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Archive for the ‘Vögel’ Category

Freitag Abend, Blick aus einem Westfenster – Abendstimmung unter Apfelbaumastbögen.

Der folgende Morgen zeigte die Landschaft lange mindestens punktuell bereift (s. voriger Beitrag), der Tag durchgehend sonnig. – Eine abendliche Radtour zum Elbdeich bot sich an.

Anradeln auf der Geest – Glitzern bei tiefstehender Sonne zwischen Nadelbaum und Birke.

Glitzern im Detail.

In der Marsch, Steinweg – tiefstehende Sonne leuchtet flach über die Marsch den Geesthang an.

Nordende Langer Damm, Blick Elbdeich Fährmannssand – Abendschein auf dem Hechtgraben.

Kopfweiden Langer Damm.

Sonnenuntergangswanderer und Vogel (da habe ich doch wohl keinen Seeadler erwischt?!) auf dem Elbdeich bzw. über der Elbe.

Pappeln langer Damm.

Blick Ost im Deichschatten – „Mäander“ Deichverteidigungsstraße, Köpfe von Willow Henge restbeleuchtet.

Himmelsblick vom Deichschatten aus.

Auf der Deichkrone, Blick Nord – weit in die Marsch reichender Schatten, Willow Henge-Köpf und Pappelallee angestrahlt.

Blick Süd, Niedersachsen – die Elbe gerade in der Ebbephase, bei etwa 0,5 m nach Thw.

Schnell sinkt die Sonne – es fühlt sich zunehmend kühler an.

Den Sonnenuntergang habe ich nicht abgewartet, befinde mich bereits wieder am Nordende Langer Damm.

Bäume.

Der eingestaute Marschgraben.

Blick quer durchs Brunnenschutzgebiet.

NordOstEnde des Brunnenschutzgebiets – die Pflanzenwelt wird angesichts sehr tief stehender Sonne wieder erkennbar.

Blick vom Steindamm, am Fuß des Geesthangs, durch einen alten Obstgarten.

Zuhause, Blick West – längst ist die Sonne hinter Häusern verschwunden.

Nochmal, andere Perspektive – rechts verspricht Hartriegel mit zahlreichen Blütenknospen reiche gelbe Pracht in wenigen Wochen.

Zaubernuss übt bereits, erste gelbe Zipfel zeigen sich.

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Temperaturen um den Gefrierpunkt am Morgen, ein heftiger Wind mit wind chill fordert Radlers Vorsicht beim Runtersausen in die Marsch.

Alles Schattige weist (noch) ordentlich Raureif auf.

Im Halbschatten des Reet liegt der Raureif nur noch halbstark.

Überstaute Marschwiesen sind überfroren.

Und Wiesen im Schatten zeigen raue Muster.

Am Elbdeich Fährmannssand kann Kleinklima studiert werden.

Sündwind raut die Elbe auf.

So auch vor der Mündung Wedeler Au am Sperrwerk. Die glatte Fläche vorn täuscht – zusammengepresst rast das Elbwasser in frischem Flutstrom Richtung Deichdurchlass.

Der Flutstrom schiesst in die Binnenelbe – dahinter Deichschafe und ein Trupp Nonnengänse.

Blick auf Wedel, ein weiterer Trupp Nonnengänse, quer in der Marsch.

Nochmal, aus anderem Blickwinkel – vorn rechts steht wie ein Aufpasser eine Graugans auf dem Sommerdeich.

Genug eisigen Wind im Gesicht gehabt – ich radele nach Hause.

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ICE-Reise steht an, Leipzig rief.

Das hat schonmal geklappt – Freitag Mittag, ungestört per S-Bahn Wedel zum Bahnhof Hamburg-Altona.

Da fährt auch schon pünktlich der ICE ein – und raus.

Blick von der Oberhafenbrücke Richtung HafenCity – hinter dem Hamburger Hauptbahnhof nutzt der Zug eine Nebenstrecke nach Berlin. – Die Hauptstrecke wird wieder fit gemacht!

Zugehöriger Halt in Uelzen, Restschnee – anderswo herrscht gerade noch Schnee-Chaos.

Zwischendrin – jede Menge Gänseschwärme.

Queren der Elbe, Altarme, Strudelllöcher – weiter gen Berlin.

