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Archive for the ‘Reisen’ Category

Blick zurück - im Zorn? - Quatsch: Blick nach vorn, nach links, nach rechts und selbstverständlich auch nach hinten!

Obwohl gute Freunde etwas von „Residenzpflicht“ murmelten, hat es uns nicht zu Hause gehalten – wir sind nach Berlin gefahren (der Residenz des Bundespräsidenten – uuups, schon haben wir erstmal keinen mehr).

Bunte Stadt Berlin - hier ein Eindruck aus der Höhe an der Danziger Straße.

Der Rotdorn blüht - in vieler Hinsicht eine spannende Jahreszeit.

Anlass: 29.05.1950-29.05.2010 – Die letzte Null im Dienst.

Ohne Kommentar.

Die Stadt haben wir ausgiebig genossen, das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite.

Gut bekannte Bedienung.

Es schmeckt ausgezeichnet.

... und dazu ein Berliner Pilsener.

Grün in vielen Formen und Gestaltungen prägt Berlin, ein gutes Grundgerüst für die notwendige Anpassung an den Klimawandel. Und dazu wird auch sehr praxisorientiert geforscht.

Grün! Los geht`s, beflügelt durch die Stadt.

Über dem Grün - der Fernsehturm.

Von ganz oben sieht man mehr.

... zum Beispiel 2 Blondinen mit Kampfdackel.

Fast könnte man meinen, Socke sei als Stadthund geboren.

Sogar auf dem Balkon findet Socke Berliner Grün.

Die Vogelwelt sahen wir nur in kleinem Ausschnitt, den aber in interessanten Verhaltensweisen.

Erfolgreicher Stadt-Star - hoffentlich guckt der Hygieniker weg.

Die Spatzen jedenfalls tun so, als hätten sie nix gesehen.

Das Organisations-Team berät.

Schon geht`s wieder los - dieses harte Angebot lassen wir aber lieber links liegen.

Grüner Spaziergang am Wasser - mitten in der Großstadt, toll.

Begeisterte Touristen allerorten - die Abgassituation der Schifffahrt dürfte allerdings gern verbessert werden.

Die Platane bietet geeignete Sitzplätze.

In einen Junggesellinnen-Abschied geraten . . .

2 Lose gezogen, 2 Gewinne - alles Gute für die Zukunft, Eileen!

Weiter geht die stadtkulturelle Wanderung.

Wir verlassen jetzt die Waterkant. Welcher Fisch ist das?!

Als gelungene Überraschung erwartete mich an „meinem“ Tag eine Trabi-Safari durch Ostberlin – ein wahres Erlebnis!

Prima Idee, so eine Trabi-Safari.

Einweisung in das Gerät - ja, hier als Cabrio-Version.

Alles links rum - oh, oh, nur nicht abhängen lassen!

Schön bunt - kaum erinnert man sich, was diese Mauer bedeutete. Wer die Zeit aber erlebt hat, vergisst es nicht.

Wer fotografiert wen? - Aus Datenschutzgründen unkenntlich gemacht.

Warum wird im Auto auf Rauchverbot hingewiesen - was macht die Berliner Umweltzone?!

Das war eine prima Überraschung - ich bin jetzt auch Eigentümer des DDR-Führerscheins.

Die Wanne ist voll. - Diese beiden Gardemaß-Männer mussten wir am Schluss mit dem Büchsenöffner befreien.

Prima Geschenke gab es – das  Entfernteste wurde auf einer Almhütte in den Alpen erdacht: in Schokolade versteckte Berliner Luft!

Dies Foto dient als symbolischer Platzhalter für die Luftschokolade.

Verfrüht als Geburtstagsgeschenk hatte mich bereits dieser Silberbarren überrascht. Gratulation dem Fänger!

Aber fertig ist man schließlich doch - erstmal wieder erholen.

Inzwischen sind wir gut aus Berlin, dem Ort gefährlicher Sitzungen, zurückgekehrt – herzlichen Dank allen Gratulanten zu meinem 60-sten!

Alles macht viel Spaß – lasst uns das weiter so halten.

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Sonniger Löwenzahn, von vielen Gärtnern als Erzfeind empfunden. - Probieren Sie mal Löwenzahnhonig. Vielleicht entwickelt sich das Verhältnis dann entspannter.

Na, da sind ja viele angesichts des Brückentages in die Ferne aufgebrochen – der Verkehrsfunk hat etwas zu erzählen, nimmt kein Ende.

