Feeds:
Beiträge
Kommentare

Archive for the ‘Reisen’ Category

Nach Rückkehr von unserer Fängersee-Rundwanderung gehen wir erstmal essen – beim Inder.

Lecker, wie üblich. Derweil ist auch die dunkle Front über Berlin hinweggezogen.

Nachmittags. – Das lässt sich aushalten …

Gute Aussicht.

Die Äste der hohen Bäume im Hinterhof schwanken im Wind ordentlich hin und her.

Genauerer Blick auf das Terrassengeländer – hier wohnt noch wer.

Wir hatten uns die ganze Zeit, ohne weiter drauf zu achten, gewundert, wie wo was Schwarzgelbe herumflogen. Niemand störte sich aneinander.

Des Rätsels Lösung: Im Balkongeländer ist offenbar ein Nest Wespen. Statt Interesse an unserem Eis und / oder Kuchen hatten die anderes zu tun. Eifriges Ventilieren war offenbar am Flugloch unter dem Geländer angesagt – Eier, Larven ff. wären wohl sonst von direkter Sonne auf dem „Geländer-Backofen“ innen gebacken worden.

[Bislang gilt friedliches Verhalten diverser Wespen auch auf unserem Wedeler Balkon als Regel. Hier wollen die Wespen derzeit lediglich unsere Vogeltränke, das -bad zum Trinken nutzen, lassen uns mit Eis und Schlagsahne in Ruhe.]

Die Ringeltauben bereiten die nächste Saison vor.

Eifriges Balzen – vorn: Vogel-Pins.

Schön war`s wieder, in Berlin und Umrum!

Andere Seite, Symbole – Kreuze, vertikal und horizontal, jeweils als Zeichen ihrer Zeit.

Tags drauf – am Abreisetag …

Klarer Himmel zum Sonnenaufgang.

Blick gen Ost – da ist sie ja, die Sonne.

Wolkenspiel nach Sonnenaufgang.

Nebelkrähen und Ringeltauben jagen in getrennten Trupps durch die Straßenschlucht, kommen hoch, drehen – los geht`s, wieder andersrum.

Schnell ziehende, auch tief hängende Wolken gehören zu diesem Tag dazu.

Noch tiefer …

Wir haben noch ein Stündchen …, drehen eine Runde.

Nächstes Mal starten wir wieder einen Zug früher.

Schräge Bäume – es gibt Spezis, die wollen sowas aus Gefahrenbetrachtung absägen.

Hier sind es allerdings (nur?) die Platanen, die derart nach dem Licht wachsen, standsicher. Interessant während der Runde zu sehen: Andere Baumarten stehen senkrecht, gerade.

Das Stadtkloster Segen – Zeit umzukehren, die Straßenbahn gen Hauptbahnhof anzupeilen.

Schnell vergeht die Fahrt nach Hamburg.

Einfahrt HH-Altona, pünktlich – besten Dank!

Wedel, Tempo 30 auf der B 431 – der August geht zu Ende. Noch ist der Wein am wild bewachsenen, umfunktionierten Bauernhaus grün.

Die nächste Berlinreise mit üblicher Unterkunft ist gebucht. Dann wird – unter anderem – Bach-Restaurieren anstehen. (Hat Berlin sich wirklich einen Ruck gegeben und lässt Laien Gewässerlebensräume verbessern ? – Wir lassen uns überraschen.)

Read Full Post »

Nachdem wir uns im Klein(en) Garten umgesehen hatten, starteten wir Richtung Fängersee (bei Strausberg, Brandenburg) zu einer Rundwanderung.

Wir verlassen Altlandsberg – die Störche vom befilmten Horst scheinen uns voraus zu sein, schon weg.

Ausschnitt aus der Infotafel am Nordende – wir starten im Süden.

Fängersee, rundum – Holz in allen Formen und Lagen.

Die markante Basis einer ufernahen Erle.

Auf offenbar sandiger Höhe stehen altgewordene Kiefern.

Der Wanderweg zieht sich abwechslungsreich am Hang entlang, zwischen Höhen, im Laubmisch- bzw. seenäher Feucht- / Auwald.