Kaum gen Süd aus Berlin raus – Stopp ! !
So sehen wir mal (ein kleines Stück) Teltow, statt dran vorbei zu rasen.

Die Ansage … Streckensperrung vor uns, ein liegengebliebener Zug …

(Ein paar) Nerven liegen blank. Ein Holländer (sage ich richtiger: Niederländer?) schreit, so käme er heute ja nie mehr nach Wien! – Er hat eine Flussschifffahrt auf der Donau gen Delta gebucht.

Neue Durchsage: Der liegengebliebene Zug werde abgeschleppt (25 Minuten Zeitverlust bis Lutherstadt Wittenberg … Wenn`s weiter nichts ist!) – wir gestartet und hinterher, langsam.

Neue Durchsage: Der Schleppzug hat ein Nebengleis erreicht! Wir geben Vollgas. – Mit 15 Minuten Verspätung erreichen wir Wittenberg. Na also!

Überraschung gen Leipzig, der Himmel hellt sich auf. Die Stimmung sowieso.

Na, ist das was?

Nochmal, mit Windrädern.

Mit der Sonne – weiträumige Auenlandschaft (leider ohne Auwald! 🙂 ) – bin nicht sicher, ob das die Mulde ist.

Mit dem Licht – Agrar und Energie.

Und angekommen – vor dem Hauptbahnhof Leipzig. Leider hat uns die Viertelstunde Verspätung um den Sonnenuntergang über der Stadt gebracht.

Man kann nicht alles haben.

Schnell finde ich in vorweihnachtlicher Straße das Hotel.

Ich bin verabredet, ein Tisch ist reserviert – schnell Koffer abwerfen und die Restzeit zu einem kleinen abendlichen Spaziergang nutzen.

Der folgt demnächst.

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Entlang der nördlichen Stadtgrenze Wedel trägt mich der Drahtesel gen Ost. Es soll nach Überqueren der Landesgrenze SH – HH eine kleine Runde im Forst Klövensteen werden. Die Route entspricht in weiten Teilen auch etwa der Einzugsgebietsgrenze zwischen den Geestbächen Pinnau und Wedeler Au, ein „Höhenritt“ also.

Blick vom Butterbargsmoorweg auf einen der Hochflächenmoortümpel. Es fehlen mindestens 50 cm (vielleicht auch 1 m) bis zum oberen Füllstand.

So sieht es auch in den meisten Randgräben aus. Großflächige, interessante Baumspiegelungen auf schwarzem Moorwasser sind abhängig von der weiteren Entwicklung.

Bislang wird das klare Wasser erst von vergehenden Eichenblättern gebräunt.

Landesgrenze voraus, nördlicher HH-Zipfel mit Forst Klövensteen in Sicht.

Leider wird hier auf Einzugsgebietsgrenze, SH, bereits im Quellgebiet der Bäche Mais angebaut. Nachhaltiger Umgang mit Boden und Wasser sieht anders aus.

Dreidimensionalität im Klövensteen – konsequente Umwandlung von Nadelforstflächen in Mischwald zeigt ihre Folgen.

Das ist nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören. Der Vogelzug findet hier offenbar einen Verweilfleck, Vielfalt von Bäumen und Unterwuchs resultiert in vielfältigem Nahrungsangebot. Der ganze Wald klingt vom Vogelgezwitscher!

Den Hauptweg lasse ich links liegen, bin auf kleine Nebenstrecke abgebogen. Die Alt-Eiche vorn weist den Weg – dort links rum.

Wechselnde Eindrücke kennzeichnen die Strecke, hier mit Eichenbestand mit starkem Buchenjungwuchs.

Nach einiger Zeit erreiche ich den vorgesehenen Wendepunkt.

Neben dem Vogelgezwitscher war auch regelhaft Holzarbeit, Baumfällen und -bearbeiten zu hören. Hier also der zugehörige Warn- und Schutzhinweis.

Da ich keine längere Schleife anhängen will, radele ich auf dem Hinweg zurück.

Im Gegenlicht, drei Arten als Altbäume, v.l.n.r., Buche, Erle, Eiche.

Ringsum stehen – neben beerentragenden Büschen – Kiefer, Fichte, Tanne, Lärche, Esche.

Schlängelnd geht`s voran.

Vorbei an einer Totholz reichen Eiche führt die Strecke nun südwärts.

Eine frei stehende Erle klingt besonders – offenbar ist sie von einem Schwarm Erlenzeisige besucht.

