Nach dem Schiffe-Gucken am Schulauer Hafen, Wedel, radele ich weiter zum Hamburger Yachthafen. Es sind noch weitere Großschiffe Richtung Nordsee unterwegs.
Archive for the ‘Vögel’ Category
Wedel, vor Hamburger Yachthafen – Schiffe gucken.
Posted in An der Elbe, Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 19. Mai 2024| Leave a Comment »
Schulauer Hafen, Wedel, Tideniedrigwasser – Schiffe gucken, Schwall und Sunk.
Posted in An der Elbe, Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 18. Mai 2024| Leave a Comment »
Was auch immer mich dazu trieb, gestern spätnachmittags nochmal zur Elbe, Schulauer Hafen, zu radeln …

Sitzprobe auf der 75 m-Bank, Ostpromenade – Blick über die Hafeneinfahrt Richtung Elbinsel Hanskalbsand.

Ich radele rüber zur Westmole – scharfer Ostwind biegt die Pappeln, ein Containerfrachter zieht seewärts.
So eine Schiffskiste im Schifffahrtkanal …
48 m Breite und über 10 m Tiefgang, ggf. mehrere 100 m Länge (im konkreten Beispiel) und das bei Tideniedrigwasser, also nicht mehr allzu viele „Freimeter“ bis zur gebaggerten Sohle – das ist eine Wasserverdrängung …
Im lange nachwirkenden Hin und Her …
(Vorsicht, ihr Bootsfahrer, Strandbesucher ! ! !)

Der Frachter zieht weiter, die Wellen des Kielwassers glitzern im Gegenlicht. Die Fähre kommt bald am Willkommhöft an.

Der Frachter ist lange vorbei, das Wellengeschehen auf dem Sandstrandwatt geht hin und her, läuft auch quer, scheint aber abzuflauen.

Gewaltiger Schwall und Sunk zeigt sich insbesondere in der Südwestecke des Schulauer Hafens, wo Tnw-bedingt Schlick freiliegt – nun heftig überspült.
Uuuääähh, bloß nicht zu lange in das Gewirbel reingucken …
Genug gesehen. Am Horizont naht vom Hamburger Hafen her ein weiterer Großcontainerfrachter.
Bis ich dort, auf der Mole vorn an der Elbe ankomme, ist sicher (mir kommt es so vor, als führen die Riesen mit der Ebbe ziemlich schnell …) der nächste Frachter nicht mehr fern.
Geflügeltes auf der Geest – An Pinnebergs Mühlenau und in Wedel.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 17. Mai 2024| Leave a Comment »
Eine Radtour an die städtische Mühlenau, Pinneberg, brachte Sichtungen diversen Geflügels.

Unter mir, Fuss-/Radbrücke Christiansenweg, wird ein Stockentenerpel krass Sonnen-bestrahlt. Die Organismen in der Mühlenau sehnen sich nach Halbschatten!

Bahnunterführung – Pegel zeigen, dass der Abfluss der Mühlenau stark gesunken ist (von MW Richtung MNW).
Erst bei der Fotodurchsicht fällt mir auf, dass – Suchbild?! – da Lebendiges drauf ist. Ein Graureiher weiss sicherlich, warum er dort steht. Seien es nach dem Laichen absterbende Flussneunaugen, die vorbeidriften oder aufstiegswillige Fische …

Länger fesselt mich das Umfeld einer Kiesgabe, die ich als „workout“ in Erinnerung habe.
Die im März 2021 ergänzte Kiesmenge und gegebene Form bildet mit seitlich entwickelten Teichrosen einen interessanten Anstrom-Effekt in ansonsten monotoner Bachstruktur. Forellen (Spätherbst / Winter) und Flussneunaugen (April) laichen dort seitdem regelhaft. – Im Foto flattert eine Prachtlibelle Calopteryx (hier offenbar C. splendens) über frischen Laichkuhlen aus dem Vormonat.
Zurück nach Wedel.
Abgebogen, letzte Kurve …
Wedel und Umrum – Geflügel in der Marsch.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 16. Mai 2024| Leave a Comment »
Solch Kleinvögel bekomme ich radelnd nicht regelhaft aufs Bild. Ringsum ist gleichwohl allerhand los – insbesondere Bachstelzen sehe ich. Keine Chance zum Foto zu kommen, so schnell wechseln sie den Platz – oft unmittelbar vor mir auf / entlang der Deichverteidigungsstraße.
Rabenvögel, meist Rabenkrähen, auch Dohlen, Saatkrähen, Elstern und Kolkraben prägen bestimmte Partien meiner Touren.

Querab Giesensand hält sich eine Gruppe Graugänse auf. Habe nicht genau hingesehen – zahlenmäßig könnte das eine Familie mit frühen (bereits recht weit entwickelten) Jungtieren sein.

