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Archive for the ‘Vögel’ Category

Durch lichten Schatten waren wir zum Teich gelangt – Reihererlebnis vgl. voriger Beitrag.

Fische und einen ihrer Liebhaber erspähten wir. Die vor 2 Jahren so zahlreichen Kaulquappen sahen wir erst bei genauerem Hinsehen, nicht sooo zahlreich.

Spitzschlammschnecken weiden am Boden und in der Kahmhaut an der Oberfläche.

Nebendran ebenfalls an der Oberfläche (l.u.) sowie auf Wasserpflanzen.

Kaulquappen …

Der Fang – Kaulquappen, Spitzschlamm- und Posthornschnecken.

Sowas will intensiv studiert sein.

Der uns aufmerksam beobachtende Graureiher braucht keine Sorge zu haben – wir nehmen ihm nichts weg, setzen die Tiere fix zurück.

Schon interessant, so eine Spitzschlammschnecke, ihres Weges ziehend, zu beobachten.

Wir gucken hoch – da fliegen welche, in Urlaub, oder HH verlassende Pfingsttouristen – interessieren sich gerade für anderes als wir.

Blick runter vom Elbehochufer, weit – Blankeneser Küste mit Buhnen, Tide-Elbe, Airbus Finkenwerder, Mühlenberger Loch, Harburger Berge (gerade rechts nicht mehr zu sehen).

Mit Geierblick – auf dem Mühlenberger Loch segeln nicht nur Begeisterte, sondern übt auch offenbar eine kleine Armada Anfänger, sicher auch begeistert, wenn`s klappt.

Abschiedsblick über die Elbe, Insel Hanskalbsand zur Stader Geest westlich Buxtehude, am Horizont.

Über das gesamte Wochenende gesehen: Das war ja prächtiges Pfingstwetter – für uns, die als Nordlichter so um 20 Grad Celsius zufrieden sind.   🙂

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Besuch aus Berlin, gutes Wetter zu Pfingsten – auf zur Morgentour in den Sven-Simon-Park, jenseits der Landesgrenze SH – HH.

Zugang durch lichten Schatten, sehr schön. Allerdings angesichts kalter Nachttemperatur auch „schön“ kühl.

Am größeren Teich, ein Graureiher, sichernd.

Der Reiher hat Übung mit Besuchern – verbirgt sich, sucht in aller Ruhe die beste Stelle aus.

Am anderen Ufer, Pflanzenabfolge Wasser-Land, besonnt – Wasser-, Schwimmblatt-, Sumpfpflanzen, Schilfröhricht, dazu Krebsschere und Entenflott als Schwimmer.

An sonnigen Flecken halten sich kleine Karpfenartige an der Oberfläche auf, dort vor dem Reiher sicher.

Gelbe Schwertlilie blüht, mit Hahnenfuß.

Während sich 3 Blondinen mit aquatischem Fang beschäftigen („nur mal gucken“), gehe ich rüber, ins Sonnige.

Ah, der „versteckte“ Graureiher mit Spiegelbild – vor Rhododendron.

Ein paar durchwandernde Besucher mit frei laufenden Hunden sind dem Reiher dann doch zuviel. Wer seinen Abflug inkl. Landung nicht verfolgen konnte, bemerkt ihn nicht zwingend hoch oben in schütterer Birke.

Die anderen Besucher sind weg, meine 3 Blondinen haben die Teichseite gewechselt.

Anschliessend besuchen wir das Puppenmuseum und blicken von der hohen Moränenkante auf den Westrand des Hamburger Hafens, das Mühlenberger Loch. – Aber das ist eine andere Geschichte.

Auf dem Rückweg im ruhigen Park – die Masse Menschen tummelt sich offenbar an anderen Ufern – ist der Reiher auf Fangposition zurückgekehrt.

Aufpassen ist ja nie verkehrt, er wendet …

… und macht sich wieder „unsichtbar“.

Demnächst folgen ein paar Fotos von weiteren Eindrücken.

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Wir setzen uns für mehr Natur in der Stadt und auf dem Land ein.

„Mein Spezielles“ ist über diesen Blog und meine Homepage hinreichend bekannt – das (Wieder-)Beleben von Bächen und kleinen Flüssen.

