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Archive for the ‘Vögel’ Category

Wie gut, dass wir vorgestern spontan das sonnige Frostwetter für letztes Bach-Restaurieren 2022 nutzten (vgl. vorigen Beitrag).

Gestern, am Donnerstag, verschwand die Sonne gleich nach Aufgang hinter einer geschlossenen Wolkendecke.

Kräftiger Südwestwind wehte die Wasserschwaden des Kohlekraftwerks Wedel waagerecht über Land.

Die Fotos stammen von der Nordseite des Wedeler Autals, Blick Süd. – 4 Gänse ziehen Richtung Elbe.

Detail Sonnenblick – nach Aufgang schon wieder weg.

Die Hochlandrinder befinden sich zusammen auf der kleineren von zwei Wiesen.

Teilaspekt, aus 2 Fotos zusammengestellt – mit Axt „bewaffnet“ ist der zugehörige Mensch auf der größeren Weide offenbar mit der zugefrorenen Wasserversorgung befasst.

Eingestaut im Eis steht eine Erlengruppe.

Am Spätnachmittag dann …

Es sollte ja Schnee geben.

In der Nacht auf heute sollte ein größeres Schneegebiet Schleswig-Holstein, auch uns im Süden an der Elbe-„Küste“, queren und nach Niedersachsen abziehen.

Der Norden und die Mitte haben genug abbekommen. Einmal abgesehen von all den Verkehrsbehinderungen und -unfällen wurden über den Vormittag Schneehöhen verglichen. Das ging so von 5 über 10 und 15 bis zu 20 cm. – Na ja.

Aber das mit dem Queren wurde (wieder einmal) nichts.

Heutiges Radeln durchs Wedeler Autal – dieselbe Erlengruppe wie tags zuvor – das Glaseis ist nun mit Schnee bedeckt.

Immerhin ein Bisschen – mehr als knapp 1 cm ist es nicht geworden, da die Wetterfronten nicht den Vorhersagen folgten. „Der Schnee“ blieb nördlich von uns hängen, zog anderswo hin.

Nun sind wir auf die Weihnachtswoche gespannt – dann gut im Plusbereich wird Regen erwartet.

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In der Oberalsterniederung angekommen (voriger Beitrag), ging es weiter in für Ortsfremde ungeahnte Moränenhöhen, steinig.

Da Gewässerbegradigung und harte Unterhaltung in der Vergangenheit die vorhandene reiche Steinbestückung in Ufer und Sohle weitgehend entfernten, ist der eigentliche Charakter des Forellenbachs für Nichtkenner kaum vorstellbar.

Wir konnten vereinbaren, dass die durch provozierte Erosion übermäßige Sand“produktion“ (die an anderer Stelle teuer ausgebaggert werden muss) durch Kiesgaben gemindert wird, Ufer und Sohle punktuell Richtung Bach-Charakter wieder hergestellt werden.

Und da ist er auch schon! – Ein Sattel Kies liegt im Weg.

Auch hier geht`s bei Mond- und Sonnenschein weiter frostig zu, – 7,5 Grad beim Start um 10 Uhr.

Blick über die Arbeitsstrecke – damit der Bach nicht übersehen wird, steht da ein Schild.

Und schon nahen die beiden wichtigsten Teilnehmer, Mann und Gerät – Tele-Lader, super-Sache, das!

Erste Zugabe – Erosionsschutz und Spielkies. Der Telelader kann das andere Ufer auch beschicken – das verdanken wir dem Frost, Befahrbarkeit des Geländes!

Die Oberkante von Schüttungen wir ans Ufer angepasst – ansonsten würden Hochwässer die Kanten als neue Erosionmaxima entwickeln.

Schüttung fertig – startend mit der geschaffenen Niedrigwasserrinne wird der Bach hier ein Laichbett für Kieslaicher entwickeln. – Solche Kies-Depots eignen sich hervorragend, um längerfristig, Hochwasser für Hochwasser, Material in vom Bach „gewünschte“ Stellen zu transportieren.

Und wir gucken zu / immer Mal hin.

Mit solchem Gerät, solchem gemeinsamem Themenverständnis und dieser Befahrbarkeit wird der Kieshaufen schnell kleiner.

