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Archive for the ‘Vögel’ Category

Die vorigen Beiträge über Büsum hatten sich ergeben, weil wir Verwandtschaft im Urlaub besuchen wollten, im Büsumer Deichhausen.

Büsumer Deichhausen hat auch eine Badestelle, dahin muss man über den Deich – (ganz schön) hoch und runter.

Und da sind sie auch schon, die drei Hamburger, Jung und Deerns – Ebbe, kein Wasser am Ufer der Badestelle.

Das also ist es, das berühmte Watt – wat `n Schiet!

Arenicola marina“ persönlich ist für diese spezielle Landschaft verantwortlich.

Interessierte gucken am Spülsaum entlang.

Wer hat die größte, die besondere, die bunteste Muschel gefunden – und was es sonst noch für Kategorien gibt?

Und dann ist das Watt, wo immer noch ein Film Wasser vorhanden ist, natürlich voll von fast allen Größen der Nordseegarnele.

Hier mindestens 4 kleine.

Hier mindestens 4 mittelgroße.

Die essbare Größe fangen die Kutterfischer jenseits des Watts, in der Nordsee.

Neben vielen anderen Organismen findet sich mindestens ein weiterer Krebs – die Strandkrabbe. Dieses Jungtier verweilt ein wenig auf einem Schiet-Aussichtshügel / -turm.

Wenn die Wattzeit hinreichend genossen ist, steht eine Dusche und Brause bereit. Keiner muss schlammig nach Hause.

Uns zieht es zur Schäferei. Hier kann der Gast zwischen diversen Ferienwohnungen und einem Ferienhaus wählen.

In solch Schäferei geht es selbstverständlich nicht ohne Schafe.

Darüber hinaus werden für Kinder eine Vielfalt an Tieren, Spielmöglichkeiten sowie Ponyreiten angeboten. Nachmittags gehört das Versorgen der Tiere im Wechsel dazu. – Corona-bedingt werden die geltenden Vorgaben beachtet, einige Angebote aus dem Normalprogramm können nicht stattfinden.

Kuschelnde Stallhasen.

Allerlei Abenteuer inner- und ausserhalb der Hofgebäude gibt es zu erleben.

Erwachsene können dem Treiben (staunend) zusehen oder sich anders vergnügen – ggf. nachmittags auch im Cafe (im Nordseeraum gibt es aber auch sowas von Kuchen, die muss man versuchen).

Wir feierten (der Hauptgrund unseres Besuchs) Geburtstag im Ferienhaus.

Nachmittags genossen wir, wenn denn solch Angebot schon besteht, eine große Auswahl Kuchensorten, je 1 Stück – verteilt als Probierhappen an alle Anwesenden. Hier wird nochmal geurlaubt – wir haben nicht alle Sorten in den Test einbeziehen können.

Kinder, so haben wir gehört, nehmen gern Abschied von allen Tieren. Wir begnügen uns mit dem Chef, einem prächtigen Hahn.

Etwas mehr als eine Stunde Autofahrt und wir sind gut zurück – „Büsum“ auf diese Art ist immer mal spontan möglich.

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Am Meer, aber auch im Tidebereich von Flüssen fasziniert uns immer der Höhen-abhängige Farbwechsel der Vegetation. Ein paar weisse Kleckse hier sind durchweg Lachmöwen.

Bei genauerem Hinsehen … – bewegt sich da was im Tangteppich.

Irgendwie kommen wir mit uns nicht ins Reine, wer da stochert – Jungvögel (?) von …? Tipps nehme ich gern entgegen.

Die sich da putzen haben wir als Möwen angesprochen. Stimmt das?

Einige Lachmöwen haben ganz schön zu tun – Posieren ist angesagt.

Es wird auch geflogen, hier Lachmöwen … – aber warum so laut, wer und wo?

Von weit her hörbar, herangezoomt: offene Propellerflieger, vermutlich auf Flugstunde.

Später, als wir eher zufällig am Flughafen vorbei kamen, sahen wir die Geräte auf der Wiese stehen. Dafür muss man geboren sein, nehmen wir an.