Neben dem Speziellen umgibt uns selbstverständlich das Allgemeine, rund um den Wohnbereich – Stadtnatur. Überall piepen, zwitschern, tirilieren Vögel, abhängig vom Lebensraumangebot. – Wenn man sie nur erkennen würde …

Zwar gibt es heutzutage jede Menge Hilfen, z.B. per Buch und Ting-Stift unter der Rubrik „Was fliegt denn da?“, aber der eine oder die andere scheint „live“ damit nicht zwangsläufig identisch oder identifizierbar. – Ob es daran liegt, dass der Vogel Dialekt benutzt, die spezielle Aufnahme im Hilfsmittel schwach, wenig charakteristisch ist? Oder es liegt an meinem Unverständnis, das eine und das andere Gehörte miteinander zu verbinden.

So bin ich froh, dass sich gelegentlich Interessierte zu Rundgängen an wechselnden Orten finden, ziemlich Hörkundige dabei. Diesmal war unser Zuhause, Umfeld Reepschlägerhaus, Wedel, ausgewählt. In der Süd-Nord-Achse gingen wir ca. 600 m entlang Spielplatzzeile und durch weitgehend beruhigte Wohnbereiche, um unser Gehör zu schulen. Den Rückweg wählten wir mit einigen Erweiterungen, so dass insgesamt ca. 1,5 km zusammenkamen.

Zu Beginn erfreute uns eine kurz auf buschartigem Jelängerjelieber besonnt rastende Hornisse.

Die im Vorjahr an unserem Gebäude angebrachten Mauerseglerkästen wurden bestaunt.

Die habe ich 2022 beschrieben. – Die Spatzen lieben sie! Wir sind gespannt, wie es weitergeht, ob „Junge Wilde“ (Mauersegler) dieses Jahr noch die Spatzen herauswerfen.

Es gab auch allerhand Vögel zu sehen – so diesen männlichen Buntspecht, …

… der uns zwar im Blick behielt, sich ansonsten aber nicht um uns kümmerte.

Am nördlichen Wendepunkt enden wir „im Baumschulland“. Wir sehen den Slogan „Grün ist Leben!“ – aber warum wird dann flächig Glyphosat-Gelb hergestellt?!

Die geackerten Wege immerhin zeigen, dass mechanische Bearbeitung, wie rechtlich vorgesehen, stattfindet. Dazu bedurfte es vor einigen Jahren der Aktivierung der zuständigen Aufsicht. Lobbyismus in Deutschland und in der EU lässt befürchten, dass das lange geschleppte generelle Verbot dieses Allesvernichters weiter verschleppt wird. Gleichwohl wurden in den USA bei Privatprozessen Millionenstrafen für den Hersteller (nun: deutschen Käufer) fällig.

Diese Flächen (Länge Ost-West ca. 1,7 km, Tiefe Süd-Nord bis gut 400 m) sind halbwegs überplant. Wir dürfen gespannt sein, ob die seit Jahr(zehnt)en von, darf ich so sagen, politischem Größenwahn getragene Idee „Wedel Nord“ nach der jüngsten Kommunalwahl weiter vorangetrieben wird.

Rotdorn in voller Blüte.

Zurück am Startpunkt – nix Einheimisches. Berichten kann ich aber, dass neben der von Insekten geschätzten Blütenpracht chinesischen Ahorns auch die „Nasen“ ihre Liebhaber finden. So man nicht beim herbstlichen Schnitt alle Frucht entfernt (… !), werden diese gern von Dompfaffen verzehrt.

Die Nasen unserer Feldahornbäume scheinen im Winter insbesondere Erlenzeisigschwärme zu lieben.

So, was war nun mit dem Hören, Erkennen von Vogelarten am Gesang? Am häufigsten hörten wir Amsel und Buchfink, Spatz, Kohl- und Blaumeise (die (er)kennen wir ja noch alle). Amsel und Meisen sowie Stare fütterten ausgeflogene Junge – piep, piep!

Dann waren Rotkehlchen, Dompfaff, Ringeltaube, Zaunkönig, Heckenbraunelle und Mönchsgrasmücke festzustellen – Zilpzalp und Fitis nicht zu vergessen (ja, beide). Am Nordrand zeigte sich ein Eichelhäher, eine Dorngrasmücke liess kurz ihren Gesang aus grünem, bebautem Raum über die Baumschulflächen hören.

