
Abendsonne über den Elbe-Wiesen, beleuchtet den „Balkon Europas“, die Brühlsche Terrasse. Etwa von diesem Punkt aus hat „Canaletto“ sein Bild gemalt.
Demnächst mehr zur schönen Reise von der Elbe an die Elbe.

Abendsonne über den Elbe-Wiesen, beleuchtet den „Balkon Europas“, die Brühlsche Terrasse. Etwa von diesem Punkt aus hat „Canaletto“ sein Bild gemalt.
Demnächst mehr zur schönen Reise von der Elbe an die Elbe.
Veröffentlicht in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Wetter - oder was | Leave a Comment »
Unser Tag gestern: Sonne – kurze, heftige Gewitterfront – Sonne – wilde Wolken zum Abend kündigen nächtliche Gewitterfront an.

Auf sonniger Radtour – professionelle Säger haben die Straße frei gemacht. Die alte Pappelreihe hat eine Lücke, 3 Bäume sind im Gewittersturm gestürzt.

Oha! – Nebendran gelegene Brücke ist für den Herbst zum Neubau vorgesehen. Hoffen wir mal, dass auch die ohnehin lädierte Straße im Budget für Erneuerung vorgesehen war. Jetzt tut`s Not.
Auch die haben wir gut überstanden.
Veröffentlicht in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, westlich HH, Wetter - oder was | Leave a Comment »

Ein regelhaft im April genutztes Flussneunaugenlaichbett der Seeve liegt fast trocken – geringer Abfluss, Niedrigwasser.
An der Seeve angekommen wundere ich mich nicht über Niedrigwasser – hoffentlich regnet es mal ordentlich – aber im Sommer ist ausser einem Peak bis hin zum längeren Hochwasser keine anhaltende Wirkung zu erwarten. Unsere Bäche sind besonders: sommerkühl, Quellen-gespeist. – Das Grundwasser wird zwischen Herbst bis Frühjahr aufgehöht (so richtig schon länger nicht) – leider ganzjährig und speziell zwischen Frühjahr und Herbst wird reichlich Grundwasser für diverse Nutzungen abgeknappst. An der Gewässerökologie richten sich diesbezügliche offizielle Gutachten bis heute nicht wirklich aus.
High Noon – ich glaube, ich gucke nicht richtig.

Hier unter einer Brücke ist regelhaft im Sommer ein Meerneunaugenlaichbett zu finden. Sooo viele, sooo große Steine habe ich allerdings bisher noch hufeisen- oder kreisförmig arrangiert gesehen.

Ein genauer Blick zeigt – verschwommen – ein Meerneunauge, arbeitend, noch sind aus seiner Sicht die Steine nicht ordentlich positioniert.

Suchbild – mal drauf klicken zum Vergrößern. Warum liegt dieses Meerneunauge (ich musste erstmal den Vorderteil erkennen!) so rechtwinklig?! Eine spezielle, angenehme Form für die Mittagspause?

Begeistert bin ich zum Seevekanal gewechselt und freue mich über solch schöne Wassersternpolster. „Der Wasserbaumeister Pflanze“, wie der Däne sagt, hat eine hohe Längs- und Quer-Variantion durch Induzieren turbulenter Strömung gebastelt.
Schöner konnte ich mir den Sommeranfang kaum wünschen. – Na gut, zu Essen gibt es demnächst Scholle …
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Fliegenfischen, Angeln am Forellenbach, Gewässerschutz, Klima, Reisen, Wetter - oder was | Leave a Comment »
Mal wieder habe ich als Gast eines Kurses der Volkshochschule Hamburg über den Wanderfisch Meerforelle als Anzeiger für die Situation der Elbe vortragen dürfen. Da habe ich ein paar Vögel auf dem Schuldach gesehen, die den Kursteilnehmern noch gar nicht aufgefallen waren. – Verrückte Vögel? Von Amseln, die früher als Waldvögel galten, wissen wir ja inzwischen so einiges in Sachen Anpassung.