Bäume am Bach sind wesentliche Lebensgrundlage, Halbschatten zum Erhalt des sommerkühlen Wassers für die speziell angepassten Organismen. Wir schaffen längeren Erhalt vorhandenen Baumbestands durch leichte Kieszugabe an kritischen Punkten.

In action – Suchbild: Hier ist ein Mensch (Spiegelung auf Eis hilft beim Finden).

Der Mensch im Tarnanzug ist (unter anderem) Otter-Spezi. – Hier ein Markierungsstein – solch „herausragende“ Punkte nutzt der Otter zum Kennzeichnen seiner Anwesenheit / seines Reviers.

Die vor Kurzem noch frische Kot-Markierung ist inzwischen gefriergetrocknet, auf dem Foto fast nicht zu erkennen.

Wo vorhanden, platzieren wir solche Signalsteine auch auf dem neu zugegebenen Kies.

Es geht auf den Rest. Der Grundeigentümer ist erschienen, es wird eifrig gefachsimpelt.

Lange Schatten in winterlicher Morgensonne – auch der Ottermann und ich verlassen das Gelände.

Wir werden noch bachauf fahren, die große Kiesrausche im Übergang FFH-Forst / Agrarlandschaft ansehen.

Eine Gruppe von ca. 30 Kranichen verabschiedet uns, laut trompetend.

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Eigentlich hatten wir das Jahr für Bach-Aktivitäten bereits abgeschrieben.

Als nun aber der stärkere Frost über mehrere Nächte kam …

Da war eine immer wieder wegen Unbefahrbarkeit des Uferbereichs auf Agrarland verschobene Bekiesung plötzlich möglich.

Der Kies konnte geliefert werden, der Wasserverband hatte das angedachte Gerät parat, also los – heute Morgen.

Die Oberalsterniederung, ich habe die Kreisgrenze überquert – es grüßt der Kreis Segeberg.

Alles eisig …

…, auch die Oberalster – zu. Das Auto-Thermometer sagt „zum Aussen“: Kurz vor 10 Uhr hier noch immer – 8,5 Grad Celsius. Gut Eis!

Verärgert krächzend fliegt ein Graureiher ab – der sucht / belauert jetzt vermutlich Mäuse.

Hinter mir die Sonne, vor mir der Mond – ich fahre noch 10 Minuten bis zum Treff, an einem Nebenbach.

Dazu morgen mehr.

 

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Leichter Dauerfrost am Tag, Sonne, auf geht`s – Runde gegen den Uhrzeigersinn, hinter dem Elbdeich der Sonne entgegen.

Sauernbeeksweg – die Geestkante runter, in die Marsch.

Radler, Blick mit der Sonne – Eis an der Marschgrabenkante, so hoch stand die Flut, vernässte Wiese im Hintergrund, Geestkante

Fernblick – vernässte Marschwiese, Geesthang, Sonnenspazierer „Am Hang“.

Blick westwärts, Pappeln des Brunnenschutzgebiets – davor Reet und Schatten.

Marschgraben am Brunnenschutzgebiet, FlutEbbe-Eisspielerei.

Unter Trauerweide an Hetlinger Binnenelbe – Überflug Nonnengänse.

Hetlingen, Am Heuhafen – FlutEbbe-Eisspielerei an der Binnenelbe.

Hetlinger Elbdeich, Blick SüdOst – harter Schatten an der Deichnordseite, Wasserdampf des Kohle-KW Wedel zeigt NO-Wind.

Das wusste ich vorher, allerdings wusste der Wind nicht, dass er gar nicht pusten sollte …

Immerhin, im 5. von 7 Gängen kann ich den Rückweg hinter dem Deich bewältigen. Das vorgesehene „Helm [und Stirnband / Ohrenschutz] ab!“ (nicht zum Gebet, zum Sonne tanken) entfiel allerdings – wegen „wind chill“, lausig!

Aber erst noch ein Bisschen gucken – Hunde mit und ohne Leine.

„! Timmmiiieeehhh !“ hat sich von Frauchen verabschiedet, als sie noch unten am Nordfuß des Deichs stand. Da er nirgends zu sehen ist, dürfte er wohl stöbern, wildernd den winterlich ohnehin gestressten Tieren im Reet- und Binsenbewachsenen Deichvorland auf die Pelle gerückt sein. – DAS muss man nun wirklich nicht haben!

Blick SüdSüdOst – da hoppert so`n Hopper, seewärts.