Gefallener Spechtbaum.

Verwunschen Wirkendes … – die Spekulationen wechseln zwischen Fischer- und Lusthaus, vielleicht ja beides … – oder nichts davon.

Der Seeblick offenbart Pflanzensukzession von Wald, Waldrand, Ufer- und Schwimmblattpflanzen. Die ebenfalls vorhandenen Unterwasserpflanzen (vielleicht gibt`s auch Unterseeische Wiesen?) sind auf dem Foto nicht zu sehen.

Baumalterung im Wald, Pilze übernehmen.

Wald und Feuchtwiese im Durchflussmoor.

Ein Zeichen früherer Gefällenutzung – Wassermühle mit ehemaliger Gaststätte.

Wir haben etwa die Hälfte des Weges zurückgelegt, befinden uns im Bereich des See-Nordendes. Hier steht das Info-Schild, von dem ich vorn einen Teil abgebildet habe.

Das alte Mühlrad, „unterschlächtig“, bachab des Wehrs.

Der Mühlenumlauf bachab des Wehrs.

Die Natur macht es vor – im lichten Schatten des Auwalds dominieren (Mikro-)Algen das Pflanzenwachstum im Wasser. Standorttypische Unterwasserpflanzen kommen ebenfalls vor, bilden aber aufgrund Lichtbegrenzung nicht den fast überall in unseren freigelegten, verbauten Fliessgewässerstrecken auftretenden Massenbewuchs, der ständiges Entfernen wegen Abflusshinderung erfordert.

Noch ein Bisschen Information von der Tafel. – Sehr gut beschriebene Historie und Situation dieses schützenswerten Geländes.

Durchflussmoor – Wald im Trockeneren, Feuchtwiese auf Niedermoor in der Ebene.

Brettwurzeln – eine Flatterulme.

Weiter durch Laubmischwald.

Hangstütze Buchenwurzeln.

Anderes Wurzelwerk, überbeansprucht durch Belaufen.

Rindenstudie, Robinie.

Rindenstudie – Robinie, Detail.

Der Mensch steuert, die Natur übernimmt (oft genug anders, als mensch sich das so denkt …) – aufgelichtete Fläche ist hier von Robinien-Jungwuchs übernommen worden.

Ich lasse hier Ausführungen zur Robinie, merke aber an, dass gerade angesichts galoppierenden Klimawandels alle möglichen fremden Baumarten in Forstkreisen diskutiert (teils wohl schon in Menge angepflanzt) werden. Eine ernsthafte Befassung mit den Qualitäten von sog. Neophyten wie „erotische“ Traubenkirsche (Prunus serotina) und Robinie, denen es offenbar gut bei uns gefällt, Alterungsverfolgen, Nutzmöglichkeiten scheinen – jedenfalls für die Information interessierter Öffentlichkeit – weitgehend zu fehlen. – Wer weiss, was uns mit den weiteren, neu vorgestellten, teils bereits so eifrig angepflanzten – ich sage mal „Mode-“ dazu – -Bäumen erwartet ? .

Altbekannte Bäume allerdings brechen momentan in einer Menge und Weise, die uns vor solch langer Dürreperiode wie jetzt, seit 2018, unbekannt war. (? Bruch-Kunst in der Natur ?)

Hier wohnt(e) wohl jemand. Spuren waren ringsum allerdings nicht zu finden.

Am Südende des Fängersees treffen wir erneut auf ein Mühlenwehr.

Auch hier ist die – mehrfache – Nutzung Vergangenheit – Alte Spitzmühle.

Der Parkplatz ist nah.

Auf der Rückfahrt zieht eine neue Wetterfront auf (oder von Berlin ab?).

Read Full Post »

Sechs Aktive waren unterwegs und klopften Treibselsammler in restaurierungswürdigen Bach (Beitrag dazu folgt demnächst). Dabei umschwirrten uns Libellen, meist Aeshna, aber auch die Rote Heidelibelle. Wir schienen sie zu interessieren. Immer wieder „stand“ sie wie ein kleiner Hubschrauber schräg über uns, schwirrte kurz weg, war wieder da.

