Laubwald - wie schön, dass die Moränensteine nicht geklaut sind, sondern noch zeigen können, wie so etwas naturnah aussieht.

Gefälle im Moränenhang - Eiszeitschmelzwasser hat dem Quellbach ein interessantes Tal verpasst.

Jede Menge Totholz gehört natürlich auch dazu.

In lichteren Partien solcher Laubwaldgebiete kann man schicke Weinbergschnecken an Großer Klette entdecken.

Bei all dem Gejubel über dänische Gewässer soll die „Groß-Realität“ aber nicht aus dem Auge geraten: Dänemark konkurriert im EU-Agrar-Subventions-Wahnsinn mit Niedersachsen um den 1. Platz, wer die höchste und überdüngteste Industrieagrar-Produktion erzielt. Das bleibt natürlich nicht ohne Folgen für Boden, Binnengewässer und Meere (= Link zu Ostsee-Foto vom Wien-Kongress HydroEco 2011).

Fließgewässer im EU-Industrieagrarland - Mais bis in die äusserste Uferkante, strukturloses Ufer und öde Gewäassersohle bei Überbreite und übertief eingeschnittenem Querschnitt - auch in Dänemark gibt es noch viel zu tun. Hier aber weiss man, was und wie - und arbeitet eins nach dem anderen ab.

Weite Flächen des Einzugsgebietes sehen nicht viel besser aus als der Uferrand: Subventionierte Verarmung der Landschaft - Mais, so weit das Auge reicht.

Noch ein paar Fotos in Hinblick auf zu Verbesserndes folgen hier.

Standorttypischer Baumbewuchs - optisch sehr schön, auch der vielgeschmähte Kormoran kann hier mangels "Landebahn" höchstens schwimmend von baumfreien Nachbarstrecken rein. Aber die Überbreite und das übertief eingeschnittene Profil fordern noch erhebliche Restaurierungsaktivitäten.

Wie im vorangegangenen Foto - Erlen, Eschen, Weiden, Ulmen. Der Fluss wartet auf weitere Verbesserung seiner internen Struktur.

Nanu, Massen an Eisenocker - dieser Sturzbach war früher immer glasklar, sein Grund normal! Mal sehen, ob jemand weiss, welcher Eingriff in den Bodenwasserhaushalt des Einzugsgebiets diese schädlichen Folgen hat.

So, die Sonne steigt immer höher und brutzelt ganz ordentlich. Wohl dem, der auch immer mal Schatten findet …

Scheinwerfer am blauen Himmel - wohl dem, der in Watstiefeln herumstiefelt, wenn er Baum- oder Wolkenschatten geniessen kann ...

Ein plastisches Beispiel für die von Prof. Dr. Wilhelm Ripl vorgestellten Überlegungen zu Boden- und Gewässerschutz sowie notwendiger Anpassung an den Klimawandel: auf dem Höhenrücken links die Landschaft kühlender Wald, rechts in sonniger Gluthitze liegende Intensiv-Agrarfläche.

Es gibt natürlich Anblicke, die gerade bei diesem Sonnenschein besonders herausstechen. - Neugierig habe ich nachgeschlagen, hier also die Lösung für Interessierte: es handelt sich um die Blutbär-Raupe, die das giftige Alkaloid des Jacobs-Kreuzkrauts vertragen kann.

Gut geschützt vor Regen: Blattlaus-Armeen an der Unterseite von Uferpflanzen.

Dem in Watstiefeln Stiefelnden kommt allerdings angesichts dieses schönen Radweges nur in den Sinn "It`s a long way to Tipperary ...".

Arme Sau - ´tschuldigung, armes Rind - haben sie dir auch noch die Schatten spendenden Äste geklaut und nebendran liegen lassen ? !

Ahhh, endlich ! ! ! In weiser Voraussicht war das Auto im Schatten geparkt worden. Jetzt ist Gelegenheit bei ordentlich kühlem Wasser, Obst und Aufgeschmiertem ein Bisschen Pause zu machen.

Ein Angelttreff an einer netten Privatstrecke hat mich dann allerdings noch das im Sommer 2011 an der Ostseeküste andernorts so charakteristische „Nass in Massen“ erleben lassen.

Ich habe angesichts des (schmalen) Sturzregenbandes extra noch angerufen. Die Antwort "Bei mir scheint die Sonne - fahr mal los!".

Linker Hand eine schwarze Wand: Fünen meldet vermutlich "Land unter".

Jetzt hat uns die von rechts (Norden) reingezogene Regenwand erwischt - Tempo 50, dann 40 ist angebracht.

Am Treffpunkt - Sonnenhimmel im Westen. Wo, bitte, ist denn hier das Tal? - Aber dann: wie abgeknipst hört der Wolkenbruch auf, seine Grenze ist gequert.

Der Blick von der Höhe Richtung Bachmündung zeigt die abziehende Regenfront.

Auch hier auf welligen Moränenhöhen - Agrarsteppe.

Bunte Neozoen - Fasanen - zeigen vor mir keine Scheu (das Auto auf dem Feldweg nehmen sie nicht als Feind wahr).

Und so haben wir denn einen Angelabend mit spannender Kulisse im Westen genossen.

Nun soll es aber genug sein, bevor wir im Dunkeln ins Wasser fallen. Wir räumen den Platz für die wahren Angler, die nachts die dicken Fische fangen - oder auch nicht.

Na, wenn denn trotz spannender Erlebnisse am Bach kein Fisch für die Pfanne rauskommt, gibt es ja einen großen Trost.

Ein Fischgeschäft mit guter Auswahl an frischem Seefisch kann sich immer sehen lassen.

Vor dem Kauf von Tun und Zuchtlachs sollte man sich allerdings ein paar Gedanken machen - Überfischung, unnötiger Tod zahlreicher Beifänge bzw. übelste Meeresverschmutzung an Küstenbereichen und in Fjorden sowie Naturpopulationen vernichtende Parasitenschwemmen sind nur einige der extrem negativen Begleiterscheinungen dieser Angebotsform. Zum Glück gibt es Alternativen.

Anderswo angeln ist ja immer ein Erlebnis, aber die heimischen Gewässer ... kennt man halt besser ... 🙂 (MF, 63 cm).

Na, Manno! Wer ist nun Vor-, wer Nachmacher?!