Zum Schluss geniesse ich in Wedel die bekannte Hainbuchenallee, bevor mich die städtische Blechwüste wiederhat.

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Start eines Experiments, B 431 gen Holm – Nachtkühle, trockene Luft, steter Wind, früh Sonne könnten die Strecke hinterm Elbdeich befahrbar gemacht haben.

(Ich berichtete von den Deichschafklos, die man in feuchter Situation besser meidet.)

Abgebogen Richtung Geesthang – Laub liegt, die Bäume werden kahler.

Auch die Amerikanische Eiche am alten Deich Hetlingen wird durchsichtiger.

Nonnengänse vor bunter Herde zwischen altem Hetlinger Deich und Elbdeich.

Nonnengänse, in kleinerer Schar, auch binnendeichs vom Elbdeich Hetlingen.

Noch stehen die großen Nonnengansmassen dieser Überwinterungssaison aus.

Querab Giesensand – Flusen. – Flusen … ? ? ?

Mal absteigen und nachsehen .

Ok, ein Schaf (? Blauzungenkrankheit ?) diente Adler, Raben, sicher auch vierbeinigen Nachtwanderern als Nahrung – andersrum: die von der Natur vorgesehene Gesundheitspolizei hat aufgeräumt, sauber.

Mir sowieso lieber – lieber ein Schaf (oder mehr) weniger als so intensiver Klobesuch. Glück im Experiment: Nachtkühle, bei trockener Luft und ziehendem Wind haben quasi gefriertrocknend die Befahrbarkeit der Deichverteidigungsstraße halbwegs hergestellt.

Das soll bei einem Belegfoto bleiben – die zweite neuralgische Strecke erforderte beide Hände am Lenker. Nicht (nur Spur-) halten, lenken ist angesagt. Slalom ist noch das Simpelste, haber Stop-and-Go ff. gehören dazu – und immer lenken, lenken. – Keine Zeit und Gelegenheit zu gucken, zu stoppen und abzusteigen – erstmal durch. Also keine Fotos für eine Weile.

Elbdeich Fährmannssand – Tideniedrigwasser, der Buhnenkopf liegt frei. Unmittelbar davor das seeschifftiefe Fahrwasser, hinten am Elbe-Horizont zwei Paddler.

Blick NordNordWest – Deichschafe, flächig verteilt.

Blick hintern Deich – Schafe in Formation.

Vor dem – noch – bunten Geesthang – bunte Rinderherde, Nonnengansschwarm.

Nochmal einzeln, die Rinderherde und …

… der Nonnengansschwarm.

Bald zu Hause – die „hohle Gasse“ wird lichter.

Am Spätnachmittag erfreut uns ein weiteres, kleines Radeln im Wedeler Autal.

Tiefstehende Sonne bietet einen bunten Blick entlang der höheren Autalkante.

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Die letzten Oktobertage zeigten sich Grau. Wie gut, dass da Gelb das Umfeld aufhellte.

Ich radele drauflos – auf der Geest. Südwest 5 bläst von links turbulent wirbelnde Blätter, erinnert zeitweise in der Dichte fast an Schneefall („nur größer“). Von rechts, von Ost in westliche Richtungen flattern Finkenvögel in die Hunderte, auf und ab, zügig über mich weg.

Über Halloween-Nebel scheint gelb …

… Gingko. – Der ist gelegentlich in Privatgärten zu sehen, meist in noch jungen Exemplaren.

Irgendwo muss Ginkgo aber herkommen. – So winkt gleichartiges Blattgold, teils auf dem Baum, teils am Boden, auch gelegentlich von Baumschulbetrieben.

Lange Alleen besonderen Gelbs bietet Spitzahorn.

Bei genauerer Betrachtung ist die breit gestreute Farbvarianz in ihrer Entwicklung vom Grün her noch erkennbar.

Zu Hause hoffe ich das Blattgold vor dem röhrenden Motorbläser retten zu können. Ich fege oder reche. – …

– … Seitwärts unter Büschen und Bäumen ist der beste Platz.

Die Wege sind frei, vergehendes Grün bietet Pilzen, Bakterien, Asseln, Würmern beste Nahrung.

Unter der Hain- / -Buchenhecke und anderswo erfreuen sich jede Menge Vögel bei der erfolgreichen Nahrungssuche.