Ein Foto dazu gelang nicht.

Kurz vor Schluss, ein (Teil-)Gruppenfoto.

Zu Hause dann – Überraschung beim Blick aus dem Küchenfenster.

Da sitzt die (nein, „eine“) Heidelibelle !

Hier im Blog geht es erstmal weiter mit den Berlin-Erlebnissen.

Read Full Post »

Der Fernsehturm war dann doch schnell wieder wolkenverhangen.

Tropfen …

Die Straße vom Niesel leicht gedunkelt – das war`s aber auch schon wieder.

Am frühen Nachmittag rummste und bummste es – trotz Lärmschutzscheiben – so von der Straße her, dass die Neugier die Fenster öffnete.

Kein Spielmannszug vom Schützenfest – vornweg Polizei, eine Demo?

Es lärmt und pufft …

Da kommen etliche Wagen, jeweils etwa 100 bis 200 Menschen hintendran.

Wir lesen unter anderem „Menschenrechte, Miteinander – Füreinander, Peace for Ukraine, Tierschutz, Meinungsfreiheit, Nächstenliebe“.

Haben wir was verpasst?

Info im Internet erläutert, dass hier eine Vielzahl Veranstalter geladen hat zum „Zug der Liebe„. (Ganz so laut bräuchte es bei der Liebe sicher nicht zugehen.)

Blick gen Ost, der Zug verhält – Stau. Bei um die 100 beantragten und etlichen verbotenen Veranstaltungen dieses Wochenende in Berlin sind offenbar etliche Versprengte dabei, diesen und andere Züge umzubestimmen. Das stoppt die Polizei. Nach Klärung geht es weiter.

Tierschutz.

Wie wir uninformierter Individualverkehr ist, vorübergehend, intern gefangen.

Am Schluss des Zuges folgt ein zweiter Polizei-Konvoi.

Und dann … noch`n Schluss-Konvoi, organge.

Orange und professionell – vorn wird Müll per Hand in bestimmte Position gebracht, dann folgen versetzt Kehrwagen. Ist einer voll, rückt ein anderer in die Position.

Hut ab vor der Berliner Stadtreinigung!

Später, beim Betrachten der Fotos fragt die jüngste Generation, wieso da soviel Müll hinterlassen wurde und so viel Stadtreinigung anrücken musste. Wir hoffen mal, dass die Veranstalter die Kosten für die Müülbeseitigung tragen.

Der Himmel, die Luft ist wieder klar – so scheint es.

Geschichtete Wolken werden am Spätnachmittag von Sonne angestrahlt.

Die Sonne strahlt aber dann auch Regen (himmlische Vorhersage).

Uuuups, aufziehende Front am frühen Abendhimmel …

Ich bin noch verabredet, nehme lieber einen Schirm mit.

Beim gemütlichen Gewässerfachaustausch – Foto-Eindruck unserer Grundlage (soll ich „Biergarten“ ergänzen?) – unterhalten wir uns neben Hitze und Dürre über … – – – Kiesbäche.

… und ihre Probleme mit Ausbau, immer noch zuviel harter Unterhaltung, eben Hitze und Biotopverlust, Austrocknen …

Was sonst.

Ein Gesprächspartner meint zum nachmittäglichen Eindruck oranger Arbeitsperfektion: „So ganz verstehe ich das nicht. Wenn wir eine Demo machen, ok, in deutlich kleinerem Umfang, dann gehen hinten dran 5 Leute von uns mit blauen Müllsäcken. Danach ist alles sauber.“

Read Full Post »

Tags drauf ist der Fernsehturm weg!

Selbst der Baukran auf der anderen Seite verdünnisiert sich.

Nächtlicher Regen, teils gewitterartiger Schütt, hatte morgendlichen Hochnebel zur Folge.

Wir gehen los, es gibt etwas zu feiern.

Glückliche Fügung – der Weg ist recht kurz.

Kleeblätter fangen unseren Blick – ob da ein vierblättriges dabei sein mag?

Eine Menschenansammlung, da müssen wir hin.

Luftballons weisen uns innerhalb des Grundstücks den Weg – Buntes in abwechslungsreichem Grün.