Wie viele Lebensjahre da wieder im Stau verrinnen . . .

Aber man kann ja auch wohnortnah seine Zeit verbringen. Der Kampfdackel dankt – schon wird ihm die langersehnte Sonne zu viel.

Aaaah, endlich wieder in der Sonne abhängen . . .

. . . und dann drin im Schatten abschlaffen!

Die Vogeltränke als Anzeiger: trocken und sonnig, Pollen und Staub. Nicht nur der Hund, auch der Allergiker sieht Pro und Kontra.

Endlich kommen auch ein paar Insekten in die Obstblüte – hoffentlich reichen die nächsten Tage noch für eine ausreichende Bestäubung!

Wildbiene im Apfel.

Wathose gesäubert, wofür - ist die Meerforelle schon da oder wollen wir lieber Gewässer restaurieren?

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Heute haben wir – der Vater mit dem Sohne – eine ganz spezielle Vatertags-Tour gemacht.

Bei Wind aus Nord und Temperaturen, die gern 5 Grad höher hätten sein dürfen, haben wir die Seeve besucht.

Angeln am Bach – eine ent- und spannende Konzentrationsübung.

Dabei gab es allerhand zu sehen.

Nach-Ostern-Hasen, offenbar gut erholt von den Strapazen.

Das ganze Spektrum von schlecht bis gut haben wir wahrgenommen.

Weniger schön waren vor allem die Anzeichen dummerhaftigen Verhaltens bestimmter Naturnutzer.

Einen Forellenbach stärkt man z.B. durch Lebensraum verbessern und nicht durch Besetzen mit fangfähigen Teichforellen.

Fangfähige Bachforellen, je mit 5-10 Egeln besetzt. DAS ist kein angemessener Umgang mit unseren Fließgewässern.

Und die niedersächsische Agrarwirtschschaft darf sich weiter freuen, unter der Regierung Wulf durch Landkreise gesegnet zu sein, die geltendes Recht nicht umsetzen.

Von der Ferne herange-zoomt – Hier wurden erst die Erlenäste beseitigt, dann an die Stämme heran gepflügt (jetzt fehlt einseitig die Hälfte der Wurzeln!), und nun wird ohne Schutzstreifen geackert, gegüllt, pestizidiert . . .

So werden munter Gewässerrandstreifen neu unter den Pflug genommen – verboten seit 1989 – macht ja nix . . .

Hier ist gesetzlich ein 5-m-Randstreifen als Minimum geschützt. – Wen interessiert das in Wulffs Niedersachsen?!

An anderer Stelle wird munter weiter Grünland bis an Gewässerränder in Acker verwandelt, obwohl in der Zeitung (eine Ente?!) zu lesen war, dass Niedersachsen aufgrund seiner überbordenden Grünlandumbrüche seit Monaten einem Umbruchsverbot unterliegt. – Macht ja auch nix, wir Steuerzahler werden halt für so etwas auch weiter als Finanzier gemolken.

Auch im Oste-Einzugsgebiet an der Tagesordnung: neue Grünlandumbrüche bis an die Gewässer – „Umwelt“minister Sander lässt grüßen.

Nachdem in Niedersachsen alle Behinderungen der wahren Aktiven über Bord geworfen worden sind (das nennt man Entbürokratisierung), interessieren insbesondere praxisbezogene naturwissenschaftliche Kenntnisse längst nicht mehr.

Wofür steht der Niedersachsen-Elefant in der schönen Bundeshauptstadt Berlin? – Aus niedersächsischer Realität habe ich den Eindruck, für den Elefanten im Porzellanladen Natur und Umwelt.

Dazu gehören solche Grundlagen, dass Industrieabfälle z.B. Schwermetalle frei setzen und dass solches nicht standortgemäße Material – noch dazu in Zeiten der Wasserrahmenrichtlinie –  nichts im Wasserbau verloren hat. Selbst an kleinen Gewässern, im dörflichen Wasserbau, sehr deutlich konzentriert bei Arbeiten der Bundesfernstraßenverwaltung (haben Sie die wahnwitzige Auffüllung der Erosionsrinnen an Böschungen der Ostseeautobahn schon gesehen?!), wird seit geraumer Zeit „Affi-Schlacke“ (auch bekannt als Kupferschlacke, in offiziellen Kreisen gern „Eisensilikat-Stein“ genannt) verwendet. Fast könnte man meinen, da flösse Geld . . .

Industrieabfall als Wasserbaumaterial, hier an der BAB HH-HB.