Auch die Hecke bietet Farbenvielfalt. – Später über den Winter wird braune Restbeblätterung insbesondere von Spatzen zum sozialen Aufenthalt genutzt. – Eine schnackende Hecke, die hat was!

Da war noch was? – Ja, ich habe mir Rinde und Blätter vom unbekannten, auffallend gelb leuchtenden Baum an der B 431 angesehen.

Der sieht nun schon arg gefleddert aus.

Im Detail beeindruckend: Die Rinde, gut gefurcht, …

… mit Sonderkunstwerken – wie alte Pappeln sie zeigen.

Tja, bei den Blättern …

… kommt mir die Erinnerung an meinen täglichen Weg zur Bahn im Niedersächsischen.

Bei dem dortigen, seinerzeit noch kleinen Exemplar fragte ich mich angesichts der Entwicklungserwartung, wie man sich so einen – – – Tulpenbaum (Liriodendron ) ! – – – in einen begrenzt großen Garten pflanzen kann.

Hier im Schleswig-Holsteinischen sehe ich also die Bestätigung sich noch weiter entwickelnder Größe – von wegen, wie in der Werbung von online-Versand oft geschrieben „Busch mit 3-4 m Höhe“.

Die Erkennungs-App vom Junior brachte den Namen, eigenes Googeln die Bestätigung und interessante Informationen.

Da bin ich all die SH-Jahre fast täglich an diesem Riesen unter gleich(groß)en anderen Arten vorbeigeradelt, habe keine Erinnerung an Blütenpracht (bei wechselndem Bestaunen von Weide, Ahorn, Ulme, Eiche und vielen anderen) … – Die 15 Jahre bis zum ersten Erscheinen von Blüten hat der Riese sicher längst hinter sich. Allerdings sehe ich weder am Baum noch auf dem Boden die Fruchtstände bzw. Samen.

Also: Auf nächstes Frühjahr – ich will „die Tulpen“ oben am Baum sehen.

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Ohne auf Webcams zu sehen, ist die Entscheidung für Radrunden im Herbst oft schwierig. Der Blick aus dem Fenster mag klare Sicht vermitteln – bleibe ich nun oben auf der Geest oder fahre ich in die Marsch, zur Elbe? (Recht einfach fällt die Entscheidung, wenn bereits Nebelhörner tuten.)

In der Morgensonne leuchtet einer der vielen asiatischen Ahorne.

Im Vergleich zu „unseren Nasen“ verblüffen die stachlig erscheinenden Samenstände.

Wenn man den angebotenen Artenreichtum auf Gärtnerseiten durchrollt, fällt auf, was in der Entwicklung bei uns rund ums Haus durch Umstellen von Gärtnerschnitt auch ans Tageslicht kam: Als Kleinbüsche angepriesene Pflanzen sind in Wahrheit oft genug Individuen, die gern ein Großbaum wären. Wenn der Gärtnerschnitt von „Hausmeisters Liebling 08/15“ (regelhaft, 2mal pro Jahr, gern „pflegend“ öfter mit der Heckenschere in Kugel- oder Quaderform?) auf Astschnitt verändert wird, entwickelt sich so manch Grün in Höhen, wie das im öffentlichen Raum eher zu sehen ist.

Hier steht nebendran noch ein vollständig grünes Exemplar.

Wedeler Marsch, unmittelbar vor dem Geesthang – trotz Sonnenschein ist es noch kalt, Gebell erschallt.

Da sitzt wieder so ein Tausender Nonnengänse. Wir bilden uns angesichts lockeren Schwarms fast ein, dass die Tiere von der Vogelgrippe gelernt hätten.

Aber das ist, wie geschrieben, wohl pure Einbildung.

In der Marsch ändert sich das Bild. Die Sonne kämpft mit Nebel.

Elbdeich Fährmannssand – fast erscheint das Foto schwarz-weiss.

Deichkronenschaf – dahinter das Nichts.

Blick Südost – keine Elbinsel Hanskalbsand in Sicht, auch keine Elbe, kein Deichvorland.

Elbdeich Hetlingen – von oben nach unten: Südwestseite ohne Tau, auf der Nordseite der Deichkrone und des Deichs zeigen Spinnen, wie sie Wasser im Netz fangen.

