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Archive for the ‘westlich HH’ Category

Kürzlich sah ich beim Radeln in der Marsch 9 Graureiher auf einer Wiese stehen.

Gleich nebendran befanden sich weitere 3 – neben 2 Gänsen.

Irgendwie beschlich mich das Gefühl, dass die Graureiher recht zufrieden wirkten, hatten wohl schon gefrühstückt. – Ob das nächste Foto eine der Ursachen symbolisiert?

Der Sauerbeck, Marsch-Geest geblickt – die mit Kies im Kolk-Rausche-Prinzip überbrückte Strecke bachab ehemaligem Rohrabsturz zeigt Wirkung.

Die derzeit massenhaft aus dem Elbe-Ästuar einwandernden Stichlinge …

… halten sich nun längere Zeit hier auf.

Das bleibt nicht unbemerkt und wird neben dem Eisvogel auch Graureiher anlocken. – Die auf der Wiese versammelten mögen vom dortigen, gerade umgestalteten Marschgrabensystem mit verbesserter Verbindung zum Bullenfluss profitieren.

Weiter auf der Geest, gen ländliche Pinnau.

Hier wirkten Aktive während unserer Vorbeck-Auszeit – besten Dank auch!

Direkt vom 3-Achser, …

… wie auch vom behängerten Lastzug wurden Kiesdepots geschüttet, …

… die mit Radlader vorprofiliert und per Schaufel und Harke …

… zu gut wirksamen Lenkern geformt wurden.

Die neuen Strukturen sind nicht nur für die Vogelwelt …

sondern – Aufhellung in Kieselalgenzotten – …

… zur Zeit auch z.B. für laichende Flussneunaugen attraktiv – Ansatz einer Laichkuhle.

Leider sind die meisten Strecken unserer Bäche und kleinen Flüsse aufgrund des fehlenden natürlichen Baumsaums übersonnt und sommerlich überheizt.

Gerade bilden sich mit hoher Geschwindigkeit Algenmassen in Lagen und aufschwimmenden Formationen, …

… deren große Biomasse entweder direkt auf dem Kies, oder abgerissen von flutenden Formationen als absterbende, dicke Zotten die Kiesbanklebensräume durch Sauerstoffzehrung gefährden.

Das Thema Gewässerrandstreifen, verschärft bei kombinierter Betrachtung mit erforderlichem Busch- und Baumbewuchs, ist und bleibt „brennendes“ Thema in unserem derzeit ungenügenden Gewässerschutz.

Und dann fällt noch ein Silberreiher auf – die Art, die immer so empfindlich gegenüber Menschen ist und große Sicherheitsabstände hält.

Dieses Exemplar verhält sich anders. Fortlaufend kreist es über mir, möchte offenbar (wieder?) an die mich interessierende Örtlichkeit heran.

Wird das – bei anlockendem Nahrungsangebot der Natur – eine Entwicklung zur Zahmheit, mindestens Gewöhnung, wie sie beim Graureiher zu beobachten war und ist?

Diesmal wird das noch nichts. Nach langem Umkreisen zieht der Silberreiher schliesslich ab.

Heran zieht das (Abend des 16. April 2025), was uns in den vergangenen Tagen ordentlich feuchte Böden und Gewässerabflüsse gut über Mittelwasser produzierte.

Wie schön, dass uns der Regen beehrt – auch wenn vielerorts Ostern dadurch anders ausfiel als erhofft.

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Gut überstaut, der Sandfangbereich im östlichen Wedeler Autal.

Blick Ost Richtung Wassererlebnisbereich.

An der „Lenkbuhne Buschweide“ ist eine Kopfweide angetrieben.

Diese Kopfweide lag (abgesägt durch Vandalismus?) zunächst an ihrem Standort Wiese Wassererlebnisbereich. Dann war sie dort ins Gewässer verbracht, lag wochenlang bei niedrigem Abfluss fest. Das leichte Hochwasser hat sie nun herverfrachtet.