Als besiedlungsfeindlich und Schwermetalle freisetzend bekannt – dieses Material hat im „kleinen Wasserbau“ nichts verloren!

Hier gehört ortstypischer Naturstein hin – die nahe Landwirtschaft hilft gern aus mit geeignetem Material, auch Kiesgruben der Bauwirtschaft haben keine Lieferprobleme!

Wir dürfen gespannt sein, was im Zeitalter der „mehr Bildung“-Beschwörung noch alles völlig Gegensätzliche in der Realität auftaucht. Aber konsequenter Weise hat ja der „brutalstmögliche Aufklärer“ Koch [Anm.: überholten Link entfernt; es handelte sich um den – inzwischen – früheren Ministerpräsidenten Hessens] die Bildung schon zum Steinbruch der Politik erklärt.

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So ein Segelspaß!

Nein, nicht der Goldene Adler – auch nicht der goldene Hecht (der ist doch anderswo), obwohl Achterwasser und viele andere örtlich spezielle Lebensräume den auch hier vermuten lassen könnten.

Da ist er also - der Goldene Hering.

Der Goldene Hering wird verliehen für besondere Kochkunst – na für mich sieht er eher blau aus?

Echten Hering gibt`s natürlich auch.

Hering, frisch vom Boot - häusliche Küche und Restaurants freuen sich.

Wie der Schattenwurf des Irokesenkopfhaars unseres Kampfdackels zeigt, hatten wir gutes Wetter.

Strubbelig.

– genau richtig für lange Spaziergänge in der spannenden Moränenlandschaft zehner Meter über dem Meer – und natürlich auch am Strand.Abwechslungsreiche Koserower Landschaft - dicht neben und hoch über dem Meer.

Der Streckelsberg, von der Koserower Seebrücke gesehen.

Socke hat übrigens mitbekommen, dass die Ostsee-Steilküsten durch Wasser und Frost gefährdet sind – man denke an die Abbrüche an den Kreideküsten, z.B. auf Rügen. Da dachte er offenbar, auch der Streckelsberg müsse dringend gesichert werden.

Socke legt zur Sicherung des Streckelsberg einen Wasserableitungsgraben. Wir haben ihn vorm Gehen wieder verfüllt, da wir glauben, dass die Probleme der Kreidefelsen hier nicht bestehen.

Wir kommen wieder.

Schnell nochmal zurück zum Adler vom Anfang – da tat sich noch etwas.

Segelspaß - bald vorbei.

Uuuuhäh! - Seit wann hat ein Seeadler hinten weitere Tragflächen?!

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Wie im Vorjahr zog es uns an die Skjern Au. Diesmal wollten wir schon am Starttag der Angelsaison dabei sein – man weiss ja nie!

"Hast Du dieses Licht gesehen?! - Wir sind / sind wir im Namen des Herrn unterwegs?"

Die Angelei ist angesichts der „erschlagenden“ Natur eher Nebensache. Was die dänischen Kolleginnen und Kollegen da beim Rückbau einst irrwitzig entwässerter Ländereien zurück gewonnen haben, ist immer eine Reise wert. Die durch den Entwässerungsunsinn und Übernutzung gesackten und damit nicht mehr nutzbaren Flächen sind heute nach flach in die Landschaft angelegter Flussmäandrierung ausgezeichnete Aufenthaltsflächen für wasserliebende Pflanzen und Tiere aller Art.

Zuerst sind wir die ca. 5 km von der Pumpstation Nord zum Vogelbeobachtungsturm Skjern Au-Mündung/Ringköbing Fjord gewandert. Mal gucken, ob die Wanderfische die Flussmündung überhaupt finden können . . .

Klein sieht er aus - einer der Skjern Au-Arme, die in den Ringköbing Fjord münden. Das Foto täuscht aber.

(Schon klar – die Natur übt länger als der Mensch; der macht sich nur allzu oft dämliche Gedanken.)

Begleitet wird der Wanderer die ganze Zeit von einer schier unglaublichen Vielfalt von Vogelgesang. Gruppen und Schwärme verschiedener Arten fliegen ihre Abendquartiere an.

Starenschwärme auf dem Weg zum Nachtquartier.

Allerdings haben wir „die schwarze Sonne„, Unmengen tanzender Stare, diesmal nicht aufs Foto bannen können.