Es geht auch hoch hinaus, sagt die Übersicht.

Wir aber bleiben am Boden, bewundern das Gelände.

Da knüllt es sich wieder – die Vorderen trauen sich wohl nicht, einzutreten?

Wer`s noch nicht gemerkt hat, liest es nun. Unser Ziel ist die Einschulung 2022.

(Ich gehe davon aus, dass die folgenden Fotos angesichts ihrer Unschärfe hier erscheinen dürfen. Wer anderer Meinung ist, melde sich, dann kommt Unerwünschtes raus.)

Uns erfreut Chorgesang älterer Schulklassen.

Und dann wird`s bewegt …

… beweglich, dynamisch …

Am Ende sind die Jüngsten aufgerufen, auf ihre neue(n) Klasse(n) verteilt. Auch wir gehen aus der Turnhalle – Getränke, Kuchen ff. erwarten uns. Zurück bleiben die Requisiten.

Bei Rückkehr in unserer Ferienwohnung bietet uns der Hochnebel eine vorübergehende Delle „aufwärts“. Der Fernsehturm ist fast vollständig sichtbar geworden.

Wir wussten nicht, dass wir eine große, andere Feier erleben würden.

Read Full Post »

Abendsonne in Hamburgs Westen – Sternzeichen-Sonnenuhr.

Beeindruckt hatten Eltern und Großeltern ein Theaterstück „Die Buchstaben-Piraten“ erleben dürfen. Das hatten „die alten“ Schülerinnen und Schüler unter sehr guter Anleitung einstudiert und vorab dem neuen Jahrgang als Begrüßung präsentiert. – Super!

Die Aufregung, wie sie später zugaben, war bei „den Älteren“ vor dieser Aufführung größer. Wir seien doch ein sicher kritischeres, erfahrenes Publikum …  🙂

Um so größer war dann die Erleichterung und Begeisterung über eine hervorragend gelungene Veranstaltung.

Am Morgen drauf, Berlin-Reisetag. Der Blick aus dem Wohnzimmer gen Westen zeigt Morgensonne-beschienene Wolkengebilde vor blauem Himmel.

Da werden wir wohl trocken zum S-Bahnhof kommen – der Wetterbericht hatte vorab keine Klarheit dazu gebracht.

Los geht`s – diverses Wetterangebot.

Wie vor …

Die Sonne „strahlt Regen“ …

Vorbeigerollert am verelendeten Mühlenteich – wann der wohl endlich ent-Biomass-t, entschlammt wird? Übliche Teich- und Schlammmpraxis unbekannt?

Noch bietet der Himmel Vielfalt.

Hamburg-Altona, die Entwicklung scheint jetzt doch eindeutig gerichtet.

Hamburg, kurz vor dem Hauptbahnhof – Binnenalster, noch springt die Fontäne vor HHs Turmkulisse.

Kurz nachdem wir Hamburg verlassen haben, trifft uns der erste Guss. Es wird nicht der letzte sein.

Auf Regen folgt Sonne, neue Türme bauen sich auf.

Wir erlauben uns, diese als „nette Wolke“ zu benennen.

Auf zum nächsten Akt …

Ankunft Berlin, letzter Regen verlässt die Zugscheibe.

Das war eine interessante Fahrt. Wir befanden uns – und das galt auch weiter – zwischen zwei Fronten, die ihre Lage klären mussten.

Angesichts nun sonniger Partie geht es zunächst südwärts, einer anderen Mentalität entgegen.

Vorbei an Greif im Gegenlicht …

Ins Bayerische – muss als Berlin-Starter für mich nach Möglichkeit sein.

Nicht Fleisch-überladen, wie man vom Bayerischen so oft meint – eine andere Möglichkeit: Vegetarisch.

Der wahre Grund der kleinen Wanderung: Haxe mit Schwarzbiersauce, schickem Weisskrautsalat (statt Sauerkraut), dazu Schwarzbier.

Die 1.000 Schritte nach dem – ausgezeichneten, genossenen – Essen …
Wieder vorbei am Greif, diesmal leicht besonnt.