Mal sehen, ob er gleich noch hoppert und ich ihn von Dichtem erkenne.

Elbdeich Fährmannssand – da ist er ja, hoppert Elbe-aufwärts. Ulenspiegel, 143 x 27 m, Tiefgang 9,8 m, radiert wohl die nach der jüngsten Elbvertiefung eingebrochenen Kanalwände, dicht an der Fahrwassernordkante – verklappt sie querab Neuwerk.

Über all dies Treiben werden sich die Länder-, zweifellos auch der (wieder misslungene) Bundesverkehrsminister auseinandersetzen. Das sieht alles sehr nach Geldverbrennen aus. Ob das Treiben – Baggern und irgendwo Verklappen unerwarteter (!! ?? !!) Bruch-Erosion beider Schifffahrtkanalkanten – noch irgendetwas mit dem ursprünglichen planfestgestellten Antrag zu tun hat, darf bezweifelt werden.

Für DEN kleinen Containerfrachter, kaum halbvoll, hätte Ulenspiegel (und die gesamte, zugehörige Armada) jedenfalls nicht baggern müssen.

Saatlandsdamm, Blick gen Wedeler Geestkante – auch hier wurde vertiefend gewirkt, zum Entwässern der Marschwiese.

Für eine herkömmliche Landwirtschaft ist das gut und richtig.

Angesichts des durch fortwährenden Tide-Elbevertiefens erreichten Ebbe-Niveau-Verlusts von an die 2 m und entsprechenden Absinkens des oberflächennahen Grundwasserspiegels (gepaart mit Trinkwasserentnahme) im Zeitalter des Klimawandels allerdings all dies Handeln gegen Wasserrückhalt noch zeitgemäß ist?

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Wie sowas geht?

Angesichts des von Ost auf Nordwest gedrehten Winds wählte ich die Hetlingen-Tour gegen den Uhrzeigersinn – ordentlich Rückenwind auf der Deichverteidigungsstraße auf dem Rückweg nach Wedel.

Hin ging es Richtung Idenburg, von der Geest Wedel-Holm kommend, den Sauerbecksweg runter, an geschütztemTrinkwassergewinnungsgebiet vorbei.

Die seitlich des landwirtschaftlichen Wegs erkennbare Überbreite von Fahrzeugen lässt auf weiten Strecken die Straßenränder erodieren. Der Steuerzahler (also so ziemlich wir alle) wird`s schon richten …

Die „Geschosse“, die einem da begegnen (warum subventionieren wir die?!), lassen heftige Zweifel aufkommen, dass die Brückenbegrenzung eingehalten wird. – Ok, sowas ist bekannt. Es wäre nicht das erste Mal, dass ein Fahrzeug quantitativ senkrecht mit Überfahrtplatte im Gewässer landet. Die (Zer)Störungen in Kurvenbereichen lassen erwarten, dass auch dort – warum nicht ebenfalls auf gerader Strecke? – früher oder später seitwärts umstürzend, der Marschgraben „gefüllt“ wird.

Die Idenburg mit ihrem – nun leeren – Storchennest liegt hinter mir. Vor mir Graugänse, am Horizont, im Auwaldrest am alten Heuhafen, das Klärwerk Hetlingen sowie ein von tiefen Wolken / Hochnebel geköpfter Hochspannungsmast der Elbquerung.

Kurz vor dem alten Elbdeich Hetlingen äst eine gut Tausender-Gruppe Nonnengänse, einige Graugänse nahebei.

Mit den großen Gänsen bin ich mir nicht ganz sicher – wie Blessgänse sehen sie nicht aus (?). Letztere habe ich dieses Jahr erstmals in Einzelexemplaren bis Gruppen zusammen mit Nonnengänsen gesehen. Bislang schien es so, als ob Graugänse die Massen Kurzschnabelgänse mieden (oder umgekehrt, oder beiderseits …).

NABU Vogelstation Wedeler Marsch – entgegen Novemberbeobachtungen sind jetzt große Nonnengansgruppen (auch wieder) hier.

Ich bin schon ein ganzes Stück weiter, fahre mit Rückenwind auf der Deichverteidigungsstraße Richtung Fährmanssand, Wedel.

Abgestiegen, auf den Elbdeich geklettert – herbstliche Küstenfarben querab der NABU Vogelstation, Vorland, Süßwasserwatt, Elbe, niedersächsisches Ufer, links ahnbar Elbinsel Hanskalbsand.