Trotz dieses neuen Zustands wirkt die Lenkbuhne weiter, entlastet den Erosionshang von übermäßigem Druck.

Der mittlere Kies an weiterer Erosionsstelle ist überstaut.

Blick bachauf Richtung Wassererlebnisbereich – …

… überstaut.

Dann ist ja im dynamischen Geschehen alles in Ordnung.

Im Einstau blühen erste Sumpfdotterblumen.

Frühling im Wegradeln – Späte Japanische Kirsche überm Weg.

Früh im Jahr, die kleine Angusherde auf der Weide – kontrastiert schön mit blühender Traubenkirsche.

Der Besitzer hofft wohl auf Nichtwiederauftreten von Nachtfrösten.

Hoffen wir mit ihm.

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Was ist das?

Das ist der Anblick eines versuchten Einblicks, vorgestern, 17. April 2025.  – Deutet sich hier schon etwas an?

Der Tidewasserstand ist – bei ablaufendem Wasser, Ebbephase – noch zu hoch, der Gewässergrund kaum zu erkennen.

Dieser Zustand – Tideniedrigwasser tags zuvor, frei fliessende Pinnau – zeigt, dass bereits etwas auf den Kies geschieht – 2 Laichkuhlen der Flussneunaugen (16. April 2025)!

Ich stehe auf der Brücke Hindenburgdamm, blicke auf die Pinnau in der Stadt Pinneberg.

Nach kleiner Mittagspause ist das Wasser hinreichend gefallen.

Nahe Tideniedrigwasser, erste Turbulenzen – Flussneunaugenlaichkuhlen sind deutlich wahrnehmbar. – Nach 2 am Vortag zähle ich nun 4 (im Foto die nordwestlichste Kuhle).

Laicher habe ich bislang keine sehen können, verlinke daher Tiere an dieser Position vom April 2023. [Nicht jedes Jahr gelingt solch Foto. 2024 war – aus welchen Gründen auch immer – dieser Laichplatz auch bei Tnw dauerüberstaut, verschlammt, nicht genutzt.]

Weiter flussauf, im oberen Einzugsgebiet der Pinnau – mit wachem Auge sind Ansätze der kreisförmigen Ränder um kommende Laichkuhlen im Anstrom dieses Meerforellenlaichbetts aus November 2024 erkennbar.

Und – Ruhe wird belohnt – da treibt sich eine kleine Zahl Flussneunaugen herum, eins im Bild – wer sieht`s? (Unteres Drittel, Mitte des Fotos)

Immer wieder kehren die Tiere, 2 gelegentlich laichend umwunden, auf die Laichplätze zurück.

Auf der Rückfahrt stoppe ich kurz an der Mühlenau, wieder im Städtischen, Pinneberg.

Die großen Kiesdepots nahe Rosengarten, unter einem Buchenbogen, sehen vielversprechend aus.

Noch vielversprechender, wenn im Detail dieser Anstrom zwischen Kiesdepot und einem Findling anvisiert wird.

Tatsächlich, (mindestens) 2 laichende Flussneunaugen sind erahnbar.

Hier beide, hintereinander – stetiges Gewusel, Ändern der Position.

Und wer`s bislang nicht gesehen, nicht geglaubt hat – zwar sind „die 9 Augen“ im Foto nicht zählbar, aber „als Beweisstück“ zählt es schon.

Glück gehabt!

Inzwischen hat es vorösterlich geregnet – und regnet noch.

Niedergeschlagen – Lämmerschwänzchen Hainbuche.

Vorbei, niedergeschlagen – Ahornblüte.

Vorösterlicher Regen, der etwas bringt! Prima, Beregnung bestellter Acker- und Gartenflächen braucht erstmal nicht wieder aufgenommen zu werden.

Spezielle Aspekte – wie so oft liegt der Tiefpunkt nicht am geplanten Abfluss.

Ortskenner (tiefer Schlaglöcher) wissen, hier kommt man unbeschadet durch – anderswo nicht.