Zwei Grünfinken liessen sich hören, Distelfink blieb vage, sind aber vorhanden. Der gesehene Buntspecht, s.o., gab keinen Ton von sich. Der sonst oft zu hörende Grünspecht hielt während unseres Rundgangs seinen Schnabel. Graugänse und Mauersegler überflogen uns.

Da ist uns ja allerhand begegnet per Auge und / oder Ohr – immerhin 21 Arten.

Ich ergänze jüngere Erlebnisse, bei denen 6 Elstern (Eltern und Junge?) unser dreidimensionales Grün intensiv durchforschten, wohl auf der Suche nach fressbaren Jungvögeln. Eine Rabenkrähe bescherte dem durch beeindruckenden Einsatz (was war in die gefahren, Nest irgendwo nebendran?) ein klares Ende.

Die Runde hat uns gefallen – gelegentlich folgen weitere Touren anderswo.

Wer sich in Bild, Text und Ton weiter informieren möchte, findet informative Vogelporträts mit guten Tonbeispielen hier, beim NABU.

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Nahe Idenburg, Hetlingen, Blick zum Elbdeich – bunte Marschwiesen.

Bunte Marschwiese, blühender Weissdorn, Baumhorizont.

Überstaut gewesene Wiesen fallen nach und nach trocken – mal nachsehen lohnt meist, meint der Weissstorch.

Elbdeich Hetlingen – Sumpfdotterblumengelb wird zunehmend in unterschiedlichen Grüntönen von Reet, Rohrkolben und Binsen überwachsen – die Jahreszeit schreitet voran.

Blick von der Deichkrone Fährmannssand – bunte Wiesen, die Kopfweiden legen auch los, je nach Standort.

Langer Damm – spezielles Weissangebot, im Hintergrund hoch von Doldenblütern, vorn auf kahlgefressenen Gänsewiesen niedriges Blühen (?Gänseblümchen?).

Bunte Herde auf bunter Wiese.

Ortswechsel.

Wir sind auf der Geest – anderswo, wo Pferde Zebragesichter haben.

Das ist Mücken- / Insektenschutz. Anstelle eines Ganzkörperschleiers sprühe ich mich ein – giftig, unschön, aber hilfreich in bestimmten Arealen und (kein / wenig Wind) Windsituationen.

Bunte Auenwiese – je nach kleinräumiger Situation wechselt das Bild.

Im Gesamtblick eben noch guter Anteil Wiesenschaumkraut, dominiert hier Hahnenfuß.

Randlich, etwas höher, wechselt Gelb zu Rot.

Kuckuckslichtnelke.

Etwas überrascht sehe ich am Wegrand bereits roten Klee blühen.

Späte Bäume, wie hier Erlen (anderswo Eichen, Eschen) legen inzwischen auch los.

Durch lichten, grünen Tunnel geht`s zum schattig geparkten Auto.

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Über der Elbe und auf dem frei fallenden Süßwasserwatt sind Seeadler regelmäßig zu sehen – oft für Auge und Digicam in recht großer Entfernung.

Hier wird gerade ein Seeadler von einer Krähe attackiert – westlich, seewärts der Lühemündung in die Elbe.

Nachdem die Krähe abgeschüttelt ist, ein weiter Kreis gezogen wurde, fliegt der Adler aus Richtung Lühemündung weiter Elbe-aufwärts an.

Seeadler hoch am Himmel – anderer Tag, anderer Ablauf.

Segelnd.

Höher schraubend …

… und höher …

… immer höher …

Und, siehe da – mit bloßem Auge nicht bemerkt, erst auf dem Foto erkannt – da ist schon ein zweiter, noch höher oben. – Die beiden Adler befinden sich ziemlich links im Bild, etwa gleichartig über bzw. unter der Bildhälfte.

An einem weiteren Tag konnte ich einen großen Greif beobachten, zunächst segelnd, sich hochschraubend über der Marsch, dann Strecke abpatrouilierend. Den hielt ich, obwohl ich die Silhouette nicht ordentlich deuten konnte, ebenfalls für einen Seeadler.

Verwunderlich aber war, als er über einer größeren Gruppe Nonnengänse ankam, die auf einem kleiner werdenden Flachsee rasteten …

Als der Vogel über ihnen rüttelte, nahmen sie keinerlei Notiz – kein Anzeichen eines panischen Auffliegens, wie es sonst so häufig vorkommt.