Blick von der wieder befahrbar gemachten Straße, Pappelstück Fährmannssand, auf Graureiher bei Rinderherde – hinten am Deich das Sturmflutsperrwerk Wedeler Au / Binnenelbe. – Ich bin zu Fuß.   ? ! ? !

Gleich beim Weiterfahren an der Vogelstation ist es passiert. Einen Dorn zog ich aus dem Vorderreifen, sauste noch mit sich leerendem Schlauch bis Fährmannssand. Seitdem bin zu Fuß!

Mein „Holz-Handy“ ruht zu Hause. Der übliche dichte Betrieb an Fußgängern, Rad- und Autofahrern zu Deichwanderungen und mehr hat – vermutlich wegen nicht umfassenden Küstenklatsches, dass die Baustelle abgeräumt, die Straße geöffnet ist? – noch wieder eingesetzt. – Zum Glück treffe ich eine Bekannte (mit Mobiltelefon!), so dass ich mein unverhofft späteres mittägliches Eintreffen berichten kann.

Im Folgenden erwandere ich mir die Erkenntnis, warum die Strecke „Langer Damm“ so heisst … – Gleichwohl wundere ich mich am Ende, wie schnell ich die Strecke zurückgelegt habe.

Fehlt, in der Marsch, der Steinweg. – Ich muss die Überschrift dieses Beitrags noch erarbeiten …

Da äsen vor dem Geesthang Wedel Tausende Nonnengänse …

Von Osten fliegen weitere zu …

Boaahhh, das sind ja nochmal Tausende!

Die Zuflieger werden zu Tieffliegern …

… landen bei den vielen, bilden die andernorts in Beiträgen oft beschriebene „dichte Packung“.

Während meiner erzwungenen Wanderung hörte ich regelhaft hinter mich. Es könnte ja ein geeignetes Fahrzeug für mich und mein plattes Rad gen Wedel wollen?

Da höre ich – – – Fahrgeräusche? – – – Wieso aber kommen die von schräg vorn, da ist doch Marsch … -wiese … ???

Uuuups, das scheinbare Fahrgeräusch entpuppt sich als immer lauter anschwellendes Rauschen, bis …

… die gesamte „dichte Packung“ in der Luft ist.

ALLE Nonnengänse ziehen über mich …

… hinweg, nach Osten.

Nach weiter entferntem Drehen …

… kehren sie zurück, einige bereits tief. Die Startwiese lockt sie wohl?

Die Masse aber prescht über mich hinweg, westwärts.

Und wie das oft so ist bei den panisch erscheinenden Nonnengänsen, drehen sie dann nochmals …

Und sie kommen wieder Richtung Ausgangspunkt.

Schon sind sie nah.

Alles klar zur Landung.

Die Fläche füllt sich.

Ich schiebe weiter, will ja den Geesthang hoch, nach Wedel.

Hoppla, war ich das? – Schon sind sie alle wieder in der Luft.

„Bergan“ höre ich hinter mir das aufgeregte Bellen. – Schnell, schneller als gedacht, bin ich zu Hause.

Das Fahrradhaus gibt mir die Gelegenheit, sofort vorbeizukommen. Wenige Stunden später radele ich wieder. – Möge das lange Zeit anhalten, so beeindruckend das Fußgängererlebnis auch war.

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Am 22. November hatte ich – als einer der letzten Durchfahrenden – von der Baustelle zwischen der Wedeler Geest und Aussichtspunkten Elbdeich, Fährmannssand, in der Marsch berichtet. Die Zufahrt war gesperrt. Es wurde eifrig gearbeitet, wie anders laufendes Radeln mit Blick von der Deichverteidigungsstraße danach zeigte.

Nun sind die Sperrschilder an der Zufahrt Geest-Marsch an der Helgolandstraße weg – Gelegenheit zu gucken, den neu hergestellten Weg zu befahren.

Runter geht`s, von der Geest in die Marsch, auf neuem Straßenbelag.

Hinreichend breit für sicheren Verkehr – das Schicksal der Bankette, wenig vertrauenerweckend allzu dicht am Marschgraben endend, wird sich weisen. – Möge da keiner reinkippen!