Zurück aufs Meer – ein Grauganspaar dokumentiert mit einem verbliebenen Küken den Gang der Welt.

Viele Menschen können Realitäten wie diese nur schwer verkraften. Keine Panik, genau darum sind die Arten so angelegt, entsprechend große Zahl von Jungtieren in die Welt zu setzen.

Das, was im Hamburger Raum sommerlich „viel Wasser“ (und in der kalten Jahreszeit „Sturmflut“) genannt wird, hat an der Nordsee gerade aktuell zugeschlagen. – Das Leben ist eins der härtesten …

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Wedel. Es regnet – sehr schön, wir brauchen das Wasser! Gerade hörte ich im NDR, das sei das in Europa angekommene, lange Zeit als Tropensturm vor den USA diskutierte Etwas, das da in breiter Kreisfront uns seit gestern begießt. Zwar habe man sich dann wohl geeinigt, dass das Ding doch kein Tropensturm sei – sei`s drum, was da ergiebig, aber ruhig runterkommt, füllt immerhin jetzt sogar die Niedrigwasserführung hiesiger Bäche und Flüsse bis auf die Höhe mittleren Abflusses (bis es dann wieder abgeklungen ist).

Meine Gedanken gehen zurück, nach Büsum – noch urlauben die Hamburger Blondies dort (2 w, 1 m).

In der ersten Reihe, Blick vom Deich.

Man gönnt sich ja sonst nichts.

So „erste Reihe“ hat schon was!

Radfahren kommt, sagt die Zahl der geparkten Fahrräder.

Weit kann man von hier aus gucken.

Während der beiden Tage konnten wir je nach Sonnenstand und -intensität am Horizont 6-7 hell in der Sonne leuchtende, weisse Punkte ausmachen. Per Internetsuche bestätigt sich die Vermutung tatsächlich: das sind auf Reede liegende „Traumschiffe“ (kann beim Ansehen irgendwann anders sein, die Karte im Link aktualisiert sich) und etliche (!) weitere, auf Aufträge wartende Schiffe. – Oha, sooo hätten wir das nicht gedacht …

Schön zu sehen, dass die nötigen Abstände eingehalten werden.

Ein Watt-Beitrag (Büsumer Deichhausen) kommt demnächst.

Das Hotel hat uns sehr gut gefallen, nicht nur wegen der Sandwatt-Impression Rippelmarken im Treppenhaus.

Auch im Frühstücksraum ist für alles gesorgt, Zugang, Abstände, am Buffet mit Maske – ausgezeichnete Verpflegung, Abgang.

Schiffe gucken am Abend.

Falls jemand den Flieger – erst auf dem Foto gesehen, beim Fotografieren gar nicht wahrgenommen – erkennt, bin ich für einen Tipp dankbar (ein Greifvogel? doch wohl nicht „nur“ eine Ringeltaube?).

Wir sind dann noch zur Perlenbucht gewandert, ruhiges Badewasser – aufgrund der Ruhe sicherlich mit gelegentlichen Algentrübungen.

Seeseitig glasklares Nordseewasser.

Das findet die lebendige Verwandschaft von Fietje, Triene und Stöpsel prima, wie jüngeren Zählungen zu entnehmen ist.

Ein Blick auf den fast vollen Mond beendet den Tag.

Früh morgens spiegeln sich Himmelsfarben bei Ebbe auf dem Watt.

Später, Flut ist aufgelaufen, kommt ein Seebäderschiff vorbei.

Bevor wir Richtung Büsumer Deichhausen abreisen (dort liegt der Anlass unserer Reise), gehen wir noch eine kleine Runde am Hafen.

Nicht nur aktive und Museumsschiffe liegen hier. Auch die Uhr in Platzmitte ist sehenswert.

Die Büsum-Serie wird demnächst mit Deichhausen, Watt und mehr, abgeschlossen. Vorher erscheint noch ein Büsum-Beitrag mit ein paar Vögeln.

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Es regnet, muss sein! – Da denke ich gern an Anfang des Monats zurück. Wir besuchten die Hamburger Blondies und koppelten das mit einer Übernachtung in Büsum, erste Reihe. Zu zweit und zu viert kennen wir Büsum seit Langem – dann lange Pause bis nun.