Der Abfluss der Bäche und der Tideniedrigwasserstand weiter bachab Richtung Elbe sind gestiegen. Ob weiteres Sichten laichender Flussneunaugen möglich sein wird, bleibt aktueller Situation der nächsten Tage überlassen.

Wir freuen uns übers spriessende Frühlingsgrün. Der Bärlauch legt sich mächtig ins Zeug – Richtung Blüte.

Viel Spaß an den Ostertagen!

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Frühjahrsäcker kunstvoll mit Linien, Wellen, Kreisen, hier östlich des Schweriner Sees – allüberall ist weit zu blicken.

Da kann sich kein Osterhase und auch kein sonstiger verstecken. Aufmerksamkeit ist höchste Priorität!

Aufmerksam ist auch Beagle Polli, holla!

Der Hase macht sich lieber aus dem Staub.

Wir sind inzwischen zurück, im Westen und westlich Hamburgs.

Da sind inzwischen agrarisch umgebrochene, eingesäte und bepflanzte Flächen angesichts der Frühjahrstrockenheit eifrig gewässert worden.

Gibt`s den Wasserpfennig eigentlich noch – wurde der beim Wechsel auf -Cent ersatzlos eingestellt?

Den Osterhasen bekommen wir hier auch zu Gesicht – zum Beispiel gestern in der Wedeler Marsch, unmittelbar vor dem Geesthang.

Der war auf kahlgefressener Wiese – trotz großer Entfernung – so schnell im Ansprung, dass meine Fotos leider unscharf wurden. Der Besonderheit wegen stelle ich sie gleichwohl ins Netz.

Dieser Hase raste los über freie Fläche – auf Suche nach Rauigkeit / Versteck?

Der Hase erreicht den Rand von einer Ansammlung einiger Hundert Nonnengänse.

Aber statt sich still drunterzumischen …

… rast er durch, hinterlässt eine Schneise seitwärts ausweichender sowie aufspringender / -flatternder und sich wieder niedersetzender Gänse.

Wie Österliches wohl weitergeht? – Eiersuche garantiert.

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Blick vom Elbdeich Fährmannssand über die Marsch Richtung Geest. Zwischendrin schwarzweisses Gewimmel – ein großer Nonnengansschwarm, sitzend, zufliegend.

Im Weiterradeln sehe ich von der Vogelstation viel Weiss leuchten. Wird mein Stichlingserlebnis hier als Folge das saisonale Jagdgeschwader aus Kormoranen, Silberreihern und anderen Profiteuren bedeuten? – Ich besuche die Vogelstation.

Vor den Beobachtungshäusern kann der Flugplan studiert werden.

Wind und Wellen, neue und wieder von Bewuchs freigemachte Kiesinseln – nein, Silberreiher sind hier nicht.

Etliche Möwen jagen über die Wasseroberfläche, nehmen regelhaft etwas von dort auf.

Das sind zur Zeit also offenbar auch keine Stichlingsjäger. Eher handelt es sich um schlüpfende Insekten aus dem Flachsee oder vom Wind aufs Wasser geblasene Landinsekten – erscheint jedenfalls als ein lohnendes Frühstück.

Auf den Inseln sitzen Brand- und einzelne Nonnengänse, …

… auf anderen Inseln Nonnengänse, Lach- und Sturmmöwen. Hinten hat ein Kanadaganspaar sein Hochnest gebaut.

Links im Bild eine Kormoraninsel, rechts Idenburg mit dem Efeu-Storchennest – links auf dem Dach, nicht erkennbar, ist eine neue Storchennestunterlage angebracht.

Ein Höckerschwan, Möwen, Brandgänse.

Ich wechsle zwischen Sichtschutzdämmen ins letze, westliche „Hide“ – Nonnengansüberflug.

Wie zuvor als Info eingeholt, sind bereits früh alle 3 Schwalbenarten hier eingetroffen, …

– Rauch-, Mehl- und Uferschwalbe jagen über dem Wasser. Die Rauchschwalben sehe ich auch im Weiterradeln bis zur Elbdeichauffahrt Hetlingen.