Es flogen dann vom Süßwasserwatt über den Elbdeich etliche weitere Nonnengänse an …

… und landeten bei der Gruppe auf dem Flachsee.

Der Greif hatte sich derweil auf einen Zaunpfahl der Anfahrt zur NABU Vogelstation gesetzt – ganz schön groß.

Meine Nachfrage bei Kennern ergab, ich möge diesen zuletzt beobachteten getrost Mäusebussard nennen.   🙂

Rabenkrähen stürzen sich ebenfalls nicht den ganzen Tag auf herumfliegende Greifvögel – erstmal wollen sie und ihre Jungtiere satt werden. Hier wird der Aussendeich systematisch abgesucht.

Dass dabei regelhaft geneckt wird, Scheinangriffe geflogen werden, gehört zum Tagespensum.

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Auch dieses Jahr werden Wassercamps im Wildpark Eekholt anstehen. Zeit also, die Situation anzusehen, ggf. Restaurierungsvorschläge für den Lebensraum Osterau weiterzugeben.

Wieder öfter zu sehen, je weiter man sich von Wedel nordwärts bewegt: Frühlingsgelb, Raps – Preise, Subvention und mehr verändern die Flächennutzung. (Hoppla, da fällt auch schon der Rapspreis angesichts des großen Flächenangebots …)

Randstreifen an Äckern (jeglicher Art, jeglichen Standorts – zu Straßen, Wegen, Gewässern, Wäldern ff.) stehen weiter aus – sinnvolle Rahmenbedingung für die Vergabe von Steuergeldern!

Wie meist üblich: Kleiner Zwischenstopp an der Ohlau, Blick von der Brücke …

Verwirrendes (???) – Spiegelung, Turbulenz auf Rausche, Wasserstern bestimmt Farbigkeit. Bei näherem Hinsehen (andere Fotos) könnte Laichen von Flussneunaugen vermutet werden.

Früh angekommen im Wildpark Eekholt – Frühlingsauwald der Osterau.

Bärlauch – je nach Standort und Mikroklima mit der Blüte startend, voll blühend, Richtung Samenbildung vergehend.

Ich gehe die mit den Unterelbeschulen (suche hier im Blog z.B. über das Stichwort „Wassercamp“) restaurierte Strecke des Osterauwanderwegs ab.

Auf der am unteren Ende der Strecke liegenden Lenkbuhne (s. voriges Foto) – Verwirrendes.

Ist das nun ein Flussneunaugenlaichbett – oder nicht, oder mehrere ?

Fokussiert (die Digicam fokussiert die Baumspiegelung ringsum) – ganz klar: Laichbett, charakteristische Struktur im Kiesbett.

Die Holzarbeiten (Treibselsammler, „Hölzchen & Stöckchen“) wirken weiter gut. Die Landgewinnung an vorher großräumig gefährdeter Stelle …

… zeigt sich, tiefliegend, feucht, in ihrem Frühlingskleid: Sumpfdotterblume.

Spannend, diese neue Feuchtfläche im Jahreswechsel, auch mit wechselnder Insektenwelt, zu erleben!

Weniger spannend, ja deprimierend ist für diese benannte Umweltbildungsstätte die chronisch fortschreitende Flächenintensivierung – hier als Beispiel Randstreifenvernichtung (wohl gut gemeint, umso schlechter gemacht).

Eine Vielzahl der Kies-Lenkbuhnen, die in den Wassercamps über die Jahre entstanden und für Wirbellose, Fische ff. neu besiedelbaren Raum bieten, weist heftige Erosion durch Vertritt aus.

Hier kann zur Verbesserung Neukies sowie eine symbolische Abspannung helfen.

An den Treibselsammlern nagt ebenfalls die Zeit – Ergänzung, Reparatur haben wir im Sinn.

Etliche überbreite, strukturlose Strecken vertragen auch neues Einbringen von HuSt.

Richtung oberes Ende des Osterauwanderwegs – der (vor wenigen Jahren) neu angelegte befestigte Weg liegt im für die Gewässerökologie so erforderlichen minimalen Randstreifen.