Zur Begrüßung bzw. zum Wiedererkennen geht`s erstmal auf dem Deich am Leuchtturm vorbei über die Westmole Richtung Hafenaus- / -einfahrt.

Mit der Westmole verbindet uns eine alte Geschichte – privat.

Damals war`s hier neblig (November). Heute scheint die Sonne, der Deich blüht gelb.

Da kommt was rein.

Ein Büsumer Krabbenkutter.

Die Krabbe, Garnele Crangon crangon, ist neben dem Tourismus ein wichtiger Bestandteil Büsumer Geschehens.

[Vielleicht führen „Corona“ und Diskussion über Arbeitsbedingungen, falsche Subventionen ja mal dazu, dass „die Krabbe“ nicht die Welt = Marokko sehen muss, bevor sie, wieder in D, verzehrt wird.]

Hier die Tourismusseite Büsums, von der Westmole bei Tnw gesehen. Gut Abstand zwischen den Touristen an der Waterkant.

Nochmal im Breitformat.

Der Weg zurück – unterschiedliche Perspektiven zeigen, dass der Leuchtturm heftig umbaut wurde. Ob die Namensgebung am linken Gebäude was hilft?

Fünfertreff, Piraten für Alt (mit Schaum) und Jung (mit Buntstiften) – es gab für alle dann auch ein passendes Gericht. Lecker! bei vertrauenseinflößendem Umsetzen der Corona-Vorschriften.

Möge der Tourismus blühen und möglichst viele Geschäfte überleben lassen.

Demnächst mehr von Büsum.

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Ludwigslust und Umgebung behalten wir in guter Erinnerung. Nicht zuletzt auch das Eis schmeckte ausgezeichnet.

Am letzten Abend unseres Pfingst-Radelurlaubs in Ludwigslust und Umgebung gönnten wir uns noch ein Abradeln – Steinerne Brücke im Schloßpark bachab.

Am großen Rund mit den kleinen Fontänen sollte Schluss sein.

Da zeigte sich zum Abschied noch ein Stockentenerpel.

… orientierte sich, ob denn da ausser uns so gar kein Publikum erschienen war …

… nahm noch ein Schlückchen …

… uuuund Abflug!

Das also sollte unser symbolischer Abschied sein. Wir radeln zurück.

Tschüß Steinerne Brücke!

Tags drauf blieb uns noch etwas Zeit. Die nutzten wir, eine der Raseneisenstein-Radtouren anzuradeln – vielleicht Übung für ein nächstes Mal.

Schnell brachte uns der Zug nachmittags nach HH-Altona zurück.

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Über ruhige Landstraßen und Waldwege ging es zurück.

Die Sonneneinstrahlung bescherte uns mehrfach (scheinbar) „weisse Vögel“ – Silberreiher? Weisstörche, wo ist der Schwarzanteil geblieben? Kraniche …? – Über die Zeit wurde klar, wir waren einem Beleuchtungseffekt aufgesessen. Die Vögel waren durchweg Graureiher, alt und jung.

Wir queren eine Bundesautobahn, so gut wie leer – am helllichten Tag?! Geht das? – In Corona-Zeiten schon, hier: die BAB A 24, Hamburg-Berlin.

Wir nähern uns einem Ort mit dem Namen „Tuckhude“.

Interessantes im Schilderwald? Da hinten …

Sieh an, hier startet er also, der Ludwigsluster Kanal.

Per Luftlinie ca. 10 km, mit ein paar eingebauten Kurven ca. 12 km ist der Ludwigsluster Kanal bis zur Wasserkunst am Schloß Ludwigslust immerhin lang. Danach, gem. Link, wurde er weitere 16 km gegraben, bis sein Wasser über Rögnitz und Sude die Elbe erreicht.

Die weite Wiesenlandschaft hat auch 2020 gute Wintervorräte für Pferde und Rindvieh produziert.

Die Forst-Aspekte wechseln – frisch durchforsteter Fichtenbestand.