Letzter Inselblick – eine Brandgansinsel. – – – Links, dicht an dicht, liegen keine Steine! Nachfrage ergibt, dass dies Alpenstrandläufer im Schlichtkleid sind.

Im Weiterradeln – Giesensand hat die Robustherde ins Freie gelassen. Erste Kälber sind geboren, die Zahl wird angesichts der weiblichen Tiere noch Richtung 80 Stück steigen.

Auf Idenburg hat der Storch eine neue Störchin – die alte wurde nicht wiedergesehen.

Einen weiteren Storch passiere ich am Brunnenschutzgebiet.

Drücken wir die Daumen, dass die Brut bald beginnt und die Jungstörche zur Zeit ihrer frühen Südreise kräftig genug sind.

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Der Frühling kommt voran – Spitzahorn in voller Blüte.

Andere Örtlichkeit, andere Baumarten – hier dauert es noch.

Und bei den Eichen sowieso – unten am Boden und im Buschwerk allerdings wird es zunehmend bunt.

Tidehochwasser am Sauerbeck, Übergang Geest – Marsch. Die Rauschen sind etwas eingestaut.

Ein Stück bachab fliegt ein Graureiher ab, …

… landet aber schon wieder nahebei.

Da steht er – und guckt.

Da ich mich weiter mit den Rauschen beschäftige, nimmt er eine neue Fangposition ein.

Ich radele weiter.

Ganz langsam …

… rollend nutze ich das geringe Gefälle, die günstige Windlage.

Dann reicht`s dem Reiher doch! Er fliegt ab, …

… aber nicht wie erwartet! – Er dreht und fliegt parallel zum Sauerbeck bachauf.

Dort nimmt er seine frühe Beobachtungsstation wieder ein.

Dieser Graureiher weiss Beischeid.

Kürzlich (oder saisonal kurzfristig „dauerhaft“ im Flutgeschehen?) war hier – wohl abertausendfach – Stichling auf Laichwanderung anzutreffen.

Zeichen von Frühlingsblühern querab altem Elbdeich Hetlingen.

Noch zeigt sich nichts auf den Wiesen, weiter hinten am für Fahrzeuge gesperrten Weg, aber Schilder stehen bereits. – Demnächst, am 19. April, wird wieder das Schachblumenfest gefeiert.

Momentan blüht hinterm alten Deich Hetlingen (und anderswo) die Magnolie.

Die Stallzeit hat ein Ende. – Am Elbdeich sind die Osterlämmer rausgelassen, die Mütter sind bereits geschoren.

Na denn – für demnächst: Frohe Ostern!

Auf der Geest schneit`s – Blütenblätter fallen …

… zuhauf.

Noch sieht die Japanische Kirsche ganz ansehnlich aus.

Dasselbe gilt für die Japanischen Kirschen in unserem Wohnumfeld.

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Überraschung beim Eintauchen in die Marschebene – Überflug tausender Nonnengänse, Blick mit dem Zug.

Ringsum bleiben Wanderer, Jogger, Radler, Autofahrer stehen. Immer mehr Gänse kommen „von hinten“, bei lockerem Flug scheint kein Ende in Sicht.

Kleiner Ausschnitt – vorm Geesthang lassen sich nach und nach alle nieder.

Vorm Elbdeich Fährmannssand, Elbe, kurz nach Tidehochwasser – Ostwind und abfliessendes Wasser malen Strukturen.

Meine Tour verläuft aussendeichs – Limikolen wie Strandläufer finden Nahrung im Süßwasserwatt vor Stader Geest- und Windmühlenhorizont Niedersachsens.

Und wieder ein Nonnengansüberflug – an der Wasserkante hält sich eine dicht gedrängte Nonnengans“linie“.

Nochmal näher ran(gezoomt).

