
Vereinzelt liegen Motor- und Ruderboote trocken, für deren Abtransport es offenbar zu spät war – regenwassergefüllt sowohl potentielle Mückenbrutstätte als auch Ertränkungsort für Reingefallene.

„Jeden Tag eine gute Tat!“ – ich rette ein noch zappelndes Etwas, möge auch der zerknitterte Flügel wieder stramm werden.

… hoffentlich beim Erholungskrabbeln nicht gleich in einem der zahlreichen, im Bergschatten auch mittags noch taubehängten Spinnennetze landet.

Vom Anleger klettere ich den Hang rauf – Blick zurück über die Ederaue, auf die heissen Hänge des Knorreichenstiegs.

Oben angekommen – ja, auch mit dem Bus kann diese Straßenendstelle (gen Osten geht es nur per Rad oder zu Fuss weiter) erreicht werden. Fährmann und TretbootSchwäne warten auf wasserreichere Zeiten / auf die Saison 2027.

Auf der Rückfahrt stoppe ich noch auf dem Steilhang südlich über Herzhausen. Im Nationalpark Kellerwald hat man ein gutes Beispiel geschaffen, wie Natur mit sowas wie „Fichtensterben“ zurechtkommt.

Die Eder hat hier zwei Arme gebildet. Tief unter mir sehe ich in ruhigem Wasser Grau- und Silberreiher – durchs Geäst kaum fotografierbar.
Mal sehen, was der Nachmittag bringt.








Du muss angemeldet sein, um einen Kommentar zu veröffentlichen.