Auf gutem Zukunftsweg – mit gemischtem Laubbaumbestand jetzt vielfältig gewordener Kiefernforst.

Hier lernen wir etwas Neues – etliche dieser Gebilde haben wir bereits passiert. Jetzt lesen wir das Informationsschild.

Das ist also eine „Landeskalibrierstrecke“. – Noch nie davon gehört, macht wohl keine Aktion in Sachen „public relation“.

Wer sucht, der findet. Das Berliner Pendant hat es immerhin bis Wikipedia geschafft.

Wir haben uns gegen weiteres Waldwegfahren entschieden, biegen nach links auf eine Landstraße ohne Radweg ab, um die Landesstraße „mit“ zu erreichen.

Auch wenn der Verkehr (verwöhnt von „leer“!) etwas ruppiger wurde, wir haben es geschafft – L 73 in Sicht.

Jetzt, in praller Sonne, nur noch rechts rum und rüber auf den Radweg.

Der Mais ist heiss!

Nun mit Radweg – und mit Hut.

Kleiner gedanklicher Schlenker in die jüngere Vergangenheit – in unserem Rücken liegt Neustadt-Glewe, morgens durchradelt. Beim Wasserbericht steht schon ein Bisschen.

Dort waren wir – gut besonnt – in freier Wahl zwischen Wasserstraße und Kiez Richtung Burg geradelt.

Wenn da eine Straße „Wasserstraße“ heisst …

In der Tat, da fliesst ein Wässerchen zwischen beiden Straßen, weiter parallel zum Burggraben, in die Elde.

An einer Seite sehr schön mit artenreichem Altbaumbestand versehen …

… bietet die Burg auch sonst einen sehr guten Anblick.

Das Burgtor offen … – wir aber zu früh für mehr. Daher folgte die weitere Wasserrunde am Rand der Lewitz bis Friedrichsmoor.

Die Zeit nutzten wir auch für einen kleinen Rundgang, vorbei am „Schloss“, heute ein Hotel-Restaurant, und über den Marktplatz mit seinen imposanten benachbarten Fachwerkhausstraßen.

Manches Feuerwanzen-Eldorado lag an unserem Wegesrand.

Rückblick aus! – Konzentration!

Letzte Etappe Rückweg – es geht wieder auf gewundenem Radweg durch (erfrischend!) halbschattige Waldpartien.

Bald sind wir in Ludwigslust angekommen, queren die Bahnstrecke wieder per Fahrstuhl – Brücke – Fahrstuhl.

Das Abendradeln an diesem letzten Tag in Ludwigslust bescherte uns noch einen „Abflug“ (demnächst).

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Wir hatten das Gebiet der Lewitzer Teiche linksrum verlassen, radelten eine Landstraße entlang, das Radelziel Jagdschloss Friedrichsmoor nicht mehr fern.

Ringsum eifriges Mähen von Groß- und kleineren Wiesen, Wenden, Wenden, Wenden.

Solch Zeitpunkt und Wetterlage (kleine Erinnerung: es ist Pfingsten 2020) bringt fast einen 24-Stunden-Tag.

Da ist die Luft plötzlich erfüllt von vielerlei Vögeln – oder einfach „vielen“ Vögeln? Eine straßennahe Wiese wird gemäht. Turbulentes Treiben in der Luft, hin und her, auf und ab – nahe Begegnungen fast auf Kopfhöhe zwischen den Straßenbäumen eingeschlossen.

Irgendwer profitiert hier vom gerade laufenden Mähen – schon ist zu ahnen, wer.

Mehr als 15 Rotmilane haben eindeutig die Lufthoheit.

Man kann den Blick gar nicht abwenden.

Bei all der Begeisterung über die Flugkünste der Rotmilane geraten andere Interessenten an diverser, nun zugänglicher Nahrung fast aus dem Blickfeld, z.B. unten rechts.

Diverse Rabenvögel und kleine Gruppen Stare, die abwechselnd Teilflächen anfliegen und absammeln, sind ebenfalls aktiv, bodennäher.

Es bleibt spannend.