Was guckt die Möwe auf dem Dach – wohin, zu wem. Offensichtlich entwickelt sich die Art zum Kulturfolger, brütet prima auf bekiesten Flachdächern.
Alle Kursteilnehmer sind begeistert (hoffentlich auch über meinen Vortrag, Inhalt in etwa: vgl. Link oben).
Veröffentlicht in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Unsortiertes, Vögel | Leave a Comment »
Warum auch immer, 2016 habe ich offenbar keinen Beitrag über das jährliche Seniorenangeln geschrieben – meine Fischfotos waren wohl nicht danach …

2016 war ich aber auch dort – eine Handvoll Jungsegler übten in ihren Optimisten (ich hoffe, den Bootsnamen richtig getroffen zu haben).

Dafür surfte auf einem freischwimmenden dicken Ast, windgetrieben, ein sich trocknender Kormoran auf dem – benachbarten – Baggersee. Pardon für die Fotoqualität, ich fand das Motiv halt so schick.
Es waren knapp 30 Angler zusammengekommen, teils „nur“ zum Kaffee, Mittagessen, Klönschnack – teilgenommen haben Angler in einer Summe von xy Anglerjahren (wird nachgeliefert), bis zum stolzen aktiven Alter von 84 Jahren. Wie unser Organisator im Nachhinein – hoffentlich auch weiterhin – feststellt: es gab keine Verluste.
Omas Fischrezept ist Gold wert – die Fänge rekrutieren sich aus speziell zu behandelnden Fischen. Wer Brathering in Sauer kann, ist gefragt.
Bevor nun ausgeschnackt war, wer die schönsten Fische gefangen hat, habe ich mich auf den Heimweg gemacht, wollte nicht von der Autobahnsperrung nach dem Biker-Treffen in Hamburg eingestaut werden.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Vögel, Wetter - oder was | Leave a Comment »

Unseren letzten Nachmittag in Jena wollen wir für weitere Spezialitäten im Umfeld nutzen. Mal sehen, ob uns das Wetter lässt.

Die Restauratoren haben ordentlich zu tun. Erste beeindruckende Fensterkonstruktionen sind bereits zu bewundern.
Von der Lobdeburg starten wir zum Naturkundehain nordwestlich Jena. Hier kann auch über die örtlichen Napoleon-Erfahrungen studiert werden.
Nicht weit entfernt liegt der Winterling-Edellaubholzwald. Da müssen wir hin.

Nie zuvor gesehen – der Waldboden, dicht überzogen mit Winterlingen, inzwischen mit reifenden Samen.

Hainbuchen (und viele andere Baumarten) können das genau so – wenn wir Menschen doch einfach mal durch Anschauung – UND HANDELN – daraus lernen würden.

Es ist längst überfällig, unsere Subventionspraxis Agrar zu ändern. Es kann nicht sein, dass zu Lasten der Gesellschaft allein die Agrarminister bestimmen, wie das Steuergeld für ihre Klientel verteilt wird.

Immerhin säumt diesen, landschaftlich schön fliessenden Bach eine Baum-Allee – allerdings randstreifenlos begleitet von Intensiv-Grünland in seiner schmalen Aue.

Weiter bachab, Richtung seiner Mündung in die Saale wechselt die Intensivnutzung der Aue in Ackerland. Da es an beiden Uferstrecken jetzt – im Mai – noch offen liegt, offenbar für Mais – BIS AN DEN BACH – vorgesehen.
Solch Kultur- und Naturschande unter Vernachlässigung von Boden- und Gewässerschutz muss endlich ein Ende haben. Bevor ich mich als zwangsveranlagter Steuerzahler in Wut-Text ergehe: Laukötter dichtet dazu.

Unsere Jena-Fahrt mit der Vielzahl beeindruckender Erlebnisse nähert sich dem Ende. Was haben wir für ein Glück mit dem Wetter gehabt. Regen nur nachts, mal auch während einer Fahrt von A nach B.

Auf dem Marktplatz findet zwischen blühenden roten Kastanien ein Rummel statt. Wir besuchen eine Gaststätte.

An diese Reise werden wir uns noch lange, und immer wieder gern, erinnern. – Herzlichen Dank allen, die daran beteiligt waren.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Wetter - oder was | Leave a Comment »
Unser „freier“ Tag soll uns noch die Umgebung Jenas näher bringen – beginnend mit einer Höhen- und Täler-Tour.

Uuuups, dicker Nebel beim Aufstehen – man gerade, dass die über den Hummelsberg lugende Sonne sichtbar wird.

Beim Süd-Nord-Queren von Tälern und Höhen ist die intensive Nutzung der Landschaft deutlich. – Nötig wäre eine Änderung der Agrar-Subventions-Definition, damit wieder Feld- und Wegraine flächig zurückgewonnen würden.