Vorm Elbdeich Kleinenten, Brandgans, Möwe, Limikolen, hinten die Nonnengänse.

Brandgänse und Kleinenten.

Ein mittlerer (< 300 m lang) Containerfrachter zieht seewärts, Dunst kommt auf. – Ich quere den Elbdeich.

Vor dem alten Elbdeich Hetlingen treffe ich einen Storch.

Der ist emsig bei der Sache – sucht, findet, schnappt, schluckt in rascher Folge.

Nicht weit entfernt, querab Idenburg ein zweiter Storch – nicht weniger erfolgreich bei der Morgenbeschäftigung.

Inzwischen wird gebrütet. Nach erfolgreicher Jagd steht der Partner neben dem – oft nicht sichtbaren – Brütenden auf dem Nest.

Am Bullenfluss zerflusen letzte 2024er Rohrkolben.

Zuhause bewundere ich heimische Frühblüher. Die haben wir auf möglichst dauerhaft unberührtem Boden jeweils in kleiner Zahl als Test angepflanzt.

Während ringsum Laub entfernt, Boden freigelegt, eifrig gehackt, ein- und ausgepflanzt wird, zeigt unser unberührtes Beispiel an, welcher Standort welcher Pflanze zusagt. So werden nach und nach Lücken geschlossen. Nichts ist zu tun, wo Natur auch im Stadtraum so walten kann.

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Pinnau, Pinneberger Straße – das ist gut 6 km weiter bachauf, auch dort gibts allerhand zu sehen. –  Darüber wird ein andermal zu berichten sein.

Blick bachauf am Zielort – Wasser möchte sich winden.

Was da so idyllisch daherzukommen scheint, ist in Wahrheit ein brutales Geschehen – im Jahr 2025 der EG-Wasserrahmenrichtlinie.

Blick bachab, ländlich / urban – Pinnebergs Hochblocks ganz liks am Horizont.

Die Gewässersohle zeigt, die Pinnau ist hier überbreit, hat derzeit keinerlei Struktur, ist von bewegten Erosionssand geprägt.

Das Gewässer liegt tief in der Landschaft, ist übersonnt und im Sommer überheizt. Harte Gewässerunterhaltung hat teils kräftig in die Ufer eingeschnitten – ein no-go seit Langem!

Wie weit das momentan für Verbesserungen vorgesehene Kiesmaterial reichen wird? – Dass auch diese unnatürlichen Spiegelungen im (derzeit schlaffen) Fliessgewässer turbulenziert werden können, nehmen wir für die erste Aktion noch nicht an.

Vorweg begeisterten uns jüngst bekieste Stellen. Die werden vorgestellt, wenn der erste Akt abgeschlossen sein wird.

Der Heimweg führt vorbei an Tangstedts Storchenpaar. Kaum sichtbar: der Kopf des bereits brütenden Partners.

Ein am Weg liegendes Steakhouse kommt mir zeitlich recht.

Da gönne ich mir mit Käse überbackene Broccoliröschen und Sauce Hollandaise.

Der Rellinger Frühling – trotz allerlei wüstem Verkehr aufgrund von BAB-Teilsperrungen und zugehörigen „Fluchtbewegungen“ komme ich gut nach Wedel.

Es ist doch immer schön, gegen den Strom zu schwimmen.

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Kühl und sonnig starten diese Tage.

Ich traue meinen Augen kaum – 31. März, da ist die 1. Schwalbe, die noch keinen Sommer macht.

Nachfrage bei der NABU Vogelstation bringt Klarheit „… wir haben schon alle drei Schwalbenarten dieses Jahr an der Station gesehen. Rauch- und Ufer waren so ziemlich zeitig da wie in den letzten Jahren. Die Mehl war ca 15 Tage zu früh.“ – Dank dafür!

Reiherspuren am Zulaufrohr zum Bullenfluss Idenburg.