Auf ein Letztes – wir reissen uns los, radeln weiter.

Na also.

Nochmal rechts rum, Rückweg nach links im Sinn.

Das ehemalige Jagdschloss wird gerade zu einem Hotel mit Restaurant umgebaut.

Die abwechslungsreiche Umgebung lockt auch mit einem Sagenpfad – sagenhaft!

Das merken wir uns für einen nächsten Besuch.

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Tags drauf entzogen wir uns der prallen Sonne während einer morgendlichen Radtour, tauchten im Westen des Schloßparks entlang Ludwigsluster Kanal in den Wald ein.

Absturz an der Steinernen Brücke – die alten Wasserbauer haben sich das örtliche Gefälle optisch (auch anders) gut zunutze gemacht.

Das Thema Durchgängigkeit der Gewässer für ihre Bewohner lasse ich mal weg.

Noch sind wir im eigentlichen Park.

Vielfalt der Abstürze – ein weiteres Beispiel.

Wir verlassen den gartenartig angelegten Teil.

… noch eine kleine Fontäne bestaunt – und wir verschwinden im Wald.

Vogelgezwitscher und überraschende Lichtwechsel kennzeichnen unseren Weg.

Parallel zu unserer Route wird gelegentlich ein kleiner Bach sichtbar.

Und noch einmal das Spielen mit dem hiesigen Geländegefälle.

Wasser- und Gartenkunst, gut ausgedacht und realisiert.

Erhaltene Totbäume spiegeln sich im Wasser – schön, falls sie als Standholz ihre ökologische Bedeutung noch lange ermöglichen können.

Sturzbaum mit Spiegelung.

Lichtung mit Stockentenpaar, Morgensonne-beschienen.

Auf dieser Windwurflichtung wurde nicht jegliches Holz entfernt, gern hätten auch mehr Kronenanteile liegen bleiben können.

Ein letzter Absturz vor dem Jagdstern.

Angekommen – eine Tafel informiert über die hier radial zusammentreffenden Wege.

Jagdstern – Zeugnis früherer herrschaftlicher Jagden. Man muss das nicht gut finden. Wer sich per Literatur ins Detail begiebt, mag sich (auch und gerade als Jagd-Akzeptierender) angesichts entgleisenden „menschlichen“ Verhaltens – Grausen bis speiübel – abwenden.

Von Norden dröhnt durch aufgelichteten Nadelforst Motorengeheul des Motodroms.

Die Rückfahrt zur Steinernen Brücke ergänzt die morgendlichen Erlebnisse.

Dem Ludwigsluster Kanal werden wir auf einer späteren Tour an nicht erwarteter Stelle (wir hätten uns auch vorab informieren können) wieder begegnen.

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Im Beitrag vom 5. Juni – lange her – hatte ich einen groben Rahmen zu unserer Ludwigslust-Reise gegeben. Interessierte mögen den Anlass für „Lust auf Ludwigslust“ aus meinen Beiträgen errechnen, die am 30. Mai 2010 und am 31. Mai 2015 hier im Blog erschienen.

Hotelbesuche in Mecklenburg-Vorpommern waren freigegeben – bei bestem Reisewetter.

Schnell brachte uns der Zug ans Ziel.

Im Hotel war trefflich Vorsorge getroffen, alles prima – hier einer der Frühstücks- und Restauranträume.

Der Ludwigsluster Kanal begegnete uns bereits auf dem Weg vom Bahnhof zum Hotel, hier strukturlos, besonnt.

Nach kurzer Ankunftspause ging`s raus, die Kanalstraße entlang Richtung Schloss.

Überall in Ludwigslust sind interessante Gebäude zu bestaunen, so auch in der Kanalstraße – Beispiel „Officiers Casino“.

Der Kanal ist, wie der Name sagt, ein Kunstgewässer mit Zweckbestimmung. Gemessen daran weist sein Verlauf interessante Wechsel im Bett und am Ufer auf – hier Turbulenz abwärts einer Schwelle, am Ufer Grün.

Engel- vor Pestwurz.