Ankunft in unseren üblichen, so besonderen Berliner Räumlichkeiten – hoch über den Dächern von Berlin.

Die andere Seite – zum Glück hat es nachts ordentlich geregnet, auch in der Nacht drauf (gemessen am Bedarf ist das „natürlich“ noch immer wenig bis nichts).

Wir müssen halt endlich aufwachen – und lange Bekanntes, Notwendiges realisieren.

Read Full Post »

Späteres, etwas vorgezogen.

Nach der gelungenen Veranstaltung (in späterem Beitrag mehr davon) ging es raus, in Berlins Umgebung – der Klein(e) Garten wollte besucht sein.

In interessantem Umfeld mit einer Vielzahl alter Bäume liegt das Erholungs- und Produktionsgärtchen.

Eine Spaziergängerin auf einer Sonnenblume.

… die sucht und findet.

Nebendran steht eine spezielle Rose, die der Jüngsten.

Wir waren überrascht, sie noch blühend anzutreffen.

Die Sonnenblumen werden auch von Bienen besucht. Die Insektenzahl bleibt angesichts morgendlicher Temperaturen noch gering.

Wer früh kommt, findet aber auch etwas. Schnell füllen sich die Pollentaschen.

Wir ernten noch aus den Hochbeeten. Pfefferminze und Salbei werden für vielerlei Nutzung teilgekürzt.

Ja, und dann – im vorigen Foto rechts vorn rot zu erkennen …

Da versteckte sich unter anderen Blättern eine fast vergessene Tomatenpflanze. Und die war voll, mit hervorragend schmeckenden Tomaten, die in einem Beutel mitgenommen wurden.

Schnell waren die nötigen Arbeitsschritte ringsum erledigt, wir fuhren weiter zu einem ausgiebigen Wald- und See-Spaziergang.

Demnächst folgt aber erstmal ein Eindruck unserer Anreise, Wedel – Berlin.

Read Full Post »

Wir sind zurück. Ein offizieller Akt lud uns familär nach Berlin. Also hin – und allzu bald wieder weg. Über ein paar Erlebnisse wird demnächst zu berichten sein.

Morgens in Berlin, auf dem Weg zu unserem Lebensabschnittstermin – eine junge Nebelkrähe lässt sich das Angebot eines früheren Gastes nicht entgehen. Im Foto noch „kurz vor Absprung“ nahm sie uns doch als ungefährliche Passanten zur Kenntnis, setzte das Frühstück fort.

(Un)Geliebte Tiere, gar in nicht akzeptablen Mengen und mit oft genug unerwünschten Folgen kommen nicht ohne Grund – wie hier. In der Regel ist das Angebot von Futter, menschengemacht, die Ursache (die es ggf. abzustellen gilt).

Hoch über den Dächern von Berlin wieder gut untergekommen – Abschiedsblick am Abreisetag auf Grün mit Nebelkrähe, Fernsehturm.

Zügig, dem Nordwestwind und -wetter entgegen – und pünktlich ! – von Start Berlin bis Ankunft HH, dann Wedel. Mehr geht nicht.

Read Full Post »

Ich bin den Holmer Berg runtergeradelt.

Ja, den gibt es wirklich – natürlich nicht sowas wie im Mittelgebirge oder gar Harz, von Alpen garnicht zu reden.

Aber doch eine ansehnliche Moränenkante zur Marsch runter. Und das Straßenschild beschreibt, was die Eiszeiten in so einer Moräne hier ins Norddeutsche Tiefland transportiert haben.

Nun bin ich weiter – in der Marsch, hinterm alten Elbdeich.

Da finden zwei Kanadagänse auf dem abgeernteten, gedüngt und gegrubberten Weizenfeld offenbar gut Nahrung – aber …

… fliegen zügig ab, als ich anhalte.

Erstmals lernte ich die Kanadagans in meiner Wandsbeker Zeit, Hamburg, kennen. Da vermehrten sie sich eifrig in Parks, übernahmen die Herrschaft. Angefüttert, durchgefüttert brachten sie manch unschöne Verhaltensweise gegenüber anderen Tieren bis hin zum Mensch zutage.