Die Zäunung hilft den Kiesschüttungen – leider ebenfalls ohne den vorher vorhanden gewesenen Randstreifen für standorttypische Gehölze und andere Pflanzen.

Nach den guten Vorbildern (und Bedarfen) – was generell aussteht, ist die Entschärfung der Wüsteneiensituation in den Gehegen.

Ursache und Wirkung sind klar, stechen ins Auge.

Jährliches Verschärfen der Situation …

Auf dem Weg zum Ausgang – der Wildpark wird voller, bunter …

Geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter führen und bilden in Sachen Umwelt.

Buntes Anthropozän, Pkw und Busse, auch auf dem – erst zu einem kleinen Teil gefüllten – Parkplatz.

Und es geht weiter … – Richtung Osterau Bad Bramstedt, vorbei an einem Weisstorch auf Acker, vor der Osterau-Aue.

Dazu folgt demnächst mehr.

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Von der Elbe her kommend, an Hetlingen vorbei, Idenburg, Geesthang hoch, radele ich entlang der B 431 zurück nach Wedel.

Maikäfer flog mich noch nicht an im Sauerbeksweg, auch auf dem Radweg B 431 liegt noch kein Verkehrsopfer dieser Art.

Da sehe ich auf einer Pferdewiese einen Hasen hoppeln – von der Nordseite gen Süd …

Hallo, Hase, da ist die Straße!

Der Hase hat ein ganz anderes Ziel – stoppt eher, fast am Südrand der Wiese, nahe an knickähnlichem Bewuchs.

Da sammelt eine Rabenkrähe, was ihr gefällt. – Was will der Hase von der Krähe?

„Wer ich? – Ich tu nix!“ – – „Ach so, die Krähe, die hab` ich verjagt. Ist mein Claim hier.“

Der Hase inspiziert eine offene Fläche, …

… von fern beobachtet ihn die Krähe.

Und – bevor ich so recht bemerke, was da abgeht, geschweige denn, dass ich die Digicam fertig hätte -, da schmeisst sich der Hase auf den Rücken, wälzt sich im offenen Boden, die Beine in der Luft zappelnd. – Zweimal hintereinander.

Sowas habe ich noch nie gesehen – von Pferden, auch hier auf der Wiese, ja.

Das will sich die Krähe von Nahem ansehen!

Was sich weiter hier auf der Wiese tut, bleibt unter den beiden – ich setze meine Heimfahrt fort.

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Gestern Nachmittag bot es sich an, dieselbe Runde von vorgestern – aber im Uhrzeigersinn – abzuradeln, also mit Rückenwind hinterm Elbdeich.

Erstaunlich enthaltsam im Fotografieren – hinter Fährmannssand erst, querab Giesensand, steige ich vom Rad. Mal wieder ziehen mich Ansammlungen von Nonnengänsen in ihren Bann.

Neben der eben gezeigten Westgruppe gibt es eine Ostgruppe. Zu beiden fliegen Schwärme von Nonnengänsen von der Elbe her über den Deich zu.

Landend …

Nach und nach entwickelt sich die bekannte „dichte Packung“ aus jeder Teilgruppe. Das Schwanenpaar betrifft das nicht, es hat Besseres zu tun.

Die Deichschafe kümmert das ebenfalls nicht. Die gehen ihrem Auftrag nach – als Wiederkäuer.

Und die Ursache des starken Anflugs, fortwährend? – Elbe-seitig herrscht Flut, das Süßwasserwatt wird zunehmend überspült, getoppt vom gegenanpfeifenden Südost, Wellen durch Schifffahrt.

Da futtern sich die Nonnengänse, vermutlich nicht mehr „unsere“, sondern Durchzügler aus Südwest, lieber auf den Marschwiesen hinterm Deich durch.

Elbdeich Hetlingen – Frühlingsgelb bestimmt das Deichvorland, bis es demnächst von Schilf, Rohrkolben und Binsen überwachsen wird.

Weiter geht`s, an Hetlingen zwischen den Deichen vorbei.

Robustrinder Idenburg, hier …

… haben weitere Kälber das Licht der Welt erblickt.

Erste Fohlen (nicht fotografiert) sind ebenfalls aufgetaucht sowie Lämmer einer von den Deichschafen abweichenden Rasse, die hier zwischen den Deichen grast.