Ehemals bebaumte, sommergekühlte Strecke – offenbar Totalverlust der Bäume programmiert.

Passt irgendwie nicht zu den Erkenntnissen notwendigen Handelns in Zeiten des Klimawandels – oder „… der Mörder ist immer der Gärtner …“.

Richtung seiner eigentlichen Zweckbestimmung, im Schloß-Umfeld dekorative Elemente zu schaffen, versteinert der Ludwigsluster Kanal zusehends.

Im Schloß-Bereich, besonnt. – Immerhin, Ubiquisten (die so ziemlich alles abkönnen) finden auch hier ihre Lebensstätte. Bei Störungen schnell im Brückenschatten verschwindende Rotaugen, im Bild 2 Weißfische aus der Karpfenfamilie.

Wasser- und Gartenkunst bachab Steinerne Brücke.

Von hier an wird`s waldig (nach links oben raus).

Weitere Partien werden wir uns später beim Radeln erschliessen. Erstmal wird schön zu Abend gegessen und ein Bisschen getrunken.

Schicker Sonnenuntergang.

Nur scheinbar dasselbe Foto – bei längerer Betrachtung (ggf. mal auf das Foto klicken) wird deutlich, dass sich fotografiersüchtige Mauersegler vermehrt ins Bild schiessen.

Auf ein Letztes …

Das fing ja gut an!

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Bevor ich das Interesse an unseren Ludwigslust-Aktivitäten zu Pfingsten durch Fotos durchsehen, ggf. bearbeiten und ins Netz stellen befriedigen konnte, kam ein Kurzurlaub an der Ostseeküste, Haffkrug, dazwischen. Keine Angst – Ludwigslust ist nicht vergessen.

Hier also ein erster Überblick über einen Küstenstreifen, den (nicht nur) Hamburger Tagesurlauber zu „Normalzeiten“ fluten.

Wir reisten per Pkw an, entschieden uns gegen die Navi-Vorschläge und wählten eine Tour über Land – über die B 4, die B 206 und die B 432 – Ankunft Haffkrug, zügig und ruhig, die Autobahnhektik auslassend.

In Lentföhrden rechts rum nach Schmalfeld – Kreuzen der Ohlau, bekannt aus dem einen und anderen Beitrag hier im Blog.

Bahnhof Haffkrug, in Erwartung der beiden Berliner Blondinen.

Zur Begrüßung wurde ein saisonaler Blumenstrauß angefertigt.

Das wurde ein gute Woche bei spannend gutem Wetter.

Auch in Haffkrug gibt es Meerforelle(n).

Binnenländische, durchgängig aber eher mehr meerische Vögel fingen unsere Blicke ein.

(Keine) Meerforelle – in Scharbeutz.

Das Nachstellen auf diese begehrte Fischart überliessen wir anderen.

Die Nähe zum Gut Sierhagen nutzten wir für einen kleinen Waldspaziergang entlang des „Lachsbach“.

Oft per Rad gut unterwegs.

Sonnenbrille (gegen Blattläuse oder Größeres im Auge) und Nase- / Mundschutz (Zu- und Abgang im Restaurant) – 2 wichtige Accessoires in diesem Urlaub.

Das Testen lokaler Getränke – hier Brauhaus in Neustadt, Rotbier (Flasche) und Dunkles (gezapft) – ist eine beliebte Übung.

Anderntags nutzten wir im Brauhaus Eutin die Gelegenheit, Rotbier, gezapft, zu probieren – ein Genuss!

Natürlich gab`s auch Strandfreuden.

Auf den Rest, die Berlinerinnen waren planmäßig vorher abgereist, verkürzten wir um einen halben Tag.

Das war eine ausgezeichnete Entscheidung – wieder über Land und glücklich zwischen den Gewittern kamen wir unbeschadet in Wedel an. Wetter- und Verkehrsberichte danach verfolgten wir interessiert. 🙂

Demnächst mehr zu Details – die Zeit wird weisen, ob ich in der Reihenfolge Ludwigslust – Haffkrug oder in diverser Themenfolge wechselnd berichte.

Im Dornröschenschloss – Blick nach Draussen.

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