In den Re-Mäandrierungsstrecken ist die Skjern Au weitgehend baumfrei – künstlich so gehalten, in heftigem Abwehrkampf gegen die Sukzessionskräfte der Natur. Hier findet ein wahrer Ansturm von Anglern am Saisonstart statt. An die 500 Angler waren es sicherlich, die – bei recht geringem Erfolg – versuchten, den berühmten Skjern Au-Lachs zu erbeuten.

Der Ingenieur prüft die Brückenkonstruktion - 4 Angler marschieren im Hintergrund auf.

4 Gladiatoren auf dem Weg zum Kampfplatz.

Wir haben es vorgezogen, die weniger belaufenen, dafür landschaftlich spannenderen Strecken flussauf zu befischen. Dem diesjährigen Wetter entsprechend waren wir gut ausgerüstet.

Der Regen konnte uns gar nichts anhaben.

Immer wieder beeindruckend - Skjern Au-Turbulenzen, drehend strudelnde Vortices.

Trocken in den Feierabend - dank prima Regenklamotten!

Die Eiszeiten haben beeindruckend gestaltete Moränen hinterlassen. Standorttypische Bäume prägen weite Strecken und zeigen, wie ein Salmonidengewässer naturnah aussieht.

Schöner Mäander oberhalb Skarrild.

Wer über Bäume meckert, hat von naturnahen Gewässern keine Ahnung.

(Detail) ... und vom Angeln an naturnahen Gewässern auch nicht. Es geht doch.

Überall sind Spuren von Wildtieren zu finden, Hase und Reh sieht man sowieso.

Fischotterspuren - kleiner Betrug: dieses Foto stammt von der Este, D - hurra, der Fischotter ist wieder da!

Trotz Wind und Regen - der Frühling lässt sich nicht aufhalten.

Auch wenn uns kein Lachs an Land folgen wollte – beeindruckt beenden wir unseren diesjährigen Besuch.

Das war ein herrliches Erlebnis!

Tschüß, Skjern Au - bis zum nächsten Mal.

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Diese Seite, https://osmerus.wordpress.com,

Viele bunte Stinte – zu sehen z.B. in Lüneburg.

ging am 4. März 2009 an den Start mit der Meldung, dass die Hamburger Forelle wieder online lebt. [Leider ist das vorbei. – Dezember 2015: Kein Platz für die Forelle in Hamburg. – http://www.hamburg.de/forelle ist abgeschaltet. Da sind wir mal gespannt nach dem Zieljahr der Wasserrahmenrichtlinie, ob die Wanderfische die selbstgestrickten Hamburger Fischpässe zwischen Elbe und Alster und im Alstersystem annehmen. Eine Arbeit der TU Hamburg-Harburg jedenfalls beschreibt, dass Fachgrundlagen nicht eingehalten werden.]

Der Blog entstand nicht ohne Grund, hatte doch die Landesregierung Schleswig-Holstein beschlossen, das offene Umwelt-Netzwerk Infonet-Umwelt im Internet abzuschalten. Mehrere hundert Umwelt-Engagierte verloren ihre virtuelle Heimat.

So habe ich denn – vielen Unterstützern zu Dank verpflichtet – gelernt, was ein CMS (Content Management System) ist und vieles mehr.

Bei der Fortbildung CMS entstand als Übung dieser Blog  und nun erfreut – oder ärgert – er schon über ein Jahr meine Leser.

Wer immer sich hier ärgert: Ich empfehle Meditation – vielleicht handelt es sich bei Ihnen um einen Verursacher von Umweltschäden? Bei Selbsterkenntnis empfehle ich innere Einkehr und Umkehr innen wie aussen.

Und es geht weiter – viel Spaß mit meinem Blog!

Aus Berlin brachte ich übrigens gerade einen Hinweis mit, dass Sitzungen durchaus gefährlich sein können – also raus an die frische Luft und Gewässer restaurieren!

Mitbringsel aus Berlin – Sitzungen können gefährlich sein . . .

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Die AG Osteland rief zum Tag der Oste und alle kamen.

Mit 150 km Länge ist die Oste ein langer Nebenfluss der Elbe - der Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr 2009 steht an.

Goldene Hechte warten - wer werden die glücklichen Empfänger sein?

Unter Schirmherrschaft der Landräte CUX, STD und ROW – wo bleibt eigentlich WL, der Wilde Landwirt?! – wurde der Goldene Hecht als Ehrung für Verdienste um die Oste und ihr Umfeld verliehen.

Deutlich als solcher erkennbar - Schirmherr Landrat Roesberg, STD.