Diese hier im Ländlichen scheinen solche Marotten noch nicht angenommen zu haben.

Später, auf der Deichverteidigungsstraße entlang der Tide-Elbe, höre, dann sehe ich eine 12er Gruppe Kanadagänse über den Deich kommen. In den Marschwiesen um die NABU Vogelstation ruft es eifrig – Austausch zwischen Land und Luft, so landet die Gruppe anschliessend bei Verwandtschaft.

Read Full Post »

Die übliche Rundtour, radelnd – Am Hang, die letzte Feucht-Teilfläche ist gemäht.

Ich bin offenbar zu spät – vogelleer. Alles, was es hier, im jetzt vorübergehend Kahlen, einzusammeln gab, ist eingesammelt, aufgefressen.

Da sucht doch wer nebendran am Grabenrand, schwarz-weiss-rot.

Sie sind zu zweit, Weissstörche.

Sichernd, suchend, verschlingend – auf der nachwachsenden Feuchtwiese der Marsch scheint wieder allerhand herumzuwandern.

Zwischenspiel auf dem Holmer Berg – Staubwolke – Windhose? Nein, das Übliche – Bläser, von mir zu Dir …

„Gib einem Mann ein Gerät mit Motor – und er wird lärmen, stinken, Staub aufwirbeln …“ – In der Effektivität des Beabsichtigten bin ich mit Besen 5 Klassen besser, so gut wie ohne störende Emission – und schneller.

Hetlingen, gleich hinterm alten Elbdeich – Mehlschwalben über ihrem sommerlichen Zuhause.

3 Blitze unterm Dachüberstand – die sonnenbeschienenen Bäuche 3er Mehlschwalben, die mit ca. 15 anderen das Umfeld der Nester umflitzen.

Hintern Elbehauptdeich, Deichverteidigungsstraße – wat `n Scheiss!

Qualschafe? Wiederkäuen im Backofen …

Was das hier mit Vögeln zu tun hat?! – Kein Scheiss: Wenn unser Viehzeug nicht mit Antibiotika vollgepumpt wird, langt die Natur voll zu.

Für jeden Scheiss gibt`s Spezialisten, oft auch nebendran Generalisten. Und bei diesem sind das „die Destruenten“, und weg ist der Scheiss (wenn er nicht wie gegenwärtig in der trockenen Hitze gebacken wird – gehen die Spezis halt später dran, ans Eingemachte, wenn`s wieder minimal feucht ist, vielleicht schon bei nächtlichem Tau).

Das also hat das mit dem zu tun, mit denen, mit den Vögeln, die fressen die „Destruenten“ liebend gern. Wir sagen zu vielen auch „Insekten“.

Querab NABU Vogelstation – Hitze überm Elbdeich, 2 Sorten Gras (in der Länge, Nutzung), Himmel.

Da kommt etwas Großes, gestartet in Fährmannssand-Altbäumen, Richtung Elbe, das Deichvorland patrouillierend, auf mich zu.

Die fingerartig endenden kastenförmigen Flügel … Seeadler.

Noch so für Vögel Futterproduzierende im Ambiente Marschweide, -graben vor bebaumtem Geesthang. Schafe im mühsam gesucht und gefundenen Schatten, eine Rinderherde.

Nochmal, die Rinderherde im Ambiente.

Familien-Idyll über der Binnenelbe – Rauchschwalben füttern ihre Jungen, hier vermutlich Futter aus Gewässerproduktion.

Auf der Galerie (1), Rauchschwalbenjunge, putzend, wartend.

Auf der Galerie (2).

Der Tag naht, an dem die große Schar sich gen Süden aufmacht.

Schnell bin ich zu Hause.

Eine Blaumeise fragt sich offenbar, wer da mit dem Wasser gesudelt hat, guckt …

… und guckt …

… und guckt …

Und wenn sie nicht gestorben ist …

Nein, zu guter Letzt nahm sie doch ein paar Schluck, sprang rein und spritzte begeistert die Gegend voll. – Dafür steht der umgebaute Blumenpott da.

Read Full Post »

« Newer Posts - Older Posts »