Und daaaa! – Jaaaa ! – DAS muss ein Wolpertinger sein!
Ein Hase ist es nicht – der wäre längst weg! – Wo denn der Bezug zur Überschrift ist? Na, der Wolpertinger, vermutlich Bayer auf Urlaub im Norden, ist doch geflügelt, vgl. vorstehenden Link!? Dürer konnte sich nicht irren. Es handelt sich wohl um ein weibliches oder ein Jungtier, da noch kein Gehörn ausgebildet ist. Die Fangzähne sind geschickt versteckt gehalten.

Nahe Hetlinger Heuhafen bestätigt ein Seeadler meine vortägigen Beobachtungen – gleich rüber zur Elbinsel Hanskalbsand (die Nonnengänse hier sind weg, in ihren Brutgebieten).
Demnächst folgt Geflügeltes von der Geest.
Wedel und Umrum – Nonnengänse, womöglich letzte Sichtung in diesem Frühjahr.
Posted in An der Elbe, Elbe-Einzugsgebiet, Klima, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 14. Mai 2024| Leave a Comment »
Vor einer Woche …

Noch nicht der ssssteife Ostwind wie in den vergangenen Tagen – Nordwest lässt mich die Hetlingen-ElbdeichRoute gegen den Uhrzeigersinn fahren. Doldenblüher haben ihnen passende Stellen bis Flächen übernommen.
Und kehren nicht zurück.
Unser kurzer Bremen-Stadturlaub, vgl. Berichte, brachte andere Erlebnisse als Radeln in der hiesigen Marsch.
Das waren dann wohl die letzten Nonnengänse, die ich in diesem Frühjahr zu sehen bekam.

Seeadlersichtung gestern scheint das zu bestätigen – von Haseldorf her quert er bereits beim alten Hetlinger Heuhafen die Tideelbe.
Hier bleibt die Vielzahl örtlich beschäftigter Vogelarten, darunter eine große Schar Graugänse, die uns Jahr für Jahr zuzunehmen scheint.
Hansestadt Bremen – Weserwehr, Überseemuseum.
Posted in Gewässerschutz, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 10. Mai 2024| Leave a Comment »
Angesichts des wackelig erscheinenden Wetters entschliessen wir uns für eine Tramfahrt zum Weserwehr.
Das wurde nach Weserausbau zu immer größerer Schifffahrtstraße erforderlich, um die zunehmende Aufwärts-Erosion des Flusses aufzuhalten. Die Tide wird also gestoppt, der Binnenfluss eingestaut. Das Wehr Geesthacht entspricht dem – stoppt Hafen Hamburg-verursachte Aufwärts-Erosion der Elbe.
Während man sich an der Elbe in den jüngeren Jahrzehnten um verbesserte Durchgängigkeit für Wanderorganismen bemühte, ist das Weserwehr eher ein Armutszeugnis.

Eine erbärmlich geringe Wassermenge wird vom Fluss abgezweigt. Welcher Wanderorganismus soll angesichts von Breite und Tiefe der Weser dieses winzige Etwas entdecken, gar passieren?
Dem Wasserkraftwerk dagegen wird eine andere Bedeutung beigemessen.

Zurück zur Tram, vorbei am Insektenschaugarten des BUND Bremen.

… meint wieder jemand, mit massenhaft Futterauslegen Stadttauben und Rabenvögeln einen Gefallen zu tun.
Der Besuch schlägt die Internet-Darstellung. – Wir sind überrascht, welche Fülle an weltweiter Information, nach Kontinenten, Entwicklungs-zeitlich und regional in breiter Darstellung geboten, hinter diesen Mauern steckt.

Da gibt`s auch Lebendiges zu sehen – zusammmen mit dem Hinweis, dass solch Leben sensibel ist. Man soll das Angrabschen der Tiere bitte unterlassen!
Angesichts dessen Besonderheit hänge ich hier einen Text an (Quelle):
„Zwergwalskelett
Das Zwergwalskelett stammt von einem am 8. Mai 1669 am Lesumer Strom in der Weser geschossenen Tier. Es ist eines der ältesten montierten Walskelette in Deutschland. Bei einer Länge von 8,15 Meter soll es rund 200 Kilogramm wiegen. Bis 1815 hing das Skelett im Bremer Rathaus.
Dieser Wal ist auch auf einem 3,55 Meter hohen und 9,55 Meter breiten Ölgemälde des Malers Franz Wulfhagen portraitiert. Seit seiner Anfertigung 1669 hing das Gemälde fast 300 Jahre im Bremer Rathaus, um dann ab 1965 eine Wanderung durch das Archiv des Überseemuseums, zum Restaurator, in die Ausstellung des Überseemuseums, 1997 in die Walfangaustellung des Schifffahrtsmuseums und schließlich 2008 zurück in die Obere Halle des Rathauses zu machen.
Im Bremer Rathaus hängt heute das große Walbild. Das Ölgemälde dieses Wals hat der deutsche Maler 1669 gemalt und die Fundgeschichte darauf verewigt. Das Bild ist und damit das größte bekannte Ölgemälde eines Wales.
Die abenteuerliche Geschichte um den Wal hat der Bremer Lehrer Klaus Papies in der Ballade vom Lesumer Wal beschrieben (ISBN 978-3-00-045794-4).“
Mal sehen, ob und wann wir uns dort mal was längeres vornehmen.
Hansestadt Bremen – Rundfahrt Weser und Hafen.
Posted in Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 9. Mai 2024| 1 Comment »
Wirbelnd, mit Verweilzeiten hängend, flattern die Fahnen hin und her.