Selbstverständlich gilt weiter Tempo 30. Das wird mit dem neuen Belag allerdings wohl noch weniger beachtet als zuvor?

Unterschlagen habe ich auch vornweg, dass oben auf der Geestkante weiter die Beschränkung „Anlieger frei“, z.B. für Besucher Richtung Obst-Paradies oder Fährmannssand, NABU Vogelstation angezeigt ist.

Komfortable Vorbeifahrt.

Oha, Baustellenende an der Einmündung Saatlandsdamm. Es geht weiter auf der alten, zerbröselnden, mit Schlaglöchern versehenen Straßendecke.

Nach Abbiegen auf den Langen Damm dasselbe Bild – zwar jüngere Straßendecke, aber angesichts zunehmender Aufwerfungen quer über die gesamte Fahrbahn ebenfalls mit Reparaturbedarf.

Ob die Arbeiten demnächst im Zwischenstück fortgesetzt werden?

Nebendran bekannte Geräusche – neulich hatte ich nur kleine Gruppen gesehen. Hier sind sie also, die anderen, vermissten, Tausende Nonnengänse.

Und nochmal eine Gruppe, in die Hunderte.

Querung Binnenelbe, Pappelstrecke voraus.

Hier wurden Straßenbreite und -belag erneuert.

Auch hier wird sich erweisen, wie die Bankette auf die Fahr-Realität reagiert.

Brauchen die Alt-Pappeln „Manschetten“ aus Leitplanken?

? ? ? Na ja … – doch nicht bei Tempo 30 ! ! !

Erster Parkplatz Fährmannssand / Elbdeich in Sicht.

Da stehen zum Wochenende noch ein Bagger und ein Radlader. Vielleicht besteht für die Zwischenstrecke ja Hoffnung, ebenfalls … ?

Auf dem Elbdeich, Blick Niedersachsen, erhasche ich den vom Wetterbericht versprochenen Sonnenauftritt – jedenfalls eine Ahnung davon.

Diese 4 Pioniere aus einer der vorher gezeigten Gruppen begegnen mir auf der Rückfahrt.

Die Hunderter-Gruppe Nonnengänse vorn ist unruhig, sichert – hinten wuselt und „bellt“ es in der Luft.

War wieder eine dieser für die etwas neurotisch wirkenden Nonnengänse so typischen Fehlhandlungen. Die aufgeflogenen Tiere drehen bei, landen fast auf ihrem Startpunkt.

Bleibt abzuwarten, ob – als Weihnachtsgeschenk oder später – die Gesamtstrecke Geest-Marsch repariert wird.

Als Weihnachts- / Neujahrswunsch bleibt Fußgängern und Radfahrern, dass die Autofahrer die beschilderten Hinweise besser beachten als bisher (gar Rücksicht zeigen?).

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Der Pferdetümpel – Niederschlag kam kaum an, man gerade, dass die Schlammfläche etwas mehr mit Wasser bedeckt ist.

Elbdeich Hetlingen, Binsen- und Reetfarben.

Blick längs des Deichs Richtung Stade – die Stromleitungsmasten der Elbquerung sind kaum zu erkennen.

Diesig, binnendeichs – Baumhorizont Giesensand, Rinderherde.

Hoch ist die Binnenelbe eingestaut, Enten.

Die Rinder sind wieder „gestiefelt“. Kleinere bleiben jenseits der nun tiefgründig matschigen Binnenelbe-Querung.

Fährmannssand mit Vordeichrinderherde – keine Sturmfluten absehbar, die Weidesaison geht weiter.

Da taucht ein Containerfrachter im Nebel auf – Hapag Lloyd, Tsingtao Express, 335 x 43 m, Tiefgang 12,7 m.

Fährmannssand – die Straßenbaustelle Langer Damm / Steinweg sieht ziemlich weit gediehen aus. Die Strecke ist aber noch gesperrt.

Ich fahre also weiter, über das Sperrwerk Wedeler Au nach Wedel rein.

Sperrwerk Wedeler Au – Ostseite binnendeichs weicht eine gut 200er Gruppe Nonnengänse Richtung Binnenelbe aus.

Kurz vor Queren der Wedeler Au, Erreichen des Geesthangs, äst eine Gruppe von etwa 100 Nonnengänsen auf einer Schafweide.

So ging der November, der Dezember startet gleichartig.