In gut geübter Praxis hielt Jochen Bölsche wieder einen launigen Rückblick auf das Vorjahr. Man ist schon erstaunt, wie viele Aktive sich auf welch breitem Themenspektrum im Einzugsgebiet der Oste tummeln.

Erstmals wurde ein Goldener Hecht als Sonderpreis Jugend verliehen – und die Jugend liess sich nicht lumpen, verlieh sie doch anschließend Jochen Bölsche einen selbst gebastelten „Gegenhecht“.

Dr. Jörn Gessner vom IGB Berlin (Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei) hielt den Festvortrag „Der Stör vor der Rückkehr in die Oste“. Neben den großen Wandersalmoniden Lachs und Meerforelle ist dieser Fisch ein Indikator für den Umgang des Menschen mit seinem Lebensumfeld. Es ist an der Zeit, Zukunftsfähigkeit zu leben.

Hein Stör - normaler Weise ins Tidegeschehen bei Oberndorf einbezogen, war auch zum Tag der Oste 2010 erschienen.

Jörn Gessner und Wolfgang Schütz erhielten den Goldenen Hecht 2010 in der Rubrik Naturschutz auf Grund ihrer langjährigen Förderung des Störs und der Wandersalmoniden Lachs und Meerforelle.

Zu Recht geehrt - Gewässerschützer Gessner und Schütz.

Mit einem guten Fischteller endete die Veranstaltung. Zu Hause erwartete mich der zum Irokesen gewordene Rabe.

Geht mit der Zeit - Rabe im Irokesen-Look.

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Wenn Sie hier etwas über die Hansestädte Bremen, Hamburg, Lübeck, Wismar, Rostock oder welche Seehäfen auch immer erwartet haben, wartet eine Enttäuschung – oder eine Überraschung? – auf Sie.

Mein Besuch galt meiner Geburtsstadt, der einzigen Hansestadt in Hessen.

Gern gehe ich dort in ansonsten ausgeräumter, steuersubventionierter Agrarsteppe unterhalb des Eisenbergs an der Marbeck entlang. Vielleicht begegnet mir einmal die Goldene Gans?

Die kleinräumig strukturierte Landschaftsstruktur des Marbeck-Tals bietet winters wie sommers ein attraktives Wandererlebnis.

Und wieder hatte ich Glück mit dem Wetter – wie im Vorjahr.

Dem Rotmilan ist das Wetter gerade Recht.

In strukturierter Landschaft fließt die nun aus dem Nutzungsdruck genommene Marbeck.

Noch prägt der Winter künstlerisch den Bach.

Grundwasserwarm durchfließt der Bach die noch frostige Landschaft.

Hier werden Hochwasser- und Naturschutz (wieder) ernst genommen – überschwemmte Feuchtwiese. Der Bach hebt sich frei heraus, Eis wächst von den ruhigen Rändern.

Marbeck-Eis – die Natur als Künstler.

Nach und nach entwickelt der standorttypische Forellenbach seine typischen Strukturen.

Hier entwickelt sich der standorttypische Erlenbruch mit gut strukturiertem Bachbett.

Abends dann die Überraschung beim Blick aus dem Fenster – vorbei ist der Winter noch immer nicht.

Abendliche Überraschung nach sonnigem Tag – es schneit wieder.

Am Morgen erkennen wir, dass es wieder heisst: Schnee schaufeln!

Am Morgen danach: Das hat ja wieder ordentlich was gebracht!

Schnee-Waffel – Naturkunst von kurzer Lebensdauer.

Der Stadtwächter und seine Hunde scheinen diesen erneuten Schneefall zum Heulen zu finden.

Huuuuuuhhhh ! ! !

Zurück per Bahn in den Norden, ein letzter Blick auf den sonnenbeschienenen Nikolai-Turm.

Dann bis zum nächsten Mal, Nikolai.

Durch verschneite Wald-Partien geht die Fahrt.

Winterwald fliegt vorbei.

Und wenn ein Bach den Weg begleitet – same procedure as everywhere – keine Toleranz für Gewässer: bestenfalls einreihige Gehölzsäume, unzureichender Schutz gegen Eintrag von Dünger und Pestiziden, nach Baumverlust mit erheblich gesteigerter Erosion als Folge.

Einsame Baumlinie in übernutzter Landschaft. Sie markiert einen Bachlauf.

Ich wünschte, den Reden unserer Politiker würde ein besseres Landschaftsbild endlich Wahrheit bescheinigen. Aber es geht in der Politik derzeit nicht um Bescheinigen, sondern offenbar nur um Schönreden / Beschönigen.