Von Idenburg her rumpelt Nonnengansmasse heran, …

… zieht mit lautem Gezeter wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Bullenfluss am alten Elbdeich Hetlingen, die Ebbe bringt es an den Tag: Nutria …

… hat Spass am Schlickrutschen und …

… findet Weg und Gelegenheit, wieder in feste Gefilde zu kraxeln.

Graureiher und Entenpaar in der Hetlinger Binnenelbe.

Blick vom Elbdeich Hetlingen binnendeichs – ein schwarzes Schaf ist (nicht) immer dabei.

Ein Graureiher quert nahebei von der Elbe binnendeichs.

Wovon die ganze Zahl Fischfreunde so lebt?

Von Fisch (und anderem, was so kreucht und fleucht) natürlich. Zur Zeit …

… ist beispielsweise die Laichwanderung der Stichlinge imgange. Das müssen aberwitzige Zahlen sein!

Da Solcherlei nicht regelhaft in (m)einem Netz landet (und auch nicht regelhaft geteilt wird), haben Normalos von der Produktionskraft der Natur bei halbwegs intakten Lebensräumen kaum eine Vorstellung. (Vermutlich ist das auch gut so. – Wir strapazieren unsere Umwelt im Umfeld ohnehin allzustark.)

Wasser auf überheiztem Acker – muss sein in diesem trockenen Frühjahr, die Saat soll keimen.

Als hätte man mich gesehen, … – wurde der Sprühsegen flugs abgestellt.

Der Pferdetümpel, kürzlich noch beim einzigen Märzregen vorgestellt, schwindet derweil zügig vor sich hin.

Und nochmal Geflügeltes bei der Rückkehr: Wollschweber an Mahonie.

Diese Sorte Insekt kenne ich bisher nur aus den Puzzle-Blogs.

Keine Ahnung, ob ich nie ein Auge dafür hatte, oder sie nun aus östlicherem Elbegebiet hier „an der Küste“ landen.

Demnächst geht`s wieder an den Kies. Das Wasser will (neben Lebensraumstrukturverbesserung) in der Landschaft zurückgehalten sein.

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Das im vorigen Betrag geschilderte Bekiesen des linken Pinnauufers verlief „schlank“. Der 3-Achser Lkw (2 Anfahrten) konnte aufgrund günstiger Anfahrverhältnisse seine jeweils 15 t Fracht unmittelbar vom Anfahrweg in die zerstörten Uferpartien schütten.

Für den Nachmittag ist Anlieferung eines zwischengelagerten Sattels Kies (25 t) in 3 Fuhren per Trecker mit Mulde verabredet.

Bis dahin nutzen wir die Zeit, aus den Uferdepots Struktur auch in die Sohle zu bringen.

Sofort setzt turbulent die Lenkwirkung des Unterwasserkieses ein.

Das freut nicht nur den Mann am Gerät.

Die andere Uferseite freut sich schon auf den Trecker-Mulde-Kies.

Interessierter Besuch stellt sich ein.

Arbeit mit Schaufel an einer Schüttung bachauf.

Da kommt er ja …

Der erste Probeschütt ist drin – passt.

So fahren wir …

… Schütt …

… für Schütt …

… fort – und warten auf die nächste Fuhre.

Weiter aktiv! – Es bildet sich …

… aus den zunächst angelegten Unterwasserlenkern eine beide Ufer verbindende Rausche.

Der Abend naht – der Trecker auch.

Schütten im Abendlicht.

Umsetzen.

Rest dazu.

Die letzte Fuhre steht an.

Das Ergebnis sieht doch prima aus!

Ich verabschiede mich – der Kies wird weiter gekonnt in Form gebracht.

Der Heimweg, mit Zwischenstopps an roten Ampeln, bietet dann …

… noch einen schönen Tagesausklang.

Das alles geschah vor knapp 2 Wochen. Morgen kommt, so alles klappt, etwas bachauf Kieslieferung für ebenfalls verabredete Rauschengestaltung. – Wäre doch gelacht, wenn aus Einöde nicht ein lebendiger Bach entstehen könnte ! ? !

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