Interessant das Verhalten der Pferde – in lockerer Gruppe grasend im Windschatten der Idenburg-Eichenallee …

In Gruppe zusammenstehend (anderswo ebenfalls), Nasen zusammen, im pfeifenden Südostwind auf der Luvseite.

Rauchschwalben vollführen elegante Fliegenfang-, vielleicht auch Spaßflüge im Umfeld des Bullenfluss, durchjagen die Überfahrt – sicherlich Insekten unter der Brücke erbeutend.

Zwischendrin sitzen sie zwitschernd im Gebüsch und auf Bäumen – eine Esche im vorherigen Foto.

Vor 1,5 Wochen sahen die ersten Rückkehrer, hier zerzaust bei Fährmannssand, ziemlich ramponiert aus. Mag sein, dass die bei der Anreise von Süden her ein Unwetter erwischt hat.

Inzwischen jedenfalls scheinen alle wohlauf, die Brutsaison startet(e).

Löwenzahn, frühlingsbunte Ecke der Bullenflussüberfahrt.

Verkehrsopfer Goldschmied …, Zeichen unsere Zeit.

Marsch, Geesthang voraus – dort oben hatte ich in den Vorjahren jeweils meine ersten Maikäferbegegnungen.

Das scheint noch nicht so weit – diesmal erlebe ich anderes.

Bericht folgt.

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Kälte am Morgen (Scheiss-Sommerzeit!), scharfer Südost – ich lasse es drauf ankommen, fahre die Hetlingenrunde gegen den Uhrzeigersinn (Gegenwind auf der Rückfahrt am Deich meide ich in der Regel).

Dem Reiher am Brunnenschutzgebiet in der Marsch gefällt es auch (noch) nicht. Schlau wie er ist – oder notgedrungen – steht er im Windschutz eines Rohrauslasses.

Dort, im wellenlosen Wasser, kann er Vorbeischwimmende besser entdecken.

Überraschung querab Idenburg – eine große Schar Nonnengänse, dazwischen ein Nahrung suchender Weissstorch.

Da, links raus, macht der Storch die Schwalbe. – Im Ernst, auf Fotos ist er nicht mehr zu sehen. Abfliegen sehen habe ich ihn nicht – überschaubar genug ist das Planum ja.

Kann allerdings gut sein, dass da hinter den Nonnengänsen ein Marschgraben versteckt liegt. Da rein wird der Storch wohl verschwunden sein.

Hinterm Elbdeich, querab NABU Vogelstation – es geht wohl auf den Rest. Kürzlich Ende April, rund ums Kiebitzfest, wurden noch mehrere ZehnTausend durchziehende Nonnengänse gezählt.

Normalität auf der Tide-Elbe, vorn glänzt das freifallende Süßwasserwatt – einige Segler nutzen den ssssteifen Wind.

Es kann nicht jeden Tag Hafengeburtstag sein.

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Mal wieder durch das Wedeler Autal, später Nachmittag.

Noch normal – eine Fasanenhenne, ein Hahn, wohl an Wiesenschaumkraut knuspernd, nebendran eine Rabenkrähe suchend und findend. – Der Fasanenhahn …

Schon im vorigen Bild zu sehen – der Fasanenhahn bläst sich auf. Die Krähe ist nicht beeindruckt, nähert sich.

Das ging zu schnell, um ein Foto zu schiessen – der Fasanenhahn attackiert die Krähe, bringt sie wieder auf Distanz.

Beim Queren der Straße zwischen den beiden Autalstrecken grüble ich vor mich hin. Zu Hause werde ich von 10 Fasanenhähnen erzählen …

Nein, das kann nicht sein!

Da, doch wahr – hier sind doch mehr Fasanen als normal. Und wie zahm die sich teils anstellen, schnacken einen an, als wollten sie Körnerfutter …

Noch`n Wut-Fasan! Warum ist der so wüterich, mit einer Henne nahebei …

Oha, da hat ein – erschrockener – Fußgänger einen anderen Hahn aufgescheucht, über den Zaun auf die Wiese flattern lassen. – Der wird aber prompt in seine Schranken verwiesen.

Zurück zu Hause – der Bärlauch blüht.

Der Waldmeister ist noch dabei, in die Blüte zu starten.

Es ist Mai – da fiel mir die Überschrift zu diesem Beitrag ein.

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