(Fast scheint es, als sei „brownlash“ die Dominante geworden.)

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Der Mitteldeutsche Wanderfisch e.V. hatte ins schöne Grimma an der Mulde eingeladen und viele Interessierte kamen angesichts des breit angelegten Programms.

Start in einen frühlingshaften Grimma-Tag

Ausgezeichnet organisiert fand das 4. Mulde-Wanderfisch-Symposium im Rathaus Grimma statt.

Auf der Anfahrt bei frühlingshaftem Wetter zeigte sich die subventionierte Landschaft wie anderswo als ausgeräumte Agrarsteppe – teils völlig an der Zeit vorbei ohne Bewuchs, der Erosion monatelang frei zugänglich.

Subventionierte Agrarsteppe – wo bleibt die Biologische Vielfalt? Hier jedenfalls nicht.

Erosionsmaximierung – unbewachsener Boden über Monate. Kein Wunder, dass unsere Gewässer nach jedem Regen so braun sind.

Mit notwendigem Gewässerschutz von der Quelle bis zum Meer hat das leider  nichts zu tun – oder klarer gesagt „Doch!“: Diese wesentliche Belastungsquelle wird nach wie vor überhaupt nicht zielführend angegangen.

Der Löwe wacht über uns.

Der Adler passt auch auf.

Die Veranstaltung fand gut bewacht statt.

Hier floss die Mulde – „talbreit und braun wie der Orinoko“ beim Hochwasser im August 2002, s. Pfeil.

Kleine Rundgänge während des Tages brachten lokale Einblicke – Zeichen des Hochwassers 2002 überall.

Spezialität: Rochlitzer Porphyr – versteinerte Vulkanasche.

Nanu – blauer Strich auf rotem Stein!?

Hochwasserchronik über Jahrhunderte.

Die letzten Grimma-Gletscher schmelzen ab.

Grimma-Gully, stark gezeichnet vom Salz- und Granulat-Einsatz.

Grimma-Brunnen.

Rathaus-Brunnen.

Behandelte Themen betrafen die Wasserrahmenrichtlinie, naturnahe Fischaufstiegsanlagen, die Situation der Forelle im Norddeutschen Tiefland, interessante Langzeitentwicklungen von Lachs und Meerforelle an der Wümme, den Stand des Lachsprogramms in Sachsen sowie einen flächenhaften Langzeitüberblick über Salmoniden in Mecklenburg-Vorpommern.

Dies allerdings, wenn auch direkt vor dem Rathaus fotografiert, ist kein von uns besprochener Wanderfisch.

Auf der Rückfahrt konnten auf dem Leipziger Bahnhof interessante alte Lokomotiven bewundert werden.

Auch im Leipziger Bahnhof such Deutschland den Super-Star.

Schickes Teil – alte Dampflok.

Fliegender Holländer – dieser Zug leistete schon vor 70 Jahren, was der ICE zwischen Hamburg und Berlin heute bringt.

Zurück zu Hause beeindruckte, in welch kurzer Zeit die ganzen Schneemassen weitgehend verschwunden waren.

Sausende Fahrt vorbei an Alt-Eichen und tauendem Schnee.

Donnerwetter, hier hat es auch mächtig getaut.

Mal sehen, wo bei DER Abtaugeschwindigkeit all das Wasser bleibt.

Die Frühblüher haben gewartet – jetzt legen sie los.

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Der heutige Tag war ein besonderer!

(Nein, ich meine nicht den Wahnsinn, der gerade in Niedersachsen Gewässer und Natur vernichtet. Da der NDR-Link inzwischen gelöscht wurde, schalte ich hier einen anderen. – Offensichtlich hat der Rinderwahn gülleverklebte Hirne jetzt völlig zerstört . . . Der Weg ist frei für Mais-Anbau allerorten.)

Schwarz-gelb macht den Weg frei – von der Quelle bis zum Meer, Schluss mit Gewässer-, Natur- und Umweltschutz.

Schwach zeichnet sich etwas an meiner Bürowand ab.

Schwache Lichtstreifen erstaunen die Menschen.

Es wird immer stärker – was hat das zu bedeuten?!

Meine Güte, es wird immer stärker! Das Thermometer . . . – Klimawandel?

Vor etlichen Wochen las ich in der Zeitung so etwas wie „Die Älteren unter uns erstarrten und murmelten von „Sonne“.“.

Teufel auch – was für ein prima Ausblick aus meinem Büro. Wie gut, dass ich ein Frühaufsteher bin.

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