Die Kaimauer zeigt – wir sind mitten dazwischen – die 4-4,5 m Tidenhub (Vergleich HH, Elbe, ca. 3,6 m).

Ich sitze draussen vor der Kajüte – Staudruck lässt den Stark- und Fahrtwind nicht ganz so krass erscheinen.
Geschützt sitzen auch die Gäste in der vordersten Reihe. – Drinnen ist`s voller …

Anderswo prägt andere Nutzung das Bild. – So ein Hochmonster musste wohl jede (Hafen?)Stadt irgendwann mal bauen.
Wie das Rettungsboot aus der Höhe ins Wasser klatscht, sahen wir dann leider nicht mehr.
Dessen gleichartige Rettungsboote hängen noch höher …
Die weissen Packen am Ufer (mehrere hunderttausend t) sind deutsches Holz, wie wir hören. Der leichtere Hausbau in den Sturm-durchzogenen USA verlangt nach neuem Qualitätsbauholz.

Uns scheint, Bremen war früher dran als Hamburg mit dem Kopieren des Thatcher-Vorbilds, „Würfel-Kotzen“ auf früheren Hafengeländen.
Jetzt aber mal was zu Mittag essen!

DA! – Früher als angesagt und erwartet, kommt Niesel, der sich schlagartig in 45-Grad-Schütt verwandelt.
Gut, dass wir schon in der Aussenschirm-halbwegs-geschützten Schlachte sind.

Drinnen, stabil überdacht. Im Gegensatz zum Flohmarkt- und Sonnen-Sonnabend ist am Sonntag freie Platzwahl angesagt.
So gestärkt ziehen wir los – auf zu neuen Ufern, weiter flussauf, wo die Weser sich vom Binnenland- zum Tidefluss verwandelt.
Hansestadt Bremen, Tickets Hafenrundfahrt – Altstadtviertel Schnoor.
Posted in Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 8. Mai 2024| 1 Comment »
Im Gegensatz zu den langen Schlangen am sonnigen Sonnabend, dem Rummel um den Flohmarkt, ist – noch dazu (fast) frühmorgens – alles ruhig. Der Ticketkauf klappt.
Die Weser- und Hafentour folgt demnächst.
Anfahrt Hansestadt Bremen – Erste Orientierung drinnen und umrum.
Posted in Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 7. Mai 2024| Leave a Comment »

Erstmal geht`s in die Innenstadt, vorbei an der Mühle am Wall.

Früher stand hier das Herdentor – Sau und Ferkel symbolisch (ohne Hirten und Hund) am Beginn der Sögestraße.
Das kann durchaus eine längere Bremenreise in der Zukunft werden.

Und wieder rein in die Stadt, vorbei an der Horner Mühle.
Der Folgetag ist – wir sind flexibel – auch verplant.
Wedel und Umrum – Mai-Radeln in der Marsch.
Posted in Elbe-Einzugsgebiet, Reisen, Vögel, westlich HH, Wetter - oder was on 3. Mai 2024| Leave a Comment »

Gänseblümchenwiese, jetzt ganz ohne Nonnengänse. Kein Wunder? Oben links fliegt gerade ein Seeadler vorbei.

Gänsefraß-bedingt kahles Deichvorland Fährmannssand spriesst – Segler vor dem niedersächsischen Elbeufer.

Hinterm Elbdeich, querab alter Heuhafen Hetlingen, sitzen 2 Marinis auf flechtenreicher Eschenrinde.

Etliche Eschen kommen nicht zurecht. Mal abwarten, ob da nicht dieser verflixte Pilz schon am Werk ist.
Das waren 3 am Sauerbecksweg, 4 +1 entlang der B 431 sowie evt. 2 weitere kurz vor Wedel – wegen extremer Licht- und Kontrastverhältnisse im Vorbeifahren nicht klar erkannt.
Allerhand – wohl mehr als 20 Maikäfern bin ich in den vergangenen Tagen begegnet, rekordverdächtig. Bald werden sich wohl die Bekämpfer warmlaufen?









































































































































































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