Wie gelegentlich im Fernsehen berichtet wird, hat sich der Mensch dieses Prinzip in wasserarmen Regionen zu eigen gemacht.

Nochmal, die beeindruckende Erscheinung genetzten Taus.

Im Deichvorland, auf dem Süßwasserwatt versucht sich die Sonne mit einem spotlight.

Zurück, nahe dem alten Hetlinger Elbdeich – eine blühende Distel.

Etwas östlich gibt sich die Marsch kühler, leicht diesig – auf den Wiesen weitere Nonnengänse.

Fast Windflüchter-Silhouette bei Idenburg – die Rinderherde am Fuß der Bäume ist kaum erahnbar.

Angesichts südlichen Winds wurde das Tidehochwasser höher als normal in den Bullenfluss gedrückt.

Das geht bis an den Fuß des Geesthangs – hier der ansonsten fliessende Sauerbek.

B 431, fast Zuhause – im Sonnenlicht der Geest strahlt ein Altbaum. Den muss ich über Rinde und Blätter wohl erstmal näher bestimmen (kein Ahorn, keine Linde).

Na denn, keine Angst gegen Ende Oktober vor Trübe, Niesel, Schauern! Das wird auch wieder anders. „November ist auch nicht mehr das, was er mal war.“

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Am alten Elbdeich Hetlingen – weiterhin begeistern Eicheln …

… Rabenvögel wie Dohlen und Elstern.

Beim Nahen des Radlers fliegen sie sofort ab.

Links vom Weg wurde kürzlich – wohl zum letzten Mal 2024 – gemäht.

Immerhin 12 Siloballen waren das Ergebnis.

Silber! – Morgendlicher Blick vom Elbdeich Hetlingen gen Osten, Tidehochwasser – langsam verschwindet der Morgennebel vollständig.

Mal was anderes nach all dem abendlichen Elbe-Gold früherer Beiträge.

Nochmal morgenliches Elbe-Silber, mit Enten – anderer Tag, andere Tidephase, Tideniedrigwasser in der Binnenelbe.

Andere Brückenseite, Blick mit der Sonne – kleine Abfluss- / Turbulenz-Studie.

Kurz vor der Geestkante – Marschgraben Steinweg vollständig vom Entenflott bedeckt, bei Windstille.

Scharfe östliche Winde der letzten Tage legen weite Teile der Wasserfläche (vorübergehend) frei.

Herbst-bunt leuchtet der Geesthang – Anstieg kurz vor zu Hause, nach der Marschrunde.

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Mein Start, Halbmond nach kalter Nacht – FeldahornGelb, weitere Herbstfarben.

Noch Windstille hier, selektives Fallen – FeldahornGelb.

Geest-Marsch, Steinweg Wedel – auf der Wiese schnackt es aufgeregt.

Nonnengänse in dichter Packung.

Das ist wohl ein neuer Tausender-Schwarm.

Vielleicht sind das aber auch „Alte“, so ruhig sie auf mich reagieren.

Andere Wegseite – Graugansgruppe auf Pferdeweide.

Elbdeich Fährmannssand, Blick Tide-Elbe – Schafe im Gänsemarsch, Gänse auf der Elbe bei Tidehochwasser.

Ich belasse es mal mit diesem Ranziehen und bitte um Glauben. Mit Wind und Tide werden kleine Gruppen Gänse bewegt – Grau-, Nonnen- und Brandgänse sind erkennbar.

Die schwimmen da jeweils in recht kleiner Zahl, bunt gemischt. Dies könnten Neue sein, die sich noch nicht (wieder) sortiert haben / aus größeren Schwärmen hier „falsch“ einsortiert haben.

Herbstfarben vor dem alten Hetlinger Heuhafen.

Querab alter Hetlinger Heuhafen, Blick Giesensand – Ausschnitt einer riesigen Nonnengansansammlung – vermutlich ein weiterer neuer Tausender.

Wildes Gezeter hinter mir in der Luft – während ich Radler weitgehend in Deckung vorbeigekommen bin, ist offenbar eine Hundeführerin zu sichtbar geworden, ist vermutlich stehengeblieben.

Es ergibt sich der übliche Verlauf – Aufregung, scheinbarer Wegflug, Kreisen, die meisten landen nahe beim oder auf dem Startbereich.

Vor altem Deich Hetlingen – wieder Graugänse. Sie suchen Ruhe, etliche fliegen zu, verstärken die Gruppe.