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Eigentlich wollte ich – von der Geest linksrum runter in die Marsch, hinterm Elbdeich längs – die Vogel-Tour radeln. Beim Anfahren im Dies stellte ich fest, dass zur Marsch hin so dicke weisse Suppe lag, dass ich, rechts rum, eine reine Geest-Route wählte – annehmend, dass sich die Morgensonne hier schneller ihren Weg bahnen würde.

Die gab sich auch ordentlich Mühe …

Herbstlich auf der Geest – Raureifwiese mit Herdenrind, die Sonne kämpft.

Einsamer Golfer auf Raureif auf der anderen Wegseite.

Ponies auf Raureif, Hochnebel, die Sonne kämpft.

Spezial-Aspekt unseres Kreises – Baumschule mit Raureif, im Hochnebel – drüber wird`s heller.

Rückfahrt, kurz vor Wedel – sieh da, die Chausseebäume werfen Schatten.

Nachmittags kämpfte ich mit dem inneren Schweinehund.

Der andere in mir hat gesiegt – bin losgeradelt. – Der Pferdetümpel, immer trockener werdend, zeigt mehr Wirkung von starkem Ostwind als von der Feuchtigkeit, die frühmorgens hier in Schleswig-Holstein teils als Schnee, als Eisregennadeln oder Regenfeuchte runterkam.

Dasselbe, bei tiefstehender Sonne das Gegenlicht provozierend, zeigt die Pfütze noch krasser.

Über mir zieht eine Schar Gänse landeinwärts – die Eschenäste definieren die Schärfeebene für die Digicam.

So lange die Sonne nicht verschwunden ist, produziert sie herrliche Ansichten – es folgen ein paar Eindrücke meines Wegs entlang eines Waldrands.

Zurück blickend.

Erstaunlich viele Blätter können hier noch leuchten, während die West-gewandten Bäume bereits kahl sind.

Auf den Rest – Erlen- und Eichenpartie, spätnachmittags.

„Man sollte öfter Fahrrad fahren.“   🙂

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Vorige Woche Sonnabend war das, unser Jubiläum mit Reise zur Elbphilharmonie mit Blick ringsum, schräg von oben auf Hamburg. Nun ist erstmal gut, wir suchen und finden lecker Essen und Trinken, dann geht`s auf den Rückweg.

(Inzwischen ist wettertechnisch in der Woche bis heute allerhand gelaufen.

  • Immerhin führten die – meist geringer bis gar nicht angefallenen – Niederschläge in manchen Bächen zum Anstieg der Abflüsse bis Mittelwasser, um genau so schnell wieder Richtung Niedrigwasser zu sinken.
  • Der heftige Ostwind führte, gekoppelt mit geringen Elbe-Abflussmengen, in der Tide-Elbe zu Flutwasserständen, die bis fast 2 m unter Tidehochwasser landeten. Die zugehörigen Ebbetiefstände erreichten bis zu 2,50 m niedriger als mittleres Tideniedrigwasser. Als Folge saß in der Baggerei-gesteuerten Schlick- und Schlamm-Elbe so manches Schiff auf Grund.
  • Dementsprechend fiel im Tidebereich der zufliessenden Bäche wie Pinnau und Krückau fiel die Tide zeitweilig aus, wie die Pegelstände schrieben.
  • Ein Freund rief an, ich säße doch „unten“, ich möge den gezogenen Stöppsel wieder reinstecken.)

Zurück zum Jubi-Geschehen …

Blick von der Niederbaumbrücke gen Elbe – noch 50 cm Absinken bis zum normalen Tideniedrigwasser.

Was sehen wir da – farbliche Anzeichen für das Tidegeschehen; eine Treppe, deren unteres Ende wasserseitig „in der Luft“ endet; Holz unter Backstein, „gut belüftet“ – und das geht noch etliche Dezimeter weiter runter, dauert bis zum Verschwinden während der Flutphase …

Quer betrachtet, etwas herangeholt – diese „Hölzer“ tragen Hamburg.

Das tun sie schon lange – gut, wenn sie dauerhaft unter Wasser sind. Mit Sauerstoffzutritt „kompostieren“ sie.