Landschaftsverödung, überzogene Boden- und Wasserbeaufschlagung prägen das Bild. „Oh, so schön gelb-blau!“
Am Nachmittag werden wir uns ein paar Naturschutz-Spezialitäten im Umfeld Jenas ansehen.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Wetter - oder was | Leave a Comment »
Fast ist der Mai vorbei. Im Gegensatz zum vorigen Jahr habe ich noch keinen Maikäfer gesehen, allerdings fliegen seine kleinen Ebenbilder bereits munter. Am Wasser zeigt sich die Jahreszeit.

Und an der Seeve und anderen Fließgewässern ist die Zeit der Maifliege gekommen – zieht sich je nach Art bis in den Juni.
Wer sich für mehr Insektenwelt am Wasser interessiert, findet Allerlei hier im Blog bei Suche nach Restaurieren, Kies, Hölzchen und Stöckchen und Ähnlichem.
Veröffentlicht in Elbe-Einzugsgebiet, Fliegenfischen, Angeln am Forellenbach, Gewässerschutz, Wetter - oder was | Leave a Comment »
Den zweiten Höhepunkt neben den Wilden Weiden bildete, von unserem „Stützpunkt“ Jena ausgehend, die Wanderung durch den Nationalpark Hainich. Inzwischen dürften die Bärlauchteppiche durchgängig in voller Blüte stehen, bei unserer Wanderung vor zwei Wochen haben wir einfach unsere Phantasie genutzt – es gab so viel zu sehen.

Gut gestärkt nach Mittagessen in der Hainichbaude betreten wir am Craulaer Kreuz den Weltnaturerbe-Pfad.

Weiter und weiter geht es in den Wald hinein, neben einer Vielzahl von blühenden Geophyten von Bärlauchteppichen begleitet.

Die sind, wie schon erwähnt, angesichts vorlaufender kühler Witterung noch nicht so weit, wie wir bei der Reiseplanung erwartet hatten.

Eine lineare Lichtung – aufgebrochener ehemaliger Waldweg. Jungwuchs wird vom Wild zu Bonsai-Bäumchen verbissen.

So richtig geregnet hat es offenbar seit Längerem nicht. Die Wildschweinsuhle ist man gerade in der Tiefe noch feucht.

Mit Mühe gefunden – Pestwurz in Resten zeigt auch bei dieser Trockenheit einen früheren Quell-Standort.

Wir sind draussen – „Wetter“ am Horizont. Gut, dass das sich entschlossen hat, vorwiegend nachts abzuregnen.
Wenn wir schonmal in Jena sind – wann wieder ??? – nutzen wir den Folgetag für „ein Bisschen Umrum“. Das gibt es demnächst hier im Blog zu sehen.
Veröffentlicht in Reisen, Unsortiertes, Wetter - oder was | 1 Comment »

Agrar-Gedanken – auf dem Feld nebendran wird gerade pestizidiert, sicher hier doch auch – und das direkt neben dem Obstgarten?

Innen allerhand Getier – einem Wildschwein müssen / wollen wir auf unserer Wanderung am Nachmittag im Hainich nicht unbedingt begegnen.

Hinter uns hier im Werra-Einzugsgebiet nahe dem Bundesland Hessen dräut Salzabraum zwischen Acker und Wald, verschmutzt Landschaftsblick, Grund- und Oberflächenwasser.

Die Talaue, teils intensiv mit Raps genutzt, vorn ein Teil der Auerochsenherde mit Gänsen und anderem Vogelgetier.

Ein Teil der Herde erscheint kurz und drückt sich ins Buschwerk – Schubbern und Ruhen sind angesagt.
Wir sind begeistert, fahren weiter, zum Mittagessen – der Nationalpark Hainich ist unser Ziel.

Wir sind am Craulaer Kreuz. Ich dachte beim ersten Hören, das sei so etwas wie ein Autobahnkreuz. Nein, hier starten eine Reihe von Wanderwegen in den Hainich bzw. kreuzen Langwanderrouten.
Demnächst dann mehr über unsere Wanderung durch Bärlauchteppiche – nur Geduld!
Veröffentlicht in Gewässerschutz, Reisen, Unsortiertes, Vögel | 1 Comment »
Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.