Andere Wegseite, Blick Giesensand – kaum erkennbar eine Nonnengansgruppe, die …

… von den Panikern (oder anderen Aufgescheuchten) verstärkt wird.

Dort, hinter dem Hof sind sie fast unsichtbar. – So „verschwand“ wohl auch die Gruppe, die ich kürzlich fliegend nicht fotografieren konnte und die anschliessend nirgends auf meiner Runde sichtbar wurde.

Und wieder, hinter mir Geschrei – ich bin ein ganzes Stück weiter, habe Idenburg hinter mir. Panikende Nonnengänse überfliegend die Pferdewiesen.

(Fast) „Gänse-frei“ – so schnell sie kamen, flogen sie weiter, landeten abseits.

Querab Brunnenschutzgebiet, eine Rinderfamilie, Herbst-speziell – was im Sommer der gesuchte Schatten, ist nun der Windschatten. Sonne obendrauf, so wie hier, ist willkommen.

Sauerbecksweg, der Geesthang ist erklommen – durch herbstlichen Hain geht`s …

… zur B 431 (neues Rot, Weiss) – die Zivilisation hat mich wieder!

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Spätnachmittags – ich will mal nachsehen, was sich so Elbe-seitig vor dem Yachthafen Hamburg tut (der liegt westlich von Wedels Bebauung und dem Schulauer Hafen, versammelt historisch durch HHHafenerweiterung eine Vielzahl Hamburger und anderer Yachtclubs).

Tidehochwasser, Elbe-seitig vom Sturmflutsperrwerk Wedeler Au – Blick Richtung Niedersachsen über die Elbe.

Detail – auf dem Weg zur Südmole des Yachthafens Hamburg.

Vornan, auf der Südmole – der GroßHopperSaug-und-Klappbagger Kaishuu leert offenbar den Schlickfang Wedel.

Das ist ein Vertiefungsbereich, um von See kommende Sedimente am „Hoch“laufen in den Hamburger Hafen zu hindern. Mal wieder wurde vor Jahren großflächig eine der letzten Hamburg-nahen Flachwasserzonen beseitigt. – Das ökologische System der Elbe hat normale Varianzen längst verlassen.

Die Lühe-Schulau-Fähre zieht, abendlich angeschienen, Richtung Wedel – ringsum eine Vielzahl Sturmmöwen, die vom Baggerschiff an die Oberfläche gewirbeltes Leben „abräumen“.

Angestrahlte Fahrwassertonne, weitere Möwen des Bagger-bedingten Zusammentreffens.

Baustelle an einer Yachthafenausfahrt – danach kommt die zweite dran.

Gaaanz langsam, ordentlich, zieht der Bagger, Bahn für Bahn, füllt den Schiffsbauch. Dann fährt das Schiff Richtung Elbmündung und …

… verklappt das Material (derzeit) zwischen Cuxhafen und der Insel Neuwerk. – Dann muss es schnell zurück, um vor dem Elbe-aufwärts driftenden Sinkstoffen wieder am Arbeitsort anzukommen … (alter Spruch eines Rotterdamer Baggermanns, der Gleichartiges leistet – allerdings auf viel kürzerer Fahrstrecke).

Ein Segler verlässt den Yachthafen.

Draussen, auf der Elbe – treffen sich zwei Segler, der eine segelnd, der andere per Motor fahrend.

Frischer, kühler Wind kommt auf. Ich radele zurück.

Abfahrt über Pappellaub.

Durch diese hohle Gasse …
Vorsicht! Perspektive!

Gänseeinflug Richtung Sperrwerk Wedeler Au.

Blick zurück, gen Niedersachsen – goldig!

Sonnenbeschienene Wolken über dem Yachthafen – der ist noch ganz schön voller Boote, dafür, dass „das Kranen“ = Boote ins Winterlager rausheben seit einiger Zeit läuft.

Der Telekran und das Bedienpersonal haben Ruh`. (Ich berichtete – nebendran steht der alte Kran, dessen Plattform nicht mehr genutzt werden kann.)

Genügend Aufsteller stehen bereit ringsum – im Abendlicht.

Kurz vor dem Geesthang, querab Theaterschiff Batavia – immer noch um Tidehochwasser, die klitzekleine Wedeler Au spiegelt, hoch eingestaut, die Abendsonne.

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