Dummer Weise ist im Vergleich zum Tidegeschehen vor den heftigen, immer heftiger werdenden „Elbvertiefungen“ ein wesentlicher Wandel eingetreten. Mit jeder Elbvertiefung, mit jedem Meter mehr gebaggert, sank gleichzeitig das Tideniedrigwasser. Ob die ebenfalls feststellbare, relativ geringe Erhöhung der Flutpegel auch mit der Baggerung oder (nur? / unter anderem?) mit dem Meeresspiegelanstieg einhergeht, sei dahin gestellt. – Meines Wissens hat nie jemand eine volkswirtschaftliche Berechnung des Gesamtgeschehens durchgeführt, gar vorgelegt. Was das für die Statik all des Gebauten bedeutet?

Noch ein paar Beschreibungen ins Bild eingefügt:

Ich glaube, das erklärt sich von selbst – sonst gern nachfragen.

Wir haben inzwischen guten Appetit, gehen gen Nordwest.

Dazu nutzen wir die Elbe-abgewandte Seite des Hochwasserschutzes Landungsbrücken – der Menschenauftrieb auf der „Guck-Seite“ ist uns zu dicht geworden.

Gut arbeitet die Stadtreinigung am Ziel „Saubere Stadt“.

Wir passieren ein anderes Zeugnis „Saubere Stadt“. Mit der Schwemmkanalisation befreite man früher, gegen Ende des 19. Jahrhunderts, allzu unhygienische Städte erfolgreich von Schmutz jeglicher Art („Mischkanalisation“ – hier: Denkmal „Sielwesen“), William Lindley war der international renommierte Fachmann dafür.

Nach der Cholera (die Tide-Elbe brachte die Abwässer an die Ansaugstelle für Trinkwasser – Hamburg hatte [wieder mal?] an falscher Stelle gespart …) bis heute setzen sich erforderliche Verbesserungen, Anpassungen des Abwasserableit- und -reinigungssystems an Notwendigkeiten und neue Erkenntnisse bis heute und in Zukunft fort.

Angesichts unseres täglichen Wasserverbrauchs (in den Entnahmegebieten führen die Quellflüsse entsprechend weniger Wasser) stellt die Einleitung der gereinigten Abwässer heute im westdeutschen Raum den stetigen, gemessen am Mittelwasserabfluss hier größten Nebenfluss der Elbe dar.

Schnell ist das Portugiesenviertel erreicht.

Blick nach Süden, U-Bahn, Hochwasserschutzanlage – wir sind nicht weit von der Elbe entfernt.

Der Michel ist nah. – Ein buntes Viertel, mit einer Vielzahl Restaurants – hier finden alle Interessierten etwas.

Wir auch, sehr empfehlenswert – genau wie die Vielzahl anderer Anbieter ringsum.

Gestärkt und zufrieden verlassen wir das Gasthaus, Richtung S-Bahn Landungsbrücken.

Und wieder – Menschenmengen drängen weiter gen Hafen, Elphi (neben denen, die ins Portugiesenviertel abzweigten). Wir bleiben auf dieser Straßenseite.

Menschenleer …
Kein Kommentar zu den Rollern.

Noch ein Bisschen Gegenlicht – mit Hafenzubehör.

Abschied – für heute – von Hamburg.

… 2 Möwen.

So endet unser Ausflug – im nächsten und letzten Jubi-Beitrag.

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Die anfliegende Krähe ist ja schon bekannt.

Neben Wassergeflügel, Enten, Rallen, bevölkern etliche Lachmöwen die Wallgräben.

Die fliegen schlagartig zielgerichtet ab. Ob da jemand mit lockender Tüte erspäht wurde?

Eine Gruppe Blesshühner hält sich am Rand auf.

Und dann läuft da vor uns, völlig ungeniert …

… ein junges Teichhuhn über den Weg. Sein Ziel ist der Hang mit seinem offenbar attraktiven Futtergrün.

Bekannte Töne schallen vom Himmel. Wer ist da auf Sightseeing über Hamburg unterwegs?

Nach längerer Orientiertung haben wir doch noch den überfliegenden großen Schwarm Nonnengänse entdeckt – hier nur ein kleiner Teil der Menge.

Für die vielen kleinen Vögel ringsum hat die Fotosituation mit Digicam nicht ausgereicht, die fehlen dementsprechend hier.

Rings um die Wallanlagen scheint immer wieder gebaute Hamburger Geschichte durch das herbstliche Grün. Dazu gibt es demnächst ein paar Fotos.

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